Grundsatzfragen zu Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

01.11.05 20:55 #1
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Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Hallo Bernie,

diese Frage habe ich mir auch schon sehr oft gestellt. Tatsächlich denke ich persönlich, dass ich den Krebs besiegt habe, weil ich mein Leben umgestellt habe. Zum Zeitpunkt meines negativen Ergebnisses war auch einiges im meinem Umfeld nicht in Ordnung - meine Seele hat also ein Ventil im körperlichen gesucht. Tatsächlich denke ich jedoch, dass ich ohne die Diagnose: Krebs auch mein Leben nicht verändert hätte und somit sind wir wieder am Dreh- und Angelpunkt... Was wäre gewesen, wenn ich mich nicht hätte operieren lassen und meine Seele weitergelitten hätte? Meine ganz persönliche Meinung: ich denke, dann würde ich heute nicht mehr leben. Nicht, wegen den nicht erfolgten Operationen, sondern, weil ich die Problematik wahrscheinlich nicht erkannt hätte und meine Seele weitergelitten hätte.

Liebe Grüße

Chiara

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Gaby ist offline
Themenstarter Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo Ihr
Danke für das Aufgreifen des Themas.
Da ich beruflich damit zu tun habe, bin ich täglich mit den Folgen, die sich aus dieser Erkrankung ergeben, konfrontiert.
Eure Beiträge helfen sicher dabei, etliche Frauen aufzuschrecken und zu informieren.
Und da die meisten Frauen auch Mütter sind, ergibt sich hier die Möglichkeit, auch unsere Töchter durch Aufklärung zu schützen.
Von einem ehemaligen Chef von mir kam immer der Satz:"Ach ja, die sexuelle Befreiung!", wenn wir ihm einen Abstrich vorlegten, in dem durch HPV-Viren verursachte Krebsvorstufen zu sehen waren, von Patientinnen, die in den sechziger Jahren geboren wurden, die dann nach dem Motto: "Make love, not war!" ihre Jugend erlebten.
Die Ausbreitung dieses Virus hängt natürlich mit den sexuellen Gepflogenheiten zusammen.
Da man heute den ersten sexuellen Kontakt bei den Mädchen schon mit dreizehn Jahren befürchten muß , ergibt sich für verantwortungsbewußte Eltern ein großes Problem, Impfung ja, oder nein?
Wenn die Mädchen heute schon so früh ihre ersten sexuellen Kontakte haben, resultiert daraus, dass sie im Laufe ihrer Jugend etliche Sexualpartner haben werden, womit die Gefahr steigt, dass sie sich mit dem aggressiven HPV-Virus infizieren.
Aus meinen Erfahrungen weiß ich, dass so manche Patientin die Vernachlässigung ihres Ergebnisses des Krebsabstriches bereut hat.
Leider ist zu beobachten, dass sich etliche positive, das heißt, gefährliche Ergebnisse der Abstriche ergeben haben, wenn die Patientin die Vorsorge mehrere Jahre nicht in Anspruch genommen hat.
Für mich ist jede Patientin zu viel, die sich schon in jungen Jahren, das heißt, unter vierzig, mit Problemen beschäftigen muß, wie Konisation.
Es würde mich freuen, wenn viele Betroffene hier ihre Erfahrungen mit positiven Ergebnissen bei den gynäkologischen Untersuchungen mitteilen würden.
Wobei positiv heißt, dass leider etwas nicht in Ordnung ist.
Diese ganz speziellen Probleme der Frauen sind mir in diesem Forum bisher etwas zu kurz gekommen, vielleicht ändert sich das ja in der Zukunft?!

Danke Sternchen, für die Bilder, kannte ich bisher noch nicht.

Hier noch etwas aus dem Internet:

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 6500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Schätzungsweise 1700 Betroffene sterben jährlich an den Folgen der Erkrankung.
Trotz der jüngsten medizinischen Fortschritte und verbesserter Krebsvorsorgeuntersuchungen ist das Zervixkarzinom in Europa immer noch die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache (nach Brustkrebs) bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren.
Dieses sollte doch genügen, so manchen aus der Lethargie zu reissen.
Für mich ist jede einzelne zu viel!

