Sehstörungen, Händekribbeln, Muskelzucken, Ohrendruck

09.10.12 13:23 #1
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Steff78 ist offline
Beiträge: 12
Seit: 08.10.12
Guten Tag,

ich (33 Jahre, männlich, 80 kg, 1,73m, Nichtraucher) wende mich nun an diese Forum weil ich inzwischen nicht mehr weiter weiß und mich auch von vielen Fachärzten im Stich gelassen fühle. Ich hoffe hier einige Antworten oder Anregungen zu erhalten.

Nun zu meinem gesundheitlichen Problemen:

Seit Mitte April 2012 leide ich an Sehstörungen. Ich sehe ständig helle Lichtblitze bzw. dunkle Punkte im Sichtfeld. Diese blitzen meistens nur kurz auf und verschwinden danach wieder. 2- bis 3-mal in der Woche habe ich auch einen kleinen blinden Fleck im Sichtfeld, d.h. ich sehe dort für längere Zeit (bis zu 45 min) nichts mehr. Diese Sehstörungen treten jeweils an einem Auge und an verschiedenen Stellen auf. Auch sind die Formen unterschiedlich.

Als erstes war ich beim Augenarzt, der mich gründlich untersuchte (Sehtest, Gesichtsfeld, Netzhaut, Augeninnendruck,…). Er konnte keinerlei Ursachen finden, die Augen sind in Ordnung. Womöglich ein HWS-Syndrom bzw. neurologischer Natur.

Einige Wochen später war ich beim Orthopäden der eine Deblockade (chirotherapeutische Manipulation) an der HWS durchführte. Wenn die Sehstörungen von dort kämen sind sie nun weg, ich soll in einer Woche nochmal kommen, meinte er.

Am nächsten Tag (Ende Juni) spürte ich an beiden Händen und Füssen ein leichtes kribbeln, wie wenn sie leicht eingeschlafen wären. Nach Körperlicher Belastung wurden die Beschwerden an den Füssen stärker. Auch fühle ich oft eine Art brennen oder Kälte. Die kleinen Finger meiner Hände sind oft leicht Taub, mal mehr, mal weniger.

Ich sprach den Orthopäden an, ob dies nicht von der Deblockade der HWS kommen könnte. Er meinte nein, es könnte jedoch MS sein und ich solle das abklären lassen.

Ich hatte dann einige Tage später ein MRT des Kopfes und der HWS. Ohne Befund, scheinbar alles in Ordnung.

Eine Woche später ging ich dann für zwei Tage ins Krankenhaus. Es wurde eine Lumbalpunktion und ein EEG durchgeführt. Auch wurden die Nervenleitgeschwindigkeit an Händen und Füssen gemessen sowie ein Blutbild erstellt. Alles ohne Befund. Keinerlei Hinweise auf MS oder eine von Zecken übertragene Krankheit, auch war das Blut hinsichtlich der Nährstoffgehalte, Schilddrüsenfunktion und aller anderen Werte unauffällig.

Zwei Wochen später war ich noch einmal bei meinem Neurologen der meine Halsschlagadern mit Ultraschall begutachtete und erneut die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen hat. Natürlich ohne Befund, alles in Ordnung. Ich solle kommen wenn es schlimmer wird.

Als das Kribbeln in den Händen nachts stärker wurde und ich deshalb nicht mehr schlafen konnte ließ ich mich krankschreiben und ging erneut zu meinem Hausarzt. Er meinte, man könne in einem anderen Krankenhaus noch einmal die Untersuchungen auf MS durchführen.

Eine Woche später ließ ich in diesem Krankenhaus erneut eine Lumbalpunktion und ein MRT der HWS anfertigen, auch wurde noch mal ein komplettes Blutbild erstellt und die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen. Wieder keinerlei Befund, alles in Ordnung.

Zwei Wochen danach fühlte ich erstmals an verschiedenen Körperregionen eine Art Muskelzucken sowie ein „vibrieren“ des Oberkörpers, der Beine oder auch des Kopfes. Diese wurde täglich stärker. Also zu einem andern Neurologen, der nicht mehr wusste was er tun solle, da alle sinnvollen Untersuchungen stattgefunden haben. Er meinte es käme vom Stress und ich wäre voll arbeitsfähig.

Hab danach meine Augen in einer Augenklinik untersuchen lassen. Selbe Ergebnis wie 6 Monate zuvor beim Augenarzt, alles in Ordnung, die Sehstörungen kommen nicht von den Augen. Evtl. Durchblutungsstörungen oder Nährstoffmangel (obwohl 2 Blutbilder das nicht sagen).

Inzwischen habe ich noch zusätzlich öfters einen Druck auf den Ohren. War deshalb beim HNO-Arzt, er hat sich die Ohren angeschaut und einen Hörtest gemacht. Hat mir Sinupret mitgegeben und meinte da würde die Druckregulierung im Innenohr nicht richtig funktionieren.

Auch habe ich ein verstärktes Zittern der Hände bei Belastung bemerkt. Wenn ich z.B. meine volle Bratenpfanne in die Hand nehme, fängt meine Hand schon nach wenigen Sekunden an stark zu zittern. Dies ist mir bisher noch nie passiert.

Nach Rücksprache mit meinem Hausarzt, hab ich nun einen Termin beim Kardiologen, der die Durchblutung des Kopfes und der Arme prüfen soll (keine Ahnung ob das möglich ist) sowie ein Leistungs- EKG und eine Langzeit-Blutdruckmessung durchführen soll. Vielleicht ergibt sich dort noch etwas Neues.

