Extreme Erschöpfung

27.05.13 15:27 #1
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Extreme Erschöpfung

tom1 ist offline
Beiträge: 208
Seit: 20.10.07
PS: ich meinte natürlich 8 g vitamin C per infusion alle 2 tage.lg

Extreme Erschöpfung

Cosmea7777 ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 27.05.13
Hallo,

sorry, dass ich erst jetzt antworte, mir geht es gar nicht gut.

Ich war nun bei einer Vertretung, da die Ärztin, die mir die Eiseninfusion gibt, in Urlaub ist.
Die Vertretung sagte: wenn diese massive Erschöpfung, der viele Schlaf und der Schwindel seit dem Sturz so sind, dann würde er zum Neurologen gehen. Leichtere Blutungen können wohl auch mal später erst sichtbar werden. Was aber vielleicht wahrscheinlicher ist: es gibt das sogenannte postkommotionelle Syndrom, bei dem die Gehirnerschütterungsbeschwerden noch Monate bis Jahre bestehen bleiben. Das wäre mir auch am plausibelsten.....

@Margie: meine Regelblutung ist nicht sehr stark.
Zwischen 2001 und 2013 habe ich 23 Ferritinwerte, die alle so niedrig sind, ich glaube fast nicht mehr, dass das mir jetzt direkt im Zusammenhang mit dem Sturz so massive Probleme macht. Aber ich werde die Eiseninfusionen trotzdem weitermachen, damit ich zumindest das abgedeckt habe.
Hast Du denn auch Eiseninfusionen bekommen, Margie? Welches Präparat hast Du bekommen? Und wann hast Du eine Besserung gemerkt?

Danke für den Tipp mit den Calciumkautabletten!
Mg im Vollblut war in Ordnung, B12 auch (spritze mich immer mal B12), Folsäure wurde nicht getestet.

@tom1: mit dem LTT gehen die Meinungen auseinander. Auch wenn das nicht wissenschaftlich ist, bei mir war der LTT immer positiv, wenn es mir mit Borreliosesymptomen schlecht ging. Als diese besser waren, war auch der LTT negativ. War überzeugt, dass das kein Zufall war.

Liebe Grüße
Cosmea

Extreme Erschöpfung

Kaempferin ist offline
Beiträge: 705
Seit: 10.10.12
Hallo Cosmea7777

Hab grad nicht sooo viel Zeit, die Sonne wartet
Zitat von Cosmea7777 Beitrag anzeigen
Ich denke nicht, dass meine jetzigen Beschwerden etwas mit der Borreliose von früher zu tun haben müssen…
Wenn ich ehrlich sein darf, ich wäre mir diesbezüglich nicht so sicher. Ich bin kein Arzt, aber ich denke, aufgrund deiner Borrelien-Laborwerte kann man eine solche (noch immer bzw. wieder aktive) Infektion alles andere als ausschliessen. Generell noch entscheidender als Laborwerte ist stets die Symptomatik.
Zitat von Cosmea7777 Beitrag anzeigen
Mir ging es im Dezember nach diesem Überwärmungsbad schlecht, das hielt auch ein paar Tage an, da war ich auch sehr erschöpft (aber nicht so wie jetzt) und hatte brennende Knie- und Schulterschmerzen.
Womöglich war dies eine Art „Herxheimer Reaktion“. Viele Erreger (wie z.B. Borrelien) mögen die Hitze gar nicht und wehren sich bei „Wärmeanwendungen“ (z.B. heisses Bad, Infrarotsauna, Hamam etc.) entsprechend.
Zitat von Cosmea7777 Beitrag anzeigen
Meine Internistin hat mir neben den Vitamin C Infusionen Tinidazol empfohlen, ich weiß nicht, ob das intrazellulär wirkt. Es wurde in Deutschland vom Markt genommen, ist aber wohl in Italien bestellbar.
Ja, Tinidazol (oder auch Metronidazol) wirkt intrazellulär bzw. es „holt quasi die Biester aus den Zellen heraus“ und kann ein sehr entscheidendes Puzzle-Teil in einer Behandlung darstellen. Vergiss aber die Biofilm-Behandlung nicht. Ich verweise nochmals auf das Buch von Claudia Lietha. Dort ist beschrieben, wie man es probieren könnte. Muss nicht bei jedem klappen. Jeder Mensch ist anders. Aber einen Versuch ist es womöglich wert.

