Zunehmend Mikronährstoffmangel im Vollblut trotz NEM usw.

22.05.12 22:28 #1
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Zunehmend Mikronährstoffmangel im Vollblut trotz NEM usw.

makro ist offline
Themenstarter Beiträge: 170
Seit: 28.12.11
Danke für die Antworten

Zitat von Flummi Beitrag anzeigen
Burn-Out, Stresszustände, täglich gekifft - aber keine psychischen Probleme; bitte was?
Was soll ich mit dieser Antwort anfangen?
Mutet nicht besonders sachlich an, meinst Du nicht auch?

Burnout ist/war mal die "offizielle" Diagnose. Ich war vor fast einem Jahr auf einer Reha-Klinik, nahm dort als einziger keine Psychopharmaka und der (psychische) Unterschied zu meinen Mit-Patienten war gravierend. Nur die "Therapie" (Sport) hat mich ein halbes Jahr noch kraftloser gemacht.
Bis auf die ständige Überreizung (und damit verbundenen Stressantwort) durch Wärme, Licht, Lautstärke, Stäube, Gase keine psychischen Probleme. Beziehungsweise hatte ich die psychische Kompetenz, das ohne Medikamente zu behandeln. Stresstolerant bin ich auch heute nicht mehr besonders, aber die Psyche ist in meinem Fall nicht der Verursacher meiner Symptome, was mir auch schon von meinen ratlosen, ehemaligen Psychotherapeuten bestätigt wurde.
Zwei gut gemeinte Versuche mit Antidepressiva gingen wegen Unverträglichkeitssymptomen schief, so wie ich viele Medikamente nicht mehr vertrage.
Was denkst Du, warum ich nach den vielen Jahren des Drogenmissbrauchs ohne grössere Probleme einfach mit dem Konsum schluss machen konnte, ohne Ersatzdrogen (Nikotin, Alkohol, Medikamente)?
...weil ich psychisch schwach war?

Mein Freund, eigentlich gehört das auch alles in einen oder mehrere andere Threads

P.S.: Es gibt ja auch allergische Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Fructose-UV ist vorhanden, aber keine Allergie bzw. allergische Ausprägung davon - das wäre allerdings extrem. Ein halbes Jahr strenge Karenz, dann langsam wieder Gemüse eingeführt. NMU sind bei meiner kaputten Darmflora kein Wunder.

was mir spontan bei den Probs mit Kalzium, Vitamin D und Phosphat einfällt: Nebenschilddrüse.

Wichtigste Werte dafür sind: Parathormon und Calcitonin.
Phosphat ist seit über einem Jahr wieder im Normbereich (Vollblut) und Parathormonspiegel war bei der grossen Testung im Januar 2013 auch OK.
Schilddrüse und Nebenschilddrüse mehrfach als Problemherd ausgeschlossen, mit den Nebennieren gabs ein halbes Jahr lang Probleme, hat sich mit Ruhe, Erholung und NEMs wieder erholt.

Zunehmend Mikronährstoffmangel im Vollblut trotz NEM usw.

bestnews ist offline
Beiträge: 5.703
Seit: 21.05.11
Thema Gluten gründlich abgeklärt? Wenn die Darmzotten einen weg haben, nimmt man auch nicht anständig auf.
Gerade erst habe ich gelesen, dass man auch gut in einen Vitalstoff und Enzymmmangel geraten kann, wenn die Gallengänge der Leber verstopft sind.
Da gibts keine Schmerzen und die Schulmedizin erkennt das Problem auch nicht.
Hier gibts ne ausführliche Diskussion zur LeberGalle Reiningung nach Moritz, die stammt ursrünglich scheinbar von Hulda Clark, Moritz hat sie etwas verändert.
Das Buch zum Thema ist sehr, sehr interessant finde ich.

Alles Gute makro.

