Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

16.07.15 12:54 #1
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Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

alex123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 20
Seit: 16.07.15
Hey, Danke für die Antwort.
Histaminintoleranz halte ich für relativ unwarscheinlich. Wie bei den meisten Intoleranzen verändert sich die Symptomatik mit der Aufnahme von Essen.
Da ich aber meine Ernährung komplett umgestellt habe (keine Zusatzstoffe/Geschhackverstärker oder ähnliches) und keine Änderung der Symptome habe, denke ich das ich das ausschließen kann.

Ich bin 33 Jahre alt. Die Gürtelrose hat mich auch verwundert, ich denke das kam von Zahnwurzelbehandlung/Weßheitszahnentferung/Zahnreinigung und Antibiotikaeinnahme in dem gleichen Zeitraum.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.737
Seit: 10.01.04
Hallo alex,

Da ich aber meine Ernährung komplett umgestellt habe (keine Zusatzstoffe/Geschmacksverstärker oder ähnliches) und keine Änderung der Symptome habe, denke ich das ich das ausschließen kann.
Das ist eine positive Ernährungsumstellung. Aber das beweist nicht, daß Du keine Histamin-Problematik hast.
Da ist wichtig, histaminhaltige und mit Histamin zusammen hängende Nahrungsmittel und Medikamente und Lebensumstände klein zu halten.
Histamin-Intoleranz – Symptome, Ursachen von Krankheiten

Das gleiche gilt für die anderen Intoleranzen (Fruktose/Sorbit-, Gluten-, Laktose-Intoleranz) und Allergene.

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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bestnews ist offline
Beiträge: 5.710
Seit: 21.05.11
Hallo Alex, was ist mit Gluten? Mit Milcheiweiss? Ich nehme mal an, dass Du diese Dinge noch im Speiseplan hast?
Viele sogenannte gesunde Nahrungsmittel sind für Histaminintolerante unverträglich !

Ich führte im Bereich Obst schon einige Beispiele an. Mit ner Histaminintoleranz verträgt man geschätzt vielleicht noch 5 % dessen was man vorher aß.

Schau Dir mal die Tabelle an , die ich Dir verlinkt habe, dann wirst Du es sehen Wobei man noch die glutenhaltigen GEtreide und Milchprodukte herausnehmen muss, bis auf Butter.

Hier noch mal:http://www.histaminintoleranz.ch/dow...sch_mitKat.pdf

Ich wette, Du isst ohne Ende Lebensmittel die hier als unverträglich aufgeführt sind.Kaffee und schwarzer, grüner Tee gehen auch nicht.
Glutenhaltige GEtreide und Milchprodukte sind histaminfreisetzend nach Dr. Ledochowski und dem , was ich bisher erfahren habe hier und bei mir .

Ich habe auch sehr versucht, mich gesund zu ernähren. aber allein schon wegen der Hit wurden meine Beschwerden nicht weniger. Gluten und Milcheiweiss eingeschlossen.

Ob man ne Hit hat, weiss man erst, wenn man die Probediät mal durchgezogen hat und ne Zöliakie kann nur der Gastroenerologe halbwegs sicher ausschliessen.

Schönen Abend.
Claudia.

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izanagi ist offline
Beiträge: 182
Seit: 31.10.08
Hallo Alex, erst dachte ich das wäre ein Artikel von mir XD
Wir müssen unbedingt im Kontakt bleiben, ich will wissen was aus deinem Fall wird.

Ich bin ebenso deines Alters und habe 7 Jahren Benommenheit 24h als wäre ich angetrunken.
Anfang immer begleitet von Panik weil ich nicht wusste was mit mir passiert und das es NIE mehr weg geht.
Zum Glück gewöhnt man sich daran, aber man wünschst sich jedes Jahr das man seine Welt endlich wieder so wahrnehmen kann wie gesunde Menschen.

