Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

04.01.16 23:01 #1
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Feline ist offline
Beiträge: 15
Seit: 29.12.15
Guten Abend,

ich bin neu hier, habe aber schon viele interessante Beiträge in diesem Forum gelesen.

Habt ihr eine Idee, was ich noch alles austesten lassen sollte?

Vorab - ich habe inzwischen einen alternativen Mediziner gefunden, der mich zur Abwechslung auch mal ernst nimmt und nicht in die Psycho-Ecke schiebt.
Mein Eindruck ist aber, dass er von seinen Diagnosen zu 300% überzeugt ist, so werde ich mir einen zweiten Arzt suchen, um über diesen dann noch mal Alternativen austesten zu lassen.

Eine Diagnose von ihm ist HPU - lt Labortest positiv.
Habe aber hier im Forum schon häufiger gelesen, dass bei morbus wilson ähnliche Symptome auftreten können und ich möchte den gerne ausschließen, ehe mir ggfs Zink verschrieben wird und dann eine Diagnose schwieriger wird.

Ich persönlich schließe auf etwas erbliches, weil im Familienkreis weitere Personen ähnliche Symptome zeigen - aber allesamt nicht mehr zu weiteren Untersuchungen zu bewegen sind. Sorry, aber die sind sturer als Esel.

Aber vielleicht reichen mein miserabler Vitamin D-Wert (5) und der recht niedrige B12-Wert (191) ja schon für meine Symptome aus?

Also Symptome sind kurz gefasst z.B. solche:

hohes Schlafbedürfnis (schon als kind)
Morgenmüdigkeit
Logikerin, verstehe aber oft zwischen den Zeilen gesagtes nicht
phasenweise Kreislaufprobleme, nur auf eine Sache konzentrieren können, nach Spaziergang komplett erschöpft, reizbar, ungeduldig (sonst bin ich eher gegenteilig!)
gelblich im Mundbereich - aber nicht im Auge
kann mich dann maximal auf eine Sache konzentrieren, wenn überhaupt

zwischenzeitlich gehts mir gut, aber diese Phasen werden zunehmend kürzer

Lagerungsschwindel
HWS-Instabilität
Hörstürze

einmal Dauerschwindel mit Übelkeit - nach Vomex und Elektrolytinfusion gings mir besser als je - auch ohne Einrenken der HWS

Ich habe den Eindruck, ich würde tierisches Eiweiß nicht gut vertragen - aber eine Stuhlprobe sagt, dass ich fast keine E.coli mehr habe. Was denn nun?

Q10 524 (750-1200)
Kupfer 13,3 (15,7-20,4)
Mangan 15,8 (6-11)

Blutprobe beim Dauerschwindel (halbes Jahr alt):

Hämoglobin 12,2 (12,3-15,3)
Hämatokrit 36 (35-45)
Erythrozyten 4,06 (4,1-5,1)
MCV 89 (80-96)
MHC 30 (26-32)
MCHC 34 (32-36)
Leukozyten 7,7 (4-11)
Thrombozyten 159 (149-409)
Lymohozyten 21,2 (25-40)
Eco/Baso/Mono 6,5 (1-15)
neutroph. Gran 72,3 (50-70)

Kreatinin 0,92 (bis 1,1)
Natrium 141 (135-145)
Kalium 3,93 (3,5-5,1)
Calcium 2,18 (2,1-2,6)
CRP 0,12 (bis 0,5)
Lipase 212 (73-393)

TSH basal 3,32 (0,3-4,00)
GFR nach MDRD 71ml/min


Welche Ideen habt ihr?
Ich drehe mich langsam im Kreis vor lauter Internetsucherei.
Ich suche mir jetzt noch einen Arzt zusätzlich zu dem Alternativmediziner, der nochmal diverse Blutwerte etc pp untersuchen (lassen) soll und wenn da nichts gefunden wird, dann lasse ich mich auf die Behandlung des Alternativmediziners ein und hoffe, dass bald alles gut wird...

Ach ja, ich ernähre mich vollwertig, dh kein Industriezucker, kein Auszugsmehl, dafür Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, ab und zu (Bio-)Fleisch, wenn wir auswärts essen auch mal was anderes. ;-)
Kaffee mag ich nicht, Alkohol trinke ich extremst selten und dann wenig.

Herzliche Grüße,

Feline

AW: Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

margie ist offline
Beiträge: 4.655
Seit: 02.01.05
Hallo Feline,

Kupfer 13,3 (15,7-20,4)
Wurde auch das Coeruloplasmin (Transportprotein für Kupfer) bestimmt?

Der Kupferwert ist auffällig niedrig, was aber keinen Kupfermangel bedeuten muss - denn Kupfermangel ist selten.