Betreffend Eisenmangel bzw. Eiseninfusion möchte ich noch folgendes sagen: Dass jemand mit einer chronischen Infektion einen Eisenmangel hat, ist völlig normal. Einige Erreger brauchen das Eisen direkt selbst (z.B. Chlamydien, Rickettsien, bin mir nicht sicher, ob nicht auch Borrelien??), andere aber benötigen das Eisen für ihren Biofilm. Natürlich ist ein Eisenmangel nicht gut. Aber ich möchte dich darauf hinweisen, dass du solche Eiseninfusionen nicht ohne Befürchtungen machen lassen solltest. Denn unter Umständen verschlimmern sie deinen Zustand gar. Da dadurch die Bakterien eher noch mehr mit Eisen „gefüttert“ werden bzw. deren Biofilm „gestärkt“ wird.

Alles Liebe und Grüsse

Geändert von Kaempferin (04.06.13 um 14:52 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Zitat von Cosmea7777 Beitrag anzeigen
Hallo,

sorry, dass ich erst jetzt antworte, mir geht es gar nicht gut.

Ich war nun bei einer Vertretung, da die Ärztin, die mir die Eiseninfusion gibt, in Urlaub ist.
Die Vertretung sagte: wenn diese massive Erschöpfung, der viele Schlaf und der Schwindel seit dem Sturz so sind, dann würde er zum Neurologen gehen. Leichtere Blutungen können wohl auch mal später erst sichtbar werden. Was aber vielleicht wahrscheinlicher ist: es gibt das sogenannte postkommotionelle Syndrom, bei dem die Gehirnerschütterungsbeschwerden noch Monate bis Jahre bestehen bleiben. Das wäre mir auch am plausibelsten.....

@Margie: meine Regelblutung ist nicht sehr stark.
Zwischen 2001 und 2013 habe ich 23 Ferritinwerte, die alle so niedrig sind, ich glaube fast nicht mehr, dass das mir jetzt direkt im Zusammenhang mit dem Sturz so massive Probleme macht. Aber ich werde die Eiseninfusionen trotzdem weitermachen, damit ich zumindest das abgedeckt habe.
Hast Du denn auch Eiseninfusionen bekommen, Margie? Welches Präparat hast Du bekommen? Und wann hast Du eine Besserung gemerkt?

Danke für den Tipp mit den Calciumkautabletten!
Mg im Vollblut war in Ordnung, B12 auch (spritze mich immer mal B12), Folsäure wurde nicht getestet.

@tom1: mit dem LTT gehen die Meinungen auseinander. Auch wenn das nicht wissenschaftlich ist, bei mir war der LTT immer positiv, wenn es mir mit Borreliosesymptomen schlecht ging. Als diese besser waren, war auch der LTT negativ. War überzeugt, dass das kein Zufall war.

Liebe Grüße
Cosmea



Hallo Cosmea,

ich hatte keine Eiseninfusionen. Ich nehme immer wieder Ferro sanol. Die Infusionen sollen evtl. zu allergischen Reaktionen führen können. Da ich histaminintolerant bin, ist mir das zu unsicher.
Ich würde Dir aber raten, das Ferritin immer wieder zu kontrollieren. Zuviel Eisen ist nämlich wirklich nicht gut.

Und wenn der Eisenmangel immer wieder auftritt, sollte man mal nach der Ursache suchen. Manche Krankheiten führen zu einem Eisenmangel.