Die Müdigkeit zerstört auch mein ganzen (vor allem berufliches) Leben und es schwankt immer Tag zu Tag.
Ich habe eine leichte Histaminintolleranz, habs aber auch nicht geschafft die Nahrung umzstellen weil ich Histamin einfach zu lieb habe. Ich merke das ich bei zuviel Tomatennudeln,Pizza,Scharf dann plötzlich tot umfalle und erstmal 3h schlafe. Und Daosin wirkt da sowieso nicht.
B12 bei meinem chronischen Mangel tut ganz tut alle 4 Wochen spritzen, aber nach 7 Jahren merk ich da auch keinen Utnerschied mehr.

ich habe aber jetzt, nun musst du gut zuhören, etwas neues erfahren. Und zwar muss ich (solltest du auch) einmal Glutenintoleranz testen lassen und wenn das negativ ist, trotzdem eine Weizenallergie-NCGS (eine andere Form als Zöliakie) checken lassen. Letzteres lässt sich aber nicht beim Arzt sondern nur per Differenzial selbst herausfinden.
Und zwar hat ein amerikanischer Professor den Begriff "Brain Fog" also Gerhirnnebel erfunden, der im direkten Zusammenhang zur einer Glutenintoleranz steht. Wie üblich weiss man ja das es Müdigkeit,Kraftlosigkeit aber auch Dramprobleme auslösen kann oder eben NUR Gehirnprobleme.
Er hat seinen Bericht aber darauf spezialisiert wie die Krankheit das Gehirn beeinflusst. Durch den gravierend gestörten Hormonhaushalt im Gerhirn, wird die Wahrnehmung beeinträchtigt und dem Körper die Kräfte entzogen. Man kann sich nicht mehr konzentrieren und wird schlapp und denkt man hätte getrunken.
Ärzte denken direkt an Blutarmut bzw. Eisenmangel.

Man nennt die Gluten-Peptide auch opioide Peptide. Das Wort "opioid" stammt dabei von "Opium" ab und weist auf die benebelnde Wirkung dieser Peptide hin.
Für dich Interessant wären also das Thema HIT, Magensäuremangel (jahrelange Übersäuerung oder Zink&B6 Mangel), VB12 Mangel, Beschädigte Darmschleimhaut und ganz wichtig Glutencheck!

Besten Gruss, marco

Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.710
Seit: 21.05.11
Hallo marco,
was verstehst Du unter Glutencheck und wo würdest Du ihn machen?

Ich bin ja mittlerweile anerkannter Zöli durch den Gastroenterologen meiner Wahl. Mein Onkel hat das auch und ich vermute auch mein Brüder und Neffe.
Bei meinem Onkel und mir jahrzehntelang übersehen...
Mein Bruder will davon nichts wissen, mein Neffe, da weiss ich grad nicht, wie der Test ausgegangen ist.

Mir ist bekannt, dass der Gastro die Zöliakie austestet auch auf eigenes Verlangen ohne Überweisung in D. und dass man die Glutensensivität durch Auslass selbst herausfinden muss.
Ich meine die GS sollte länger als die meist vorgeschlagenen 4 Wochen ausgetestet werden, da soweit ich weiss, die GS übergangslos in die Z. übergeht,
IGG oder IG4 kann man auch gucken nach Gliadin erst mal meine ich.
Korrigiere mich.

Bin übrigens sehr froh, dass mir mal einer beispringt....Irgendwie scheinen fast alle zu glauben, Gluten könne nur Übelkeit und ERbrechen auslösen und Die Z. hat eh keiner.
Leider werden diese Dinge ja ständig durch mangelnde WEiterbildung der Ärzte übersehen. Aber derlei ist in meinen Augen wirklich gefärhlilch.

Schönes WE.
Claudia.

Geändert von Malve (01.08.15 um 10:31 Uhr) Grund: Ausdrucksweise

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margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo zusammen,

Mir ist bekannt, dass der Gastro die Zöliakie austestet auch auf eigenes Verlangen ohne Überweisung in D. und dass man die Glutensensivität durch Auslass selbst herausfinden muss.
Ich habe mich in eigener Sache wiederholt mit Zöliakie beschäftigt.
Daher interessiert mich das Thema schon sehr.
Bei mir war es stets so, dass die genommenen Proben aus dem Dünndarm negativ waren.
Auch die Antikörperuntersuchungen (Transglutaminase-Ak, Gluten-Ak) waren stets negativ und ich hatte sicher auch schon eine Stuhluntersuchung darauf, die negativ war.