Ich habe eine Krankheit, wo das Kupfer erniedrigt ist, aber dennoch eine chronische Kupfervergiftung vorliegt: Morbus Wilson (=Kupferspeicherkrankheit).
Es ist eine Leberkrankheit, bei der die Leber das Kupfer speichert und nicht ausscheiden kann.
Demzufolge häuft es sich in der Leber an. Im Blut sind die Werte lange erniedrigt.
Da das Coeruloplasmin dabei eine große Rolle spielt, fragte ich oben danach.
Es ist bei dieser Krankheit meist erniedrigt.

Du hast ein paar Symptome, die bei Leberkrankheiten typisch sind wie die Müdigkeit. Auch die Reizbarkeit wäre ein Symptom einer Leberkrankheit im allgemeinen und beim M. Wilson sogar ziemlich typisch.
Deine Thrombozyten können von einem B12-Mangel so niedrig sein, aber auch kann eine schlechte Gerinnung infolge einer Leberkrankheit den Wert so niedrig machen.

Also ich würde bei diesem Kupferwert raten, den M. Wilson vorsorglich ausschließen zu lassen.
Dann solltest Du auch kein Zink einnehmen, weil Zink die Werte verfälscht. Es senkt das Kupfer etwas. Zink wirkt monatelang (vor allem in höherer Dosierung) senkend auf das Kupfer, so dass man es schon eine längere Zeit vor einer Diagnostik nicht genommen haben sollte.
Infekte und Entzündungen erhöhen den Kupferwert und das Coeruloplasmin. D. h. wenn man einen Infekt oder eine Entzündung hat, sollte man beide Werte nicht bestimmen.

Man muss nicht unbedingt erhöhte Leberwerte bei dieser Krankheit haben. Bei den meisten Patienten sind die Leberwerte etwas erhöht.
War bei Dir die Leber schon mal auffällig?
Wurde auch schon mal die alkalische Phosphatase bestimmt?
Dieser Wert ist häufig bei der Krankheit relativ niedrig.

Ich habe den Eindruck, ich würde tierisches Eiweiß nicht gut vertragen - aber eine Stuhlprobe sagt, dass ich fast keine E.coli mehr habe. Was denn nun?
Leberkranke vertragen nicht viel tierisches Eiweiß. Das könnte eine wichtige Beobachtung sein.
Leberkranke sollen vor allem Fleisch, Wurst meiden, weil die Leber diese Eiweiße schlechter verstoffwechseln kann. Es entstehen dann Fäulnisbakterien und Ammoniak. Ammoniak führt zu Hirnsymptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, etc.
Milcheiweiß hingegen ist für Leberkranke erlaubt, weil Milchprodukte günstige Aminosäuren enthalten.


Falls Du Dich informieren willst, ist hier die Seite des dt. Selbsthilfevereins:
Morbus Wilson e.V.
Dort findest Du auch unter Fachkliniken und unter "wissenschaftlicher Beirat" Namen von Ärzten, die sich gut damit auskennen (sollten).
In der Regel kennen sich viele niedergelassene Ärzte nicht mit der Krankheit aus. Sie ist relativ selten.

Wichtig zu wissen ist noch, dass man nie alle Symptome gleichzeitig hat. Man kann auch nur eines der Symptome haben.
Evtl. wäre noch sinnvoll, dass Du nach dem sog. Kayser-Fleischer-Ring sehen lässt (Augenarzt).
https://www.google.de/search?q=kayse...wDAv8Q_AUIBigB
Der Ring ist allerdings ein Symptom des Spätstadiums und nicht alle Patienten haben ihn.

Doch zuvor wäre eine Labordiagnostik (Leberwerte, Coeruloplasmin, Serum-Kupfer, 24h-Urinkupfer) sinnvoll.

Ich persönlich schließe auf etwas erbliches, weil im Familienkreis weitere Personen ähnliche Symptome zeigen - aber allesamt nicht mehr zu weiteren Untersuchungen zu bewegen sind. Sorry, aber die sind sturer als Esel.
Die Kupferspeicherkrankheit ist erblich ... doch kommt es dennoch nicht oft vor, dass sehr viele Mitglieder einer Familie davon betroffen sind. Die Geschwister sind am ehesten betroffen.

Dein Kaliumwert ist relativ niedrig. Kalium ist sehr störanfällig und steigt an, wenn das Blut nicht nach 30 Minuten zentrifugiert und abpippetiert wird. Sollte das nicht exakt eingehalten worden sein, ist es evtl. nach der Blutentnahme noch etwas angestiegen, so dass der reelle Wert dann niedriger ist.
Ich würde raten, dass Du Dich kaliumreicher ernährst: Obst enthält viel Kalium.