LG
Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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Cosmea7777 ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 27.05.13
Hallo Margie,

danke für Deine Antwort.
In welchem Bereich liegt denn Dein Ferritin, wenn Du merkst, dass Du wieder Probleme durch Eisenmangel hast?
Mich macht halt schon etwas stutzig, dass ich schon quasi mein Leben lang so niedrige Ferritinwerte habe und es mir damit nie so schlecht ging, aber ich lasse es trotzdem mal auffüllen. Ein bisschen besser fühle ich mich, hoffe, das hält an und wird noch besser!

Ich bekomme Venofer, da sollen zumindest bisher keine schweren allergischen Reaktionen aufgetreten sein, bei allen anderen Mitteln hätte ich auch Bedenken. Aber ein bisschen Bammel hatte und habe ich auch bei jeder Infusion. Andererseits dachte ich so auch täglich, dass ich sterbe, so schlecht habe ich mich gefühlt. Dachte, dieses Risiko muss ich jetzt eingehen. Ich vertrage leider Eisentabletten gar nicht, da ich einen ziemlich empfindlichen Magen habe. Kräuterblut oder Blut Quick vertrage ich so lala, hatte es aber schon ca. sechs Wochen genommen und der Ferritinspiegel ging in der Zeit noch runter.

Liebe Grüße
Cosmea

Geändert von Cosmea7777 (10.06.13 um 15:26 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Zitat von Cosmea7777 Beitrag anzeigen
Hallo Margie,

danke für Deine Antwort.
In welchem Bereich liegt denn Dein Ferritin, wenn Du merkst, dass Du wieder Probleme durch Eisenmangel hast?
Mich macht halt schon etwas stutzig, dass ich schon quasi mein Leben lang so niedrige Ferritinwerte habe und es mir damit nie so schlecht ging, aber ich lasse es trotzdem mal auffüllen. Ein bisschen besser fühle ich mich, hoffe, das hält an und wird noch besser!

Ich bekomme Venofer, da sollen zumindest bisher keine schweren allergischen Reaktionen aufgetreten sein, bei allen anderen Mitteln hätte ich auch Bedenken. Aber ein bisschen Bammel hatte und habe ich auch bei jeder Infusion. Andererseits dachte ich so auch täglich, dass ich sterbe, so schlecht habe ich mich gefühlt. Dachte, dieses Risiko muss ich jetzt eingehen. Ich vertrage leider Eisentabletten gar nicht, da ich einen ziemlich empfindlichen Magen habe. Kräuterblut oder Blut Quick vertrage ich so lala, hatte es aber schon ca. sechs Wochen genommen und der Ferritinspiegel ging in der Zeit noch runter.

Liebe Grüße
Cosmea



Hallo Cosmea,

bei mir sind die Ferritinwerte viel besser als bei Dir. Der niedrigste war vor ein paar Jahren bei 14. Da bin ich schon mächtig erschrocken. Aber ich nahm dann gleich Eisentabletten und seither habe ich immer Werte über 20, ja oft auch über 40.

Aber:
Ich bin leberkrank. Bei Leberkranken kann Ferritin falsch hoch ausfallen. Und Ferritin ist bei Infekten und Entzündungen höher. Deshalb verlasse ich mich nicht nur auf das Ferritin.
Es gibt noch das Zink-Protoporphyrin. Das ist erhöht, wenn man Eisenmangel hat. Es soll das Eisen der letzten 3 Monate anzeigen.
Bei mir war es in den letzten Jahren stets erhöht.
Es ist allerdings ein sehr teurer Wert und wenn Du nicht privat versichert bist, wirst Du Schwierigkeiten haben, den Wert bestimmt zu bekommen.

Bei meiner Leberkrankheit (Kupferspeicherkrankheit: Die Leber kann Kupfer nicht ausscheiden und es kommt zu einer Kupfervergiftung) kann man Eisenmangel haben. Hinzu kommt bei mir, dass ich im Dünndarm eine Angiodysplasie habe, die wohl immer wieder blutet. Diese wurde durch eine Kapselendoskopie festgestellt.


