Starker Natrium-Mangel

02.03.14 10:14 #1
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Schneeweisschen
Hallo,

vielleicht hat jemand Lust meine Haarmineralanalysen-Werte anzusehen. Labor IFU - Diagnostic Center in Wolfhagen.

Schwermetalle waren alle im Normbereich, entsprechend auch die toxische Gesamtbelastung unauffällig. (Hatte vor geraumer Zeit im Bremer Labor über einen oralen DMPS-Test Schwermetalle überprüfen lassen, die ebenso unauffällig waren).

Testergebnisse Mineralstoffe und Spurenelemente:
Calcium, Zink, Mangan, Vanadium, Molybdean, Bor, Jod, Lithium, Phoshor, Selen, Schwefel, Germanium im unteren Normalbereich

Mangelzustände:
- Magnesium: 22 (Referenzwert: 35-120)
- Natrium: 4 (Referenzwert: 20-250)
- Kalium: 5 (Referenzwert: 8-75)
- Chrom: 0,34 (Referenzwert: 0,40-0,65)
- Strontium: 0,45 (Refernzwert: 0,50-7,6)
- Kobalt: 0,004 (Referenzwert: 0,005-0,040)
- Eisen: 5,2 (Referenzwert: 7,0-16) Anmerkung: Ferritinwert im Blut lag bei 15,3 (Referenzwert: 10,0-291)
- Rubidium: 0,005 (Referenzwert: 0,007-0,096)
- Zirkonium: < 0,007 (Referenzwert: 0,020-0,42)

Leicht erhöhter Kupferwert: 45 (Referenzwert: 11-37)

Durch meine zahlreichen Allergien, HIT und div. Nahrungsmittel-Intoleranzen habe ich oft Fließschnupfen, ob daher der niedrige Natrium-Wert zustande kommt? Hab nachts auch oft sehr trockene Augen (Flüssigkeitsmangel? Kochsalz bindet ja Flüssigkeit, aber wenn es fehlt ... ).

Ausserdem einen hohen Ruhepuls (~ 80 Schläge/Min.), manchmal Tachykardie (Herzrasen), manchmal auch einen zu hohen Blutdruck (140/80 oder 100/120).

Ansonsten chronisch trockene Schleimhäute (Nase, Bronchien, Augen, chronische Kieferhöhlenentzündung ...).

Oder könnte der niedrige Natrium-Wert etwas mit den Nieren/Nebennieren zu tun haben? Da mein Kreatinin-Wert im Blut hoch (0,90 Referenzwert: 0,49-0,96) und im Urin nieder ist 0,34 Referenzbereich: 0,6-1,8 (bei Kryptopyrrol-Messung(neg.)).



Beste Grüße
Schneeweisschen (w/43)

Nachtrag: Da Natrium und Kalium sogenannte *Gegenspieler* sind, bei mir aber der Kalium-Wert auch die niedrig ist, steht im Analysebericht folgendes dazu: "Beobachtungen in unserem Labor zeigen, dass die Natrium- und Kaliumspiegel oft bei emotionalen Stress erniedrigt sind". Eventuell hat der Ein oder Andere hier Erfahrungen. War lange Zeit ziemlich im Stress (Alleinerziehend mit pubertierendem Teenie, Hausrenovierung, Umzug ...) was sich jetzt glücklicherweise beruhigt hat.

Einen natriumarme Ernährung kann ich ausschließen. Aber ich trinke sehr viel 2-3 Liter) - weil es mir gut tut - ein natriumarmes Mineralwasser (alwa medium). Vielleicht ist das der Knackpunkt?