Zunehmend Mikronährstoffmangel im Vollblut trotz NEM usw.

makro ist offline
Themenstarter Beiträge: 170
Seit: 28.12.11
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Thema Gluten gründlich abgeklärt? Wenn die Darmzotten einen weg haben, nimmt man auch nicht anständig auf.
Gerade erst habe ich gelesen, dass man auch gut in einen Vitalstoff und Enzymmmangel geraten kann, wenn die Gallengänge der Leber verstopft sind.
Da gibts keine Schmerzen und die Schulmedizin erkennt das Problem auch nicht.
Hallo,

Gluten wurde abgeklärt, es gibt eine leichte Unverträglichkeit (Ig4, Typ1), die ist aber kaum spürbar, ich wage zu behaupten dass die meisten Menschen kein Glutengetreide wirklich vertragen. Glutein lasse ich trotzdem meistens aus.
Darmspiegelung: Im Zwölffingerdarm keine Anzeichen für Zöliakie usw., jedoch im Enddarm "hyperplastische Lymphfollikel" und eine leichte Schleimhautentzündung.
Verdauungsprobleme bekomme ich vorwiegend bei Fructose/Fruktanen, war aber schon weit schlimmer.
Ich denke, wenn die obligate Darmflora derart vermindert ist, dass da ein Bakterium sein Unwesen treiben könnte, das die "guten" Bakterien verdrängt. Auf die üblichen Verdächtigen wurde im Stuhlbefund zwei mal negativ getestet.
Was ich aber seit einigen Jahren habe: Immer wieder "dicke" Stirnhöhlen, leichte Schleimbildung in Nase und Rachen, das ganze Jahr über. Weiters Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, an den hinteren Backenzähnen und sowas wie eine rissige Haut im linken Nasenloch, der HNO meint das kommt vom Popeln (weil ich auch das ganze Jahr über Popel in der Nase habe). Dann müsste es nach meinem Verständnis aber auch rechts auftreten. Schmerzt z.b. immer bei Küssen und Tippen auf die Nasenspitze. Der HNO wollte keinen Abstrich machen :(
Wäre möglich, dass da ein ungebetener Gast von "oben nach unten" durch meinen Verdauungstrakt reist?
Ich denke, jetzt sind wir eventuell zu off-topic....

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo makro,

Du bist gar nicht ot....an meiner Nasenspitze merke ich schnell, wie gut es gerade meinem Darm geht. Diese feinen Gifte ( Stickstoff oder anderes ? ) schädigen die feinen Endnerven.
Ich fand leider nie weider diesen Text, wo ich das einmal ausführlich gelesen habe. Trifft bei mir total zu.
In schlimmen Zeiten damals durfte ich nicht ansatzweise an die Nase kommen.
Falls Du dann auch Nasenbluten hast, denke einmal an Vitamin und die Blutgerinnung.

Was das Zahnfleisch angeht, würde ich MEHR Vitamin C ( Calciumascorbat ist da meine Wahl ) versuchen.
Ich habe kaum noch Zahnfleischbluten, trotz intensiver Reinigung der Zwischenräume....

Da würde ich ansetzen:

Gluten wurde abgeklärt, es gibt eine leichte Unverträglichkeit (Ig4, Typ1), die ist aber kaum spürbar, ich wage zu behaupten dass die meisten Menschen kein Glutengetreide wirklich vertragen. Glutein lasse ich trotzdem meistens aus.
Früher merkte ich Völlegefühl und dicken Bauch nach Getreidekonsum. Durchfall oder Blähungen nie.
Aber heute weiß ich, das geringste Mengen Gluten bzw. z.B. Transglutaminaseenzym ( Hilfsstoff ,undeklariert in Brüh- und Bratwürsten ...u.a. ) mir massive Entzündungsschübe im Darm bescheren.
Gerade erst wieder erlebt, war auch zeitgleich im Labor, massiver Anstieg von Antikörpern im Darm .

Der Nachweis der Unverträglichkeit gegen Gluten ist so schwierig, ein Befund sagt bei mir Ja , der andere Nein...ich muss es meiden.
Das tückische ist, ich merke nicht das Getreide selbst im Bauch, sondern hinterher Probleme mit normaler Nahrung. Wegen der Entzündungen.