Ich merke daher meinen Eisenmangel einmal an der Stuhlfarbe, d. h. wenn der Stuhl schwarz ist, weiß ich, es blutet wieder. Und parallel dazu merke ich meist auch, dass ich unheimlich müde bin. So müde, dass ich mich tagsüber schon ins Bett gelegt habe. Vor allem morgens beim Aufstehen merke ich es auch oft. Ich komme dann fast nicht aus dem Bett.


Wenn Du also immer Eisenmangel hast, sollte man bei Dir nachsehen, woher es kommt. Evtl. Magen-, Darmspiegelungen oder nach sonstigen Ursachen suchen. Es gibt auch Eisenverwertungsstörungen und sicher noch einiges mehr, was zu Eisenmangel führen kann.


LG
Margie
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Cosmea,

vielleicht ist auch dieser Thread interessant für Dich?:
http://www.symptome.ch/vbboard/koenn...ferinject.html

Die Eisenaufnahme fördern: Gleichzeitige Einnahme von Vitamin C, Säure (wird benötigt, um Fe3+ in Lösung zu halten), saure Nahrungsmittel (z.B. Tomatensauce).

Die Eisenaufnahme reduzieren: Calcium, Zink, Mangan, Kupfer, Phosphate (z.B. in Soft Drinks), Ballaststoffe (Nahrungsfasern), Phytate, Milch, Polyphenole, Gerbstoffe, Schwarztee, Kaffee, Wein, Medikamente: z.B. Antazida, H2-Antihistaminika, Protonenpumpen-Inhibitoren (erhöhen den Magen-pH), Chinolone, Tetrazykline (bilden Komplexe mit Eisen).
...
Multivitaminpräparate können Mineralstoffe enthalten, welche die Eisenabsorption hemmen und der Eisengehalt der Arzneimittel ist in der Regel gering. Deshalb sollten sie nicht zur Behandlung eines Eisenmangels verwendet werden.
PharmaWiki - Eisenmangel

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

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Cosmea7777 ist offline
Themenstarter Beiträge: 39
Seit: 27.05.13
Hallo Margie,

dann ist bei Dir der Zink-Protoporphyrin-Wert aussagekräftiger als das Ferritin?

Weißt Du, wieviel das Labor für diesen Wert berechnet?
Ich habe Zink-Protoporphyrin gefunden aber auch „nur“ Protoporphyrin. Nehme an, dass das auch zwei unterschiedliche Werte sind?

Ich bin nachher bei der Eiseninfusion und evt. im Labor, da könnte ich es mitbestimmen lassen, wenn es nicht zuu teuer ist. Allerdings weiß ich gar nicht, ob das jetzt sinnvoll ist, es bestimmen zu lassen, da ich ja nun schon vier Eiseninfusionen bekommen habe. Allerdings hatte ich nun eine Pause von ca. 10 Tagen und werde heute evt. auch schon mal das Ferritin bestimmen lassen. Habe das Gefühl, ich könnte noch ein paar Infusionen gebrauchen.

Mir ging es ein paar Tage ein klein wenig besser, nicht mehr so diese ganz massive Erschöpfung. Ich hatte vor ein paar Tagen meine Periode und fühle mich schon wieder um einiges schlechter.
Allerdings schlafe ich nicht mehr so viel. Es waren ja über vier Monate wirklich jede Nacht um die elf Stunden. Seit ca. einer Woche sind es zwischen 7-9 Stunden. Ich werte das als ein gutes Zeichen, auch wenn ich mich gerade im Moment wieder ziemlich schlecht fühle.
Hast Du dann auch einen erhöhten Schlafbedarf, wenn Du den Eisenmangel hast oder schläfst Du Deine übliche Zeit und bist einfach müder als sonst?

Mir geht es auch so, dass ich dann gar nicht wusste, wie ich aufstehen soll, auch jetzt geht es noch nicht so wie früher, aber schon besser. Ich schleppte mich nur durch die Wohnung, konnte ja kaum noch raus, an arbeiten und Freizeit war gar nicht zu denken. Ich dachte ständig, ich sterbe, so schwach und elend fühlte ich mich.

