Elektrosensibel-Hilfe, ich weiss nicht mehr weiter!

01.02.11 17:37 #1
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kristelle ist offline
Beiträge: 89
Seit: 30.01.11
Liebe Forenmitglieder,

ich bin neu hier, und schon die Rubrik für das Thema E-Smog ist derart groß, dass ich mich davon in meinem momentanen Zustand völlig erschlagen fühle.
Vielleicht kann mir jemand von Euch Inhalte zusammenfassen oder mir sagen, wo ich Informationen finde? Ich wäre euch sehr dankbar dafür.

Zu meiner Geschichte: ich habe schon jahrelang Beschwerden, habe nach Ärzte-Odyssee und verschiedensten "Diagnosen" wie Fibromyalgie, Depression, Somatisierungsstörung etc. pp. nun vor einem Jahr die Ursache dafür gefunden, eher zufällig, oder durch lange Beobachtung: es ist WLAN und DECT, also Hochfrequenzen.
Ich habe mein Studium auf Eis gelegt und bin zu meinen Eltern ins Einfamilienhaus geflüchtet, weil es hier vergleichsweise strahlungsarm ("nur" 5-8 schwächere WLANsignale von Nachbarhäusern, die aber mit meinem Silber-Baldachin zumindest nachts so weit abzuschirmen gehen, dass ich einigermassen schlafen kann; aber tags Schmerzen, Unruhe, Kribbeln....und die üblichen Symptome, die ihr ja vielleicht kennt) zu meiner ehemaligen Hamburger Wohnung mit mehr als 20 WLANs ist - vorübergehend, so glaubte ich, doch nun komm ich hier gar nicht mehr weg, weil ich gar nicht weiß, wie und wo ich anfangen soll. Zuvor war ich 2 Semester im Ausland, und in meiner Wohnung waren nur wenige WLAN-Netzwerke der Nachbarn.Mittlwerweile ist es so unübersichtlich, dass man auch gar nicht mehr orten kann, woher die Netze kommen, um dann mit den Nachbarn über nächtliches Abstellen etc. zu verhandeln, so wie ich das vor dem Auslandsjahr gehandhabt habe.
Ich habe seit Wochen nach Wohnungen gesucht, mich an andere Unis beworben und dort vor Ort gesucht - ohne Erfolg, keine Wohnung gefunden, in der unter 5 WLANS waren, und wer weiß denn, ob da nicht noch unsichtbare sind.
Ich habe derzeit keine Arbeit und lebe von Rücklagen, von denen ich eigentlich meine zweite Berufsausbildung (Studium) finanzieren wollte, um eben nicht mehr in den alten Beruf zurückzumüssen.
Nun muss ich scheinbar doch zurück, weil ich von nichts anderem mein Geld verdienen kann. Zudem musste ich mein soziales Umfeld verlassen. Einen Bekannten- und Freundeskreis neu aufzubauen, zudem auf dem Land oder isoliert wohnend und mit so einer wenig anerkannten Problematik, stelle ich mir unglaublich schwer vor.
Gehe mittlerweile zum Psychotherapeuten, aber nicht, weil ich mir die Beschwerden einbilde, sondern weil mein ganzes Leben zusammenbricht und ich nicht mehr weiter weiß, damit ich nicht den Boden verliere.

Das Schlimmste ist diese Perspektivlosigkeit.
Werde ich jemals eine Wohnung finden, in der ich ein menschenwürdiges Leben führen kann?
Wo soll ich suchen, wie kann ich das Ganze angehen?
Ich kann ja schlecht eine Anzeige aufgeben, "suche Wohnung ohne WLAN mit Nachbarn, die kein WLAN und kein DECT-Telefon benutzen"....