Liebe Grüße
Gaby

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Gaby ist offline
Themenstarter Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo Bernie
Ich werde mir die genauen Zahlen in unserem Labor einmal eingehender anschauen, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen läutet bei uns zurecht die Alarmglocke, wenn die HPV-Typisierung die high-risk-Viren ergeben hat.
Eine 99%ige Ausheilung der durch sie entstandenen Läsionen kommt mir mehr als utopisch vor.
Wie gesagt, ich urteile aus der Praxis heraus, ohne statistischen Hintergrund.
Ich sehe leider immer wieder Abstriche, auch, oder meist von jungen Frauen, die eine Abklärung, sprich Konisation erfordern.
Überlegenswert finde ich auch die Tatsache, dass ältere Frauen eher weniger mit dem Virus zu kämpfen haben.
Sogesehen ist das Virus so aktiv und gefährlich, dass es seine Arbeit in den Jahren zwischen 15 und 44 erledigt hat.
Vielleicht sind Frauen älterer Jahrgänge aber auch weniger davon betroffen, weil sie sich in der Zeit der sexuellen Befreiung schon in einem Alter befunden haben, in dem sie schon in festen Bindungen gelebt haben und diese sexuelle Revolution nicht mehr mitgemacht haben.
Das alles ist zu bedenken, denn wenn es so ist, wird das HPV-Virus in heutiger Zeit immer mehr in Erscheinung treten, denn Sex haben heute schon unsere Kinder, und den leider sehr oft ungeschützt, wie jüngste Umfragen ergeben haben.

Skepsis bezüglich Impfungen ist sicher angebracht, allerdings kann auch eine überzogene Vorsicht ihnen gegenüber falsch sein.
Ich habe in verschiedenen Beiträgen bezüglich Impfungen schon so viel Mist gelesen, Entschuldigung, aber das ist leider so, dass ich dazu auffordern möchte, sich an die Fachleute zu halten.
Viel zu viele Möchtegernmediziner versuchen Argumente gegen Impfungen zu finden, oft gibt es wirklich welche dagegen, aber leider viel zu oft wird versucht, medizinische Erkenntnisse als profitorientiert abzuklassifizieren.
Das aber leider durch Laien, die keinerlei Einblick oder Verständnis der Medizin haben.
Tatsache ist, dass der Patient nicht mehr in der Lage ist, zu entscheiden, ob die vorgeschlagene Therapie für ihn richtig ist.
Aber das war auch früher schon so....
Diese Impfung gegen die gefährlichen HPV-Viren kostet hier 600 Euro.
Ich weiß zwar nicht, wann sie aufgefrischt werden muß, aber dieser Betrag, wenn ich es mir recht überlege, ist es mir wert, meine Tochter für Jahre gegen das Virus immun zu wissen.
Schwer zu entscheiden, was man tun soll.
600 Euro sind für viele Familien auch nicht aufzubringen.
Eigentlich wäre die Krankenkasse gefragt, aber die drückt sich leider wiedereinmal.

Liebe Grüße
Gaby

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

chiara ist offline
Beiträge: 259
Seit: 22.02.07
Hallo Gaby,

I
ch habe in verschiedenen Beiträgen bezüglich Impfungen schon so viel Mist gelesen, Entschuldigung, aber das ist leider so, dass ich dazu auffordern möchte, sich an die Fachleute zu halten.
ich persönlich habe in früheren Jahren sehr auf die "Fachleute" vertraut und kann sagen, dass diese "Fachleute" mich bzgl. impfen in meinem eigenen Fall, als auch im Fall unserer Tochter mehr als schlecht beraten haben. Zunächst ist die Aufklärung über Impfnebenwirkungen hier in Deutschland einfach grottenschlecht. Es gibt kaum Mediziner die überhaupt auch nur ein Wort darüber verlieren, meist bekommt man lediglich beim rausgehen eine Infobroschüre in die Hand gedrückt. Tja und hat man dann tatsächlich eine der Nebenwirkungen erlitten, dann wird das direkt persönlich gesehen und ein Zusammenhang wird vehement abgestritten. Unsere Tochter hatte z. B. das cri encephalique - eine deutlich dokumentierte Impfnebenwirkung... sie schrie 8 Stunden absolut schrill, durchdringend und ließ sich überhaupt nicht beruhigen. Weißt du was der Impfarzt gesagt hat? Sie hat NICHTS - sie ist nur am zicken... so hat unser Kind niemals zuvor "gezickt" noch danach, aber das interessierte wirklich niemanden der danach aufgesuchten "Fachleute". Auch die anschließende Retardierung war unerklärlich und natürlich nicht auf der impfen zurückzuführen. Erst ein Heilpraktiker hat die Sache als Impfschaden gemeldet, jedoch haben wir auf den Kampf gegen die Windmühlen dann verzichtet... Da braucht man mehr als starke Nerven.
So bin ich auch heute nicht gänzlich gegen das impfen, jedoch bin ich sehr impfkritisch und ich denke, dass die Impfung gegen die HPV Viren noch nicht genügend ausgereift ist. Viele Impfungen sind in meinen Augen die Büchse der Pandorra... wenn man das eine bekämpft hat, öffnet sich dir Tür für neue, vielleicht schlimmere Erkrankungen. Es gibt tatsächlich auch wissenschaftliche Untersuchungen über diesen Tatbestand - es gibt nämlich erstaunlicherweise zahlenmäßig nicht weniger Erkrankungen, sondern es hat nur eine Verschiebung stattgefunden. Die Lebensverlängerung und die Ausrottung verschiedener Krankheiten ist eindeutig den verbesserten hygienischen Verhältnissen zuzuschreiben - auch in den Krankenhäusern.

