Rizinusöl

28.08.05 12:15 #1
Neues Thema erstellen
Rizinusöl

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Hierzu noch ein Tip: Sofern man einmal - aus welchen Gründen auch immer - nachts nicht schlafen kann, könnte man diese unfreiwillige Schlafpause für die Rizinusöleinnahme nutzen. Da wird es einem wenigstens nicht langweilig.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Rizinusöl

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
... ob das Abführgeschehen bereits gegen Mittag beendet ist oder erst am abend oder am nächsten Tag morgens früh, hängt ausschließlich vom Umfang der ausgeschiedenen Gifte ab;...
Das erlebe ich anders. Denn es spielen noch weitere Faktoren dabei eine Rolle, zum Beispiel eben die hier angesprochene Uhrzeit der Einnahme des Öls.

Weiterhin habe ich in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht, dass die pure Einnahme des Öls bei mir zu einer Verlängerung der Ausscheidungszeit führt. Konnte ich mehrmals beobachten, dass bei Verwendung des Öls in der Vermischung mit Grapefruitsaft nach nur drei bis fünf Stunden alles erledigt war, so hat sich diese Zeit bei der puren Einahme auf mindestens sieben (bis teilweise neun) Stunden erhöht - ohne dass ich nun stärker vergiftet wäre. Im Grunde ist das auch verständlich. Denn der Grapefruitsaft sorgt ja seinerseits für eine gewisse Passage, was nun wegfällt.

Ich selbst habe übrigens zunächst gar nicht so darauf geachtet, aber mir hat jemand anderes von dieser bei ihm beobachteten Verlängerung der Prozedur erzählt und da wurde mir das auch für mich selbst klar.

Ich wollte Dich schon fragen, Gerold, ob Du auch einen Unterschied spürst, seit Du das Öl nur eingespeichelt zu Dir nimmst? Aber offenbar ist es ja bei dir anders.

Viele Grüße
Reinhard

Rizinusöl

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von Naturkind Beitrag anzeigen
Bei der Leberreinigung erfolgt die Anwendung der Mischung immer zur Nacht hin. So gegen 22Uhr laut Clarck oder Moritz.
Das spielt ja eigentlich auch gegen die Organuhr...
Es ist hier nicht der spezielle Gegenstand, aber das stimmt so nicht. Denn bei der Leberreinigung wird nachts viel im Körper verarbeitet (wozu unbedingt auch die Zeit der höchsten Leberaktivität nach Mitternacht gehört). Und die daraus resultierenden Ausscheidungen erfolgen ja erst am nächsten Morgen.

Viele Grüße
Reinhard

Rizinusöl

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Ich wollte bei dieser Gelegenheit noch meine Erfahrungen zum Verhältnis von Fasten und Rizinusölanwendung nachtragen.

Als Einstieg in ein kürzeres oder längeres Fasten kann ich das Rizinusöl nur empfehlen. Jedenfalls dann, wenn man sich danach nicht so ekelt, dass man unbedingt etwas darauf essen muss. Dafür ist nach meiner Erfahrung eine pure Einnahme des Öls (selbstverständlich gründlich eingespeichelt) am besten.

Ist das Fasten aber einmal in Gang gekommen, gestaltet es sich mit einer Rizinusölanwendung eher ungünstig. Ich habe eine Anwendung 48 Stunden nach der letzten festen Nahrungsaufnahme (und bereits erfolgter vollständiger Entleerung des Verdauungssystems) ausprobiert. Für den Magen war es okay, es ist für ihn offenbar nicht viel anders als normalerweise: man ist eben nüchtern. Für die Leber war es bei mir auch gut. Weil ich zwei Tage lang ja kein Fett zu mir genommen hatte, war sie ausgeruht und hat nach meinem Eindruck bei dieser Gelegenheit ordentlich entgiftet. Von daher kann ich eine zwei oder drei Tage anhaltende Fettabstinenz vor einer Rizinusölanwendung durchaus empfehlen. Sie erhöht die Effektivität.

