Depersonalisation, Derealisation, innere Unruhe, Panik...

16.02.15 10:55 #1
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derstreeck ist offline
Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Du kannst es einmal am Tag machen und wenn du dich damit wohl fühlst auch zweimal. Man kann damit nicht überdosieren. Ich würde es dann aber nicht noch zusätzlich oral einnehmen.

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Itsrainingmen1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 183
Seit: 13.02.15
Die Tabletten nehme ich nicht mehr, die verursachen ja Durchfall. Außerdem merke ich, dass mir die Fußbäder schon nach erstem Male sehr gut tun, bei den Lutschtabletten habe ich nach mehreren Tagen Einnahme gar nichts gemerkt/gespürt. Das Fußbad hat mich aber sofort "runter geholt" vom "Karussell ".

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Itsrainingmen1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 183
Seit: 13.02.15
Ich habe übrigens jetzt seit mindestens einem Monat, wenn nicht sogar zwei, jeden Tag eigentlich durchgehend Herzrasen. Ich kann Abends deswegen kaum einschlafen. Ich liege dann immer im Bett und lenke mich ab und warte, bis ich so müde werde und einfach einschlafe, denn ich kann das schnelle Herzklopfen einfach nicht spüren. Es quält mich von innen. Ich weiß nicht, woher es kommt. Ich denke am Herz kann es nicht liegen, denn als ich vor ein paar Monaten wegen dieser Panikattacke nach dem Essen im Krankenhaus war, haben die ja mein Herz kontrolliert (EKG) und die Blutwerte für das Herz. Wäre alles 1a top.

Ich weiß echt nicht, was mit mir los ist. Ich drehe mich irgendwie im Kreis...
Ich habe auch nicht mehr so viel Zeit, ich muss innerhalb der nächsten 2-3 Monate wieder zu mir selbst finden, und endlich diese DP oder was es auch ist überwinden und wieder meine eigene Persönlichkeit, Gedanken und Konzentrationsfähigkeit haben. Ich fange ja nächstes Schuljahr mein Abi neu an.
Mir kommt es so vor, als ob ich momentan gar nicht richtig lebe und auf irgendetwas warte. Ich warte einfach so vor mich hin, bis dieser grausame Zustand endlich aufhört.

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Bei Herzrasen denke ich zuerst an Kaliummangel. Kalium sollte man im Blut untersuchen. Zuviel davon einzunehmen, ist nämlich evtl. auch gefährlich fürs Herz.
Früchte, Fruchtsäfte enthalten viel Kalium. Wenn Du es verträgst, trinke doch mal einen Smoothie pro Tag und esse Bananen, die nicht überreif sind.

Kaliummangel ist nicht immer leicht festzustellen, weil das Blut innerhalb bestimmter Zeiten zentrifugiert werden muss, etc. So etwas kann öfters falsch laufen, weil in den meisten Arztpraxen viel zu viel los ist und auf genaues Arbeiten dann weniger geachtet wird.

Bei Kaliumwerten unter z. B. 3,9 im Serum würde ich eine niedrig dosierte Einnahme von Kalium versuchen, beginnend mit z. B. 300 mg Kalium pro Tag.
Keinesfalls würde ich die hochdosierten Kalium-Brausetabletten mit 1500 mg Kalium zuerst nehmen. Das ist m. E. nur für schwer kranke Menschen, die Wassertabletten nehmen.

Und immer ist es besser, wenn man eine Tagesdosis auf morgens und abends verteilt und nicht alles auf einmal nimmt.

Aber es gibt sicher noch andere mögliche Ursachen für Herzrasen.
Auch ein Mg-Mangel kann da eine Rolle spielen. Aber Du nimmst ja Mg bereits ein, oder?

Immer sollte man aber, wenn das Herzrasen öfters auftritt, zum Arzt. Denn es gibt sicher auch Störungen am Herzen, die die Ursache sein könnten.
Ein Langzeit-Ekg wäre immer sinnvoll, auch wenn man schon eines hat machen lassen. Denn nicht immer hatte man die Störungen an dem Tag, wo das Langzeit-Ekg gelaufen war, so dass ein 2. LZ-EKG nie schaden kann.