Den Eisenmangel habe ich schon immer, evt. ist das ernährungsbedingt. Bin seit meiner Kindheit Vegetarierin, Ärztin sagt aber, sie habe viele Vegetarierinnen, die keinen Eisenmangel haben. Sie meint eher, dass mein Darm das Eisen wohl nicht so gut aufnimmt, sprach von Resorptionsstörung, aber ob man das nachweisen/messen kann, weiß ich nicht. Magen- und Darmspiegelungen wurden gemacht. Keine Ahnung, ob ich da noch genauer nach schauen sollte, die Ärztin hält das nicht für notwendig. Da ich oft mit Gastritis und anderen Bauchbeschwerden zu tun habe, habe ich öfter Riopan und Omeprazol und ähnliches genommen und mich nur von Haferschleim, Kartoffeln und Karotten ernährt… vielleicht wird es auch dadurch begünstigt.

Dann frage ich mich, ob die vielen Blutentnahmen der letzten Monate zumindest zum Teil dazu beigetragen haben.
Ich habe zwischen Januar und April 13x Blut abgenommen bekommen, oft einige Röhrchen.
Aber wie gesagt, ich habe schon über ein Jahrzehnt so niedrige Ferritinwerte…

Oh wei, da hast Du aber auch einiges, was dazu wohl noch recht selten ist, davon habe ich noch nie gehört :( das tut mir leid!
Ich habe nie schwarzen Stuhl, insofern hoffe ich, dass im Magen/Darmbereich bei mir nichts blutet. Magen und Dickdarm wurden ja auch untersucht, Dünndarm nicht, aber denke, das muss auch nicht sein.

Liebe Grüße
Cosmea


Hallo Oregano,

dank Dir für den Link.

Liebe Grüße
Cosmea

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margie ist offline
Beiträge: 4.488
Seit: 02.01.05
Zitat von Cosmea7777 Beitrag anzeigen
Hallo Margie,

dann ist bei Dir der Zink-Protoporphyrin-Wert aussagekräftiger als das Ferritin?

Weißt Du, wieviel das Labor für diesen Wert berechnet?
Ich habe Zink-Protoporphyrin gefunden aber auch „nur“ Protoporphyrin. Nehme an, dass das auch zwei unterschiedliche Werte sind?

Ich bin nachher bei der Eiseninfusion und evt. im Labor, da könnte ich es mitbestimmen lassen, wenn es nicht zuu teuer ist. Allerdings weiß ich gar nicht, ob das jetzt sinnvoll ist, es bestimmen zu lassen, da ich ja nun schon vier Eiseninfusionen bekommen habe. Allerdings hatte ich nun eine Pause von ca. 10 Tagen und werde heute evt. auch schon mal das Ferritin bestimmen lassen. Habe das Gefühl, ich könnte noch ein paar Infusionen gebrauchen.

Mir ging es ein paar Tage ein klein wenig besser, nicht mehr so diese ganz massive Erschöpfung. Ich hatte vor ein paar Tagen meine Periode und fühle mich schon wieder um einiges schlechter.
Allerdings schlafe ich nicht mehr so viel. Es waren ja über vier Monate wirklich jede Nacht um die elf Stunden. Seit ca. einer Woche sind es zwischen 7-9 Stunden. Ich werte das als ein gutes Zeichen, auch wenn ich mich gerade im Moment wieder ziemlich schlecht fühle.
Hast Du dann auch einen erhöhten Schlafbedarf, wenn Du den Eisenmangel hast oder schläfst Du Deine übliche Zeit und bist einfach müder als sonst?

Mir geht es auch so, dass ich dann gar nicht wusste, wie ich aufstehen soll, auch jetzt geht es noch nicht so wie früher, aber schon besser. Ich schleppte mich nur durch die Wohnung, konnte ja kaum noch raus, an arbeiten und Freizeit war gar nicht zu denken. Ich dachte ständig, ich sterbe, so schwach und elend fühlte ich mich.

