Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

15.03.10 19:32 #1
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Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Klingt nach durchlässiger Darmwand. Du könnest Arginin und Glutamin nehmen um die Heilung der Gewebe zu fördern (durch Freistzung von mehr Wachstumshormon).

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

SamiaX ist offline
Beiträge: 566
Seit: 18.01.10
Hallo Brigitka,

wie ist es eigentlich bei einem so durchlässigen Darm um die Resorption bestellt?

Müsste nicht alleine dadurch auch die Eisenaufnahme begrenzt sein?

Grüße,
Samia

Geändert von SamiaX (18.03.10 um 21:54 Uhr) Grund: es

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

Brigitka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.801
Seit: 06.04.09
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Klingt nach durchlässiger Darmwand. Du könnest Arginin und Glutamin nehmen um die Heilung der Gewebe zu fördern (durch Freistzung von mehr Wachstumshormon).
Danke Stengel, Glutamin nehme ich schon (habe ich wohl vergessen zu schreiben) aber das mit dem Arginin habe ich noch nicht gewußt.

VG, Brigitka

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

Brigitka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.801
Seit: 06.04.09
Zitat von SamiaX Beitrag anzeigen
wie ist eigentlich bei einem so durchlässigen Darm um die Resorption bestellt?

Müsste nicht alleine dadurch auch die Eisenaufnahme begrenzt sein?
Hallo Samia, eigentlich müßte doch das Eisen viel besser durchflutschen
Na ja, ich weiß schon was Du meinst, wenn der Darm schon so lädiert ist...
Aber die Endotoxine gehen auch in rauhen Mengen durch

Alles nich so einfach, Brigitka

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Zitat von Stengel Beitrag anzeigen
Klingt nach durchlässiger Darmwand. Du könnest Arginin und Glutamin nehmen um die Heilung der Gewebe zu fördern (durch Freistzung von mehr Wachstumshormon).
Bei Nitrosstress Vorsicht mit Arginin, ist nicht so angesagt.....Glutamin und Lecithin, bzw. gutes Aminoprodukt als Basis.

lg
cheyenne

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum
Binnie
Hallo Brigitka,

Zitat von Brigitka Beitrag anzeigen
Also in der Pilze SHG hieß es, zuerst die Colis und danach den Dünndarm mit den Lactos wieder in Ordnung bringen. Wenn aber dazwischen im Dünndarm großer Handlungsbedorf ist, muß man dort zwischendrin auch behandeln.
Ich denke, dass die Aussagen dieser SHG sehr mit Vorsicht zu genießen sind. Mein Eindruck ist vielmehr der, dass diese ganzen "Zentralstellen" und auch viele einzelne Mediziner von dieser "Mutaflor-Mafia" unterwandert sind. Neulich empfahl auch ein Mediziner, der bei Ganzimmun einen Vortrag zum Thema "Behandlung des Reizdarms" gehalten hat, dieses Mutaflor.

Nach allem, was ich bisher jedoch dazu gelesen habe, sind Colibakterien bei einer Fehlbesiedelung des Dünndarms, und besonders auch bei einem Leaky Gut, völlig kontraindiziert! Colibakterien zählen zur Dickdarmflora, die im Dünndarm nichts verloren haben, sondern dort vielmehr durch ihren Stoffwechsel weiterhin zu entzündlichen Prozessen der Dünndarmschleimhaut beitragen können. Die Gefahr, dass sie sich dort jedoch bei oraler Zufuhr, insbesondere auch bei einer Dysbiose des Dünndarms (aufgrund eines zu hohen Dünndarm-pH-Wertes; Colibakterien sind sehr säureempfindlich, jedoch taugt ihnen die sauerstoffhaltige Atmosphäre des Dünndarms sicherich durchaus, da sie ja "fakultative Anaerobier" sind, also auch in einer sauerstoffreichen Umgebung klar kommen) ansiedeln, halte ich für sehr groß. Dies trägt dann wohl weiterhin verstärkt auch zum Overgrowth-Syndrom bei: http://www.ganzimmun.de/seiten/downl...ownload_id=550

Diese entzündlichen Prozesse führen dann halt letztlich dazu, dass die Darmschleimhaut für Nahrungsmittel (-> Nahrungsmittelallergien) und auch Bakterien (-> vermehrt Endotoxine im Körper) verstärkt durchlässig wird... Verusacht werden diese Prozesse aber auch maßgeblich durch Gifte wie Antibiotika, Amalgam, andere Medikamente, radikale Amalgamausleitungen mit Chelatbildnern und dergleichen mehr...

