Erschöpfungsdepression und Autoimmunprozesse und Entzündungen

11.09.17 21:51 #1
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Silberblume ist offline
Beiträge: 23
Seit: 02.01.14
Hallo,

ich weiss nicht so recht wie ich alles im Titel zusammenfassen kann.
Ich bin völlig durcheinander und ratlos.

Ich bin nach einer Familienaufstellung vor ca. 6 Wochen zusammengebrochen. Vorher ging es mir jahrelang vor allem körperlich immer schlechter. Ich denke dir Aufstellung war der letzte Tropfen der irgendwas hat überlaufen lassen.
Es wurden Erschöpfungsdepression und evtl Retraumatisierung diagnostiziert.

Ich habe allerdings nicht das Gefühl dass das Ganze nur psychisch ist.

Die Erschöpfung ist besser (bin seitdem krankgeschrieben), ansonsten Panikattacken und diverse Ängste.

Körperlich Entzündungsprozesse, Schilddrüse, Darm, Kiefergelenke, einige Zähne (wechselnd).

Grosse Entgiftungsprobleme (war noch nie ein guter Entgifter). Also hab ich Vergiftungserscheinungen, Leber und Niere sind überlastet.

Allergien werden immer mehr, vertrage kaum noch was.

Ich bekomme das Ganze nicht sortiert und weiss nicht recht was mit mir los ist. Ich hab das Gefühl ich übersehe etwas. Meine Heilpraktikerin denkt das auch, hat aber auch keine Idee mehr.

Ich weiss nicht recht in welchen Thread ich mit der Thematik soll.
Mir ist klar dass die Psyche viel auslösen kann auf körperlicher Ebene, aber auch dass körperliche Prozesse viel mit der Psyche machen können.

Ich bin grad echt am Verzweifeln, der Zustand ist für mich kaum noch zu ertragen.

Hat jemand eine Idee?

Ich freue mich über jede Rückmeldung

Danke und viele Grüsse


Erschöpfungsdepression und Autoimmunprozesse und Entzündungen

bestnews ist offline
Beiträge: 5.833
Seit: 21.05.11
Hallo Silberblume, was ist mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten? Die können einen, nicht erkannt und behandelt ins CFS führen. Die Entgiftung wird dadurch auch schlechter nach Dr.Runow. Teile das aus logischen Gründen: Die Leber kann nicht alles leisten.
NMU verlaufen bis zur Zöliakie oft maskiert. Konnte auch Jahrzehnte das Problem nicht ausmachen deswegen....
Kinesiologisches Austesten verlief katastrophal. Milchprodukte und Histaminbomben wurden für gut befunden, dabei hatte ich damit seit Jahrzehnten schon ein dickes Thema. Vermute, wenn ich nicht schon aus dem Gluten raus gewesen wäre, wäre Weizen als Problem getestet worden und keinesfalls Gluten....

Was ist mir Vitalstoffmängeln? Wie werden diese diagnostiziert?

CFS? Mitochondropathie?
Was ist mit den Hormonen ausser der SD?
Wie alt bist Du, wenn ich fragen darf?

Beste Wünsche und viel Kraft!
Claudia

Erschöpfungsdepression und Autoimmunprozesse und Entzündungen

Silberblume ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 02.01.14
Hallo Claudia,

ich habe viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten, aber beim Arzt wurde nie was nachgewiesen, Bluttests ohne Befund, ausser erhöhtes Calprotectin. Ach ja, die Fruktoseintoleranz.
Meine HP testet das kinesiologisch, das klappt auch ganz gut. Habe die Erfahrung gemacht dass es sehr von der Person abhängt, nicht jeder kann neutral testen.
Ich merke auch inzwischen recht gut was geht. Histaminhaltiges ist ein Problem, lässt sich aber im Bluttest nicht nachweisen.

Vitalstoffmängel waren auch da. Auch kinesiologisch getestet. Nehme schon recht viel zur Ergänzung, bekomme auch B12,B6,B1 und Folsäure gespritzt.

Über Mitochondropathie /CFS hab ich auch schon nachgedacht. Ich finde es nur verwirrend dass ich durchaus zwischendurch Schübe habe wo ich auf einmal richtig Energie habe.