Zusammenfassung:

Seit 6 Monaten Sehstörungen, seit 4 Monaten Gefühlstörungen an Händen und Füssen, seit 1 Monat Muskelzucken, Vibrieren am Körper, Ohrendruck, zittrige Hände bei Belastung.

Untersuchungen: 2 mal Lumbalpunktion (MS, FSME, Borreliose), 2 mal komplettes Blutbild (Nährstoffanalyse, Schilddrüsenfunktion, usw.), 2 mal EEG, 3 mal Nervenleitgeschwindigkeit, 2 mal Augen untersucht, deblockade der HWS, MRT Kopf, 2 mal MRT HWS, MRT Rückenwirbelsäule, Ultraschall der Halsschlagadern. Alles ohne Befund.

Nun sitz ich schon seit 3 Monaten daheim und denke denn ganzen Tag nur über meine Krankheit nach, bekomme Schweißausbrüche und hab permanent Angst, dass ich eine ernste, noch unentdeckte Krankheit habe. Die Fachärzte nehmen mich nicht ernst und meinen es sei alles nur eine Somatisierungsstörung oder kommt vom Stress. Der einzige der noch zuhört ist mein Hausarzt der mich von Facharzt zu Facharzt schickt. Normalerweise geh ich fröhlich und lachend durch das Leben, doch seit ich diese Symptome habe, würde ich sogar behaupten leicht depressiv zu sein. Mein Leben geht momentan komplett an mir vorbei und alles was mir mal wichtig war spielt keine Rolle mehr. Solange ich nicht weiß welche Krankheiten hinter meinen Beschwerden liegen, wird sich dies auch nicht ändern.

Hat von euch jemand eine Idee welche Ursachen für meine Symptome noch möglich wären und welche Fachärzte ich aufsuchen könnte? Wäre auch für jeden noch so kleinen Hinweis dankbar.

Vielen Dank im Voraus für euer Interesse und für eure Antworten.

Sehstörungen, Händekribbel, Muskelzucken, Ohrendruck
darleen
Hallo Steff

Hast du mal den Vitamin B 12 Wert zur Hand?

wurde der nur im Serum abgenommen?

deine Symptomatik könnte von einem Mangel herühren

bei Mangel ist alles enthalten von Sehstörungne bis Zittern, von MS-Vermutungen bis somatoforme Störungen-vermutungen

liebe grüße darleen

Sehstörungen, Händekribbel, Muskelzucken, Ohrendruck

Steff78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 08.10.12
Hallo Darleen,

danke für die schnelle Antwort.

Mein Neurologe hat eigentlich B12 Mangel schon ausgeschlossen.

Trotzdem hier der Werte meiner letzten Blutuntersuchung im Krankenhaus:

Vit. B12 353 pg/ml
Referenzwerte: 187 bis 883 pg/ml

Ich nehm seit 5 Tagen ein Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium und B12. Wenns am Mangel gelegen haben sollte, müsste es doch langsam besser werden. Tut es jedoch leider nicht.

Gruß
Steff

Geändert von Steff78 (09.10.12 um 16:48 Uhr)

Sehstörungen, Händekribbel, Muskelzucken, Ohrendruck
darleen
Zitat von Steff78 Beitrag anzeigen
Hallo Darleen,

danke für die schnelle Antwort.

Mein Neurologe hat eigentlich B12 Mangel schon ausgeschlossen.

Trotzdem hier der Werte meiner letzten Blutuntersuchung im Krankenhaus:

Vit. B12 353 pg/ml
Referenzwerte: 187 bis 883 pg/ml
Hallo Steff
bitte
ein normnaler B12-Serum-Wert gilt allgemein unter 400 als eventueller Mangel
Bei Vitamin B12-Spiegeln von mehr als 400 ng/l ist ein Mangel nicht wahrscheinlich und eine weitere Diagnostik meist nicht erforderlich.
Quelle :Medizinische Laboratorien Dsseldorf


Ich nehm seit 5 Tagen ein Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium und B12. Wenns am Mangel gelegen haben sollte, müsste es doch langsam besser werden. Tut es jedoch leider nicht.
hast du einen B12 Mangel lässt sich dieser beheben , aber das dauert und ist abhängig von Einahmedosis, oder Injektion, dann kommt es darauf an ob du das überhaupt gut resorbierst, oder ob eine Aufnhamestörung vorliegt..

Ein Vitamin B12-Mangel kann durch einen Intrinsic-Faktor-Mangel (s. Immunologie, Autoantikörper) bei chronisch atrophischer Gastritis oder Autoimmungastritis, nach Dünndarm- oder Magenresektion, durch erhöhten Verbrauch oder Verlust bei bakterieller Fehl-besiedlung des Dünndarms, durch einen Bandwurm-Befall oder durch streng vegetarische Ernährung hervorgerufen werden. Ein massiver Vitamin B12-Verlust ist auch bei schweren chronischen Leber- und Nierenerkrankungen zu beobachten.

