Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern

03.12.11 11:10 #1
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Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern
Weiblich dedizione
Themenstarter
Beitrag 32 gemeldet. In dem Tonfall nicht mehr.

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Der Thread wird aufgrund dieses Passus' in den Boardregeln
Ist im Rahmen eines Themas ein Streit zwischen Nutzerinnen und Nutzern ausgebrochen und ist eine sachliche Diskussion nicht mehr möglich, können die Beiträge, die zum Streit geführt haben, von den Moderatoren oder dem Administrator gelöscht und/oder das Thema insgesamt geschlossen werden.
http://www.symptome.ch/vbboard/vorst...rd-regeln.html vorübergehend geschlossen.

Liebe Grüße,
Malve

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern
Weiblich dedizione
Themenstarter
Teil 2, nachdem Teil 1 aus mir unerfindlichen Gründen geschlossen wurde.

So können Störer natürlich ganz einfach einen thread stillegen: Sie stören ein bisschen, und dann wird der thread wegen der Boardregeln geschlossen.

DAs habe ich ja noch nie gelesen und auch hier noch nicht erfahren, dass threads einfach so geschlossen werden. -

Also zurück zum Thema:

Darüber würde ich mich hier gerne unterhalten.

Ich glaube, dass Menschen, die ganz unten sind (psychisch, gesellschaftlich, wie auch immer, Menschen, die gesellschaftlich nicht integriert sind, das können auch andere arme Menschen sein, z.B. alte, vereinsamte Menschen, Langzeitarbeitslose, Rentner, Langzeitkranke, u.a.), also Menschen, die "Opfer" sind, von den weitaus meisten Menschen, den Mitgliedern der sogenannten "Gesellschaft", ausgegrenzt werden.

Warum ist das so? Warum grenzt die sogenannte "Gesellschaft" Opfer aus?

Thesen:
Rühren Opfer die Menschen der sog. "Gesellschaft" so sehr an, dass diese Menschen sich abgrenzen müssen, um nicht am Leid des Opfers zu sehr teilhaben zu müssen?
Um nicht die Hilflosigkeit des Opfers fühlen zu müssen, weil sie die Hilflosigkeit des Opfers an ihre eigene, möglicherweise verdrängte, versteckte, Hilflosigkeit erinnert?
Um nicht die Angst fühlen zu müssen, eventuell selber irgendwann mal (durch eine Fügung des Schicksals) Opfer zu werden?

Ich glaube, diese als negativ empfundenen Gefühle (Leid, Hilflosigkeit, Angst), die die Opfer in den Mitgliedern der sog. "normalen Gesellschaft" auslösen, machen die Mitgliedern der sog. "normalen Gesellschaft" aggressiv. Sie wollen das nicht sehen, nicht fühlen, nichts davon hören, von Leid, Hilflosigkeit. Es erinnert sie zu sehr an ihre eigenen verdrängten Gefühle von Leid, Hilflosigkeit, und das macht ihnen Angst. Denn diese Gefühle sind tief in ihnen drin - oft verschüttet, begraben.

Aus Angst vor dem anderen bzw. dem, was der andere dann in ihnen auslöst, wird dann Wut/Aggression.

Reaktionen dieser Menschen sind dann oft:
Opfer verbal und anders (zb. durch gezieltes Mobbing) fertigmachen mit dem Ziel: Opfer ausgrenzen - mit "sowas" will man nichts zu tun haben.

Dann ist doch lieber der andere das Opfer, und das soll auch so bleiben, denken die Menschen der sog. "Gesellschaft", lieber der als ich, also trete ich noch mal kräftig drauf, wenn der Obdachlose allzu "aggressiv" bettelt, oder die drogenabhängige Hure zu nahe am "trauten eigenen Heim" um "Kunden" wirbt. Und überhaupt könnten die ganzen Obdachlosen mal arbeiten gehen, die hartzvier-Empfänger sowieso, und überhaupt könnten "diese komischen Leute" auch einfach alle sich mal etwas zusammen reißen und sich bemühen und dann würde das schon klappen und sie würden zu "normalen" Bürgern, und nicht mehr so schrecklich auffallen und den Menschen der sog. "Gesellschaft" durch ihr Leid und ihre Hilflosigkeit auf die Nerven gehen. Unverschämt ist sowas, ja. Dem anständigen Bürger durch auch noch offen sichtbares Leid auf die Nerven zu gehen. Wo es der "anständige Bürger" doch verdient hat, mit "sowas" nicht belästigt zu werden...

