Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

07.06.14 13:49 #1
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Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Ja gut, was haelt dich dann noch davon ab, das genau abzuklaeren? (Genau = Speichel +progesterone)

Tausend Symptome, seit Jahren keine Diagnose, bitte um Hilfe!

Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
zum einen: geld.
ich habe so gut wie keins. wurde zuvor schon drüber diskutiert hier.
zum zweiten wurde es ja abgeklärt!
aber es macht ja keiner was!
auf dem blutergebnis stand östeogen zu hoch lh zu hoch bitte auf pcos abklären lassen!
hat keiner gemacht! auch nicht auf meine bitte hin! war extra im kinderwunschzentrum! habe darum gebeten dass sie nen erneuten bluttest machen und shbg usw mitkontrollueren sowie männliche hormone. damit könnte man definitiv sagen ob ich das hab oder nich. wurde nicht gemacht. konnte mich deppert reden!

desweiteren bin ich ja jetzt wieder im hormonzebtrum uniklinik angemeldet.
steht auch in diesem thread.
und da sagte man mur sm telefon ich könne zb keine nn schwäche haben weil das zu selten ist -> LOL

also werden die dort wohl auch wieder rumpfuschen.

generell is meine erfahrung:
alle möglichen werte können aus dem lot sein, es ist solange psychosomatisch, bis du ne leberzirrhose, nierenversagen, herzstillstand, thrombose, glatze, meha dicke entzündung, krebsgeschwüre oder schlaganfall hast oder deine werte SOOOO eklatant zu hoch oder zu niedrig sind bis alles oben genannte sowieso schon zutrifft.

bei mir zb sind so viele werte nicht im
normbereich - denkst du das intetessiert einen??
ich kann aufm boden daher gekrochen kommen!
alle symptome haben die perfekt dazu passem - interessiert die nicht denn:

"in ihrem alter kann man das nicht haben"
"das is zu selten als dass sie das haben könnten"
"der wert is nur leicht verschoben, sie haben das nicht"
"der durchfall kommt davon, lassen sie das weg. - tu ich schon seit jahren. - ja dann weiss ich auch nicht"
"die leber ist noch einigermaßen glatt und elastisch, also passt alles. - wiiie?! einigermaßen?! - ja für ihr alter passt das schon noch. - also ist sie nicht tip top? - nein. aber sie sind nicht krank."

USW

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dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Tja, verstehe schon, die Geldsache. Aber genau aus obengenannten Gruenden habe ich mich so ziemlich von dem System verabschiedet und mach, was geht, selbst, bzw. finde fuer Standarduntersuchungen einen netten durchschnittlichen Arzt, dem es egal ist und brav einschickt was ich befehle
Und was keener kapiert und testen will, das hab ich mir im Netz geholt. 60 Euronen sind natuerlich Geld, keine Frage. Aber es ist auch nicht extrem teuer.

Behandeln tu ich mich selbst -hatte bis dato auch nicht die Flocken fuer Heilpraktiker etc..

verlass mich nicht mehr auf andere, habe ich lange genug aus Unwissenheit und habe auch lange genug leiden muessen deshalb.
Nun gehore auch ich zum verhassten Bild des besserwissenden Patienten


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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
sagt mal, kann man auch dauerhaft zu niedriges
COERULOPLASMIN haben und dabei trotzdem KEINEN M.Wilson?

wie gesagt bei mir war es bei 18 mg/dl.
normbereich ab 20 mg bis irgendwas mit 60 mg.

