Organochlorverbindungen entgiften:PCB/Lindan/Dioxin/DDT/PCSD/PCAD

25.04.12 16:02 #1
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Organochlorverbindungen entgiften: PCBs, Lindan, Dioxin, DDT, PCSD/PCAD, Pentachlorphenol …

In diesem Thread soll es darum gehen, geeignete Entgiftungsmethoden für die Entgiftung von Organochlorverbindungen zusammenstellen. Weil ich selber mit einigen Organochlorverbindungen vergiftet bin, hier meine Recherche zu möglichen Entgiftungsmethoden.
Ich fasse hier alle Organochlorverbindungen zusammen, weil oft eine Methode, mit der man den einen Organochlor-Typ entgiften kann, auch für andere Organochlorverbindungen zur Entgiftung geeignet ist – nicht immer, aber oft.

Viele Organochlorverbindungen gehören aufgrund ihrer hohen Halbwertszeiten von bis zu mehreren Jahrzehnten zu den am schwersten zu entgiftenden Toxinen. Sie sind sehr resistent, und widersetzen sich dem inneren Abbau durch Leber und Niere lange Zeit.
Die Halbwertszeit gibt die Zeit an, nach der im Körper die Hälfte der Giftmenge zerfallen bzw. abgebaut ist. Bei einer Halbwertszeit von 30 Jahren wären also nach 30 Jahren die halbe Menge des kummulierten Giftes abgebaut, die andere Hälfte wäre noch vorhanden. D.h. die normale Entgiftung über Leber und Niere kann sich über 60 Jahre hinziehen, wenn man nicht mit geeigneten Entgiftungsmethoden eingreift, die die Halbwertszeit verkürzen. (Zu beachten: Die Halbwertszeit eines Toxins im Boden kann von der im menschlichen Körper differieren).

Am Anfang erschien es mir für nahezu unmöglich, dieser hohen Resistenz irgendwie beizukommen. Doch v.a. die lipophile Eigenschaft der Organochlorverbindungen, sich also an Fette zu binden, eröffnet einige Entgiftungsmöglichkeiten, und auch das Ausschwitzen von Toxinen über die Haut mit Schwitzverfahren stellt eine Möglichkeit dar.

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An erster Stelle sei auf das Ausschwitzen von Toxinen mit der Ferninfrarotsauna verwiesen. Über den Schweiß können Gifte aller Art ausgeschwitzt werden. Gerade für die Gifte mit langen Halbwertszeiten ist dies eine relativ schnelle und einfache Methode, sie loszuwerden. Leber und Niere werden nur gering belastet, und man spart sich die sogenannte „Giftung“ in der ersten Phase der Entgiftung (beim Giftabbau in der Leber, können zunächst andere, teils noch giftigere Substanzen anfallen, die die Leber auch noch abbauen muß, und die nicht selten irgendwo im Körper abgelagert werden).
Zur Ferninfrarotsauna gibt es einen eigenen Thread von mir, in dem viele Informationen zusammengestellt sind. Amerikanische Umweltmediziner arbeiten z.T. bevorzugt mit dieser Methode:
http://www.symptome.ch/vbboard/cfids...ntgiftung.html

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Eine zweite Methode ist die Phospholipid Exchange Therapie nach Dr. Patricia und Dr. Ed Kane. Dies ist eine Therapie zur Beschleunigung des inneren Abbaus der Gifte mittels Glutathion und Phosphatidylcholin.

Es wird die wichtigste körpereigene Entgiftungssubstanz Glutathion zusammen mit Phosphatidylcholin i.v. als Infusionen verabreicht, oder wenn dies zu stark ist, wie bei mir, in kleineren Dosierungen oral gegeben.
Phosphatidylcholin (PC) ist eine Substanz, die ihren Platz in den Zellmembranen hat. Toxine lagern sich ebenfalls gerne in die Zellmembranen ein. Wenn man nun Phosphatidylcholin i.v. oder oral zuführt, lagert es sich aufgrund seiner starken Affinität zu den Zellmembranen dort ein und löst im Austausch („exchange“) Toxine heraus. Diese kommen in den Blutkreislauf und können durch das gleichzeitig verabreichte Glutathion entgiftet werden. Gleichzeitig repariert das Phosphatidylcholin die Schäden in den Zellmembranen.

