Neu hier aus Ostfriesland und auf Diagnosenodyssee

06.08.14 12:30 #1
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Neu hier aus Ostfriesland und auf Diagnosenodyssee

kirra123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 06.08.14
Hallo Kämpferin,
danke für Deine Mühe.

Ein positiver IgG besagt lediglich, dass eine Infektion vergangen ODER chronisch/persistierend ist. In der Schulmedizin sind chronische Infekte generell höchst umstritten, weshalb jeweils fälschlicherweise schnell gesagt wird, der Infekt sei vergangen…
Aha! Demnach -wenn ich mit Euren Tipps so nachprüfe- also einiges "chronisch"....
ich frage mich, warum die Ärzte das nicht meinen????

Hattest du im Jahr 2006 auch irgendwelche Symptome im Verdauungstrakt? Hast du heute keine Symptome im Verdauungstrakt? Bis anhin hast du „nur“ Blut im Stuhl erwähnt.
2006 -nicht dass ich mich erinnern könnte.
Ich hatte 1988 eine Schimmelpilzvergiftung durch Paranüsse, 3 Wochen Durchfall und Erbrechen, bis dann endlich Mhyrrillin Intest half.....

Ernährung ist vorwiegend gesundheitsbewusst, also das morgendliche selbstgemixte Getreidemüsli, viel Salat, Obst, Gemüse, wenig Fleisch und kein Schwein mehr, wenn überhaupt, dann meist Vollkornbrot. Damit habe ich selten Verdauungsprobleme. Bewahrt mich aber erst jetzt in den letzten beiden Jahren nicht vor den (mir noch nicht ursächlich bekannten) plötzlichen, seltenen Inkontinenz-Vorfällen. Da tippe ich auf -falsche Bewegung HWS>Nervendruck...??, weil ich nichts ungewohntes gegessen oder getrunken hatte und einmal eine Blaseninkontinenz durch "Armhochheben", ein anderes mal (Blase und Stuhl) offensichtlich die Folge von intensiver Krankengymnastik HWS>Schmerzen Nacken >Inkontinenz war. Nach einem solchen Vorkommnis lege ich mich solange hin, bis die Nackenschmerzen weggehen. Dann ist auch die Verdauung wieder ok. Außer Stuhlinkontinenz, das konnte ich noch nicht einer Fehlbewegung zuordnen.

Der (wegen diagnostizierter Nervenschmerzen) Behandlungsversuch mit Lyrica hat mich allerdings grässlich "verstopft", ich hatte Sehstörungen, Wortfindungsstörungen, war "benebelt" im Denken und Handeln, also Abbruch/Ausschleichen nach 3 Wochen.

Ist zwar OK, dass eine Darmspiegelung geplant ist. Aber ich persönlich könnte mir vorstellen, dass du auch im Verdauungstrakt einen Infekt hast (welchen man bei der Darmspiegelung nicht sehen würde bzw. in seltenen Fällen höchstens deren Auswirkung). GANZ GENERELL kommen folgende Erreger mehr oder weniger oft im Verdauungstrakt vor (wobei sich natürlich auch Erreger wie z.B. Borrelien oder Chlamydien dorthin verirren können): Yersinien, Campylobacter, Shigellen, Salmonellen, Helicobacter pylori, Clostridium difficile (eher weniger), Parasiten (z.B. Würmer, Lamblien, Amöben etc.). Falls du „nur“ ein kleines bisschen Blut im Stuhl und evt. auch Juckreiz am After hast, könnte es sich um Pilze oder Parasiten (z.B. Würmer) handeln.
Darauf werde ich meine HA und den Gastroenterologen ansprechen, danke für den Tipp, gut zu wissen.
Fällt mir noch ein: 1978 hatte ich wegen starker extrem schmerzhafter Bauchkrämpfe eine Blinddarmentfernung. Der Blinddarm war jedoch unauffällig. Der Darm war entzündet- Biopsie mit Verdacht auf Morbus Chron- wurde aber nicht bestätigt- und nach drei Wochen war ich wieder "fit". Diese Bauchkrämpfe kamen bis jetzt nicht wieder, toi toi toi.

zu
Cortison
:

Start damit war ein (Ratlos?)Behandlungsversuch meiner früheren Hausärzte. wurde Frühjahr 2012 hochdosiert, um flott wieder auszuschleichen, um mich in Rheumaklinik wegen starker Besserung einzuweisen- weil ja die Blutwerte davor für diese Praxis nichts gravierendes ergeben haben. Nach dem Motto: also ist da doch was entzündliches...
In der Rheumaklinik: "Unter Cortison können wir sie nicht vernünftig untersuchen" (haben aber später-ohne Cortison-auch nichts anderes untersucht und nur die -meines Erachtens- Verlegenheitsdiagnose Fibromyalgie bestätigt).

