Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

11.05.15 13:15 #1
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Kontraindikator ist offline
Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Moin :-)

ich hoffe, dass ich hier in diesem tollem Forum mal wieder ein wenig Hilfe bekomme.

Ich habe es mal in dieser Rubrik eingeordnet. Aber eigentlich bin ich mir noch immer nicht sicher, wo wirklich mein Problem liegt und wie ich gesund werde.

Von daher, würde ich mich über eine gute Diskussion und über viele Anregungen freuen.

Geschichte in kurzform (sonst wird es zu lang udn soll auch nicht zu sehr beeinflussen)

2006 angeblicher Burn Out (es wurden aber keine Blut und Hormonwerte überprüft). Klinikaufenthalt hat keine Besserung gebracht
2007-2012 ging es so. Infekatanfällig, schlechter Schlaf und immer müde

Sommer 2012 - möglicherweise Reaktivierung EBV durch sinnlos verschriebenes Peniccilin

Seit diesem Zeitpunkt wurde ich immer müder und schwächer, aber auch mit kurzen Zeiträumen, in denen ich belastbar war und auch phasenweise Sport treiben konnte (ohne Leistungseinschränkung).

Aber seit 2012 geht es immer weiter abwärts und ich werde im Prinzip immer schwächer.

Viele gestellten Diagnosen kann man in die Tonne kloppen.

Was nachweisbar übrig geblieben ist, ist eine nachgewiesene Nebennierenschwäche und Hypophysenunterfunktion. Letztes Jahr hatte ich noch eine Zyste in der Hypophyse, die vor 4 Wochen nicht mehr sichtbar war.
Wachstumshormone verbessern sich leicht. (Cortisol ist morgens zu niedrig und Abends eher zu hoch).

Seit Ende Februar nehme ich Hydrocortison (aktuell 20 mg täglich - vorher auch mehr), FT3 und Ft4, Testosteron, DHEA und Pregenolon.

Anfangs hatte ich den Eindruck, dass es mir extrem weiterhilft, aber Ende März kam es zu einem neuen Crash (womöglich durch einen kleinen Infekt). Seitdem kann ich mich nicht körperlich anstrengen, ohne dass ich wieder Erkältungssymptome bekomme.
Nach einer leichten sportlichen Belastung werde ich müde und muss schlafen. Danach kommen Erkältungssymptome.

Seit April kann ich nur noch mit Schlaftabletten schlafen, was ich nun seit einer Woche auch tue. Vorher konnte ich nur zweimal 2 Stunden in der Nacht schlafen.

Entzündungswerte im Blut sind nicht nachweisbar, genauso wie eine akute EBV Infektion.

Ich habe eine der COMT Genvarianten (schneller Dopamin Abbau).
Weiterhin SOD2 Genotyp SOD2 (47 T>C) TT homozygot. Superoxiddismutase 2. Keine Ahnung was es behauptet. Der Arzt der diese Untersuchung machte sagte mir im ersten Termin: Wissen Sie, dass viele Leistungssportler im Alter zu Krüppeln werden? Ich habe mich entschieden jeglichen Kontakt mit diesen Herren einzustellen.

Ich bin mir sicher, dass ein Baustein bei mir nicht erkannt worden ist. Daher baue ich ein wenig auf euch. Ich habe auch keine Ahnung mehr, zu wem ich noch gehen soll. Nur es kann nicht sein, dass ich mit Anfang 40 nicht mehr gesund und belastbar werde. Das muss man doch noch hinbekommen.

Ich bin über jede Idee und Ratschlag mehr als dankbar.

LG und Danke

Kontra

Geändert von Kontraindikator (11.05.15 um 13:19 Uhr)

Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 10.055
Seit: 16.11.04
Hallo Kontraindikator,

ich kann verstehen, dass Du von diesem Zustand frustiert bist, und finde es gut, wenn Du weiter suchst. Ich kann Dir in Bezug auf "Hormon-Fragen" nicht weiterhelfen und habe zunächst nur einige Rückfragen:

Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
2006 angeblicher Burn Out
Gab es da einen Anlass oder auch nur irgendein besonders Ereignis in Deinem Leben kurz vorher?
Sommer 2012 - möglicherweise Reaktivierung EBV durch sinnlos verschriebenes Peniccilin
Woran machst Du die Vermutung fest? Hattest Du mal EBV? War ein entsprechender Laborwert (z.B. der LTT-Stimulationsindex, den einige diesbezüglich für aussagekräftig halten) erhöht?
Seit diesem Zeitpunkt wurde ich immer müder und schwächer, aber auch mit kurzen Zeiträumen, in denen ich belastbar war und auch phasenweise Sport treiben konnte (ohne Leistungseinschränkung).
Schwankungen gibt es bei vielen von uns, das letztere (in Klammern) allerdings wundert mich,.
Aber seit 2012 geht es immer weiter abwärts und ich werde im Prinzip immer schwächer.
Hast Du weitere Beschwerden (im Darm z.B.)?
Was nachweisbar übrig geblieben ist, ist eine nachgewiesene Nebennierenschwäche und Hypophysenunterfunktion.
Womit wurde das denn nachgewiesen? Sind das "schulmedizinische" Diagnosen oder etwas "alternatives"? Ich frage deshalb, weil Laborwerte unterschiedlich interpretiert werden oder sogar jeweils andere benutzt werden und das insofern ganz unterschiedliche Dinge bedeuten kann.
Letztes Jahr hatte ich noch eine Zyste in der Hypophyse, die vor 4 Wochen nicht mehr sichtbar war.
Das scheint mir erfreulich.
Seit Ende Februar nehme ich Hydrocortison (aktuell 20 mg täglich - vorher auch mehr), FT3 und Ft4, Testosteron, DHEA und Pregenolon.
Zu dieser Medikation traue ich mich nicht, etwas zu sagen. Auf jeden Fall greift sie sicherlich stark in den Botenstoffhaushalt insgesamt ein. Wurden vorher jeweils entsprechende Mängel festgestellt? Wurde die Schilddrüse auch insgesamt untersucht? Werden die Laborwerte laufend überprüft? Über die Cortison-Gabe gibt es von Bieger einen kritischen Text, den habe ich nicht parat, Du könntest evtl. mal danach suchen.

Ich habe eine der COMT Genvarianten (schneller Dopamin Abbau).
Weiterhin SOD2 Genotyp SOD2 (47 T>C) TT homozygot. Superoxiddismutase 2.
Zu COMT kannst Du hier in der Rubrik etwas finden, zu SOD2 gibt es im Web ein Dokument von Kuklinski (ich habe es selbst noch nicht ganz durch - ist passagenweise für Laien so gut wie garnicht verständlich).

Hast Du mal Deinen Mineralstoffhaushalt überprüfen lassen? Wie ernährst Du Dich?

Grüße
Kate
__________________
Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

Geändert von Kate (12.05.15 um 13:35 Uhr)

AW: Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

Kate ist offline
Moderatorin
Beiträge: 10.055
Seit: 16.11.04
Gefunden habe ich:
Zitat von Kate
Über die Cortison-Gabe gibt es von Bieger einen kritischen Text, den habe ich nicht parat, Du könntest evtl. mal danach suchen.
http://www.symptome.ch/vbboard/neuro...ison+Bieger%2A
Zitat von Kate
Zu COMT kannst Du hier in der Rubrik etwas finden, zu SOD2 gibt es im Web ein Dokument von Kuklinski (ich habe es selbst noch nicht ganz durch - ist passagenweise für Laien so gut wie garnicht verständlich).
http://www.symptome.ch/vbboard/neuro...hlight=COMT%2A
http://www.dr-kuklinski.info/publika...morphismus.pdf (pdf-Datei)

Gemäß Kontraindikators Wunsch verschiebe ich den Thread nun...

Gruß
Kate
__________________
Meine Aussagen basieren auf eigenen Erfahrungen/Recherchen und stellen keinen medizinischen Rat dar.

AW: Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Hallo Kate,

das sind ja gleich mehrere Fragen auf einmal :-) Vielen lieben Dank.

- Burn out

es war im Prinzip ein schleichender Prozess, der immer stärker wurde. Das Fass zum Überlaufen hat dann tatsächlich zwei Ereignisse an einem Tag gebracht. Die eigentlich nicht übermäßig schlimm waren, aber da war es an dem Tag/Wochenende belastend.
Aber ich war schon die ganzen Wochen/MOnate vorher immer erschöpft/müde und infektanfällig. Ich schätze, dass dort auch im Hormonhaushalt schon etwas nciht gestimmt hatte.

