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Stellenwert der Ernährung

26.08.05 10:49 #1
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Stellenwert der Ernährung

mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Zitat von Baffomelia Beitrag anzeigen
Willkommen im Forum, micha!

Das hast Du gut gesagt. Aber Dein Link funktioniert nicht.

Viele Grüße
Baffomelia
Hallo Baffomelia,
bei mir tut er. Probiers doch nochmal, vielleicht war die Seite kurzfristig nicht erreichbar.

Gruß
mezzadiva

Stellenwert der Ernährung

michavonkolz ist offline
Beiträge: 2
Seit: 21.03.08
Hallo Baffomelia,
warum funktioniert mein Link nicht? Wenn ich rauf gehe, dann funktioniert es.
Micha

Stellenwert der Ernährung

Baffomelia ist offline
Beiträge: 1.143
Seit: 04.01.07
Bei mir kommt "Seite kann nicht angezeigt werden". Na sowas.

Viele Grüße
Baffomelia

Stellenwert der Ernährung

Cadollan ist offline
Beiträge: 1
Seit: 18.06.08
Zitat von michavonkolz Beitrag anzeigen
Ein Hallo an Alle,
bis auf einen geringen Anteil von Vererbung spielt der Lebensstil und die Ernährung eine große Rolle in Punkto Gesundheit. Die Psyche und die körperliche Konstitution sind Faktoren, die für viele Krankheiten verantwortlich sind. Körper, Geist und Seele können nicht getrennt werden. Wenn der Mensch sich nicht wohl fühlt, ob psychisch oder physisch, dann wird er krank werden. Die Ursachen liegen meistens in der Erziehung. Eltern und Gesellschaft verhindern, dass wir unser Potential frei entfalten können. Als Kind, als Lehrling oder als Erwachsener werden wir passend gemacht. Dabei verlernen wir uns eigenes Ich zu verwirklichen. Unsere Seele steht im Widerspruch zu unserem Geist oder Körper. Dieser innere Widerspruch führt dazu, dass wir zum Beispiel einen Job machen, der uns keinen Spass macht.
Aber aus finanziellen Gründen können wir nichts anderes machen. Mit einem gewissen Unmut machen wir einen Job, der uns nicht liegt. Wir passen uns an, aber der innere Widerspruch bleibt. Wir sind nicht glücklich, wir hetzen von einer Beziehung zur anderen, wir Rauchen oder sind nach anderen Dingen süchtig. Sucht kommt von Suchen. Wir stehen nicht in unserer Mitte, wir sind von anderen Dingen abhängig und Streben nach Geld oder Erfolg.
Aber auch falsche Ernährung kann zu psychischen Störungen führen. Deshalb ist es wichtig zu wissen was gesunde Ernährung ist. Ich habe drei Jahre nach dieser gesucht. Angefangen in Frauenzeitschriften bis hin zu Fachbüchern. Aber irgendwie hat mich das nicht befriedigen können, die einen waren oberflächlich und die anderen sehr einseitig. Bis ich auf eine alte Form der Ernährung gestoßen bin. Diese Form der Ernährung hat sich in 2000 Jahren entwickelt und ist nicht entstanden um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie widerspiegelt sich in der Mittelmeerküche und in der Chinesischen Küche.
Die 5 Elemente-Ernährung ( www.5elemente-ernährung.de ) ist eine sehr ausgewogene Ernährung die den gesamten Körper nährt.
"Ohne das Wissen um eine richtige Ernährung ist es kaum möglich, sich einer guten Gesundheit zu erfreuen." (Sun Si Miao)
Guter Beitrag. Nun, ich habe mich soeben - nachdem ich dieses Forum gefunden habe - angemeldet und durch fast alle Beiträge durchgearbeitet. Meine Lebenserfahrung ist mit nun 60 Jahren einigermassen gewachsen. Zum Thema Ernährung gibt es m.E. so viele Meinungen, weil es eine starke emotionale und oft auch suchtbasierende Kraft gibt, die Objektivität ausschliesst. Auch Ernährungswissenschaftler und Ernährungsberater können nicht die EINE richtige Ernährung beschreiben. Wie oft korrigiert sich z.B. die DGE bei ihren Richtwerten...

