Blutwerte (Albumin, Eiweiss, α2-Globuline)

11.07.10 20:55 #1
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Blutwerte

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
na den Verdacht hättes Du gleich sagen können.
Ich habe keine Histaminintoleranz, wurde per Blut und per Weglassdiät ausgeschlossen.
Wie waren denn die Werte und was wurde gemessen?
Bei mir schien es auch ausgeschlossen, was sich dann als großer Irrtum herausgestellt hat
Und wie lange hast du eine Weglassdiät (und womit) gemacht?
Hast du mal B1 weggelassen?

Mit Selen habe ich kein Problem, nehme es nicht durchgängig und merke auch keinen Unterschied bei Nehmen und Nicht nehmen.
War davon ausgegangen, dass du es durchgängig nimmst... Aber so ist es sicher o.k.

Meine Leberwerte sind nicht erhöht. Das CHE ist an der unteren Grenze.
Die CHE (= Cholinesterase) ist ein Laborparameter zur Abschätzung der Lebersyntheseleistung - u.a. Proteine. Bei Lebererkrankungen und Mangelernährung ist sie erniedrigt. Es gibt also ganz definitiv ein Leberproblem. GGf. steigen die Leberwerte auch erst bei schwerer Zirrhose.

Wenn der Abstand von Galacordin zum essen zu gering wäre, dann wären die Werte ja auch nicht so gut.
Hmm... Dann bleibt aber für den Phosphatmangel als Erklärung wirklich nur eine Darmstörung - beispielsweise Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Hast du denn da mal alles beim Gastroenterologen abchecken lassen?
Es gibt Leute, die finden das erst nach 50 Jahren heraus
Leberkrankheiten haben jedenfalls meist eine Ursache in einer gestörten Verdauung bzw. vielen Stoffwechselgiften. Und so wie du es beschreibst, kommt ja eigentlich nur noch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit infrage.

Mein Insulin ist immer zu niedrig. Das spricht auch dagegen.
Es war eine Vermutung wg. der Kaliumproblematik.
Wenn allerdings das Insulin zu niedrig ist, sollte man vielleicht auch mal die Bauchspeicheldrüse anschaun? Denn wenn die Eiweißverwertung nicht funktioniert, kann es auch zu einem Phosphatproblem kommen. Wie ist denn dein Parathormon?

Ich werde mal zum Leberfacharzt gehen.
Das denke ich auch. Ein Gastroenterologe (Hepatologen gehören ja dazu) ist sicher die richtige Adresse!

lieben Gruß,
rosmarin
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"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

Blutwerte

Tinchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 87
Seit: 03.02.08
Hallo Rosmarin,

das müßte ich jetzt raussuchen.
Die Werte waren auf jeden Fall gleich null.
Dann hieß es, es könnte trotzdem sein, dann habe ich es weggelassen für 3 Monate, keine Veränderung. Außerdem musste ich gar nicht viel weglassen. Nur Tomaten, den Rest esse und trinke ich eh nicht.
B 1 hab ich auch schon weg gelassen. keine Veränderung.

Diese ganzen Elektrolytverschiebungen und auch dieser niedrige Phosphatwert kamen durch diesen seltsamen Insipidus, der aber mit Hydrocortison aufgehört hat.

Die Bauchspeicheldrüse ist auch in Ordnung.
Diese Darmproblematik habe ich definitiv und es wird immer schlimmer.
Habe schon verschiedene Weglassdiäten gemacht.
Gluten, Laktose, alle Kohlehydrate,
Allergien habe überhaupt keine, wurde mehrfach getestet.

Vom Darm her hat sich absolut nichts geändert.
Diese schweren Ödeme sind jetzt aber neu.
Was mir zu schaffen macht ist dieses Eiweiß im Urin, hat man doch nicht einfach so.

Vielleicht hilft mir dieser Leberarzt weiter.
Trotzdem Danke.

lg
Tinchen

Blutwerte

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Was mir zu schaffen macht ist dieses Eiweiß im Urin, hat man doch nicht einfach so.
Das macht dann aber der Nephrologe.
Wenn das dein Hauptproblem ist.
Allerdings ist es, wie gesagt, eine sehr milde Form:
Eiweiß 24 Stunden Urin: 220 ( <120)
Eine Proteinurie liegt vor, wenn die Eiweißausscheidung über 200- 300 mg/ Tag beträgt. ... Die PU kann klinisch unbedeuted sein (physiologisch, "funktionell"; Tabl. 3) . Werden dagegen 1.5 Gramm/24 Std. bei Kindern und 3.5 Gramm/24 Std. bei Erwachsenen überschritten, so handelt es sich um eine "große Proteinurie".

Tabl.3
Funktionelle PU:
- orthostatische PU (nur beim Stehen), Nephroptose,
- bei Hyperthermie (Fieber), Hyperthyreose, körperliche Anstrengung (Leistungssportler), emotionellem Stress, Temperaturstress (Hitze, Kälte), Muskelkrämpfe, bei cardialer Insuffizienz,
- Infusion mit bestimmten Aminosäuren (Lysin, Arginin), Hydroxiäthylstärke,


PROTEINURIE.DE

Womit du ziemlich sicher auch schon die Ursache hättest: deine hohe Lysinaufnahme
(Mal ganz abgesehen davon, dass solche Werte ziemlich schnell bei Stress, nach Medikamenten oder auch nach einer simplen Session im Fitnesscenter entstehen können - eigene Erfahrung )

Du musst dir da also wohl nicht so große Sorgen machen.

lieben Gruß,
rosmarin
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