Schilddrüse hat leichte Überfunktion. Die gleiche ich durch Wolfstrappkraut aus und halt zwischendurch Entzündung.

Die anderen Hormone sind im Moment recht stabil, bin schon weit in den Wechseljahren obwohl ich erst 52 bin.

Ich denke auch über Elektosmog nach. Habe jetzt 16 Jahre im Grossraumbüro mit 60 Rechnern gearbeitet und natürlich hat auch noch jeder ein Handy an. Und das Ganze in einem Stahlbetonbau mit Antennenverstärkern.

Danke für die guten Wünsche

Erschöpfungsdepression und Autoimmunprozesse und Entzündungen

Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.924
Seit: 26.07.09
Zitat von Silberblume Beitrag anzeigen
Ich bin nach einer Familienaufstellung vor ca. 6 Wochen zusammengebrochen.
Vorher ging es mir jahrelang vor allem körperlich immer schlechter.
Ich denke dir Aufstellung war der letzte Tropfen der irgendwas hat überlaufen lassen.
Es wurden Erschöpfungsdepression und evtl Retraumatisierung diagnostiziert.

Ich habe allerdings nicht das Gefühl dass das Ganze nur psychisch ist.

Die Erschöpfung ist besser (bin seitdem krankgeschrieben), ansonsten Panikattacken und diverse Ängste.
Hallo Silberblume, wie bist Du denn zu einer Familienaufstellung gekommen? Hat es Dir jemand empfohlen? Und wer hat dann Erschöpfungsdepression und evtl. Retraumatisierung diagnostiziert?

Ich mein, eine Familienaufstellung wird wohl nicht spontan Allergien oder Unverträglichkeiten ausgelöst oder verstärkt haben. Und sicher nicht, wenn bei dieser Aufstellung "alles gut" gewesen ist, also wenn sich gezeigt hat, dass in der Familie alles rund läuft und kein "Problem" besteht

Hat denn (danach) jemand gesagt, dass "alles nur psychisch" wäre? Mal einfach gesagt, zwischen Alles oder Nichts, zwischen 100 oder 0 % gibt es ja noch ganz viele Abstufungen! Und dass Du nach dieser Aufstellung (direkt danach?) zusammengebrochen bist.......hm, natürlich nicht schön, aber auch deutlich, oder? Gibt es jemand, mit der/mit dem Du darüber gesprochen hast, was sich da ergeben hat in der Aufstellung? Und wie man damit umgehen kann, bestenfalls weiter daran arbeiten kann?

Ich mein, Retraumatisierung und Traumatisierung(?), Panikattacken und Ängste - auch erst seit dieser Aufstellung? Sind das nicht auch Ansatzpunkte? Psychisch, seelisch, emotional, vielleicht auf Familienebene......wie auch immer.

Alles Liebe und Gute - Gerd
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Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Erschöpfungsdepression und Autoimmunprozesse und Entzündungen

Silberblume ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 02.01.14
Hallo Gerd,

es sollte eigentlich eine Zahnaufstellung werden. Die Aufstellung hat die Schwester meines Noch-Zahnarztes gemacht, sie ist Kinesiologin und macht auch Aufstellungen. Ich habe seit Jahren Probleme mit den Zähnen, zwei Zahnherde wurden operativ entfernt, trotzdem immer wieder Entzündungen auch im Knochen.

Und dann ist daraus eine Familienaufstellung geworden. Leider habe ich es geschehen lassen obwohl sich alles in mir gesträubt hat. Es hat sich für mich nichts gezeigt was ich nicht schon weiss. Familiensituation ist und war nie gut.

Die Aufstellerin konnte mir nicht helfen, war überfordert meiner Ansicht nach.
Die Diagnose kam von Hausärztin und von Arzt der in der Tagesklinik war die mich eine Woche aufgenommen hat.

Ich glaube es ist eine Mischung. Meine körperliche Situation wird seit Jahren immer schlechter und Ängste haben über die Jahre auch sehr zugenommen.

Hab halt die Aufstellung gemacht weil ich dachte die körperliche Situation wird besser wenn wir die Zahnherde bessern können.

Mein Körper ist so sensibel geworden dass ich nicht mehr weiss wie ich hier überleben soll.