Hier ein paar Textausschnitte zum Thema Colibakterien:

8. Die Substitutionstherapie mit lebenden Mikroorganismen [bearbeiten]

Die klinischen Erfahrungen zeigen schon seit langem, daß die Aufrechterhaltung eubiotischer Floraverhältnisse von wesentlicher Bedeutung für den Gesamtorganismus ist. Man hat daher schon recht früh versucht durch orale Zufuhr von Darmkeimen das Milieu im Darm günstig zu beeinflussen. Lange Zeit galten E. coli-Stämme als wichtigste Vertreter der physiologischen Darmflora. Andere Keimgruppen waren weder diagnostisch noch therapeutisch von Bedeutung. Wie schon erwähnt, weiß man heute, daß Bacteroides, Eubakterien und Bifidobakterien innerhalb der Dickdarmflora nicht nur zahlenmäßig eine dominierende Position einnehmen, sondern sie sind (wie die Laktobazillen im Dünndarm) im Dickdarm von außerordentlicher Bedeutung.
Der Schwerpunkt der Substitutionstherapie hat sich inzwischen auf die apathogenen Keimgruppen der Laktobazillen und Bifidobakterien verlagert. Eine erfolgreiche Ansiedelung von E. coli nach oraler Substitution ist nicht möglich, da komplexe Faktoren wirksam sind, die bei einer Invasion körperfremder Serotypen deren dauerhafte Ansiedelung im Darm verhindern. Anders verhält es sich bei einer Substitution mit säuretoleranten Laktobazillen und Bifidobakterien. Laktobazillen gehören sowohl der wandständigen als auch der Lumenflora des Dünndarmes an, wobei die Assoziation mit der Dünndarmschleimhaut nicht sehr ausgeprägt ist, da sie als nichtinvasive Keime über einen Haftmechanismus verfügen, welcher sich deutlich von dem der invasiven Keime wie E. coli unterscheidet.[...]

Quelle: Darmgesundheit - DocCheck Flexikon
Ein besonderer Symbiont - E. coli

•Ohne gesunde Bifidus keine gesunden Coli !
•Jeder Mensch hat eine individuelle, ausschließlich in ihm vorkommende Colirasse.(Baumgärtel, Seifert, Gärtner u.a.)
•Sie besitzen dieselbe serologischen bzw. Blutgruppen - Eigenschaften wie ihr Wirtsorganismus.(Belenowsky, Kreisel u.a.)

Theodor Escherich *29.11.1857
•Schon ihr Entdecker wies darauf hin, dass jeder Mensch einen körpereigenen Coli -Stamm mit individuellen Eigenschaften besitzt.
•Darmfremde Colikeime die als Heilmittel (Mutaflor u.a.) zugeführt werden, sind bereits nach 10 Tagen wieder aus dem Darm verschwunden.(Roesnthal u.a.)

E.coli - und Lymphsystem
•Der Wurmfortsatz des Blinddarms ist die wichtigste Coli-Brutanstalt im Organismus.
•Hier stehen die E.coli in direkter Verbindung zum Lymphsystem und damit mit der Grundabwehr.
•Am Blinddarm operierte Personen erkranken häufiger an Krebs.(Mc Vay, Biermann u.a.)

Ein gesunder Dünndarm - die Voraussetzung für den Dickdarm
•Die Stoffwechselprodukte der Dünndarmkeime fördern das Wachstum der körpereigenen E.coli.
Die Zufuhr fremder E.coli Keime ist für die Besiedelung des Dickdarms nutzlos.(Issels u.a.)

Quelle:
www.endobiont.de/info/tissounterlagen/tisso.ppt
Viele Grüße
Binnie

Geändert von Binnie (20.03.10 um 11:41 Uhr)

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

Brigitka ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.801
Seit: 06.04.09
@Cheyenne: Danke für den Hinweis mit der Argininsäure. Mit den Wirkungen der Aminosäuren habe ich mich noch nicht so befasst.


Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
Ich denke, dass die Aussagen dieser SHG sehr mit Vorsicht zu genießen sind. Mein Eindruck ist vielmehr der, dass diese ganzen "Zentralstellen" und auch viele einzelne Mediziner von dieser "Mutaflor-Mafia" unterwandert sind. Neulich empfahl auch ein Mediziner, der bei Ganzimmun einen Vortrag zum Thema "Behandlung des Reizdarms" gehalten hat, dieses Mutaflor.
Hallo Binnie!
Na ja, einiges von der SHG ist schon mit Vorsicht zu genießen. Aber mit dem Mutaflor Vertrieb haben sie garantiert nichts zu tun.
Also mir hat das Mutaflor schon geholfen, damals ging es mir noch schlechter.
Die Therapie erfolgte aber ein bißchen ander als sonst. Die Mutaflor wurden auch gegeben, wenn die Colis in der Stuhluntersuchung erhöht waren. Weil das als Anzeichen gesehen wurde, daß das Immunsystem die nicht ohne Grund hochregelt.
In der Tat hat sich nach länger Mutafloreinnahme der Stuhlbefund über die Jahre langsam verbessert.

Nach allem, was ich bisher jedoch dazu gelesen habe, sind Colibakterien bei einer Fehlbesiedelung des Dünndarms, und besonders auch bei einem Leaky Gut, völlig kontraindiziert! Colibakterien zählen zur Dickdarmflora, die im Dünndarm nichts verloren haben, sondern dort vielmehr durch ihren Stoffwechsel weiterhin zu entzündlichen Prozessen der Dünndarmschleimhaut beitragen können.
Das kann natürlich sein, daß sich die Entzündungen des Dünndarmes bei mir dadurch verschlimmert haben. Viellecht hätte man mit öfterer gleichzeitiger Gabe von Paidoflor gegensteuern können. das hätte aber mein Budget eindeutig gesprengt damals. Jetzt gibt es mehr und günstigere Angebote von lebenden Lactobazillen.

Aber ob jetzt die lange Zufuhr der Colis oder die Auswirkungen des Quecksilbers das größere Gewicht haben, vermag ich nicht zu sagen. obwohl ich eher auf letzteres tippe. Mein Dünndarm war schon vor vielen jahren, vor irgendeiner Mutaflortherapie, hart wie eine Apfelsine.
Ein gesunder Darm muß weich sein.

Die Gefahr, dass sie sich dort jedoch bei oraler Zufuhr, insbesondere auch bei einer Dysbiose des Dünndarms (aufgrund eines zu hohen Dünndarm-pH-Wertes; Colibakterien sind sehr säureempfindlich, jedoch taugt ihnen die sauerstoffhaltige Atmosphäre des Dünndarms sicherich durchaus, da sie ja "fakultative Anaerobier" sind, also auch in einer sauerstoffreichen Umgebung klar kommen) ansiedeln, halte ich für sehr groß. Dies trägt dann wohl weiterhin verstärkt auch zum Overgrowth-Syndrom bei: http://www.ganzimmun.de/seiten<br />...ownload_id=550
Ja, deswegen werde ich die irgendwann mal per Einlauf von hinten zuführen.

Diese entzündlichen Prozesse führen dann halt letztlich dazu, dass die Darmschleimhaut für Nahrungsmittel (-> Nahrungsmittelallergien) und auch Bakterien (-> vermehrt Endotoxine im Körper) verstärkt durchlässig wird... Verusacht werden diese Prozesse aber auch maßgeblich durch Gifte wie Antibiotika, Amalgam, andere Medikamente, radikale Amalgamausleitungen mit Chelatbildnern und dergleichen mehr...
Ja, eine gesunde Darmschleimhaut ist wirklich außerorden wichtig. Wenn ich jetzt mehr Zeit hätte, würde ich demnächst am liebsten wieder ein paar Wochen Mayr Darmreinigung einlegen. Da hat sich mein Darm immer ganz gut bei erholt.(und die Leber auch) Dabei kann ich leider nix arbeiten. Habe demnächst ziemlich viele Termine.

Wenn ich mehr Zeit habe (das dauert wohl noch eine ganze Weile) werde ich mal meine Stuhlbefunde einstellen.

