Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

16.07.15 12:54 #1
Neues Thema erstellen
AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.701
Seit: 21.05.11
Ja mach das, versuch es abzuklären und dann ist es so, dass es lange dauern kann, richtige Resultate zu haben und das wird auch nur was, wenn Du erst mal ganz raus gehst ohne Kompromisse, denn Du musst damit rechnen nichts , absolut nichts zu vertragen, auch wenn Du keine Zöliakie nachgewiesen bekommst.
Mein Onkel hat ein halbes Jahr gebraucht bis die Nase frei war, die 10 Jahre total verkleistert war, ich 1, 5 Jahre ehe ich ne normal Gesichtsfarbe hatte.
Probleme mit Gelenken gingen sehr rasch zurück bei uns beiden und auch bei ner übergewichtigen Freundin.

Man muss sich einmal gut schlau machen und dann sitzt es.
Ich habe den Vorteil, dass ich eine sehr erfahrere und intuitive Köchin bin. Ich kann zaubern in der Küche .

Alles Gute,
Dir.

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Man muss sich einmal gut schlau machen und dann sitzt es.
Ich habe den Vorteil, dass ich eine sehr erfahrere und intuitive Köchin bin. Ich kann zaubern in der Küche
Dass Du gut kochen kannst, merke ich schon aus dem, was Du über Nahrungszubereitung schreibst. Ich bin in der Küche etwas "talentfrei". Gut, wenn ich ein Rezept habe, gelingt es mir auch meistens. Aber ich kann mich nicht so fürs Kochen begeistern, weil ich so vieles andere noch zu tun habe (kranke Mutter, selber stets beim Arzt, usw. usw.). Wenn ich viel unterwegs bin, bin ich auch oft froh, wenn ich in einem guten Restaurant Essen gehen kann. Das ist dann auch der einzige Luxus, den ich mir gönne.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.701
Seit: 21.05.11
Hallo margie, man muss wissen was man will und gewisse Dinge gehen nun mal nicht ohne Einschränkungen....
Ich habe auch nicht viel Zeit zum Kochen, bei mir geht es aber leicht von der Hand. In aller Regel koche ich schnelle , einfache Sachen. Oft esse ich es in 2 Portionen dann. Die passionerte Köchin bin ich auch nicht, aber ich habe ein Gefühl fürs Kochen. bin sehr kreativ dabei, das ist mit Sicherheit gerade bei vielen Unverträglichkeiten ein großer Vorteil.
Es ist mit Sicherheit kein großes Problem in einem guten Restaurant ein glutenfreies , leckeres Gericht zu bekommen. Man hat für Unverträglichkeiten so gut wie immer ein offenes Ohr und ist sehr bemüht nach meiner Erfahrung.
Ich lese bei Dir einfach heraus, dass Du Probleme hast. von Gewohntem Abstand zu nehmen.
Dabei wirst Du unter glutenfrei ne Menge Sachen entdecken und schätzen lernen, die Du sonst niemals gegessen hättest. Mir geht es so z.B, mit Kokosnussmilch und Hirse.
Für mich persönlich ist es nicht nachvollziehbar, dass man lieber Glutenhaltiges isst, auch wenn es schädlich sein könnte oder generell ist (nicht nur meine Meinung) als sich etwas umzustellen.
Glutenfreies Essen empfinde ich ehrlich gesagt als easy. Die Hit und Fructosegeschichte und dann noch in Kombi und Milchprodukteproblematik. Das finde ich insgesamt schwierig.
Mit glutenfrei nur als ich noch dachte, nur darum gehts, hatte ich nie ein Problem.
Man muss einfach wissen, was man will.

Im übrigen sind ohnehin die meisten Gerichte glutenfrei.
Selbst mein Stiefvater , der wahnsinnig gern kocht und ein total konvertioneller Typ ist, schafft es, meinen Onkel glutenfrei zu beköstigen ohne Murren. Ich meide den Kontakt zu ihm.

