Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Straftat?

31.08.12 20:39 #1
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Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta
sonneundregen
Themenstarter
Zitat von Therakk Beitrag anzeigen
das habe ich mir auch überlegt, aber meine Gedanken waren 180Grad auf die andere Seite: Die Krankheitsindustie müsste doch ein Interesse daran haben möglichst schnell und möglichst viele Diagnosen zu stellen. Gleichzeitig langzeit Therapien anzubieten

oder überseh ich da was?

LG Therakk
Hallo Therakk,

ja, ich glaube Du übersiehst, dass bereits schon sehr viele Menschen an einer chronischen Borreliose erkrankt sind, nur sie wissen leider nichts davon!

Was soll denn nun aus unseren ach so leeren Rentenkassen werden???
Deshalb die Vertuschung!

An den vielen Folgeerkrankungen der Borreliose kann unser System viel mehr verdienen!

An der Borreliose stirbt man nicht gleich, die Bakterien lassen uns lange leben, weil sie auch leben wollen!

Rheuma, MS, Demenz, Psychische Erkrankungen, Knochenentzündungen, Augenentzündungen, chronische Blasenentzündungen usw. usw. usw.

An einer gezielten Antibiose verdient die Pharmaindustrie nicht sehr viel und hat deshalb auch kein Interesse! Sie hat mehr Macht, als unsere Politik!

Was ich hier schreibe sind ausschließlich meine eigenen Gedanken!

Lg
sonneundregen

Geändert von sonneundregen (02.09.12 um 17:19 Uhr)

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von Cheyenne Beitrag anzeigen

Niemand hat von frischen Borreliosen gesprochen, das bringst du jetzt rein.
Sorry, aber das ist doch Unsinn.
Der Thread heißt klar- Blutkonserven werden nicht auf Borreliose getestet. Da steht nichts vom Grad der Infektion und das hat auch nichts mit dem Grad der Infektion zu tun.

Das, was Datura beschreibt
Borrelien sind schon im Blut auch nachzuweisen, vor allem im Schub oder wenn man schwer krank ist.
gibt wieder, dass man manchmal, also im Schub oder bei schweren Erkrankungen im Dunkelfeld-Mikroskop was findet.

Das heißt aber nicht, dass nicht trotzdem ausserhalb eines Schubs etwas im Blut sein kann. Nur, dass es mit dem Mikroskop eben nicht entdeckt wird.
Und das widerspricht deiner Aussage, dass eine solche Untersuchung als Standarduntersuchung auch nur im Entferntesten geeignet sein könnte.

Ganz abgesehen davon, dass ein Mensch, der sich schwer krank fühlt, eben eh niemals zur Blutspende gehen sollte und mutmaßlich auch nicht geht.

Das ist doch eine müßige Diskussion, die in den Fachbereichen schon sehr lange diskutiert wird.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Von der Argumentationsstrategie her würde ich sagen, dass es Dir ganz offensichtlich nicht um die Inhalte geht, NdP, sondern um etwas anderes, Recht haben oder sonstiges. Mir ist das zu müßig, jetzt noch einmal alles durchzugehen, und es Dir sozusagen nachzuweisen, nur soviel: das Risiko nichts zu finden, gibt es bei dem von Dir angepriesenen wissenschaftlichen Standard der Antkörperuntersuchung in einem viel höheren Masse.

Von meiner Seite war es das jetzt, mir gefällt dieses Vorgehen nicht, und ich werde weder weitere Zeit noch Aufmerksamkeit darauf verwenden.

LG
Cheyenne

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von sonneundregen Beitrag anzeigen
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Ganz abgesehen davon- Wenn es so einfach wäre, mal eben eine frische Borreliose über ein Mikroskop zu diagnostizieren, warum sollte man es dann so schwierig machen?
Hallo nicht der papa,

weil bereits so viele Menschen an einer chronischen Form der Borreliose leiden und es nicht wissen!

Die Pharmaindustrie, Ärztekammer, Bundesregierung usw.usw. haben deshalb an einen aussagefähigen Borreliosetest kein Interesse. Dies ist meine persönliche Meinung. Es hat etwas mit Geld zu tun, mit viel Geld.

Lg
sonneundregen
Das bezweifle ich absolut. Schliesslich geben sie sich verdammt viel Mühe neue Krankheiten zu erfinden und Grenzwerte herabzusetzen, um neue Medikamente auf den Markt bringen zu können und so ihren Umsatz zu steigern.
Deine Logik entbehrt für mich daher jeder Grundlage.

