Sonnenempfindlichkeit

01.11.06 14:53 #1
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mfg41
Hallo,

ich bin 46, männlich.

Mit der Zeit bin ich gegenüber der Sonne extrem empfindlich geworden. Hauttyp1 also rotblonde Haare, helle Haut.

Früher, also als Kind hatte ich oft Sonnenbrand. Jetzt ist es so schlimm, das ich kaum noch aus dem Haus gehen kann. Dummerweise sind keine Symptome
sichtbar, wie Pusteln oder Flecke. Es juckt auch nichts.

Jetzt geht es nicht mehr darum, Sonnenbrand zu vermeiden, sondern ich darf keine Sonne an den Kopf bekommen. Es zählt ab Hals aufwärts, einschließlich der Augen.

Wenn ich länger als 2-5Minuten an den Kopf bekomme (wohlgemerkt mit Kopfbedeckung, hochgeschlagener Jacke und Sonnenbrille), bekomme ich Sonnenstichartige Symptome. Sofort weder ich extrem nervös, gar aggressiv, mir wird übel, anschließend befällt mich eine Art innere Unruhe. Es tritt ein starkes Bedürfniss nach Abkühlung ein. Ich habe das Gefühl, das mein Blut durch den Körper gepeitscht wird. Abgeschlagenheit und Gereiztheit treten auf. Später folgen starke Kopfschmerzen. Nachts quälen mich Alpträume, so ähnlich wie Fieberträume, so dass kein erholsamer Schlaf stattfinden kann.
Je nach Dauer und Stärke der Sonnenlichteinwirkung halten diese Erscheinungen etwa 24Stunden an. Die Zeit der Expositionen summiert sich den Tag über. Richtig geschützt fühle ich ich nur im Schatten von Gebäuden o.ä. Bäume durch dessen Blätter ab und zu ein paar Strahlen kommen sind weniger geeignet. Glasscheiben geben keinen Schutz. Selbst durch Industriepressglas sind mir die Sonnenstrahlen unangenehm und ich halte es nicht lange aus.
Laut Hautarzt besteht eine gewisse UVB-Empfindlichkeit. Diese müsste aber durch Glasscheiben gestoppt werden können.
UVA-Strahlen kommen aber auch nicht in Frage. Selbsttests mit einer Höhensonne (hauptsächlich UVA und auch Infrarotstrahlen) führen nicht zu den o.a. Erscheinungen.
Auch gibt es kaum einen Unterschied hinsichtlich des Itensivitätsempfindens zw. Sommer und Winter.

Mit diesen Problematik ist ein normales Leben nicht mehr möglich.
Ärzte tappen im dunkel und sind, wie ich selbst ratlos, oder halten mich gar für einen Spinner.

Hat jemand schonmal von sowas gehört?
Bin für jede Hilfe dankbar.

mfg41

Sonnenempfindlichkeit

Rosemarie ist offline
Beiträge: 104
Seit: 15.08.06
hmmmh spontan fällt mir so etwas ein, wie es die Hannelore Kohl hatte (sie war die Frau unseres ehemaligen Bundeskanzlers und dürfte über diverse Stiftungen/Wohltätigkeitsvereine etc. auch anderweitig bekannt sein). Keine Möglichkeit mehr ans Tageslicht zu gehen.

Ich habe mal etwas über Mondscheinkinder gehört, die nur nachts raus können, weil sie die Sonne oder das Tageslicht nicht vertragen können. Bin etwas ratlos...

Sonnenempfindlichkeit

ich_at_ich ist offline
Beiträge: 211
Seit: 06.10.06
Hallo!

Ein mangel an Vitamin-A wird mit Lichtempfindlichkeit in Verbindung gebracht.
Ebenso Vitamin B2.

Weiters sollen es blaublühende Pflanzen verbessern und gelbblühende verschlechtern (Johanniskraut).

Nimmst du vielleicht irgenwelche Medikamente?
Oder ernährst du sich extrem fettarm?

Alles Gute

Sonnenempfindlichkeit

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
In der Zeit, in der mein Mund noch voll mit verschiedenen Metallen war, war ich extrem sonnenempfindlich. Ich habe Sonne und helles Licht einfach nicht mehr vertragen und wurde auch nicht mehr braun (wie als Kind).
Das hat sich nach Entfernen der Metalle langsam aber sicher wieder gegeben; und heute kann ich wieder ohne Probleme in die Sonne gehen.

Gruss,
Uta

Sonnenempfindlichkeit
mfg41
Themenstarter
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.

Also mit der Mondscheinkrankheit (XP) hat es zum Glück nichts zu tun.
Auch nehme ich bis jetzt keine Medikamente regelmäßig ein. Das heisst jetzt gerade fange ich an mit einem Rundschlag von hauptsächlich Vitaminen usw.,nachdem ich gerade bei einem anderen Arzt war. Denn es könnte gut sein, dass ein Vitaminmangel (B12;B1,E) bei mir vorliegt.

Die Sache mit den Zahnmetallen würde mich mal näher interressieren.
Kann ich darüber noch genaueres erfahren? (Kann auch per Mail sein).
Selbst hatte ich früher alles voller Amalgam. Das ist jetzt seit mind. 10-12 Jahren raus. Aber dafür habe ich Brücken und Kronen mit Goldlegierungen. Ich weiss schon, das das auch nicht gut ist. Bei Füllungen/Plomben gibts ja noch Alternativen. Bloss bei Brücken usw. gehts doch eigentlich nicht ohne Metall?
Mitte des Jahres war ich in einer Umweltklinik dort wurde auch ein Test bezüglich des Zahngoldes gemacht, aber nichts gefunden. Aber muss ja nichts heissen.
Wenn bei mir alles Metall raus käme müsste ich aber im Prinzip auf der Felge kauen.

mfg 41


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