Ich hätte nicht gedacht, daß der innere Abbau über Leber und Niere so „rasch“ gelingen kann, aber meine Befunde brachten es ans Licht. Mit dieser Therapie habe ich nach knapp 2 Jahren Lindan um 10% reduziert, Chlorbenzene um 20%, PCBs um 30% (unterstützt mit Reiskleie, dazu später mehr), Penta- und Trichlorphenole um 15%, und eine „Organochlorgruppe“ mit Aldrin, Dieldrin, DDT und einigen anderen um 40%.
Der Befund war ein Pestizid-Screening in den Fettzellen. Es wurden also nur die Belastungen in den Fettzellen gemessen. Im Gegenzug dazu verbesserte sich der Energiestoffwechsel (ATP) um 10 %.

Glutathion sollte nach M. Pall – wenn oral - entweder als liposomenumhülltes Glutathion (von Heidelberger Chlorella) eingenommen werden, oder als retardiertes Präparat (von Thorne über Centropa). Bei allen anderen Präparaten läuft man Gefahr, daß das Glutathion im Magen/Darm in die einzelnen Aminosäuren aufgespalten wird und von den Zellen wieder neu zusammengebaut werden muß. Nicht selten funktioniert aber die Glutathion-Synthese in den Zellen nicht, sodaß diese Präparate nicht zum Ziel führen.
Phosphatidylcholin (PC) ist ebenfalls von Centropa erhältlich als Flaschen mit 16 Unzen Inhalt. Mit einem ½ TL täglich abends beginnen, Steigerung auf 2 TL möglich. Dazu bekam ich 2 Kapseln Glutathion von Thorne verordnet. PC ist teuer, eine Flasche reicht aber sehr weit. Lecithin als Ersatz für PC ist ungeeignet (siehe Dokument Dr. Kane).

Weil diese Entgiftungsmethode im deutschsprachigen Raum noch ziemlich unbekannt ist, und es nur von Dr. Kane englischsprachige Bücher darüber gibt, nenne ich die Praxis, die sich damit gut auskennt: Praxis Milz-Bieber in Bad Grönenbach. Sie machen das bei zig Patienten im großen Stil. Man kann dort die Behandlung initial beginnen und die Infusionen dann zuhause sich vom Hausarzt geben lassen.
Mit dieser Therapie wird das Gehirn und die Organe erreicht, und es lassen sich auch Schwermetalle und andere Toxine entgiften. Nur jene Gifte, für die der Körper keine Abbauwege kennt, erreicht man damit nicht, hier hilft nur Ausschwitzen in der Sauna (s.o.).

Ein englischsprachiges Dokument von Dr. Ed Kane und Dr. Patricia Kane: „BodyBio Bulletin: Phosphytidylcholine Life’s Designer Molecule“
http://www.bodybio.com/BodyBio/docs/...dylcholine.pdf

Die deutsche Seite der Praxis Milz-Bieber: Körper-Zell-Regeneration

Laut Kuklinski werden Pentachlorphenol, Lindan, Dieldrin, Eulasane in Form von PCSD/PCAD, DDT, Chlorpyrifos, Methoxychlor, Moschus-Ketone, Permethrin, aber auch polyzyklische aromatische, alipathische Kohlenwasserstoffe und PCBs über das Glutathion-System entgiftet.
Gulf war syndrom unter deutschen Dchern

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Zum Entgiften von PCBs und Dioxinen gibt es ein englischsprachiges Dokument, das mehrere Entgiftungsmethoden mit oralen Präparaten aufzeigt: „Reduction of Dioxins and Polychlorinated Biphenyls (PCBs) in Human Body“ von Mochida, Fukuta, Matsuno, Mori. Vor 2 Jahren stand noch der volle Artikel im Netz, derzeit kann er leider nur noch gegen Entgelt gekauft werden.

Das Wichtigste daraus: Das beste Ergebnis wurde mit dem Cholesterinsenker Colestimide erzielt. In 6 Monaten konnten durchschnittlich PCBs und Dioxine um 20 % reduziert werden. Je höher die Belastung mit den Toxinen war, desto höher war auch die Ausscheidung (bis 40 % in 6 Monaten). Die Dosierung war 3g/Tag, wobei es sich um Patienten mit zu hohen Cholesterinspiegeln handelte. Man sollte also die Dosierung an seinen persönlichen Cholesterinspiegel anpassen, da zu niedrige Cholesterinspiegel auch nicht gut sind (Cholesterin wird gebraucht für die Synthese von Hormonen u.a.m.).
Colestimide kann in Deutschland über die Auslandsapotheke besorgt werden, ist aber recht teuer.

