Ich möchte leben

19.05.06 04:40 #1
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Ich möchte leben
MisterX
an sowas beteilige ich mich nicht ...

Ich war eben schon bei 96 - ohne auch nur eine Frage gelesen zu haben!!!
Demzufolge ist das doch kein Test!

Ich möchte leben

Shelley ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
96? jöööö!

aber mir ist es wirklich ernst!

hallo;

kann mir jemand helfen bei meinen fragen zu dem iq-test in meinem vorigen beitrag?
das ist der beitrag vor dem und noch einen vorher und noch einen.

danke schon mal und viele liebe grüsse von shelley
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Shelley ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo,

was ist nur mit mir los?
ich zittere und zucke immer häufiger, immer mehr und immer fester.
was ist das?
ist das parkinson?



ich habe mal vor etwa 5 jahren schon antiparkinsonmittel bekommen, aber da war ich noch zu jung dafür, laut pakungsbeilage.

habe ich parkinson?

es ist übrigens schlimmer, wenn ich eine weile stehe, wenn ich etwas halte, wenn ich ein wenig versuche klavier zu spielen oder so.
also wenn ich stehe, dann ist es trotzdem in den armen und so. die beine verkrümmen sich dann einfach so steiff und ich kann fast nicht gehen.
es passiert auch manchmal einfach so.

ich versuche es dann zu bremseen, doch baut sich so ein innerlicher druck auf und dann zittert es wieder drauf los. das ist sehr anstrengend und macht schmerzen. doch entspannen geht dann nicht. wenn ich absichtlich anspannen will und dann entspannen, geht es trotzdem weiter.

was soll ich machen?



kucke ich einfach zu viel filme mit michael j. fox und mein unterbewusstsein proijiziert seine krankheit auf mich?
aber warum hatte ich es denn schon bevor ich wusste, dass es einen michael j. fox gibt?

ängstliche grüsse von shelley
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Oregano ist offline
Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Hallo Shelley,
ich weiß nicht, was das ist, aber ist denn in der Klinik nicht schon mal nachgeschaut worden, ob Du evtl. Parkinson hast?
Ich kenne ja Deine Krankheitssymptome nicht alle, aber Du scheinst wirklich laut überall da "hier!" geschrieen zu haben, als der Herrgott die Malaissen verteilt hat ...

Hier eine ausführliche Seite zu Parkinson (auch die Seiten am Rand sind interessant): vielleicht beruhigt Dich das ja ein bißchen oder bringt Dich weiter.
www.ard.de/ratgeber/gesundheit/parkinson-schuettellaehmung/-/id=13280

Grüsse,
Uta

Ich möchte leben

Shelley ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
liebe uta,

danke!
hab vielen dank!
es ist sehr lieb, dass du immer da bist, wenn irgendwo ein problem auftaucht!

ich habe mir deinen link angeschaut und ein bisschen herumgekuckt.
einerseits beruhigt es ein wenig, andererseits ist es immer noch beunruhigend.
beruhigend ist es, weil bei mir der verlauf ein wenig anders ist.
beunruhigend ist, dass fast die ganze symptomatik stimmt. ausser das mit der schrift kann ich nicht beurteilen, weil ich praktisch nicht mehr von hand schreibe und das schon länger. den geruchsinn habe ich auch nicht verloren. die anderen symptome sind zwar fast alle da, doch zum glück oft nur schubweise und phasenweise. manche durchgehend schon lange zeit, was heisst, über jahre. also doch wieder nicht beunruhigend. beunruhigend aber doch wieder, weil ich nicht weiss, was es ist und es irgendwie schon unheimlich ist.

was ich dir aber noch sagen wollte:
ich habe wirklich nicht "hier" geschrien, als der liebe gott die malaisen verteilte!
mir geht es ja eigentlich doch ganz gut. ich meine; ich liege nicht an schläuchen auf der intensivstation.
ich habe wirklich nur so sachen, wie das alle hier haben. also ganz normal. sachen, welche auch gesunde leute haben. mein arzt fand nur mal, dass es bei mir eben dumm ist, weil ich viele so exotische dinge in einer kombination hätte, wie sonst keiner seiner patienten. aber das haben ja auch viele andere hier im forum...

