Schwellungen unter den Augen/Tränensäcke/Augenringe

08.04.10 07:23 #1
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Schwellungen unter den Augen/Tränensäcke/Augenringe

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Du sprachst nicht von Fasten, sondern von

zu wenig Nahrung
Diät ist aus meiner Sicht nicht Fasten.
(Vielleicht war das das Mißverständnis?)

Z.B. insbesondere bei Insulinproblemen sollte man sich vor Diäten eher hüten während Fasten selbst langfristig positiv wirkt.
Und gerade Obst ist einer der Renner bei Insulinausschüttungen, wenn es nicht gerade Honigmelone ist (ist wohl das einzige Obst mit einem relativ niedrigen glykämischen Index).

Ich denke nicht, dass alles für alle geeignet ist; zumindest sollte man das vorher prüfen.

rosmarin
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"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Rosmarin ,

nach Deinen guten Ausführungen bin ich nun dabei zu prüfen , ob ich nicht wirklich so ein Phosphatproblem habe. Ich verstehe manches aber noch nicht so . Und da Du schriebst , beim Fasten = kataboler Zustand .... ist Phophat kein Problem, so habe ich gedacht , im Zustand mit relativ wenig Insulin und wenig Nahrung , wäre auch so ein kataboler Zustand ... ?

Das ist mir noch zu unverständlich. Aber ich denke , ich habe richtig verstanden , dass ich nach Phospatreicher ( Eiermahlzeit ) nicht die Calzium , Kalium ... NEMs schlucken sollte . Wegen der Komplexbildung mit Phosphat , und dann doch Mangel .

Meine Ernährungsweise habe ich nicht so als Diät empfunden. Und erst recht nicht wegen GEwichtsreduktion. Fakt ist , mein Insulinproblem hat sich schon zum Guten entwickelt.
Neben Honigmelone sind auch Beeren , z.B. Heidelbeeren gut .

LG K.

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Liebe Kullerkugel,

ich versuchs einfach nochmal, o.k.

Ich verstehe manches aber noch nicht so . Und da Du schriebst , beim Fasten = kataboler Zustand .... ist Phophat kein Problem, so habe ich gedacht , im Zustand mit relativ wenig Insulin und wenig Nahrung , wäre auch so ein kataboler Zustand ... ?
Die ursprünglich evolutionäre Situation ist Nahrungsmangel. Damit die (beweglichen) Lebewesen nicht sterben, sondern überleben können, indem noch imstande sind, sich eine andere Gegend mit mehr Nahrung zu suchen, ändert sich der Stoffwechsel: Es wird nicht mehr Glucose in den Zellen gespeichert für schlechte Zeiten (= Aufgabe von Insulin), sondern - im Gegenteil - abgebaut. Dies bewerkstelligt u.a. der Gegenspieler von Insulin, das Cortisol, das schon nach einem Tag Nahrungsentzug steil ansteigt. Cortisol bewirkt außerdem, dass alle das Überleben gefährdenden Entzündungsreaktionen heruntergefahren werden - u.a. auch die Ausschüttung von Histamin als Entzündungmediator.

Durch den katabolen (=abbauenden) Zustand werden auch (zunächst kranke) Zellen abgebaut, wodurch auch Phosphat frei wird. Daher kein Mangel beim Phosphat.

Durchbricht man jetzt diesen Zustand durch immer wieder mal Nahrungszufuhr, wird das Insulin immer wieder (verstärkt) ausgeschüttet, was für den Körper ein ziemlich krasses Wechselbad darstellt, das bei einem ohnehin gestörten Insulinhaushalt auch arg nach hinten losgehen kann. Eine der Wirkungen ist ein - möglicherweise lebensgefährlicher - Phosphat- und Elektrolytmangel nach Nahrungszufuhr (= Refeeding).

War das jetzt verständlicher?

Das mit den NEMs (Calcium, Magnesium) ist ein weiteres Problem, das zu Phosphatmangel führen kann, wenn man sie höherdosiert über einen längeren Zeitraum zum Essen bzw. in nicht genügendem Abstand zum Essen nimmt - sie wirken im Darm als Phosphatbinder und dann gibts weder Calcium/Magnesium noch Phosphat. Bei Nierenkranken ist das Absicht, weil ihre Nieren kein Phosphat ausscheiden können und sich immer noch genug ansammelt bis zur nächsten Dialyse (ohne Phosphatbinder gäbs halt einen heftigen Phosphatüberschuss) - bei Gesunden können aber die Nieren sehr wohl Phosphat ausscheiden, was auch geschieht, aber eben nicht mehr genug aufgenommen.

Last but not least gibts halt bei diversen Darmstörungen, Störungen der Bauchspeicheldrüse oder VD-Mangel auch eine verminderte Phosphatversorgung...

rosmarin
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FalkenPeter ist offline
Beiträge: 33
Seit: 15.09.10
Hallo

1.Erfolgsmeldung!
Habe die letzten Tage immer fleissig und eisern meine Atemübungen gemacht.
Was soll ich sagen: mein Tinnitus, dieses Brummen, ist vollständig weg.
Nach MONATEN!
Konnte es selber kaum glauben, aber ich bin total glücklich über diesen ersten Fortschritt.



Gruss an alle
FalkenPeter

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Glückwunsch!

rosmarin
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Kayen ist offline
Beiträge: 4.566
Seit: 14.03.07
Zitat von FalkenPeter Beitrag anzeigen
Hallo

1.Erfolgsmeldung!
Habe die letzten Tage immer fleissig und eisern meine Atemübungen gemacht.
Was soll ich sagen: mein Tinnitus, dieses Brummen, ist vollständig weg.
Nach MONATEN!
Konnte es selber kaum glauben, aber ich bin total glücklich über diesen ersten Fortschritt.