Ein ähnliches Dokument zu Colestimide gibt es im Volltext zugänglich: „Colestimide reduces Blood Polychlorinated Biphenyl Levels“ Sakurai, Fukata, Todaka, Saito, Bujo, Mori:
http://www.jstage.jst.go.jp/article/.../45/5/327/_pdf)

Weiter wird in erst genannter Studie berichtet, daß in vitro (außerhalb lebendiger Organismen, z.B. im Reagenzglas) Reiskleie eine hohe Adsorption von PCBs zeigte. Auch in vivo (innerhalb lebendiger Organismen) wurde diese beschleunigende Elimination für PCBs und Dioxine durch Reiskleie bestätigt, und zwar assoziiert mit dem Gehalt von „lignin“ (Lignine - das „Holzige“. Vermutlich ist damit der Kleiefasergehalt gemeint.)


Eine weitere Studie bestätigt dies: „Binding effect of polychlorinated compounds and environmental carcinogens on rice bran fiber“ von Sera, Morita, Nagasoie, Tokieda, Kitaura, Tokiwa.
In der Einleitung heißt es, daß Reiskleie und „pulp lignins“ (Fruchtfleisch-Lignine?) mehr als 90 % PCBs und Dioxine gebunden haben. Für nähere Informationen, muß man die Studie kaufen (Elsevier).

Die Sache mit der Reiskleie ist ein zweischneidiges Schwert. Es gab in Japan eine Vergiftungsserie durch Reisöl, das mit PCBs und Dioxinen belastet war (Yusho-Krankheit). Wenn die Felder oder Ernte aus irgendeinem Grund mit Organochlorverbindungen in Berührung kommen (PCBs werden selten auch als Pestizide auf den Feldern versprüht/Dioxine stammen aus Industrieabgasen), bindet der Reis diese enorm gut. Deshalb ist es unumgänglich, Bio-Reiskleie zum Entgiften zu verwenden. Vor 2 Jahren gab es noch keine Bio-Reiskleie - es gab nur rückstandskontrollierte Reiskleien, die stichprobenartig getestet wurden (auch Werz-Reiskleie war nicht in Bio-Qualität). Wie ich aber jetzt gesehen habe, bietet Bioticana Bio-Reiskleie an.

Auch Grüner Tee und Chlorella werden in der ersten Studie als Entgiftungsmöglichkeiten für PCBs genannt, aber keine weiteren Angaben über die Relevanz.

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Eine weitere Möglichkeit, Organochlorverbindungen zu entgiften, ist Olestra. Olestra ist ein in den USA gebräuchlicher kalorienfreier Fettersatzstoff, der zur Gewichtsreduzierung eingesetzt wird. Er wird vom Körper nicht aufgenommen und nicht verdaut, und verlässt ihn so, wie er aufgenommen wurde. Olestra senkt den Cholesterinspiegel.

Eine englischsprachige Studie berichtet, daß die Halbwertszeit von Dioxinen mit Olestra von 7 Jahren auf 1-2 Jahre reduziert werden konnte: „Olestra increases faecal excretion of 2,3,7,8-tetrachlorodibenzo-p-dioxin“ von Geusau, Tschachler, Meixner, Sandermann, Päpke, Wolf, Valic, Stingl, McLachlan.
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736

Auch für PCBs trifft dies nach einer Studie von Moser und McLachlan (1999) beim Menschen zu. A non-absorbable dietary fat substitute enhaces elimination of persistent lipophilic contaminants in humans. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10481251

In Deutschland/Europa ist Olestra verboten. Grund ist, daß Olestra in größeren Mengen genossen Durchfall, Darmkrämpfe, und eine Stuhlinkontinenz macht: Die Fette werden bei größeren Mengen vom Schließmuskel nicht zurückgehalten.

Es gibt aber auch bei uns US-Importe, bei denen man fündig werden kann. Genossen wird Olestra meist in Form von fettfreien Kartoffelchips, die damit hergestellt wurden: „Fat-free Pringles“ – man muß aber darauf achten daß sie wirklich mit Olestra und nicht mit anderen Fettersatzstoffen gebacken wurden.

Geändert von Gini (25.04.12 um 16:52 Uhr)

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PCBs und andere aromatische Organochlorverbindungen (Kategorie:Chloraromat) können nach Hulda Clark ausgeleitet werden: ½ Tasse 25 min ozonisiertes Olivenöl, ½ Tasse 5min ozonisiertem Wasser und ½ Tasse frisch gepressten Grapefruitsaft gut miteinander verschüttelt auf nüchternen Magen trinken; danach kann man PCB im Urin nachweisen. Man braucht dazu einen Ozonisator. Über die Relevanz ist nichts ausgesagt.
gesund-im-net