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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
huhu!

ja ich weiss doch was du meinst, das meiste hab auch ich allein geschafft.
und ich glaube auch keinem arzt sofern er nicht absolut logisch argumentiert und auch wirklich alles vernünftig untersucht hat.
und welcher tut das schon -.-

60 euronen sind viel wenn du im monat nur 200 zur verfügung hast.

ginge es danach hätte ich längst alles selber im
labor untersuchen lassen.
hatte schon alle preise angefordert um zu wissen wieviele hunderte von euro ich brauchen würde.

ich habe sogar versucht ne umschulung zur laborassistentin zu bekommen damit ich das dann alles selber machen kann. ich bekomm sie aber nicht. (ich würde sie wohl eh nicht durchhalten, es sei denn ich mavh gleich am anfang alle werte, finde raus was ich habe und heile mich lol)

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catlady ist offline
Beiträge: 839
Seit: 29.09.12
Hallo Froschkönigin

Ja, ich denke man kann ohne MW niedriges Coeruloplasmin haben, das kann jede andere Leber-oder Nierenkrankheit auch verursachen, auch Eiweißmangel oder Malabsorption,Darmerkrankungen etc... können die Transportproteine wie auch das Coeruloplasmin herabsetzen. Bei anderen Lebererkrankungen kann das Coeruloplasmin alle möglichen Werte haben, von zu niedrig bis zu hoch.
Zudem es sogar gesunde Menschen mit leicht erniedrigten Werten geben soll.

Hast du deine Augen mal auf den KF Ring testen lassen?

24 Stunden Urin?

Hohes Östrogen kommt auch öfters mal bei entzündlichen Erkrankungen vor.

lg catlady

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margie ist gerade online
Beiträge: 4.542
Seit: 02.01.05
Ja, ich denke man kann ohne MW niedriges Coeruloplasmin haben, das kann jede andere Leber-oder Nierenkrankheit auch verursachen, auch Eiweißmangel oder Malabsorption,Darmerkrankungen etc... können die Transportproteine wie auch das Coeruloplasmin herabsetzen.
Nun, rein theoretisch vielleicht.
Doch offenbar ist die weitaus häufigste Ursache für erniedrigtes Coeruloplasmin (Cp) ein MW.
Und man kann sogar mit normalem Coeruloplasmin einen Mw haben, denn das Cp steigt an, wenn man schwer leberkrank ist und eine aktive Leberentzündung davon hat.

Und da Froschkönigin noch einige andere Werte und Symptome für Lebererkrankungen hat und davon noch einzelne vor allem bei einem MW vorkommen, ist der Gedanke an den MW nicht abwägig.

Da Leberkrankheiten zu einem Eiweißmangel wie auch zur Malabsorption und ebenso zu einer gestörten Darmflora führen (können), schließen die von Catlady genannten weiteren Möglichkeiten weder eine Leberkrankheit noch einen MW aus.



@Froschkönigin:
Ich würde auf jeden Fall auch andere Leberkrankheiten wie z. B. den Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (das ist auch eine gen. Leberkrankheit) ausschließen lassen.
Bei diesem Mangel hat man neben Leberproblemen vor allem Probleme mit der Lunge.
Zwar weiß ich nicht, ob die von Dir genannten nächtlichen Probleme mit den Bronchien schon den Verdacht auf diese Krankheit nun bestärken, doch sollte man der Vollständigkeit halber, den Mangel prüfen.
Ein Hinweis hierauf kann ein vermindertes Alpha-1-Globulin in der Eiweiß-Elektrophorese sein.

Was ich noch zu Deinen Versuchen mit der Selbstmedikation sagen wollte:
Ich glaube nicht, dass Dir Zink kurzfristig viel bringt. Zink ist bei Leberkrankheiten eher eine Langzeittherapie.