Liebe Grüße

Chiara

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

bernie ist offline
Beiträge: 137
Seit: 24.01.07
Zitat von chiara1803 Beitrag anzeigen
Tatsächlich denke ich persönlich, dass ich den Krebs besiegt habe, weil ich mein Leben umgestellt habe.
Das glaube ich auch. Ich denke auch, hättest du von Anfang an, die Lebenskraft schon gehabt, wäre Krebs nie entstanden. (So wie dies bei den meisten Frauen so ist)

Ich kennne 2 Fälle (ich weiß, da kann man keine aussagekräftige Statistik machen). Die wurden vom Krebs schulmed. "geheilt" und gehen so positiv in die Statistik ein.

Nur haben sie beide wenige Jahre später wieder einen anderen Krebs bekommen und sind daran gestorben. (War beides mal kein GMHK)

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

bernie ist offline
Beiträge: 137
Seit: 24.01.07
Hallo Gaby,

ich schätze dich als fachliche Expertin hier sehr, dennoch möchte ich ein paar nachednkliche Kommentare zu deinen Aussagen abgeben:

wenn wir ihm einen Abstrich vorlegten, in dem durch HPV-Viren verursachte Krebsvorstufen zu sehen waren,

In einem Abstrich, kann man nicht eine Krebsvorstufe erkennen, sondern nur einen "Verdacht" auf eine Krebsvorstufe. HPV-Virus ist nicht die alleinige Urasche von Krebs. EIN "Provokationsfaktor" ja.

Ich sehe leider immer wieder Abstriche, auch, oder meist von jungen Frauen, die eine Abklärung, sprich Konisation erfordern.
Ich hoffe wohl nicht, dass ihr eine Konisation macht, ohne histologische Untersuchung. Oder doch??

Tatsache ist, dass der Patient nicht mehr in der Lage ist, zu entscheiden, ob die vorgeschlagene Therapie für ihn richtig ist.
Natürlich muss der Patien entscheiden. Er (und zwar ganz alleine) trägt ja die Verantwortung, wenn es zu Impfkomplikationen (oder Komplikationen bei einem Eingriff) kommt. Natürlich sollte er fachlichen Rat einholen, entscheiden muss er aber immer selbst.

Das aber leider durch Laien, die keinerlei Einblick oder Verständnis der Medizin haben.
Ich (als Laie) verstehe sehr wohl, dass jegliche medizinische Eingriffe Risken haben. In meinem engsten Fammilienkreis habe ich einen anerkannten Impfschaden (noch aus der Pockenschutzimpfungszeit). Seit 40 Jahren wird er von der Mutter gepfelgt, keine Minute aus den Augen gelassen. Du kannst dir auch gerne "diese Seite" der Impfungen ansehen, in den "Fachbüchern" wirst du davon nichts finden.

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Gaby

Da man heute den ersten sexuellen Kontakt bei den Mädchen schon mit dreizehn Jahren befürchten muß , ergibt sich für verantwortungsbewußte Eltern ein großes Problem, Impfung ja, oder nein?
Wenn die Mädchen heute schon so früh ihre ersten sexuellen Kontakte haben, resultiert daraus, dass sie im Laufe ihrer Jugend etliche Sexualpartner haben werden, womit die Gefahr steigt, dass sie sich mit dem aggressiven HPV-Virus infizieren.