ich würde an deiner Stelle einen Holo TC-Test machen lassen

Holo-Transcobalamin (Holo TC)
Bei manchen Patienten ist trotz noch normaler Vitamin B12-Werte ein funktioneller Vitamin B12-Mangel vorhanden. Im Vergleich zu MMA, Homocystein und Gesamt-Cyancobalamin zeigt nur Holo TC einen beginnenden Vitamin- B12-Mangel an. Holo TC bindet an einen entspre-chenden zellulären Rezeptor. Der Komplex wird in die Zelle aufgenommen und das Vitamin B12 so dem zellulären Stoffwechsel verfügbar gemacht. Eine Messung des Holo TC empfiehlt sich insbesondere bei niedrig normalen Vitamin-B12-Spiegeln zum Nachweis eines funktionellen Vitamin-B12-Mangels.Quelle ebenfalls:Medizinische Laboratorien Dsseldorf

liebe grüße darleen

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ausdiemaus51 ist offline
Beiträge: 6
Seit: 14.07.12
Hallo Steff78,
eine echte Odyssee von Arztbesuchen und Untersuchungen kannst Du da aufweisen. Verstaendlich, dass Du von unserer Aerzteschaft nicht gerade begeistert bist. Es ging mir damals auch so. GING, weil ich mich mittlerweile von der sogenannten aerztlichen Kunst, die in meinen Augen einfach nur aerztliches Unvermoegen ist, total entsagt habe. Fuer mich ist es sinnlos gewesen, von Pontius zu Pilatus zu laufen, nichts erreicht zu haben und letztlich dafuer nichts anderes als meine Nerven geopfert und eine Menge Zeit und Geld verschwendet zu haben. Aber das war auch gut so, denn erst dadurch kam ich zur Erkenntnis, dass es besser ist, sein eigener Arzt zu werden.
Aber gut, kommen wir nun zu Deinem Problem. Inwiefern meine Informationen Dir hier weiter helfen koennen, kann ich nicht sagen, aber ich wuensche Dir, dass es so sein moege.
Schreiben tue ich Dir, weil ich sehr aehnlich gelagerte gesundheitliche Probleme habe wie Du. Es gibt hier zwischen uns Symptome, die meiner Meinung nach die gleiche Ursache haben koennen. Aber da ja eine Sache allein nicht unbedingt eine Krankheit ausloest, denke ich dass hier bei uns mehrere Dinge zusammen gekommen sind, die dann unsere Probleme ausgeloest haben.

Seit Mitte April 2012 leide ich an Sehstörungen. Ich sehe ständig helle Lichtblitze bzw. dunkle Punkte im Sichtfeld
Frueher habe ich quasi immer "Sterne gesehen", also kleine helle Puenktchen die durchs Gesichtsfeld wanderten, bei offenen sowie auch geschlossenen Augen und es trat insbesondere dann auf, wenn ich mich gebueckt habe und wieder hoch kam. Ich habe dieses Phaenomen aber seit Jahren nicht mehr, dafuer aber noch die schwarzen Punkte wie Du sie auch beschreibst.
Sieh mal hier:
www.augentagesklinik.com/de/informationen/patienten/schatten_und_blitzen.php

Die hier beschriebenen "Mouches Volantes", also im Deutschen "Fliegende Muecken", koennen also auch kleine schwarze Punkte sein, die bei Augenbewegungen auf hellem Hintergrund, zum Beispiel beim Lesen eines Buches, gut mitverfolgt werden koennen. Ich habe dieses Phaenomen bestimmt schon so an die 30 Jahre.
Nun, da ich mich mit dieser Thematik schon lange beschaeftige, bin ich auch auf Informationen gestossen, die da besagen, dass an schwarzen Puenktchen im Auge auch Quecksilber beteiligt ist bzw. die Puenktchen Quecksilbereinlagerungen darstellen. Zu dieser Aussage tendiere ich auch am meisten, denn: als Kind schon frueh so an die 10 Quecksilberfuellungen bekommen, als junger Mann dann hobbymaessig in der Elektronik viel mit Loetzinn (blei-,silber- und kupferhaltig) gearbeitet und spaeter dann ueber einige Jahre in Firmen sehr viel herum geloetet. Ein kinesiologische Muskeltest ergab letztes Jahr, nach fast 8 Jahren Schwermetall-Abstinenz, immer noch eine Belastung, denn insbesondere Quecksilber sowie auch die anderen Metalle werden nicht so einfach vom Koerper ausgeschieden. Hier muss man nachhelfen, z.B. DMPS, Chlorella in Kombination mit Baerlauch/Koriander. Gute Literatur hierzu waere z.B. das Buch von Dr. Joachim Mutter "Amalgam - Risiko fuer die Menschheit" bzw. auch ein Video, z.B. dieses hier:

Nicht unerwaehnt bleiben sollte hier auch Dr. Dietrich Klinghardt. Beide sind vom Wissen ueber Quecksilber und der Ausleitung desselben fuhrend. Hier ein Video mit beiden:
Meine Frage an dieser Stelle an Dich waere jetzt: wie sieht es bei Dir bezgl. Amalgam aus? Hast oder hattest Du Amalgam in den Zaehnen bzw. bist du, so wie ich, vielleicht auch beruflich oder aus einem Hobby heraus, mit Quecksilber in Kontakt gekommen?
Bei mir wurden 1991 alle Amalgamfuellungen auf meinen Wunsch hin erst gegen Kunststofffuellungen, spaeter dann gegen Gold-Inlays (auf Anraten des Zahnarztes) ausgetauscht (also den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben). Und dieser Zahnarzt hatte noch nicht einmal eine Ahnung, auf welches Unterfangen er sich da einliess: ausgebohrt ohne irgendwelche Schutzmassnahmen (Kofferdam fuer mich, Atemschutz fuer ihn). Wenn er so einige Jahre weiter gemacht hat, muesste er wohl nach seinem Tod als Sondermuell in einer unterirdischen Lagerstaette endgelagert werden