Cortison habe ich dann bei meinem zweiten Hörsturz/Bandscheibenvorfall HWS vom HNO nochmals hochdosiert bekommen, um wieder herunterzuschleichen.
Einige Monate später bei der Heilpraktikerin: NNR-Schwäche. Pregnenolon.
(Vorstufe u.a. von Cortison) Erst dann auffallende gesamte Besserung. Das ist ja Privatzahlungsvergnügen, habe ich einige Monate durchgezogen, dann ausgeschlichen.

2013 nach dem "Armhebe-Inkontinenz-Vorfall" und mittlerweile arbeitsunfähigen Schmerzen wieder niedrigdosiert 2,5 mg Prednisolon begonnen und endlich zu meiner jetztigen HA gewechselt.

Erst letzten Monat wurde beim Endokrinologen die NNR-Insuffizienz(Blutentnahme nachmittags 16:00 Uhr),
festgestellt wurde.
Na 138 mmol/l
K 4,32 mmol/l
Cortisol 1,96 µg/dl
ACTH 7,51 pg/ml
Aldosteron <3,7 ng/dl
Metaneph PL 27,1 pg/ml
Nometa PL 61,7 pg/ml
Renin 32,6 µU/ml
AldoReninQuot 0,11 Qu
Chromogranin 60,62 µg/l

In Bezug dazu ist die Angabe im Bericht dazu "Medikamente am Tag der Vorstellung, zuletzt 5 mg Prednisolon, nicht am Untersuchungstag" nicht korrekt, selbstverständlich hatte ich 5 mg Prednisolon, 50/75-100/150 mg Voltaren, 10 mg Ramilich- sonst hätte ich den Weg dorthin gar nicht geschafft. Außerdem weiß ich, dass Prednisolon und Ramilich kontinuierlich genommen werden müssen. Und habe dies (auch ob 1 oder 2 Voltaren/Diclofenac -heute erinnere ich mich nicht mehr genau daran) auch auf dem Patientenfragebogen angegeben.
Außerdem stört mich die Angabe: "Ursache langjährige Cortisoneinnahme wegen Fibromyalgie". 1. nicht langjährig, 2. Cortison hilft nicht bei Fibromyalgie...degradiert ja meine HA. Und die vorgeschlagene Therapie ist: "Wechsel auf (das kurzwirksame) Hydrokortison.Nähere Untersuchung erst nach 3 Monaten Umstellung möglich"
Tut mir leid, den Sinn muss ich noch erforschen....(?)

Dagegen steht im Dezember 2012 beim Internisten (? damals Ursache Bluthochdruck- wurde nicht gefunden-kardiologisch ok)
Blutentnahme 8:00 früh u.a.
Cortisol 203,4 (-also ein bischen zu hoch)
Aldosteron 73
Kalium 5,0
Natrium 144 etc.
----
mein Heilpraktiker meinte dazu, typischerweise wäre bei einer NNR-Schwäche morgens das Cortisol erhöht, um im Laufe des Tages furchtbar in den Keller zu fallen.
Dann habe ich mit Pregnenolon gestartet.
-------------------

Tests zur Infektionsdiagnostik sind leider generell sehr unzuverlässig
.
Das erklärt vielleicht auch, warum die Kosten dafür erspart bleiben.......

Wie schon bei Datura- ich werde die Empfehlung mit meiner HA besprechen und angehen
Spezialisierte Labors sind z.B. das Borreliose Centrum Augsburg sowie das Institut für medizinische Diagnostik in Berlin.
Familie Kinder betroffen
Ja. Ein Teil meiner Kinder hat ebenfalls HLA B 27. Es kommen (1.Kind)mit 15 Jahren Blutdruckattacken, Herzrasen, Synkopen, ...mal ein gelähmtes Bein..., Durchblutungsstörungen Finger (Raynaud) vor- keine Epilepsie, außerdem verschwinden die Symptome ja wieder-
sowie -dann später mit 17- arthrotische Veränderungen der Füße-, Sehnenabriss Hüfte... .
Meist lässt sich das nicht greifbar erklären, die freundliche Frage des Notarztes "simuliert sie wohl mal? Geht sie gerne in die Schule?" bis dann eine Bandscheibenvorwölbung LWS und Spinalkanalverengung HWS festgestellt wird.....gerade rätselhafte Blutergüsse (ca. Durchmesser jeweils 5 cm) rund um Insektenstiche - aber Blutgerinnungswerte in Ordnung.
Hat -wie ich auch- "unspezifische Gliosen/gliotische Narbe" , bei Kind gerade rückläufig (?), meine sollen ja nächsten Monat noch näher untersucht werden.