Es scheint aber noch weitere, neuere Nachweismöglichkeiten im Blut zu geben, siehe hier (=Leitlinien Zöliakie):
Leitlinen Zöliakie - Erkrankung ohne Biopsie diagnostizieren?: Medical Tribune – Medizin und Gesundheit
Wurden bei Dir, Claudia diese Werte bestimmt?
Vielleicht sind diese Leitlinien für Dich, Alex, auch interessant?

Den Nachweis nur über eine Austestung führen zu wollen, halte ich für problematisch.
Mir sagte ein Prof. für Gastroenterologie, dass auch Menschen, die definitiv keine Zöliakie haben, beim Weglassen von Gluten eine gewisse Besserung haben können.
Das würde dann zwar das Weglassen des Glutens für sinnvoll erscheinen lassen, aber man kann damit nicht beweisen, dass man eine Zöliakie hat.

Denn ich würde, wenn ich einen gesicherten Nachweis für die Krankheit habe, mich wohler fühlen, wenn ich nun alles Glutenhaltige meide. Denn wenn ich Gluten weglassen wollte, würde das eine immense Umstellung meiner Gewohnheiten geben und würde sich auch auf mein "näheres Umfeld" auswirken.
Außerdem sind korrekte Diagnosen auch wichtig, z. B. für die Schwerbehinderung, für Versicherungen, etc.

Daher würde ich immer erst versuchen, ALLE diagnostischen Möglichkeiten voll auszuschöpfen.
Wenn man sich bei negativem Ergebnis dann dazu entschließt, eine Auslassdiät zu machen und es einem dadurch besser geht, so ist es natürlich sinnvoll, wenn man weiterhin Gluten weglässt.

Ich erwäge bei mir, diese in dem Link genannten Laborwerte bestimmen zu lassen. Ich glaube nicht, dass diese alle bei mir schon bestimmt worden sind.

lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.710
Seit: 21.05.11
Hallo margie,
bei mir wurde vor Jahren nach Antikörpern gesucht und nichts gefunden. Der Gastro hat dann gesagt , dass 10% keine Antikörper haben und mich verabschieden wollen. Ich habe dann ein Biopsie eingefordert....leider dann nicht wahr genommen. Ich hatte eben kaum eine Ahnung von der ganzen Sache damals.
Dann der Glutenauslass brachte mir enorme Verbesserungen....Bin dann irgendwann zu einem anderen Gastro und der hat ne GEntest gemacht und anhand der Besserungen unter glutenfrei die Zöliakie für wahrscheinlich anerkannt.
Bis auf dass ich nie Durchfälle und Erbrechen hatte, wie man das früher kannte. bin ich aber auch der KLassiker für jemanden, der es schon als Kind hatte.
Sehr schmal, ich würde sagen nicht ausgewachsen , ich war immer sehr blass , ständig INfekte. Manden, Polypen raus. Autoimmune NIerenerkrankung, schlecht Stimmung häufig , Zahnschmelzschäden , Frostbeule, schmieriger Stuhl.

Ich verstehe Dich, mache ein Diagnostik, soweit es geht.

Es gibt ein Buch, wo Dr, Davis sehr deutlich darlegt, wie übel auch eine Glutensensvität sein kann.
" WEizenwampe".

Schönes WE.
Claudia.

AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Claudia,

das Weglassen von Gluten hat eben sehr weitreichende Folgen auf die Lebensführung und wenn man die gewohnte Lebensführung ändern soll, will man sich sicher sein. Ich denke z. B. daran, dass ich sehr oft in Restaurants Essen gehe. Das könnte ich dann eigentlich nicht mehr, oder?
Ich kenne hier keine Lokale, wo man glutenfreies Essen bekäme.
Ich glaube ja schon, dass es bei einigen so ist, dass allein das Weglassen zu einer gewissen Verbessrung on Beschwerden führt - auch ohne Zöliakie, möglicherweise auch bei mir. Die Frage ist für mich, falls ich keine Zöliakie hätte, ob die Reduzierung von Gluten evtl. auch schon genügen kann? Denn so ganz könnte ich Gluten kaum meiden aus zeitlichen Gründen.
Hinzu kommt, dass glutenfreie Produkte sehr, sehr teuer sind.

