Kopfschmerz, Übelkeit, Aphten

27.06.08 15:28 #1
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Kopfschmerz,Übelkeit,Aphten

Leros ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 27.06.08
Eine kurze Frage.
Macht es überhaupt Sinn sich um einen eventuellen candida-Test zu kümmern
(d.h. die dementsprechende Diagnose stellen und diesen dann auch behandeln) oder sollte ich mich erst um die Schäden an der HWS kümmern?

Grüße
Leros

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Zitat von Leros Beitrag anzeigen
oder sollte ich mich erst um die Schäden an der HWS kümmern?
Erst kümmern ist gut, schön wäre es, wenn man sich da so schnell mal eben drum kümmern könnte.

Mit Themen wie Candida, Borreliose, Nahrungsmittelintoleranzen etc. habe ich ettliche Jahre meines Lebens verschwendet. Du kannst das zwar alles parallel haben und auch irgendwie bewhandeln, bringen wird Dir das aber wenig.

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Leros ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 27.06.08
Ich habe nun mittlerweile das Buch "HWS-Trauma" von Kuklinskis erhalten.
Das Durcharbeiten des Buches hat sich für mich als nahezu unlösbare Aufgabe erwiesen.
Im Großen und Ganzen läuft es auf einen Nenner hinaus:
"Schulmediziner haben keine Ahnung, drücke deinem Heilpraktiker, Physiotherapeuten (und eventuell Psychotherapeuten; Kuklinski schreibt selbst, dass eine Verhaltenstherapie "adjutantiv wertvoll" jedoch nicht "kausal wirksam" ist/ sein kann) dieses Buch in die Hand und hoffe, dass er dir damit zu einer wirksamen Therapie verhelfen kann..
Die Verhaltenstherapie scheint bei mir tatsächlich von Nöten zu sein, da die psychische Belastung die, mit der ja schon wie die Faust aufs Auge passenden Diagnostik "HWS-Instabilität" in diesen Tagen an mir zehrt, eine starke Verschlimmerung der Symptomatik nach sich zieht.

Joggen führt bei mir, schon nach kurzer Zeit, mittlerweile zu starken Verspannungen der Kiefer und Nacken- sowie Schultermuskulator.

Ich selbst bin vollkommen überfordert hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise.
Kuklinski schreibt ja selbst, dass man bestimmte -durch die HWS-Fehlstellung hervorgerufene- Mangelerscheinungen durch simple Substituierung mit Mikronährstoffen, auf Grund von Wechselwirkungen, unterlassen sollte.
Wie zB bei Zinkmangel Vit. B1 u. B6 unwirksam werden, und welche Auswirkung diese Tatsache auf eine hoffentlich (!) begrenzte Anzahl an Laboranalysen hat ist mir bis jetzt noch nicht ersichtlich.

Ergänzend zitiere ich einfach mal frei (denke das ist ok):
"In dem Maße, wie die ostheopathischen , physio- und verhaltenstherapeutischen Maßnahmen, die verbesserte Nachtschlafqualität und eine Ernährungsumstellung greifen, sinkt der Bedarf an Mikronährstoffen"
..
Das ist ja alles schön und gut.. aber Kuklinski schreibt auch, dass man mit der gängigen HWS-Diagnostik keine "Mikroverletzungen der Weichteile" nachweisen kann.:
"Nur durch Funktions-MRT können bewegungsabhängig Rückenmarkskontakt oder gar Kompressionen nachgewiesen werden."

Muss zB die physiotherapeutische Therapie von einem "Kuklinski-Fachmann" eingeleitet/durchgeführt werden (Schaumberger, wer war das noch gleich, was tut der?), mit Zuhilfenahme des "dynamischen Funktions-MRT`s" oder dieses hier im Forum herumgeisternden "Sandberg 3D-CT´s" (verbessert mich wenn ich falsch liege) oder kann ich die Therapie mal eben "einfach so" durch eine Überweisung des Hausarztes beginnen.
Hier wurde ausserdem erwähnt, dass das Sandberg CT von der Kasse bezahlt werde.
Wer überweist mich zu einer entsprechenden Klinik?
Der Hausarzt, weil ich mich vor Schmerzen krümmend vor ihm auf dem Boden wälze?
Oder der aufgeschlossene Physiotherapeut (zudem ich vom Hausarzt überwiesen wurde?) mit Herz für den Kassenpatient?
Und was nützt ihm dann dieses CT?
Arbeitet er mit den Ergebnissen, ändert er seine Therapie-Methoden?

Den candida-Pilz hatte ich erwähnt, da Kuklinski schreibt, dass eine normale Darmfunktion zB unerlässlich für die B12 Resorption ist.

Fragen über Fragen..
Hoffe das ihr mir ein bisschen weiterhelfen koennt.

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Hallo Leros, die Therapie ist wieder ein völlig eigenständiges Thema.

Du musst bedenken, dass es nach der gängigen schulmedizinischen Lehrmeinung diese Krankheit die du hast, garnicht gibt. Mit Überweisungen von Ärzten sieht es deshalb im großen und ganzen sehr düster aus und wenn Du nicht privat versichert bist, wirst du das meiste aus eigener Tasche zahlen müssen.