Geändert von Schneeweisschen (02.03.14 um 10:48 Uhr)

Starker Natrium-Mangel

Pucki ist offline
Beiträge: 844
Seit: 14.07.10
hallo schneeweisschen,
ich kann dir zwar (leider) keinen rat geben, aber ich finde deinen beitrag trotzdem sehr interessant. bin selber zur zeit am überlegen einen haarmineralanaylsetest machen zu lassen. magst du verraten was dich dieser gekostet hat und ob ihn jemand auswertet ??
habe auch schon gehört dass so ein test rausgeschmissenes geld sein soll ?? ich glaube aber selbst schon daran dass man daraus was lesen kann. würd mich also über info freuen.
lg pucki

Starker Natrium-Mangel
Schneeweisschen
Themenstarter
Zitat von Pucki Beitrag anzeigen
bin selber zur zeit am überlegen einen haarmineralanaylsetest machen zu lassen. magst du verraten was dich dieser gekostet hat und ob ihn jemand auswertet ??
habe auch schon gehört dass so ein test rausgeschmissenes geld sein soll ??
l
Hallo Pucki,

das Labor habe ich bereits genannt. Man muss an 7 verschiedenen Stellen am Hinterhaupt (zwischen den Ohren) Haare abschneiden, so dass eine bestimmte Menge zusammenkommt (Waage ist bei den Laborunterlagen dabei). Diese Probe wird dann vom Labor in die USA geschickt (Spezialmessgerät). Kostenpunkt 98 Euronen. Eine kurze Analysen liegt dem Test bei.

Also was die Messwerte der Schwermetalle anbelangt, ist es glaub - bis auf Arsen - nicht so aussagekräftig (laut Dr. Klinghardt), da Schwermetalle bei chronischer Belastung - im Fettgewebe abgespeichert sind und normalerweise nicht im Blut zu finden sind (Blut versorgt die Haarwurzel).

Mir ging es in erster Linie um die Mineralstoffe und Spurenelemente, da ich auch so trockenes Haar habe.

Hab nun hier in alten Forenbeiträge etwas gesucht mit Stichwort *Natriummangel* und bin fündig geworden unter Nebennierenschwäche. Da werde ich mich weiter informieren.

@ All: Vielleicht kennt hier jemand ein gutes Präparat, um die Defizite aufzufüllen?! Neukönigsförder Mineralstoffe fallen bei mir flach, da sie Titandioxid enthalten.

Beste Grüße
Schneeweisschen

Starker Natrium-Mangel
Schneeweisschen
Themenstarter
Mag keiner was dazu sagen


Nachtrag: Hab mir einen Termin beim Endokrinologen geben lassen, hier an der Uniklinik. Leider ist dieser erst Anfang Juli ...

Ansonsten salze ich jetzt mein Mineralwasser abwechselnd mit etwas Meersalz oder Himalayasalz. So wie ich nachlesen konnte, gäbe es Tests (über Speichel) die den Cortisolspiegel messen. Bin aber momentan etwas knapp bei Kasse (Renovierung/ Umzug) und beidige Test (Schwermetallbelastung udn Haaranalyse) haben mich auch fast um die 300 Euronen gekostet

Des Weiteren habe ich Magnesium Citrat (Heidelberger Chlorella) gekauft. Bei Kalium bin ich mir noch nicht schlüssig, woher ich es beziehen soll?! Eisen versuche ich über Nahrungmittel aufzufüllen (Rote Beete und Schwarzwurst). Das ich einen leichtes Eisendefizit habe, ist mir schon seit ein paar Wochen, durch die Blutuntersuchung, bekannt. Seit dem ich es verstärkt über Nahrungsmittel zuführe ist meine Periode stärker geworden (=bessere/verstärkte Entgiftung?).