Was Mensch als "richtige" Ernährung empfindet, wird im Wesentlichen von seiner Mutter bestimmt; was von Geburt an geprägt wird, ist gut und kann nicht falsch sein. Wer eine radikale Ernährungsumstellung versucht, hat deshalb einige Monate immer das Gefühl, er mache etwas falsch.

So, wie also nähere ich mich dem Ernährungsthema möglichst objektiv, wo wir doch bei vielen Einschätzungen auf Vermutungen angewiesen sind ? Erschwerend kommt noch hinzu, dass so mancher Mensch quietschfidel uralt wird und alle guten Regeln dabei ignoriert hat. Ja, das Erbgut...

Nach meiner heutigen Überzeugung gibt es zumindest einen Faktor, der die Gesundheit dominiert, noch vor der Ernährung, und das ist die regelmässige Bewegung. Es ist wohl vernünftig, bei der Beurteilung von Gesundheitfaktoren den Versuch zu machen sich vorzustellen, wie denn der Mensch in der massgeblichen Periode der Evolution gelebt hat. Was da vor 2000 oder 5000 Jahren war, spielt keine Rolle, die Zeiträume sind wesentlich grösser zu sehen. Gene verändern sich wesentlich (um ca. 1%) in etwa 100.000 Jahren. Mit Sicherheit waren die Menschen täglich in Bewegung um ihre Nahrung zu ergattern, dabei auf Bäume zu klettern etc. Wer also bewegungsmässig keinen Ausgleich heutzutage betreibt, lebt gegen seine Grundkonditionierung.

Klar ist auch, dass während der Hauptzeit dieser Entwicklung Nahrung von der Hand in den Mund genossen wurde, ohne Manipulation. Feuer gibt es seit ca. 50.000 Jahren, also noch nicht sehr lange, wenn man es so betrachtet. Und natürlich gab es noch keine gezüchteten Pflanzen...

Dies ist m.E. eines der grössten Probleme unserer heutigen Ernährung: die Qualität. Vergleichsmessungen zeigen alleine innerhalb eines Zeitraums von 1985 - 1995 einen Rückgang von Inhaltsstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) von bis zu 85% (!). Es handelt sich also um eine qualitative Mangelernährung im quantitativen Überfluss, mit ein Grund, warum auch Rohköstler Mangel erleiden können. Egal aber ob Roh- oder Kochköstler, qualitativ beste Nahrung (Bio, Demeter, etc.) ist also eine Grundanforderung.

Die geniale Ergänzung allerdings - höchstwertig - ist erstaunlicherweise kostenlos: essbare Wildpflanzen. Dazu muss man sich allerdings das nötige Wissen aneignen. Genügend Bücher darüber gibt es. Einige Hände voll Wildpflanzen pro Tag machen den Unterschied. Sie enthalten ein Vielfaches an Inhaltsstoffen gegenüber den sog. Kulturpflanzen, und sicher auch Stoffe, die noch nicht analysiert wurden.

Und natürlich: wo ein neuer Trend sichtbar wird, wird auch Geld damit gemacht (was ich nicht verurteilen will). Als Beispiel mag dieser Link dienen: Essbare Landschaften - Wildkräuter aus der Natur

Stellenwert der Ernährung

Sintonizzare ist offline
Beiträge: 7
Seit: 07.07.08
Hallo Marcel:

Wenn unser Körper ein Haus ist, dann sollten wir uns auch die Zeit nehmen, es zu pflegen. Ist es nicht gerade bei der Nahrungsaufnahme oft so, dass uns das Bewusstsein dazu fehlt, auch die Dankbarkeit, dass uns genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, die Einsicht, dass all das nicht selbstverständlich ist.

Ab und zu faste ich. Nicht weil ich übergewichtig wäre oder sonstige Beschwerden habe. Sondern um danach wieder bewusster und dankbaren essen zu können.
Ab und zu verzichte ich auf Fleisch, wissend, dass der Körper sehr gut ohne zurecht kommt. Trotzdem liebe ich es, zusammen mit meinen Kinder zu grillieren, da gibts dann immer Fleisch.
Ich weiss, dass mein Körper keinen raffinierten Zucker braucht, ich glaube jedoch, dass er spielend damit fertig wird.
Wenn ich Zweifel habe, gehe ich in meinen Garten, lasse mich vom Wunder der Pflanzenwelt betören und weiss dann, dass ich nie schlau genug sein werde, alles "richtig" zu machen, das aber letzendlich auch gar nicht entscheidend ist.
Solange ich akzeptiere, dass mein Leben ein Geschenk ist.