Am nächsten Tag (Ende Juni) spürte ich an beiden Händen und Füssen ein leichtes kribbeln, wie wenn sie leicht eingeschlafen wären. Nach Körperlicher Belastung wurden die Beschwerden an den Füssen stärker. Auch fühle ich oft eine Art brennen oder Kälte. Die kleinen Finger meiner Hände sind oft leicht Taub, mal mehr, mal weniger.
Ich glaube schon, dass bei dir diese Probleme mit der Deblockade der HWS zusammen haengen. Beobachte, wann diese Probleme verschwinden und poste es bitte mal.
Ich habe die gleichen Beschwerden seit etwa 6 Jahren. Sie kommen und gehen. Irgendwann ist das kribbelnde Gefuehl in den Fingern da. Auch meine ganzen Arme sind dann betroffen, beim Autofahren, wenn die Arme in erhoehter Position sind, werden sie lahm und fangen an zu kribbeln, so als wenn sie einschlafen.
Wenn ich meine Motorsense oder meine Motorhacke heraushole und meinen Garten bearbeite, fangen die Probleme auch wieder an, nur viel staerker als beim Autofahren. Wie auch bei Dir fangen meine Arme und Haende richtig zu zittern an und es dauert dann bis zu 4 Monate!!! bis die Beschwerden abgeklungen sind. Im Bett dann konnte ich kaum noch einschlafen. Auf der Seite auf dem Arm liegen oder diesen dann anwinkeln und vom Koerper abstehen lassen, das ging auch nicht. Ich musste also ganze 4 Monate darauf warten, bis es von alleine abgeklungen ist. Irgendwann, bei Belastung, geht dann der Spuk wieder von vorne los. Diese Prozedur habe ich mindestens schon 3 Mal mitgemacht. Neuerdings, seit diesem Jahr, habe ich viele Probleme mit meinen Beinen. Gehe ich eine Weile, fangen sie an, lahm zu werden und ich bekomme Schmerzen, manchmal dumpf und manchmal so, als wuerde man mir ein Messer ins Fleisch stossen, also ein eher scharfer Schmerz. Bergan ist es am schlimmsten. Oft kann ich in dieser Situation nur noch mit grosser Ueberwindung arbeiten, habe aber eigentlich gar keine Lust dazu. Ich dachte schon, ich muesste wieder nach Deutschland (lebe derzeit in Portugal) zurueck und eine Pflegekraft anheuern. Aber zum Glueck ist es groesstenteils wieder abgeklungen. Hoffe, es bleibt so. Auch das Kaeltegefuehl wie Du es beschreibst, kenne ich von meinen Beinen her, hatte dieses Phaenomen erst vor 3 Monaten. Es war wie ein kuehler leichter, kaum wahrnehmbarer Luftzug. Ich denke, dies ist ein nervenbedingtes Phaenomen.
Ein grosses Problem ist, dass ich nicht sagen kann, was es genau ist. Denn MS, Borreliose, eine Candidabelastung und auch eine Schwermetallbelastung weisen haeufig die gleichen Symptome auf.
Ach so, nicht zu vergessen eine Uebersaeuerung des Koerpers (auch der Muskulatur) durch eine falsche Ernaehrungsweise. Diese und auch Antibiotika-Therapien bringen die Darmflora zum Absturz. Dann treten an die Stelle der "guten" Darmbakterien Pilze (Candida albicans z.B.) und andere Parasiten, die unseren Organismus weiter schaedigen koennen (lt. Schulmedizin natuerlich der absolute Quatsch). Vielleicht erkennst Du ja nun erste Parallelen zwischen Deinen und meinen Problemen?
Hier mal ein Beitrag eines jungen Mannes von 2004, der in diesem Forum seine Schwermetallausleitung beschreibt. Lies es Dir bitte mal durch und danach lass Dich von mir fragen (auch wenn ich laengst offline bin): klickts jetzt bei Dir?
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...g-peter-p.html