Ich weiß, es gibt Schlimmeres, Krebs oder MS oder andere schwere Erkrankungen, doch für mich bricht etwas zusammen und ich weiß einfach nicht weiter. Alles, was ich geplant hatte, geht den Bach runter. Mein Lebensraum engt sich ein. Reisen, das war Lebenselixier für mich, geht auch kaum noch, weil in Hotels und sogar auf Campingplätzen überall WLAN ist, teilweise scheinen die großen Antennen auch eine andere Frequenz zu haben, denn mein Baldachin nützt da GAR nichts mehr.
Ich fühle mich auch so alleine mit der Problematik, und ich bin es so satt, stets zu hören, das sei alles psychisch. Ärzte und sogar manche Freunde und Bekannte nehmen mich nicht für voll. Ich müsse mir eben suggerieren, dass es mir nichts ausmache, dann mache es mir auch nichts aus – alles eine Sache der Einstellung.
Sicherlich ist es mittlerweile so, dass es psychische Anteile gibt, so etwas wie Zukunftsängste, Angst, keine Wohnung zu finden, Angst vor Isolation, Angst, keinen Lebenspartner zu finden etc.
Ich habe aus lauter Verzweiflung auch schon viel „Esoterikkram“ ausprobiert, irgendwelche Scheiben, Spiralen, Chips, Tachyon....aber ich kann bloß sagen, bei mir hat es nicht geholfen, und rein physikalisch kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es hilft. Radiowellen lassen sich ja schließlich auch nicht durch ein Bildchen vom Durchdringen der Wände abhalten.

Entschuldigt, falls ich zu durcheinander schreibe.
Gibt es unter euch jemanden, der ähnliches erlebt hat?
Wie seid ihr damit umgegangen? Was könnt ihr mir raten?
Ich bräuchte ein gutes Messgerät, kann mir jemand von euch zu einem raten oder abraten?

Ich würde mich riesig über Beiträge freuen!

Lieben Gruß,

Kristelle


Elektrosensibel-Hilfe, ich weiss nicht mehr weiter!

kristelle ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 30.01.11
Habe gerade die Liste mit den Links gefunden, freue mich, dort einige zu sehen, die ich noch nicht kannte, das hilft schonmal weiter.

Bleibt trotzdem die Frage nach eurem Umgang mit der Sensibilität, wie seid ihr vorgegangen als ihr in der Situation wart, in der ich mich gerade befinde?

Einen lieben Gruß,
Kristelle

Elektrosensibel-Hilfe, ich weiss nicht mehr weiter!

Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Liebe Kristelle,
dito, ich kenne Deine Geschichte selbst und viele Menschen, denen es ähnlich oder noch heftiger geht.

Zumindest ist es gut, daß Du die Ursache herausgefunden hast - es gibt so ungeheuer viele Menschen (laut Schweden 30% der Bevölkerung! laut Langzeituntersuchung der Ärzteinitiative Bamberger Appell ab einer Belastung von über 100 Mikrowatt 95%!), die Beschwerden durch die Strahlung entwickeln und aber nicht wissen, daß diese daher stammen. Leider gibt es ja immer weniger Vergleichsmöglichkeiten, selbst in Wäldern oder Parks zum Teil.

Ich selbst bin erst nach 5 Jahren Suche auf die Ursache gestoßen, eher per Zufall, weil zu der Zeit das Thema noch viel unbekannter war und ich keinen Hinweis bekam. Wunderte mich immer, warum es mir binnen einer Minute schlechtgeht, sobald ich meine Wohnung verließ (Sendemasten draußen), und das mit zunehmender Zeit draußen schlimmer werdend. Seit ich das herausgefunden habe, kann ich mich in gewisser Weise schützen, auch mit Nachbarn sprechen, vor Handytelefonierern und WLAN-Nutzern flüchten (draußen) usw.

Hast Du Anschluß an eine Bürgerinitiative, da wo Du wohnst?