was ich auch noch sagen wollte:
weil ich ja sonst fast nix mag machen, kucke ich doch manchmal gerne dr. house. je mehr ich ihn sehe, um so öfters denke ich, dass viele menschen auf dem holzweg sind.
ich meine; wir suchen hier unsere diagnosen zusammen.
es sammelt sich so einiges an wie zum beispiel:
quecksilberbelastung, kpu, histamin-intoleranz, fructoseintoleranz, ein paar erreger, glutenunverträglichkeit, alluminiumbelastung, bleibelastung, schlechte leberwerte, miese rheumawerte, schlechte immunwerte, candida und blabla.
hier im forum schieben wir das dann meist auf irgendwas.
jemand sagt, das hauptproblem sei der candida.
der nächste findet, es fing mit schwermetall an.
ein anderer ist der meinung, dass von geburt an die kpu da war.
ein weiterer ist dafür, dass alles nur mit nitrosativem stress zusammenhängt.
doch ich glaube langsam, dass das problem ganz wo anders sitzt!
irgendwann wir ein "kluger" wissenschaftler kommen, die krankheit finden, welche vortäuscht, dass der betroffene quecksilbervergiftung, kpu, hi, fi, gu, bacterien, pilze, alluminiumbelastung, bleibelastung, leberschwäche, eine rheumatische erkrankung und blabla hat.
irgendwann wird diese krankheit gefunden sein.
und dann kann man sie behandelen.
alle die anderen dinge, werden plötzlich nicht mehr thema sein, weil sie durch die behandlung der wirklichen krankheit verschwinden.

ich meine; es kann doch wirklich nicht sein.
wir therapieren alle diese dinge einzeln, aber werden trotzdem nicht gesund.
da scheint wirklich was schief zu gehen.

ich sage nicht, dass die ursache nicht psychisch sein könnte.
doch die körperlichen veränderungen sind da. sonst würde man sie im test nicht finden. also muss es eine krankheit geben, welche die einzelnen dinge hervorruft.

es mag ja sein, dass es eine alleinige histaminintoleranz gibt. doch dann wird der betroffene auch gesund, wenn er sie therapiert.

so.
jetzt mag ich nicht mehr weiter dazu schreiben, obwohl ich noch viel mehr darüber nachgedacht habe.

viele liebe grüsse von shelley
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sam ist offline
sam
Beiträge: 128
Seit: 01.09.04
Liebe Shelley

agnz ähnliche gedanken wie Du zu letzt Deines beitrages niederschreibst habe ich mir auch immer und immer wieder gemacht - und Du kannst sie so gut ausdrücken. Danke!
Die ganze Sache ist irgendwie halbherzig...nicht dass mich die ganzen Tipps in diesem Forum nicht weiter gebracht hätten - irgendwie - doch WER hat all diese sogenannten "Ursachen" ausschalten können - und ist nun gesund und munter? Man bleibt doch leidend oder täusche ich mich da?

Sam

p.s.
ich glaube nicht dass die Sendung Dr. House der Realität entspricht - oder tut sie das??

Ich möchte leben

Shelley ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo sam,


ich möchte zwei themata nochmals anschneiden.

wir suchen hier ja schon die ursachen unserer leiden.
täten wir das nicht, würden wir einfach rasch auf die psychiatrie gehen und nicht gesund werden oder wir würden schmerz- oder andere mittel essen und nicht gesund werden.

andererseits habe ich wie gesagt das gefühl, dass diese ursachen, welche wir hier finden wiederum nur symptome eines "grösseren" dinges sind.

jedenfalls denke ich oft, dass das bei mir so ist.
bei anderen menschen mag es sein, dass ihre ursache für sagen wir fibromyalgie nur der candida war. dieser mensch wird auch gesund, wenn er den candida weg macht.

mir hat auch mal ein arzt gesagt:
ich denke, sie haben nicht nur die krankheit(en), die sie haben. da muss noch was anderes sein.
na, ja. wir fanden noch anderes. kpu, hit, fit, etc.
doch so wirklich befriedigend ist das alles auch nicht.
ist es doch eine mitochondropathie, welche die krankheit ist?
oder ist mitochondropathie auch nur eine ansammlung an "symptomen", so wie eine fibromyalgie das ist?


