Schimmelpilz in Wohnung

24.02.15 13:58 #1
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Schimmelpilz in Wohnung

derlogik ist offline
Beiträge: 19
Seit: 08.06.15
Zitat von Daenerys Beitrag anzeigen
"Wissen Sie, es ist sehr unwahrscheinlich, dass jemand in Ihrem Alter ohne Krebs oder HIV daran leiden könnte."
Das habe ich auch schon des öfteren gehört, bezieht sich aber nicht auf die toxische Wirkung, sondern auf eine Aspergillose, aber da dein Antikörpertest ja Negativ ausfiel, hast du die auch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht und diese "Weisheit" trifft auf dich zu.

Natürlich kann sich das mit der toxischen Wirkung noch verbessern, du musst halt nur konsequent Schimmel UND Mykotoxinen aus dem Weg gehen. Da Mykotoxine fast in allen Lebensmitteln enthalten sind, wird das allerdings recht schwierig! Sobald du aus der Schimmelwohnung raus bist kann man das durch die "Sensibilitäten" aber recht einfach abchecken, indem man aufschreibt wann man was ißt und wann dann welche Sympthome auftreten (Achtung dabei kann es, wegen komplexer Interaktionen, zu bis zu 3 Tage Zeitverzögerungen kommen!) Alles was Sympthome verursacht lässt du natürlich konsequent weg, viel bleibt dann wohl nicht mehr übrig, aber ich kam die letzten 10 Jahre mit recht wenig unterschiedlichen Lebensmitteln aus, ohne dass dies weitere Probleme gemacht hätte!

Am Anfang würde ich dir empfehlen nur das hier zu Essen und ausschließlich Wasser zu trinken >

-Parboiled Reis
-hart Kochende Kartoffeln aus der Umgebung
-Grünes Gemüse aus der Umgebung
-Cashew Kerne (hatten bei mir einen positiven Effect wenn ich sie mit Obst kombinierte)
-Äpfel, Birnen, Melonen und Beerenfrüchte
-keine Milchprodukte außer Parmesan und Jogurt (natürlich natur und ohne SägespähneErdbeeren)

Ansonsten noch Darmsanierung mit Mutaflor, B12 Infussionen und DHEA-s Hormon auffüllen. Das wichtigste ist allerdings die Expositionsmeidung, wenn du die hinbekommst, kommst du zumindest zeitweise wieder in denen "Normalzustand"

Natürlich geht es auch schneller > Früher war eigentlich jeder der das hatte nach etwa 3 Tagen, in denen er sich ausschließlich am Meer aufhielt (am besten Sonnenreich, heiß und trocken) und nichts mykotoxinhaltiges aß, sympthomfrei und kam sich komplett gesund vor. Mittlerweile können einem leider diese Flugzeugsprühaktionen einen Strich durch die Rechnung machen und dann funktioniert das nicht mehr so toll, aber ich hatte gerade eine Woche mit streifenfreiem Himmel in Colakli bei Side in der Türkei, die wieder recht gut tat. Deshalb würde ich dir evtl mal zu nem Urlaub direkt am Meer (türkische Badeorte (in Istanbul wird auch gesprüht :( ) könnte evtl aktuell Flugzeugsprühtechnisch ganz vorteilhaft sein > https://www.youtube.com/watch?v=QV9QfekBWYg ), falls du dir das leisten kannst, denn nichts was irgendein Arzt macht und kein Medikament wird dich schneller Regenerieren lassen, als die Sporenfreie Meerluft!

Geändert von derlogik (04.07.15 um 15:36 Uhr)

AW: Schimmelpilz in Wohnung

Daenerys ist offline
Beiträge: 501
Seit: 22.04.14
Hallo derlogik!

Das mit dem Essen ist schon ein Knackpunkt, wenn man sich nicht sicher ist, ob man wirklich an einer Toxikose leidet. Ausserdem ist es leider so, dass jeder Experte auf dem Gebiet Mykosen im Essen andere, teilweise gegensätzliche Empfehlungen abgibt. Zum Beispiel Hartkäse.
Die SGH Berlin empfiehlt, täglich 50 gramm Hartkäse (ohne Löcher) zu essen. Auf der Seite von Dr. Mercola steht wiederum, auf keinen Fall Käse, am allerwenigsten Hartkäse. Im Buch "A beginner's Guide To Mold Avoidence", weleches für extrem Sensible geschrieben ist, steht, dass Hartkäse ok sei, aber nur jener aus Europa.
Alle drei Quellen sind aus meinen Augen gute Quellen, und doch ist sich niemand einig.
Auch das mit dem parboiled Reis habe ich gegenteilig gelesen, also dass man das auf keinen Fall essen soll. Ebenso wiedersprüchlich ist es mit Eiern, Michprodukten, Pilzen und Fleisch.