Warum grenzen Menschen Opfer aus? Wo bleibt das Mitgefühl? Gibt es das überhaupt noch?
Ich weiß, A. Gruen hat darüber ein Buch geschrieben ("Der Verlust des Mitgefühls"), aber das habe ich leider noch nicht gelesen.
Vielleicht kommt ja auch so eine halbwegs anständige Diskussion auf.
Ich möchte gerne ein Gespräch unter freundlichen Menschen. Täter (also die, die Opfer ausgrenzen), mit denen möchte ich hier nicht mehr diskutieren.

v.Grüße, dedizione

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern

admin ist offline
Administrator
Beiträge: 20.283
Seit: 01.01.04
Dedizione: ich sehe in Deinem Thread keine Störer und keine Täter. Ich sehe eine konstruktive Diskussion, welche Dein Thema von verschiedensten Seiten betrachtet. Man muss dabei nicht jeder Seite zustimmen. Und trotzdem verändern sich vielleicht gewisse Sichtweisen, erweitern sich Horizonte und machen dadurch die Diskussion interessant.
Gerade dort, wo einem gewisse Sichtweisen besonders "weh" tun, lohnt sich sogar oftmals ein zweites Hinschauen und Analysieren, warum dies so ist.

Der Thread wird nun wieder geöffnet.
Sollte es jedoch zu persönlichen Anfeindungen kommen, wird geschlossen werden (ohne die Möglichkeit, den Thread erneut parallel zu starten)

Gruss, Marcel

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern

Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
danke admin, ich hab auch niemanden persönlich angreifen wollen oder so, Streiten will ich auch nicht und eine schliessung des Treads liegt mit fern.
Beitrag 32 ist in Du form geschrieben, könnt genau so gut in wir oder sie (Menschen) Form sein.

Warum ich meine Haltung habe die ich habe: Wir (du, ich, jeder Mensch) sucht sich sein leben aus! Unsere Seelen suchen sich genau aus in was für einem Umfeld wir geboren werden. Wer im Kriegsgebiet zur Welt kommt muss genau dieses Leid erleben....wer als DownKind zur Welt kommt ebenso wie einer der von Macht bessen ist und Diktator sein will. Wir alle waren schon zig mal auf der Erde und waren Täter und Opfer, Frau wie mann, vergewaltiger wie vergewaltigte, Henker und Hinzurichtender, Hexe und Inquisitator.......
Es giebt keinen Zufall, alles hat Sinn und: Jede Seele hat ihr Leben selber gewählt um in dieser Inkarnation weiter zu kommen....


Wenn mir das was ich hier rauslasse vor 5 Jahren jemand erzählt hatt, hab ich ihn als Esospinner abgetan, heute weiss ich das es so ist.

Sodele, jetzt klink ich mich definitiv aus hier.

Tschüss
GLG Therakk
__________________
Wir leben in der Annahme, dass wir denken, wobei es genauso möglich ist, dass wir gedacht werden

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern
Weiblich dedizione
Themenstarter
das ist genau das Problem in deinem Denken. Ändere Dich, dein Denken und Handeln und es ändert sich alles. Die Welt ist das was wir (jeder Einzele) draus machen. Wer unzufrieden ist mit seinem Leben soll es ändern. Jetzt. Sofort. Nicht morgen, jetzt. Wer fett ist und in seinem Selbstmitleid Cremeschitten reinstopf, wer sein schlechtes Gewissen das er vom saufen hatt in der Bar ersäuft, wem seine Familie davon läuft weil er nie zuhause ist, wer in seiner arbeit verbrennt weil er völlig überfordert ist...... ändern!
Die Welt ist nicht böse, aber sie fordert heraus..immer fester, immer mehr. Jede Kriese ist ein Chance, nutze sie. Wer jammert ändert nichts, wer in der Gruppe jammert ändert noch weniger. Gruppen sind gut, aber ohne jammern.