nun zu dr. house:

ich denke nicht, dass dr. house ganz der realität entspricht. die serie entspringt aber auch nicht völliger phantasie.

ich kucke sie immer mit dem lexikon daneben.
ich schaue alle krankheiten, welche sie vermuten und verwerfen, nach. ich vollziehe nach, warum sie zuerst dies oder jenes vermutet haben und warum sie es wieder verwarfen.
bevor sie an der tafel stehen und krankheiten vorschlagen, überlege ich auch schon, was der patient haben könnte. so kann es gerne passieren, dass meine diagnose mit einer auf der tafel übereinstimmt, dann aber wieder verworfen wird. so lerne ich, warum meine vermutung falsch war.
ich hatte zwar auch schon recht. doch dann sehe ich, was es noch für andere möglichkeiten hätte geben können, welche ich vielleicht nicht in betracht zog.

ich habe durchaus das gefühl, dass ärzte sich so wie dr. house gedanken zu ihren patienten machen. dass also doch wieder ein teil der sendung der realität entspricht.
doch ich habe das gefühl, dass dr. house eben gründlicher ist und deswegen auch auf die seltenen dinge stösst, welche in der realität ja oft übersehen werden.

die krankheiten welche bei dr. house vorkommen sind auf alle fälle in der tat sehr real.
es gibt nie erfundene krankheiten, wie das in anderen sendungen der fall sein kann.
die krankheiten werden auch wirklich real dargestellt.
sämtliche symptome, wie auch diagnoseverfahren stimmen.
was aber vielleicht nicht stimmt ist die tatsache, dass in der realität die diagnoseverfahren so vollumfänglich ausgenutzt werden. (deswegen laufen in der realität ja auch viele menschen rum, welche nicht wissen, warum es ihnen wirklich schlecht geht.)
auch die symptome der vermuteten krankheiten stimmt.
stimmen könnte auch, dass man die vermuteten krankheiten bei der dann vorhandenen sucht. also damit meine ich: die differenzialdiagnosen stimmen den erkenntnissen real überein. es wird selten gesucht, was in der realität nicht einer differenzialdiagnose entspricht.
was auch der realität entspricht ist die wahl der medikamente. die medikamente gibt es in wirklichkeit wirklich, im gegensatz zu anderen filmen, wo medikamente erfunden werden. auch der einsatz derer wird real gewählt.
bei einer schwermetallvergiftung gibt dr. house die selben mittel, welche auch hier im forum empfohlen werden.

auch die gefühle der patienten, deren angehöriger und der ärzte werden ziemlich real dargestellt. ich kann es zwar nicht immer so ganz nachvollziehen, weil ich ja nicht arzt bin, niemanden in der verwandschaft habe, welcher eine krankheit hat, welche bei dr. house auftauchte und weil ich auch noch nie mit einer der krankheiten bei house stationiert war.

was mir jedoch äusserst komisch vorkommt:
gehen in usa die ärzte bei patienten, um die es brenzlich steht wirklich ohne polizeiliche erlaubnis hausbesuche machen, um zu suchen, was sie dort noch finden, was der patient zu erwähnen vergass oder nicht mehr im stande dazu ist?
muss ich vorher noch meine wohnung aufräumen, bevor ich bewusstlos zusammenbreche, damit die ärzte, welche mich danach behandeln auch schnell finden können, warum ich bewusstlos wurde und damit es mir nachher vor den ärzten nicht peinlich sein muss wegen der unordnung?

stimmen tut aber in diesem punkt, dass das umfeld eines patienten genau so wichtig ist, wie das, was sich innerhalb des patienten befindet.
in der chinesischen medizin wird ja auch sehr fest auf das umfeld geachtet.

früher war es doch so, dass hausärzte zu einem ins haus kamen. das war nicht nur sinnvoll, wenn der patient zu schwach ist, um das haus zu verlassen oder wenn er dadurch noch kränker wird.
eigentlich entstanden hausbesuche aber genau aus dem grund, damit der arzt das ganze umfeld, des patienten angehörige mitmenschen und alles kennen lernt.
also das heutige medizinsystem wird immer scheissiger.