Ich denke, das erfordert also auch ein langes Ausprobieren.

Wegen der Ferien. Meine beste Zeit in den letzen 12 Monaten hatte ich in Südspanien. Trockenes Klima, wenig Vegetation, Meerluft und frisches Essen vom Biomarkt. Glücklicherweise haben meine Schwiegereltern dort gerade eine Ferienwohnung gekauft. Somit werde ich nach Möglichkeit mehrere Wochen pro Jahr dort verbringen. Aber die Türkei ist natürlich auch ein super Tipp. Da war ich noch nie.

Was ich an der ganzen Toxikose aber immer noch nicht verstehe ist, warum man denn plötzlich sensibel auf Mykotoxine reagiert, wenn man keine Antikörper (also Allergie) hat.
Es ist doch so, dass dann der Körper nicht auf kleine Mengen überreagiert, sondern er hat effektiv zu viel im Körper (toxic overload). Und in diesem Fall müsste man diese toxische Überlastung relativ schnell abbauen können. Aber das ist ja offenbar nicht so. Der Toxische reagiert hypersensibel darauf. Aber wie lässt sich diese Reaktion denn auf physiologischer Ebene erklären?
Es muss doch im Körper etwas passieren, dass ein Betroffener anders reagiert als Menschen, welche gar nicht reagieren? Oder hat dies damit zu tun, dass bei Betroffenen die Ausscheidungsorgane (Darm, Leber, Lymphe, Niere) nicht richtig funktionieren. Wenn das so wäre, dann müsste man aber sagen, dass Mykotoxine tatsächlich gar nicht gefährlich sind, sondern es nur gewisse Leute gibt, die sich dagegen nicht wehren können, genau wie gegen Viren oder Bakterien.

Ist es also das Huhn oder das Ei?
Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass sich beides allmählich aufschaukelt. In einer Phase, in welcher das Immunsystem etwas angeschlagen ist, gerät man in Kontakt mit einem schädlichen Pilz. Der Pilz hat eine offene Tür und kann im Inneren Fuss fassen. Dann reagiert man nicht sofort (aus Unwissenheit), und er kann sich weiter ausbreiten und schwächt gleichzeitig das Immunsystem. Eine Art Teufelskreis also. Und wenn man dann endlich weiss, womit man es zu tun hat, das eigene Immunsystem bewusst stärkt, dann ist die Mykose schon soweit fortgeschritten, dass auch ein normales Immunsystem nicht mehr einfach damit klarkommt. Darum braucht es Vermeidung von Mykotoxinen in der Nahrung und aus der Aussenwelt.

So ungefähr denke ich mir das.
Aber es will mir trotzdem nicht so recht in den Kopf, warum z.B. du schon 10 Jahre so isst, und sich deine Toxikose nicht aufgelöst hat. Das müsste doch dann möglich sein. Oder warst du so extrem exponiert, dass es deshalb extren lange dauert?

Schimmelpilz in Wohnung
ImmerMuede
M. Erfahrung nach schaukelt sich das hoch. Man muss die gesamte toxische Belastung des Körpers sehen,eben auch andere Vergiftungen und alle Allergien und alle Unverträglichkeiten. Und dann kommt noch das Histamin dazu und dann läuft der Kessel über.

Käse kann ich überhaupt nicht essen. Reis auch nicht, Kartoffeln auch nicht Selbst bei Gemüse muss ich unheimlich aufpassen, ob irgendwo auch nur leicht angeschlagene Stellen dran sind. Sobald irgend etwas ansatzweise in Verderbnis übergeht, kann ich es nicht mehr essen.

Früher konnte ich solche Sachen beliebig essen, zb. gelbe Bananen, selbst Bananen, die schon braun wurden, habe ich gerne gegessen. Geht alles nicht mehr.

Ist ja auch ein Vabanque-Spiel, denn man sieht die Schimmelspilzsporen ja nicht. Zum Beispiel bei Äpfeln. Man kann zwar mal drüber fühlen, aber man kann trotzdem einen Apfel erwischen, wo die Verpilzung schon im Gange ist, und dann hat man eine Reaktion. Ist der Apfel knackfrisch, besser noch: noch nicht ganz reif, und direkt vom Baum, dann geht es.