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Eine weitere Möglichkeit zum Entgiften der Organochlorverbindungen tut sich mit Medizinalkohle auf. Medizinalkohle wird v.a. bei akuten Vergiftungen auf toxikologischen Stationen verwendet, um Gifte, die sich noch im Verdauungstrakt befinden, zu binden, ehe sie vom Körper resorbiert werden.
Zum zweiten bindet Aktivkohle die Gifte, die von der Leber bei akuten Vergiftungen verstärkt abgebaut und dem Darm zur Ausscheidung zugeführt werden und verhindert, daß diese durch den enterohepatischen Kreislauf erneut vom Körper wieder aufgenommen werden. Dieser „enterohepatische Kreislauf“ (Leber – Darm – Blut – Leber) wird durch Aktivkohle wirksam unterbrochen, und von der Leber abgebaute Gifte werden dann auch tatsächlich durch den Stuhl ausgeschieden. Sie können nicht mehr resorbiert werden.
Medizinalkohle hat ein sehr großes Adsorptionsvermögen, wodurch sie in der Lage ist, sehr viele Toxine an sich zu binden. Sie wird vom Körper nicht resorbiert.

Es gibt wenige Gifte, die von Medizinalkohle nicht oder nur schlecht gebunden werden können. Unter den Organochlorverbindungen zählt nach Daunderer DDT dazu, gifte.de jedoch schreibt, daß bei DDT-Vergiftungen Medizinalkohle eingesetzt werden kann.

Obwohl Medizinalkohle in erster Linie in akuten Vergiftungssituationen eingesetzt wird, kann man sie auch bei chronischen Vergiftungen einsetzen, dann, wenn es sich um Gifte handelt, die von der Leber über den Darm ausgeschieden werden (1), und bei Vergiftungen mit lipophilen Substanzen (2) (Zahlen in Klammern sind Quellenangaben).
Die Entgiftungsmechanismen werden in den diversen Dokumenten unterschiedlich beschrieben:

1. Kohle wird vom Körper nicht resorbiert, aber bei lipophilen Substanzen verhält sich das Dünndarmepithel wie eine „Dialysemembran“: durch passive Diffusion gelangen lipophile Giftstoffe aus dem Blutplasma in den Darm. Auf diese Weise können Plasma und Gewebe nach und nach entgiftet werden (2)
2. Innere Giftkonzentrationen können bei fettlöslichen Giften bei Dicken durch Nulldiät und das Gegengift Paraffinöl-Kohle über eine Unterbrechung des Leberabbaus über die Galle in den Stuhl ausgeschieden werden (3)
3. Die Kohle im Darm bindet die Gifte, die über die Galle beim Fasten in den Darm ausgeschieden werden (Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs) (4)

Namentlich nennt Daunderer, daß bei Abbau der Fettspeicher Pentachlorphenol, Lindan, PCBs, Dioxine und allgemein „Pestizide“ entgiftet werden können. (5)

Daunderer empfiehlt bei chronischen Vergiftungen, immer wieder eine 3-tägige Nulldiät
mit Medizinalkohle zu machen. Weil lipophile Gifte bevorzugt im Körperfett abgespeichert werden, werden sie bei Nulldiät aus den abgebauten Fettspeichern freigesetzt und kommen in die Blutbahn zur Entgiftung. Es wird täglich 1 x 10 g Kohle-Pulvis in einem Glas Wasser (250 ml) eingenommen. Wenn der Stuhl schwarz ist, beginnt die Nulldiät. Weil Kohle Verstopfung verursacht und die Kohle-Gift-Komplexe sich nach 1-2 Tagen wieder lösen, muß ein Abführmittel, das nicht an Kohle bindet, zusätzlich eingenommen werden, damit die Kohle-Gift-Komplexe sicher ausgeschieden werden. Es muß so viel Wasser getrunken werden, bis der Urin klar wird. Bei Schwindel- oder Schwächegefühl muß die Nulldiät abgebrochen werden.

Daunderer nennt als Abführmittel Paraffinöl (wird nicht resorbiert) oder Natriumsulfat, sagt aber nicht genau, wann welches zu bevorzugen ist. Paraffinöl erwähnt er im Zusammenhang mit lipophilen Giften. Gifte.de schreibt, daß Paraffinöl heute nicht mehr verwendet wird und empfiehlt Lactulosesirup.
Paraffinöl: 3 x 1 TL bis 3 x 3 EL
Glaubersalz in Form von Natriumsulfat (nicht Magnesiumsulfat): 2 EL.
Man kann die Abführmittel mit der Kohle mischen oder das Abführmittel nach der Kohle hinterher trinken.

