Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

11.10.08 16:49 #1
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Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Calcium müsste ich eigentlich ausreichend über die Nahrung aufnehmen. Esse gern Milchprodukte (Joghurt, Quark, Kefir, Käse, alles regelmäßig).
Nicht jeder, der gerne Milchprodukte ißt, verträgt sie auch. Ich würde an Deiner Stelle - auf jeden FAll, falls die Schilddrüsenüberprüfung nichts ergibt - einen Test auf Laktose-Intoleranz machen lassen, ebenso wie auf die anderen Intoleranzen.

Gruss,
Uta

Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

Kimmy ist offline
Beiträge: 43
Seit: 11.10.08
Hallo Fenja,
ich bin`s nochmal.
Milchprodukte enthalten sehr viel Jod.
Falls Du an Hashimoto (Autoimmunerkankung der Schilddrüse) erkrankt wärest könnte es sein, daß das nicht gut für Dich ist

LG Kimmy

Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

Fenja ist offline
Themenstarter Beiträge: 22
Seit: 11.10.08
Hui, ihr habt aber echt mal Ahnung! Ist ja der Wahnsinn, wie schnell ich hier sinnvolle und schlüssige Hinweise erhalte!!! Danke!

Ach ja, und weil's grad akut war, noch ein Nachtrag zu meinen Beschwerden... Relativ häufig verspüre ich einen Druck bzw. Schmerz unter dem rechten Rippenbogen. Hin und wieder ist es eben nur ein leichtes, dumpfes Drücken, manchmal entwickelt sich dieses jedoch zu einem brennenden bis stechenden Schmerz. Wenn es weh tut und ich dann mit den Fingern auf die entsprechende Stelle drücke, spüre ich dort so einen "Knubbel", der sich dann aber wieder mit einem äußerst unangenehmen Gefühl tiefer ins Körperinnere verabschiedet. Kann das irgendwas mit der Leber sein???

Geändert von Fenja (11.10.08 um 18:40 Uhr)

Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Hallo Fenja,

ich las Deinen ersten Beitrag und dachte, die Symptome hat man bei M. Wilson, der Kupferspeicherkrankheit, eine Leberkrankheit.
Und lese gerade, bevor ich Dir diesen Hinweis geben will, dass Du Beschwerden unter dem rechten Rippenbogen hast, also Leberprobleme und selbst schon vermutest, dass Du es mit der Leber haben könntest.

Ja, das denke ich auch.
Die Beschwerden, die Du schilderst passen sehr gut auf die Kupferspeicherkrankheit. Man kann zittrige Hände bekommen, wie Du es u. a. schilderst.
Es ist eine chronische Kupfervergiftung, weil die Leber durch Gendefekte nicht in der Lage ist, das Kupfer aus der Nahrung auszuscheiden und kommt es zu einer Speicherung des Kupfers in der Leber. Wenn die Leber das Kupfer nicht mehr speichern kann, weil sie schon zu stark geschädigt ist, dann geht es in den Blutkreislauf über und gelangt so auch in andere Organe, vor allem das Gehirn.
Es kommt dann zu zunehmenden neurologischen und psychiatrischen Störungen. Denkbar sind alle Arten solcher Störungen.
Z. B. Zittern, Gangunsicherheit, vermehrter Speichelfluss, Schreib-, Schluck-, Sprachstörungen, Koordinationsstörungen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Depressionen, etc. etc.

Da ich schon sooo viele Beiträge zu diesem Thema hier schrieb, rate ich über die Suchfunktion diese aufzurufen.
Einer davon ist dieser hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...tml#post198756
und hier noch einer
http://www.symptome.ch/vbboard/k-nnt...tml#post198922


Noch ein paar Links zu der Krankheit:
www.hc-forum.net/eurowilson/?page=0&sousPage=0&langue=de

MorbusWilsonEV

http://www.symptome.ch/vbboard/morbus-wilson/

Ich denke, die Krankheit könnte bei Dir in Betracht kommen, wobei es sicher noch andere Krankheiten gibt, die ähnliche Symptome auch haben.


Gruß
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

Kimmy ist offline
Beiträge: 43
Seit: 11.10.08
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Es kommt dann zu zunehmenden neurologischen und psychiatrischen Störungen. Denkbar sind alle Arten solcher Störungen.
Z. B. Zittern, Gangunsicherheit, vermehrter Speichelfluss, Schreib-, Schluck-, Sprachstörungen, Koordinationsstörungen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Depressionen, etc. etc.
Hallo Margie,
das ist ja interessant.....
Davon habe ich auch noch nie gehört

Ich hatte alle diese Symptome im Zusammenhang mit Hashimoto (Auto-
immunerkrankung der Schilddrüse) und bei Cortisomangel.
Cortisol ist das Stresshormon welches in der Nebenniere gebildet wird.
Seit meine Nebennieren behandelt werden gehen die Symptome zurück.