Zu den WLAN's: Meiner Erfahrung nach ist es nicht unbedingt repräsentativ, welche WLAN-Anzahl angegeben wird. Wichtig sind insbesondere die direkten Nachbarn. WLAN aus dem übernächsten Haus könnte schon einigermaßen verträglich sein. Es kommt auf das WLAN an und auf Deine "Sensibilität".
Insofern könntest Du zunächst (Vorschlag) mit den nächsten Nachbarn sprechen und einfach mal nachfragen, evtl. mit einem Flyer (z. B. von der Bürgerwelle). Ein WLAN-freier Router: Speedport 500 V, kostet bei ebay teils unter 10 Euro (ich habe sie sogar vorrätig für Nachbarn für den Fall der Fälle).
Ich habe gehört, daß WLAN per Meßgerät schwer zu messen ist. Wahrscheinlich bekommen nur bestimmte Meßgeräte WLAN rein.

Was mich bei Deinen Berichten wundert, ist, daß Du Arbeit und Studium erwägst. Naja, die "Sensibilitäten" sind unterschiedlich ausgeprägt.
Ich weiß von vielen, daß sie beides nicht mehr machen können.

In Freiburg z. B. haben etliche Studenten ihr Studium aufgeben müssen wegen der Strahlenbelastung. Und ich hörte von Uli Weiner (von dem, der immer mal wieder im TV gezeigt wird), daß immer mehr (auch) junge Menschen zu ihm kommen, ihm ihre Situation schildern und ihn um Rat bitten, ebenso wie Du.

"Das schlimmste ist diese Perspektivlosigkeit."

Das ist einer der typischen Sätze der schwer Betroffenen.
Viele wissen nicht mehr, wohin sie ziehen können, weil immer mehr Gegenden belastet sind. Einige suchen jetzt sogar schon unterirdisch bzw. auch Bunker.
Auch eine Anzeige, wie Du es schreibst, haben einige schon versucht.
Leider wird dieses Thema immens unterdrückt, damit die Menschen nicht auf das Gefahrenpotential aufmerksam werden. Es geht ja um viel Geld.

Vielleicht kannst Du es doch mal versuchen mit einer solchen Anzeige, daß Du eine Wohnung in einem alleinstehenden Haus suchst. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst. Kennst Du strahlungsärmere Stadtteile? Wenn Du z. B. ältere Menschen findest, die eh kein Interesse an dieser Technologie haben, die in einem Haus alleine wohnen und z. B. eine Souterrain-Wohnung zu vermieten haben, vielleicht wäre das möglich.

Du schreibst: "Ich weiß, es gibt Schlimmeres." Also meiner Meinung nach ist die Situation der schwerer Strahlengeschädigten ebenso prekär wie die anders erkrankter Menschen.

Was für mich und meine engeren Freunde und Freundinnen, die schwer betroffen sind, richtig schwer auszuhalten ist, ist, daß selbst unter den sogenannten Leidensgenossen (die weniger stark betroffen sind), es einige gibt, die kein ausreichendes Verständnis aufbringen und meinen, einem sagen zu müssen, was man noch aushalten können müsse, oder daß eben doch (wenn man aus guten Gründen sehr vorsichtig ist bzw. sein muß) noch irgendwas Übertreibung oder "psychisch" sei. Da könnt ich aus der Haut fahren, es zeigt einfach, daß sie nicht gelernt haben, andere Menschen in ihrer Wahrnehmung, so subjektiv sie auch sein mag, ernstzunehmen.

Daß Dein Baldachin da nichts mehr nützt, ist mir nicht neu. Ich hatte schon vor zwei Jahren gehört, daß die Fortentwicklung der Frequenzen es mit sich bringt, daß immer mehr Frequenzen nicht mehr abschirmbar sind, auch, daß Meßgeräte die neueren Frequenzen nicht mehr reinkriegen.
Es ist auch die Erfahrung meiner Freundin, die teils fünf oder mehr Abschirmlagen versucht, und es hilft nichts.

Vielleicht kannst Du für Deine Ärzte und Freunde mal eine Argumentliste anlegen, richtig prägnante Argumente, die Du Dir merkst und dann anführst, evtl. auch mit einem guten Flyer.

