Probleme nach Lymphknotenentfernung?

05.11.10 05:14 #1
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cintia ist offline
Beiträge: 1
Seit: 05.11.10
Hallo zusammen...

Vorgeschichte: Vor 7 Jahren hatte ich eine Lungenembolie und eine tiefe beckenthrombose und war 3 Jahre lang blutverdünnt. Auch wurde mir einen Venenstand in der Beckenvene implantiert.

Aktuell: Vor 4Monaten erhielt ich nun die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, dieser wurde daraufhin operativ entfernt (nur der betroffene teil).
Vor 3Monaten erhielt ich wieder Post von meinem Gynäkolgen der mich aufbat. Kurz darauf also vor 2Monaten wurden mir 33Lymphknoten im Beckenbereich entfernt. (Laproskopisch)
Vor einem Monat hatte ich Atembeschwerden und ging wieder ins Spital, dort stellte man eine Lungenembolie und eine Thrombose fest. Auch diese wurde wieder mit Blutverdünnung behandelt. Diese Blutverdünnung muss ich nun wohl lebenslang nehmen.
Nun ist es so das ich seit 1Woche an Blasenschwäche leide (teilweise schaffe ich es kaum noch auf die Toilette ), und immer wieder auftretende dumpfe schmerzen im tiefen Becken, auch habe ich Blutungen (Menstruation ist es nicht da ich die vor 2 Wochen schon hatte, und die Farbe nicht braun/rötlich ist, sondern klaes rot ist(sieht aus wie das normale Blut das fliesst wenn man eine Wunde hat). )
Dies hat mich beunruhigt und ich bin zu meinem Hausarzt gegangen welcher mich auf meinen Gynäkologen verwies.
Diesen konnte ich jedoch bisher nicht erreichen.
Gestern hatte ich eine Routineuntersuchung des Venenstands um zu prüfen ob dieser nach der Thrombose noch funktioniert. Dabei stellten sie beim Ultraschall fest das ich links und rechts neben der Gebärmutter, zwei dunkle "schatten" habe. (10cm+ 7cm). Mein linkes Bein ist 4cm geschwollen jedoch weder verhärtet noch verfärbt. Diese zwei "Schatten" drücken jedoch meine Blase stark zusammen. Auch die Vene ist zu und kein Fluss mehr vorhanden.
Der Arzt hat mir gesagt ich müsse nicht beunruhigt sein und er meldet mich für ein CT an um festzustellen was es ist und wie darauf reagiert werden muss. Wegen des der Vene die nicht fliesst weil sie abgedrückt ist müsse ich mir auch keine Sorgen machen da mein Körper einen neuen Weg gefunden habe. (wo?)
Mir geht das jedoch zu lange, ich mache mir Sorgen und habe Angst. Auch habe ich nach der langen Krankheitszeit und den vielen negativen Befunden ein wenig das Vertrauen in die Ärzte verloren. (wurde von den Ärzten aber sehr gut behandelt!)

Hat jemand Erfahrungen damit, weiss jemand ob ich mir wirklich aktuell keine Sorgen machen muss?
mit freundlichen Grüssen Cintia


Probleme nach Lymphknotenentfernung?

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.473
Seit: 26.04.04
Ich hole den Beitrag hoch; vielleicht kann jemand etwas aus eigener Erfahrung dazu schreiben.

Liebe Grüße,
Malve

Probleme nach Lymphknotenentfernung?
konfus
Zitat von cintia Beitrag anzeigen
Hallo zusammen...

Vorgeschichte: Vor 7 Jahren hatte ich eine Lungenembolie und eine tiefe beckenthrombose und war 3 Jahre lang blutverdünnt. Auch wurde mir einen Venenstand in der Beckenvene implantiert.