HPU ist ein Symptomekomplex und am ehesten die Folge einer Grunderkrankung. Daher sollte man bei Dir zuerst nach einer Grunderkrankung suchen.


lg
margie




Nachtrag:
Du scheinst einen Eisenmangel zu haben.
Deine roten Blutkörperchen und Dein Hämoglobinwert sind ziemlich niedrig.
Eisenmangel kann zu Schwindel führen und zu einem positiven HPU-Test. HPU haben oft Frauen und die haben oft einen Eisenmangel.

Lasse vielleicht mal das Zinkprotoporphyrin bestimmen.
Zinkprotoporphyrin - DocCheck Flexikon
Dieser Wert ist erhöht, wenn man einen Eisenmangel hat.
Porphyrin spielt auch eine Rolle bei HPU.
Der Ferritinwert kann falsch erhöht sein, wenn man
leberkrank ist
Infekte oder Entzündungen hat.
Den Eisenmangel würde ich unbedingt abklären und behandeln. Vermutlich verschwinden dann etliche Deiner Symptome.
Ich hatte auch einen Eisenmangel mit Schwindel und mir hat Eisensubstitution viel genutzt.

Zu dem erhöhten Manganwert noch etwas:
Falls der Wert nicht die Folge einer Manganeinnahme ist, kann dieser erhöhte Wert evtl. im Rahmen einer Leberkrankheit erhöht sein. Leberkranke sollen auch Zuviel Mangan haben, was dann ähnliche Wirkungen wie Ammoniak auf die Hirnfunktion haben soll.
https://www.aerzteblatt.de/pdf/109/10/m180.pdf
Des Weiteren wurden bilaterale Mangan-Ablagerungen im Globus
pallidum bei Patienten mit HE gefunden (e13). Sowohl Mangan als auch Ammoniak sollen die Expression von Benzodiazepin-Rezeptoren vom peripheren Typ im Gehirn erhöhen (e14).
Also ich rate ab, Mangan zuzuführen (wird manchmal bei HPU wohl empfohlen, oder?).

Also ich vermute bei Dir eine Leberkrankheit, evtl. der M. Wilson.
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (05.01.16 um 11:00 Uhr)

Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

Feline ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 29.12.15
Hallo margie,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Ja, dass der Kupferwert niedrig ist, ist mir auch schon aufgefallen, und der ist wirklich eher selten niedrig?

Welche Werte würdest Du denn alle bei m. wilson testen lassen?
Coeruloplasmin ist bei mir noch nicht gemessen worden, dieser Wert steht bei mir schon ganz oben auf der Liste.
Den Urinkupfer würde ich auch gerne messen lassen, da suche ich aber noch nach einem geeigneten Labor.
Hatte in Deinen Beiträgen schon gelesen, dass die Ergebnisse da sehr von Labor zu Labor abweichen können.
Alkalische Phosphatase habe ich mir jetzt auch mal notiert. Ist auch noch nicht gemessen worden.
Serum Kupfer - entspricht das nicht dem Kupferwert, der bei mir gemessen wurde? Vermutlich nicht, steht ein "VB" hinter dem Wert...
Welche Leberwerte würdest du nach Deiner heutigen Erfahrung messen lassen?

Die Leber ist noch nie so richtig untersucht worden, glaube ich. Ich bin nie über das große Blutbild hinaus gekommen, sobald da alle Werte in der Norm waren, wurde ich eher als psychisch krank/überlastet diagnostiziert.
Bin ich aber nicht.
Mein Mann sieht schon vor mir, wenn der nächste Schub kommt - und der ist nicht eingebildet.

Was ich aber morgens ab und zu mal habe ist das Problem, herzhaft zu gähnen. Ich bekomme dann einfach nicht die große Menge Luft in die Lungen, die ein ausgiebiges Gähnen bräuchte - das tut einfach dann im Bauch weh. Wenn ich aufstehe, dann verschwindet das nach einer Weile. Eine Heilpraktikerin meinte mal vor über zehn Jahren zu mir, dass das auf eine vergrößerte Milz hindeuten würde. Aber auch das ist nie beim Arzt verifiziert worden - Kunststück, da hatte ich auch immer nur einen Termin, wenn das dann nicht war.

Das Kalium wurde - genauso wie alles unter „Blutprobe beim Dauerschwindel“ - im Krankenhaus im krankenhauseigenen Labor gemessen, da hoffe ich mal, dass die Werte richtig sind.