Gute Nacht.
Claudia.

Ich bin seit Kindesbeinen an krank und ich meine, deswegen sind für mich bestimmte Dinge einfach schwerer und andere wiederum einfacher.

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Claudia,

du kannst aber nicht alle Gesundheitsprobleme mit der Umstellung der Ernährung wegbekommen. Bei mir geht es um einige Krankheiten, die nichts mit der Ernährung zu tun haben wie mind. 2 reine genetische Krankheiten (M. Wilson, CPEO - letzteres geerbt von meiner Mutter, die dies auch hat) und dazu noch starker Verdacht auf (weitere) Karzinoide. Wegen letzterem bin ich derzeit sehr beschäftigt, ...
Daher sage ich mir, dass eine Ernährungsumstellung meine schlimmsten Probleme nicht beseitigen wird.
Ich esse ja schon fleischlos. Neben ethischen Gründen auch, weil ich das Krebsrisiko minimieren will. Ich trinke etwas (d. h. mäßig) Kaffee, weil Kaffee die Leber vor Leberkrebs schützen kann (<-- viele Studien zu dem Thema).
Aber ich will, bevor ich etwas ändere, auch sicher sein, dass die Änderung nötig ist. Daher werde ich vermutlich erst dann mich glutenfrei ernähren, wenn ich Untersuchungsergebnisse habe, die das nahelegen.
Wenn man nämlich alles weglassen würde wie Fleisch, Gluten, Milch, evtl. noch Obst, etc., dann muss man wirklich ein Kochkünstler sein, wenn man sich dann noch ausgewogen ernähren kann.
Denn wie oft liest man, dass z. B. Vegetarier Mangelerscheinungen haben. Und wieso? Nicht weil fleischlos leben generell ungesund ist, sondern einfach weil viele dann sich einseitig ernähren. Nicht jeder Vegetarier wird vermutlich genug Ersatzlebensmittel essen, die den Fleischverzicht ausgleichen.

Man muss da schon aufpassen, wenn man also bestimmte Gruppen von Lebensmitteln ganz weglässt.

Im übrigen sind ohnehin die meisten Gerichte glutenfrei.
Die Hauptbestandteile eines Gerichts vielleicht schon, aber in Soßen kann doch wieder Gluten drin sein.

lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (04.08.15 um 18:48 Uhr)

Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.701
Seit: 21.05.11
Hallo margie ,ich steige jetzt aus der Diskussion aus, einfach weil sie sich im Kreis dreht.
Wer sich glutenfrei ernähren möchte , bekommt das hin und kann auch im Restaurant essen. Sossen werden im übrigen in guten Restaurants häufig mit Sahne eingekocht. Gebunden nicht selten mit Kartoffel bzw. Maisstärke,

Im übrigen habe ich eine Nachbarin, die ist Regisseurin und Schauspielerin, machnmal wochenlang unterwegs und auch sie erährt sich ohne Gluten und Milcheiweiss nachdem sie zusehen musste wie ihr Ex elendlich an einem Analkarzinom starb.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de...ewicht-ia.html

Alles Gute,
Clauida.

Geändert von bestnews (04.08.15 um 15:41 Uhr)

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

Mike Schwarz ist offline
Beiträge: 5
Seit: 05.08.15
Alex, meine Empfehlungen an Dich:

1. Hör auf zu Rauchen. Komisch, dass noch niemand dies erwähnt hat hier. Du weisst, dass in einer Zigarette bis zu 300 Zusatzstoffe enthalten sind? Du könntest auf eine der Zusatzstoffe oder auf Nikotin selber eine Intolleranz entwickelt haben. Wenn es Dir schwer fält, aufhören zu rauchen, dann hilft Dir Akupunktur sowie Hypnose

2. Um eine Glutenintolleranz bzw. eine Allergie oder Intolleranz auf andere Lebensmittel auszuschliessen, ernähre Dich 2 Wochen lang ausschliesslich von Reis, Kartoffeln und leichtem Gemüse. Von den Früchten her höchstens noch Bananen. Und trinke ausschliesslich pures Wasser. Halt Dich strickt daran, keinen einzigen Tag sündigen oder eine Ausnahme machen. Dein Immunsystem reagiert ausserordentlich schnell und triggert schon bei kleinsten Mengen von Stoffen, welche der Körper als fremd ansieht.