Aktuell: Vor 4Monaten erhielt ich nun die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, dieser wurde daraufhin operativ entfernt (nur der betroffene teil).
Vor 3Monaten erhielt ich wieder Post von meinem Gynäkolgen der mich aufbat. Kurz darauf also vor 2Monaten wurden mir 33Lymphknoten im Beckenbereich entfernt. (Laproskopisch)
Vor einem Monat hatte ich Atembeschwerden und ging wieder ins Spital, dort stellte man eine Lungenembolie und eine Thrombose fest. Auch diese wurde wieder mit Blutverdünnung behandelt. Diese Blutverdünnung muss ich nun wohl lebenslang nehmen.
Nun ist es so das ich seit 1Woche an Blasenschwäche leide (teilweise schaffe ich es kaum noch auf die Toilette ), und immer wieder auftretende dumpfe schmerzen im tiefen Becken, auch habe ich Blutungen (Menstruation ist es nicht da ich die vor 2 Wochen schon hatte, und die Farbe nicht braun/rötlich ist, sondern klaes rot ist(sieht aus wie das normale Blut das fliesst wenn man eine Wunde hat). )
Dies hat mich beunruhigt und ich bin zu meinem Hausarzt gegangen welcher mich auf meinen Gynäkologen verwies.
Diesen konnte ich jedoch bisher nicht erreichen.
Gestern hatte ich eine Routineuntersuchung des Venenstands um zu prüfen ob dieser nach der Thrombose noch funktioniert. Dabei stellten sie beim Ultraschall fest das ich links und rechts neben der Gebärmutter, zwei dunkle "schatten" habe. (10cm+ 7cm). Mein linkes Bein ist 4cm geschwollen jedoch weder verhärtet noch verfärbt. Diese zwei "Schatten" drücken jedoch meine Blase stark zusammen. Auch die Vene ist zu und kein Fluss mehr vorhanden.
Der Arzt hat mir gesagt ich müsse nicht beunruhigt sein und er meldet mich für ein CT an um festzustellen was es ist und wie darauf reagiert werden muss. Wegen des der Vene die nicht fliesst weil sie abgedrückt ist müsse ich mir auch keine Sorgen machen da mein Körper einen neuen Weg gefunden habe. (wo?)
Mir geht das jedoch zu lange, ich mache mir Sorgen und habe Angst. Auch habe ich nach der langen Krankheitszeit und den vielen negativen Befunden ein wenig das Vertrauen in die Ärzte verloren. (wurde von den Ärzten aber sehr gut behandelt!)

Hat jemand Erfahrungen damit, weiss jemand ob ich mir wirklich aktuell keine Sorgen machen muss?
mit freundlichen Grüssen Cintia
Hallo Cintia,

ich weiss zwar nicht, ob es Dir viel hilft, aber ich hatte vor 10 Jahren Bruskrebs mit Entfernung der Lymphknoten im Arm. Ich liess mir wegen meines schnell dick und heiss werdenden Armes immer Lymphdrainagen verschreiben. Irgendwann stellte ich die dann ein, weil mein Arm nicht mehr anschwoll, also nicht mehr die typischen Lypmphstau Symptome anzeigte,

Irgendwann stelle sich bei mir so nach und nach mörderisches Schwitzen ein, wurde im Zuge einer hömöopathischen Behandlung besser, aber eines ist geblieben, der Nachtschweiss und das nächtliche Wasserlassen, bis zu 3 mal inkl. trocken anziehen. Was auch noch sehr belastend ist, nach jeder körperlichen Anstrengung, auch oft beim gehen, wird das frieren und schwitzen schlimmer.
Ich war heute deswegen bei einem Heilpraktiker, der sagte mir, ich hätte einen Lymphstau, klar, nach abstellen der Lymphdrainagen wurde das schwitzen immer schlimmer.
Dieses dumme Gerede der Ärzte das Du Dir da anhören musst, der Körper sucht sich einen anderen Ausweg, stimmt zwar im Prinzip, aber das bringt nur schlimmere Beschwerden mit sich, so wie das auch bei Dir ist.
Auch bei mir hat sich offensichtlich das Lymphwasser einen Weg gesucht, ich schwitze mörderisch und ich habe sehr oft Harndrang, ich werde versuchen Lymphdrainagen machen zu lassen, notfalls trickes ich, Krankengymnastik verschreiben lassen und die Drainagen machen lassen.

Ob Dir das bei Deinem Krankheitsbild weiter hilft, weiss ich nicht, vielleicht ein Weg der gegangen werden kann, mit Lymphdrainagen.

LG
Konfus


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