Medizinalkohle hat die Eigenschaft, nicht nur Toxine zu binden, sondern es bindet auch Medikamente, Vitamine, Zucker und Aminosäuren. Aus diesem Grund muß darauf geachtet werden, daß Medikamente im zeitlichen Abstand zu Kohle eingenommen werden (2). Wer Medikamente, Retardpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel während der Nulldiät einnehmen muß/will, sollte Dokument (2) unbedingt vorher lesen.
Wenn man mit Kohle entgiften und gleichzeitig essen will, muß die Kohle entsprechend höher dosiert werden, was sich aber kaum rechnen wird, da sie recht teuer ist (Tagesration ca. 4 Euro im Internet). Sie kann zwar in Deutschland von Umweltmedizinern bei akuten Vergiftungen auf Kassenrezept verordnet werden, inwieweit aber eine Nulldiät, die eine chronische Vergiftung kurzzeitig in eine akute rückführt, auch als „akute“ Vergiftung zählt, und ob in diesem Fall Kohle-Pulvis rezeptierbar ist, muß bei Umweltmedizinern erfragt werden. Eine andere Möglichkeit ist die Verabreichung von Aktivkohle per Hämoperfusion durch Ärzte (2).

Ansonsten ist Kohle nebenwirkungsfrei und nicht toxisch und kann nicht überdosiert werden. Nur wenn man kein Abführmittel dazunimmt, kann Verstopfung oder Darmverschluß drohen. Das Pulver „Kohle-Pulvis“ adsorbiert Gifte wesentlich schneller (90 % in 1 Minute) als Kohle-Tabletten (2 Stunden), und es macht alle anderen Antidote wirkungslos (2).

Daunderer hat an mehreren Stellen geschrieben, daß Aktivkohle nicht die Zellen entgiften könne. An anderer Stelle sprach er aber im Zusammenhang mit der o.g. Nulldiät auch von der Möglichkeit, durch „Diffusionsausgleich“ allmählich das Gehirn von fettlöslischen Giften zu entgiften (7). Dieser Diffusionsausgleich ist auch von der Entgiftung durch das Saunieren bekannt. Nach der Sauna kommt es zu einer Umverteilung der Gifte aus tieferen Gewebeschichten in die äußeren Hautschichten, sodaß sie dann ausgeschwitzt werden können.

(1) Indikationen der Medizinalkohle: „… sowie bei allen denkbaren chronischen Vergiftungen mit Leberausscheidung der Gifte (unterbricht die Wiederaufnahme)“. Daunderer, „Gifte im Alltag“ Seite 42
(2) Medizinische Kohle - Renaissance eines Wirkprinzips
(3) http://www.toxcenter.de/klin-tox/uwg...t-klin-tox.pdf
(4) !3.6. Kohlemobilisation
(5) Umweltvergiftung Entgiftung und Nachsorge
(6) Medizinalkohle das lteste und wichtigste Gegengift
(7) „Durch Wiederholung des Kohle-Paraffinöl-Tests alle 14 Tage wird langsam auch das Hirn entgiftet“. Daunderer, „Gifte im Alltag“ Seite 34
(7) 2011 Kohle - Test - Entgiftung

Praktische Hinweise:

- Wenn sich die abführende Wirkung nicht einstellen sollte (der tägliche Bedarf an Abführmittel kann schwanken) und der Tag schon zu weit vorgerückt ist, um wegen der Nacht noch weiteres Abführmittel zu nehmen, entleert man den Darm am besten mit Einläufen. Weil sich die Kohle-Gift-Komplexe in den tieferen Darmabschnitten unter den veränderten Milieubedingungen lösen (6), wäre es nicht gut, einen großen Einlauf zu machen, und die Kohle-Gift-Komplexe, die sich im Enddarm befinden und am nötigsten ausgeschieden werden sollten, aus dem Enddarm in höhere Darmabschnitte hochzuspülen. Es ist ratsamer, mit einem kleinen Einlauf zu beginnen (200-300 ml) und zuerst den Enddarm zu entleeren; danach kann mit etwas mehr Wasser der nächst höheren Darmabschnitt gespült werden usw..

- Ich nehme alle Nahrungsergänzungsmittel während der Nulldiät am Abend, auch die Retardpräparate. Dann ist der zeitliche Abstand zur Kohle am Morgen weit genug, sodaß sie sicher resorbiert werden können.

- An dem Tag, an dem ich das Fasten breche, nehme ich morgens noch einmal Natriumsulfat. Es ist vom Vortag immer noch reichlich Kohle im Darm, und damit sie möglichst rasch noch ausgeschieden wird, nehme ich noch einmal das Abführmittel

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Eine weitere Möglichkeit, Organochlorverbindungen zu entgiften, eröffnet sich mit den Cholesterinsenkern. Organochlorverbindungen sind lipophil („fettfreundlich“), d.h. sie lagern sich nicht nur bevorzugt in den Fettspeichern des Körpers und im Gehirnfett ein, sondern sie binden auch an die Fette, die im Blut zirkulieren: Cholesterin und Triglyceride. Folge können erhöhte Cholesterin- und Triglycerid-Werte sein; beides kann ein Anzeichen für Organochlorbelastungen sein, ist aber nicht zwingend.

