Hilfe! Kreislaufzusammenbruch mit Krämpfen und temporaler Lähmung!

24.08.11 17:13 #1
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Peald ist offline
Beiträge: 4
Seit: 24.08.11
Hallo erstmal und danke dafür das ihr euch meinen Beitrag durchlest.

Ich bin etwas besorgt darüber was mir heute geschehen ist. Auf dem Weg zu meiner Frau (ich wollte sie abholen) habe ich gemerkt wie mein Kreislauf langsam nachgibt. Ok, ich hab nicht den stärksten aber das war doch ungewöhnlich heftig.

Jedenfalls wurde es dann richtig merkwürdig. Ich fing an zu Zittern und über all ein Kribbeln zu verspüren.Ebenso sah ich nur noch Sternchen und hatte das Gefühl das ein Gürtel mir mit jedem Atemzug den Bauch abschnürt. Dazu kam noch das meine Arme inkl. Hände und meine Gesichtsmuskeln total verkraften (wie gelähmt) und ich schlecht Luft bekam. Das hat sich insgesamt noch ein weiteres mal wiederholt. Danach hat sich alles stabilisiert und nach einer Runde schlaf gehts mir wieder fast gut.

Habt ihr eine Ahnung was das gewesen sein soll?


Danke!

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desperado ist offline
Beiträge: 1.038
Seit: 30.10.08
Hallo, ist es bei Euch zzt. auch so tropisch oder eher kühl? Wäre für eine Hypothesenbildung viell. brauchbar
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liberte egalite fraternite

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Peald ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 24.08.11
Hallo!

Danke für die schnelle Antwort :-)

Bei uns sind es derzeit 35 Grad im Schatten

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desperado ist offline
Beiträge: 1.038
Seit: 30.10.08
> 30, hier auch, sogar wenns regnet,
besonders geschwitzt hast du nicht vor den zwei "Anfällen"?
und der Mittagsschlaf danach war jedenfalls wohltemperierter?
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liberte egalite fraternite

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Peald,

hast Du an eine evtl. Unterzuckerung gedacht? Die Symptome würden dazu passen.

Hypoglykämie (Unterzucker) führt zu folgenden Symptomen: Herzklopfen und Herzrasen, Blutdrucksenkung, Schwindel bis hin zur Ohnmacht, dumpfe Kopfschmerzen, Schweißausbruch (kalter Schweiß), Zittern (meistens inneres Zittern ohne entsprechende äußere Anzeichen), Blässe der Haut, kalte Hände und Füße, Übelkeit, Magenkrämpfe, innere Unruhe, Angstzustände (Panik), plötzliche Traurigkeit, Schlaflosigkeit zwischen zwei und drei Uhr morgens (wegen Blutleere im Gehirn), Müdigkeit am Vormittag und am Nachmittag, Koordinationsstörungen, Zucken der Augenlider, Sehstörungen (Doppelbilder), Ataxie, Bewusstseinsstörungen, Heißhunger (Hunger auf Süßes), Hungergefühl eine Stunde nach der Mahlzeit....
Stoffwechsel

Oder hattest Du lange nichts getrunken? - Bei der Hitze braucht der Mensch einfach mehr Wasser.
Gesundheits-Guide: Anzeichen einer Dehydration

Grüsse,
Oregano

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Peald ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 24.08.11
Danke euch erstmal =)

Also geschwitzt habe ich viel, getrunken aber auch genug. Unterzuckert bin ich in meinem Leben noch nie.. mich macht halt die Verkrampfung der Hände besorgt (Pfötchenhaltung) und dieses ganzkörperliche Kribbeln >.<

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Bunti ist offline
Beiträge: 547
Seit: 28.07.11
Zitat von Peald Beitrag anzeigen
Hallo erstmal und danke dafür das ihr euch meinen Beitrag durchlest.

Ich bin etwas besorgt darüber was mir heute geschehen ist. Auf dem Weg zu meiner Frau (ich wollte sie abholen) habe ich gemerkt wie mein Kreislauf langsam nachgibt. Ok, ich hab nicht den stärksten aber das war doch ungewöhnlich heftig.

Jedenfalls wurde es dann richtig merkwürdig. Ich fing an zu Zittern und über all ein Kribbeln zu verspüren.Ebenso sah ich nur noch Sternchen und hatte das Gefühl das ein Gürtel mir mit jedem Atemzug den Bauch abschnürt. Dazu kam noch das meine Arme inkl. Hände und meine Gesichtsmuskeln total verkraften (wie gelähmt) und ich schlecht Luft bekam. Das hat sich insgesamt noch ein weiteres mal wiederholt. Danach hat sich alles stabilisiert und nach einer Runde schlaf gehts mir wieder fast gut.

Habt ihr eine Ahnung was das gewesen sein soll?