Ändere dein Denken und es ändert sich alles!
Ich würde, im Gegensatz zu dir, lebende Menschen nicht als "tot" bezeichnen... allein diese deine Aussage zeigt schon, wie wenig Empathie du für andere Menschen und wie wenig Ehrfurcht du vor dem Leben hast... du wertest permanent ab.

Das schlimme ist, du merkst nicht, dass du andere abwertest.

Wenn es deine Vorstellungskraft übersteigt, dass Millionen Menschen ohne Hoffnung,et was zu verändern, leben, dann muss ich annehmen, du weißt nicht, wovon wir hier reden. Und auch nicht, was ein Opfer ist. Und erst recht weißt du nichts über Ausgrenzung von Opfern. Im Gegenteil, du selbst grenzt solche Menschen aus, indem du ihnen latent Schuld an ihrer eigenen Lage vorwirfst, sie "könnten ja was ändern, und dann würde sich sofort ihr Umfeld ändern".

Das ist eine latente Schuldzuweisung.
Damit bist du für mich Täter.
Mit Tätern unterhalte ich mich aber nicht mehr. -

ich sehe in Deinem Thread keine Störer und keine Täter.
ich aber. Jemand, der mir offen sagt, ich solle mein Denken ändern, ist für mich Täter. Jemand der versucht, mir aggressiv seine (sehr esoterisch und abenteuerlich anmutende) Vorstellung überzustülpen, ist für mich auch Täter. Das hat mit friedlicher Diskussion nichts mehr zu tun. "Du-sollst-Sätze" sind nicht friedlich, sondern aggressiv.

Ich sehe eine konstruktive Diskussion, welche Dein Thema von verschiedensten Seiten betrachtet. Man muss dabei nicht jeder Seite zustimmen. Und trotzdem verändern sich vielleicht gewisse Sichtweisen, erweitern sich Horizonte und machen dadurch die Diskussion interessant.
Gerade dort, wo einem gewisse Sichtweisen besonders "weh" tun, lohnt sich sogar oftmals ein zweites Hinschauen und Analysieren, warum dies so ist.
Lohnt sich nicht. Solche Menschen entsetzen mich nur. Jemand, der sowas schreibt:

Wir (du, ich, jeder Mensch) sucht sich sein leben aus! Unsere Seelen suchen sich genau aus in was für einem Umfeld wir geboren werden. Wer im Kriegsgebiet zur Welt kommt muss genau dieses Leid erleben....wer als DownKind zur Welt kommt ebenso wie einer der von Macht bessen ist und Diktator sein will. Wir alle waren schon zig mal auf der Erde und waren Täter und Opfer, Frau wie mann, vergewaltiger wie vergewaltigte, Henker und Hinzurichtender, Hexe und Inquisitator.......
Es giebt keinen Zufall, alles hat Sinn und: Jede Seele hat ihr Leben selber gewählt um in dieser Inkarnation weiter zu kommen....
sollte sich in einem Esoterik-Forum aufhalten und dort seine Weisheiten verkünden, da ist der richtige Platz. Dieser Mensch fragt ja gar nicht danach, ob diese seine Weisheiten für andere interessant sein könnten, nein, er stült sie allen über. Er meint, das sei so. Er meint, er habe Recht, das, was er schreibe, habe allgemeine Gültigkeit. Es interessiert ihn nicht, ob andere an Seelen glauben. Kein Mensch sucht sich sein Leben aus. Ob sich eine "Seele", falls es die denn gibt, sich ihr Leben aussucht, ist hier überhaupt nicht Diskussionsgegenstand. Du kannst ja mal die Überlebenden eines Verbrechens fragen, ob sie selbst sich das aktiv ausgesucht haben... es wird wohl jeder Mensch, der klaren Verstandes ist, sowas verneinen. Dasselbe gilt für jedes andere Leid, dem Menschen ausgesetzt sind, dass sie zu Opfern macht - sowas sucht sich kein Mensch aus. Das ist ja der Gipfel der Ignoranz. Und dann noch zu behaupten, diese Menschen seien ja selbst Schuld, sie könnten ja auch alles ändern. Das ist in der Tat eine ganz spezielle Form von Täterschaft. Das sind Thesen, die sind so abenteuerlich, die diskutiere ich nicht. Er mag ja selbst eiinen thread eröffnen, und über die vorhandene oder nicht vorhandene Seele diskutieren oder ob alles "vorbestimmt ist" - das war hier NICHT Thema!