Den Eisenmangel habe ich schon immer, evt. ist das ernährungsbedingt. Bin seit meiner Kindheit Vegetarierin, Ärztin sagt aber, sie habe viele Vegetarierinnen, die keinen Eisenmangel haben. Sie meint eher, dass mein Darm das Eisen wohl nicht so gut aufnimmt, sprach von Resorptionsstörung, aber ob man das nachweisen/messen kann, weiß ich nicht. Magen- und Darmspiegelungen wurden gemacht. Keine Ahnung, ob ich da noch genauer nach schauen sollte, die Ärztin hält das nicht für notwendig. Da ich oft mit Gastritis und anderen Bauchbeschwerden zu tun habe, habe ich öfter Riopan und Omeprazol und ähnliches genommen und mich nur von Haferschleim, Kartoffeln und Karotten ernährt… vielleicht wird es auch dadurch begünstigt.

Dann frage ich mich, ob die vielen Blutentnahmen der letzten Monate zumindest zum Teil dazu beigetragen haben.
Ich habe zwischen Januar und April 13x Blut abgenommen bekommen, oft einige Röhrchen.
Aber wie gesagt, ich habe schon über ein Jahrzehnt so niedrige Ferritinwerte…

Oh wei, da hast Du aber auch einiges, was dazu wohl noch recht selten ist, davon habe ich noch nie gehört :( das tut mir leid!
Ich habe nie schwarzen Stuhl, insofern hoffe ich, dass im Magen/Darmbereich bei mir nichts blutet. Magen und Dickdarm wurden ja auch untersucht, Dünndarm nicht, aber denke, das muss auch nicht sein.

Liebe Grüße
Cosmea


Hallo Oregano,

dank Dir für den Link.

Liebe Grüße
Cosmea



Hallo Cosmea,


bei mir ist das Ferritin so unterschiedlich. Mal liegt es bei 25 dann wieder bei fast 50. Und da es eben bei Infekten und bei Leberkranken ansteigen kann, sage ich mir, dass ich mich darauf nicht verlassen kann.
Wenn ich z. B. Zinkprotoporphyrin noch mitmachen lasse, dann kann es sein, dass ich ein sehr hohes Zinkprotoporphyrin habe und darunter steht dann: Starke Eisenmangelanämie.
Das Ferritin ist dann aber stets normal, zwar manchmal niedrig normal, d. h. bei vielleicht 25, aber normal ist normal.
Bei einem Wert von 25 beim Ferritin und einem Normwert, der ab 20 beginnt, würde keiner mir sagen, dass ich unbedingt Eisen benötige.

Aber ich merke, dass ich wenige müde bin, wenn ich Eisen einnehme und die erhöhten Werte beim Zinkprotoporphyrin geben mir Recht.
Wenn ich sehr viel Eisen eingenommen habe, war dann auch mal das Zinkprotoporphyrin im Normbereich. Aber das kam bisher nur 2 Mal vor (bei bestimmt schon über 15 Bestimmungen).
Zinkprotoporphyrin kostet mit dem einfachen Steigerungsatz 33,22 Euro, mit dem 1,15-fachen Steigerungssatz sind es rd. 38 Euro.

Ich würde das aber nicht selbst bezahlen. Wenn Dein Arzt es nicht anfordern will, würde ich mich auf das Ferritin verlassen. Es ist vielleicht ein wenig ungenauer, aber die Richtung gibt es schon vor.

Ich bin übrigens auch Vegetarierin. Aber ich denke, dass das allein nicht so viel machen kann bei einem Eisenmangel.
Du solltest da eher zusehen, dass man, wenn sich der Eisenmangel nicht beheben läßt, nochmals genauer untersucht. Vielleicht sind es Eisenverwertungsstörungen, vielleicht ist auch Deine Gerinnung schlechter und Du verlierst doch in kleinen Mengen immer wieder mal Blut, wenn im Magen oder Darm ein Äderchen platzt?
Das läßt sich dann aber kaum feststellen, es sei denn Du verlierst sehr viel Blut.