Passt typisch in unsere Geselschaft. Statt die Ursache des Problems anzugehen (späterer Sexualverkkehr, weniger partner, geschützter Verkehr) bekäpft man das Sekundärproblem. Das Primärproblem ist nicht unverrückbar gegeben, das kann man ändern.

Skepsis bezüglich Impfungen ist sicher angebracht, allerdings kann auch eine überzogene Vorsicht ihnen gegenüber falsch sein.
.

Findest Du eine Impfung die weder den wissenschaftlichen Beweis erbracht hat das sie wirkt noch den wissenscahftlichen Beweis erbracht hat das sie nicht wirkt, als übertriebene skepsis?

Ich habe in verschiedenen Beiträgen bezüglich Impfungen schon so viel Mist gelesen, Entschuldigung, aber das ist leider so, dass ich dazu auffordern möchte, sich an die Fachleute zu halten.
Viel zu viele Möchtegernmediziner versuchen Argumente gegen Impfungen zu finden, oft gibt es wirklich welche dagegen, aber leider viel zu oft wird versucht, medizinische Erkenntnisse als profitorientiert abzuklassifizieren

1. Ich stelle fest, dass die führenden köpfe der Impfkritiker alle Mediziner sind
2. Das es keine Studien die den wissenschaftlichen Anforderungen gibt, die belegen können, dass Impfungen statistisch mehr nützen als schaden.
3. Das das Impfkritische Buch von Buchwald auf offiziellen Statistiken beruht und kein Impfbefürworter bisher die Mühe auf sich genommen hat, Aussagen daraus zu widerlegen. Wieso nicht? Weil nman sie nicht widerlegen kann?

Obwohl die Bundesgesundheitsbehörden erst kürzlich in einem regel-
rechten Offenbarungseid einräumen mussten, dass es keine gesicher-
ten Daten über die Risiken von Impfstoffen gibt, behaupten Gesund-
heitsbehörden, Ministerien und die "Ständige Impfkommission" bis
zum heutigen Tage lauthals, die Impfstoffe seien sicher. Woher wol-
len sie das wissen, wenn es keine Daten gibt, die diese Behauptung
beweisen? Finde ich recht komisch, oder?
Über das wahre Ausmaß der Impfkomplikationen gibt es keine Daten,
noch nicht einmal Schätzungen, wie das Paul-Ehrlich-Institut (PEI),
die Zulassungsbehörde, im Bundesgesundheitsblatt 12/2004 auf Seite
1161 einräumen musste!! Das kommt einer Bankrotterklärung gleich!!!
Jeder Zulassung eines Impfstoffes und jeder individuellen Impfung
muss doch eine sorgfältige Abwägung zwischen Nutzen und Risiken voraus-
gehen. Da die Zulassungsstudien aufgrund ihrer beschränkten Größe
nur einen Bruchteil der möglichen schweren Nebenwirkungen erfassen
können, wäre ein Meldesystem zu nebenwirkungen welches seinen Namen verdient doch kein Luxus oder?
Ohne zuverlässige Daten zur Impfstoffsicherheit stellt jede Impfung
ein ethisch äußerst bedenkliches Experiment am Menschen dar!
Wir und speziell unsere Kinder sind doch keine Versuchskaninchen, oder?

Folgende nebenwirkungen werden offiziell zugegeben, trotz der kleinen Kontrollgruppen und der kurzen Beobachtungszeit:

Grippe
Sehr selten (1:1000): Erythema exsudativum multiforme, Vaskulitis mit vorübergehender Nierenbeteiligung, neurologische Erkrank. wie z. B. Enzephalomyelitis, Neuritis, Guillain-Barré- Syndrom.
Selten(1:100) : Neuralgien, Parästhesien, Krämpfe, vorübergehende Thrombozytopenien mit vereinzelten Blutungen od. Hämatomen, regionale Lymphknotenschwellungen.
Häufig (1:10): allg. Hautreakt. inkl. Juckreiz, Urtikaria od. nicht näher spezif. Hautausschläge.