Ich betrachte das als mutwilligen Versuch, diese Diskussion hier zu sprengen.

Ich diskutiere also nicht mit Esoterikern. Diese hier anzutreffen, habe ich nicht erwartet. Ich weiß auch, warum ich nicht mit Esoterikern diskutiere: Weil diese alle dieses egoistische Täter-Denken ("du bist schuld!") haben.

So, und nun kann von mir aus hier geschlossen werden. Hier ist kein Ort, um solch sensible Themen zu diskutieren. Solange man die Täter hier frei schreiben lässt, solange ich und diejenigen, die hier friedlich diskutieren wollten, nicht vor solchen Menschen geschützt werden, die immer weiter ihre "Meinung" verkünden, in fast missionarischem Eifer, unter dem angeblichen Duktus der Meinungsfreiheit immer weiter ihre Thesen verkünden, ist das hier kein Ort, um solch ein sensibles Thema zu diskutieren. Das tue ich mir nicht mehr an. Ist der Mühe nicht wert.
Ich lasse mir von anderen nichts mehr kaputt machen. Genau das ist hier wieder einmal geschehen. Ich habe fertig. Die Schnauze voll.

Geändert von dedizione (05.01.12 um 22:49 Uhr)

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern

inchiostra ist offline
Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo didizione,

ich bin nur eben über dein Thema gestoßen.

Verlusst des Mitleids über Ausgrenzung von Opfern.

Ich würde gerne mehr lesen und drüber nachdenken, bin aber jetzt doch zu müde.
Aber ich mache mir nochmal die Mühe es hier mal zu lesen.

Aber ich kam wohl darauf, weil mein Sohn heute, als es ihm schlecht ging sagte: Mir fehlt dein Mitleid.

Ich sagte ihm dann, du willst doch nur, das du nicht alleine leiden mußt.
Das war nicht böse gemeint.
Ich meinte auch ein grinsen gesehen zu haben.
Mich beschäftigt eigentlich mal das Selbstmitleid.
Er bemitleidet sich nämlich viel selber, was er selber zu gibt.
Jemand, der Mitleid erregen will.
Oft auch unbewusst.
Denke ich. Ich weiß es nicht immer so genau.
Auch, warum ich oft darauf reagiere.
Dann weiß ich nicht wer ist das Opfer.

Bevor ich hier wirres Zeug rede, gehe ich doch erst mal schlafen.
Aber es beschäftigt mich.

Liebe Grüße inchiostra

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern

DannyMTL ist offline
Beiträge: 10
Seit: 09.08.11
Hallo dedizione,

auf deine Frage, wie ich darauf käme, dass sich die Welt ändert, wenn ich mich ändere, möchte ich dir Folgendes antworten:

Woraus besteht denn die Gesellschaft und somit die Welt?

Genau, aus Menschen, wie du und ich.

An diesem Punkt, lass einfach einmal deine bisherige Sichtweise vor dir liegen und gehe zuerst einen Schritt zurück. Du wirst jetzt erkennen, dass noch mehr "Kräfte" wirken, als die Menschen selbst. Zum Beispiel die Industrie, Politik und die Strippenzieher im Hintergrund. Völlig wertfrei lassen wir das jetzt einmal so stehen und gehen noch einen Schritt zurück.