Viele Grüße

Brigitka

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum
Binnie
Hi Brigitka,

Zitat von Brigitka Beitrag anzeigen
Ja, eine gesunde Darmschleimhaut ist wirklich außerorden wichtig. Wenn ich jetzt mehr Zeit hätte, würde ich demnächst am liebsten wieder ein paar Wochen Mayr Darmreinigung einlegen. Da hat sich mein Darm immer ganz gut bei erholt.(und die Leber auch) Dabei kann ich leider nix arbeiten.
Neulich gab es einen guten Vortrag bei Ganzimmun zu diesem Thema: www.medivere.de/seiten/ek_detail_5.php?video_id=43&id=328
Also nicht der oben erwähnte Beitrag zum Thema Reizdarm. Dieser Arzt hat m.E. die Zusammenhänge gut erkannt und auch erklärt! Jedenfalls gehe ich derzeit auch genau nach seinem Therapieschema vor:

Weitestgehend Meidung aller allergieauslösenden Nahrungsmittel und soweit wie möglich Rotationsdiät mit den noch verträglichen Lebensmitteln, wobei ich manche Sachen offensichtlich auch täglich essen kann, ohne eine Allergie darauf zu entwickeln (z.B. Fenchel, Buchweizen, usw.).

Aufbau der Darmschleimhaut mittels Micronährstoffen und besonders auch Aminosäuren wie Glutamin, Methionin, etc.

Und als wichtigste Maßnahme sehe ich auch den Darmfloraaufbau mittels Lactobazillen und insgesamt dem Symbioflorschema.

Mein Zustand bessert sich jedenfalls zusehends (mit immer wieder kleineren oder auch größeren Rückschlägen ) meine ich...

Ich denke auch, dass viele Symptome, die unmittelbar den Auswirkungen des Amalgams bzw. Quecksilbers zugeschrieben werden, eher auch durch die Auswirkungen von Amalgam bzw. Quecksilber (-> wirkt ja u.a. antibiotisch) auf die Darmflora und damit den Darm zurückzuführen sind, bzw. die Nahrungsmittelallergien und die daraus resultierenden entzündlichen Reaktionen im Körper...

Mein Zustand hat sich jedenfalls durch die Amalgamausleitung nicht wesentlich verbessert, sondern ganz im Gegenteil wurde dadurch mein Darm wohl noch mehr geschädigt, als er dies sowieso schon zuvor durch das jahrelange Tragen der Amalgamfüllungen war...

Viele Grüße
Binnie

Geändert von Binnie (20.03.10 um 19:55 Uhr)

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum
Binnie
Hi Brigitka,

ich nochmal, irgendwie läßt mir das mit Deinen Endotoxinen u.v.a. mit Deiner Unvoreingenommenheit gegenüber E.Coli bzw. Mutaflor keine Ruhe. Jedenfalls habe ich nochmal "gegoogelt". Du hast in Deinem Eingangsbeitrag zwar schon einiges über Endotoxine geschrieben, aber ich möchte hier nochmal genauer den möglichen Zusammenhang zwischen E. Coli und Deinen Endotoxinen im Serum aufzeigen, bzw. evt. auch zwischen Deinen Beschwerden:

Zunächst noch einmal im Detail: was sind Endotoxine überhaupt:
Definition [bearbeiten]

Als Endotoxin bezeichnet man Bestandteile der Lipopolysaccharide der äußeren Zellmembran gramnegativer Bakterien. Sie werden von lebenden gramnegativen Bakterien durch Abspaltung von Vesikeln, beziehungsweise beim Absterben von gramnegativen Bakterien freigesetzt.
Hintergrund

Endotoxin spielt durch Induktion einer Entzündung für das Krankheitsgeschehen bei Infektionskrankheiten eine wichtige verstärkende Rolle und gilt daher als wichtiger Virulenzfaktor. Endotoxine sind im Gegensatz zu Exotoxinen ein fester Bestandteil der Bakterienzelle selbst.

Pathophysiologische Interaktionen [bearbeiten]

Der eigentlich toxisch wirksame Bestandteil des Endotoxins ist das Lipid A. Es reagiert mit Rezeptoren auf Zellen des Immunsystems, hauptächlich Makrophagen.
Lipid A bindet dabei zunächst an das membranständige CD 14. Durch einen bisher ungeklärten Mechanismus der intrazellulären Signaltransduktion produzieren und sezernieren die betroffenen Zellen daraufhin Entzündungsmediatoren (IL-1, IL-6, IL-12, TNF-α).