Danke!

würde man bei solche Symptome nicht gleich ans Schlaganfall denken?!


ansonsten bei manch einem Panikanfall läuft ähnliches Szenario ab..

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Peald,

die Pfötchenstellung und Verkrampfung der Hände lassen an eine Hyperventilation denken:
Hyperventilation (Hyperventilationssyndrom) - Onmeda: Medizin & Gesundheit

Dann wäre es gut, die möglichen Ursachen abzuklären.

Übungen im Falle der Hyperventilation :
Um diese Symptome wieder los zu werden, muss der Blutspiegel an Kohlendioxid wieder angehoben werden und stabilisiert werden.
Eine Möglichkeit, diesen Blutspiegel an Kohlendioxid zu erhöhen, ist in eine Plastik- oder Papiertüte ein- und auszuatmen. Ein großer Teil der Luft, die Sie ausatmen, besteht aus Kohlendioxid. So können sie dadurch, dass sie ihre "verbrauchte Luft wieder einatmen, wieder größere Mengen an Kohlendioxid in Ihre Lungen bringen. Dabei sollte nach 10 Atemzügen wieder ohne die Plastiktüte geatmet werden und dabei bewusst tief ein- und ausgeatmet werden, der Einsatz der Plastiktüte kann dann bei Bedarf nach 2-3 Minuten wiederholt werden.

In eine Plastik- oder Papiertüte ein- und auszuatmen ist einfach und effektiv. Es ist allerdings nicht in allen Situationen angebracht, sich mit einer Plastiktüte vor dem Mund sehen zu lassen. Ein weiterer Nachteil ist, dass obwohl das Rückatmen in eine Plastik- oder Papiertüte während einer Panikattacke wirksam ist, kann es keine weiteren (zukünftigen) Panikattacken verhindern. Eine andere Methode, die den Vorteil hat, dass sie nicht jeder sehen kann, ist zu üben langsamer zu atmen. Diese Methode kann helfen längerfristig 'Hyperventilation' zu kontrollieren und zu verhindern. Dadurch werden auch die anderen Symptome der Panikattacken seltener.

Die folgende Übung sollte mindestens 4x täglich für 5 Minuten durchgeführt werden. Sie sollte auch bei den ersten Zeichen einer Panikattacke oder von Angst durchgeführt werden. Eine Kombination mit Entspannung ist besonders wirksam. Muskelentspannungsübungen werden hier besonders empfohlen.

ATEMÜBUNGEN (zum regelmäßigen Üben und zum Durchführen bei den ersten Anzeichen von Angst und Panik)

Wenn Sie die ersten Anzeichen einer Hyperventilation bemerken, STOPPEN SIE was sie gerade machen, setzen Sie sich hin oder lehnen Sie sich an. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, halten Sie auf einem Parkplatz oder einem anderen sicheren Platz an.
1. Halten Sie Ihren Atem an und zählen Sie bis 5 (nicht tief einatmen). Karl C. Mayer Heidelberg, Friedrich Ebert Analge 7 Karl Mayer Neurologie Psychiatrie Heidelberg

2. Wenn Sie bei 5 angekommen sind, atmen sie aus, sagen Sie zu sich selbst in ruhiger und beruhigender Art: " entspanne dich".

3. Atmen Sie langsam durch die Nase ein und aus in einem sechs Sekunden Zyklus. Atmen Sie 3 Sekunden ein, dann 3 Sekunden aus. Hierdurch machen Sie 10 Atemzüge pro Minute. Sagen Sie sich bei jedem Ausatmen: " entspanne dich".

4.Am Ende jeder Minute (nach 10 Atemzügen) halten Sie ihren Atem wieder für 5 Sekunden an, machen Sie dann im sechs Sekunden Zyklus weiter wie zuvor.

5. Führen Sie diese Übung so lange durch bis alle ihre Hyperventilationssymptome verschwunden sind. Es ist erforderlich, diese Übung anfangs regelmäßig zu üben, nur dadurch wird sie leicht einsetzbar wenn sie eine Angstattacke bekommen.
Hyperventilation

Grüsse,
Oregano

Geändert von Oregano (24.08.11 um 21:10 Uhr)

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Peald ist offline
Themenstarter Beiträge: 4
Seit: 24.08.11
Wäre dies auch eine Erklärung für diesen Krampf im Oberbauch der sich wie ein Wadenkrampf am besten beschreiben lässt? @ Oregano

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Das weiß ich nicht, Peald. Da aber auch Brustschmerzen zu den Symptomen gehören, wäre das doch durchaus möglich?

Unter den homöopathischen Mitteln wird nux vomica genannt. Das ist auch bei manchen Magen-Problemen ein gutes Mittel.
Falls sich diese "Anfälle" wiederholen, wäre eine homöopathische klassische Behandlung überhaupt eine Möglichkeit.

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...ntilation.html

Grüsse,
Oregano


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