Jetzt sehen wir, dass das Ganze nicht erst seit 50 Jahren so ist, sondern eine Entwicklung von viel längerer Dauer hinter sich hat.

Und nun noch einen Schritt weiter zurück und wir sehen, dass das ja wirklich weit über tausende von Jahren so geht. Vor dem Gedeihen der klerikalen und dogmatischen Strukturen waren es die alt- und davor die früh-ägyptischen Einflüsse und davor die .... Diesen Zeitraum kannst du getrost in eine 13.000 Jahre Form pressen.

Von den Mayas, die wirklich nie falsch lagen (bis auf die fehlinterpretierten Pseudodeutungen der westlichen Forscher), wissen wir, dass jeder Zyklus 26.000 Jahre dauert. Von unserem Inneren, unserem Gefühl und sogar unserer Logik wissen wir, dass alles immer eine Dualität unterliegt. Hell/dunkel, trocken/nass, laut/lause, 2 Seiten einer Medaille usw.

Das heißt, gesamtheitlich betrachtet besteht jeder Entwicklungszyklus aus zwei mal dreizehntausend Jahre. Aus der Natur direkt vor unserer Nase wissen wir auch, dass alles was einem Zyklus unterliegt, Pflanze, Baum, Mensch, Tier, egal was, immer erst ein Entstehen, Wachsen benötigt, um dann irgendwann zu enden.

Also sind gesamtheitlich die ersten 13.000 Jahre die Zeit der Blüte und lass es uns gefühlter formulieren Liebe/Licht/Herzenszeit und die letzten 13.000 Jahre sind die Schattenseiten und das Ende des Zyklus.

Aus genau diesem Grunde endet der Mayakalender 2012. Denn dann geht die zweite Hälfte der 13.000 Jahre des dritten Entwicklungszyklus zu Ende und ein neuer, der vierte Entwicklungszyklus (Herzchakra -> Wassermannzeitalter ) beginnt mit seiner Liebe, dem Licht und Blüte zu erblühen.

Da nichts wie bei einem Lichtschalter mit einem Zack und Peng beginnt oder endet, ist folglich auch klar, dass alles fliessend passiert.

Jetzt fassen wir das wertfrei einmal zusammen.

Bis 2012 waren wir alle beteiligt am dritten Entwicklungszyklus und der betrifft das Ego, das Selbstbewusstsein, Macht und Verantwortung. (siehe drittes Chakra - Solarplexus). In den ersten 13.000 Jahren ist die Blütezeit durchlebt worden und jetzt in den letzten 13.000 Jahren die Schattenseite.

Ein Mensch und Lebewesen kann doch nur dann einen wichtigen und großen Entwicklungssprung tun, wenn es beide Seiten einer Sache erfahren hat.

Es ist demnach logisch, dass jetzt wo sich die Schattenseite von Macht, Verantwortung und Ego aufs deutlichste demonstriert, dies nur noch solange geht, bis es zusammen bricht. Ein Neuanfang bedingt immer einen Zusammenbruch, sprich ein Ende.

Wie dieses Ende aussieht, bestimmt jeder für sich. Die einen halten am Alten beharrlich fest und werden entsprechend unsanft heraus gerissen. Die anderen haben erkannt, dass Veränderung, echte Veränderung, nur in einem selbst erfolgen kann und man genau dafür die Verantwortung trägt.

Es macht also keinen Sinn, darüber nachzudenken, wie man die Welt gesamtheitlich ändern könnte, denn sie besteht nunmal aus jedem Einzelnen.

Deshalb kann sich die Welt nur ändern, wenn jeder für sich entscheidet, bei sich etwas zu ändern. Die Konsequenzen der anderen hat mich oder dich nicht zu interessieren, denn es ist deren Entscheidung und deren Verantwortung.