Hellhoerig bin ich geworden beim Stichwort Muskelzucken,

Zwei Wochen danach fühlte ich erstmals an verschiedenen Körperregionen eine Art Muskelzucken sowie ein „vibrieren“ des Oberkörpers, der Beine oder auch des Kopfes
wovon Du ja auch was schreibst. Dieses Symptom zaehlt auch eindeutig mit zu der Symptomatik einer Schwermetallvergiftung.
Also zu einem andern Neurologen, der nicht mehr wusste was er tun solle, da alle sinnvollen Untersuchungen stattgefunden haben. Er meinte es käme vom Stress und ich wäre voll arbeitsfähig.
Das meine ich mit "Unvermoegen" der Aerzte. Alles moegliche wird untersucht und alles an Krankheiten wird ausgeschlossen. Da bleiben also nur noch wenige Moeglichkeiten: entweder ist der Patient ein Simulant oder er hat, wie in Deinen Fall, Stress (somit ist es dann die Psyche). Ich kenne das von meinen eigenen Aerzten. Einer sagte mir mal, ich solle nicht "das System" ausnutzen. Er dachte, ich simulierte weil ich um einen Krankenschein bat, welchen ich nicht bekommen hatte.
Inzwischen habe ich noch zusätzlich öfters einen Druck auf den Ohren
Kenne ich auch und seit ca. 5 Jahren habe ich auch fast taeglich ein Brummen im Kopf, haeufig linksseitig, ist also Tinnitus, welcher auch entstehen kann bei... Schwermetallbelastung.
Auch habe ich ein verstärktes Zittern der Hände bei Belastung bemerkt. Wenn ich z.B. meine volle Bratenpfanne in die Hand nehme, fängt meine Hand schon nach wenigen Sekunden an stark zu zittern
Bin ich vorhin schon mal drauf eingegangen. Habe das zwar nicht mit der Bratpfanne gehabt, sondern mit einen vollen Kochtopf, aber das ist voellig wurscht. Das Gewicht ist es worums geht. Also, eine volle Pfanne oder ein voller Kochtopf sind ja nicht so schwer. Was ist es also, was uns kaum noch etwas heben laesst?
Den Zusammenhang von Schwermetallbelastung, Besiedelung des Verdauungstraktes mit Pilzen und Muskelzittern siehst Du hier::
www.spezialklinik-neukirchen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=65&It emid=69
doch seit ich diese Symptome habe, würde ich sogar behaupten leicht depressiv zu sein. Mein Leben geht momentan komplett an mir vorbei und alles was mir mal wichtig war spielt keine Rolle mehr
Jepp, auch das kann ich als Symptom fuer mich verbuchen und auch dieses ist ein Symptom bei Schwermetall-/Candidabelastung. Siehe Dir unbedingt die vorgenannten Filme von Dr.Klinghardt und Dr.Mutter an. Es lohnt und danach bist Du um einiges schlauer.
Na denn, Steff78, ich will mal fuer heute aufhoeren, es ist schon sehr spaet (oder besser frueh) und ich bin ziemlich muede. Aber dieses wollte ich Dir unbedingt schreiben, hatte mir auf dem Herzen gelegen. War eine Marathon-Sitzung, aber wenn es Dir denn helfen sollte, habe ich es gerne getan.
Mein Vorschlag aber waere, dass Du in naechster Zeit noch oefters ins Forum schaust, vielleicht auch mal schreibst, ob Du was Positives erreicht hast wegen Deiner Geschichte. Ja, und ich haette hierzu noch einiges zu sagen. Ich wollte mich hier nur kurz fassen, habe es aber nicht so geschafft wie ich wollte. Wenn ein Beitrag zu lang wird, wird es auch ermuedend, ich weiss. Die naechsten werden dann sicher kuerzer, versprochen.
Bis dahin, liebe Gruesse und auf bald
Roland

Geändert von ausdiemaus51 (11.10.12 um 03:34 Uhr)

Sehstörungen, Händekribbeln, Muskelzucken, Ohrendruck

Steff78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 08.10.12
Hallo Roland,

auch an dich vielen, vielen Dank für die schnelle und sehr umfangreiche Antwort. Da fällt mir nur ein...

WAHNSINN!

Ich konnte deine verschiedenen Quelle noch nicht alle anschauen, da ich heute einige Arztbesuche hatte und gerade erst vom letzten zurückkomme. Werde dies jedoch spätestens morgen nachholen und dann wieder schreiben.

Momentan sieht es bei mir so aus:
Habe nächste Woche einen Termin beim Naturheilkundler der sicherlich einige Test und Untersuchungen durchfühern kann.
Hab auch gerade von meinem Hausarzt zusätzlich einen Naturheilkundler empfohlen bekommen, der sich scheinbar sehr gut mit Schadstoffen im Körper und deren Analyse auskennt. Zu diesem werde ich auch gehen.
Auch habe ich schon einen Termin (zur Angebotserstellung) bei meinem Zahnarzt wegen dem Austausch meiner 9 Amalganfüllungen. Muss mich jedoch noch schlau machen, ob er dafür bestimmte Schutzmaßnahmen trifft oder nicht. Sonst such im mir einen darauf spezialisierten Zahnarzt. Die Dinger kommen auf jeden Fall aus meinem Mund. Mein Hausarzt hat eine Patienten der sich auch seine Amalganfüllungen wegen verschiedener Krankheitsbilder entfenren ließ, danach war er wie ausgewechselt und seine Symptome besserten sich.
Alles weitere dann morgen.

Gruß
Steff

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Steff78 ist offline
Themenstarter Beiträge: 12
Seit: 08.10.12
Guten Tag zusammen,

nach längerer Zeit melde ich mich nun wieder. Ich wollte erst mal noch einige Untersuchungen abwarten und dann eine größere Zusammenfassung schreiben.

Nach 2 Monaten sieht es folgendermaßen bei mir aus:

Hab immer noch die gleichen Beschwerden wie zuvor bereits beschrieben. Zusätzlich hat sich der Ohrendruck noch verstärkt, d.h. ich habe nahezu immer, mal stärker, mal schwächer den Ohrendruck an einem oder an beiden Ohren. Am rechten Ohr hab ich auch ein leises Ohrenpfeifen. Tritt auch nur nachts auf, tagsüber ist es weg. Auch wenn ich längere Zeit stehe (45 bis 60min) werde ich ganz zittrig an den Beinen und bin kurz vor dem umfallen. Komischerweise kann ich eine halbe Stunde (5km) joggen und hab keinerlei Probleme, nur stehen kann ich halt nicht lange.