Problematisch war allerdings der Darm. Da nach zwei Tagen Fasten im Grunde schon die Darmruhe eingetreten ist, tut er sich schwer mit der Aussscheidung dessen, was aus der Leber gelöst wurde. Obwohl ich Flohsamenschalen eingenommen habe und dann auch Bentonit, und obwohl ich das Ganze durch zahlreiche Einläufe unterstützt habe, hat es ungefähr 14 Stunden gedauert, bis das letzte an Gallenflüssigkeit heraus war. Wie hoch dadurch die Möglichkeit einer Rückvergiftung ist, kann ich nicht einschätzen, aber ich habe mich jedenfalls nicht wohl dabei gefühlt. Und es dauerte auch anschließend eine Weile, bevor wieder Ruhe im System eintrat. Die reinigende Wirkung des Fastens wurde durch die Rizinusölanwendung also nicht spürbar unterstützt, sondern eher nur gestört.

Viele Grüße
Reinhard

Geändert von ReinhardX (24.07.13 um 16:34 Uhr)

Rizinusöl

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Weiterhin habe ich in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht, dass die pure Einnahme des Öls bei mir zu einer Verlängerung der Ausscheidungszeit führt. Konnte ich mehrmals beobachten, dass bei Verwendung des Öls in der Vermischung mit Grapefruitsaft nach nur drei bis fünf Stunden alles erledigt war, so hat sich diese Zeit bei der puren Einahme auf mindestens sieben (bis teilweise neun) Stunden erhöht - ohne dass ich nun stärker vergiftet wäre. Im Grunde ist das auch verständlich. Denn der Grapefruitsaft sorgt ja seinerseits für eine gewisse Passage, was nun wegfällt.

Ich selbst habe übrigens zunächst gar nicht so darauf geachtet, aber mir hat jemand anderes von dieser bei ihm beobachteten Verlängerung der Prozedur erzählt und da wurde mir das auch für mich selbst klar.

Ich wollte Dich schon fragen, Gerold, ob Du auch einen Unterschied spürst, seit Du das Öl nur eingespeichelt zu Dir nimmst? Aber offenbar ist es ja bei dir anders.

Viele Grüße
Reinhard
Diese Beobachtung vermag ich zu bestätigen und führe dies auf Folgendes zurück: Wie auch von anderen beobachtet worden ist, finden sich im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl pur mit intensivem Einspeicheln anschließend keine Ölrückstände im WC mehr vor, wie dies immer wieder bei der Einnahme von Rizinusöl als Emulsion zusammen mit einem Frucht- oder Obstsaftgetränk zu beobachten ist. Demnach ist wirklich die gesamte eingenommene Dosis Rizinusöl in Ricinolsäure und Gycerin gespalten worden, was nach meiner Vermutung einerseits eine umfassendere Gallenproduktion der Leber als Ursache hat, andererseits eine nachhaltigere Entgiftung derselben, weshalb sich der gesamte Wirkungsvorgang zeitlich deutlich länger und intensiver hinzieht. Wie denken andere darüber?

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Rizinusöl

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Wie denken andere darüber?
Ich habe den Eindruck, dass nur wir zwei hier das Öl auf diese Weise einnehmen.

Übrigens überzeugt mich Deine Erklärung nicht. Bis auf das eine Mal, wo ich Karottensaft verwendet habe, war das Öl bei mir immer restlos aufgespalten. Und man muss auch dazu sagen, dass der Grapefruitsaft ja nicht nur die Passage erleichtert, sondern durch seine Bitterstoffe auch die Leber zum Entgiften anregt. Dass also bei einer puren Einnahme des Öls so deutlich mehr Giftstoffe mobilisiert werden, glaube ich irgendwie nicht. Es entspricht auch nicht meinem Gefühl bei den Anwendungen.

Viele Grüße
Reinhard

Rizinusöl

malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Wie denken andere darüber?
Ich habe bei der letzten Anwendung mal 10ml gespeichelt und danach den Rest (60ml) mit Saft genommen um es auch zu probieren. Ich hab das meiste auf einen Schlag getrunken, weil ich die Sorge hatte, dass in den ca 60 Minuten bis mal alles Öl per einspeicheln unten hat, die Darmperestaltik schon eingesetzt hat und die späteren Ladungen einfach durchflutschen ohne Aufspaltung, weil der Dünndar schon auf Entleerung umgestellt hat.

