Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

15.08.14 11:44 #1
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Jenz ist offline
Beiträge: 60
Seit: 17.06.14
Guten Morgen,
ich habe sehr große Angst vor Nervenkrankheiten, getriggert von meinen jahrelangen Symptomen, die auf eine Nervenkrankheit hindeuten könnten. Meine Gehstörungen (z.B. ist das langsame laufen problematisch) konfrontieren mich jeden Tag, jede Stunde mit diesem Problem. Daher kann ich nicht abschalten. Gerade das Thema Parkinson geht immer öfters durch die Medien, da immer mehr Menschen daran erkranken. Meine Symptome gehen genau in diese Richtung. Vor Jahren war ich diesbezüglich beim Neurologen, der aber noch keine Auffälligkeiten sah. Jedoch muss man auch bedenken, dass Parkinson meistens erst in einem sehr späten Stadium diagnostiziert wird.

Am wirkungsvollsten wäre das verschwinden der Symptome, doch ich befürchte, ich komme aus der Nummer nicht mehr heraus. Ob die Borreliose der Auslöser war, das Quecksilber im Gehirn oder andere Faktoren - ich weiss es einfach nicht. Ich versuche seit 15 Jahren alles, komme aber nicht weiter.

Gibt es für mich noch Hoffnung?

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst
macpilzi
Hi Jenz,

was hast du den schon alles versucht?
Zähl mal auf.

Grüße

MP

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

Flummi ist offline
Beiträge: 369
Seit: 29.07.09
Also wenn Du glaubst Parkinson zu haben, der Neurologe das aber verneint; vielleicht hast Du dann eine hypochondrische Störung.

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

derstreeck ist offline
Beiträge: 4.123
Seit: 08.11.10
Hallo Jenz,

Das sind ein paar Tipps die ich sinnvoll finde.

Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Parkinson Erkrankungin Frage kommen können.

Die Mobilität wird durch Physiotherapie (z.B. Sport, Bewegungsübungen, Medizinische Trainingstherapie) gestärkt.

Das Vibrationstrainingbringt meiner Erfahrung nach vielen Parkinson-Patienten eine Besserung der Symptome. Als geeignet halte ich vor allem den srt-Zeptor.

Ernährung

Auf eine ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr geachtet werden (vor allem bei Pflegebedürftigkeit). Interessanterweise scheint ein starker Kaffee nach dem Erwachen (morgens) die Symptome zu reduzieren.

Orthomolekular-Medizin

Coenzym Q10: 1200 - 2400mg täglich

Vitamin E: 400-800 I.E. täglich

Selen: 200-400 µg Sollte mit Vitamin C genommen werden.

Vitamin C: 3-4 g Mildert die Symptome, vor allem, wenn es als Begleitmassnahme zur Behandlung mit L-Dopa genommen wird.

Vitamin B-Komplexsollte mind. 0,4mg Folsäure, 50 mg Niacinund 50mg Vitamin B6enthalten. Vorsicht: auf keinen Fall mehr als 50mg Vitamin B6 nehmen, wenn Sie L-Dopa nehmen. Siehe dazu auch mein Beitrag: Folsäure u.a. bei Parkinson

Gamma-Linolensäure
GLS 2-4 g Besonders wirksam zur Verminderung des Zitterns.

Glutathione: Auch hier werden überzeugende Ergebnisse berichtet, vor allem wenn Glutathione per Infusion verabreicht wird. Dosis ca. 2500mg. Die Infusion sollte über mehrere Monate fortgeführt werden.

L-Tyrosin: Tyrosin ist ein Eiweißbaustein und in gewisser Weise ein Vorläufer des Dopamins. Eine gute Alternative, wenn L-Dopa unerwünschte Nebenwirkungen zeigt. Tyrosin kann im Gegensatz zu L-Dopa (nach meinem Kenntnisstand) die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden; das N-(alpha-linolenoyl)Tyrosin (Tyrosin an eine Fettsäure gebunden) konnte dies im Tierversuch erreichen.

L-Methionin: 2-3 g Kann die Beweglichkeit, Kraft, Stimmung und Schlaf verbessern. Bleibt wirksam, selbst wenn die Wirkung von L-Dopa nachläßt.

Creatin: creatinwurde an Mäusen mit Parkinson getestet und konnte die Nervenzellen der Tiere vor dem Verfall schützen. Neurologen der Universität München zeigten in einer klinischen Studie mit 60 Parkinson-Patienten, dass Kreatin die Stimmung der Patienten verbessert und die Patienten weniger Medikamente brauchten.

Säure-Basen-Haushalt

Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte PH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seitebefolgen.

Zahnstörfeld

Tote Zähne (wurzelbehandelte Zähne) stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind bedenklich. Gerade bei Parkinson, sowie generell bei chronischen neurologischen Erkrankungen würde ich wurzelbehandelte Zähneund Amalgamentfernen lassen. Die Erkrankung wird alleine deswegen wahrscheinlich nicht verschwinden, aber eventuell gestoppt.
aus: Parkinson - Die Parkinsonsche Krankheit

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.086
Seit: 07.04.10
Zitat von Jenz Beitrag anzeigen
Meine Symptome gehen genau in diese Richtung
Hallo Jenz,

sind Deine Symptome in den 15 Jahren schlimmer geworden?