2tes Kind mit 12 J Gallensteine und Gelbsucht, mit 18 Bluthochdruck..(ist jetzt wieder verschwunden..), das 3.Kind mit 26 einen Hörsturz...
---------------------------
Die älteren entfernten Familienmitglieder haben meist "Rheuma",es gibt einen Fall von Polydaktylie und ein Down-Syndrom;etliche kinderlos; viele sind auch jung verstorben (nichts näheres bekannt, in diesem Kreis schweigt man sich aus....), meine eigenen 4 Geschwister sind 1x jung (bewusstlos im Strassenverkehr) verunglückt, 3 davon im Säuglingsalter oder mit ein paar Monaten gestorben. Meine Eltern haben darüber nichts preisgegeben und heute kann ich sie nicht mehr fragen, ich selbst war eine Frühgeburt. Mein Vater starb früh an Herzversagen, Mutter war über 30 Jahre tablettenabhängig-depressiv....manche Blutwerte wie das typische familiäre etwas zu hohe Cholesterin (auch meine Kinder), die verformten Hände meiner Mutter... weisen jedoch auf einen Zusammenhang.

Bislang habe ich noch keine Unterstützung für eine genetische Untersuchung gefunden. Jeder Arzt sagt nur, schwierig, es sollte zielgerichtet sein, wäre sehr komplex....

Genau deshalb bin ich so hartnäckig in der Suche. Behandeln können wir doch erst, wenn wir wissen, w a s. Meinen Kindern zumindest soll mein Weg doch erspart bleiben.

LG Kirra

Geändert von kirra123 (11.08.14 um 23:16 Uhr)

Neu hier aus Ostfriesland und auf Diagnosenodyssee

kirra123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 06.08.14
Hallo Paula3,
danke für Deine Antwort. Auch das sind gute Anhaltspunkte, vieles neu, was man nicht mehr einfach so googelt. Teilweise bin ich auf Deine Anregungen schon in meinen heutigen Antworten eingegangen bei Kämpferin, Datura und Oregano. Und muss leider für heute aufhören vor PC, auch mit vielen Pausen, ich muss jetzt mich eine Weile hinlegen und darf heute bestimmt nicht mehr Stehen oder Sitzen, sonst habe ich die ganze Woche was davon.

Man kann Läuse und Flöhe haben, aber wenn man die Sachen benennt, finden sich auch Wege da wieder raus!
das meine ich auch! Auch Dir
Alles Gute!

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kirra123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 06.08.14
Hallo tomsen,
danke für Deine Mühe. Gehe gerne darauf hoffentlich morgen ein, brauche erst eine Liegepause.
Viel Glück und Gesundheit
Dir auch, bis dann
lg Kirra

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Paula3
nur kurz (habe auch meine Probleme)

Du mußt bitte unbedingt noch die Normwerte (den Bereich von bis) dazu schreiben, sonst ist eigentlich keine Aussage möglich.

Cortisol 1,96 µg/dl – kenne ich eine Norm von 5 -25 ug/dl
Demnach wäre dein Cortisol im Blut - selbst für die Zeit 16:00 - extrem niedrig !!

ACTH 7,51 pg/ml - kenne ich eine Norm von 15-60-70 pg/ml
Auch das wäre extrem niedrig

Vorausgesetzt, dein Labor hätte ähnliche Normwerte, dann sprächen diese Werte für eine sekundäre Nebennierenrinden-Insuffizienz! Sekundär bedeutet, die Ursache liegt nicht in der NNR selbst, sondern in der Hypophyse (oder im Hypothalamus).
Bist du mal auf den Kopf gefallen oder hattest einen Unfall mit Kopfbeteiligung? Ist mal ein MRT von der Hypophyse (mit Kontrastmittel) gemacht worden?

Aldosteron <3,7 ng/dl - ?

