Gehören Schmerzen zum Alter?

26.03.11 18:14 #1
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Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo Oregano
Die Mischung nennt sich "Glucosaminne". Vielleicht gibt es das auch bei euch unter diesem Namen?

Sie besteht aus:
Sodium 16 mggr/ (alle Angaben per 10 gr),
Glucosamine Sulfate 600 mg,
MSM 33 mg,
Chondrotin Sulfate 400 mg,
Calcium 33 mg,
Magnesium 17 mg,
Manganese 666 mg
Copper 660 mg,
Zinc 167 mg,
Selenium 100 mg,
Vitamin C 83 mg,
Vitamin B6 1,7 mg.
Ascorbic acid.
Pyridoxine HCL

Die Gewichtsangaben sind so winzig klein geschrieben, dass ich diese Zahlen kaum lesen konnte und dies ohne Gewähr angebe.

Schöne Grüße nach D
Werner

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Werner,

in dem Produkt sind gute Zutaten . Aber so wie Du es aufgeschrieben hast, verwirrend. Wichtig ist bei manchen Dosierungen wohl die obige Angabe " pro 10 g " .
Hast Du keinen richtigen Namen, keine Firma oder eine PZN o.ä ?

Wie viel davon ist als Tagesdosis angegeben ?

Finde ich wichtig, weil Einiges sonst viel zu viel ist....660 mg Copper ???? Und auch Zink ?????

LG
__________________
LG K.

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Oregano ist gerade online
Themenstarter Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Dieses Mittel von Burgerstein könnte dem von Werner entsprechen - in etwa wenigstens:

Burgerstein ChondroVital | Burgerstein

(sodium = Natrium)

...
Natrium < 0,1 g -
Niacin 32 mg 200%
Vitamin C 160 mg 200%
Vitamin D3 7,5 μg 150%
Vitamin E 24 mg 200%
Vitamin K1 75 μg 100%
Zink 10 mg 100%
Mangan 2 mg 100%
Kupfer 1 mg 100%
Selen 55 μg 100%
Glucosaminsulfat 1230 mg -
Chondroitinsulfat KCI 500 mg
Burgerstein ChondroVital | Burgerstein

Was mir auffällt:
- Bei Burgerstein ist praktisch kein Natrium drin, während in dem Werner'schen Präparat einiges Na drin ist.
- Kullerkugel hat es schon geschrieben: im Präparat von Werner ist viel Kupfer drin (660 mg); im Burgerstein-Mittel 1 mg. Ein krasser Unterschied.

Es ist für mich unmöglich zu beurteilen, ob ein Präparat Vorteile gegenüber dem anderen hat. Spontan würde ich eher das Burgerstein'sche nehmen.

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo ,

Werner schrieb doch, schwer zu gelesen gewesen. Ich halte es für einen Ablesefehler.....so viel Kupfer habe ich noch nirgends drin gesehen. Statt milligramm werden da mykrogramm gestanden haben .
Da ich mich schon öfter bei Einzelpräparaten an der Dosis von solchen Multis orientiert habe , hielt ich es für wichtig, darauf hin zu weisen.
Wenn ich Multipräparate anfangs nicht immer vertragen habe, dann schaute ich einfach, was wäre denn drin und suchte mir verträglichliche Einzelpräparate mit ähnlicher Dosis zusammen.
Das Burgersteinpräparat sieht doch gut aus ?

Ganz wichtig für die Gelenke wieder das Chondroitinsulfat und das Glukosaminsulfat....
__________________
LG K.

Geändert von Kullerkugel (30.10.13 um 17:08 Uhr)

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Clematis
Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Ganz wichtig für die Gelenke wieder das Chondroitinsulfat und das Glukosaminsulfat....
Hallo,

wenn es in erster Linie um Abnutzungserscheinungen am Gelenkknorpel geht und keine weiteren Mangelerscheinungen vorliegen, reichen als NEMs Glucosamin, MSM und evtl. als Drittes Chondroitin. Weiteres kann sicher in normalen Dosierungen nicht schaden, doch dies sind die wichtigstem Einzelmittel. Bei mir reichten Glucosamin und MSM bereits aus, um beginnende Schmerzen komplett zu verbannen, was natürlich bei jedem auch anders sein kann.

Gruß,
Clematis

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bestnews ist offline
Beiträge: 6.405
Seit: 21.05.11
Mein Onkel ist nun 67 und hatte so einige Jahre Probleme mit den Hüftgelenken.
Er hat auch Jahre sowohl Gluccosamin als auch dieses Chondroitin genommen, damit konnte er die Schmerzen lindern.
Losgeworden ist er die Problematik durch die glutenfreie Ernährung fast vollständig, den Rest besorgte das MSM.....

Also ganz wichtig finde ich immer wieder nicht auf das Alter zu pochen bei Erkrankungen mit dem Zusatz deswegen kann man nichts machen.
Die meisten Erkrankungen erst recht im Alter sind eh hausgemachte durch unsere Lebenweise und nicht Gott gegeben....