ich denke auch, dass bei dr. house die symptome immer sehr ausgeprägt dargestellt werden.
doch das hat durchaus seinen sinn.
denn so werden sie auch von "groben" menschen dieser welt erkannt und nicht nur von "feinfühligen" leuten.
die symptome werden aber nicht so gezeigt, wie sie in der realität schon gar nicht mehr sein können. denn auch wenn viele hier im forum starke symptome haben, können in vielen fällen die symptome schlimmer sein. so schilmm, dass die betroffenen gar nicht mehr im forum schreiben können.

was natürlich bei dr. house auch mitspielt:
theatralik.
doch das gehört einfach dazu. weil sonst wäre die serie voll oberöde und ich würde sie auch nicht mehr so gerne schauen, auch wenn ich vor allem kucke, weil ich dabei sehr viel lerne. gerade auch diese theatralik macht die serie zu etwas speziellem.

oder schau mal emergency room oder wie das heisst.
das ist so oberdoof und erst noch schlecht gefilmt. was das bild anbelangt, aber auch, was die cameraführung anbelangt. auf geräusche, musik etc. wird dort auch nicht geachtet.

ich muss sagen:
dr. house ist weit aus die allerbeste kankenhaussendung.
grey's anatomy ist ja auch okay. doch mehr wegen den nebenhandlungen als der tatsache, was man alles lernen kann. bei grey wird auch weniger bezug zur realität genommen. dort passieren oft dinge, welche in der realität sehr unwahrscheinlich sind. (zum beispiel damals, als burke angeschossen wurde, oder die voll spannende geschichte, als sie den mann mit der bombe in der brust operieren mussten. das war zwar voll spannend und gut gemacht, doch ob es das wirklich gibt? mal abgesehen in einem schlachfeldkrankenhaus....)
bei house sind alle fallgeschichten und handlungen als real nachvollziehbar, obwohl es in wirklichkeit eigentlich nie so abgeht. jedenfalls bekam ich noch nie sowas mit. es gibt durchaus so individualisten wie dr. house. auch sämtliche krankengeschichten könnten theoretisch so ausfallen, wie sie es im film tun. nur einmal fand ich etwas ein wenig komisch: damals, als er der toten frau mit der leberkrankheit das herz für den anderen mann entfernte. also ich weiss nicht. in er realität hätte er das vielleicht nicht so druchbekommen. na, ja. auch andere solche dinge könnte er in der richtigen welt nicht durchkriegen. ich weiss zwar nicht, was so in usa in den krankenhäusern abläuft, ohne dass die welt das mitbekommt...

wozu ich mir oft gedanken mache ist der punkt, dass man bei dr. house meinen könnte, er und seine kollegen befassen sich tagelang nur mit einem einzigen patienten. dies ist ja in der realität absolut überhaupt nicht möglich. um dem also entgegen zu wirken, zeigen sie aber doch in praktisch jeder folge extra noch einen zweiten, nicht so wichtigen patienten, welche bei dr. house in behandlung ist. das mache sie, um anzudeuten, dass dr. house schon noch andere leute behandelt, als immer nur einen einzigen fall auf einmal.

bei emergency room oder bei den scrubs zeigen sie doch absichtlich immer massenweise so viele patienten, dass man sieht, wie es in der realität in einem krankenhaus zu und her geht. chaotisch, unübersichtlich, stressig, etc. durch diese massigkeit, geht aber eigentlich jeder einzelne fall unter.
es gibt doch noch so klinikfilme, in denen jeweils so ein, zwei, drei fälle mehr hervorgehaben werden als andere. das entspricht ja patientenzahlmässig eher der realität, doch auch dort bekommt man gar nicht so richtig mit, was eigentlich mit den patienten los ist. es geht immer noch unter. dort geht es meist hauptsächlich um rahmenhandlungen.

das spezielle bei house ist eben, dass man jede sendung ein krankheitsbild vorgestellt bekommt, was für mich ein realeres bild gibt, als wenn man einfach mit ankuckt, wie chaotisch es in einer notaufnahme sein kann. bzw. muss ich das zweitere ja nicht noch ankucken. das erlebe ich genug selbst. ich erlebe es im wirklichen leben aber nicht, so vielfältig eine krankheit vorgestellt zu bekommen. schliesslich mache ich kein praktikum als assistenzärztin.