Da Du aber aufgrund der erniedrigten Cholinesterase, aufgrund der Fettleber und der Milzvergrößerung leberkrank bist (oben hast Du auch einen Arzt zitiert, der das bestätigte), würde ich Dir raten, es vielleicht mit der Medikation für die sog. "minimale hepatische Enzephalopathie" zu versuchen.
Eine Studie zu dem Thema:
Deutsches Ärzteblatt: Diagnostik und Therapie der minimalen hepatischen Enzephalopathie (Literatur)
Hier hättest Du möglicherweise relativ kurzfristig eine Verbesserung deines Befindens, vor allem der Hirnleistung.
Jeder Leberkranke, auch wenn er noch nicht schwerst leberkrank ist, bekommt nach den Ergebnissen der Studie Probleme mit der Hirnleistung.
Diese kann man minimieren, wenn man die in der o.g. Studie empfohlenen NEM´s nimmt.
Womit man beginnen sollte, ist Laktulose.
Das sollte man einschleichend dosieren, so dass der Körper sich daran gewöhnen kann.
Keine Megadosierungen auf einmal, das führt vermutlich zur Unverträglichkeit.

Weiter wird Ornithin empfohlen. Ornithin ist eine Aminosäure.
Es wird zur Ammoniak-Entgiftung durch Steigerung der Harnstoffsynthese der Leber eingesetzt und soll auch das Gewebe außerhalb der Leber von Ammoniak entgiften.
Das ist sogar verschreibungsfähig, wenn der Arzt von einer hepatischen Enzephalopathie ausgeht.
Ich nehme es auch (Hepa-Merz-Granulat, gibt es in Stärke mit 3000mg Ornithinasparat und Stärke 6000mg).
Googele mal nach dem Beipackzettel von Hepa-Merz-Granulat.

Vielleicht kannst Du Deinen Hausarzt überreden, es Dir zu verschreiben. Es ist in der Liste der verschreibungsfähigen, rezeptfreien Arzneimittel enthalten. D. h. es kann bei Vorliegen der darin genannten Krankheiten zu Lasten der Krankenkasse verschrieben werden.

https://www.g-ba.de/downloads/83-691...2013-06-05.pdf
35. Ornithinaspartat nur zur Behandlung des hepatischen (Prae-)Coma und der episodischen, hepatischen Enzephalopathie.

Ergänzung:
sagt mal, kann man auch dauerhaft zu niedriges
COERULOPLASMIN haben und dabei trotzdem KEINEN M.Wilson?
Genträger für M. Wilson könnten evtl. ein zu niedriges Coeruloplasmin haben.
Aber die haben mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit aufgrund der Genträgerschaft keine erniedrigte Cholinesterase und keine sonstigen Hinweise auf die Leber (Fettleber, vergrößerte Milz).

Bei Dir spricht vieles für ein Leberproblem und dann ist das erniedrigte Coeruloplasmin evtl. DER Hinweis für den M. Wilson.
Ich denke, dass man nicht einzelne Werte herauspicken sollte, sondern man alle Werte und Symptome zusammen betrachten und dann fragen, was ist bei diesen Werten und Symptomen am wahrscheinlichsten?
Und damit sollte man bei der Suche beginnen.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Du ein Leberproblem hast. Ob es ein MW ist? Dazu weiß ich bisher nur, dass Du ein Mal (?) ein zu niedriges Cp hattest.
Einiges würde auf den MW passen, doch eine Diagnose kann man nur stellen, wenn umfassend untersucht wurde. Und das wurde es bisher wohl nicht.



Noch ein Wort zu der hier diskutierten Östrogendominanz:
Fehlgeburten sind beim M. Wilson auch häufiger. Und Fehlgeburten haben oft ihre Ursache in einer Östrogendominanz, d. h. eine Östrogendominanz kommt also wohl auch beim M Wilson vor.
Ich will nur darauf hinweisen, aber deshalb kann ich natürlich nicht sagen, ob dies bei Dir so ist. Östrogenerhöhungen haben sicher viele denkbare Ursachen.


Lg
margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (13.09.14 um 17:52 Uhr)

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Sonneja ist offline
Beiträge: 26
Seit: 27.03.12
Hallo Froschkönigin,

irgendwie kommt man sich ein bißchen wie bei Dr. House vor. "Die Ärzte treffen sich und veranstalten ein Brainstorming, was der Patient haben könnte". Naja, in diesem Fall sind ein Haufen Mitfühlender am Werke. Und hoffentlich hat einer die richtige Idee.