Gestern war ich bei einem Zahnarzt (muss mich umhören,meiner geht in Rente).Hat mir Material mitgegeben zum Testen, hab es nur eingeatmet, danach gleich in Tüte gepackt, und schon wieder heute nacht Herzrasen, Schweissausbrüche usw.

Ich danke dir

Hanna

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.924
Seit: 26.07.09
Zitat von Silberblume Beitrag anzeigen
es sollte eigentlich eine Zahnaufstellung werden. ...

Und dann ist daraus eine Familienaufstellung geworden. Leider habe ich es geschehen lassen obwohl sich alles in mir gesträubt hat.
Es hat sich für mich nichts gezeigt was ich nicht schon weiss. Familiensituation ist und war nie gut.

Die Aufstellerin konnte mir nicht helfen, war überfordert meiner Ansicht nach.
Die Diagnose kam von Hausärztin und von Arzt der in der Tagesklinik war die mich eine Woche aufgenommen hat.

Ich glaube es ist eine Mischung. Meine körperliche Situation wird seit Jahren immer schlechter und Ängste haben über die Jahre auch sehr zugenommen.
Hallo Hanna, Familienaufstellung kenne ich schon, habe davon gehört, aber nicht selber erlebt oder mitgemacht. Von Zahnaufstellung hatte ich noch nicht gehört, gelesen....zähnezeigen.com/ aufstellungen
In Anlehnung an die Systemische Aufstellungsarbeit kann man mit Zahnaufstellungen grundlegenden und tief verwurzelten essentiellen Lebensthemen auf die Spur zu kommen, sie sichtbar und erfahrbar machen, um den Sinn von „Unordnungen“ im Bereich der Zähne zu erkennen und Lösungsansätze zu finden.
Es hat sich gezeigt, dass Zahnaufstellungen

- sehr tief greifend dazu beitragen, unser inneres Gleichgewicht wieder herzustellen
- einen Beitrag zur allgemeinen Gesundung leisten
- das zahnärztliche Tun kraftvoll unterstützen
- und darüber hinaus Zugang zu Verhaltensmustern und Lebensgewohnheiten verschaffen
Da liest man ja schon, dass sich so eine Aufstellung auf den ganzen Menschen und sein ganzes Leben bezieht - hatte Dir das die Aufstellerin/Kinesiologin vorher nicht so gesagt, erklärt? Wenn nicht, dann ist sie sicher nicht die beste, geschickteste "Therapeutin". Und wenn sie während dieser Aufstellung auch nicht bemerkt hat, das sich "alles in Dir dagegen sträubt", wie Du schreibst, dann scheint sie eher mit der "Brechstange" vorgegangen zu sein.
Und Du bist danach tatsächlich für eine Woche in einer Tagesklinik gewesen!? Vermutlich eine psychotherapeutisch/psychosomatische Klinik, oder? Hast Du das selber beendet nach einer Woche, oder was ist dort "passiert"? Und kannst Du selber was anfangen mit der Diagnose Retraumatisierung, passt das für Dich, oder gar nicht?

Liebe Grüße - Gerd
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Silberblume ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 02.01.14
Hallo Gerd,

das ist genau die Frau bei der ich war.

Ich mag sie gar nicht schlechtreden. Sie und ihr Bruder der Zahnarzt sind menschlich ganz wunderbare Menschen und ich bin glücklich wenn ich wieder so einen wunderbaren Zahnarzt finde (leider geht er jetzt in Rente).

Bei ihr hatte ich schon mehrere Einzelsitzungen und sie hat auch die Materialien ausgetestet die ihr Bruder dann verwendet hat.
Nur mit der Aufstellung lief halt nicht so optimal. Wobei mir auch klar ist dass ich auch meinen Anteil hatte. Ich darf mich schon fragen warum ich mich nicht klar vertreten habe. Und der Zahn den ich aufgestellt habe muckelt auch tatsächlich nicht mehr rum. Zufall?

Die Tagesklinik (psychiatrische) musste ich abbrechen weil mein Arbeitgeber die Bescheinigung nicht als Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung anerkannt hat.
Hab mich dort aber auch nicht richtig gefühlt. Waren hauptsächlich Leute die aus langem stationärem Aufenthalt kamen. Und wenig Betreuung. Hab die ganze Woche nicht einen Psychologen gesehen.