Deshalb vertrag ich auch das ganze Grünzeug nicht gut. Wenn ich dagegen einen Kübel Eis esse,dann ist der garantiert schimmelpilzfrei, und ich hab anschließend nur Bauchschmerzen wegen der großen Menge. Aber von Schimmelpilzsporen bekomme ich richtig ekligen lang andauernden Juckreiz, das ist nicht mehr schön. Das braucht kein Mensch. Schlafen kann man dann auch nicht, ist ja klar.

wie soll man dem Zeug aus dem Weg gehen, es geht nicht. Ich habe nochmal wegen des Mucor Racemosus gegoogelt, bin aber nicht fündig geworden. Das ist ja noch exotischer. Aber dieser Pilz könnte in Zusammenhang mit meiner Thrombozytopenie stehen.

AW: Schimmelpilz in Wohnung

Daenerys ist offline
Beiträge: 501
Seit: 22.04.14
Aber wenn Zucker dir nichts ausmacht, sondern die Pilzhaltigen Lebensmittel, dann hast du doch eher eine Allergie, nicht? Zucker fördert ja in hohem Masse die im Körper befindlichen Pilze. Und wenn du darauf nicht reagierst, dann solltest du ja weing im Körper haben.
Wie steht es denn mit der Belastung von Aussen, Pilzsporenflug in den Sommermonaten oder nach einem Gewitter, wenn es danach wieder warm ist? Erhöhen sich da deine Symptome? Häufig befinden sich in der Nahrung ja gleiche Pilzgattungen wie in der Luft.

Schimmelpilz in Wohnung
ImmerMuede
Von Zucker bekomme ich Bauchschmerzen
Ich habe eine SChimmelpilzallergie (oder mehrere, k.Ahnung).
Ich habe auch Candida, aber nicht so viel.
Mit der Luft habe ich Probleme, wenn es lange nicht regnet. Wegen des Staubes. Ich gehe aber auch hier nicht oft raus. Wenn ich im Wald bin, gehts mir sehr gut. In der Stadt gar nicht.

Mit den Pilzen das ist sehr schwierig, finde ich. Eine Ärztin hat mir mal gesagt, das mit den SChimmelpilzen sei "so flüchtig". Mehr war da nicht zu machen. Vielleicht probier ich da mal eine neue Testserie im Herbst, ich habe ja eine neue HNO, die macht auch Allergietests. Man weiß ja nicht,vielleicht bringt es was.

Mir ging es eher um die innerlichen systemischen Pilzerkrankungen. Die sich v. allem in Lungenproblemen äußern. Die hab ich auch.

Schimmelpilz in Wohnung

derlogik ist offline
Beiträge: 19
Seit: 08.06.15
@Daenerys: Ui endlich mal jemand der sich ein bisschen informiert!

Durch die Sensibilitäten kann man zum Glück selbst am Besten abchecken was passt und was nicht! Parboiled Reis kann z.B. nicht allzu schlimm sein, denn den habe ich nach der Erkrankung etwa 10 Jahre täglich gegessen und immer vertragen. Außerdem bekam ich den von der Leiterin einer Berliner Selbsthilfegruppe empfohlen, die durch Fehlbehandlung (mykotoxinhaltige Antibiotika-Infusionen bei Mykotoxinen als Hauptursache der Erkrankung) so extrem erkrankte, dass sie zeitweise ins Koma fiel, wenn sie etwas Mykotoxinhaltiges aß und die deshalb am allerbesten beurteilen konnte was geht und was nicht! Wenn schwarze Körner dabei sind schmeißt du natürlich die ganze Packung weg, dann dürfte das eher keine Probleme machen Bei Kartoffeln hat Immermüde recht, die sind in den letzten Jahren, dank regelmässigem, ausgiebigem Regnen lassen, oft angegammelt und unverträglich. Kann man aber ab und zu mal ausprobieren, in trockenen Phasen funktionieren manche Sorten ganz gut. Wichtig dabei ist, zu beachten, dass die, die zu sauber sind schon mal gewaschen und deshalb nass wurden, was ungünstig ist und die, an denen zu viel Dreck hängt auch Schimmelgefährdet sind, die verträglichen sind etwa in der Mitte, bei der Sache muss man ziemlich differenziert dran gehen und viel mitdenken.
Parmesan empfehle ich immer weil ich davon ausgehe, dass man Glutamat und Hefeextrakt weg lässt. Wenn ich das richtig verstanden habe ist Glutamat so eine Art Neurotransmitter, der das Gehirn nur dann matschig macht, wenn es durch Fertigfood im Übermaße vorkommt. Hat man aber gar nichts davon funktioniert das Hirn auch nicht optimal. Im Parmesan ist eine natürliche Variante davon enthalten und weil der so einen intensiven Geschmack hat, kann es kaum vorkommen dass man davon zu viel ißt

"Was ich an der ganzen Toxikose aber immer noch nicht verstehe ist, warum man denn plötzlich sensibel auf Mykotoxine reagiert, wenn man keine Antikörper (also Allergie) hat."