Ein Dokument des deutschen Bundesumweltamtes verweist darauf, daß mit zunehmendem Fettgehalt im Blut die Konzentrationen der Organochlorverbindungen im Vollblut zunehmen. Dabei kann es sich sowohl um Organochlorverbindungen handeln, die durch die Nahrung dem Körper zugeführt wurden (besonders mit fettreichen tierischen Nahrungsmitteln, in denen sie sich bevorzugt anreichern), als auch durch solche, die aus den Fettspeichern mobilisiert wurden (beim Fasten). Das Bundesumweltamt spricht davon, daß es bei erhöhter Belastung mit Organochlorverbindungen zu einer Hyperlipidämie kommen kann.
www.umweltdaten.de/gesundheit/monitor/organochlor.pdf


Neben Colestimide, bei dem durch Studien belegt ist, daß es die Ausscheidung von PCBs und Dioxinen stark fördert (siehe Beitrag #4), wurde in Studien v.a. Colestyramin getestet.
Colestyramin ist ein Anion-Austauschharz, das vom Körper nicht resorbiert wird und unverändert wieder ausgeschieden wird. Es bindet im Darmtrakt Gallensäuren, darunter Cholesterin, die von der Leber produziert wurden. Normalerweise werden die Gallensäuren vom Darmtrakt recycelt, aber Colestyramin unterbricht den enterohepatischen Kreislauf und bindet Cholesterin, sodaß dieses durch den Stuhl ausgeschieden wird. Organochlorverbindungen, die an das Cholesterin gebunden sind, werden mit ausgeschieden. Ohne den Recyclingvorgang muß die Leber zusätzliche Gallensäuren produzieren. Sie verwendet dazu Cholesterin aus dem Blut, was zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut führt, und zur weiteren Senkung der Organochlorbelastungen.

Weil Organochlorverbindungen über den Darm ausgeschieden werden, ist die Unterbrechnung des enterohepatischen Kreislaufs grundsätzlich von vorrangiger Bedeutung bei Entgiftungsmaßnahmen. Elsevier

Weil Colestyramin den enterohepatischen Kreislauf unterbricht, findet es wie Medizinalkohle v.a. Anwendung bei akuten Vergiftungen auf toxikologischen Stationen.

In der Studie zur Reiskleie wurde erwähnt, daß bei Mäusen die zusätzliche Verabreichung von Colestyramin zur Reiskleie die Ausscheidung von PCBs und Dioxine erhöhte. Das könnte an diesen zusätzlichen Effekten der Cholesterin-Senkung und an der Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs liegen.

In einer anderen Mäusestudie wurden 10 % Reiskleie und 5 % Colestyramin anteilig an der Nahrung verabreicht. Dies erhöhte die Ausscheidung von PCBs, Dioxinen und Dibenzofuranen. (Stimulating effect of dietary fiber on fecal excretion of polychlorinated dibenzofurans and polychorinated dibenzo-p-dioxins (PCDD) in rats). Studie zitiert in: http://www.kyudai-derm.org/sijds/pdf/01.pdf
Im selben Dokument wird von Yusho-Patienten eine Dosierung berichtet: 10 g Reiskleie und 4 g Colestyramin in einer Tasse Wasser 3 x täglich nach den Mahlzeiten für 2 Wochen.

In einem anderen Fall wurden Yusho-Patienten Reiskleie mit Colestyramin mit gutem Ergebnis zur Ausscheidung von PCBs und Dioxinen kombiniert: „Clinical trial of a combination of rice bran fiber and cholestyramine for promotion of fecal excretion of retained polychlorinated dibenzofuran and polychlorinated biphenyl in Yu-Cheng patients.” Clinical trial of a combination of rice... [Fukuoka Igaku Zasshi. 1995] - PubMed - NCBI

Zur Reiskleie sie noch angemerkt, daß diese keinen Cholesterin senkenden Effekt hat, sondern auf anderem, unbekannten Wege die Organochlorverbindungen reduziert. Nur Reisöl senkt die Cholesterinwerte: Cholesterol Lowering Effects Of Rice Bran Are Not Due To Fiber Content - ProgressiveHealth Blog