Obst esse ich eigentlich recht viel…Gemüse auch …

Bei HPU bin ich halt auch skeptisch, gerade, wenn ich mir die Laborwerte so angucke, die der Alternativmediziner gemessen hat. Wenn ich HPU habe, wieso sind die Werte nicht noch mehr im Keller - oder ernähre ich mich dafür doch zu gut? ;-)

Wieso ist Mangan zu hoch, wenn ich doch HPU haben soll?
Und wie kriege ich das wieder runter?
Oder ob das damit zusammenhängt, dass ich (angeblich) Kohlenhydrate nicht vertrage, weil ich fast keine E.coli Kulturen (im Stuhl) habe?

Danke für die Links!
Über die minimale heraldische Enzephalopathie bin ich hier im Forum auch schon gestolpert. Das sollte ich dann wohl auch im Auge behalten.

Und Zink ist mit 525 (400-750) vielleicht nicht extrem hoch, aber auch nicht zu niedrig, oder?
Pyruvat (Plasma) liegt bei 0,10 (0,34-0,72).

Ich bin keine Dauersubstituiererin (gibts das Wort überhaupt? ;-)), nehme nur ab und an Vicoferell, weil mein Eisenspiegel immer mal wieder etwas niedrig ist. Schon immer.
Und auch wenn er normal hoch war wurden meine Symptome gerne auch auf einen Eisenmangel geschoben, auch wenn davon im Blut nichts zu sehen war …

Und aufgrund der bisher festgestellten Mängel nehme ich aktuell Vitamin D (Vigantolöl) und B12 ein.

Herzlichen Dank,

Feline

AW: Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?
WerniMD
Mir fällt der recht hohe TSH auf. Nach neuem Stand wäre die Obergrenze 2,5. Das deutet auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hin. Ich würde das mal vom Spezialisten (Endokrinologe, Nuklearmediziner) genauer untersuchen lassen, FT3, FT4, Antikörper und Sonographie.

Calcium scheint recht niedrig. Bei niedrigem Vitamin D ist dann bestimmt auch Magnesium defizitär. Hier wäre eine Ergänzung zu überlegen. VB12 wurde wohl im Serum gemessen. Besser wäre Methylmalonsäure im Urin zu prüfen. Wenn es aber schon im Serum erniedrigt ist, empfiehlt sich ebenso die Ergänzung.

Geändert von WerniMD (05.01.16 um 17:26 Uhr)

AW: Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

margie ist offline
Beiträge: 4.655
Seit: 02.01.05
Hallo Feline,

ich bin sicher, dass Du, wenn Du Deine Mängel ausgleichst bzw. untersuchen lässt und danch ausgleichst, normale Werte bei HPU hast.
HPU ist eine Störung, die es in der Schulmedizin nicht gibt.
Und ich glaube, dass bei den meisten irgendeine andere Ursache vorliegt, d. h. dieses HPU die Folge einer anderen Störung ist.
In Deinem Fall würde ich den mutmaßlichen Eisenmangel als die Ursache von HPU sehen.
Denn bei einem Eisenmangel geht das Zinkprotoporphyrin hoch und Porphyrin spielt bei HPU eine Rolle.

Wieso ist Mangan zu hoch, wenn ich doch HPU haben soll?
Ob Du HPU hast, d. h. ob es nicht die Folge Deiner Mängel ist, ist für mich die Frage.
Zu viel Mangan könnte ein Hinweis sein, dass mit der Leber etwas nicht stimmt. Das ist aber nun meine Interpretation aufgrund dieser Studie zur hepatischen Enzephalopathie.
Vielleicht sollte man den Wert einfach nochmals kontrollieren. Bei Werten, die nicht so häufig bestimmt wurden, kann es eher vorkommen, dass auch ein Bestimmungsfehler vorliegt.
Ich würde, vor allem, falls die Leber nicht in Ordnung sein sollte, nie Mangan einnehmen, wenn ich diese Zusammenhänge aus der Studie betrachte.

Der Kupferwert ist ein Vollblutwert?
Wie ist die Einheit in der er gemessen wurde? Mol bzw. mmol?
Also ich dachte, dass aufgrund des Normbereichs es ein Serumwert ist, der in mmol gemessen wurde.

Jedenfalls ist ein erniedrigtes Kupfer evtl. ein Hinweis auf M. Wilson. Aber man muss es erst richtig prüfen.