6-fach-Impfung für Kinder
Sehr selten: Kollaps od. schockähnl. Zustand (hypotone hyporesponsive Episoden), Krampfanfälle u. allerg. Reakt., einschl. anaphylaktoider Reaktionen.
Selten: Verstopfung, Flatulenz, Pneumonie
Häufig: Durchfall, Erbrechen, Induration der Inj.-Stelle, Nervosität, Somnolenz; Candida-Mykosen, Otitis media, Infekt. d. oberen Atemwege, Bronchitis, Husten, Schnupfen, Pharyngitis, Hautausschlag, Dermatitis, Konjunktivitis.
Mattigkeit, Schlaflosigkeit; Ekzeme, Lymphadenopathie, Purpura, Bauchschmerzen, Verstopfung, Bronchospasmus, Laryngitis, Stridor
Sehr häufig (1:2) Fieber, ungewöhnl. Schreien, Appetitverlust, Unruhe, Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Reizbarkeit.

Hepatitis B
Sehr selten: Anaphylaxie, Serumkrankheit, Synkope, Hypotonie, Paralyse, Neuropathie, Neuritis (einschl. Guillain-Barré-Syndrom, Optikusneuritis u. Multiple Sklerose), Enzephalitis, Enzephalopathie, Meningitis, Konvulsionen, Thrombozytopenie, Arthritis, Bronchospasmus, angioneurotisches Ödem, Erythema multiforme, Vaskulitis, Lymphadenopathie.
Selten: Schwindel, Parästhesien, gastrointestinale Stör., Leberfunktionsstör., Arthralgie, Myalgie, Ausschlag, Pruritus, Urtikaria.

Hepatitis A
Sehr selten: allerg. Reakt. einschl. Anaphylaxie u. anaphylaktoide Reakt., Hautausschläge. Krampfanfälle, Arthralgie, Myalgie, neurolog. Manifestationen, inkl. transverse Myelitis, Guillain-Barré-Syndrom u. neuralgische Amyotrophie. Erkrank. d. Nervensystems, Hypotonie, Synkope, idiopath. thrombozytopen. Purpura. Grippeähnl. Sympt., Abgeschlagenheit/Müdigkeit, Gelenk- u. Muskelschmerzen, Schmerzen im Oberarm, gastrointest Stör. wie Bauchschmerzen, Durchfall, Erhöh. d. Leberenzymwerte, allerg. Reakt. bis hin zum anaphylakt. Schock, Parästhesien, Entzünd. des Nervensyst. einschl. aufst. Lähmungen bis hin zur Atemlähmung.
Selten: Schwindel, Parästhesien, gastrointestinale Stör., Leberfunktionsstör., Arthralgie, Myalgie, Ausschlag, Pruritus, Urtikaria. Optikusneuritis u. Multiple Sklerose, Enzephalitis, Enzephalopathie, Meningitis, Konvulsionen, Bronchospasmus, angioneurotisches Ödem, Erythema multiforme, Vaskulitis, Lymphadenopathie.
Häufig: Schwellung an der Applikationsstelle, Juckreiz, Schmerzen.
Sehr häufig: Kopfschmerzen, häufig Unwohlsein, Übelkeit, Fieber u. Appetitverlust, gelegentl. Erbrechen. Erythem.

Die Frage erhebt sich, ob eine Impfung, deren Nebenwirkungspalette schon nach amtlicher Darstellung so gravierend ist, dem Organismus tatsächlich hilft, gesünder zu sein oder ihn zusätzlich zu schädigen vermag. Wer sich oder sein Kind diesen Risiken und giftigen Begleitstoffen aussetzt, sollte dies erst tun, nachdem er sich diesen Nebenwirkungskatalog und die Liste der Zusatzstoffe einmal in Ruhe angeschaut und eine Nutzen-Risiko-Analyse für sich oder sein Kind vollzogen hat.

Wo ist die Liste für die Gebärmutterkrebsimpfung? Und wenn man diese noch nicht kennt (so nach dem Motto, die Wirkung wird sich erst noch zeigen) dann ist meiner Ansicht nach noch mehr Vorsicht als sonst angebracht.

Dies alles offiziell. Ales inoffizielle etc ist hier nicht enthalten.

Jetzt nuimm die millionen geimpfte im deustchen Sprachraum und teile dies durch tausend: Dann siehst du unter "sehr selten" plötzlich tausende von Leuten die unter diesden "sehr seltenen" Nebenwirkungen leiden. Wenn Du mit 10 multiplizierst, dann kommt noch viel sogenannt "selten" hinzu. Wie dies alles bei Leuten wirkt, welche verschiedene Impfungen erhalten (mehrfachbelastung steht noch in den Sternen. Und jetzt setze dies ins Verhältnis zu dem angeblichen Nutzen von Impfungen (welcher nebebei oft nicht beweisen ist. Dies sind nur Fakts keine übertriebene Skepsis, oder?