Ich habe im übrigen regelmässig über Stunden Nervenschmerzen durch die Nadeln während der Dialyse, also sehr häufig. Zum Glück habe ich intuitiv gelernt sie dann bis zu einem erträglichen Masse wegzudrücken . Allerdings in dem Moment wo die Nadeln raus gehen, geht die Hölle los für den Augenblick. Und dann darf ich abdrücken
Man billigt mir vor der Punktion eine Lokalanästesie zu.
Das Problem an sich verbinde ich im übrigen mit der Histaminintoleranz.....

Schönen Tag.
Claudia.

Geändert von bestnews (30.10.13 um 23:21 Uhr)

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Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo

Ich habe nun mit der Lupe versucht, die Angaben besser zu entziffern. Es geht bei Copper und Manganese um mgr. Konnte das mit Brille nicht lesen.
Die Dosierung wird mit 10 gr 1 bis 2x täglich angegeben. Wir nehmen nur etwas mehr als 5 gr täglilch, das halte ich für ausreichend, wenn man es als Vorsorge nimmt.
Der Hertsteller ist SynTec Nutriceuticals in Christchurch/Nz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Firma auch nach Europa exportiert. Möglich könnte es sein.

Wir nehmen all diese Mineralien seit vielen Jahren, wahrscheinlich mehr als 10 Jahre, vielleicht 15 Jahre. Die vielen weiteren Mineralien sind für uns wichtig, weil wir ja bisher auf dem Land lebten und dort gibt es keine Trinkwasserversorgung. Es wäre bei unserer sehr geringen Bevölkerungsdichte einfach nicht machbar. Deshalb müssen alle Leute auf dem Land sich selbst um die Wasserversorgung kümmern. Meistens ist das Regenwasser, wie auch wir das machen. Wir sammeln in 2 großen Behältern mit je 20.000 Liter das Wasser vom Dach. Das gibt reichlich Wasser, auch wenn es mal 4-5 Monate nicht regnet. Der Nachteil beim Regenwasser ist, dass es keinerlei Mineralien enthält. Selbst das aufbereitete Wasser in der Stadt hat immer noch einige Mineralien, die man beim Trinken mit bekommt. Ausserdem sind unsere Böden vielerorts zwar fruchtbar, aber manchmal fehlen einige Mineralien. Da wir uns fast nur aus unserem Garten ernährten, wurden wir wahrscheinlich nicht ausreichend mit allen Mineralien versorgt. Deshalb ist für uns diese Mischung sehr hilfreich. Zu viel davon kann man ja kaum nehmen, wenn man die Dosierung auf 5-10 gr täglich beschränkt.

Wenn ich andere Menschen unseres Alters zum Vergleich nehme, dann sind wir eigentlich wirklich gesund, von meiner HIT mal ausgenommen. Aber die habe ich gut im Griff. Warum wir immer noch so fit sind, hat sicher zwei Gründe: Erstens: Die fast nur biologische Ernährung, auch mit wenig Zucker, und zweitens die Mineralien. Natürlich machen wir zusätzlich unsere täglich Gymnastik und gehen viel spazieren oder arbeiten im Garten. Also reichlich Beweung. Und auch Sonne, nicht zu vergessen!

Schöne Grüße
Werner

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Fremder ist offline
Beiträge: 584
Seit: 21.06.11
Hallo nochmals

Ich habe in meinem letzten Posting etwas ganz Wichtiges vergessen: Die Lebenseinstellung. Dazu gehört ganz besonders, auch eine Krankheit nicht als Unglück zu betrachten, sondern als etwas, das zu unserem Leben dazu gehört. Und auch als etwas, woraus und woran wir stärker werden können. Wenn wir immer nur kämpfen (gegen die Krankheit, aber auch gegen andere Unannehmlichkeiten), dann werden wir bald müde werden. Wenn wir jedoch müde sind und ausgelaugt von all diesen Kämpfen, dann wird unsere Krankheit sicher nicht besser werden. Und selbst wenn eine Krankheit ganz und gar unheilbar ist, dann ist es doch sinnlos, dagegen anzukämpfen. Auch wenn wir daran sterben werden, so wird das geschehen, ob wir dagegen ankümpfen oder nicht. Es gibt Menschen, die auch im Angesicht des Todes immer noch eine innere Stärke ausstrahlen. Eine "Gelassenheit" könnte man es auch nennen.
Was ich nun sagte, ist nicht im Gegensatz zu dem, was ich im vorigen Posting sagte. Vorbeugen durch ein gesundes Leben ist auf jedenfall sinnvoll. Aber selbst ein Mensch, der nur noch gesund lebt, so gesund, dass man dies gar nicht mehr übertreffen kann, der wird einmal krank werden uns sogar eines Tages sterben. Jedoch die Zeit, in der er gesund ist, wird er sich sicher besonders wohl fühlen, weil dieser Mensch weiss, dass er zu seiner Gesundheit beigetragen hat.