Ich meine (nur ein Beispiel), die Tatsache, daß diese Technologie in Waffensystemen Anwendung findet, sagt IM GRUNDE eigentlich schon alles!

Oder: Vor ca. 30 Jahren wurde vor Radioweckern gewarnt, weil diese ein Feld von mehreren Metern verursachen. Handy/Schnurlostelefon/WLAN reichen mehrere hundert Meter weit.

Manchmal bekomme ich auch zu hören, daß ich mit "geistiger Kraft" oder sonstwas dagegen angehen solle usw. Ich kann es mir echt nicht mehr anhören. Ich möchte die Leute selbst sehen, wenn sie in unmittelbarer Nachbarschaft (z. B. im 500-m-Radius) von einem AKW wohnen, ob sie dann immer noch meinen, daß man da mit geistiger Kraft unbeschadet bleibt.

Hier übrigens ein Beispiel von jemandem,
der mal anders gedacht hat und dann
durch eigene Erfahrung begriff:

"K. D. aus Ansbach:

Ich wohne in Ansbach, Mittelfranken, bin selbst Ingenieur
und war bislang immer sehr technikgläubig. Vor etwa drei
Monaten hat O2 eine UMTS-Antenne in Ca. 50m Entfernung
auf den First eines Hauses gesetzt, seitdem hat sich meine
Meinung dieser Technologie gegenüber empfindlich geändert.

Alle Anwohner, ob 8 oder 80 Jahre alt, klagen über
Beschwerden, die sie vorher niemals hatten (Kopfschmerzen,
Müdigkeit, Augenbrennen etc.).

Diverse Pflanzen gingen 2 Wochen nach Inbetriebnahme ein,
in meinem Wohnzimmer bekomme ich nach kurzer Zeit
Kopfschmerzen. Nur durch Zufall kamen wir hier überhaupt
erst auf den Zusammenhang mit dieser Antenne.
Glauben Sie mir, wir sind keine dummen Kinder, die sich hier
irgendetwas einbilden. Es ist nichts mehr so wie es vorher
war. Mit größter Sorge verfolgen wir (d. h. alle Hauseigen-
tümer und Nachbarn) die weitere Entwicklung und Aus-
breitung dieser Technologie. Briefe an alle möglichen
Parteien und Ministerien blieben bis auf einige Standard-
antworten unbeantwortet.
Offensichtlich gibt es sehr starke Interessensverbände, die
eine jegliche Auseinandersetzung mit diesem Thema seitens
der Behörden von vornherein unterbinden.
Scheinbar spielt unsere Gesundheit absolut keine Rolle,
es ist einfach unglaublich.
Kämpfen Sie, wehren Sie sich... wir wünschen Ihnen
alles Gute..."

Ein anderer Vorschlag zu den "geistigen Kräften": Diejenigen, die dies behaupten, mögen sich doch mal auf eine heiße Kochplatte setzen. Wenn sie nach 5 Min. keine Verbrennung erlitten haben, dann: GRATULIERE

Zudem sind wir Menschen einfach unterschiedlich. Der eine kann in 15 Grad kaltes Wasser springen und es eine Stunde lang aushalten. Ein anderer ist nach 20 Sekunden so bibberkalt, daß er Stunden braucht, um sich zu erholen.

Eben! Wie Du es schreibst: Die FOLGEN einer solch schwierigen (Über-)Lebenssituation sind selbstverständlich Ängste - ich möchte die sehen, die solch eine Bedrohung ohne Angst erleben.

Die "energetischen" Helferlein, von denen Du schreibst, sie werden ja überall angeboten. Zwei meiner Freundinnen berichteten, daß sie gemerkt hätten, daß sie tatsächlich lindern. Aber die meisten konnten keine Besserung feststellen bzw. ist diese Energie selbst dann ja auch evtl. ein Zuviel und kann zu Überreaktionen führen (haben mehrere erlebt).