Einige Untersuchungen habe ich auch schon hinter mir:

Auf Empfehlung meines Orthopäden wurde ein MRT der Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt, ohne Befund.
Danach war ich beim Kardiologen der eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, ein Leistungs-EKG und eine 24 Std. Blutdruckmessung durchführte. Ergebnisse sind im Normalbereich.
Ein Angiologe untersuchte mit verschiedenen Messmethoden und Ultraschall meine Durchblutung an Händen, Armen, Beinen und Füssen. Alles bestens.
Der Naturheilkundler spritzte mir 4 Wochen jeweils 2 mal die Woche verschiedenste Substanzen zur Unterstützung der Körperentgiftung. Habs inzwischen jedoch abgebrochen weil sich keinerlei Besserung einstellt.
Hab nun am Montag bei einem anderen Naturheilkundler einen Termin und hoffe er ist fitter.
Ich war auch bei einem Allgemeinmediziner der auf Naturheilbasis praktiziert. Beim ersten Termin verschrieb er mir Phosphorkügelchen zum einnehmen, ohne Wirkung. Nun hat er verschiedene Blutanalysen angeordnet. Er meinte auch die Nährstoffanalysen damals im Krankenhaus wären nicht aussagekräftig weil sie nur die Blutnährstoffe zeigen und nicht die in den Zellen. Er lässt nun einen anderen Bereich des Blutes untersuchen und man könne dann herausfinden wie leer die Zellen wirklich sind und dies auch über einen längeren Zeitraum rückwirken. Er hat es mir zwar genau erklärt, ich bekomme es aber nicht mehr ganz zusammen, sorry. Mitte Januar bekomme ich die Ergebnisse.

Ich denke momentan auch immer stärker an eine Quecksilbervergiftung, habe jedoch noch nicht den richtigen Zahnarzt zur Entfernung gefunden. War schon bei 6 Stück und alle benutzen maximal nur einen Kofferdam. Keiner beatmet über eine Sauerstoffflasche oder hat einen speziellen Absauger. Entweder ich lauf immer zu den falschen oder es gibt bei mir im Umkreis (Karlsruhe/Pforzheim/ Bruchsal) einfach keinen der das richtig macht.

Hab vor einigen Tagen mit der Ausleitung begonnen. Benutze momentan Chlorella Algen und werde in ein paar Tagen noch Bärlauchessenz zusätzlich verwenden, Koriander nutze ich erst wenn das Amalgam entfernt ist (falls ich jemals einen ZA dafür finde).
Dafür hab ich mir dieses Paket besorgt:
Amalgamausleitung - DARMVITAL'S Schwermetall Ausleitungspaket

Nun scheint es aber so dass ich die Algen nicht wirklich vertrage. Nach dem einnehmen wird mir fast immer leicht Übel und mulmig im Magen. Ist zwar nach 60 bis 90 min wieder weg aber halt nicht wirklich angenehm. Ich nehme momentan 3 mal täglich 1 Gramm. Muss das aber noch auf 3x 4-5 Gramm steigern.
Mein noch Heilpraktiker hat mir auch eine Phönix-Entgiftungskur verschrieben. Hat jemand damit schon Erfahrung auch hinsichtlich Quecksilbervergiftung?
Die Phönix Entgiftung Richtig Anwenden

Nun hoffe ich das Entfernen der Füllungen und ausleiten des Quecksilbers doch noch irgendwie hin zu bekommen damit sich meine Beschwerden nicht noch verschlimmern.

Falls jemand zufällig einen gescheiten Zahnarzt im Bereich Karlsruhe/Pforzheim/Bruchsal oder auch Richtung Stuttgart kennt, bitte melden.

