Die Naila-Studie

27.01.08 18:29 #1
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Oregano ist offline
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Als Ergebnis zeigte sich, dass der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunkbasisstation gewohnt hatten, gegenüber weiter entfernt lebenden Patienten signifikant höher war und die Patienten waren in durchschnittlich acht Jahre jüngerem Alter erkrankt.

Für die Jahre 1999 bis 2004 - also nach fünf Jahren Betriebszeit des Senders - hatte sich das relative Risiko an Krebs neu zu erkranken, für die näher an Sendestation lebende Bevölkerung im Vergleich zu der Gruppe im Nailaer Aussenbereich verdreifacht.

Das Konzept dieser Pilotstudie ist einfach und jederzeit an all den Orten wiederholt werden, die jahrelang relativ isoliert von einer Sendeanlage bestrahlt werden.
Forum für Baubiologie, Lehmbau, Holzbau, Elektrosmog, Umweltanalytik, Solarenergie und Regenwassernutzung"

human ecological social economical project



Und hier eine Stellungnahme dazu:

Stellungnahme des Bundesamts für Strahlenschutz (D) zur Naila-Studie - Risiko Mobilfunk-=

Uta

Die Naila-Studie
Binnie
So ist das Ergebnis einer Studie wohl meistens davon abhängig, wer die Auftraggeber der Studie sind. Die Kohertenstudie, ihrerseits wiederum von den Befürwortern und Profiteuren des Mobilfunks in Auftrag gegeben, lieferte erwartungsgemäß das Ergebnis, dass Handystrahlung usw. selbstverständlich unschädlich sei:
„Kein Krebs durch Handys“
frohlocken die Mainstream-Medien Anfang
Dezember 2006 - rechtzeitig zum weihnachtlichen
Kaufrausch. „Sorgen vor
Elektrosmog“ seien „überflüssig“ [1]. Die
Euphorie in den Zeitungen basierte auf einer
dänischen Kohortenstudie, welche die
Krebsraten von 420'095 Mobiltelefon-
Abonnenten mit denen der restlichen
Bevölkerung verglich [2]. Die Studie ist dabei
keineswegs neu. Es handelt sich um die
Aktualisierung einer Untersuchung aus dem
Jahr 2001 [3]. Die Durchschnittliche
Abonnementsdauer lag nun bei 8.5 Jahren.
Das Ergebnis: In der Gruppe der Abonnenten
traten 14´249 Krebsfälle auf. In einer
äquivalenten Gruppe von Nicht-Nutzern hätte
man jedoch 15´001 Fälle erwartet (SIR=0.95).
Eine Handy-Nutzung ist demnach
statistisch signifikant gesundheitsfördernd.

Sind Handys gesundheitsfördernd?
Die Angaben zur Finanzierung der Studie
klingen zunächst unverdächtig: Geldquellen
waren der dänische „Strategic Research
Council“ und die „Danish Cancer Society“.
Doch unter Insidern ist längst bekannt, dass
die „Danish Cancer Society“ immer wieder als
„Waschmaschine“ für Industriegelder dient:
Bereits die Basisstudie aus dem Jahr 2001 [3]
wurde - durch die Dänische Krebsgesellschaft
hindurch - von den zwei grössten
Mobilfunkunternehmen Dänemarks,
Teledenmark und Sonophone, finanziert [6].
Quelle: http://www.diagnose-funk.ch/aktuell/00000097f40c6132a/033ea298b20c3f801.html
Die Kritikpunkte am Versuchsaufbau dieser Studie von Dr. J. M. waren dabei z.B. folgende:
Leserbrief zur Diskussion:
zu dem Beitrag von Prof. Dr. rer. nat. Maria Blettner & Dr. rer. Physiol. Joachim Schüz: „Handy und Gehirntumor: Einzelne Ergebnisse werden aus dem Zusammenhang gerissen“
Deutsches Ärzteblatt 2007; 104:46: B472-B474.

In dem Beitrag werden Studien, welche keinen Zusammenhang zwischen Mobiltelefonieren und Hirntumore fanden, vorgestellt.
Folgende Daten aus der dänischen Kohortenstudie verunsichern mich:
1. Die „Handynutzer“ waren Personen, welche zwischen 1982 und 1995 einen Handyvertrag besaßen. Die „unbestrahlte“ Vergleichsgruppe enthielt dagegen Langzeitnutzer, da sie zwischen 1995 bis 2002 ein Handy benutzen konnten.
2. Die von 1982-1995 benutzten Mobilfunktelefone waren große Geräte, welche anfangs nur als Autotelefone Verwendung fanden und mit analoger Technik betrieben wurden. Die überwiegend seit 1996 benutzte digitale Technik erhöhte in anderen Studien das Risiko für Hirntumore um bis das 3,7-fache (1).
3. 200.000 Personen, welche Firmenverträge aufwiesen und wohl besonders früh und intensiv das Handy benutzten, wurden der „unbestrahlten“ Kontrollgruppe zugeschrieben. Dreiviertel der Handynutzer gehörten zur Vergleichsgruppe.
4. Nur 60% der „Exponierten“ gaben an, ihr Mobiltelefon wenigstens einmal pro Woche benutzt zu haben. Andererseits telefonierten 16% der „unbestrahlten“ Kontrollgruppe regelmäßig mobil.
5. Ein Mobilfunktelefon war zwischen 1982- 1995 nur für Personen mit höherem sozioökonomischem Status erschwinglich.
6. Die reale Strahlungsexposition, welche zusätzlich durch wohnungsnahe Mobilfunksender und schnurlose Haustelefone stammt, wurde nicht berücksichtigt.
7. Bei den von den Autoren beschriebenen Fall-Kontrollstudien waren „Handynutzer“ Personen, welche nur mindestens zweimal pro Woche mobil telefonierten. Bei dieser geringen Expositionsstärke und einer Beobachtungszeit von nur 4 bzw. 8 Jahren wäre es selbst beim Zigarettenrauchen schwierig, ein erhöhtes Tumorrisiko zu finden.

