Lymphdrüsen am Hinterkopf?

02.12.08 20:37 #1
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Lymphdrüsen am Hinterkopf?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Leider kenne ich mich mit den DMPS-Tests nicht aus. Ich hoffe, daß es da "Wissendere" gibt .

Gruss,
Uta

Lymphdrüsen am Hinterkopf?
Anne B.
Wenige Wochen später hieß es, ich habe einen "leichten Hirnschlag" gehabt, an den ich irgendwie nicht glauben kann.
Solche Befunde gibt es nicht einfach so ohne Diagnostik. Wurde ein Röntgenbild vom Kopf gemacht? Wenn ja, dann würde ich das ernst nehmen.

Viele Grüße, Anne B.

Lymphdrüsen am Hinterkopf?

Moony ist offline
Themenstarter Beiträge: 13
Seit: 02.12.08
Hallo Anne,
es wurde ein MRT vom Schädel gemacht, sowie CT..., ich weiß nicht mehr so genau, bei welcher Untersuchung der Venenverschluss (irgendwo an der hinteren Halsseite) entdeckt wurde... ist ja schon ein Weilchen her. Auf jeden Fall wurde mir mitgeteilt: "Das war >sowas< wie ein kleiner Hirnschlag" (Da bin ich mir wirklich sicher).
Nach einem EEG sagte der Neurologe: "Die Ergebnisse sind ungewöhnlich, aber es ist nichts Schlimmes. Möglicherweise hängt morgen Ihr Augenlid ein wenig, dann kommen Sie nochmal vorbei..." Alles SEHR skuril.
Ich muss gestehen, dass ich so durch den Wind und "benebelt" war, dass ich keine Fragen stellte und einfach nur vertraute...
Nun, mein Augenlid "hing" am nächsten Tag nicht. Bei der nächsten Untersuchung waren merkwürdigerweise all meine Daten im Computer auf wundersame Weise "verschwunden".

Fakt ist, dass ich heute immer noch neurologische Ausfälle habe, die aber sehr abgeschwächt sind. Sie kommen und gehen, und sind sehr wechselhaft.
Dazu gehört: Leichter Tremor des Kopfes (manchmal nach dem Genuss von Kaffee), verwaschene Sprache, Sehstörungen, "Klopfen" an der linken Halsvene (?) sowie am Arm mit anschließendem, kurzen Schwindel.

Der Neurologe murmelte etwas von Stress, ggf. Burnout, kombiniert mit einer leichten Depression (na klar) und verschrieb mir Sertralin zum "Ruhigstellen". Ich habe das Zeug abgesetzt, denn die Symptome blieben.
Den Neurologen habe ich nie wieder besucht und werde auch in Zukunft einen großen Bogen um seine Praxis machen.
Vielleicht kann mir ja mein neuer Hausarzt (der mich auch Quecksilber untersucht) einen anderen empfehlen :(

Liebe Grüße,
Moony

Lymphdrüsen am Hinterkopf?
Anne B.
Hallo Moony,

du selbst musst entscheiden, ob du dich um diese Befundung betreffend Hirnschlag weiter kümmerst. Es kann immer wieder auftreten und wenn es so war, wie du beschrieben hast, könnte es beim nächsten Mal nicht so glimpflich abgehen. Sicher gibt es Blutbefunde von dir, die könntest du ja mal hier einstellen.

Geschwollene Lymphknoten am Hinterkopf sind nicht unbedingt ungewöhnlich. Meine Kinder hatten dies öfter als sie klein waren und ich war deswegen auch beunruhigt und beim Arzt. Bis die Knoten (nach einem Infekt) abgeschwollen waren, dauerte es sogar einmal mehrere Monate.

Bei der nächsten Untersuchung waren merkwürdigerweise all meine Daten im Computer auf wundersame Weise "verschwunden".
Sowas kann immer mal passieren und deine Bewertung dieser Angelegenheit zeigt eigentlich, dass du nur sehr wenig Vertrauen hast. Ich wünsche dir, dass du bald einem Arzt begegnest, dem du wieder vertrauen kannst und der dir weiterhilft. Einen Anfang hast du ja bereits mit deinem Hausarzt gemacht.

Viele Grüße, Anne B.


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