Renin 32,6 µU/ml
- kenne ich einen Normbereich von 7.0 – 40

AldoReninQuot 0,11 - kenne ich eine Norm von 0-20

Metaneph PL 27,1 pg/ml - kenne ich < 90 (Abbauprodukt von Adrenalin und Noradrenalin)

Nometa PL 61,7 pg/ml - kenne ich < 180 pg/ml (Abbauprodukt von Adrenalin und Noradrenalin)

Geändert von Paula3 (10.08.14 um 18:15 Uhr)

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kirra123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 15
Seit: 06.08.14
Hallo Paula,
Normwerte sind identisch,
Aldosteron <3,7 ng/dl - Norm 4-35

sekundär...könnte ich auch eher glauben. Möchte beim Endokrinologen nachhaken, ob er nun meine Tabletten-Einnahme berücksichtigt hat oder nicht (der Widerspruch im Bericht.....)

MRT Kopf Auszug Bericht "unspezifische Gliosen beidseits im peri- und supraventrikulären Marklager, unauffällige MRT des Neurocraniums, insbesondere kein Nachweis von Veränderungen hinweisend auf eine Gliomatosis cerebri". (das war die Fragestellung der Überweisung).

Was das bedeutet,erfahre ich vielleicht beim Neurologen Mitte September.

Klar bin ich öfter auf den Kopf gefallen (oder mir etwas). Das gravierndste war aber schon in der Jugend, Salto auf Schwebebalken. Aber da wurde nicht gefackelt, ich fiel ja nicht um -hatte keine oder wenig Kopfschmerzen -und weiter gings...(heute würde ich sowas klären lassen...!), ein paar massive Stürze mit oder vom Pferd...aber alles schon etliche Jahre her.
1994 wurde das erste MRT gemacht (Armlähmung links, Verdacht auf Schlaganfall, wurde aber nicht bestätigt- und diese Unterlagen habe ich nicht)
Bekam damals hervorragende Infusionen und Krankengymnastik, nach 1/2 Jahr war der Spuk verschwunden und ich wieder wie "neu" - zumindest 1995....
Kann ja mal versuchen, ob ich da noch rankomme - denke grade drüber nach, ob zwar Schlaganfall ausgeschlossen wurde, aber vielleicht -so wie jetzt beim MRT- doch etwas anderes auffällig war, worauf aber nicht weiter eingegangen wurde....?

Ich weiss nicht, ob die Gliosen im jetztigen MRT etwas zu tun haben mit NNR?

LG Kirra

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Kalium 5,0
Vermutlich ein Bestimmungsfehler.
Bei einem Natriumwert von 144 ist so ein hohes Kalium unwahrscheinlich.
Kalium gehört zu den empfindlichsten Laborwerten (auch Magnesium gehört dazu).
Wenn der Arzt das Blut nicht innerhalb einer halben Stunde nach der Blutentnahme zentrifugiert und abpippetiert und dann sofort ans Labor sendet, steigt der Wert an.
Und die 5,0 sprechen dafür, dass der Wert angestiegen ist, es sei denn, Du hast vor der Blutentnahme viele kaliumnhaltige Lebensmittel zu Dir genommen.

Mich wundert, dass das Wort Magnesium in diesem Thread noch nicht gefallen ist.
Du hast einige Symptome, die für einen Mangel an Magnesium, an Kalium, an Calcium sprechen.
Diese Mängel machen nämlich Krämpfe und von Krämpfen berichtest Du wiederholt.

Krämpfe nachts Hände - was bis nachmittags anhält...oder monatelange Kopfschmerzen, die dann wieder "weg" sind......Waden oder Oberschenkelkrämpfe - auch das mal ja, mal nein.
Typische Symptome bei Mängeln an Magnesium, evtl. auch an Kalium und Calcium.
Das Herzrasen, das Du auch schilderst, würde für einen Kaliummangel sprechen, evtl. auch noch für einen Mg-Mangel.

Was nimmst du von diesen Substanzen täglich ein?`

Ich würde eine -korrekte- Blutentnahme empfehlen.
Bei Mg kann man auch im Vollblut bzw. in den Erythrozyten das Mg bestimmen.

Wie sieht es mit dem Eisenstoffwechsel aus?
Hast Du evtl. viel Eisen im Blut?
Wurde mal das Ferritin in letzter Zeit bestimmt und war dies hoch oder erhöht?
Die Arthrose könnte auf die Eisenspeicherkrankheit hinweisen.
Dann wäre auch erklärt, weshalb Du Schlafstörungen hast, weil die Eisenspeicherkrankheit eine Leberkrankheit ist und eine kranke Leber zu Schlafstörungen führt.

Ich würde auch raten, Vitamine und Mineralstoffe zu überprüfen, bevor ich an seltenere Ursachen herangehe.

Lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Zum Cortison :

Das hat unter anderem die unangenehme Eigenschaft, das Immunsystem runterzufahren (Kampf oder Flucht wird vorbereitet, Entzündungen kann da keiner brauchen).

Mit den Antikörpern misst man ja einen Teil des Immunsystems. Wenn das nun ein bisschen supprimiert ist, werden nicht genügend Antikörper gebildet, um eine Erhöhung nachzuweisen.

Außerdem können die durch die Infektionskrankheiten hervorgerufenen Entzündungen und Beschwerden natürlich auch durch das Cortison zunächst zurückgehen, man denkt hurra, gefunden, um später umso stärker wieder auszubrechen.

Grüße von Datura

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Paula3
Margie, das Kalium von 5 war ein Wert von 2012, aktuell sind Kalium und Natrium gut (was allerdings bei einem Aldosteronwert unter der unteren Norm schon erstaunlich ist. Aber der Aldosteronwert stimmt oft nicht.)
Na 138 mmol/l
K 4,32 mmol/l
Zum Cortison:
Das hat unter anderem die unangenehme Eigenschaft, das Immunsystem runterzufahren
Datura, Cortison ist ein lebenswichtiges Hormon, wenn zu wenig da ist, arbeitet das Immunsystem nicht richtig. Wenn zu viel da ist, wird das Immunsystem unterdrückt. Was du weiter schreibst, trifft NUR auf zu viel Cortisol zu, nicht wenn lediglich durch physiologische Dosen ergänzt wird, was fehlt.

kirra123, also Gründe für eine Störung der Hypophyse gäbe es bei den vielen
Kopfprellungen durchaus. Sollte unbedingt geklärt werden. Brauchst auf jeden Fall eine neue Aufnahme: Hypophyse muß im MRT mit Kontrastmittel dargestellt werden.

Grüsse

Neu hier aus Ostfriesland und auf Diagnosenodyssee

Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
wurde Frühjahr 2012 hochdosiert, um flott wieder auszuschleichen, um mich in Rheumaklinik wegen starker Besserung einzuweisen-
Cortison habe ich dann bei meinem zweiten Hörsturz/Bandscheibenvorfall HWS vom HNO nochmals hochdosiert bekommen, um wieder herunterzuschleichen.
Das sind keine physiologischen Dosen, wenn ich das richtig verstehe.

Datura

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margie ist offline
Beiträge: 4.489
Seit: 02.01.05
Mit der korrekten Bestimmung empfindlicher Laborwerte ist das immer so eine Sache:
Margie, das Kalium von 5 war ein Wert von 2012, aktuell sind Kalium und Natrium gut (was allerdings bei einem Aldosteronwert unter der unteren Norm schon erstaunlich ist. Aber der Aldosteronwert stimmt oft nicht.)
Na 138 mmol/l
K 4,32 mmol/l
Aber die Blutentnahme war nachmittags um 16 Uhr, d. h. sicher nicht nüchtern. Wenn zuvor kaliumhaltige Ernährung bzw. Getränke zugeführt wurden, steigt der Wert natürlich an.
Die Frage ist, ob das Blut denn noch am selben Tag im Labor angekommen ist, wenn es erst um 16 Uhr abgenommen wurde?
Da auch Hormonwerte abfallen, wenn sie nicht schnell bestimmt werden und die mitabgenommenen Hormonwerte auch ziemlich niedrig erscheinen, würde ich stark vermuten, dass diese Blutentnahme beim Endokrinologen nicht ganz korrekt war.

Aber auch der Endokrinologe kann das Kalium falsch behandelt haben, so dass der Wert von 4,32 beim Kalium vielleicht auch nach der Blutentnahme angestiegen sein könnte und bei richtiger Behandlung evtl. deutlich davon nach unten abgewichen wäre.
Denn nach meiner Erfahrung schaffen es niedergelassene Ärzte so gut wie nie, einen Kaliumwert korrekt abzunehmen:
Ich habe immer dann die niedrigsten Kaliumwerte, wenn das Blut im Krankenhaus (vor allem in der Notfallambulanz, wo die Bestimmung schnell erfolgt) oder im Labor selbst abgenommen wird, d. h. wenn gewährleistet ist, dass der Wert umgehend untersucht wird.

Termine beim Endokrinologen würde ich so früh am Vormittag wie nur möglich machen - auch wegen des Cortisols, aber auch deshalb, weil bei den meisten Ärzten morgens der Laborfahrer kommt und das Blut nicht über Nacht in der Arztpraxis liegen bleiben sollte. Die Werte werden nicht besser, wenn sie länger lagern.

lg
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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