Du kannst zuerst 1. oder 2. machen oder beides zusammen. Kuck dann mal, wie es dir nach 2 Wochen geht.
Sollte das alles auch nicht helfen und die Ärtze keine Befunde finden, dann tippe ich auf psychosomatisch. Dann solltest Du z.B. eine Hypnosetherapie mal in Betracht ziehen... kann Wunder bewirken.

Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

Mike Schwarz ist offline
Beiträge: 5
Seit: 05.08.15
Zitat von alex123 Beitrag anzeigen
Das einzige wo es halbwegs geht, ist im Auto. Selbst wenn es beim spazieren mit meinem Hund sehr schlimm ist, dann ist es sobald ich Auto fahre wesentlich besser. Aber ich denke mal das kommt von der Konzentration beim autofahren.
lg
Genau das würde meine Vermutung auf psychosomatisch bekräftigen Alex. Beim Autofahren ist man in einer Trance, d.h. eine Veränderung des Bewusstseins. Du darfst das gerne mal testen und aus dem Internet mal eine Audiodatei für eine Hypnose-Induktion runterladen. Du findest eine auf Google wenn du nach folgendem suchst "Selbsthypnose erlernen in 30 Minuten - Teil 1". Das ist eine gratis Audiodatei von mir. Höre Dir diese mal 2-3x an an verschiedenen Tagen und schaue mal, was während der Hypnose und kurz nach der Hypnose passiert.

Ich würde Dir aber auf jeden Fall auch empfehlen, deinen Kopf scannen zu lassen (CT). Damit Du sicher sein kannst, dass in Deinem Kopf auch alles i.o. ist.

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Hallo Mike,

ich bin nicht ganz Deiner Meinung, was bestimmte Hinweise angeht:
Sollte das alles auch nicht helfen und die Ärtze keine Befunde finden, dann tippe ich auf psychosomatisch. Dann solltest Du z.B. eine Hypnosetherapie mal in Betracht ziehen...
Mit der Diagnose "Psychosomatisch" sind alle Ärzte schnell bei der Hand und bei einem jüngeren Menschen wie es Alex ist, leider sehr schnell, so dass Alex, wenn er nicht hartnäckig bleibt, diese "Diagnose" schnell bekommen könnte...

Ich war in dem Alter von Alex als meine Beschwerden angefangen haben. Ich bekam auch öfters die Diagnose "Psychosomatisch" - habe aber daran nie geglaubt, weil ich mir sicher war, dass diese Diagnose falsch ist und weil sie manchmal schon nach nur einer Untersuchung ausgesprochen wurde.

Meine Beschwerden waren bzw. sind denen von Alex ähnlich.
Ich war bei sehr vielen Ärzten und hatte sehr viele Untersuchungen. Das ging über sehr viele Jahre so.
Wenn ich nicht selbst die Initiative ergriffen hätte und selbst nachgelesen, gegoogelt etc. hätte, wüßte ich heute noch nicht was ich habe.
Den Rat "wenn die Ärzte keine Befunde finden, dann tippe ich auf psychosomatisch" kann ich Alex nicht geben. Wenn ich diesen Rat angenommen hätte, wüßte ich heute nicht, was ich habe.
Denn ich habe mind. eine Krankheit, die sich stetig verschlimmert und die leider für einen nicht spezialisierten Arzt kaum zu diagnostizieren ist, es sei denn, er hat zufällig mal davon gehört oder einen solchen Patienten zuvor mal gehabt. Schwindel und Benommenheit sind bei dieser Krankheit (einer Leberkrankheit, bei der die Betroffenen oft normale Leberwerte haben) sehr häufig.