Gruss an alle
FalkenPeter
Man, FalkenPeter, das ging aber außergewöhnlich schnell. Hoffentlich bleibt es dabei. Wenn der Erfolg so gut ist, wäre es schön, wenn Du den Link von Deinen Atemübungen reinsetzen könntest.

Herzliche Grüße
Kayen
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FalkenPeter ist offline
Beiträge: 33
Seit: 15.09.10
Hallo Kayen

Man, FalkenPeter, das ging aber außergewöhnlich schnell. Hoffentlich bleibt es dabei.
Ja, das ging wirklich schnell. Bin selber erstaunt. Habe extra noch einen zweiten Tag gewartet, bis ich hier über den Erfolg berichtet habe.
Aber ich habe auch wirklich "hart" gearbeitet. Das ganze hört sich zunächst simpel an, ist es im Grunde auch. Ständig am Ball zu bleiben. ist das Problem.


Die Übungen mache ich 3-4 täglich. Man kann jedoch im Alltag nicht ständig so Atmen. Deshalb Atme ich, wo und wann es geht, zusätzlich bewußt und tief ein und aus.
Während der ganzen Tinnitus-Aera hatte ich vielleicht mal Tage erwischt, wo es etwas abgemildert war. Völlig weg was es aber seither noch nie.

Es gibt aber auch andere Atemübungen, muss mich da noch durcharbeiten.

Lieben Gruss
FalkenPeter

Geändert von Malve (21.07.16 um 15:35 Uhr) Grund: Link existiert nicht mehr

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Kayen ist offline
Beiträge: 4.566
Seit: 14.03.07
Hallo FalkenPeter,

danke, dass Du den Link reingestellt hast. Hier ein kleiner Auszug, der sehr interessant ist und ich denke diese Übung kann man doch gut zwischendurch einbauen.

Mit Kameras im menschlichen Körper hat man festgestellt, dass für die Säuberung des Lymphsystems tiefes Atmen die wirksamste Reinigungsmethode ist. Es bewirkt eine Art Vakuum, von dem die Lymphe in den Blutstrom aufgesaugt wird und den Ausstoß der Gifte beschleunigt. Durch tiefes Atmen und Bewegung kann dieser Prozess der Lymphe um das 15-fache gesteigert werden.
Achja, um beim Thema zu bleiben: Diese Übung hilft bestimmt auch bei Augenschwellungen!!! Die Schwellungen entstehen ja meist durch ein schlechtes Lymphsystem.

Herzliche Grüße
Kayen
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Kayen ist offline
Beiträge: 4.566
Seit: 14.03.07
Hallo rosmarin,

ich habe nochmals über Vitamin D (VD) nachgedacht und ich denke, dass sieht ganz bestimmt bei mir niedrig aus. Ich war diesen Sommer wegen meiner Borreliose Erkrankung garnicht in der Sonne und als es wieder ging, durfte ich nicht wegen der Antibiose. Also kaum Licht gehabt.
Ich habe mir jetzt V-D 500 i.E. besorgt. Meinst Du 1 Vigantolette reicht?

Herzliche Grüße
Kayen
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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Ich denk nicht, dass es reicht. Im Prinzip kann man sich an der Aussage zu Vitamin D bei Wikipedia orientieren, wobei 1 µg = 40 IE.

"Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg (2000 IE) für Jugendliche und Erwachsene (inklusive Schwangere und stillende Mütter) ... sind von Gesunden ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig einnehmbar."

Allerdings denke ich, dass man trotzdem einen Laborbefund zum aktuellen D3-Wert haben sollte (heißt 25(OH)D, kostet lt. IGEL-Katalog ca. 27,90€).
Einfach schon deshalb, damit man sieht, wie niedrig man aktuell legt, um auch ggf. Folgeschäden (u.a. Knochenstoffwechsel, deregulierter Phosphathaushalt, Schilddrüse) abschätzen zu können. Beispielsweise Knochenprobleme können massiv zurückwirken bei der Aufsättigung (Stichwort: hungry bones)! Später kann man halt nur noch spekulieren...

Ich persönlich hab die besten Erfahrungen mit kontinuierlicher Einnahme gemacht (nicht z.B. wöchentliche Stöße mit Dekristol-Kapseln á 20.000 IE) und nehme mittlerweile 2 Tabletten D3 von Hevert á 1000 IE. Außerdem hat die Verstoffwechslung in der Leber einen großen Einfluss auf die Umsetzung, da kann es individuell enorme Diskrepanzen geben, die überhaupt nix mit dem Körpergewicht zu tun haben.
Kofaktoren bei der Umwandlung sind Häm (B6, Eisen, Zink, B2) und B3 und die sollten dann auch da sein (geringe Menge reicht ggf., keine Hochdosis-Substitution!). D.h. wenn man beispielsweise ohnehin schon ein Ferritin- oder Anämie oder B6/Zink-Problem hat, dann wirds eng für die Leber mit den Ressourcen Daher ist im Zweifelsfall die kontinuierliche niedrigere Dosis günstiger...

(Meine eigene Aufsättigung war ziemlich widersprüchlich und schwierig und da ich durch den seit meiner Kindheit anhaltenden Mangel halt auch schon Osteoporose hab, was ich nie vermutet hätte, hab ich auch Erfahrungen mit meinen hungry bones nicht vermeiden können.)

rosmarin
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