Insulinintoleranz/-resistenz?

29.01.14 19:18 #1
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Insulinintoleranz/-resistenz?

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Hallo Kuku

Kartoffeln haben einen sehr hohen glykämischen Index . Da müßte es auch schlimm sein ......es wird andere Gründe geben.
Ich weiss worauf du hinauswillst, aber wie geschrieben - ich habe 3 Jahre glutenfrei gelebt und es hat sich Nichts geaendert, erst mit milchfrei wurde Alles besser. ich denke, es koennte sich zumindest um eine Empfindlichkeit gegen Weizen handeln, da meine Reaktion auf Hartweizen so stark ist...
was meinst du? Soll man da also auch Weizenfrei leben oder gehen kleinere Dosen (der Hartweizen ist ja glaub ich eine GlutenBOMBE?) ? Bei Mischvollkornbrot merke ich eigentlich Nichts.
Danke fuer deine Antwort,dadeduda

Insulinintoleranz/-resistenz?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo dadeduda ,

ich habe mich nicht mit den verschiedenen Weizensorten beschäftigt. Ich habe auch nicht nur glutenfrei gegessen.
Ich habe die letzten Jahre sämtliches Getreide und auch Kartoffeln gemieden.

Milchfrei sowieso , war ja das Erste , was ich wusste, die LI . Mit Milchprodukten hatte ich nie etwas gemerkt , dafür bei KH wie oben genannt. Und die Müdigkeit nach dem Essen , der Heisshunger .....das kannte ich sehr gut.

Nach dem OGTT war klar, das ich zu viel Insulin ausschüttete. Allerdings war das Ergebnis beim ersten Test mit Johannisbeermuttersaft und Zucker ( fertige Lösung aus der Apotheke ) viel schlimmer als beim zweiten Test mit nur Glukoselösung.
Ich hatte also heftig auf den Saft reagiert .

Auf puren Zucker merke ich heute keine Folgen mehr. Ohne unverträgliche Nahrung hat sich alles normalisiert.

Wenn ich bedenke , das man mir fast einen Diabetes einreden wollte und ich ein Rezept für Metformin erhielt ....damit hätte ich weitere üble Folgen provoziert .

Wenn Du bei Mischbrot nichts merkst , dann esse es doch ? Oder reines Roggenbrot ist doch lecker ?

Ich kann heute wieder ab und an ( z.B. Weihnachten oder auswärts mal ) von allem essen ohne schlimme Folgen. Aber mein Bauch fühlt sich dann trotzdem nicht so wohl.

Was mir noch einfällt, ich hatte lange eine Dünndarmfehlbesiedelung. Die hat ganz sicher zu dem Ganzem beigetragen.

LG
__________________
LG K.

Insulinintoleranz/-resistenz?

Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Fructose ist trotzdem nicht in größeren Mengen zu empfehlen, wenn eine Tendenz zu Diabetes da ist:

...
WAS GESCHIEHT BEI AUFNAHME GROSSER MENGEN FRUCTOSE
Fructose und Krankheiten

Die Aufnahme großer Mengen Fructose fördert das Auftreten des metabolischen Syndroms, aus welchem gerne Diabetes Typ 2 resultiert.

Unter dem metabolischen Syndrom versteht man das gleichzeitige Auftreten von Übergewicht (Adipositas), Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Insulinresistenz.

Adipositas wird durch hohe Fructosemengen gefördert, da diese die hormonelle Ge-wichtsregulierung beeinflussen. Mit einer Gewichtszunahme wird immer auch das metabolische Syndrom und Diabetes Typ 2 begünstigt.

Zusammengefasst führt die Aufnahme hoher Fruchtzuckermengen zu:

Hyperinsulinämie (vermehrtes Auftreten von Insulin im Blut)
Krankhafte Erhöhung der Triglyeride und des LDL-Cholesterin im Blut
Hyperurikämie (krankhafte Erhöhung der Harnsäure im Blut)
Ausbildung einer Fettleber (wurde oben beschrieben)
...
Fructose und Sättigung

Fructose löst eine weniger starke Insulinproduktion aus als Glucose. Dem Insulin werden jedoch zentral-nervös (über das zentrale Nervensystem) vermittelte Sättigungsfunktionen zugeschrieben die ausbleiben wenn eine Insulinproduktion ausbleibt.

Fruktose scheint zudem eine geringere Ausschüttung von Leptin, welches ebenfalls Sättigungssignale bewirkt, zu verursachen. Derartige Effekte könnten nach Ersatz der Glukose durch Fruktose eine endokrine Konstellation mit vergleichsweise geringeren Sättigungssignalen bewirken.

Kurzum: Der Austausch von Glucose durch Fructose macht weniger satt!
...
http://www.peak.ag/blog/fructose-–-e...t-2-gesichtern

Dieser Thread könnte in diesem Zusammenhang interessant sein:
http://www.symptome.ch/vbboard/637837-post.html

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Geändert von Oregano (30.01.14 um 22:55 Uhr)

Insulinintoleranz/-resistenz?

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Hallo Kuku
duenndarmfehlbesiedelung kann ich gottseidank ausschliessen, wurde getestet.
Ich schau mal mit dem Weizen, was ich berichten kann ist aber, dass, als ich nach den 3 jahren meine erste Weizenmahlzeit gegessen habe (Brot) es/er eine beruhigende Wirkung auf mich hatte..
@Oregano;
ja, Fructose ist einrichtiger Bauchfetttreiber...deshalb machen Fruechte unter anderem auch dick...

Sorry falls ein bischen OT

Insulinintoleranz/-resistenz?

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo ,

Hallo Kuku
duenndarmfehlbesiedelung kann ich gottseidank ausschliessen, wurde getestet.
für die, die eventuell damit ein Problem haben , also z.B. Reaktionen recht schnell nach dem Essen merken, anschwellender Bauch usw. , wäre der Thread zum gereinigten Petroleum sinnvoll.
Seit ich eine Kur mit Oleosan gemacht habe , sind die letzten Symptome verschwunden.
Testen ist gut.....mein Labor schrieb "könnte sein" , der Doktor meinte , haben Sie nicht . Der Atemlufttest war negativ, weil mir der Assistent eine falsche Lösung gab. Er merkte es, aber der Doktor, der den Test auswertete wollte davon nichts wissen...und so war mein Problem erst einmal weiter unerkannt.

Wünsche Euch mehr Erfolg dabei.

Fructose ist ein großes Übel, sicher nicht in kleinen Mengen in natürlichen Früchten. Aber schaut genau hin, wo sie noch sonst so drin ist. Allgegenwärtig.Fettleber läßt grüßen .
__________________
LG K.

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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Wer sich informieren mag: hier ist überall Fructose drin:

Tabelle über den Fructosegehalt von Früchten und den Fructosegehalt von Gemüse kaufen im zuckerfrei-himmel.de

Grüsse,
Oregano
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ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Insulinresistenz kann man mit dem HOMA-Index feststellen lassen HOMA-Rechner . Eine Fettleber führt übrigens zu Insulinresistenz. Die kann man auch haben, wenn die Leberwerte noch in Ordnung sind, aber der BMI, Taillenumfang und Triglyzeride hoch sind. Es gibt auch Schlanke, die betroffen sind.


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