Generell kann Schwindel und Benommenheit bei einigen (Stoffwechsel-)Krankheiten als Symptom auftreten, nicht nur bei Leberkrankheiten.

Alex war bisher so gut wie noch gar nicht bei Ärzten, wie ich seinen Beiträgen entnehme.. D. h. bis er mal gründlichst untersucht ist, kann es dauern. Und jetzt bereits das Wort "psychosomatisch" zu bemühen, ist m. E. nicht richtig, denn:
Er hat Blutwerte, wie das erhöhte MCHC und das grenzwertige MCV, die man nicht von einer psychosomatischen Krankheit bekommt.
D. h. ich würde diese Werte beim -ggf. neuen- Hausarzt kontrollieren lassen und ggf. weiter beobachten, wie oben schon empfohlen.

Doch leider erkennt man nicht alle Krankheiten an den wenigen oben eingestellten Laborwerten. Außerdem schwanken Blutwerte und die oben eingestellten Werte können daher 4 Wochen später auch anders aussehen.
Ich halte es bei Alex aus allen genannten Gründen gut für möglich, dass er eine Stoffwechselstörung hat, die man noch finden sollte.

Oft ist es so, dass jemand, der keine der relativ wenigen Volkskrankheiten (wie Diabetes, Bluthochdruck, Asthma, etc.) hat, erst einen guten Arzt suchen und finden muss. D. h. so auf die Schnelle wird er dann nicht zu seiner Diagnose kommen. Ein guter Arzt ist sehr wichtig in solchen Fällen. Aber auch der muss ggf. erst einen "Verdacht" haben oder an andere ebenfalls gute Ärzte einen Patienten überweisen. D. h. die Suche nach der Diagnose kann manchmal auch dauern.

Ich schreibe bewußt, "relativ wenige Volkskrankheiten", weil die Zahl der selteneren Krankheiten viel, viel höher liegt. Es soll über 5000 seltenere Krankheiten geben.
Daher denke ich, dass man, wenn man keine Volkskrankheit hat, dies wissen muss und dass man daher nicht gleich aufgeben sollte, d. h. die Suche nach der Ursache der Beschwerden dann erst Recht fortsetzen sollte und sich nicht mit den evtl. hilflosen Erklärungsversuchen mancher Ärzte (wie "Es wird wohl psychosomatisch sein") zufrieden geben sollte.

Genau das würde meine Vermutung auf psychosomatisch bekräftigen Alex. Beim Autofahren ist man in einer Trance, d.h. eine Veränderung des Bewusstsein
Dass er im Stehen bzw. beim Gehen mehr Probleme hat, als im Sitzen, kann ein Problem mit einer (evtl. hämolytischen?) Anämie bedeuten.
Alex hat ziemlich niedriges MCV, d. h. seine Erythrozyten sind klein und so kann der Sauerstofftransport, der über die Erythrozyten erfolgt, etwas gestört sein. Da dies ein dynamischer Prozess ist, können die daraus entstehenden Beschwerden mal mehr und mal weniger stark sein. Im Stehen und beim Gehen haben Menschen dann oft mehr Beschwerden als im Sitzen oder Liegen.
Aber auch bei anderen Störungen kann es sein, dass man im Stehen mehr Probleme hat, als im Sitzen z. B. bei manchen neurologischen Krankheiten.
Bei mir trifft es zumindest auch zu, dass ich im Stehen und beim Gehen Probleme habe, die ich beim Sitzen nicht habe.

