Mein eigener Krimi; je mehr ich esse desto besser fühle ich mich

24.11.15 09:32 #1
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Daenerys ist offline
Beiträge: 489
Seit: 22.04.14
Hallo Agathas und Sherlocks! Ich bin es wieder mal...

Meine Geschichte fühlt sich für mich immer wie mehr an wie ein ungelöster Krimi. Es geht mir zwar besser als im Frühling 2014, aber gelöst ist das Problem noch gar nicht. Ich habe viel herausgefunden, aber logisch erscheint es mir dennoch nicht.

In den letzten Monaten habe ich aber eine seltsame Entdeckung gemacht. Wenn ich unglaublich viel esse, verschwinden die Symptome. Sobald ich runterfahre und entweder normal esse oder sogar gesund und weniger, sind die Symptome wieder da. Von sowas habe ich noch nie gehört oder gelesen.

Um euch jetzt nicht mit meiner ellenlangen Story zu langweilen, beschreibe ich nur mal den IST-Zustand

Aktuelle Symptome, wenn ich wenig und gesund esse:
- häufig Hyperventilation (zu viel Einatmen)
- zwischendurch Kussmaulatmung (zu viel Ausatmen)
- schlechtes Durchschlafen
- im Schlaf leichtes inneres Vibrieren
- Stimmungsschwankungen (oft sehr aggressiv und ungeduldig)
- fühle mich wie 90-Jährige Frau (bin aber noch nicht 40)
- Hyperventilation führt manchmal zu Bewusstseinstrübungen und Ohnmacht
- Reflux

Aktuelle Symptome, wenn ich sehr viel esse:
- Stechen in der Herzgegend
- Das Gefühl, bald einen Herzinfarkt zu bekommen
- logischerweise stetige Gewichtszunahme

Also ich hoffe, ihr versteht, dass ich zeitweise fast am Rad drehe. Je mehr ich esse und somit zunehme, desto besser geht es mir mit all den Symptomen, ausser dass mein Herz sich damit nicht wohl fühlt. Ich habe in den letzten 12 Monaten 16 Kilo zugenommen. Ich befürchte, dass sich mein Zustand im Vergleich zum Frühling 2014 nur deshalb gebessert hat, weil mein Körper diesen Trick mit dem Zunehmen herausgefunden hat. Aber das kann ja keine Lösung sein.

Seit einer Woche esse ich nun wieder mal gesund, viel Gemüse, wenig Fleisch, kaum Getreide, wenig Milchprodukte, etwas Früchte, kaum Zucker, gute Fette etc. Mein Herz dankt es mir. Die Brustenge ist nach 2 Tagen verschwunden, und auch meine Muskeln fühlen sich sofort fitter und meine Gelenke geschmeidiger an. Aber all die mühsamen Symptome (siehe oben) sind wieder heftig am Start.

Was hat das zu bedeuten, dass ich mich bei Zunahme gut fühle, bei Stillstand oder Abnahme umso schlechter?

Ich habe natürlich schon eine Theorie dazu, weiss aber nicht, ob ich mich da nur an einen Strohhalm klammere...darum würde ich gerne erst mal eure Meinungen hören.

Bitte schreibt mit keine Vorschläge, was meine Symptome generell bedeuten könnten. Da habe ich schon sehr viele wertvolle Tipps im Forum erhalten, habe daraufhin auch jegliche Abklärungen gemacht und auch einiges herausgefunden. Ich bin da also gut eingedeckt dank euch. Mir geht es jetzt wirklich um diesen extremen Unterschied von Zunehmen und Abnehmen und sich gut fühlen und miserabel fühlen.

Danke im Voraus

AW: Mein eigener Krimi

Pucki ist offline
Beiträge: 869
Seit: 14.07.10
Hallo,

vielleicht die Schilddrüse ?

lg Pucki

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Hans F ist offline
Beiträge: 808
Seit: 20.09.14
Zitat von Daenerys Beitrag anzeigen
Was hat das zu bedeuten, dass ich mich bei Zunahme gut fühle, bei Stillstand oder Abnahme umso schlechter?
Das kann ich nicht sagen, ich kann da auch nur spekulieren. Ich würde vermutlich zuerst diesen Spuren nachgehen:

A) Schadstoffe (die bei reichhaltiger Nahrungsaufnahme im Darm im ausreichendem Maße gebunden und abgeführt werden, eine Wiederaufnahme über den Darm verhindern und so zu einer Gesundheitsbesserung führen)

B) Nährstoffmangel (der bei bei reichhaltiger Nahrungsaufnahme zusammen mit den Symptomen verschwindet)

Zu A) könnten meiner Meinung nach auch die periodisch auftretenden Symptome aus http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...-symptome.html passen:
Dagegen spricht allerdings, dass Du schon mit Kohle versuchst Schadstoffe zu binden. Nach welchem Schema nimmst Du die (Medizinal-?) Kohle? Gibt es während der Symptomschübe Auffälligkeiten/Änderungen beim Stuhl?