Natürlich wirkt bis heute noch die Ausgrenzung jener, die anders denken. Nicht ohne Grund wurden die gefährlichen Strömungen wie Esotherik & Co tunlichst und mit aller Finesse in den Dreck gezogen. Nur wen interessiert das?

Die, die sich von öffentlicher Meinung beeinflussen lassen? Schön für sie, nur was interessierts mich? Als ich hier aufs Dorf gezogen bin, sagten die meisten Lebenden hier: so ein Spinner. Heute sagen sie: also ich geh zu dem Spinner zur Therapie hin, weils einfach wirkt und was verändert. Ich nehme das diesen Menschen nicht übel, denn einige wissen es eben nicht besser. Woher denn auch? Am Ende zählt der Mut, doch über seine Barrieren und Widerstände sich hinweg getraut zu haben. Mich lässt das jedes Mal aufs Neue erfüllt fühlen, wenn ein Mensch diese Kraft aufgebracht und sich getraut hat. Abgesehen kennen wir doch genau das von uns selbst. Wie oft waren wir erleichtert, wenn man uns alten "Mist" nicht nachgetragen hat

Ich habe ein Buch geschrieben und veröffentlicht, was glaubst du wieviele Menschen zu mir sagten: Hey, mach dies oder das, dann machst du richtig Geld damit oder wirst berühmt. Ich habe die wildesten Vorschläge bekommen und sei dir sicher, ein jedes Mal wenn ich sagt: "...nein tut mir leid, aber sowas mache ich einfach nicht, das ist gegen meine Einstellung, denn es geht mir nicht um Profit oder Berühmtheit, zudem vertraue ich auf das was kommen wird und nehme es an wie es ist..." , waren die Gesicht seeeehr lang. Aber nur für eine kurze Zeit, denn an und wann kam das Feedback zurück: "...stimmt, wäre wohl etwas gierig ... also ich könnte das nicht ...?".

Wir wirken alleine durch unsere eigene Veränderung. Du darfst deinen Hintern verwetten mit der Tatsache, dass wir 95% aller Wirkungen, die wir verursachen, überhaupt nicht mitbekommen.

Du gehst in die Tanke, lässt einen Satz los, der für dich völlig normal ist und die Tankstellenkassierin denkt noch Tage darüber nach. Genau das bekommst du nicht mit und am Ende entscheidet die Person etwas total Wichtiges für sich.

Natürlich ist der Druck und der fast übermächtige Einfluss von außen sehr groß, aber irgendwann hat jeder sich davon befreit. Einer der Gründe warum Lebewesen gerne eng im Verbund stehen, da ziehts nicht so ;-) Trittst du dort heraus, pfeiffts erstmal kräftig. Irgendwann erkennst du aber, dass dieser scheinbar eisige Wind außen, nur künstlich erzeugt wird, weil man will, dass die Herde zusammenbleibt. Und du wirst erkennen, dass deine eigene Ruhe und dein Gleichtgewicht ausschlaggebend ist.

In diesem Sinne, wurde etwas länger, aber mir war danach.

Herzliche Grüße

danny

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern

DannyMTL ist offline
Beiträge: 10
Seit: 09.08.11
Und weil es mir eben einfällt, zu den Thesen warum Menschen ausgeschlossen werden:

Eigentlich gibts nicht viele Ursachen dafür, denn nahezu alles fußt auf Angst.

Eines meiner elementar erkannten Fakten. Angst ist das Fundament der letzten Jahrtausende.

Gehen wir nicht weit zurück, es genügt das klerikale Zeitalter. Um Macht in Form der Schattenseite ausleben und erfahren zu können, muss es zwingend in den Machtmißbrauch münden.

Macht und Mißbrauch heißt, ich lasse mir Verfahrensweisen einfallen, um Kontrolle auszuüben. Allerdings Kontrolle im kleinen Rahmen. Die "Wiedergeburt" ist dabei einfach ausgeklammert Das haben sie nie kontrollieren können, also nicht wirklich.