Stellenwert der Ernährung

Sweet Devil ist offline
Beiträge: 40
Seit: 02.05.10
Hallo Ernährungsdiskutierer,

ich versuche mich auch überwiegend gesund zu ernähren und das gelingt mir auch sehr gut. Das bedeutet aber nicht, dass ich vollkommen auf Zucker und andere ungesunde Dinge verzichte.
Das wichtigste am Leben ist für mich, dass man den Spaß daran nicht verliert. Und so sehe ich das auch beim Essen.
Manchmal muss es eben ein Stück Kuchen oder ein Croissant sein. Ewig zu verzichten löst doch auch nur Heißhunger aus und ein bisschen Abhärtung muss auch sein.

Als wir klein waren haben wir auch wahllos alles in den Mund gesteckt - ohne gleich davon krank zu werden.
Ich möchte nicht bei ALLEM was ich esse, vorher die Zutatenliste bis ins kleinste Detail studieren.

Diäten sind für mich völlig überflüssig, da ich sowieso kein Fettfan bin und mein Zuckerkonsum sich auch in Maßen hält.

Ich bin der Meinung die Mitte machts. Es heißt ja auch...das GESUNDE Mittelmaß...
__________________
**Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!**

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desperado ist offline
Beiträge: 1.046
Seit: 30.10.08
He He croissants, j`aime!



Also neu ist halt sich überhaupt Gedanken zu machen, was man isst vgl TCM bzw medikament/ Wirkung/ Nw

und nicht einfach das zu essen worauf man lust hat -oder wesentlich schlechter: das zu essen was verfügbar ist oder noch schlechter: das zu essen was gesellschaftlich irgendwie erwartet wird oder am schlechtesten: essen das an finanzielle überlegungen (finanzielle Knappheit) gekoppelt ist
__________________
liberte egalite fraternite

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Sweet Devil ist offline
Beiträge: 40
Seit: 02.05.10
So richtig auf die Ernährung achte ich bereits seit 2006.
Irgendwann war ich auch sehr streng zu mir. Aber das macht auf Dauer einfach nicht glücklich.
Außerdem wenn man versucht nur noch zu essen was wirklich gesund ist , verhungert man früher oder später...
__________________
**Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren!**

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.612
Seit: 26.04.04
In diesen Zusammenhang passt ein "neues" Krankheitsbild - die Orthorexie:

Bei der Orthorexie (orthos= richtig; orexis = Appetit) steht nun aber nicht die Quantität, sondern die Qualität des Essens im Vordergrund. Betroffene sind krankhaft fixiert auf gesundes Essen und versuchen ungesundes zu vermeiden. Und das kann absurde Ausmaße annehmen: Sie grübeln Stunden des Tages über Nährwerttabellen, prüfen den Vitamingehalt der von ihnen verzehrten Lebensmittel und versuchen immer "gesündere" Lebensmittel zu bekommen – auch wenn sie z.B. ihre Hirse in Afrika bestellen müssen. Durch diese exzessive Auseinandersetzung - zusätzlich verschärft durch die häufigen Lebensmittelskandale in den Medien (wie BSE, Acylamid usw.) – fallen immer mehr Lebensmittel durch das Raster, weil sie den zugrunde gelegten Qualitätsmerkmalen nicht mehr entsprechen, z.B. weil sie angeblich mit Schadstoffen belastet, krebs- oder allergieauslösend oder aus anderen Gründen ungesund sind. Die Betroffenen leben am Ende dieser aufs "Gesunde" ausgerichteten "Ernährungskarriere" meist vegan, ernähren sich also nur noch von Gemüse und Obst - und kaufen ihre Nahrungsmittel im Bioladen oder bestellen im Internet.
Orthorexie - Wenn gesundes Essen krank macht - gesundheit.de

Liebe Grüße,
uma

Stellenwert der Ernährung

Sweet Devil ist offline
Beiträge: 40
Seit: 02.05.10
Das kann man sich garnicht vorstellen, dass es soooo schlimm kommen kann.
Dann doch lieber ab und zu sehr ungesund.
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