viele liebe grüsse von shelley
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Shelley ist offline
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Seit: 28.09.05
hallo,

ich habe gerade noch den resten über kawasaki syndrom, neurofibromatose, histozytose x und die erdheim chester krankheit gelesen.
ich lerne wegen dr. house schon immer interessante sachen!
also eigentlich bräuchte ich das ja nicht für mein leben...
doch wer weiss?? vielleicht werde ich ja mal gesund und mache doch noch rasch ein medizinstudium. warum auch nicht...

alles gute von shelley
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Shelley ist offline
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Seit: 28.09.05
hey,

ich bin so happy!
ich werde psychisch irgendwie wieder die alte!
so kennt mich gar niemand hier! denn ich begann da ja zu schreiben, weil ich keine lebenskraft mehr hatte.

ich war doch mein leben lang trotz scchlimmen dingen, die ich erlebt habe immer so fröhlich und der glücklichste mensch der welt.
vor bald zei jahren war ich da ja fast gestorben wegen der tödlichen krankheit.
da verlor ich mein inneres lichtlein.

doch irgendwie; ich weiss auch nicht warum. es ist auch nicht irgend so eine phase oder ein "manischer" zustand.
nö. ich spüre, dass mein tiefes inneres wieder anfängt zu erwachen.

ich merke das, weil ich mich wieder begeistern kann.
egal, was ich mache. ich mache es mit begeisterung.
ich sehe wieder in allem das schöne und zwar nicht auf die weise, dass ich weiss "es ist schön" ergo muss ich es ja schön finden. nein! ich finde es wirklich schön!
ich freue mich wieder. und nicht, weil man sich einfach freuen muss. nein! ich freue mich wirklich!

ach! das ist alles so schön! ich bin also noch nicht ganz verdorben. ich bin doch noch ich.

es mag sein, dass ich psychisch wieder mehr kraft habe, weil ich schon seit wochen nicht mehr weg gehe und somit innere kräfte spare.
es geht mir körperlich zwar voll beschissen.
ich konnte schon wochenlang keine musik mehr machen. eigentlich ist das ja voll ober traurig. doch ich habe am samstag 30 sekunden in mein horn geblasen. und ich spürte genau das gleiche gefühl, welches ich hatte, als ich es frisch zu lernen begann. das war das schönste gefühl in meinem leben!
leidenschaft, freude und liebe zum instrument.

wie gesagt; körperlich vegetiere ich nur so vor mich hin. ich zittere völlig, habe muskelspasmen, zuckungen, schmerzen, dass ich schier erbrech und blabla. ich kann wieder schlechter gehen, das stehen ist auch nur noch minikurz möglich.

doch ich habe wieder hoffnung.
ich weiss zwar nicht, was mir noch helfen könnte und ob die hoffnung begründet ist. doch irgendwie denke ich, dass es wieder weiter geht.

also körperlich kann ich wirklich fast nicht mehr warten, bis sie in der klinik endlich ein bett frei haben.
ich geniesse es aber trotzdem, wenn ich noch zu hause sein kann.
wenn der anruf kommt werde ich immer noch in stress kommen, weil ich noch so viel machen möchte. eigentlich könnte ich es ja schon jetzt machen, wo ich den anruf noch nicht bekam. doch ich bin einfach der typ mensch, der alles im letzten drücker machen muss.

viele liebe grüsse von shelley
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Ich möchte leben

Shelley ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
ich finde, es ist sehr wichtig im leben, dass man sich begeistern kann. ohne begeisterung macht alles nicht so viel freude. wenn man sich begeistern kann, dann ist man fähig, eine leidenschaft zu entwickeln. auch wenn leidenschaft von leiden kommt, ist sie etwas wunderbares im leben! denn durch die leidenschaft entsteht die liebe zu etwas. lieben zu können ist das grösste glücksgefühl.
ich denke, wenn wir schon sterben müssen, dann sollten wir das doch glücklich tun!

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