Gruß
Steff

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ausdiemaus51 ist offline
Beiträge: 6
Seit: 14.07.12
Hallo Steff78,
schoen dass Du wieder mal hier bist und ueber Dich berichtest.
Anhand Deiner sehr ausfuehrlichen Ausfuehrungen kann man sehen, dass Du verbissen an der Sache dran bist und ein grosses Interesse hast, Deine gesundheitlichen Probleme in den Griff zu kriegen.
Ich bin sicher, mit solch einer Einstellung wirst Du zum Ziel kommen. Ist nur eine Frage der Zeit. Ich denke auch, dass Du schon auf dem richtigen Weg bist. Die Ausleitung nach Klinghardt ist sicher eine gute Ausleitungs-Variante. Die dauert aber bis zu 2 Jahren und laenger. Da braucht man schon etwas Geduld. Ein Freund von mir macht die Ausleitung nach Klinghardt schon seit Jahren und hat einen guten Erfolg erzielt. Er hat allerdings immer noch etwas an Schwermetallen im Koerper, kein Wunder, vergiften wir uns doch taeglich immer wieder aufs neue. Wenn ich nur an Fisch denke (insbesondere Thunfisch). Die Meere sind ja nun reichlich mit Quecksilber angereichert, welches durch Untersuchungen staendig nachgewiesen wird. Da der Thunfisch nun einen kleineren Fisch frisst, der wiederum einen kleineren Fisch frisst, der wiederum...ja, und sie alle mit Quecksilber belastet sind, dann kann man sich vorstellen, wie sich das Quecksilber bei den groesseren Raubfischen immer mehr kumuliert. Zur Verdeutlichung dieser Problematik siehe hier:
Fisch « Quecksilber? Nein Danke!
Das macht nicht gerade Mut, Fisch weiterhin zu konsumieren. Schaden kann es auch nicht, auf Fisch groesstenteils zu verzichten, das haette dann auch den positiven Effekt, dass sich die Bestaende erholen koennten. Aber der Mensch ist ja in allem immer so masslos.
Ich denke, dass Dein Problem ein vielfaeltiges ist und so muesste man wohl auch ein Behandlungskonzept erarbeiten, das quasi mehrgleisig ist. Phosphorkuegelchen allein werden da wohl kaum eine Wirkung zeigen. Oder anders ausgedrueckt: der Spruch "an apple a day keeps the doctor away" nuetzt nur wenig wenn man sich ansonsten im Leben voellig daneben benimmt, wie zum Beispiel schlechte Ernaehrung, kein Sport treiben, Kneipen bis zur Vergasung besuchen, spaet ins Bett gehen usw. usf.
Deswegen: Die Schwermetallausleitung halte ich persoenlich fuer sehr gut (habe selbst mal 1/2 Jahr ausgeleitet und gemerkt dass meine Schuppenflechte erheblich geringer wurde), und zu der Phoenix-Entgiftungstherapie wollte ich Dir auch raten, aber ich habe gesehen, dass Du bereits auf der "Heilpraktiker Graeber"-Seite warst. Er hat es schoen beschrieben wie es funktioniert. Ich habe mir von besagtem Freund vor einigen Wochen diese 4 Praeparate mitbringen lassen. Er selbst hat damit sehr gute Erfahrungen gesammelt. Was ich selbst noch machen werde ist eine Fastenkur zur Entgiftung. Sie zaehlt zu den besten Entgiftungs-Therapien und ist nicht umsonst schon seit der Antike und frueher bekannt. HP Graeber hat eine Fastenkur erarbeitet, nach der man die sonst meist ueblichen Fastenkrisen auf ein Minimum reduziert. Dieses 98-seitige pdf-File, welches ich selbst vor ca. 3 Monaten bei ihm bestellt habe, kostet 14 Euro und wenn Du auch daran Interesse hast, dann siehe mal hier:
Der Fastenplan mit Fasten und Heilfasten Anleitung
Aber Vorsicht, bei Amalgambelastung vor dem Fasten vorher mal das u.a. Youtube-Video von Dr. Max Daunderer ( auch Startseite ) ansehen.

Weiterhin habe ich mir eine Klysopumpe zugelegt. Damit kann man Darmeinlaeufe machen, denn ein gereinigter Darm ist das A & O fuer den Erhalt oder die Wiederherstellung der Gesundheit. Anschliessend dann Aufbau der Darmflora (Darmbakterien) mit speziellen Praeparaten. Am besten ist es aber wenn man selbst hergestellte, milchsauer vergorene "LEBENS"-mittel herstellt wie z.B. Sauerkraut, Bohnen, Kohl. Man kann vieles an Gemuese milchsauer vergaeren.
Ach so, bevor ich es vergesse zu erwaehnen: Eine schnellere und effektivere Methode Schwermetalle auszuleiten ist mit DMPS (macht auch Dr. Klinghardt) und DMSA per Infusion, aber diese Behandlung gehoert in die Haende von erfahrenen Aerzten/HPs, denn falsch angewendet kann es mehr Schaden als Nutzen bringen.
Hier hast Du eine Liste von TherapeutInnen, die nach Klinghardt arbeiten:
INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt
Die Therapeutin, die Deinem Wohnort wohl am naechsten ist, ist Sabine Danner und kommt aus Wörth.

Und hier mal eine Seite, die Dir bei der Zahnarztsuche sicherlich hilfreich ist:
Amalgam - Informationen - Links

Weitere Links mit Infos zur Ausleitungsgeschichte:
Amalgam: Diagnose und Therapie
http://www.torstenengelbrecht.com/ar...CoMed_0508.pdf
http://www.anme.info/uploads/Es%20tr...fzumachen!.pdf
Was ist bei einer Amalgamentfernung zu beachten? - Zahnfüllungen - FOCUS Online - Nachrichten
Startseite
Radio Interview mit Dr. med. Dr. med. habil. Max Daunderer über Amalgam - YouTube

Hast Du eigentlich schon mal Dein Blut dunkelfeldmikroskopisch untersuchen lassen? Die Labore, zu denen die Schulmediziner ihre Proben schicken, untersuchen laengst nicht alles. Und so manches laesst sich im Blut erst nachweisen, wenn es sich erst noch "entwickelt", also wird im Dunkelfeldmikroskop auch nach Stunden noch das Blut weiter beobachtet, weil sich oft erst nach einer laengeren Zeit des Ruhens eine Belastung von Organen und Blut nachweisen laesst. Und gerade das tun die "normalen" Labore nicht. Fuer solch eine Untersuchung habe ich vor 8 Jahren mal so um die 50 Euro bezahlt und ich wusste da war etwas nicht in Ordnung waehrend mein Hausarzt sagte "alles im gruenen Bereich".
Dazu gibt es hier im Therapeuten-Wiki folgenden Link:
Therapeutenlisten

Dass Du die Algen nicht so gut vertraegst ist auch ein Problem von anderen Anwendern. Vielleicht braucht Dein Koerper nur etwas Zeit und reagiert spaeter nicht mehr darauf. Ich wuerde es noch weiter nehmen.