Also, die Form deines Hausfalls läßt darauf schließen, dass es sich um ein hormonelles Problem handelt (Testosteron). In diesem Fall können dir auch normale Hautärzte mit einer Haarsprechstunde helfen. Es gibt ein Mittel, das in 90% aller Fälle hilft und das jeder verschreibt.

Bei der Östrogendominanz mußt du folgendes wissen:

1. Wie wirkt Östrogen (hast du selbst schon geschrieben..)
2. Wie wirkt Progesteron (z.B. Muskelspannung, normalisiert. Zink & Kupfer..)
3. Wie wirkt Östrogen, wenn zu wenig Progesteron vorhanden sind

Die ganzen positiven Eigenschaften des Östrogens bekommen durch zu wenig Progesteron plötzlich negative Auswirkungen. Das Östrogen braucht, um optimal wirken zu können, das Progesteron als Gegenspieler in einem bestimmten Verhältnis.

Wodurch entsteht Östrogendominanz?

Das kann ganz simpel sein:

- Zyklen ohne Eisprung
- Chronischer Stress
- Östrogene in der Nahrung
- Medikamente
- Bewegungsmangel.....

Typisch für Östrogendominanz sind alle deine Symptome, besonders auch das Gefühl des "alt seins".

Irritiert hat mich lediglich, dass du Untergewicht hast. Das ist nicht unbedingt typisch. Das könnte ich mir eigentlich nur mit deinem Darmproblemen erklären, denn selbst deine zu hohe Insulinausschüttung ist bei einer Dominanz häufig.

Es hilft ja nichts. Du musst zu den richtigen Ärzten. Und eigentlich sind das nicht die normalen Kassenärzte mit wenigen Ausnahmen. Du kannst googeln: Liste Ärzte bioidentische Hormone.

Das Buch von Eva Marbach kannst du sogar komplett im Netz lesen: Östrogendominanz.

LG
Sonneja

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Sonneja ist offline
Beiträge: 26
Seit: 27.03.12
Lies doch einmal das Profil von Vivi80. Sie hat Östrogendominanz kombiniert mit anderen Hormonungleichgewichten.

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Froschkönigin ist offline
Themenstarter Beiträge: 320
Seit: 27.03.10
hallo Sonneja!

wieso sollte ich denn jetzt auf einmal haarausfall haben?
das würde ja dann heißen dass mein testosteronspiegel auf einmal zu hoch ist oder? wovon soll das kommen? und ich dachte testosteron macht straffe haut?

es wäre lieb wenn du mir, falls es möglich ist, meine fragen beantworten könntest (die hatte ich weiter unter schon gestellt):

kann es sein dass östrogen krämpfe erzeugt? und zwar permanente?
lässt östrogen die haut dünn, trocken und schlaff werden?
oder testosteron?
und braucht man dann mehr kalzium?

als ich damals progesteron nahm, was ja viel zu viel war, fiel ich ja immer wieder um und ich bekam wieder meine akne. zudem regt progesteron leider meine schilddrüse an, ich habe aber eh schon immer phasen in denen ich überfunktionssymptome habe.
ich vertrage nicht mal mehr mönchspfeffer!

das fehlende fett kommt definitiv von männlichen hormonen oder der leber.
männliche hormone verhindern fetteinlagerung.
ich schrieb vorher, dass ich mal die diane bekommen habe, bitte lies dir das mal durch, das halt ich für wichtig. da hat meine gynäkologin und ich auch einen riesen fehler gemacht. unter der diane lagerte ich fett ein. nicht wegen dem östrogen sondern weil da hemmende stoffe gegenüber den androgenen drin waren.

stress habe ich genug ja und meine eisprünge sind nicht optimal.


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