Hier ein Link mit Hinweisen zu verschiedenen Ursachen von Herzrasen:

Herzrasen (Tachykardie) - Ursachen - NetDoktor.de

lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Itsrainingmen1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 183
Seit: 13.02.15
Mein Kaliumwert ist bei meinen Blutwerten immer in der Mitte, bzw. auch ganz leicht unter der Mitte der Referenzwerte. Calcium und Natrium ebenfalls. Aber die Werte sind in anderen Mengenangaben dargestellt (ein Wert war 4.2).

Und man muss doch das Herzrasen im Zusammenhang mit meinen anderen Symptomen sehen, oder?
Man kann ja nicht jedes Symptom einzeln analysieren und behandeln. Denn wenn das Traumgefühl/Benommenheitsgefühl weg ist, sind gleichzeitig ALLE Symptome weg. Diese Erfahrung mache ich ganz selten, wenn die DP mal verschwindet für ne halbe Stunde.

Das Herzrasen würde ja auch zu einer Histaminintoleranz passen, wurde mir hier gesagt. Allerdings stelle ich mir da immer folgende Frage: Die jenigen, die eine HI haben und auch die Benommenheitsgefühle haben, die nehmen die Gefühle doch immer noch als ICH war. Sie haben doch nicht den Verlust ihrer eigenen Persönlichkeit, Gedanken, Taten, Verhaltensweisen und werden auch nicht komplett passiv, ängstlich, zurückhaltend, oder? Die Benommenheitsgefühle sind bei ihnen vielleicht da, aber sie sind doch immer noch bei sich selbst und ihre Gedanken bzw. alles drum herum kommt ihnen doch nicht fremd/anders vor, oder? Das würde mich echt mal interessieren.

Mir kommt es so vor, als ob mein Körper einfach auf einen anderen Modus umschaltet und dadurch alles unverträglich wird, beispielsweise Herzrasen nach viel und schnell Essen, etc.... was früher nie der Fall war.



MFG

Geändert von Itsrainingmen1 (01.06.15 um 17:45 Uhr)

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Itsrainingmen1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 183
Seit: 13.02.15
Habe vorgestern die ganze Nacht aufgrund Herzrasens nicht geschlafen und war dann bis gestern Abend wach. Dann habe ich ne L-tryptophan 500mg Kapsel genommen damit ich mal gut durchschlafen kann, obwohl ich ja eh schon müde war. Habe dann bis 5 Uhr morgens durchgeschlafen. Die Dp war morgens da, nicht gerade schwach. Bin dann um acht joggen gegangen auf einem Feldweg und habe schon nach zehn Minuten schlapp gemacht und schlecht läuft gekriegt und mir wurde leicht schwindelig. Das war früher bei mir immer so, als ich Asthma hatte. Auf dem Rückweg haben meine Augen extrem gejuckt wegen meiner Pollenallergie gegen Gräser und meine Augen waren knallrot als ich zu Hause in den Spiegel schaute. auf jeden Fall Gin es mir dann noch eine Stunde schlecht mit den üblichen Symptomen und danach ging die Dp weg bzw ich nehme Stimmen und alles wieder normal war. Bis jetzt. Dr ist nur noch ganz schwach da.
Also durch das Joggen habe ich wohl was angeregt. Dadurch dass es mir dabei sehr schlecht ging, geht es mir danach viel besser.
Das mit der Pollenallergie habe ich nur beiläufig erwähnt, möchte sie nicht mit meinen Symptomen vermischen, da ich meine Symptome auch im Winte habe.
Aber vielleicht hilft es euch weiter wenn ihr wisst, dass es mir nach dem Joggen viel besser geht.

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Piratin ist offline
Beiträge: 736
Seit: 29.09.13
Zitat von Itsrainingmen1 Beitrag anzeigen

Allerdings stelle ich mir da immer folgende Frage: Die jenigen, die eine HI haben und auch die Benommenheitsgefühle haben, die nehmen die Gefühle doch immer noch als ICH war. Sie haben doch nicht den Verlust ihrer eigenen Persönlichkeit, Gedanken, Taten, Verhaltensweisen und werden auch nicht komplett passiv, ängstlich, zurückhaltend, oder? Die Benommenheitsgefühle sind bei ihnen vielleicht da, aber sie sind doch immer noch bei sich selbst und ihre Gedanken bzw. alles drum herum kommt ihnen doch nicht fremd/anders vor, oder? Das würde mich echt mal interessieren.
Doch, also ich schon. Hatte das Gefühl, als schaut mich im Spiegel eine fremde Person an.
Habe dann komplett die Ernährung umgestellt. Kein Histamin, keine Früchte, kein Gluten, Milchprodukte, Zucker oder irgendwas künstliches.
Habe auch noch andere Maßnahme eingeleitet, aber die Ernährung ist ein wichtiger Baustein. Wenn ich falsch esse, stehe ich neben mir.