Meßgerät, was ich höre: Gigah.-Geräte seien nicht so gut. E-Smog-Spion (ca. 270 Euro) sei wesentlich empfindlicher, viele sind zufrieden damit. Aber ich weiß wirklich nichts genaueres dazu.

Ich verstehe so gut, was Du schreibst, und daß Dir die Fragen nach dem Umgang damit aufkommen. Ich erlebe es als Sisiphos-Arbeit. Ich suche für meine Freundin, die sehr dringend aus ihrer Wohnung wegmuß, auch eine neue Bleibe; ich selbst muß auch beizeiten weg, wo ich wohne. Bisher haben wir keinen Erfolg. Aber wir sind wahrscheinlich schwerer betroffen als Du, wir können nicht mehr über Arbeit o. ä. nachdenken.

Wenn Du magst, kannst Du mich mal per pn kontaktieren. Ich könnte Dir einige gute Texte zuschicken.

Viele Grüße!

Elektrosensibel-Hilfe, ich weiss nicht mehr weiter!
Sensor77
Hallo zusammen

Als Messtechniker und selbst Betroffener (bekomme von WLAN "Matsch" im Gehirn d.h. Konzentrationsschwierigkeiten und extreme Müdigkeit) kann ich vieles, was hier beschrieben wurde gut nachfühlen (ich bin übrigens junge 30 und meine Frau 28 - beide elektrosensibel). Einige Aussagen möchte ich gerne kommentieren:

Habe gerade die Liste mit den Links gefunden, freue mich, dort einige zu sehen, die ich noch nicht kannte, das hilft schonmal weiter.
Das ist gut. Achte einfach darauf, dass auf den jeweiligen Seiten sachlich und fundiert informiert wird und nicht noch zusätzlich Angst geschürt wird.

Ich habe aus lauter Verzweiflung auch schon viel „Esoterikkram“ ausprobiert, irgendwelche Scheiben, Spiralen, Chips, Tachyon....aber ich kann bloß sagen, bei mir hat es nicht geholfen, und rein physikalisch kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es hilft. Radiowellen lassen sich ja schließlich auch nicht durch ein Bildchen vom Durchdringen der Wände abhalten.
So ist auch meine Erfahrung (vor allem messtechnisch).

Bleibt trotzdem die Frage nach eurem Umgang mit der Sensibilität, wie seid ihr vorgegangen als ihr in der Situation wart, in der ich mich gerade befinde?
Ich habe mich mit möglichst grosser Offenheit daran gemacht, soviel wie möglich über das Thema zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Dabei habe ich z.b. erfahren, dass Elektrosensibiliät nur einer (wenn auch ein gewichtiger) Faktor von vielen verschiedenen krankmachenden Ursachen ist. Wenn man nun sein persönliches "Giftfass" möglichst leer macht (über Feng-Shui kann ich noch nichts sagen, da ich mich noch nicht damit befasst habe), lässt erfahrungsgemäss auch die Elektrosensibilität nach (aber natürlich nur, wenn man radikal mit sich selber ist). Die wichtigsten Punkte möchte ich an dieser Stelle erwähnen:

• Richtige Ernährung, d.h. entsprechend der Nahrungsmittelpyramide,
frische, unbehandelte und ungespritzte Produkte konsumieren (z.B. Bio),
Zusatzstoffe meiden (Büchlein von H. Knieriemen „E-Nummern“ nutzen),
wenig Zucker (keine künstlichen Süssstoffe), wenig Tierisches

• Genug trinken, d.h. Wasser oder ungesüssten Tee über den Tag
verteilt 1 - 3 Liter, wenig Kaffee, wenig Alkohol (jede Tasse / Glas
davon mit einem Glas Wasser ausgleichen)

• Regelmässige Bewegung, d.h. jeden Tag mind. 15 Minuten
(Treppensteigen anstatt Lift fahren, mit dem Fahrrad zur Arbeit etc.)