Gibt es für mich noch Hoffnung?
Vielleicht schon....ich finde die Liste von derstreek ganz gut - damit läßt sich was anfangen, denke ich.

Alles Gute, mondvogel
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

Jenz ist offline
Themenstarter Beiträge: 60
Seit: 17.06.14
Zitat von mondvogel Beitrag anzeigen
sind Deine Symptome in den 15 Jahren schlimmer geworden?
Kann ich schwer sagen, da so eine Krankheit bekanntlich ganz schleichend verläuft.

Kann man mit so einer Krankheit überhaupt noch glücklich sein? Immerhin bedeutet Parkinson einen extrem langen Leidensweg, bevor man sterben kann. Qualvoll und lange - also richtig brutal.

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Jenz,

hast Du eigentlich Deine Beschwerden irgendwo zusammengefaßt aufgeschrieben?

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

Jenz ist offline
Themenstarter Beiträge: 60
Seit: 17.06.14
- Probleme beim gehen
- Depressionen
- Müdigkeit/Schwäche/keine Kraft
- schlechtes Gedächtnis
- ständige innere Unruhe
- Wortfindungsstörungen
- Entzündungsschübe (CRP erhöhrt, TNF alpha stark erhöht)
- Atemnot (liegt aber an der HIT, sofern ich mich falsch ernähre)
- Kopfdruck
- ständig "gerädert sein"
- mir gehen sehr leicht die Nerven durch
- usw.

Ich habe mit allen Symptomen kein Problem - doch die Gehstörungen schränken mich einfach ein. Ich habe Angst vor dem Rollstuhl. Dann wäre ich erledigt.

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

Gleerndil ist offline
Beiträge: 3.894
Seit: 26.07.09
Hallo Jenz,

wenn etwas aber 15 Jahre schleichend langsam schlechter würde, dann müsstest Du es wohl bemerken können. Wie war es vor 5 Jahren, vor 10 Jahren . . . ?

Und dann ist ja ein Leitsymptom bei Parkinson 'verlangsamte Bewegungen', Du sprichst dagegen davon, dass Du Probleme mit langsamem Gehen hast - das hört sich für mich erstmal ganz anders an.

Also so wie Du von einer 'Krankheit' sprichst, bräuchte es schon erst einmal eine Diagnose, sonst geht es vielleicht in eine Richtung, die Flummi anspricht.

. . . und dann finde ich auch die Frage von macpilzi durchaus richtig und sinnvoll.

Grüße - Gerd
__________________
Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Rudolf Steiner

Die Nervenkrankheiten (Parkinson) machen mir Angst

Jenz ist offline
Themenstarter Beiträge: 60
Seit: 17.06.14
Zitat von macpilzi Beitrag anzeigen
Hi Jenz,

was hast du den schon alles versucht?
Zähl mal auf.

Grüße

MP
- Ernährung komplett umgestellt: kein Fastfood, keine Fertiggerichte, Verzicht auf Süßigkeiten (das hat mich hart getroffen), keine Nahrungsmittel mit Geschmacksverstärkern, Farbstoffe oder sonstigen Dreck). Dafür viel Gemüse (seitdem geht es mir eigentlich schlechter)
- Nach der Zahnsanierung (vor 15 Jahren; leider ungeschützt) bekam ich DMPS Spritzen (Quecksilber kam aber nur nach der 1. Spritze heraus). Algen, Bärlauch, Zeolith usw. wurden immer wieder geschluckt
- Borreliose (ob sie noch da ist oder nicht, weiss keiner - zumindest wurden Antikörper gefunden): wegen der eventuell noch vorhandenen Borreliose nahm ich 6 Monate lang Katzenkralle, Kardenwurzel und ein paar andere "Wundermittel" ein. Kein Erfolg! Am Ende wurde ich noch mit Bioresonanz behandelt (lt. Heilpraktiker wurde die Borreliose dadurch vollständig bekämpft)
- Unzählige Nahrungsergänzungsmittel wurden ausprobiert --> ich habe aber alle Stoffe mehr oder weniger nicht vertragen (wegen der HIT und allen voran wegen meiner Schimmelpilzallergie)
- Kaffee-Einläufe (zuerst fühlte ich mich danach immer besser, jetzt werde ich davon sehr schwach und müde)
- Homöpathische Mittel gegen Strepptokoken --> hat nichts gebracht (ich versuchte es auch mit AB, doch die Therapie musste ich nach 2 Tagen abbrechen, wegen enormen Entzündungsschüben (vermutlich wegen der HIT/Schimmelpilz/AB-Allergie)
- Brokkoli-Kur, um den Helicobater Pylori zu bekämpfen (dieser kann angeblich Parkinson auslösen). Diese Brokkoli-Kur warf mich stark zurück. Siehe hier:
http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...ecksilber.html

Das waren jetzt Maßnahmen, die mir spontan einfielen. Ich habe natürlich noch viel mehr ausprobiert. Alles für den Arsc...

Geändert von Jenz (15.08.14 um 19:18 Uhr)


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