Geändert von Schneeweisschen (05.03.14 um 09:44 Uhr) Grund: Nachtrag

Starker Natrium-Mangel

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.086
Seit: 07.04.10
Zitat von Schneeweisschen Beitrag anzeigen

Bei Kalium bin ich mir noch nicht schlüssig, woher ich es beziehen soll?!
Da Du ja schon Eisen durch die Nahrung zuführen willst, könntest Du Kalium eventuell über Bananen oder Aprikosen (getrocknet) und andere Trockenfrüchte (falls Du diese verträgst) zuführen...Kalium findet man glaube ich nicht so gut bei den NEMs. (mein alter Hausarzt hatte mir mal ein Kombipräparat Magnesium/ Kalium verschrieben, ich weiß leider nicht mehr wie es hieß)

Lieben Gruß, mondvogel
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Starker Natrium-Mangel
Schneeweisschen
Themenstarter
Zitat von mondvogel Beitrag anzeigen
Da Du ja schon Eisen durch die Nahrung zuführen willst, könntest Du Kalium eventuell über Bananen oder Aprikosen (getrocknet) und andere Trockenfrüchte (falls Du diese verträgst) zuführen...Kalium findet man glaube ich nicht so gut bei den NEMs. (mein alter Hausarzt hatte mir mal ein Kombipräparat Magnesium/ Kalium verschrieben, ich weiß leider nicht mehr wie es hieß)
Hallo Mondvogel,

Bananen und Trockenfrüchte vertrage ich leider nicht, ob das an der HIT liegt oder der Sorbit- und Fructoseunverträglichkeit? Wobei Erstere deutlich stärker ausgeprägt ist.

Könnte Honigmelonen mit in den Speiseplan aufnehmen, da sehr kalium- und auch magnesiumreich. Ebenso Eintöpfe mit weissen Bohnen (Kalium)!

Seit dem Umzug habe ich hier wieder eine Badewanne und fast jeden Tag gebadet(ohne Zusätze) - ob das zu dem Mangel an Natrium beigetragen hat . Ich meine da schwitzt man ja auch, so wie beim Sport - und ich dachte ich tue mir was Gutes und entgifte ...

Beste Grüße
Schneeweisschen

@ All: Bezüglich einer eventuelle Nebennierenschwäche (Termin beim Arzt erst Anfang Juli) bin ich auf die Seite von Dr. Neidert gestoßen

Praxis Dr. Neidert

Zeichen und Symptome der Nebennierenschwäche

Neigung zu Gewichtszunahme mit Schwierigkeiten, wieder abzunehmen, speziell um die Taille herum, aber auch schlanker und feingliedriger Körperbau möglich
Infektanfälligkeit und die Tendenz, dass Infekte länger als normal anhalten
Neigung zum Zittern, wenn man unter Druck gerät
Besserung des Allgemeinbefindens bei Ruhe und im Liegen
verminderte Merkfähigkeit
Energieloch am Morgen und am Nachmittag gegen 15 - 17.00 Uhr
plötzliche, kurze Besserung der Beschwerden nach einer Mahlzeit
häufige Müdigkeit zwischen 21. und 22.00 Uhr, man hält jedoch weiter durch
man benötigt Kaffee oder andere anregende Mittel, um am Morgen „in die Gänge“ zu kommen
Sucht nach salzigen, fettreichen und eiweißreichen Lebensmitteln, wie z.B. Fleisch und Käse
Schmerzen im oberen Rücken- oder Nackenbereich ohne erkennbare Ursachen
besseres Befinden, wenn der Stress nachlässt, wie in einem Urlaub

Weitere Anzeichen und Symptome sind:

leichte Depression
vermehrte Anstrengungen, den Anforderungen des Tages gerecht zu werden
verminderte Fähigkeit, mit Stress umzugehen
trockene und dünne Haut
Hypoglykämie (Unterzuckerung)
niedrige Körpertemperatur
Nervosität
Herzklopfen
unerklärbarer Haarausfall
abwechselnd Durchfall und Verstopfung
Verdauungsstörungen
Erstaunlich wie viele Symptome auf mich zutreffen. Auf diese Seite werden auch gleich entsprechende Test auf Cortisol und auch verschiedene Hormontest angeboten. Hat hier schon jemand Erfahrung gesammelt. Sind diese Speichel- (Cortisol) und Urintest aussagefähig?


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