Wenn Du mir Aussagen von Fachleuten bringen kannst, die Ihre faxchlich Aussagen wissenschaftlich belegen oder zumindest stützen können, wäre ich froh. Bisher ist das obige alles was ich kenne, was unbestritten und belegt ist. Und dies ist sehr bedenklich finde ich.
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

chris ist offline
Beiträge: 624
Seit: 13.07.06
Die Ständige Impfkommission hat auf ihrer 56. Sitzung am 27. und 28. Februar 2007 nach Abstimmung mit den Bundesländern und unter Berücksichtigung der Stellungnahmen weiterer betroffener Kreise eine Empfehlung zur generellen Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV) für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren verabschiedet.
...
Der reguläre Termin der Veröffentlichung des Impfkalenders und der weiteren Empfehlungen der STIKO im Juli des Jahres 2007 bleibt unverändert bestehen.
...
www.rki.de/cln_049/nn_199596/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2007/Ausschnitte/HPV__STIKO__12__07
Das ging ja mal richtig schnell. Das bedeutet, daß die Krankenkassen wohl noch im Laufe diesen Jahres die Kosten für die HPV-Impfung übernehmen wird.

Interessant finde ich folgende Textstellen in der Begründung der Impfempfehlung seitens der STIKO:

...
Bei der Bewertung der Studienergebnisse gilt es zu berücksichtigen, dass Unklarheit darüber besteht, ob die Höhe des postvakzinalen Serumantikörpertiters oder der aktuelle Serumantikörpertiter als Korrelat eines Immunschutzes nach Impfung zu werten ist und inwieweit eine nachlassende Immunität zu beobachten bzw. zu erwarten ist. Weitere Ergebnisse zur Dauer der Immunität werden aus den aktuell durchgeführten Studien in Nordeuropa erwartet.
...
Eine Impfempfehlung wird deshalb zunächst mit dem individuellen Schutz vor einer Infektion mit HR-HPV und mit der möglichen Verringerung der Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, begründet.
...
In Bezug auf die Altersgrenzen einer Impfempfehlung sollte deshalb Folgendes berücksichtigt werden: Es könnte sinnvoll sein, die für eine Impfung empfohlene Altersgruppe analog zu bereits bestehenden Impfempfehlungen der STIKO zu wählen, um Synergieeffekte bei der Inanspruchnahme nutzen zu können (derzeit: Alter in Jahren 9–17 für die 2. Auffrischungsimpfung für Diphtherie, Tetanus, Pertussis, die 1. Auffrischungsimpfung gegen Poliomyelitis, Pertussis und für die Nachholimpfungen gegen Varizellen,
Hepatitis B, MMR).
...
LG
Christian
__________________
aude sapere!

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Ganz interessant

Also man empfielt etwas, das möglicherweise hilft, ohne zuwissen wie lange es hilft wenn es hilft und ohne die nebenwirkungen sicher zu kennen um empfiehlt es noch ab 9 jährig zu machen, wo es schlicht nichts bringt.

Darf ich in zukunft auch Sachen bei der KK machen, die möglicherweise helfen? Die Sachen an die ich denke haben sicherlich keine nebenwirkungen.
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

Gaby ist offline
Themenstarter Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo Ihr
Bin ehrlich gesagt im Augenblick zeitlich überfordert mit Euren Beiträgen.
Heute erst einmal eine Antwort Für Bernie:
Zitat:
wenn wir ihm einen Abstrich vorlegten, in dem durch HPV-Viren verursachte Krebsvorstufen zu sehen waren,

In einem Abstrich, kann man nicht eine Krebsvorstufe erkennen, sondern nur einen "Verdacht" auf eine Krebsvorstufe. HPV-Virus ist nicht die alleinige Urasche von Krebs. EIN "Provokationsfaktor" ja.

Meine Antwort:
Krebsvorstufen in einem Abstrich bedeuten sicher nur, dass sich Krebs entwickeln kann. Er kann sich entwickeln, deshalb die Vorsicht.
Da hast du ganz recht.
Allerdings ist das Virus der Verursacher dieses Krebses, daher der vorsichtige Umgang mit ihm.