Da ich mit vielen Patienten konfrontiert bin, welche meinen, „mobilfunkgeschädigt“ zu sein und ich beruflich mit Mobiltelefonen kommuniziere, wäre eine klärende Antwort der Autoren sehr hilfreich.

1. Hardell L, Carlberg M, Mild KH. Pooled analysis of two case-control studies on use of cellular and cordless telephones and the risk for malignant brain tumours diagnosed in 1997-2003. Int Arch Occup Environ Health 2006; 79: 630-640 (online: URL: http://www.arbetslivsinstitutet.se/p...ll_Article.pdf).
Dr. med. Joachim Mutter
Breisacherst. 115 B
79106 Freiburg
Mich haben meine persönlichen unfreiwilligen Erfahrungen besonders mit WLAN von der Schädlichkeit der gepulsten Strahlung auf jeden Fall überzeugt. So saß ich eine Woche lang jeden Abend direkt vor der WLAN-Box. Zuvor hatte ich DMPS bekommen. Daraufhin wurde ich so was von nervös, aggressiv und unbeherrscht, wie noch nie zuvor. Seitdem ich den Zusammenhang mit dem WLAN erkannt habe, wird auch das Laptop nur noch über Kabel ans Internet angeschlossen! Seitdem war ich nie mehr so aggressiv! Auch mit DMPS. Hoffentlich hat sich meine Blut-Hirnschranke dabei nicht geöffnet…

Weiterhin überzeugen mich auch die Erklärungen von Dr. George Carlo u.a. auch zu den Auswirkungen von elektomagnetischen Feldern auf die Zellen und somit auf den ganzen Organismus auch sehr von der Schädlichkeit von EMF und besonders vom Mobilfunk.

Viele Grüße
Sabine

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Die Naila-Studie

tinaruhrgebiet ist offline
Beiträge: 726
Seit: 20.03.07
Hallo Binnie,

gut dass Du die E-smog-Belastungen erkannt + abgestellt hast.

Die Bluthirnschrankendurchlässigkeit läßt sich über das Blut testen.

Ansonsten WER hat Erfahrung mit Abschirmchips fürs Handy oder e-smog-chips allgemein?
Da gibt es ja verschiedenes auf dem Markt...
Eure Erfahrungen interessieren mich sehr.

LG Tina

Die Naila-Studie

Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Ansonsten WER hat Erfahrung mit Abschirmchips fürs Handy oder e-smog-chips allgemein?
Da gibt es ja verschiedenes auf dem Markt...
Bitte spar dir das Geld! Leute die sowas verkaufen spielen mit der Angst nicht informierter, meist kranken Leuten, die nach jedem Strohhalm greifen. So etwas ist armselig.

Wenn du dein Handy abschirmst, funktioniert es nicht mehr - normaler Menschenverstand. Sollte dieser Chip die Leistung tatsächlich reduzieren, wird diese automatisch vom Handy hochgeregelt. Das Handy hat eine eingebaute Leistungsregelung und sendet IMMER mit der minimalst möglichen Sendeleistung die nötig ist um telefonieren zu können (das nicht aus Strahlenschutzgründen sondern aus technischen...)
Du siehst also, dass es bei den angebotenen Produkten um Betrug in seiner dreistesten Weise handelt.

Die Naila-Studie

RRichter ist offline
Beiträge: 1.312
Seit: 18.12.06
unlängst hat mal ein TÜV-techniker im auftrag eines fernsehsenders mal einige dieser geräte untersucht und sie zerlegt (nicht nur chips sondern auch andere strahlungsabweisende geräte)


ergebnis: er wie alle anderen waren sprachlos. nicht nur das der techniker sofort erkannt hat das es auch theoretisch nicht funktionieren würde, waren alle so dilletantisch gebaut dass sie überhaupt gar nicht funktionierten, nicht mal theoretisch. (kabel die über irgendwelche spulen gewickelt die aber dann nirgends angeschlossen waren, kabel die an einer batterie angeschlossen sind und am anderen ende in einer holzwolle!!! enden und ähnlicher unfug)

preise waren von 28 euro bis 700 euro!


wie schon markus sagt: den gesunden menschenverstand einsetzen, wenn etwas abgeschirmt ist dann funktioniert es auch nicht mehr. das ist physik und die kann zum glück nicht mal durch die esotherik wiederlegt werden


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