• Kein Tabakkonsum

• Meiden von chemischen Produkten, d.h. anstelle „klassischer“ Medikamente Behandlungen mit Pflanzenheilkunde, Naturkosmetika verwenden („BDIH“-Label), Impfungen auf ein Minimum reduzieren (Buch von Dr. med. G. Buchwald „IMPFEN: Das Geschäft mit der Angst)

• Entfernung von Metallen, wurzelbehandelten Zähnen und Amalgam aus dem Mund, unbedingt ganzheitlich fachgerecht (z.B. Tagesklinik Dr. Volz & Dr. Scholz in Konstanz)

• Positive Haltung zum Leben: Die Psyche beeinflusst körperliche Vorgänge in hohem Masse und kann unter Umständen einen Heilungsprozess behindern oder sogar krank machen

Natürlich muss man generell darauf achten, sich möglichst wenigen Umweltgiften auszusetzen (Baubiologische Messung des Schlafzimmers empfiehlt sich; insbesondere bei bereits bestehender Erkrankung irgendwelcher Art).

es gibt so ungeheuer viele Menschen (...) die Beschwerden durch die Strahlung entwickeln und aber nicht wissen, daß diese daher stammen
Kann ich aus meinem Kunden- und Bekanntenkreis nur bestätigen.

Hast Du Anschluß an eine Bürgerinitiative, da wo Du wohnst?
Wichtiger Tipp! Vernetzung ist enorm wichtig, aber achte darauf, dass nicht "nur" gegen Antennen gekämpft wird, sondern auch langfristig für ein "sich Bewusstwerden" der Bevölkerung bzgl. des Umweltgifts Elektrosmog gesorgt ist (insbesondere politisch müssen wir aktiv werden, was aber nur sachlich und in differenzierter Art und Weise geschehen kann). Die einzige mir bekannte Bewegung, wo wirklich materielle Inhalte vorhanden sind und mittel- bis langfristig gedacht wird, ist Diagnose-Funk.

Leider wird dieses Thema immens unterdrückt, damit die Menschen nicht auf das Gefahrenpotential aufmerksam werden. Es geht ja um viel Geld.
Dies ist der Kern der Sache..

Du schreibst: "Ich weiß, es gibt Schlimmeres." Also meiner Meinung nach ist die Situation der schwerer Strahlengeschädigten ebenso prekär wie die anders erkrankter Menschen.
Absolut, es hängt halt stark vom Grad der Elektrosensibilität ab.

Was für mich und meine engeren Freunde und Freundinnen, die schwer betroffen sind, richtig schwer auszuhalten ist, ist, daß selbst unter den sogenannten Leidensgenossen (die weniger stark betroffen sind), es einige gibt, die kein ausreichendes Verständnis aufbringen und meinen, einem sagen zu müssen, was man noch aushalten können müsse, oder daß eben doch (wenn man aus guten Gründen sehr vorsichtig ist bzw. sein muß) noch irgendwas Übertreibung oder "psychisch" sei.
Das ist tatsächlich ein Problem.. Wichtig erscheint mir aber dennoch darauf hinzuweisen, dass die psychische Haltung gegenüber einer Sache durchaus Symptome verschlimmern oder abschwächen kann. Ich spreche nicht davon, dass Symptome, welche durch "Elektrosmog" ausgelöst werden eingebildet sind (Kälber werden wegen einer Mobilfunkantenne kaum aufgrund von Einbildung blind...), sondern dass man Symptome verstärken oder abschwächen kann, indem man positiv oder negativ denkt. Insofern darf man die psychische Komponente nicht vernachlässigen, muss aber genau differenzieren was man mit "psychisch" meint!