Wenn Du eine vergrößerte Milz haben solltest, so wäre das auch wieder ganz typisch für diese Krankheit, denn Milzvergrößerungen kommen da häufiger vor und hängen damit zusammen, dass die Betroffenen eine latente Hämolyse haben können.
Daher wäre ein Ultraschall von Leber und Milz auch sehr sinnvoll.
Auch bei einer latenten Hämolyse kann man zu wenig Erythrozyten haben.
Von daher wäre schon wichtig zu prüfen, ob Du nun eher einen Eisenmangel hast bei dem eben die roten Blutkörperchen auch vermindert sein können.
Evtl. hast Du auch beides - wie ich auch.
Wenn man eine Hämolyse genauer untersuchen will, sollte man das Haptoglobin bestimmen. Es ist bei einer Hämolyse entweder niedrig oder erniedrigt. Es ist auch ein störanfälliger Wert, der ansteigt, wenn zu lange gestaut wird und wenn man Entzündungen und Infekte hat.

Aber ich würde, wenn Du Schwindel hast, zuallererst den Eisenmangel untersuchen und dann beheben lassen.
Eisenmangel verursacht viele Störungen und vielleicht ändern sich manche Werte bei Dir, wenn Du keinen Eisenmangel mehr hast?
Hast Du denn starke Monatsblutungen? Das könnte eine Erklärung für einen Eisenmangel sein.
Dann wäre die nächste Frage: Hast Du eine Gerinnungsstörung, denn oft haben Frauen mit starken Monatsblutungen Gerinnungsstörungen, sei es das häufige "von Willebrand-Syndrom", das ich auch habe oder aber, falls Du leberkrank sein solltest, kann dies auch zu einer Gerinnungsstörung führen.

Ich würde also zuerst den Eisenmangel und die übrigen Mängel angehen.
Denn die beeinträchtigen Dich vermutlich mehr als Du ahnst.
Da für die Leber zuviel Eisen nicht gut ist, würde ich bei einem Eisenmangel nicht zuviel Eisen nehmen, bzw. öfters Kontrollen des Blutes machen lassen.
Es reicht, wenn man beim Ferritin einen Wert von ca. 50 erreicht hat, d. h. eher im unteren Normbereich liegt.


Danach würde ich mal die Leber- und die Kupferwerte prüfen lassen.
Leberwerte sind:
GPT, GOT, GGT, Cholinesterase (CHE), Bilirubin, Alkalische Phosphatase (AP), LDH, GLDH.
Oft werden nur die GPT und die GGT bestimmt. Ich finde das nicht richtig, denn jeder Wert hat eine gewisse Bedeutung.
Für den M. Wilson wären wichtig:
Das Serum-Kupfer, das Coeruloplasmin und das 24h-Urinkupfer.
Wegen des Labors für das Urinkupfer kann ich Dir leider keines nennen, wo ich weiß, ob das Labor es nun ganz richtig macht. Ich lasse deshalb je eine Probe desselben Sammelurins bei 2 verschiedenen Laboren untersuchen.
Aber Du kannst es auch so machen:
Rufe vielleicht bei der nächsten Fachambulanz für M Wilson an, wenn Du in D lebst.
Frage dort nach deren Labor und setze Dich mit dem Labor in Verbindung.
Fürs Urinsammeln würde ich einen 3-Liter-Sammelbehälter nehmen, denn es sollte alles reinpassen. Bei den kleineren 2-Liter-Behälter ist das manchmal nicht sicher.
Kein Glas beim Urinsammeln verwenden.
Wie man den Urin sammelt, dazu gibt es viele Hinweise im Internet. Gebe "24h urin sammeln anleitung" und Du bekommst etliche Treffer.
Aber zuerst würde ich die Blutwerte bestimmen lassen. Den Sammelurin kann man dann später machen, wenn die Blutwerte weiterhin verdächtig sind.
Ich würde generell alle Werte wiederholt machen lassen, denn die Werte können schwanken und wenn man sie öfters bestimmt, so hat man mehr Sicherheit.

Also wie gesagt, ich würde zuerst die Mängel beheben, denn vielleicht führen Mangelerscheinungen auch zu anderen abnormen Werten.

Zink kann stark schwanken. Dein Wert ist zumindest mal im Normbereich.

Pyruvat:
Ich weiß nur, dass der Wert sehr störanfällig sein soll. So dass ich zuerst prüfen würde, ob alle Bedingungen bei der Blutabnahme und dem Versand auch eingehalten wurden.