lg
margie
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AW: Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit etc.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.710
Seit: 21.05.11
Hallo margie,
mein Onkel isst seit 5 Jahren durch mich auch glutenfrei, er isst sehr viel ausser Haus!
Man bekommt überall glutenfreies Essen sogar beim Italiener. Man muss nur sein Problem darstellen.
Man isst Gemüse mit Ei z.B, Bratkartoffeln ;LInsen- , Brokkolisuppe , gegrillten Fisch etc. Einfach Nudeln weglassen ,ausser Reisnudeln und fragen ob im Gericht glutenhaltige Mehle sind. Ich lebe seit über 5 Jahren so.
Manche Restaurants haben sogar Karten für glutenfrei Esser. Im Urlaub in Spanien kann es einem sogar passieren, dass die ein Schild draussen haben, wo sie glutenfreie Speisen anpreisen und im Supermarkt dort wird schon mal auf glutenfreie Wurst verwiesen.
Geht alles, für alles gibt es Ersatzprodukte, die man aber nicht kaufen muss. Brot ist einfach köstlich selbst zu backen oder aber man findet tolles nach einigem ausprobieren .
Ich kaufe so gut wie keine glutenfreien Produkte. Meide sie meistens.
Esse Reisnudeln , ganz selten Brot, noch seltener Kuchen, Kekse glutenfrei da ich sie eh nicht vertrage wegen der Zusatzstoffe.
Kenne auch eine Zöli, sie hat auch kein Problem wegen Kind und Mann. Entweder essen die mit oder aber ihr eigenes Essen GEkocht wird für alle zusammen. Und ich sage Dir, Dir würde es immer gut bei mir schmecken. Ich mache auch leckere Klopse mit Rind , Eigelb, REiswaffeln....Bestens.
Paniert wird nur mit Flohsamenschalen usw. Sahne tausche ich aus durch Kokosnussmilch geht auch super. Gerade habe ich auf die Art das erste Mal nen Rotkohl fabriziert. Kokosnussmilch damit Süße kommt das nächste Mal noch etwas Süsskartoffel mit rein.
Auch Susskartoffeln in Puffer, die werden dann süsslich. Brot total lecker mit Brotgewürz wenn ich mal glutenfreies backe mit Backpulver und meiner eigenen Mehlkomposition.
Wenn man wo eingeladen ist, bringt man etwas glutenfreies Essen für sich mit , vielleicht auch für die anderen. Häufig merken die den Unterschied gar nicht. Gibt im übrigen auch Konditoreien , Bäcker, die glutenfreie Produkte anbieten und auch Schlachter. Supermärkte und Drogerien immer mehr...

Erst mal anfangen, kenne einige ,die so leben auch ohne Zöliakie.
Nur Mut. Im Internet findest Du tausend Rezepte und Einkaufstipps und Plattformen. Da sind Produkte auch günstiger. Manche kaufen so auf Vorrat ein und sparen einiges an Geld.
Ich wie gesagt nutze die Produkte kaum, desgleichen mein Onkel. Der geht auch schon mal zum Schlachter und isst dort Sauerkraut mit Kartoffeln.

Man kann auch -Gluten mit wenig Zeit meiden,...wüsste nicht wo da der Zeitfaktor ne Rolle spielt...
Musst Du schon konkreter ansprechen das Problem, was Du da vermutest, ich biete Dir ne praktische Lösung an.

Die Empfindlichkeit ist unterschiedlich: Bei manchen ist bei einem Brötchen pro Woche Schluss.
Manche lassen lieber ganz die Finger davon auch ohne Zöliakie.
Wie gesagt, alles Gewohnheitssache.

Alles Gute,
Claudia.

Geändert von bestnews (02.08.15 um 20:32 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.490
Seit: 02.01.05
Hallo Claudia,

ok, man kann sich damit arrangieren, wenn man sich richtig damit befasst.

Danke für die vielen Hinweise. Man sieht, dass Du da schon ein Profi bist, was glutenfreies Essen angeht.

Ich hatte früher auch mal eine Zeitlang, aber sehr halbherzig versucht, mich glutenfrei zu ernähren. Es war ziemlich halbherzig. Ich hatte wohl deshalb auch keine Veränderungen bemerkt.

Nun, ich will erst mal versuchen, es nochmals abzuklären.

lg
margie
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