Was tut man an deren Stelle? Man führt Angstwerte ein, wie richtig/falsch, gut/böse usw. Das malt man je nach Zeitalter und Zeitgeist entsprechend an. Damals genügte Seelenheil zu geisseln durch Himmel/Hölle. Jeder weiß, dass ein Mensch alles tun würde, wenn das Ende naht, also funktioniert diese Angsteinflössung perfekt. Dann führt man die Beichte ein, so bleibt der Informationsfluss direkt am Puls der Herde existent.

Man radiert radikal alles Wissen um Energetisches aus. Siehe Vernichtung der alten und echten Wissenschaften, Hexenverbrennung, Steinigung, Bücherverbrennung bis heute zur totalen Medienkontrolle und Zensur.

Dann schafft man Abhängigkeiten. Wer nichts zu beißen hat, verendet, verarmt. Oben drauf verführt man das Ego mit der Eitelkeit. So hat man die Tür offen für Ansehen und kann es Formen mit Normen. Wie z.B: hast du was, bist du was oder hast du diese und jene Figur, bist du wer.

Damit nicht jeder Knaller Ruhm und Ehre erlangt, wird genau kontrolliert wer in Entscheiderpositionen kommt. Siehe alte Zunften oder Logen oder Glaubensangehörigkeit oder wie heute üblich: das richtige Parteibuch. Querulanten müssen in zurück in die Reihe der Arbeitssklaven, die an ganz kurzer Leine gehalten werden, um überhaupt zu existieren.

Und so schafft man ein Kastenwesen, das sich zwar in seiner Nennung aber nie in seiner Art geändert hat, weltweit.

Interessant ist, dass dieses System in seiner Einfachheit trotzdem so perfekt ist, dass es in jeder "Kaste" wirkt. Für die Ärmsten ist etwas ganz Spezielles totaler Trend, in der Mittelklasse wiederum was ganz anderes. Bei den Reichen sinds nochmals andere goldene Kälber. Die Struktur und Verfahrensweise ist aber über gleich. Und nahezu keiner ist sich dessen bewusst, eben solange bis er/sie beginnt zu erkennen und auszutreten.

Ein ganz wichtiger Faktor gehört jedoch auch noch dazu und das ist das Selbstaufwertungsmuster. Da wir von klein auf an eingeimpft bekommen haben, dass die Schuld (die ja gar nicht existiert) immer im außen zu suchen ist.

Der Regen ist schuld, dass wir pitsch nass wurden, nicht etwa wir selbst, weil wir nicht daran dachten uns passend anzuziehen. Der Partner ist schuld, dass wir uns mies fühlen, hätte er doch erahnen können was wir dachten

Und so lernen wir ziemlich schnell, dass wir uns immer dann besser fühlen, wenn wir unseren Selbstwert dadurch erhöhen, in dem wir uns über andere stellen.

"... guck dir den Penner an, was für eine arme Sa......" und schon werten wir uns auf Kosten des Anderen auf und fühlen uns scheinbar wohler. Die Kehrseite ist, dass andere dann das Gleiche mit uns tun und schon tut es uns weh und schmerzt.

Ehe wir uns versehen sind wir in einem Strudel aus Werten, Urteilen und Verurteilen und sind uns dessen gar nicht mehr bewusst.

Da Menschen Orientierung benötigen, was völlig logisch ist, denn wer über Jahrtausende seine energetischen Wurzeln ignoriert hat, kann ja schlecht verwurzelt sein und einen sicheren Stand haben. Also braucht es äußere Orientierungen. Und das sind die Pseudowerte der aktuellen Gesellschaft.

Hast du dies nicht, bist du nichts. Oder wie in Asien: "..bist du körperliche Behindert, bist du ein Aussätziger...".

Aber auch hier beginnt die Veränderung in uns selbst. Wenn du aus diesem Denkmodell aussteigst, ist dir das Urteilen & Co dort draußen egal, weil es bei dir selbst keinen Nährboden mehr findet. Und es kann gut sein, dass du durch deine Veränderung auch andere veränderst.