Ich habe diese Anweisung gefunden. Wenn ich das lese, kann ich mir vorstellen, dass nicht immer diese Vorgaben eingehalten werden:
Aus ungestauter Vene ca. 2 mL Blut in eisgekühlte (0 -4 °C) Perchlorsäure enthaltende Röhr-
chen tropfen lassen, verschließen und kräftig schütteln. Eisgekühlt oder tiefgefroren (-20 °C)
versenden. Perchlorsäurehaltige Röhrchen können angefordert werden.
Leistungsverzeichnis MVZ Labor PD Dr. Volkmann und Kollegen GbR, Karlsruhe

Ansonsten kann ich zu einem erneidrigten Wert leider nichts sagen.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (05.01.16 um 17:53 Uhr)

Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

Feline ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 29.12.15
Hallo WerniMD,

danke für Deine Rückmeldung.
Magnesium ist an der untersten Grenze - 129 (129-1,69).
Ja, das B12 wurde im Blut gemessen - wieso ist es im Urin besser?
OK, einen Mangel habe ich da so oder so, bin nur neugierig.

Interessant, dass es bei der Schilddrüse unterschiedliche Grenzwerte gibt. Fragt sich nur, ob die auch ein Arzt kennt, wenn die Labore noch die alten Grenzwerte angeben...

Danke für die Hinweise, dann habe ich jetzt noch ein paar Werte, denen ich nachgehen kann.

Herzliche Grüße,

Feline

Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

Feline ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 29.12.15
Hallo margie,

das könnte ich mir auch vorstellen, dass der HPU Wert dann niedriger wird. Wenn sich alles mal irgendwann gebessert haben sollte, vielleicht mache ich mir ja den „Spaß“, und lasse es noch einmal austesten. Mal sehen.

Der Kupferwert ist ein Vollblutwert, ja. Die Einheit hier wurde in mmol angegeben.

Eisenmangel und Schwindel gehören zusammen, ich weiß. Mir sind Eisenmangel und ggfs daraus resultierende Anämien bekannt. Der aktuelle Schwindel hat aber irgendwie eine andere Qualität als zu den Anämiezeiten. Und einen akuten Schwindelanfall, wo sich alles um mich herum dreht und ich nur noch erbreche, kenne ich davon so gar nicht. Vor allem wurde mir dann ja eine Elektrolyt- und Vomex-Infusion gegeben, und danach war alles besser als vorher. Aber dadurch erhöhen sich ja weder Eisenwerte noch Blutkörperchen.

Außerdem sehe ich, wenn es mir am schlimmsten geht, scheinbar für andere am gesündesten aus, meine Haut hat immer eine leicht bräunliche Farbe, auch im Winter, ohne Sonneneinwirkung.
Und ab und zu mal ein stechender, geringer Schmerz im Bereich links neben der Brust, aber auch schonmal im Bauchbereich. Geht aber dann auch schnell wieder.

Tja, die Frage mit den Monatsblutungen. Ich weiß ja nicht, wie so eine normalerweise ist, ich kenne ja nur meine. Diese Frage stellen mir Ärzte auch gerne mal - aber wie soll ich wissen, was da normal ist? Drei Tage starke Blutungen, danach keine mehr.
Blaue Flecken bekomme ich schnell, aber starke Blutungen nach einer OP kenne ich z.B. nicht.

Danke für die ganzen Infos!
Da weiß ich zumindest schonmal, wo und wie ich gezielter weiter suchen kann. Bisher war nach einem kleinen oder großen Blutbild immer Schluss und es wurde nicht weiter verfolgt.
Vielleicht komme ich ja jetzt hiermit weiter.

Allerdings erst in ein paar Wochen - aktuell bin ich leider stark erkältet, und da sind die Werte ja alle nicht aussagekräftig …. leider ….

Herzliche Grüße,

Feline

Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?
WerniMD
Zitat von Feline Beitrag anzeigen
Magnesium ist an der untersten Grenze - 129 (129-1,69).
Ja, das B12 wurde im Blut gemessen - wieso ist es im Urin besser?
OK, einen Mangel habe ich da so oder so, bin nur neugierig.
Mg wird im Blut solange als möglich konstant gehalten. Wenn es also hier schon niedrig ist, dann ist ein Mangel wohl bestätigt.

Die Messung der Methylmalosäure im Urin ist wohl aussagekräftiger Methylmalonsäure (MMA)- Klinische Chemie - Universitätsklinikum Ulm. VB12 im Blut gibt wohl den Gesamtstatus an, nicht das vom Körper nutzbare B12 im Labor wertlos: Medical Tribune – Medizin und Gesundheit.

AW: Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

margie ist offline
Beiträge: 4.655
Seit: 02.01.05
Hallo Feline,

Dein B12-Mangel steht außer Frage mit dem oben geposteten Wert.
Ich denke, Du kannst Dir weitere Untersuchungen dazu ersparen.
Ob der Wert dann evtl. noch etwas niedriger ist, ist doch egal. Bei dem Wert oben muss man B12 einnehmen - und das ist es, was Du wissen willst, oder?