Kimmy

Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Ich hatte alle diese Symptome im Zusammenhang mit Hashimoto (Auto-
immunerkrankung der Schilddrüse) und bei Cortisomangel.
Cortisol ist das Stresshormon welches in der Nebenniere gebildet wird.
Seit meine Nebennieren behandelt werden gehen die Symptome zurück.
Und woher kommt bei Dir Hashimoto und der Cortisonmangel?
Vielleicht hat beides eine gemeinsame Ursache?

Ich selbst habe auch vermehrt Störungen der Nebennieren, d. h. auch wiederholt Cortisonmangel. Aber ich habe M. Wilson und gehe davon aus, dass die Störung der Nebennieren bei mir davon kommt, weil diese Krankheit überall im Körper zu Störungen führen kann.

Gruß
margie
__________________
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Kimmy ist offline
Beiträge: 43
Seit: 11.10.08
Ich dachte bisher immer mein Hashi käme von Thyronajod
Jod ist ja bekanntlich bei Hashimoto kontraindiziert.
Ich bekam Thyronajod und da fing das ganze Elend an .........
Der "Verzehr" dieser netten kleinen Pillen hat mir ein 3/4 Jahr Arbeits-
unfähigkeit gebracht, davon 1/4 Jahr in der Psychosomatik
Ich finde es nach wie vor eine Frechheit und eine Körperverletzung, daß Ärzte Jodtabletten verschreiben dürfen ohne, daß vorher die SD gründlich angeschaut wird (ob vielleicht ein Verdacht auf Hashi bestehen könnte) und ohne, daß ein Jodmangel nachgewiesen wird.....

Tja, und dann ist ja der Streß immer wieder eine viel diskutierte Ursache und schlecht Erfahrungen bzw. Trauma oder ähnliches .....

Werde mich mal einlesen in Deine Theorie....

Danke!

Jutta

Seit Monaten Schwäche und andere Symptome

Fenja ist offline
Themenstarter Beiträge: 22
Seit: 11.10.08
Danke für die weiteren Hinweise.

Ich persönlich halte es generell für eine Frechheit, dass alles immer so schnell auf die Psyche geschoben wird, sobald ein Arzt nicht mehr weiter weiß. Niemand ist unfehlbar und man kann nicht verlangen, dass jeder Allgemeinmediziner sämtliche Krankheiten kennt. Aber dann sollen sie wenigstens so ehrlich sein, diese Tatsache sich selbst und dem Patienten einzugestehen und die entsprechende Überweisung auszustellen.

Wenn bei mir die Echokardiographie kein eindeutiges Ergebnis liefert, bekomme ich den Burnout-Stempel und werde bestenfalls zum Psychotherapeuten überwiesen. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass es eben NICHT an meiner Psyche liegt.

Wie gut, dass ihr mich hier so toll beraten habt. So habe ich wenigstens ein paar Fährten, auf die ich meinen Hausarzt ansetzen kann (der mich dann doch wohl hoffentlich zu entsprechenden Fachleuten schickt).

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Mali2 ist offline
Beiträge: 1
Seit: 12.10.08
Hallo Fenja!

Zufällig bin ich beim googeln auf deinen Bericht hier gestossen und sehe viele Parallelen zu meiner Geschichte.
Viele deiner geschilderten Symptome kommen mir nur allzu bekannt vor.
Auch bei mir (35 Jahre, männlich) fing es, vor ca. 5 Jahren, ganz plötzlich an.
Bis heute hat leider kein Arzt, und ich war mittlerweile schon bei einigen Ärzten gewesen, irgendetwas gefunden.

Was mich dann doch veranlasst hat hier zu Antworten, ist die Tatsache, dass auch du so ein Druckgefühl am rechten Rippenbogen hast.
Exakt so wie du es beschrieben hast, ist es auch bei mir. Hast du dieses Druckgefühl schon deinem Arzt geschildert?
Hat er diesen Bereich zumindest mal per Ultraschall untersucht? Evtl. könntest du ihn fragen, ob er dich zu einer genaueren
Untersuchung der Leber zum Radiologen schickt.

Was bei solchen Beschwerden auf jeden Fall auch nicht Schaden kann, ist ein Besuch beim einem Endokrinologen.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Es ist echt deprimierend, wenn man sich nicht wohl fühlt und kein
Arzt findet etwas. Aber wie du schon geschhrieben hast wird es dann sehr schnell auf die Psyche geschoben.
Man entwickelt irgendwann ein Gefühl dafür, ob ein Arzt sich wirklich Mühe gibt, dir zu helfen oder ob er nur sein
Standardprogramm abspult.

Hoffe dir geht's bald wieder besser!

LG _Mali_

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Fenja,

hast Du Zahnfüllungen?

Gruss,
Uta


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