Natürlich spielt auch die Lebensweise eine Rolle. Den Rat, mit dem Rauchen aufzuhören, gebe ich jedem, auch einem gesunden Menschen.
Auch Intoleranzen sollte man finden, wenn es welche gibt.
Andererseits ernährt sich Alex "verdammt" gesund, siehe Beitrag 5. So gesund, dass ich mich kaum getrauen würde, hier noch etwas auszusetzen.
Natürlich kann er die von Dir vorgeschlagene Auslassdiät machen, falls er dies noch nicht getan hat. Vielleicht ergibt sich dann doch noch eine Intoleranz, die bisher nicht bekannt ist.

Also alles in allem halte ich den Hinweis, dass die Beschwerden von Alex psychosomatisch sein könnten, für eher unwahrscheinlich.

Das Du, als Hypnosetherapeut Deine Behandlungsangebote empfiehlst, kann ich zwar verstehen, aber dass Alex durch Hypnose geheilt werden kann, scheint mir weniger wahrscheinlich.
Ich bin allerdings auch kein Mensch, der sich mit Hypnose schon näher befasst hat, weil ich solche Therapien aufgrund meiner Weltanschauung ablehne.

Ich würde Dir, aber auf jeden Fall auch empfehlen, deinen Kopf scannen zu lassen (CT). Damit Du sicher sein kannst, dass in Deinem Kopf auch alles i.o. ist.
Den Ratschlag, den Kopf zu untersuchen, würde ich auch befürworten - einfach schon als Vorsorgemaßnahme, damit auch nichts übersehen wird.
Allerdings sollte man bei der Untersuchung des Gehirns immer ein MRT (und kein CT) machen, weil man im MRT mehr sieht als im CT, was das Gehirn angeht. Das sagen sehr viele Neurologen, d. h. das ist offenbar unter Neurologen bekannt.
Zudem hat ein CT immens viel Strahlung und ein MRT ist ohne neg. Strahlung.
Beim MRT würde ich versuchen, dies mit einem Gerät mit einer Feldstärke von 3 Tesla zu machen. Die meisten MRT-Geräte haben nur 1,5 Tesla. Doch im Gehirn sind die Geräte mit 3 Tesla viel genauer.
3-Tesla-Geräte haben aber oft nur Unikliniken (und auch da nicht alle <--nachfragen vorher).
Ich würde außerdem das MRT bei einem Neuroradiologen (Neuroradiologien gibt es in Unikliniken) machen lassen.

Da man in der Regel eine Überweisung haben muss, würde ich vorher fragen, ob eine Überweisung vom Hausarzt genügt oder ob es eine vom Facharzt sein muss.

lg
Margie


@Alex:
Auch wenn dieser Beitrag nun als Antwort für Mike geschrieben wurde, liest Du ja sicher weiter mit und kannst selbst entscheiden, was für Dich in Frage kommt und was nicht.
Ich versuche nur, aus meiner Erfahrung heraus Hinweise zu geben. Ob dabei welche sind, die für Dich in Frage kommen, ist eben Deine Entscheidung, denn Du kennst Deinen Fall am allerbesten.

Was mir gerade beim nochmaligen Betrachten Deiner Blutwerte auffällt, ist das relativ niedrige Kalium.
Es ist zwar noch im unteren Normbereich, wenn man aber weiß, dass Kalium in aller Regel nach der Blutentnahme noch etwas ansteigt (wenn das Blut nicht oder nicht rechtzeitig zentrifugiert wird, etc.), so kann es sein, dass Du doch einen Kaliummangel immer wieder hast.
Kalium ist wichtig für die Muskulatur, für die Entwässerung und Kaliummangel kann müde machen.
Kalium ist in Obst, -säften, Gemüse, Kartoffeln und Reis enthalten.
Trinke vielleicht, sofern Du es verträgst, mal einen Smoothie und beobachte, ob Du Dich ein oder 2 Stunden danach nicht fitter fühlst.
Kaliummangel tritt oft gemeinsam mit Magnesiummangel auf. Magnesium kann man im Blut auch untersuchen lassen. Auch der Magnesiumwert ist wie der Kaliumwert störanfällig.


lg
Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (05.08.15 um 12:00 Uhr)

Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

Mike Schwarz ist offline
Beiträge: 5
Seit: 05.08.15
Hallo Margie

Danke für die tollen Ergänzungen. Scheinen mir alles passende und professionelle Tipps zu sein, welche Du hier abgibst, welche Alex sich auch zu Herzen nehmen sollte.