Und hier eine Studie bei mit PCBs und Dioxinen vergifteten Yusho-Patienten, die alleine mit Colestyramin behandelt wurden. Die Ausscheidung wurde in beiden Fällen erhöht. (Polychlorierte Dibenzofurane sind Dioxine). Therapeutic trail for promotion of fecal excretion of PCDFs and PCBs by the administration or cholestyramine in Yusho-Patientes:
[Therapeutic trial for promotion of fec... [Fukuoka Igaku Zasshi. 1991] - PubMed - NCBI

Mit Colestyramin lässt sich auch Lindan entgiften, auch nachdem es schon vom Körper aufgenommen wurde und sich in der Blutbahn befand. Im nachfolgenden Dokument unter Punkt 8 beschrieben: LINDANE (PIM 859)

Wie schon in einem früheren Beitrag erwähnt, muß sich die Dosierung von Colestyramin am Cholesterin-Blutspiegel orientieren, weil dieser damit gesenkt wird. Cholesterin wird gebraucht für die Synthese von wichtigen Hormonen (Östrogene, Progesteron, Cortisol, Androgene) und anderen Substanzen, und darf deshalb nicht langfristig unter die Norm geraten.

Colestyramin gibt es in Deutschland auf Kassenrezept in Beuteln zu 4 Gramm. Bei hohem Cholesterin und auch bei Borreliose zur Bindung der Neurotoxine kann man bis zu 4 x 4 g täglich dosieren (bei Borreliose zeitlich begrenzt). Ein Beutel enthält viel Pulver, sodaß man bei normalen Cholesterinspiegeln das Pulver auch mit Messerspitzen kleindosieren kann. In jedem Falle die Cholesterinwerte überprüfen!

Nebenwirkung ist, daß die Vitaminresorption gehemmt wird (fettlösliche Vitamine und Folsäure), sodaß es gut ist, immer wieder Pausen einzulegen, und gezielt Vitamine zu sich zu nehmen.

Die Verwendung von Cholesterinsenkern zur Entgiftung von Organochlorverbindungen lässt daran denken, daß es ratsam sein könnte, sich fettreich zu ernähren, weil sich dadurch das Cholesterin erhöht und mit ihm die daran gebundenen Organochlorverbindungen. Die fettreichen Produkte sollten dann aber aus Bio-Anbau sein, weil Produkte aus konventionellem Anbau wiederum mit Organochlorverbindungen belastet sein können.

Geändert von Gini (25.04.12 um 17:00 Uhr)

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Bei einer weitere Entgiftungsmethode wird mit (mehrfach) ungesättigten Fetten entgiftet.

In Tierversuchen wurde bemerkt, daß fettreiche Nahrung die Toxinausscheidung von lipophilen Giften erhöht. In einer Studie mit Mäusen zeigte sich, daß eine ölhaltige Mahlzeit, die gewöhnlich postprandial (nach dem Essen) den Triglycerid-Spiegel erhöht, in der Lage ist, DDT vom peripheren Gewebe in die Blutbahn zu ziehen, sodaß die DDT-Spiegel im Blut sich erhöhten. DDT hat eine hohe lymphatische Bioverfügbarkeit, und es gilt Methoden zu finden, wie es aus der Lymphe in die Blutbahn überführt werden kann.

Mehrfach ungesättigte Fette entgiften lipophile Gifte auf mehrere Weisen: Sie sind in der Lage, den enterohepatischen Kreislauf von lipophilen Giften zu unterbrechen und sorgen für eine sichere Ausscheidung über den Darm. Sie binden postprandial, also durch die gewöhnlich kurzzeitig ansteigenden Blutfettwerte nach dem Essen, lipophile Gifte im Blut an die Triglyceride (Ausscheidung über Leber/Galle/Darm) und sie binden lipophile Gifte innerhalb des lymphatischen Transportes (die Lymphe mündet in die venöse Blutbahn).

In einer Sauna-Studie wurden unterstützend ungesättigte Öle zur Entgiftung eingesetzt. Diese waren, wie der Autor schreibt, wirksamer bei der Entgiftung von PCBs, PBBs und Organochlor-Pestizide über Leber/Galle/Darm als Paraffinöl, Kohle und gesättigte Fette. Die Leberfett-Werte erhöhten sich nicht. Er gibt aber keine genaue Zahlen an, um wieviel wirksamer ungesättigte Fette im Vergleich zu den anderen Methoden waren. Verabreicht wurden täglich 2 oder mehr EL einer Mischung von kaltgepresstem Walnussöl, Erdnussöl, Sojaöl und Saflor-Öl.

Weitere Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind: Mais-, Sonnenblumenöl, Sesamöl, Nussöle, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Weizenkeimöl, Hanföl, Leinöl.

Die Öle dürfen nicht erhitzt werden, nur kalt verwenden.