Die würden sich im Gegenteil doch, wie damals bei HIV, alle Finger danach lecken, wenn sie einen einfachen Test herausbringen könnten, den sie X-Millionenfach verkaufen könnten. Gibt es mittlerweile doch einen sehr grossen Markt dafür, den ich für EU und USA auf ca. 1 Milliarde Menschen schätze.

Denn es ist natürlich ein Unterschied, ob ein paar Labore jährlich bei begründetem Verdacht ein paar Untersuchungen auf Borreliose machen, oder ob Millionen von Menschen mit einem schnellen, einfachen, sicheren und kostengünstigen Test untersucht werden könnten, um Borreliose in jedem Stadium zu erfassen oder auszuschliessen.
Da macht es dann die Masse.
Und 100 Millionen vorsorglicher Test-Untersuchungen für einen Hersteller alleine mal z.B. 25 Euro für den Test sind schon 2,5 Milliarden Umsatz. Wobei sich die reinen Herstellkosten solcher Schnelltests mutmaßlich im Centbereich befinden.

Politik und Ärztekammer haben sich doch noch nie irgendwas entgegen gestellt, was Pharma als notwendig erachtet hat. Und würde so ein Test existent, dann wäre er bald auch hier auf dem Mark.

Aber so einfach ist es eben nicht. Sonst hätten wir den schon längst.

Glaubst Du wirklich, dass chronisch Kranke für die Volkswirtschaft insgesamt billiger sind, wenn sie nicht korrekt diagnostiziert werden? Das halte ich, soweit es sich nicht um Rentner handelt, für ein Gerücht. Denn abgesehen von Rentnern führt eine schwere chronische Erkrankung letztlich in ein Leben auf Kosten des Staates, anstatt mit seiner Arbeitskraft selbst für Einnahmen des Staates zu sorgen.
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Geändert von nicht der papa (02.09.12 um 19:17 Uhr)

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Nun, ich finde bei Borreliose sind wir auf einem ähnlichen Standpunkt wie bei CFS/ME was die Forschung anbelangt.

Es gibt kein Medikament X das den Menschen der davon betroffen ist, gesund machen kann, es werden zu viele Systeme im Menschen angegriffen, was es sehr kompliziert, wenn nicht unmöglich macht.

Meiner Meinung nach ist es aber doch auch eine finanzielle Frage, wo die Forschungsgelder her nehmen. Aber wenn sich ja herausstellt, dass vor einer Borreliose der Mensch ja in seinem Milieu schon auf irgendeine Art anfällig für die Besiedlung der Spirochäten war, (Quecksilber, Impfung, Medikamente, Umweltgifte etc.) und dann noch der ganze emotionale Stress hinzu kommt, da man nicht weis, was mit einem geschieht, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Tests bald auf den Markt kommen. Das Ganze hängt viel mehr in einander als wir denken, und viel zu viele verdienen sehr viel.

KARDE
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sonneundregen
Themenstarter
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Das bezweifle ich absolut. Schliesslich geben sie sich verdammt viel Mühe neue Krankheiten zu erfinden und Grenzwerte herabzusetzen, um neue Medikamente auf den Markt bringen zu können und so ihren Umsatz zu steigern.
.
Hallo nicht der papa,

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich zitiere Dich: "Schliesslich geben sie sich verdammt viel Mühe neue Krankheiten zu erfinden und Grenzwerte herabzusetzen!!!!!

Herzlichen Glückwunsch, Du hast es erkannt und genau so empfinde ich es persönlich!

Lg
sonneundregen

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hm...Dora, tja wer entscheidet denn nun ob der Blutspender eine vorausgegangene Borreliose hatte/hat ?

Borreliose haben nur die welche sie auch vom Arzt diagnostiziert bekommen, oder nicht ?

Schwerer Stand der Borrelien geplagten.
LG KARDE
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sonneundregen
Themenstarter
Zitat von Karde Beitrag anzeigen
Hm...Dora, tja wer entscheidet denn nun ob der Blutspender eine vorausgegangene Borreliose hatte/hat ?

Borreliose haben nur die welche sie auch vom Arzt diagnostiziert bekommen, oder nicht ?