Schöne Grüße
Werner

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Wildaster ist gerade online
Beiträge: 5.642
Seit: 18.03.12
Zitat von Fremder Beitrag anzeigen
Hallo nochmals

Ich habe in meinem letzten Posting etwas ganz Wichtiges vergessen: Die Lebenseinstellung. Dazu gehört ganz besonders, auch eine Krankheit nicht als Unglück zu betrachten, sondern als etwas, das zu unserem Leben dazu gehört. Und auch als etwas, woraus und woran wir stärker werden können. Wenn wir immer nur kämpfen (gegen die Krankheit, aber auch gegen andere Unannehmlichkeiten), dann werden wir bald müde werden. Wenn wir jedoch müde sind und ausgelaugt von all diesen Kämpfen, dann wird unsere Krankheit sicher nicht besser werden. Und selbst wenn eine Krankheit ganz und gar unheilbar ist, dann ist es doch sinnlos, dagegen anzukämpfen. Auch wenn wir daran sterben werden, so wird das geschehen, ob wir dagegen ankümpfen oder nicht. Es gibt Menschen, die auch im Angesicht des Todes immer noch eine innere Stärke ausstrahlen.

Schöne Grüße
Werner
Guten Morgen,Fremder

beim Lesen deiner Zeilen dachte ich an die Lieben,die ich durch Krankheiten verloren habe oder betroffen sind.
Lieber Fremder,wenn man die Diagnose bekommt,dass man krank ist und es keine Rettung gibt,sieht man es als ein Unglück an und ich glaube,das ist nur normal.
Erst mit dem Annehmen, Auseinandersetzen und Ankämpfen gegen die Krankheit x kommt der Lebenswille und die Stärke zurück,sogar gepaart mit Humor .
Ich habe tolle Menschen begleitet und erlebt und ein jeder von ihnen hatte in sich die Gelassenheit,um damit umgehen zu können.
Ein Beispiel hier im Forum ist für mich Peter der Adler und sehr viele andere auch,die uns zeigen und das schon sehr lange, wie wichtig es ist,nicht aufzugeben und sein Schicksal in die Hand zu nehmen.
Wir haben uns hier in diesem Gesundheitsforum getroffen,weil ein jeder von uns mit einer Krankheit zu kämpfen hat und den Austausch sucht,wie auch ich.
Nein, nicht nur annehmen,etwas tun,um eine bessere Lebensqualität zu gewinnen,das wünsche ich uns allen.

Wenn der Tod sich auf den Weg macht,trifft er immer auf starke und gelassene Menschen

Nur der Weg bis dahin ist ungewiss und nicht immer leicht.

Liebe Grüße von Wildaster
__________________
Wir haben Fröhlichkeit nötig und Glück,Hoffnung und Liebe.( Vincent van Gogh)

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.002
Seit: 09.01.10
Hallo,
zu der Sache mit dem "Kämpfen" hätte ich auch was zu sagen.

Wenn ständig die Botschaft im Gehirn ankommt "ich muss kämpfen....", fürht das dazu, dass wir Hormone- und Neurotransmittermäßig immer im Kampf- oder Fluchtmodus sind, das heißt, zum Heilen hat der Körper dann keine Zeit.

"Die Krankheit annehme" klingt immer so, als wäre Krankheit was tolles, als könnte/sollte/müsste man sich damit abfinden.

Wie wäre es mit folgendem Weg (Eigene Ressorcen, Glaubenssätze):

Ich achte auf mich in meiner Krankheit, tue mir Gutes in jedweder Art (Ernährung, Sonne, Bewegung, fröhliche Gedanken, singen, vor allem alle Formen von meditieren - nicht alle auf einmal - , soziale, liebevolle Kontakte, die mir gut tun, )

Und immer wieder die Glaubenssätze "ich werde gesünder, das auf jeden Fall"

Oder "Ich tue mir Gutes in jedweder Form", das bin ich mir wert, auf jeden Fall.

Auch z.B. innere Dialoge wie "Oh, mir gehts so schlecht" ersetzen durch innere Dialoge wie "ich lassegute Gefühle und Wohlergehen auf mich regnen"

"Ich lasse mir Gesun dheit regnen wie ein strahlendes Licht"

Ich hoffe, ich konnte ausdrücken, was ich meine.

Liebe Grüße
Datura

Und ach so, diese elenden Knie- und Hüftgelenkschmerzen im Alter kann manrausschieben bzw vermeiden durch Muskeltraining, regelmäßig jeden Tag und nicht erschöpfend, sondern moderat. Meine Gelenke sind z.B. genau dadurch tipp- Topp, keinerlei Schmerzen.


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