Ich lasse meinen Stuhl immer wieder auf Hämoglobin und Hämoglobin/Haptoglobin untersuchen. Diese Untersuchung kann sehr sensitiv Blut im Stuhl nachweisen und sie ist bei mir auch oft positiv.
Erst mit dieser Untersuchung wurde bei mir festgestellt, dass ich über den Darm Blut verliere. Und in der letzten Kapselendoskopie hat man dann im Dünndarm Blutungsursachen gefunden.
Aber die Ursache für den Eisenmangel wird bei Dir wieder eine andere sein.


LG
Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Extreme Erschöpfung

hitti ist offline
Beiträge: 1.862
Seit: 26.02.12
Zitat von Cosmea7777 Beitrag anzeigen
Da ich oft mit Gastritis und anderen Bauchbeschwerden zu tun habe, habe ich öfter Riopan und Omeprazol und ähnliches genommen und mich nur von Haferschleim, Kartoffeln und Karotten ernährt… vielleicht wird es auch dadurch begünstigt.
Hast Du schon mal an eine Glutenunverträglichkeit gedacht? Es muss nicht gleich eine Zöliakie sein.

Glutenunverträglichkeit haben auch viele Borrelioseinfizierte und ebenso (u.a. dadurch auch) Eisenmangel.

Ich habe auch schon immer niedrige Eisenwerte, auch niedriges Ferritin/Transferrin, habe auch deswegen schon einmal Blutkonserven bekommen und immer wieder Eisentabletten zum Auffüllen. Kurzzeitig ging es mir dann meist besser, aber nach einigen Wochen und Monaten ging es mir nach den hohen Eisengaben insgesamt eher schlechter.
Ich habe auch jetzt immer noch niedrige Eisenwerte, kann aber damit auch leben.

Zu der Verschlechterung nach dem Bad würde ich auch sagen, dass es einiges (aus)gelöst hat bei Dir. Ob nun Herxheimer oder Entgiftung in solchen Fällen sind dann Bindemittel nötig, damit die Erreger oder die Schlacken gebunden aus dem Körper transportiert werden können.

Empfehlen kann ich aus basische Bäder. Da werden "Gifte" und andere Säuren direkt über die Haut ausgeschieden. Man kann auch vorsichtig mit Fußbädern anfangen.

Zu den Muskelschmerzen und Verschlechterungen nach Bewegung: Das kenne ich nur zu gut. Die Muskelschmerzen habe ich mit L-Thyroxin (T4) und mit T3 (besser zu Verstoffwechseln, Liothyroninhydrochlorid "Thybon") in den Griff bekommen (Schilddrüsenhormone). Ich hatte allerdings diesbezüglich nie auffällige Laborwerte, bin durch Literatur von Dr. Kamsteeg und Dr. Klinghardt selbst drauf gekommen. Der TSH-Wert sollte (auch im Normbereich) in den vergangenen Jahren nicht angestiegen sein. Die Referenzbereiche sind in Deutschland viel zu hoch. Meiner liegt jetzt z.B. mit Tabletten unter 1,0, vor 5 Jahren, als ich diese schrecklichen Muskelschmerzen hatte, lag er bei 2,4 (oder so ähnlich). Lasse ich die Hormone wieder weg, dann habe ich 14 Tage später wieder diese Schmerzen. Ich nehme allerdings morgens nur sehr, sehr geringe Mengen an T4 und T3 (T4: 25 mg, T3: 5 mg).

Ich vermute mal, dass bei Dir wie bei vielen hier im Forum ganz viel zusammen gekommen ist im Laufe der Jahre und das Fass nun komplett am überlaufen ist. Wahrscheinlich steht Dir dann auch eine ganzheitliche "Generalsanierung" bevor, um Deine Lebensqualität wieder nachhaltig zu verbessern ;-)

Am besten Du stöberst hier im Forum oder fragst einfach weiterhin. Tipps wirst Du unendlich viele erhalten und daraus Deinen Weg ableiten.

Alles Gute!

hitti

P.S.: Das sind nur ein paar Laien-Tipps und -Erfahrungen (ich bin kein Arzt oder HP)


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