Auch das Vitamin D ist so niedrig, dass man nur sagen kann: Nehme Vitamin D ein.
Aber ich wäre vorsichtig mit gigantisch hohen Dosierungen. Man muss dann sehr oft den Wert kontrollieren, denn eine Überdosis an Vitamin D kann in manchen Fällen auch schädlich sein. Ich schreibe bewußt in manchen Fällen, weil es nicht immer so ist.
Ich nehme Vigantoletten 1000. Da kann man zu Beginn auch mal täglich 2 oder 3 davon nehmen bei Deinem Wert.

Magnesium:
Dieser Wert ist vermutlich im Vollblut bzw. in den Erythrozyten bestimmt worden.
Du hast einen Mg-Mangel würde ich bei diesem niedrigen Wert sagen.
Mg-Mangel wiederum ist u. a. typisch bei Leberkrankheiten.
D. h. ich finde bei Dir einige Hinweise, dass mit Deiner Leber etwas nicht in Ordnung sein könnte.

Der Kupferwert ist ein Vollblutwert, ja. Die Einheit hier wurde in mmol angegeben.
Da bin ich immer noch nicht davon überzeugt, denn der Normbereich entspricht in etwa den gängigen Normbereichen bei einer Bestimmung aus dem Blutserum.
Die Normbereiche für Vollblut sehen meist anders aus und werden in µg/l meist angegeben.
Welches Labor hat die Werte bestimmt? Ich würde dann mal auf deren Internetseite nachsehen, wie dort die Normbereiche für Kupferbestimmungen angegeben sind.

Steht denn der Zusatz "VB" hinter der Kupferbestimmung?

Die Labore geben meist oben auf dem Befund an, welches Material sie erhalten haben. Da kann dann stehen: 2 x VB
Was heißt, sie haben 2 Röhrchen Vollblut erhalten.
Das hieße dann aber nicht, dass sie alle Werte aus dem Vollblut auch ermitteln. Wenn sie das Vollblut dann zentrifugieren, werden daraus auch Serum-Werte bestimmt.

meine Haut hat immer eine leicht bräunliche Farbe, auch im Winter, ohne Sonneneinwirkung.
Ist auch ein Gelbstich dabei?
Ich würde bei einer bräunlichen Haut schon an eine internistische Ursache denken. Ob es nun die Leber ist? Schwer zu sagen.

Und ab und zu mal ein stechender, geringer Schmerz im Bereich links neben der Brust, aber auch schonmal im Bauchbereich. Geht aber dann auch schnell wieder.
Links sitzt das Herz und die Milz.
Aber manche Organe machen aus ausstrahlende Schmerzen, d. h. man hat den Schmerz nicht dort, wo das Organ sitzt, sondern daneben, darunter oder darüber.

Wenn Du leicht blaue Flecken bekommst, spricht das für Gerinnungsstörung und evtl. die Leber.
Ja, die Frage nach den Monatsblutungen ist nicht leicht zu beantworten. Ich kenne das. Auch ich wurde oft gefragt. Aber wenn Du 3 Tage lang stark blutest, vielleicht reicht das schon für den Eisenmangel und evtl. auch als Hinweis, dass man auch mal die Gerinnung untersuchen sollte bei Dir?
Die am häufigsten bestimmten Gerinnungswerte sind:
Quick, PTT, Thrombinzeit,Thrombozyten, Fibrinogen - es gibt aber noch ein paar mehr.

Dann gibt es noch das sehr häufige "von Willebrand-Syndrom". Das sind aber ganz störanfällige Werte und nicht jeder Arzt untersucht diese (und kennt sich auch oft nicht damit aus). In Kliniken ist die Chance dafür am größten.
Es gibt aber auch noch Fachärzte für Gerinnungsstörungen ...

Allerdings erst in ein paar Wochen - aktuell bin ich leider stark erkältet, und da sind die Werte ja alle nicht aussagekräftig …. leider ….
Ja, das ist so. Viele Werte gehen in die Höhe, wenn man einen Infekt hat. Für eine saubere Diagnostik sollte man daher erst eine Blutabnahme machen, wenn kein Infekt oder keine Entzündung vorliegt.
Es sei denn, man will wegen des Infektes wissen, was dessen Ursache ist.

Also ich würde Dir raten:
-Eisenmangel prüfen lassen und ggf. substituieren
-B12 und Vitamin D einnehmen
-Mg würde ich auch einnehmen - ich würde mit ca. 100 mg tgl. beginnen. Das ist eine noch relativ geringe Dosis. Aber eine Überdosierung ist auch nicht gut, weil man dann Durchfall bekommt und sehr müde wird. Mg kann man auch abends nehmen. Man schläft dann besser ein. Bei höherer Dosierung würde ich es aber auf 2 Dosen täglich verteilen, davon hat man mehr.