Da hast du echt so einiges falsch verstanden > Die Antikörper hat man, wenn es der Schimmel in die Blutbahn geschafft hat und deren Existenz hat nichts mit einer Allergie zu tun, sondern deutet auf eine Infektion mit einem Schimmelpilz (z.B. einer Aspergillose) hin! Das ist eine völlig normale Körperreaktion, denn ließe das Immunsystem den Schimmel unattackiert, würde der versuchen loszuwuchern wie er es bei Toten macht. Keine Anti-Körperbildung bei Schimmelkontakt in der Blutbahn ist die unnormale und hoch kritische Variante, denn das würde zeigen, dass dein Immunsystem nicht auf den Eindringling reagiert! Wie man bei solchen Menschen dann aber überhaupt eine Aspergillose diagnostizieren kann, habe ich noch nicht so richtig verstanden, aber es muss möglich sein, denn nachdem man mir Jahrelang an der Charite Blut für Antikörpertests abnahm, erwähnte man irgendwann, dass man meine Antikörper für Patienten nutzen wolle, die keine eigenen bilden können.

Es könnte also sein, dass du nur zu viele Mykotoxine und eben nicht zu viel Schimmel abbekommen hast, was z.B. passieren kann, wenn man den Schimmel mittels chlorhaltigem Schimmelvernichter tötet! Das sollte man niemals machen, denn dann lässt der alles an Toxinen raus was er hat!

"Es muss doch im Körper etwas passieren, dass ein Betroffener anders reagiert als Menschen, welche gar nicht reagieren?"

Da gibts echt tausend Erklärungen für, am einleuchtensten kommen mir bis jetzt die hier vor >

von Dr. Daunderer > frei nach derlogik >

Kommen Mykotoxine in eine normale Gehirnzelle > schädigen sie diese etwas und ziehen dann weiter
Kommen Mykotoxine in eine Gehirnzelle, in der sich schon Quecksilber befindet > verursacht dies, dass die Mykotoxine nie wieder aus der Nervenzelle heraus kommen > und dadurch wird sie nicht nur etwas geschädigt sondern komplett zerstört
1 + 1 = 1000 sagt man da zur Verdeutlichung dieses Effekts in der Toxikology

oder hier exakt von Klinghardt >

"Wenn wir Pilze unter einem Faradayschen Käfig wachsen lassen, kann
man ermitteln, wie viele Toxine von ihnen ausgeschieden werden und wie stark diese Gifte sind. Nimmt man die Abschirmglocke weg und setzt die Pilzkulturen dem häufig anzutreffenden Handyfunk aus, steigert sich ihre Aktivität, und es werden 600-mal mehr Toxine ausgeschieden, und die sind noch aggressiver als jene ohne Elektrosmog. Die Keime reagieren auf den Stress mit Toxinen. Keime kommunizieren mit uns durch die Erkrankung: Seit Ihr diesen blöden Handymast habt, geht's uns nicht gut, und wir lassen Dich das wissen.“
> http://www.maes.de/16%20LESEPROBEN/m...LIT%C3%84T.PDF

Eine Interaktion mit hochfrequenten elektromagnetischen Wellen kann ich bestätigen und deshalb rate ich dir auch dazu kein Wlan, DECT oder Handy zu benutzen und die funkenden Stromzähler, die man dir wohl demnächst einbauen will, zu verweigern! Den Strom während des Schlafens komplett abzustellen kann auch wahre Wunder wirken, denn die Entgiftungsfähigkeit des Körpers funktioniert nur im natürlichen elektromagnetischen Feld der Erde wirlich optimal!

"Aber es will mir trotzdem nicht so recht in den Kopf, warum z.B. du schon 10 Jahre so isst, und sich deine Toxikose nicht aufgelöst hat. Das müsste doch dann möglich sein. Oder warst du so extrem exponiert, dass es deshalb extren lange dauert?"