Eventuell wurde ich mit meiner Aussage falsch verstanden. Ich rate jedem, zuerst eingehend Untersuchungen beim Arzt zu machen. Doch wenn der Arzt oder die Ärzte auch nach langen Untersuchungen und Abklärungen keine Hilfe mehr sind umd Medikamente keine Wirkung zeigen, muss man für Alternativen suchen.

Oftmals wird "psychosomatisch" schlicht und einfach auch falsch verstanden. Viele Leute verbinden mit "psychosomatisch": Du hast einen Knacks im Kopf und solltest zum Psychotherapeuten.

Jede Krankheit ist schlussendlich psychosomatisch. "Psycho" steht für Kopf, unsere Gedanken, der Geist. Somatisch ist der Körper. Unser Geist/Kopf oder in Abstraktion gesehen "Unser Gehirn" steuert schlussendlich "mehr oder weniger" den ganzen Körper. So gesehen, hat jede Krankheit den Ursprung im Geist. Das fällt einigen Personen schwer zu glauben, aufgrund ihres eher westlichen Weltbildes der Medizin, bei dem der Körper und Geist abstrahiert wird und er Körper als etwass mechanisches angesehen wird, dem man nur die nötigen Medikamente und Chemikalien zuführen muss, damit "er" wieder funktioniert. Wir im Westen vertrauen Röntgenbilder, Blutwerten und sichtbare Analysen mehr, als dem "Umfassbaren". Und ich zähle mich durchaus zu den analytischen, logischen Personen. Ich komme ursprünglich von der Informatik her, habe aber einen sehr offenen Geist und erlaube mir, auch Dinge zuzulassen, die nicht fassbar, erklärbar sind im rein wissenschaftlichen Sinne. Hypnose ist leider mit sehr vielen Vorurteilen behaftet. Viele schieben es in die Ecke der Esoterik, der Spiruatlität oder tun es als Hokuspokus oder 100% Placebo ab. Bis sie mal Hypnose erlebt haben und herausfinden, was Hypnose wirklich ist und was man damit alles machen kann. Immer mehr Ärzte bilden sich auch in Hypnose aus und wählen einen ganzheitlichen Ansatz.

Aber ich möchhte hier nicht eine endlose Diskussion über Methoden und lostreten und mein Weltbild verteidigen. Ich vertrete voll und ganz Deine Meinung: Alex sollte zuerst Ärtze konsultieren. Blutwerte sauber abklären, Unverträglichkeiten und Intolleranzen sauber abtesten lassen und dann entsprechend weiterschauen. Hypnose oder Medidation schadet in keiner Weise und kann durchaus auch parallel dazu gemacht werden. Mentales Training, sei es über Medidation, Hypnose, Yoga oder welche Techniken man auch bevorzugt, helfen dabei, den Fokus seiner Symptome zu verschieben und sich wohler zu fühlen. Es unterstützt das Immunsystem, beruhigt das vegetative Nervensystem und bringt die Ruhe und Gelassenheit, die Symptome anzugehen.

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

izanagi ist offline
Beiträge: 182
Seit: 31.10.08
@margie ich habe gelesen das du schonmal zum Thema Benommenheit was schriebst, bezogen auf Stoffwechselerkrankungen und M. Wilson beim vermerkt auf "Alkalische Phosphatase" die bei mir auch aktuell zu niedrig ist. Das Thema ist noch neu für mich aber vielleicht ein weiterer Hinweis auf die endlose Benommenheit Wirklich ätzend wieviele jahre man sich damit beschäftigt und wieviele Tests man macht und am Ende kommt nichts bei rum. grml


Optionen Suchen


Themenübersicht