Ich fühlte mich durchaus retraumatisiert. Mit Erschöpfungssyndrom kann ich im Moment weniger anfangen. Fühle mich grade eher wie ein HB-Männchen. Kann kaum stillsitzen.

Liebe Grüsse Hanna

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.924
Seit: 26.07.09
Hm, Du warst also in einer Krisensituation in einer psychiatrischen Tagesklinik und wurdest NICHT psychologisch/psychotherapeutisch betreut/behandelt - toll, nein, natürlich gar nicht toll! Hast Du dort Medikamente bekommen?

Und Dein Arbeitgeber hat Dich dort rausgeholt - wie das, der erhält doch normal nur eine Meldung, DASS man in einer Klinik ist, der erfährt doch keine Diagnosen, und kann ja als Arbeitgeber nicht entscheiden oder diagnostizieren, ob das nun stimmt oder nicht....ziemlich komisch, finde ich, dass sich ein Arbeitgeber überhaupt da reinmischt!?

Ist es denn bei so einer Zahnaufstellung auch so, dass andere Personen als "Zahn" aufgestellt werden, oder wie läuft das ab? Und was sagt jetzt die Kinesiologin zu Retraumatisierung, was ja auch hieße, irgendwann in der Vergangenheit gab es eine Traumatisierung.....?! Von Innerem Gleichgewicht liest man auf ihrer Seite, davon bist Du im Moment ja wohl - leider - sehr weit entfernt! Kennt sie keine Leute (Traumatherapeuten?), die damit Erfahrung haben?

Vielleicht magst Du hier mal lesen....symptome.ch/ sichtweise-psychologie #122

Liebe Grüße - Gerd
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Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.992
Seit: 10.01.04
Hallo Silberblume,

Körperlich Entzündungsprozesse, Schilddrüse, Darm, Kiefergelenke, einige Zähne (wechselnd).
Gibt es bei Dir noch amalgamgefüllte Zähne? Oder andere Metalle im Mund? Was sagt Dein Zahnarzt zur Situation im Mund? - Solange da noch Baustellen sind, hilft meiner Meinung nach eine Aufstellung nicht viel. Da muß erst einmal "materiell" gearbeitet werden.

Daß chronische Entzündungen im Körper auch Einfluß auf die Psyche haben, ist ja bekannt. Insofern würde ich es für wichtig erachten, heraus zu finden, wo diese Entzündungen stecken und was man dagegen tun kann.
Du nennst die Schilddrüse: was genau stimmt da nicht? Welche Werte sind gemessen worden?

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Silberblume ist offline
Themenstarter Beiträge: 23
Seit: 02.01.14
Hallo Gerd,

leider ist die Rechtslage wirklich so,hab mich richtig schlau gemacht (was man in diesem Zustand alles so leisten muss) und hab nen super Betriebsrat.
Die Bescheinigung der Klinik muss bei teilstationärem Aufenthalt nicht anerkannt werden, bei vollstationär ist das anders.
Es gibt kein Grundsatzurteil dazu und die bisherige Rechtssprechung ist nicht eindeutig. Hab hier auch nen Freund der Jura studiert hat, selber in schlechter Lage war und viele Infos für mich hat.

Ich weigere mich Medikamente zu nehmen, ich bin eher für natürliche Dinge.

Und die Versorgung allgemein wird immer katastrophaler. Hatte gestern ein Supergespräch mit einer von der Kasse. Wir haben uns so ausgetauscht über unsere Arbeitssituation und was so passiert. Die Kassen müssen sparen ohne Ende, System bricht zusammen(nichts neues) deswegen prüfen sie jetzt auch früh ob Krankschreibung weiter anerkannt wird.

Ja, es werden auch Zähne aufgestellt. Ist schon echt interessant, die Zähne stehen für so viel.

Ich hatte im Moment keinen Kontakt mehr zu der Frau. Ich verstehe aber auch ihre Situation, sie hat halt deutlich Grenzen gesetzt und das finde ich gut. Besser als weiter rumzudoktern.


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