Mein Lebensraum engt sich ein. Reisen, das war Lebenselixier für mich, geht auch kaum noch, weil in Hotels und sogar auf Campingplätzen überall WLAN ist, teilweise scheinen die großen Antennen auch eine andere Frequenz zu haben, denn mein Baldachin nützt da GAR nichts mehr.
Das dürfte kaum an anderen Frequenzen liegen, sondern viel eher an der puren "Masse" an Strahlung. Jedes Abschirmprodukt weist ja eine gewisse Schirmdämpfung auf und wenn nun die auftreffende Strahlung einen gewissen Grad erreicht, genügt die Dämpfung eben nicht mehr, um keine Körperreaktionen mehr auszulösen (rein pyhsikalisch logisch und Erfahrung aufgrund diverser Selbstversuche). Studiere einmal das Schirmdämpfungsgutachten deines Baldachins, dieses wird vermutlich auch bis 6 GHz erstelllt worden sein, was auch allerneuste (kaum verbreitete) WLAN-Frequenzen abdecken würde (5 GHz-Bereich und 3.7 GHz).

Manchmal bekomme ich auch zu hören, daß ich mit "geistiger Kraft" oder sonstwas dagegen angehen solle
Es wird halt viel esoterischer Unsinn erzählt. Aber bzgl. des Einflusses der Psyche siehe meine Antwort oben.

Meßgerät, was ich höre: Gigah.-Geräte seien nicht so gut. E-Smog-Spion (ca. 270 Euro) sei wesentlich empfindlicher, viele sind zufrieden damit.
Vorsicht Fehlinformation! Es ist genau andersherum! Siehe diesen Thread zu Messgeräten.

Alles Gute!

Gruss
Sensor77

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo , ich bin mit der Materie der Elektrosensibilität bisher nicht vertraut. Nachdem ich aber Einiges weiß zur Histaminintoleranz und der Entstehung der chronischen Form der HIT , kann ich Euch nur empfehlen , sich auch damit zu beschäftigen. Denn neben Histamin aus der Nahrung , aus chemischen Gerüchen , durch andauernden Stress !!!!, wird ganz sicher auch Euer Problem über verstärkte Histaminausschüttung im Körper zum Problem. Denn die Symptome , die ich jetzt hier so und in den Links gelesen habe, sind Symptome von zu viel Histamin im Körper.
Deshalb finde ich die Zusammenstellung der Maßnahmen von Sensor auch sehr gut. Weil der Körper insgesamt reagiert , und es letztendlich unerheblich ist , was das Fass zum Überlaufen bringt.
LG K.
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LG K.

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Hallo an alle!

Möchte doch noch auf ein paar Punkte eingehen:

Histamin-Intoleranz hatte ich auch, sie ist gewichen.
Ich kann mir vorstellen, daß die Strahlung auch zu einer stärkeren Histaminausschüttung führt, wie zu vielem anderen auch (Ungleichgewichte).

Zu den Meßgeräten: Also mit dem Wort "Fehlinformation" tu ich mich schwer. Ich habe die Erfahrung von einer Gruppe hier wiedergegeben. Die G.-Geräte bekamen beispielsweise DECT weiter hinter dem Fenster nicht mehr rein, wobei das ganz einfache "Enterprise" sie noch weiter anzeigte (durch Ton).
Das soll nicht heißen, daß ich darauf aus bin, recht zu haben, ich gebe nur wieder, was ich gemeldet bekommen habe. Insofern ist mein Vorschlag, vor dem Kauf eines Meßgerätes Menschen mit Erfahrung zu interviewen und evtl. selbst damit Messungen durchzuführen.

Mit der "geistigen Haltung": Ich denke mal, daß die meisten Schwerbetroffenen sich nach bestem Wissen und Gewissen ohnehin bemühen, diese belastende Situation irgendwie durchzustehen, um nicht verrückt zu werden. Das ist reinste "geistige" Akrobatik, würde ich mal sagen.

Und wie ich es erlebe, wird zudem oftmals in diesem Zusammenhang übersehen, daß die Strahlungseinflüsse selbst es immer wieder unmöglich machen, "geistig" auf einen grünen Zweig zu kommen, weil man völlig überreizt ist bzw. die Gehirnströme verändert sind.
Beispielsweise können viele Menschen nicht meditieren, weil sie schlicht viel zu unruhig sind, so ist dieser Maßnahme der Boden genommen.