Schwerer Stand der Borrelien geplagten.
LG KARDE

Hallo Karde,

da die Borreliose wissentlich vertuscht und verharmlost wird, die Ärzte vermutlich mit Regressforderungen belegt werden, diagnostiziert natürlich KEINER! Nein, da schaut man lieber zu, wie Menschen unsagbar leiden.

Ich persönlich hasse Schulmediziner und betone es sogar hier ganz öffentlich.


Lg
sonneundregen

Blutkonserven werden nicht auf Borreliose untersucht, Strafta
sonneundregen
Themenstarter
05.09.2012

Hallo an Alle,

nun ist der Artikel tatsächlich in der Zeitung erschienen. Die Überschrift gefällt mir nicht!
"Allein mit der Borreliose" Eine Erkrankung wird nicht ernst genommen!

Immerhin hat der Bericht eine ganze Seite gefüllt, aber es ist noch nicht Überregional berichtet worden, sondern nur in meiner kleinen Stadt.

Werde Morgen mal schauen, ob ich die Seite im Internet finden kann und werde dann den Link einstellen!

Was mich total ärgert, ist die Äußerung von der NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne), die in diesem Artikel fälschlicherweise behauptet:

"Es nützt dem Patienten nichts, weil eine Meldepflicht keine Infektion verhindern kann, weil Borreliose nicht von Mensch zu Mensch zu übertragen ist!"

Dies ist eine glatte Falschaussage und wir müssten darauf reagieren! Ich persönlich werde es morgen sofort tun und hoffe auf Eure Unterstützung.

Morgen dann hoffentlich mehr.

Lg
sonneundregen

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Nun. Diese Aussage ist nur ein Zitat von Barbara Steffens.

Was ich bei der Gelegenheit gefunden habe:
13.06.2012
„betrifft: Der Zecken-Krieg“
Wie gefährlich ist die Borreliose? / Am 20. Juni um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen
Wer im Frühsommer durch Wald und Wiese streift, hat gute Chancen, mit einer Zecke nach Hause zu kommen. Der Stich der kleinen Spinnentiere kann zu Borreliose führen – und gegen diese heimtückische bakterielle Infektion gibt es keinen Schutz.
Doch wie gefährlich ist die Krankheit wirklich?
Ärzte, Experten und Borreliose-Erkrankte liefern sich einen heftigen Streit über Behandlungsmethoden, der auch zu einer Gefahr für Patienten werden kann, wie Autor Patrick Hünerfeld zeigt.

„betrifft: Der Zecken-Krieg“ ist zu sehen am 20. Juni um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.
Eine kleine aber rege Gruppe von Borreliose-Aktivisten und Ärzten hat sich der Borreliose verschrieben. Sie behaupten, die Krankheit bleibe häufig unerkannt und verlaufe in vielen Fällen chronisch.
Darüber hinaus sei die „chronische Borreliose“ mit einer üblichen Antibiotika-Therapie nicht mehr zu heilen – monate- bis jahrelange Antibiotika-Einnahme sei der einzige Ausweg.

All dies erscheint jedoch sehr pseudowissenschaftlich – echte wissenschaftliche Beweise für diese Behauptungen wurden bislang nicht erbracht. Dennoch sind die Behauptungen der „Borrelianer“, wie sie sich selbst nennen, in den Medien allgegenwärtig.

Die öffentlichen und privaten Rundfunkanstalten verbreiten stets aufs Neue diese unbewiesenen Thesen und über die Nachrichtenagenturen gelangen sie in fast alle Zeitungen.

Die Folge: Unter Zuschauern, Hörern und Lesern verfestigt sich der Eindruck, die Borreliose sei eine unheimliche Bedrohung – obwohl dies nicht den Tatsachen entspricht.
Patrick Hünerfeld geht in seiner 45-minütigen Fernsehdokumentation „betrifft: Der Zecken-Krieg – Wie gefährlich ist die Borreliose?“ diesem außergewöhnlichen Konflikt auf den Grund und zeigt, welche dramatischen Folgen er für viele Patienten hat.

Die SWR-Dokumentationsreihe „betrifft“ ist immer mittwochs um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen zu sehen.
Die 45-minütigen Filme befassen sich intensiv mit gesellschaftlich relevanten Themen, die zugleich ein breites Publikum ansprechen. [/url]
Der Film
www.ardmediathek.de/swr-fernsehen/betrifft/der-zecken-krieg-wie-gefaehrlich-ist-die-borreliose?documentId=10750616
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