3 Quellen:
Body Burden Reductions of PCBs, PBBs and Chlorinated Pesticides in Human Subjects, Schnare, Ben, Shields
www.saunahealthsystems.com/docs/P10%20Case%20Studies

„Excerpts from a proposal to study the effects of treating Gulf War Illness using an innovative detoxification method.” Specific elements of the Hubbard Sauna Dotixification Method
http://www.saunahealthsystems.com/do...y_protocol.pdf

“Effect of a high-fat meal on absorption and disposition of lipophilic compounds: the imprtance of degree of association with triglyceride-rich lipoproteins.” Gershkovich, Hoffmann
Effect of a high-fat meal on absorption and ... [Eur J Pharm Sci. 2007] - PubMed - NCBI

Geändert von Gini (26.04.12 um 15:40 Uhr)

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Eine weitere Entgiftungsmöglichkeit könnte sich mit Kanne Brottrunk eröffnen, hier gibt es allerdings keine gesicherten Informationen darüber. Es käme auf einen Selbstversuch an. Weil es aber eine der verträglichsten Entgiftungsmethoden sein dürfte mit mehreren positiven Effekten für die Gesundheit, erwähne ich sie hier.

Es gibt mehrere Hinweise, daß Kanne Brottrunk im Erdreich signifikant Lindan abbaut. Das schreibt Wilhelm Kanne sowohl in seinem Buch „Bio-Logik“ Band 2, auch im Netz gibt es Hinweise dazu. www.westfalen-magazin.de/westfalen_magazin/ausgaben/2006_westfalen_magazin_sommer.pdf
Das ist schon einmal sehr erstaunlich, da Lindan auch im Erdreich sehr persistent ist.

Was im Erdreich funktioniert, muß nicht zwangsläufig auch im Körper funktionieren. Aber es gibt einen Hoffnung machenden Hinweis: Zum einen ist Kanne Brottrunk ein natürlicher Cholesterinsenker, der erhöhte Cholesterin-Werte in den Normbereich absenkt. Das ist in Studien nachgewiesen.
Kanne Bio Brottrunk®, ein Lebensmittel, das es in sich hat | Netzwerk Frauengesundheit - Ratgeber für Frauenheilkunde

Das könnte den Rückschluss zulassen, daß Kanne Brottrunk die Organochlorverbindungen, die sonst an das Cholesterin binden und den Cholesterinspiegel erhöhen, zuvor entgiftet. Eine Internetseite vertritt diese Auffassung. Brottrunk: Wirkung und Erfahrungen
Eine zweite Seite berichtet, daß die im Brottrunk enthaltenen Lactobazillen im Darm das Cholesterin binden, sodaß es nicht mehr resorbiert werden kann, was den Cholesterinspiegel senkt. Das wäre also die klassische Form der Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs – die an das Cholesterin gebundenen Organochlorverbindungen werden mitsamt den Lactobazillen mit dem Stuhl ausgeschieden. Gesund durch Brottrunk?

Darüberhinaus ist erwähnenswert, daß Brottrunk den Abbau von Alkohol in der Leber beschleunigt, er entgiftet und entlastet also zumindest auch die Leber selber, sodaß diese ihren eigentlichen Entgiftungsaufgaben besser nachkommen kann. Brottrunk: Wirkung und Erfahrungen

Einen großen Vorteil dürften alle jene Vergifteten von Kanne Brottrunk haben, die eine gestörte Darmflora haben, und wegen dieser Darmdysbiosen oder Darmschleimhautschäden unter einer verstärkten Rückvergiftung leiden. Gifte aller Art können rückresorbiert werden und über die Pfortader erneut der Leber zugeführt werden, obwohl sie von dieser schon ausgeschieden worden waren. Kanne Brottrunk stellt durch den hohen Anteil an Lactobazillen eine normale Darmflora her, sodaß die Rückvergiftung unterbleibt, und die Leber ihren eigentlichen Aufgaben, der Blutentgiftung besser nachkommen kann.

Am Rande noch erwähnt: Im Erdreich baut Brottrunk signifikant allipathische Kohlenwasserstoffe (Erdöl) ab, was bemerkenswert ist. Und es baut signifikant Cäsium 137 im Menschen nach radioaktiven Unfällen ab, sodaß Wilhelm Kanne Lastwagenweise seinen Brottrunk gratis an eine Kinderklinik nach Russland nach der Tschernobyl- Katastrophe gebracht hat. Die Ärzte waren so überzeugt von der Wirkung, daß in Russland eine eigene Produktion eröffnet werden mußte. Das sind zumindest Hinweise auf deutlich entgiftende Wirkungen, auch wenn es speziell zu den Organochlorverbindungen noch keine Erfahrungswerte gibt.


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