- EBV

Man vermutete, dass es eien Reaktivierung war, da man die akute Phase verpasst hatte. Alle Symptome passten. Meinte auch Dr. Bieger. Der EBV war auch noch im Jahr 2013 im Speichel stark erhöht gewesen. Ich hatte sogar Valcyte von Dr. Bieger bekommen.

- Sczhwankungen Belastbarkeit.

Genau das ist der Punkt, den ich nicht verstehe und mir niemand erklären konnte. Bis nun mein ASrzt aus den USA der hier meine Probleme auf die Nebenniere und Hypophyse schiebt., Bin mir aber icht sicher, ob das alles ist.
Ich konnte z.B. im letzten Jahr mit dem Rad 90 km inden Alpen über 4 Pässe mit 2000 Höhenmetern fahren. Das kann eigentlich kenn Kranker Mensch.

Momentan machen mir 30 Minuten Gartenabreit zu schaffen und ich bekomme Erkältungssymptome.

- Test NNR und Hypophyse

Wurde von Endokrinologen mit Stimulationstests nachgewiesen. Die Organe brachten nur ca. 30% der normalen Leistung. Ich werde den bald wiederholen.
Wie man das behandelt wussten sie nicht. Haben nicht verstanden, dass ich das Cortison nicht vertragen habe. Heute ist klar, dass Schilddrüsenhormone gefehlt haben. Diese Behandlung im letzten Jahr hat mich richtig umgehauen udn total gecrasht.

- Genvarianten

Da habe ich hier auch viel gelesen. Auf der anderen Seite habe ich die mein Leben lang und war früher ein sehr erfolgreicher Ausdauersportler. Hätte ich ja laut dieser Definition nicht sein dürfen. Ich glaube in einem Thread hat das einer sehr gut erklärt. Man versucht einfach Zusammenhänge zwischen Krankheiten und Genvarianten zu finden. Ob die dann ursächlich hat man keine Ahnung. Vielleicht heben sich unterschiedliche Genvarianten auf. Ich denke, ich werde mich an dem Thema nicht groß aufhängen. Man weiss einfach zu wenig darüber.

Grundsätzlich sind meine Blutwerte (VItamine, Mineralien, etc.) wirklich absolut gut. Auffällig sind alle Werte die mit Hormonen zusammen hängen.
Ich werde nun die nächsten Tage nochmal die Neurostresswerte (Dopamin, Seratonin, Gaba, etc.) überprüfen lassen.

In dem Bereich kenne ich mich noch nicht so gut aus. Aber womöglich stimmt etwas bei den Botenstoffen nicht, wodurch gewisse Organe nicht richtig funktionieren?

Momentan wird bei mit Hydrocortison stark gesenkt und die Schilddrüsenhormone werden seit heute weggelassen. Bisher habe ich nie welche gebracuht, aber sie waren notwendig, als ich mit HC angefangen habe. Irgendwas muss das auch alles gebracht haben, da die Zyste weg ist und IGF1 sich im letzten halben Jahr verdoppelt hat. Vielleicht brauche ich nun auch deshalb weniger und das zuviel hat mich auch müde gemacht ???

Erstmal vielen lieben Dank und ich hoffe auf weitere Vermutungen und Ideen.

LG Kontra

Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...
Luft
Hallo Kontraindikator,

bist du mal auf Borreliose und Co-Infektionen untersucht worden?
Diese Infektionen können auch erheblichen "Stress" im gesamten Hormonhaushalt machen.

Und Burrascano hält Hydrocortison im Fall einer chron. Borreliose für absolut kontraindiziert, weil es die Situation weiter verschlechter.

Grüsse

Geändert von Luft (12.05.15 um 18:41 Uhr)

AW: Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Ja, Borreliose und viele andere komischen viralen Erkrankungen sind ausgeschlossen.
Entgiftung mittels DMPS, DMSA, Koriander und anderen Sachen habe ich auch hinter mir. Was gravierendes wurde da auch nicht festgestellt. Sämtliches Metall (Gold) ist auch aus den Zähne raus und durch Keramik ersetzt, wurzelbehandelte Zähne wurden vorsichtshalber gezogen.