Das mit dem Postiv-Denken und dem Negativ-Denken finde ich eine kritische Sache. Ist das wirklich so einfach zu steuern?
Ich habe mich lange damit befaßt und bemerkt, daß wir das nicht selbst immer in der Hand haben, siehe auch insbesondere Einflüsse durch Strahlung oder auch andere Faktoren.

Impfungen würde ich grundsätzlich überhaupt nicht befürworten. Ich kenne jemanden, der stark "elektrosensibel" wurde, nachdem er eine Impfung bekommen hatte. Außerdem gibt es bis heute keinen Beweis dafür, daß Impfungen tatsächlich schützen, s. auch Vortrag von Anita Petek-Dimmer bei der azk-Konferenz, Sept. 2008. Ist sehr zu empfehlen.
Übrigens sagt sie, daß ab 2008 ALLE Impfungen gentechnisch hergestellt sind, das nennt Joachim Grätz (Homöopath, spezialisiert auf Impfschäden) "Gipfel der Perversion". Zudem enthalten die neueren Impfstoffe Nano-Partikel. Und was Frau Petek-Dimmer noch sagt: Jede Impfung enthält 80-100 Zusatzstoffe, von denen der größte Teil reine Nervengifte sind.

Meine Freundin, die Schwierigkeiten hat mit der Abschirmung, hat Werte um die 5 Mikrowatt, trotz mehrfacher Abschirmung ist kein Schlaf möglich (und versch. Symptome). Ich nehme an, daß da doch etwas dran ist, daß bestimmte Frequenzen durchgehen. Aber, wie schon gesagt, ich bestehe nicht darauf, jede Wahrheit zu kennen.

Meine Meinung:
Es muß dringend ein Schutzgebiet für die vielen Schwerbetroffenen her. Es gibt schon einige Anträge diesbezüglich, bisher wird es nicht zugelassen. Ich finde, alle sollten trotzdem am Ball bleiben. Leider ist dies nicht eins der Ansinnen von Diagnose-Funk.
Die Schwerbetroffenen werden doch in einiger Hinsicht ziemlich alleingelassen. Ich hoffe, daß sich dies baldigst ändern mag.

Geändert von Nischka (02.02.11 um 15:33 Uhr)

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Nischka

QUOTE]Histamin-Intoleranz hatte ich auch, sie ist gewichen.
[/QUOTE]

Könntest Du darüber nicht einmal im Histaminbereich , z.B. Erfahrungsbericht HIT o.a. berichten ?

LG K.
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LG K.

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Hallöchen, Kullerkugel,
die Idee ist gut. Allerdings weiß ich nicht sicher, was der Faktor war, warum sie zurückgegangen ist, vermutlich war es ab dem Zeitpunkt, seitdem ich die Strahlung meide, wo nur möglich (und Gespräche mit Nachbarn wegen Bitte um Umstellung auf Kabel).

Histaminbereich, Erfahrungsbericht schreibst Du, kannst Du mir einen Link angeben, wo das wäre?

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo Nischka , ich kann das immer wieder nicht , mit dem Verlinken... nimm mal die Suchfunktion : Histaminintoleranz Erfahrungsbericht
http://www.symptome.ch/vbboard/hista...ntoleranz.html
..es geht doch ...
Aber wenn Du schreibst , das Du den Rückgang der HIT im Zusammenhang mit der Meidung der Strahlung siehst , dann ist ja mein Gedanke nicht falsch gewesen. Und sicher kann den Betroffenen es dann nützen , auch über die Histaminproblematik Bescheid zu wissen ...

LG K.
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LG K.

Geändert von Kullerkugel (02.02.11 um 16:18 Uhr)

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.516
Seit: 02.01.11
Jepp, werd mich die Tage mal drum kümmern.


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