Was du jetzt am besten für eine Therapie machst oder womit Du anfängst, kann ich Dir beim besten Willen nicht beantworten. Damit habe ich mich bisher hier sehr zurückgehalten aufgrund nur negativer eigener Therapie-Erfahrungen.

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Leros ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 27.06.08
Entschuldige die vielleicht etwas aufdringliche Frage, gab es denn gar nichts was dir geholfen hat?
Vielleicht koennte man es -begleitend- mit manueller Schmerztherapie versuchen?

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Zitat von Leros Beitrag anzeigen
Entschuldige die vielleicht etwas aufdringliche Frage, gab es denn gar nichts was dir geholfen hat?
Ich bin da für Dich glaube ich nicht der richtige Ansprechpartner.

Mir hat zwar nix geholfen. Das heißt aber nicht, dass ich schon aufgegeben habe, siehst du daran, dass ich diese Zeilen schreibe und somit noch nicht tod bin. Ich habe da noch einige Sachen vor, von denen ich mir noch was verspreche.

Außerdem muss das bei Dir nicht auch alles wirkungslos sein. Habe gerade von Karolus gelesen, dass ihm bspw. Arlen bei Schaumberger und Atlasprofilax geholfen hat.

Gruß
Tobi

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Leros ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 27.06.08
Hallo erstmal,
ich war gestern wegen der HWS beim Röntgen (Orthopäde), heute wegen einer Auffälligkeit dann zum MRT und am selben Tag noch zum CT.
Es sieht, naja.. besch..eiden aus.
2 Wirbel sind irgendwie fast zusammengewachsen.
Der Arzt meinte er hätte soetwas noch nie gesehen, das müsse er sich in die Mappe stecken
Eine gute Sache hat es allerdings.. man kann und muss es operieren.
Wie der Befund nun genau lautet werde ich wohl frühestens in 3-5 Tagen erfahren. (Eingang des Befundes beim Orthopäden, und bei mir, zumindest hab ich das so gewollt..)
Danach ginge ersteinmal eine lange Suche nach geeigneten Krankenhäusern los.
Ich weiss nicht ob ich mich freuen soll oder nicht.
Einerseits weiss ich nun woher meine Beschwerden mit ziemlicher Sicherheit kommen, andererseits ist ein solcher Eingriff bestimmt kein Spaziergang..

Vielen Dank nochmal an das Forum hier, vorallem an Tobi, der mich auf die richtige Spur gebracht hat!

Nachtrag:
Kennt jemand denn gute Neurochirurgen?


Grüße
Leros

Geändert von Leros (09.07.08 um 16:45 Uhr) Grund: Rechtschreibung

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Tobi09 ist offline
Beiträge: 2.401
Seit: 23.01.07
Hallo Leros,
da bin ich ja wirklich mal gespannt was die genaue Diagnose ist. Wenn was zusammengewachsen sein soll, kann es ja bald garnicht das Kopfgelenk sein, dann wärst Du ja massivst in der Bewegung eingeschränkt, es ist bestimmt irgendwo im Bereich unter C2.

Wenn diese Sache schon nach der gängingen Schulmedizin anerkannt wird, hast Du was die Operation betrifft schonmal ganz gute Karten. Ich behaupte mal, da spielt es nicht so die große Rolle wie bspw. bei der Versteifungsoperation "Marke Montazem" am Kopfgelenk, bei der trotz großer Erfahrung des Operateurs noch oft was daneben geht.
Wenn Du den genauen Befund hast, kann ich Dir nur empfehlen, mal im Forum Bandscheibe, Bandscheiben, Bandscheibenvorfall - Alle Infos hier! vorbeizuschauen, da sind viele Experten unterwegs, die Dir garantiert einen Tipp geben können, wo Du da am besten hingehen kannst.

Ich selbst war mal in der Werner-Wicker-Klinik vorstellig.

Startseite - Werner-Wicker-Klinik Bad Wildungen - Akut-Krankenhaus

Die haben auf jeden Fall große Erfahrung, dort wird z.B. jeden Tag die Versteifung C0-C3 vorgenommen, was schon was heißen mag, auch wenn die wahrscheinlich garnicht für Dich in Frage kommt. Nur wer die C0-C3 Operation jeden Tag macht, muss schon was drauf haben.

Gruß
Tobi

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Leros ist offline
Themenstarter Beiträge: 219
Seit: 27.06.08
Vielen Dank Tobi,
ich habe mich bei "diebandscheibe" angemeldet.
Mein Befund ist 11 Zeilen lang, im Grunde geht es um eine "anlagebedingte Anomalie im Bereich des (...) sowie des Atlas sowie des Dornfortsatzes des 2. Wirbelkörpers (...) fibrösen Koalition (...) reaktiver Verdickung der angrenzenden Bandstrukturen (...) beginnender Einengung des Spinalkanals.
(...) übrige HWS ist unauffällig.
(...) ist hier wahrscheinlich eine neurochirurgische Intervention zur Lösung der inkompletten/fibrösen Koalition zwischen hinterem Atlasbogen und Dornfortsatz des Dens notwendig"

Also eine Geschichte die sich doch "ziemlich weit oben" abspielt.

Grüße
Leros


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