Nach einer kleinen Anwendung kann ich natürlich noch nicht viel beitragen. Ich hatte tendenziell eher das Gefühl es wird "besser" verdaut und die Entleerungen sind intensiver. Davor hatte ich auch immer das Gefühl, dass bei mir sehr viel (unverdautes) Öl wieder raus kommt, mal sehen ob das bei mehr Einspeicheln anders wird.

Ich werde weiter berichten.

Rizinusöl

malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Und man muss auch dazu sagen, dass der Grapefruitsaft ja nicht nur die Passage erleichtert, sondern durch seine Bitterstoffe auch die Leber zum Entgiften anregt.
Meines Wissens bremst Grapefruit die Phase 1 der Entgiftung der Leber. Bei der Umwandlung in der Phase 1 werden m.W. noch giftigere Zwischenprodukte erzeugt, die dann von der Phase 2 in ausscheidbare Substanzen weiter abgebaut werden.

Daher ist die Bremse der Phase 1 kurzzeitig gut, da nicht zu viele giftige Zwischenprodukte (in Phase 1) produziert werden und es einen Giftstau gibt, weil die Phase 2 nicht nachkommt.

Daher verhält sich die Grapefruit so anders als die anderen Säfte.

(So mein gefährliches Halbwissen)

Rizinusöl

lale93 ist offline
Beiträge: 250
Seit: 25.04.12
Ich auch mal wieder. Hatte jetzt zum zweiten Mal eine interessante aber nicht wirklich angenehme Erscheinung.
Heute und vor ca. 2 Wochen.
Ich hatte jeweils an den 2 - 3 Tagen vor diesen komischen Ereignis sehr viel Sport gemacht, geschwitzt, und auch wieder viel Flüssigkeit zu mir genommen. Nachts hatte ich wegen der Wärme insbesondere im Rückenbereich sehr viel geschwitzt. Da knackt es seit dem andauernd. Das wäre aber nicht negativ.

Was dann heute und auch schon vor 2 Wochen passierte würde ich gerne zukünftig nicht mehr erleben (Letzte Rizi Kur war am Freitag). Heute Vormittag war ich normal am Klo. Danach musste ich in den folgenden 3 Stunden jeweils noch 5 - 6 Mal. Da kam eine gelbe Brühe, wie bei der Rizi Kur raus. Stank fürchterlich... Ich hatte dann noch einige Stunden das Gefühl mich permanent übergeben zu müssen, und auch einen sehr unangenehmen Geruch/ Geschmack im Mundraum. Teilweise als ob ich Rizinusöl getrunken hätte. Das hatte ich natürlich nicht. Jetzt geht es wieder einigermaßen. Bin mal gespannt, ob ich morgen wieder fit bin. Vorletzte Woche dauerte es 2 Tage.

Hatte jemand von Euch schon mal eine ähnliche Situation? Könnte das mit den Rizinus Kuren zusammenhängen?

Seit einigen Wochen gluckert es verstärkt in der Lebergegend. Möglicherweise hat sich da in den letzten Monaten sehr viel getan... Aber darum so krass zu arbeiten???

Rizinusöl

KarlG ist offline
Beiträge: 2.398
Seit: 22.01.11
Zitat von lale93 Beitrag anzeigen
Danach musste ich in den folgenden 3 Stunden jeweils noch 5 - 6 Mal. Da kam eine gelbe Brühe, wie bei der Rizi Kur raus. Stank fürchterlich... Ich hatte dann noch einige Stunden das Gefühl mich permanent übergeben zu müssen, und auch einen sehr unangenehmen Geruch/ Geschmack im Mundraum.
Offensichtlich sind da grosse Giftmengen auf einmal gekommen. Zwei Ideen:

- Irgendwas hatte vorher die Gallenkanäle verschlossen (Gallenstein?) - der Verschluss hat sich gelöst und dann kam ein richtiger Schwung

- Du hattest vorher einen Entgiftungsstop und die Summe der Maßnahmen hat den "beseitigt", worauf der Körper erstmal richtig losgelegt hat. Könnte aber auch in der Leber was "zu" gewesen sein.

Könnte das mit den Rizinus Kuren zusammenhängen?
Von mir ein klares Ja!

Ich sage mal: So unangenehm das auch war/ist - es ist wieder mehr Gift draussen und das ist in jedem Fall zu begrüßen....


Optionen Suchen


Themenübersicht