Lieben Gruß
Piratin
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Alles von mir Geschriebene entspricht einzig und allein meiner Meinung ohne Allgemeingültigkeit.

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Itsrainingmen1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 183
Seit: 13.02.15
Bist du dir zu 100% sicher, dass es von deiner Histaminintoleranz kommt?
Darf ich fragen, was die andere Maßnahmen waren?

MFG

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Habe dann komplett die Ernährung umgestellt. Kein Histamin, keine Früchte, kein Gluten, Milchprodukte, Zucker oder irgendwas künstliches.
Ich würde immer zuerst eine Diagnostik machen.
Denn wenn man alles, was in Verdacht steht, eine Benommenheit, etc. auszulösen, weglassen will, müßte man zuallererst Fleisch, Wurst, etc. weglassen wegen der dadurch oft verursachten -minimalen- hepatischen Enzephalopathie.
Früchte sind sehr gesund und ich würde diese nicht so ohne weiteres ganz weglassen.
Auch würde ich Getreideprodukte (wegen des evtl.Glutens) erst dann weglassen, wenn feststeht, dass ich kein Gluten vertrage, was sich untersuchen lässt.
Milchprodukte kann man essen, wenn man nicht allergisch auf die Bestandsteile ist oder eine schwere Lactoseintoleranz hat.
Und nicht jeder hat eine Histaminintoleranz. Auch das lässt sich durch Untersuchungen feststellen.

Ich bin dagegen, dass man nur aus reiner Vorsicht erst mal alles vom Nahrungsplan streicht, um dann aufgrund von Mangelerscheinungen erst Recht solche Symptome zu bekommen.

Wenn man es schafft, Zucker und "Künstliches" ganz zu meiden, so finde ich das o.k.

Ein starker Histaminauslöser ist auch Alkohol. Den sollte man auch aus anderen Gründen meiden, da Alkohol nun mal mehr schadet als nutzt.

Aber wie gesagt:
Ich würde bei den Nahrungsmitteln erst prüfen, was ich nun habe und danach dann verfahren.
Mangelerscheinungen können nämlich auch zu Benommenheit etc. führen.

lg
margie
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Itsrainingmen1 ist offline
Themenstarter Beiträge: 183
Seit: 13.02.15
Danke für deine Antwort. Bei mir haben auch die Alarmglocken geklingelt, als da stand, dass auch Früchte weggelassen wurden.

Zudem geht es aber nicht nur um Benommenheit, sondern um ein Unwirklichkeitsgefühl, Entfremdungsgefühl mir selbst gegenüber, verbunden mit Angst, manchmal Panikattacken, Herzrasen. Manchmal ist es so stark, sodass ich denke, dass meine Gegend tod/ausgestorben ist. Zudem sind mit diesem Unwirklichkeitsgefühl immer negative Gedanken, andere Ansichten, starke Gereiztheit und ein Gefühl, gelämt zu sein, als ob einem die Hände gebunden sind, verbunden. Alles negative, was ich erlebt habe, ist mit diesem Gefühl verbunden.
Angenommen meine Eltern haben sich mal vor mir laut gestritten oder irgendetwas ist passiert. Im normalen Zustand ist es passiert und am nächsten Tag geht es einfach mit dem Leben weiter und macht sich nicht die ganze Zeit Gedanken darüber. Wenn ich jedoch dieses Unwirklichkeitsgefühl habe, sind in meinem Kopf immer Gedanken um alle meine negativen Erlebnisse, sprich sie sind im JETZT präsent als ob heute der Streit passiert ist und ich kurz danach noch richtig wütend bin und mir Gedanken drüber mache. So kommt es mir vor.

Aus folgendem Grund habe ich die 2 Sätze dick hervorgehoben:

Traumatherapie Ruhrgebiet

Bin ich heute Mittag drauf gestoßen. Ob da allerdings was dran ist, weiß ich nicht. Denn die negativen Gedanken sind zwar immer im Hintergrund da, also die negative Abgef****heit, aber die Gedanken sind nicht immer präsent. Aber dies kann auch daran liegen, dass ich mich immer versuche, sehr viel abzulenken und gar nicht erst daran zu denken. Zudem kommt es mir so vor, als ob ich die ganze Zeit etwas verdränge, oder vor etwas wegrenne. Was es ist, weiß ich bis heute noch nicht.