Also achte einmal streng auf den Verzicht, auch bei den Hilfsstoffen und geringen Zusätzen.

Ich brauche nicht weiter suchen.

LG K.
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LG K.

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makro ist offline
Themenstarter Beiträge: 170
Seit: 28.12.11
Zitat von Kullerkugel Beitrag anzeigen
Was das Zahnfleisch angeht, würde ich MEHR Vitamin C ( Calciumascorbat ist da meine Wahl ) versuchen.
Ich habe kaum noch Zahnfleischbluten, trotz intensiver Reinigung der Zwischenräume....

Vitamin C hab ich als Ascorbinsäure, Natriumascorbat und Acerola Pulver versucht, hat sich aber leider nie gut angefühlt und ich hab die Supplementierung nach wenigen Tagen abgebrochen. Das Ganze mehrmals mit allen dreien.

Das finde ich auch noch seltsam: Eisen ist erhöht, obwohl ich mit der Nahrung nur wenig Vitamin-C aufnehme und 30-50mg Zink (30 mg Picolinat und 10 bzw. 20 mg Zinkcitrat mit meiner Biotin/Vitamin-B Kombi) ...weil meine Haare sonst wie Stroh und meine Nägel weich wie Butter werden, ausserdem reisst die Nagelhaut dauernd ein und spröde Lippen gibts dann auch ständig.
Das viele Zink müsste doch die Eisenaufnahme hemmen, zudem führe ich auch nur wenig Eisen mit der Nahrung zu.

Zu Gluten:
Ich hatte insgesamt vier Monate Gluten UND Fructose UND Milcheiweisskarenz!
Am Meisten wirkte sich die Fructosekarenz aus, und bei Entgleisungen (versteckte Fructose) hab ich nach 10-20 Minuten Symptome bekommen (meist so eine Art Schwindelgefühl - bald danach Verdauung).
Gluten und Milcheiweiss haben sich wenig auf mein Wohlbefinden ausgewirkt, auch bei den Mikronährstoffen im Blut hat sich trotz Ernährungsumstellung fast nichts getan.
Nach vier Monaten fast nur Reis, Hirse und Schafs-, Ziegenkäse, Eier und Quinoa wars dann endgültig genug mit der Fasterei. Hab dann langsam wieder eingeschlichen, zuerst Milcheiweiss - keine Probleme, dann Gluten - mässig bis wenig Probleme, dann Fructose - wobei Mais und Früchte noch immer sehr wenig verträglich sind.

Greetz,
makro

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1gisa
Fructose-UV ist vorhanden, aber keine Allergie bzw. allergische Ausprägung davon - das wäre allerdings extrem. Ein halbes Jahr strenge Karenz, dann langsam wieder Gemüse eingeführt. NMU sind bei meiner kaputten Darmflora kein Wunder.

Das ist wohl wahr, Makro! Bei einer kaputten Darmflora sind NMU nun wirklich kein Wunder.

Ich meine auch nicht direkt eine Allergie gegen alle Lebensmittel, welche Fruktose beinhalten sondern vielmehr ein, zwei Produkte. Bei mir weiß ich, ich reagiere richtiggehend allergisch auf Bananen. Es handelt sich dabei nicht um eine Unverträglichkeit sondern eine Allergie. Merkte schon länger, dass mit dem Genuss von Bananen mein Körper nicht wirklich zurecht kam, da ich gelegentlich davon ganz leichte Atemnot oder leichte Müdigkeit bekam. Schob dies allerdings auf die damals noch vorhandene FI zurück. Erst bei einer genetischen Untersuchung auf Nahrungsmittel kam diese Allergie heraus.

Neulich erzählte mir eine Ärztin, der Darm hänge mit sämtlichen Organen und Körperfunktionen zusammen. Ob dies tatsächlich zutrifft, weiß ich allerdings nicht.

Schöne Grüße
1Gisa


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