Was Du noch machen koenntest: googel mal nach "Viktoria Boutenko" und "Gruene Smoothies". Es geht hier um die Herstellung dieser "Smoothies" aus Wildkraeutern, Kohl, dem Gruen von z.B. Karotten, Rote Beete, dunkle Salatblaetter. Diese Sachen werden mit einem Obstanteil in einem Hochleistungsmixer mit Wasser so gemixt, dass es trinkbar ist (nicht zu dick, nicht zu duenn). Der Mixer zertruemmert die Zellulosehuellen, in denen das Chlorofuell quasi eingeschlossen ist und befreit es somit. Dann kann das Chlorofuell seine gute Wirkung verrichten. Ich bin sicher, dass auch ein Smoothie, genau wie die Chlorella-Alge die ja viel Chlorofuell enthaelt, eine ausleitende Wirkung auf Schwermetalle hat. Ich habe mir kuerzlich solch einen Mixer gekauft und hole mir aus meinem Garten die Wildkraeuter und das Obst. Der Smoothie schmeckt hervorragend und man fuehlt sich richtig gut danach. Man spuert sehr deutlich gesundheitliche Verbesserungen und mehr Energie und Leichtigkeit. Aber nicht jeder hat auch einen Garten, da sieht es dann schlecht aus fuer den Smoothie bzw. die Zubereitung.
Ich hoffe, ich konnte Dir noch so einige Anregungen zur Thematik geben und dass Du baldmoeglichst einen guten Zahnarzt findest.
Kannst ja mal wieder irgendwann Dich hier melden, wenn Du was erreicht hast. Glaube, da koennten noch so manche andere von Deinen Erfahrungen profitieren.
Bis dann LG Roland

Sehstörungen, Händekribbeln, Muskelzucken, Ohrendruck

Oregano ist gerade online
Beiträge: 62.219
Seit: 10.01.04
Hallo Steff,

vielleicht könntest Du Dich in dieser Praxis erkundigen, ob und wie sie eine Amalgamentfernung durchführen?:
Implantat Zahnarzt Praxis Karlsruhe Dr.Regine Dressler

Vom Artikel über Amalgam her scheinen sie ja bestens informiert zu sein.

Was mir noch eingefallen ist: durch Quecksilber und andere Gifte können sich Enzyme im Körper verändern, die auch an der Verdauung beteiligt sind. - Dadurch wiederum können sich Allergien und Intoleranzen entwickeln. Deshalb kann es helfen, auf die Ernährung in Bezug auf Verträglichkeit/Unverträglichkeit zu achten, um den eigenen Körper nicht noch weiter zu stressen.

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Sehstörungen, Händekribbeln, Muskelzucken, Ohrendruck

Lillebro ist offline
Beiträge: 109
Seit: 04.08.12
Zitat von Steff78 Beitrag anzeigen
Zwei Wochen danach fühlte ich erstmals an verschiedenen Körperregionen eine Art Muskelzucken sowie ein „vibrieren“ des Oberkörpers, der Beine oder auch des Kopfes. Diese wurde täglich stärker. Also zu einem andern Neurologen, der nicht mehr wusste was er tun solle, da alle sinnvollen Untersuchungen stattgefunden haben. Er meinte es käme vom Stress und ich wäre voll arbeitsfähig.
Ich habe dies letztes Jahr erstmals bemerkt, nachdem ich auf der Leiter Äpfel gepflückt hatte und dies für mich sehr anstrengend war: mitten in der Nacht wachte ich durch ein Vibrieren und Schütteln der Hände und Finger auf und wie dies sich entlang der Wirbelsäule bis in die Zehen ausbreitete, dazu noch Krämpfe in der rechten Wade.
Nachdem mein Vater Parkinson hatte, war natürlich mein erster Gedanke, dies sei vererbt.
Voller Schrecken gleich am nächsten Tag zum Arzt: EKG, Blutdruckmessung usw. - alles im grünen Bereich und bestens - und auf keinen Fall Parkinson!
Aber irgendwo mußte dies ja herkommen?

Schnellstens einen Termin beim Orthopäden erkämpft (ich wurde vor 2 Jahren wegen eines Bandscheibenvorfalls im LW-Bereich operiert), denn nur dort konnte die Ursache sein.
Gleich in die Röhre (mußte eine offene sein, wegen Platzangst und Tinnitus): nichts zu sehen, alles normal.
Termin beim Neurologen, denn nun müssen es die Nerven sein, da der Orthopäde nichts sieht.
Neurologe hört sich meine Beschwerden an, läßt mich mit verschlossenen Augen ein paar Schritte gehen und haut mich mit einem Hämmerchen auf die Kniescheiben: alles normal!
Orthopäde findet nichts, Neurologe sagt alles in Ordnung - nun ab zum Psychiater!

Endlich einen Termin bekommen: Psychiater sagt kommt von schwerer Kindheit und ich sollte mit Entspannungsübungen mein System runterfahren. Hat leider nichts genutzt.

Daraufhin fing ich im Internet mit den Symptomen zu suchen an und kam auf "Polyneuropathie" - das könnte es sein!

Wieder zurück zum Hausarzt: nein, Polyneuropathie könne es nicht sein! Hat mir dann Massagen verschrieben.

Weitergeforscht im Internet und dann auf die "Andullationstherapie" gestossen, die hier helfen könnte.

Nach einer Beratung mit Vorführung und Probeliegen habe ich mir dann diese Liege angeschafft die ich regelmäßig seit 3 Wochen jeden Tag benutze.

Nun, ich habe keine Wunder erwartet, aber die Rückbeschwerden haben sich massiv gebessert und das Zittern und Vibrieren ist wesentlich leichter geworden.

Auf alle Fälle will ich die Behandlung langfristig weiterführen, denn auf die Schnelle wird sich wohl kaum eine vollständige Heilung erreichen lassen.


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