Allerdings muss man es auch so betrachten: Wenn man in so einer Lage wie ich ist, dann findet man im Internet IMMER irgendetwas, wo die Symptome übereinstimmen. Ob HI, Angststörung, Trauma, Vitaminmangel usw.

Ihr seht also, in meinem Kopf ist momentan richtiger Chaos. Ich verspüre zwar von Zeit zu Zeit immer mehr den Kontakt zur Realität und habe immer öfter kurze Phasen von weniger Benommenheit, aber es ist immer noch eine Qual so zu leben, da ich immer die Angst habe, dass der Zustand nicht weggeht, oder, wenn er weggeht, jederzeit wieder kommen kann. Deswegen bin ich irgendwie darauf aus, diesen Zustand so gut kennenzulernen, oder die Angst vor ihr zu verlieren, sodass, wenn sie einmal weggeht, sie für immer weg ist.

Zudem ist noch dies in meinem Kopf los: Ich habe ja heute diesen Artikel über Trauma entdeckt, und da ich ja sowieso diese Grundangst, verbunden mit dem Entfremdungsgefühl habe, steigere ich mich ja auch automatisch wieder darein.
Und am Ende dann wenn die DP wieder schwächer wird, kommt es mir so vor, als ob ich endlich wieder aus dem Schleudern rausgeworfen wurde und frage mich, womit ich mich da denn beschäftigt habe. Und so geht das schon die ganze Zeit. Ich beschäftige mich mit etwas, das einzige was dabei vergeht ist die Zeit, und die DP wird somit schwächer. Von Monat zu Monat. Oder von 3 Wochen zu 3 Wochen.


Meiner Meinung nach: Unabhängig davon, was ich mache, muss einfach nur genug Zeit vergehen, bis alles wieder von selbst verschwindet.
Nur dann ist die nächste Frage: Wenn es komplett verschwunden ist, was war dann die Ursache? Werde ich es jemals erfahren?


Und bei alledem (ja, alle Symptome hängen mit dem dissoziativen Gefühl zusammen und treten nur mit ihm in Verbindung auf!) frage ich mich, ob eine Histaminintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeit, oder ein Mangel es auslösen kann.
Wenn ja, dann müsste das jeweilige das Unwirklichkeitsgefühl auslösen, welches dann wiederum die anderen Symptome mit auslöst.
Aber nicht Folgendes: Histaminintoleranz löst Herzrasen aus. Löst innere Unruhe aus.

Man kann sich nicht die Symptome rauspicken. Sie sind als Ganzes zu sehen, und das Hauptsymptom ist die Benommenheit mit der komischen Sichtweise/Perspektive und den Gedanken. Die anderen Symptome treten in diesem Zustand parallel auf. Sind aber NICHT einzeln zu betrachten. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, ich solle nur Auslösern/Ursachen für dieses Unwirklichkeitsgefühl/Entfremdungsgefühl nachgehen.

Deswegen bin ich mir bei Histamin usw. immer unsicher, denn es wird immer nur gesagt, dass es Herzrasen macht, Wahrnehmungsstörungen und Benommenheitsgefühle usw, aber das Unwirklichkeitsgefühl wird immer nur nebenher erwähnt parallel zu vielen andern Symptomen. Doch bei mir ist genau dieses Unwirklichkeitsgefühl das große Problem, was mir zu schaffen macht.

Ich habe mich über die Schilddrüse informiert, und sie ist in der Lage, eine DP/DR hervorzurufen. Also das Hauptsymptom. Deswegen habe ich meine Schilddrüse auch kontrollieren lassen. Am Montag kommen meine Antikörper Werte.

Histaminarm habe ich vor ca. 2 Wochen für 2-3 Tage gegessen. Keine Ahnung, ob es zu kurz war. Auf jeden Fall habe ich mich innerlich etwas ruhiger gefühlt, das Unwirklichkeitsgefühl war aber genau so stark. Vielleicht habe ich mich aber auch nur ruhiger gefühlt, weil ich mehr auf mich geachtet habe und mich selbst beobachtet habe. Da muss ich bei der Interpretation auch vorsichtig sein.

Geändert von Itsrainingmen1 (06.06.15 um 03:58 Uhr)


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