[...]
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass durch die Wirkungen des Endotoxins Gleichgewicht zwischen Entzündungsgeschehen, Gerinnung und Lyse gestört ist. Mögliche Folgen sind:
  • Entzündung
  • Organversagen
Quelle: Endotoxin - DocCheck Flexikon
Hier nochmal genauer "was sind überhaupt gramnegative Bakterien":

Gram-negative Bakterien

  • Erscheinen nach der Gramfärbung rot
  • Haben eine dünne Zellwand mit einschichtigem Murein
  • Enthalten zwei Membranen (äussere Membran und zytoplasmatische Membran)
  • Besitzen in der äusseren Zellmembran verankerte Lipopolysaccharide, welche beim Zerfallen der Bakterien als Endotoxine wirken
  • Die äussere Membran weist zwar eine geringe Permeabilität auf, enthält aber Poren über welche der Influx reguliert wird
  • Bei gram-negativen Bakterien handelt es sich hauptsächlich um Stäbchen
Beispiele gram-negativer Bakterien:
Quelle: PharmaWiki - Gramfärbung: Unterschiede zwischen gram-positiven und gram-negativen Bakterien
Die Frage, die sich mir jetzt noch stellt ist: was kann man denn jetzt unmittelbar gegen die Endotoxine eigentlich tun
Mir fallen nur Dinge ein, die man evt. gegen ihre Auswirkungen tun kann wie bspw. die Einnahme des von Dir in Deinem Eingangsbeitrag bereits erwähnten Omega 3 oder auch die Einnahme von Weihrauch, Curcuma, etc., um den entzündlichen Auswirkungen entgegenzusteuern.

Ansonsten gibt man bei Borrelioseinfektionen wohl u.a. auch bspw. diese Nattokinase oder Lumbrokinase, um einen fibrinolytischen Effekt, also zur Auflösung möglicher Thromben, zu erreichen.

Hier gab es u.a. schon mal einen Thread, der sich entfernter auch mit diesem Thema beschäftigt hat:

http://www.symptome.ch/vbboard/borre...tml#post402441

Jedenfalls scheinen diese Endotoxine und die oben zitierten Auswirkungen möglicherweise in einem noch viel direkteren Zusammenhang mit den E. Colis zu stehen, als ich bisher angenommen habe. Es scheint also wirklich nicht lediglich "nur" das Titandioxid in Mutaflor höchst bedenklich zu sein! (Ich muss ja sagen, dass ich glücklicherweise in meiner schlimmsten Zeit, Ende letzten Jahres, offensichtlich keine Colibakterien vertragen habe. Weder dieses Colibiogen, noch dieses Synerga, noch sonst etwas. Mutaflor hab ich erst gar nicht versucht wegen dem Titandioxid... )

Viele Grüße
Binnie

Exorbitante Endotoxinmengen im Serum

Cheyenne ist offline
Beiträge: 2.011
Seit: 01.12.08
Der Zusammenhang zwischen E-Coli und Endotoxinen ist mir zwar nicht deutlicher....ich bin bisher davon ausgegangen, dass Endotoxine Bakteriengifte sind.

Aber zurück zu den Colis: Colibakterien im Dünndarm fällt unter Dysbiose (Fehlbesiedlung). Wenn ein Dünndarm lädiert ist und seine eigene Flora zum Schutz nicht hat, dann haben Colis freie Bahn. Ist die Dünndarmflora gesund, attackiert sie die Colis und es kommen wohl weniger an (besser als nichts ist das allemal). Damit ist die Reihenfolge aus meiner Sicht klar: erst Dünndarmaufbau und dann Dickdarm.

Ich selbst habe diese Reihenfolge anfangs auch nicht eingehalten: bei einer Bioresonanzmessung mit einem sehr verlässlichen Gerät wurde angezeigt, dass der Körper gerade aktiv gegen die Colis kämpft. Das irgendetwas sich verändert hatte, war mir aufgefallen, aber Darmbakterien sind ja schnell pauschal unter gesund verbucht und damit außerhalb der kritischen Betrachtung. Ich habe dann darauf verzichtet, da mir das GAnze nicht geheuer war. Den Zusammenhang habe ich später erst entdeckt.

lg
cheyenne


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