Zitat: Ich sehe leider immer wieder Abstriche, auch, oder meist von jungen Frauen, die eine Abklärung, sprich Konisation erfordern.
Ich hoffe wohl nicht, dass ihr eine Konisation macht, ohne histologische Untersuchung. Oder doch??

Meine Antwort:
Eine Abklärung (Konisation) wird nur immer dann vorgenommen und empfohlen, wenn man zytologisch nicht mehr sicher sagen kann, dass es sich nur um eine oberflächliche Infektion der gefährlichen HPV-Viren handelt.
Nach den seit einiger Zeit geltenden Regeln werden schon bei PAP III D ( das entspricht etwa einer eher oberflächlichen bis mittleren Infektion) Biopsien entnommen, die für die Patientinnen nicht sehr angenehm sind.
Eine Konisation wird erst vorgenommen, wenn ein ernsthafter Verdacht auf eine zytologisch nicht mehr abzuschätzende Gefahr einer Erkrankung vorliegt.
Leider passieren auch in diesem Bereich ab und zu Fehler, da eine manchmal nur entzündliche Veränderung ähnlich der Veränderungen bei einer gefährlichen HPV-Infektion ist.
Das ist aber eher die Ausnahme.

Zitat: Tatsache ist, dass der Patient nicht mehr in der Lage ist, zu entscheiden, ob die vorgeschlagene Therapie für ihn richtig ist.
Natürlich muss der Patien entscheiden. Er (und zwar ganz alleine) trägt ja die Verantwortung, wenn es zu Impfkomplikationen (oder Komplikationen bei einem Eingriff) kommt. Natürlich sollte er fachlichen Rat einholen, entscheiden muss er aber immer selbst.

Meine Atwort:
Leider ist aber der Patient in den wenigsten Fällen kompetent, zu entscheiden, was für ihn richtig ist.
Die Medizin ist für die Mediziner selbst oft nicht mehr zu verstehen, es gibt sehr viele Spezialgebiete, Alternativmedizin, oder anderes.
Auf jedem Gebiet gibt es heute sehr viele verschiedene Ansichten, auch unter den Ärzten.
Ich habe mir angewöhnt, über all diese Themen zu beten, denn den Menschen vertraue ich da sehr viel weniger als der Führung Gottes.
Der Mensch allein steht da wohl eher auf aussichtslosem Posten.

Zitat: Das aber leider durch Laien, die keinerlei Einblick oder Verständnis der Medizin haben.
Ich (als Laie) verstehe sehr wohl, dass jegliche medizinische Eingriffe Risken haben. In meinem engsten Fammilienkreis habe ich einen anerkannten Impfschaden (noch aus der Pockenschutzimpfungszeit). Seit 40 Jahren wird er von der Mutter gepfelgt, keine Minute aus den Augen gelassen. Du kannst dir auch gerne "diese Seite" der Impfungen ansehen, in den "Fachbüchern" wirst du davon nichts finden.
Meine Antwort:
Ja.auch das ist mir bekannt.
Für einen gewissen Anteil der Menschheit bedeutet das Impfen nicht Schutz vor Krankheit, sondern leider das Gegenteil, da er diese Impfungen nicht verträgt.
Deshalb ist aber Impfen nicht generell schädlich, viele bewahrt es vor schweren gesundheitlichen Störungen.
Ich denke, dass da einfach die Impfung nicht ausgereift ist.
Oder die Diagnose der unterschiedlichen Empfindlichkeiten der unterschiedlichen Individuen.
Leider sind diese "Impfunfälle" so selten, dass sie für die Mediziner unter "ferner liefen" laufen.
Wie soll man als Eltern entscheiden?
Impfen lassen oder nicht?
Das relativ kleine Risiko eines Impfunfalls eingehen, oder die Kinder generell nicht impfen lassen.
Ohne Impfung hätten wir allerdings viele Krankheitserreger nicht ausrotten können.
Allein die Pocken würden uns heute noch verfolgen.
All das ist zu überlegen und ich selbst komme zu keinem endgültigen Ergebnis.
Wenn jeder nur aus seiner eigenen kleinen Erlebniswelt urteilt, ergibt das mit Sicherheit keinen allgemeingültigen Weg.

Liebe Grüße
Gaby

PS:ich hoffe am Wochenende mehr Zeit zu haben


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