Ich wohnte etwa 2 Jahre in einer Wohnung mit so ziemlich Allen gesundheitlich relevanten Schimmelpilze und bemerkte später, dass ich evtl schon seit etwa 3-4 Jahren eine Tischplatte mit mir herumschleppte, unter deren Messingbeschlag ein Aspergillus Fumigatus in Reinkultur wucherte :P
Ich bin schon etwa 2000 erkrankt und vertrage mittlerweile wieder Alles relativ gut, falls dich das beruhigt, Ich behalte die Diät nur weitgehend bei, weil mir auffiel wie negativ sich raffinierter Zucker, Weizen und Alkohol auf die Intelligenz auswirken! Viele Dinge, die der Mykotoxingeschädigte weg lassen muss, haben auch auf Andere eine verblödende Wirkung, nur halt so langsam und soft, dass sie nichts davon mitbekommen und so ganz langsam und unbemerkt in eine Art Zombiezustand übergehen!

Es ist auf jeden Fall sehr, sehr ratsam erstmal langfristig Alles konsequent zu meiden, was Symthome verursacht, ich machte das so und bin so ziemlich der Einzige von Dr. Binz ehemaligen Schimmel-MCS Patienten, bei dem nicht Alles permanent schlimmer wurde und bei mir fielen auch neue IQ-Tests besser aus als alte, was bei MCSlern auch eher selten vorkommen soll (evtl auch Ganja zu verdanken ). Ich zog das mindesten 10 Jahre konsequent durch und ärgere mich gerade, dass ich davon abkam, denn Zucker, Alkohol und Co haben auch, ganz abgesehen von der Mykotoxin-Interaktion, noch ganz andere negative Auswirkungen! Verzichte ich z.B. auf Alkohol und Zucker, bin ich NIE depressiv, trotz Krankheit, 10 Jahre lang nicht und das finde ich so vorteilhaft, dass ich das Zeug ganz freiwillig immer wieder langfristig weglasse. Dank Monsanto ist es heute auch ganz abgesehen vom Mykotoxingehalt äußerst ratsam auf Weizen und Co zu verzichten > https://www.youtube.com/watch?v=3ivpJx3gkMY

„Meine beste Zeit in den letzen 12 Monaten hatte ich in Südspanien. Trockenes Klima, wenig Vegetation, Meerluft und frisches Essen vom Biomarkt. Glücklicherweise haben meine Schwiegereltern dort gerade eine Ferienwohnung gekauft. Somit werde ich nach Möglichkeit mehrere Wochen pro Jahr dort verbringen.“

Wenn du dich weitestgehenst direkt am Meer aufhältst, ist auch die Luft in Spanien besser als die, die du hier so abbekommst, deshalb ist es sehr ratsam sich möglichst häufig dort aufzuhalten! Besonders den Herbst solltest du dort verbringen, denn dann, da hat ImmerMuede recht, kann man dem Schimmel in Deutschland nicht aus dem Weg gehen und Alle Schimmelgeschädigten bekommen einen riesigen Rückschlag :/

Die Selbsthilfe hier rät wegen der Schimmelgefahr übrigens von Bio ab >
Selbsthilfegruppe für Pilzerkrankungen und chronische Müdigkeit Berlin
sieht nicht ganz so seriös aus, hat aber recht viele Interessante Infos gesammelt!

Geändert von derlogik (06.07.15 um 02:28 Uhr)

Schimmelpilz in Wohnung
ImmerMuede
Je mehr du schreibst, derlogik, desto mehr meine ich, dass die Thematik auch auf mich zu trifft, aber ich lerne ja noch, und lernen tut man nur durch selbst ausprobieren.

So lasse ich die relevanten Sachen (Zucker, Weißmehl überhaupt immer mehr Kohlehydrate) konsequent weg, gehts mir gut, aber nur eine Zeitlang, ich halte das nich lange durch, nur ein paar Wochen, länger im Sommer als im Winter, weil das helle Licht die Depression verdrängt, aber im Winter bin ich regelrecht kohlehydratsüchtig (v.allem Brot), und das ist schlecht. Eine starke Verschlechterung bzw. erst mal ein Überhaupt Kranksein habe ich erst hier an diesem Ort, der stark e-smog-belastet ist, erfahren, und symptomfreiheit (oder fast symptomfreiheit) nur im tiefen Wald, wo gar nichts ist.

Die Erklärung von Klinghardt könnte auch ein Beleg dafür sein, dass selbst eine relativ niedrige Pilzbesiedelung starke Probleme macht. Und sie wäre ein Argument dafür, selbst niedrige Pilzpopulationen noch niedriger zu halten, so weit es geht.