-Kalium:
Die Frage ist, ob Dein Wert oben auch mal deutlich niedriger ist.
Warst Du nüchtern bei der Abnahme?
Wenn nicht, hast Du vermutlich auch noch niedrigere Werte frühmorgens im Bett z. B.
Denn Kalium sinkt über die Nacht ab, weil man nachts nichts isst.
Ebenso wird vermehrt Kalium verbraucht, wenn Du Sport treibst oder viel auf den Beinen bist.

Wenn Du den Konsum von Obst (oder Obstsäften, Smoothies) nicht noch weiter steigern kannst oder willst, wäre evtl. eine niedrig dosierte Einnahme von z. B. Tromcardin (complex oder Kalium/Magnesium) auch in Betracht zu ziehen. Z. B. je eine Tablette morgens und abends.
Das solltest Du mit Deinem Therapeuten aber besprechen.
Wenn Du nicht nierenkrank bist, dürfte das kein Problem sein.

Zuviel Kalium kann aber schaden. Doch denke ich, dass man mit je eine Tablette Tromcardin morgens und abends noch nicht schafft.

Wenn Dein Schwindel anders ist wie sonst, solltest Du das evtl. doch noch abklären beim HNO-Arzt und ggf. beim Neurologen.

Aber vielleicht ist auch die Kombination aus den verschiedenen Mängeln, die Du hast, Schuld daran, dass der Schwindel nun anders von Dir wahrgenommen wird?
Der B12-Mangel spielt da sicher auch mit rein.

Ich würde zuerst an die Mängelbeseitigung herangehen.
Aber da Du so viele Mängel hast, muss man schon fragen, was liegt den Mängeln zugrunde?
Da kann man automatisch wieder auf die Leber kommen, denn wenn die nicht richtig funktioniert, sind Mängel immer wahrscheinlich.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Hörsturz, Müdigkeit, Lagerungschwindel, HPU oder was anderes?

Feline ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 29.12.15
Hallo margie,

ich nehme aktuell Vigantolöl, je nach Tagesverfassung 2 bis 6 Tropfen. Das sind dann 1000-3000IE. Damit kann ich glaube ich nicht viel falsch machen und entspricht ja auch Deiner Empfehlung. ;-)

Beim Kupfer - ich habe das "µ"-Zeichen nicht auf der Tastatur gefunden ... hüstel ... es wurde in µmol/l im VB gemessen, mehr steht dazu nicht.

Und ja, in meinem bräunlichen Hautton ist im Gesicht ein leichter Gelbton dabei, hauptsächlich im Mund-Nasen-Dreieck, besonders, wenn es mir nicht gut geht. Aber die Augen sind nie gelblich, also das weiße davon.

Naja, aber an einer Gerinnungsstörung zweifele ich schon ... nach meinen Entbindungen z.B. habe ich nicht sehr stark geblutet, das spricht doch eigentlich dagegen, oder? Aber ich werde den Arzt mal auf die Neigung zu blauen Flecken ansprechen.

Der Infekt ist einfach eine viruelle Erkältung - bin die letzte in der Familie, die ihn bekommen hat, von daher funktioniert mein Immunsystem schon noch ganz gut. :-)

Gibt es beim Mg ein besonders verträgliches Präparat, oder darf hier nichts genannt werden? Will da auch keinen in Schwierigkeiten bringen.

Kalium war beim Schwindelanfall 3,93 (3,5-5,1 - Li.Hep.), gemessen im Krankenhaus, ein halbes Jahr später im VB: 41,6 (36-52).
Und ja, auf den Beinen bin ich viel. :-)

--Aber da Du so viele Mängel hast, muss man schon fragen, was liegt den Mängeln zugrunde?
Da kann man automatisch wieder auf die Leber kommen, denn wenn die nicht richtig funktioniert, sind Mängel immer wahrscheinlich. --

Genau das ist ja der Punkt.
Ich ernähre mich seit vielen Jahren gesund, rauche nicht, trinke nicht, bewege mich etc pp ... und trotzdem gehts immer schlechter.
Lieber als substituieren wäre mir eben auch, den Grund dafür zu finden, deswegen habe ich mich hier auch gemeldet.
Wobei ich natürlich auch weiß, dass ich ohne aufsubstituieren nicht auskommen werde.

B12 und D nehme ich ja schon, kann ich das Mg auch nehmen, ohne damit die blutwerte etc zu verfälschen? Von Zink lasse ich deswegen ja schon extra die Finger ...

Herzlichen Dank,

Feline


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