Das Hydrocortison zusammen mit fT3 und FT4 hatte mir anfangs richtig geholfen.

Ach...und meine Schlafprobleme (ich kann seit Jahren nicht durchschlafen) haben sich in den letzten Wochen auch stark verschlechtert. Im Schlaflabor wurden leichte (nicht schlimme) Atemaussetzer bzw. leichte Atmung) festgestellt. Allerdings kann ich mit einer Maske unmöglich schlafen. das habe ich 2 Monate lang probiert und dann aufgegeben.

Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...
Luft
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Ja, Borreliose und viele andere komischen viralen Erkrankungen sind ausgeschlossen.
Ich meinte hauptsächlich Borrelien und Co-Infektionen - Babesien, Bartonellen, Ehrlichien sowas - oder Chlamydien, Candida, weniger die Viren. Hast du die Ergebnisse der Laboruntersuchungen vorliegen? Wurdest du von einem Borreliose-Arzt untersucht, der sich auskennt?

Ich frage nur nochmal, weil es extrem schwer sein kann, solche Infektionen festzustellen, dabei können sie einem das Leben ruinieren.

Hier in Forum gibt es user, die beim Verständnis der Diagnostik/ Interpretation der Laborwerte sehr helfen können.

Typisch ist z.B. auch wechselndes Befinden, wechselnde Zustände. Auch die massiven Schlafstörungen können theoretisch mit solchen Infektionen zu tun haben.

Ich würde das ganz sicher geklärt habe wollen.
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Das Hydrocortison zusammen mit fT3 und FT4 hatte mir anfangs richtig geholfen.
Um so mehr stellt sich doch die Frage, was stört die gute Wirkung des Hormonersatzes?

Grüsse

AW: Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Genau das ist die Frage :-)

Ich werde die Neurotransmitter nun nochmal testen lassen.

Chlamydien, Candida wurde nicht festgestellt. Bei Babesien hatte mal eine HP mit Bioresonanz ausgeschlossen gehabt. Bei den anderen weiss ich nicht.
Borellien haben mittlerweile 6 oder 8 unterschiedliche Ärzte untersucht und alle nichts gefunden. Ich kann mich auch nicht erinnern jemals einen Zeckenbiss gehabt zu haben.

Aber wie und wer kann solche Tests (Barbesien, Bartonellen, etc.) durchführen.
Laut einem aktuellen Bioresonanztest habe ich wohl ein Parasit (Lamblia). Ich nehme eine Kräutermischung gegen Parasiten. Aber ob das daran liegen kann?

Darmbeschwerden habe ich keine...zumindest habe ich gar keine Beschwerden die darauf schliessen lassen.

Hast Du Ideen, was ein gesamtes System (Hormone, etc,) und Ungleichgewicht führen. Sind das nur Neurotransmitter bzw die Co Infektionen?

Geändert von Kontraindikator (12.05.15 um 19:57 Uhr)

Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...
Luft
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Chlamydien, Candida wurde nicht festgestellt. Bei Babesien hatte mal eine HP mit Bioresonanz ausgeschlossen gehabt. Bei den anderen weiss ich nicht.
Also, ich will nicht darauf rumreiten, aber die Erfahrung im Forum (und auch meine Erfahrung) ist leider, daß sich nur sehr wenige Ärzte mit chronischen Infektionen auskennen. Es kommt immer darauf an, was für Test das waren (Chlamydien, Candida). Bioresonanz reicht sicher nicht, um Babesien sicher auszuschließen. Oft sind das auch klinische Diagnosen, d.h. ein Arzt, der sich auskennt, erkennt die Krankheit an typischen Beschwerden, am Verlauf und an den körperlichen Anzeichen, weil Tests trotz Erkrankung auch negativ sein können. Leider kein einfaches Thema.
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Borellien haben mittlerweile 6 oder 8 unterschiedliche Ärzte untersucht und alle nichts gefunden.
Da sollte man eigentlich meinen, daß das geklärt ist. Allerdings „6 oder 8 unterschiedliche Ärzte“ das macht einen schon wieder stutzig, denn das hieße, du bist dafür in Deutschland rumgereist, da es so viele Kenner der Materie in nahem Umkreis eigentlich nicht gibt. Hm. Aber vielleicht war es ja tatsächlich so.
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Ich kann mich auch nicht erinnern jemals einen Zeckenbiss gehabt zu haben.
Das sagt gar nichts. Immerhin hältst du dich bei deinen Radtouren in der Natur auf, und die Zecken, die Erreger übertragen, können winzig sein. Außerdem können inzwischen auch andere Viecher (Fliegen usw.) diese Erreger übertragen.
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Aber wie und wer kann solche Tests (Barbesien, Bartonellen, etc.) durchführen.
Es gibt z.B. das Borreliose Zentrum in Augsburg, auf das man sich verlassen kann. Die Ärzte dort wissen i.d.R., was man untersuchen muß und wie.
Oder das Deutsche Chronikerlabor. Mußt mal im Forum in der Borreliose-Rubrik suchen.
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Laut einem aktuellen Bioresonanztest habe ich wohl ein Parasit (Lamblia).
Bioresonanz kann schon hilfreich, um Parasiten aufzuspüren. Aber die Qualität der Aussage hängt immer sehr vom jeweiligen Anwender ab und wie viel Erfahrung er oder sie hat. – Parasiten, wenn du denn Lamblien hast, es gibt einen umfangreichen Lambilen-thread von lisbe.
Zitat von Kontraindikator Beitrag anzeigen
Hast Du Ideen, was ein gesamtes System (Hormone, etc,) und Ungleichgewicht führen. Sind das nur Neurotransmitter bzw die Co Infektionen?
Ich glaube, daß Neurotransmitter-Ungleichgewichte zwar zu bestimmten Beschwerden führen, aber nicht daß sie die Ursache dafür sind. Als ursächlich für viele Erkrankungen heute halte ich persönlich tatsächlich Infektionen, Nährstoffmängel, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, sowie die gesamte Darmökologie, d.h. wie gut die Verdauung funktioniert, wie gesund der Darm ist. Auch an geopathische Belastungen sollte man denken. Das Zusammenspiel der Hormone ist kompliziert, aber wenn alles andere in Ordnung ist und gut funktioniert, dann stimmen die Hormone oft auch wieder, oder lassen sich, wenn nötig, zumindest ohne Schwierigkeiten und mit Erfolg substituieren. Zähne und Schwermetallbelastungen hast du ja bereits ausgeschlossen.

AW: Nebennierenschwäche? Neurostress? Brauche Hilfe...

Kontraindikator ist offline
Themenstarter Beiträge: 166
Seit: 31.08.13
Ja, ich war bei sämtlichen Ärzten in Deutschland..zwischen München und Berlin habe ich sämtliche durch. Es war hier sich der oft genannte Dr. Bieger dabei. Es wurden diverse LTT Tests auf alles mögliche erstellt. Mein Blut ist sicherlich in sämtliche Bestandteile zerlegt worden. Hier haben sich alle Ärzte ausgetobt. Ich kam sicherlich auf 10K EUR Laborkosten.
Borreliose mag ich daher ausschliessen, zumal ich eigentlich nicht im richtig gefährdeten Gebiet wohne.

Das mit dem deutschen Chronikerlabor habe ich noch nie gehört und werde da morgen mal schauen. Danke für die Info.

Den Lamblien Thread habe ich gestern auch gefunden und werde den die nächsten Tage durchlesen.

Nährstoffmangel war nur in der Anfangsphase 2012/2013 vorhanden und ist beseitigt.

Was ein wenig für Deine Theorie oben spricht, dass mir eine ganz zeit lang immer ein gewisse Punkt an der rechten Wade weh tat. Es war ein Dauerschmerz. Ging der mal (was sehr selten vorkam) weg, ging es mir besser....kamen die Schmerzen wieder zurück, wusste ich., dass es bald wieder abwärts gehen wird.

Dieser Schmerz fing mal in der Leiste an (für ein Jahr), ging dann ins recht Fußgelenk (ca. 6 Monate) und dann ca. 1 1/2 Jahre in die rechte Wade. Seit 3 Monaten ist es mir die linke Hüfte/Becken.

Meine Vermutung war immer, dass sich da Viren? immer einen Schwachpunkt im Körper suchen und sich dann festsetzen, bis sie dort vertrieben werden.... Erklären konnte mir das keiner.

Welche Ärzte kennen sich denn wirklich ernsthaft mit chronischen Infektionen aus. Wenn kannst Du empfehlen?


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