Ähnlich dem Wasser-Informationstransfer. Energetisiere Wasser und stelle eine Flasche daneben, du wirst verwundert sein, wie die neue Flasche Wasser diese Infos übernimmt.

So nun ists aber gut für heute

Herzliche Grüße

danny

Verlust des Mitleids - über Ausgrenzung von Opfern
Weiblich dedizione
Themenstarter
Da bin ich mal gespannt, Inchiostra.

hallo DannyMTL,
Ein ganz wichtiger Faktor gehört jedoch auch noch dazu und das ist das Selbstaufwertungsmuster. Da wir von klein auf an eingeimpft bekommen haben, dass die Schuld (die ja gar nicht existiert) immer im außen zu suchen ist.
Selbstaufwertungsmuster, da glaube ich nicht dran.
Allerdings stimme ich dir zu, es gibt keine Schuld. Niemand hat an irgendetwas schuld und der Regen auch nicht, dass wir nass werden. Der Regen IST einfach.

Deshalb mag ich auch hier in der Diskussion keine latenten Schuldzuweisungen, wie sie schon sehr oft geschehen sind.

Jetzt aber zu sagen: Der Penner IST einfach, das wäre mir dann doch zu einfach. Denn solch ein Mensch wurde ja von anderen dahin gemacht. Der ist ja nicht als Obdachloser geboren. (Ich nehme lieber das Wort Obdachloser als das abfällige "Penner".) Der wurde irgendwann mal ausgegrenzt, hat den gesellschaft. Normen nicht entsprochen, fiel durch und landete deshalb da, wo er jetzt ist. Was ihn, für mich, zum Opfer macht. Andere hier meinen, er sei selber schuld.

Und so lernen wir ziemlich schnell, dass wir uns immer dann besser fühlen, wenn wir unseren Selbstwert dadurch erhöhen, in dem wir uns über andere stellen.
sorry ich denke so nicht. Ich kann das deshalb nicht nachvollziehen, was du schreibst.

Da Menschen Orientierung benötigen, was völlig logisch ist, denn wer über Jahrtausende seine energetischen Wurzeln ignoriert hat, kann ja schlecht verwurzelt sein und einen sicheren Stand haben. Also braucht es äußere Orientierungen. Und das sind die Pseudowerte der aktuellen Gesellschaft.
Ja das ist wohl richtig. Gut, ich habe damit nicht viel zu tun, aber obdachlos möchte ich auch nicht enden. Also ich möchte schon was erreichen im Leben, ich habe Ziele. - Aber das ist hier irrelevant, hier geht es um die Opfer, die in unserer Gesellschaft immer mehr werden. Die haben nämlich keine Ziele und die können auch nichts verändern. ABer es sind lebende, fühlende Menschen! Da zu behaupten, die seien ja schon tot, ist für mich der Gipfel der Unmenschlichkeit.

Aber auch hier beginnt die Veränderung in uns selbst. Wenn du aus diesem Denkmodell aussteigst, ist dir das Urteilen & Co dort draußen egal, weil es bei dir selbst keinen Nährboden mehr findet. Und es kann gut sein, dass du durch deine Veränderung auch andere veränderst.
Das glaube ich nicht. Urteilen und co ist zb. in dem Bereich, wo ich beruflich tätig bin, wichtig. Da geht es gar nicht ohne Urteilen und co. Ich glaube, dass das auch bei anderen Menschen, die beruflich tätig sind, so ist: Die müssen einfach gut sein, sonst verlieren sie ihren Job. Und die eigene Angst, den Job trotz Eigenanstrengung zu verlieren, mutiert dann in der Abwertung derer, die keine Arbeit haben. Das ist ja relativ einfach nachzuvollziehen.
Aber kommt die Gesellschaft so weiter? In diesem Angst-Klima?

Und: Willst du den Leuten sagen: Ihr braucht keine Angst mehr zu haben? Die gucken dich nur blöd an, die verstehen da echt nur Bahnhof. Und dass man andere nicht abwertet und ausgrenzt, das gehört doch bei den Menschen heutzutage zum "täglich Brot".


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