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.210
Seit: 10.01.04
Hallo Daenerys,

ein gut geschriebener Krimi ...

Ein Gedanke, der vielleicht völlig abwegig ist: ob das viele Essen deshalb hilft, weil dadurch die CMD (cranio-mandibuläre Dysfunktion) vorübergehend nicht zum Tragen kommt. Kaugummikauen soll da ja auch helfen können.
Dann wäre das Kauen bzw. die Kieferbewegungen ausschlaggebend und nicht das Essen an sich.

https://www.klinikum.uni-heidelberg.....136618.0.html

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.971
Seit: 26.07.09
Ich habe in den letzten 12 Monaten 16 Kilo zugenommen.
Interessant wäre vielleicht erstmal auch, von welchem Gewicht, Größe und BMI du sprichst,
ob du also jetzt etwa 16 kg "Übergewicht" hast

... meine ich - Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

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Clematis
Zitat von Daenerys Beitrag anzeigen
In den letzten Monaten habe ich aber eine seltsame Entdeckung gemacht. Wenn ich unglaublich viel esse, verschwinden die Symptome. Sobald ich runterfahre und entweder normal esse oder sogar gesund und weniger, sind die Symptome wieder da. Von sowas habe ich noch nie gehört oder gelesen.
Hallo Daenerys,

wenn Du SEHR viel ißt, führst Du Dir auch viele verschiedene Nährstoffe zu, davon bei viel essen, auch viele und reichlich. Folge: Wohlfühlen.

Ißt Du weniger, fehlen möglicherweise eine Reihe Nährstoffe oder sind als Menge zu niedrig bemessen. Folge: Unwohlsein.

Meines Erachtens bedeutet Dein Problem: Dir fehlen eine ganze Reihe Nährstoffe in ausreichender Menge evtl. auch wegen weiterer gesundheitlicher Probleme, Medikamenteneinnahme usw. Herauszufinden welche und wieviel davon Du brauchst - da ist Dein eigener Sherlock gefragt. Mach Dir mal eine Liste: was und wie viel ißt Du bei viel, und was bei wenig. Nimm Nährstofftabellen zu Hilfe, sie können Dir Anhaltspunkte liefern was evtl. fehlt.

Gruß,
Clematis

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Earl Grey ist offline
Beiträge: 832
Seit: 25.09.13
Hallo Daenerys,

hier einige kreative Gedanken zu deinem Thema:

- Vielleicht findet dein Körper den gefüllten Magen in mancher Hinsicht angenehmer. Es scheint eine beruhigende Wirkung zu haben. Vielleicht hat in diesem Zustand der Magen die richtige Form, so dass auch kein Reflux auftritt.
- Wenn der Magen voll ist, bedrängt er vielleicht das Herz.
- Wenn der Magen eher leer und schaff ist, vielleicht schließt er nicht richtig? Vielleicht hängt er zu tief und drückt auf was?

Ich habe gehört, dass die Osteopathie, auch die Organe an eine bessere Stelle rücken kann.

Viele Grüße

Earl Grey

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Bizzi ist offline
Beiträge: 263
Seit: 31.10.15
Hallo Clematis
Wenn ich unglaublich viel esse, verschwinden die Symptome.
Frage: Was isst Du da anderes? Was ist auf dem Teller, was bei Deiner gesunden Ernährung nicht dabei ist? Und wieviel wiegst Du jetzt bei welcher Größe und das Alter wäre auch interessant. Wenn ich da so direkt fragen darf.
Grüße. Bizzi

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ullika ist offline
Temporär gesperrt
Beiträge: 2.189
Seit: 27.08.13
Zitat von Daenerys Beitrag anzeigen

Was hat das zu bedeuten, dass ich mich bei Zunahme gut fühle, bei Stillstand oder Abnahme umso schlechter?
Hallo Daenerys,
meine Erklärung: Beim Abnehmen beginnt der Körper zu entgiften und das ist belastend. Isst man zuviel (ungesundes), werden Giftstoffe im Bindegewebe zwischengelagert.

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.898
Seit: 21.05.11
Hallo, vielleicht isst Du ständig, weil Du ne Kohlehydratstoffwechselstörung hast.
Man isst dann und kann die Energie nicht anständig verwerten vom Essen und es hält deswegen nicht lange vor. Da die KHs nicht anständig verwertet werden können, lagern sie sich als Fett am Körper an.

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Er beschreibt auch, dass viele mit diesem Problem, nachts nicht durchschlafen, weil das Gehirn mangels Energie gestresst ist und empiehlt vor dem Schlafengehen und manchmal auch nachts ein verträgliches Vollkornstück mit Butter um durchzuschlafen.

Vielleicht haben Deine Zustände mit Unterzuckerungen zu tun.

Alles Gute.
Claudia.


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