Schimmelpilz in Wohnung

Rheingold ist offline
Beiträge: 252
Seit: 17.04.09
Hallo Repunalle;
mit Salatessig aus dem Supermarkt bekommt man sehr viele Schimmelpilze weg.
Einen schuss Essig zum Putzwasser oder in die Waschmaschine zur Wäsche geben.
Etwas Essig auf einen feuchten Lappen schütten und am Boden trockenen lassen bekämpft viele Schimmelpilze.
Alles Gute
Rheingold

AW: Schimmelpilz in Wohnung

derlogik ist offline
Beiträge: 19
Seit: 08.06.15
@Reingold > Wie der Klinghardt-Artikel schon Nahe legt ist ein Schimmelpilz ein Lebewesen, das es nicht mag wenn man es attackiert oder tötet und auf sowas damit reagiert, dass es die giftigsten Substanzen, die es im Repertoire hat, rausläßt! Deshalb ist es eigentlich fast immer eine schlechte Idee einen Pilz in der Wohnung oder im Körper töten zu wollen und deshalb entfernt man Schimmel einfach mit einem feuchten Tuch und hat dabei Handschuhe und Mundschutz an!

Schimmelpilz in Wohnung

derlogik ist offline
Beiträge: 19
Seit: 08.06.15
@ImmerMuede > Ich hatte den "Vorteil“, dass es mir massiv schlecht ging, wenn ich etwas falsches aß. Manchmal startete ich Morgens top fitt, lief etwa 2 Blocks weit, aß da ne Pizza incl ner Cola und war dann plötzlich so fertig, dass ich mich auf dem Rückweg 2mal hinsetzen musste, für 5 Minuten Weg fast ne Stunde brauchte und zu Hause angekommen erstmal 7-8 Tage nichtmehr aus dem Bett herauskam und mich so krank fühlte, wie noch nie. Wenn ich einen komplett klaren Kopf hatte und nur einen Schluck Bier trank, kam ich innerhalb kürzester Zeit in so ne Art Hirntod-Zombiezustand und starrte nur noch Löcher in die Luft, deshalb viel es mir recht leicht das ganze Zeug wegzulassen. So ein tolles High bekomme ich von keinem Essen, dass ich im Gegenzug dafür über ne Woche wie ein Zombie durch die Gegend wanke!

Zitat von ImmerMuede Beitrag anzeigen
.., aber im Winter bin ich regelrecht kohlehydratsüchtig (v.allem Brot), ...
Manche Pilze wie z.B. Candida können bewirken dass du Heißhungerattacken auf das bekommst, was sie wachsen lässt, obwohl es dir dann viel schlechter geht! Wenn du dir also ne Pizza reinschiebst und Cola dazu trinkst, obwohl du eigentlich mitbekommst, dass es dir dadurch sehr viel schlechter geht, verhältst du dich eigentlich fast wie so eine Art Zombie, die sich von einem Darmpilz fernsteuern lässt! Wenn man sich das klar macht, fällt es evtl einfacher das Ganze zu unterlassen, bei mir funktioniert es auf jeden Fall, mein Wille ist stärker als der von so einer Mikrobe! Essen ist reine Gewohnheitssache, man gewöhnt sich an so ziemlich Alles und dieses „Oh schmeckt das toll!“-Gefühl beim Verzehr von Zucker und Weizen ist zumindest beim Schimmelgeschädigtem mit hoher Wahrscheinlichkeit eine durch Toxine verursachte Fehlwahrnehmung!

Die Nahrungsumstellung funktioniert übrigens viel besser wenn man Glutamat komplett weglässt! Wenn ich 1-2 Wochen lang nur noch selbst zubereitete, lediglich mit Salz gewürzte, Dinge aß, verfeinerte sich meine Geschmackswahrnehmung, ich nahm mehr Nuancen war und irgendwann schmeckte mir das auch. Wenn ich dann allerdings nur einmal etwas Glutamathaltiges vom Imbiss aß, schmeckten mir meine selbstzubereiteten Gerichte für die nächsten Tage erstmal nichtmehr! Das Zeug ist fast so ne Art Droge, die man dem Essen beimischt und die bewirkt, dass man noch mehr davon essen will und einem Alles ohne diese „Droge“ nicht mehr schmeckt! Deshalb, wird die Nahrungsumstellung auf Gesundes fast zur Unmöglichkeit wenn man dieses fieße Zeug nicht komplett meidet


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