Plötzlich elektrosensibel oder neue Strahlungsquelle? - Was tun?

10.08.12 05:39 #1
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Plötzlich elektrosensibel oder neue Strahlungsquelle? - Was t

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
Hi Juppy,
mir ist noch immer niemand untergekommen, der/die LTE (Breitband) messen könnte. Man hört lediglich ein verstärktes Rauschen, mal mehr, mal weniger, je nach Sendeleistung.
Schöne Grüße!
Hallo Niscka,
warum soll man LTE nicht messen können !
Der Freq.-Bereich ist ja von 800MHz- 2,6GHz.
fällt allso in den Messbereich von den Messgeräten.
Da die Messgeräte breitbandig messen fällt auch der Bereich dort hinein.
Wenn das Messgerät in diesem Bereich einen hohen oder kleinen Wert anzeigt, ist mir das im Prinzip egal, ob dafür UMTS, GMS, oder LTE in Betracht kommt.
Will man es genau wissen , kann man immer noch einen Fachmann kommen lassen der mit seinen Geräten sagen kann, wer die höchste Strahlung verursacht.
Besser fühlt man sich dann aber auch nicht.

Gruss
Juppy

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Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hi Juppy,

LTE-Bandbereiche befinden sich im 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz (ehemalige Quam- und Mobilcom-Lizenzen für UMTS) und 2,6 GHz.

Die Frequenzen in den Bereichen 800 MHz und 2,6 GHz werden von den vier deutschen Mobilfunkanbietern für LTE genutzt. Die Deutsche Telekom benutzt abweichend davon auch 1800 MHz. Im 800 MHz-Bereich sind jeweils 10 MHz Bandbreite, im 2,6 GHz-Bereich sind jeweils 20 MHz Bandbreite gegeben, siehe Tabellen.
Aus Wikipedia:

Nutzer Uplink Downlink
Deutsche Telekom 852–862 MHz 811–821 MHz
Vodafone 842–852 MHz 801–811 MHz
O₂ 832–842 MHz 791–801 MHz


Nutzer
Uplink Downlink Uplink+Downlink
Deutsche Telekom 2520–2540 MHz 2640–2660 MHz 2605–2610 MHz
Vodafone 2500–2520 MHz 2620–2640 MHz 2580–2605 MHz
E-Plus 2540–2550 MHz 2660–2670 MHz 2570–2580 MHz
O₂ 2550–2570 MHz 2670–2690 MHz 2610–2620 MHz

Die Signale sind nicht darstellbar, weil sie zeitgleich eintreffen in einem Bereich von 10 MHz bzw. 20 MHz Bandbreite.
Sicherlich ist irgendetwas meßbar, aber weder eine Interpretation des Signals noch die Intensität der versch. Signale lassen sich darstellen, außer mit sehr, sehr teuren Meßgeräten.
__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Zitat von Nischka Beitrag anzeigen
Hi Juppy,
Sicherlich ist irgendetwas meßbar, aber weder eine Interpretation des Signals noch die Intensität der versch. Signale lassen sich darstellen, außer mit sehr, sehr teuren Meßgeräten.
Hallo Nischka,
die HF-Trägerwelle werde ich mit dem Messgerät messen können und darum geht es.
Die Interpretation nicht wenn das Messgerät es nicht hörbar machen kann.
Und nur um die HF gehts ja schlieslich.
Aber am bessten den Hersteller mal darauf ansprechen.
Mein Messgerät HF38B was einen Bereich von 800MHz bis 3GHz erfasst kann die HF-Strahlung von LTE, die sich ja auch in diesem Bereich bewegt, erfassen und anzeigen.
Hörbar machen wahrscheinlich nicht.
Aber lass uns mal abwarten was der Hersteller dazu sagt.

Gruss
Juppy

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tiga ist offline
Beiträge: 1.283
Seit: 16.03.10
Hallo Sam

Ich bin gerade an anderer Stelle im Forum zufällig einem Link begegnet..
Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass du die kürzliche Entfernung der letzten Füllungen und dadurch erhöhter Schwermetallzirkulation nun eine verstärkte Elektrosensibilität entstanden ist - die bitte nur VORÜBERGEHEND sein soll

www.lifesmile.de/galvanische-stroeme.html

Gruß - tiga

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Sam77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 181
Seit: 03.12.11
Na, hier hat sich ja schon eine rege Diskussion entwickelt, schön!

Ich bin gerade an anderer Stelle im Forum zufällig einem Link begegnet..
Ich kann mir wirklich gut vorstellen, dass du die kürzliche Entfernung der letzten Füllungen und dadurch erhöhter Schwermetallzirkulation nun eine verstärkte Elektrosensibilität entstanden ist - die bitte nur VORÜBERGEHEND sein soll
tiga, Ich hoffe es auch, dass es nur vorübergehend ist. Schon aus anderen Beiträgen hier geht hervor, dass Quecksilber/Amalgamentfernung anscheinend eine plötzliche Elektrosensibilität auslösen kann. Unterschiedliche Metalle, wie in deinem Link dargestellt, habe ich allerdings nicht, nur Amalgam. Trage allerdings eine Brille mit Metallgestell, weiß nicht, ob das eventuell auch noch mit rein spielen könnte. Was ich allerdings nicht verstehe, wieso ich diesen Zustand nur in meiner Wohnung und Umgebung habe, draußen gibts doch auch mehr als genug Strahlungsquellen.

Hallo Sam77,
bevor Du Dich im Kreis drehst, kann ich Dir nur empfehlen ein Messgerät zu kaufen oder von einem Fachmann Messungen in Deiner Wohnung machen zu lassen.
So wirst Du nie das eigentliche Problem erkennen.
Juppy, kannst du ein Messgerät für den Hausgebrauch empfehlen? Ich kenne mich leider auf dem Gebiet überhaupt nicht aus. Ein Fachmann wäre sicher eine gute Lösung, kann ich mir nur leider zur Zeit nicht leisten. Mir scheint auch, man muss selbst zum Fachmann werden heutzutage, da das mit der Strahlung wohl eher noch zunehmen wird in den nächsten Jahren.

also bei mir ging die Elektrosensibilität nach der Amalgamentfernung un dem Ziehen eines wurzelbehandelten Zahnes los. reagierte hauptsächlich auf Handys. dies hielt sich ca. ein halbes Jahr und wurde immer weniger. heute reagiere ich nur noch minimal darauf.

macpilzi, das ist wirklich interessant und macht Hoffnung, dass es sich hier bei mir nun auch um eine vorübergehende Erscheinung handelt. Wieso es aber ausgerechnet erst nach der Amalgamentfernung losgeht, wundert mich. Ok, man könnte jetzt sagen, da wird soviel freigesetzt, aber bei mir ists nun schon drei Wochen her und auch vorher hatte ich Amalgamentfernungen ohne anschließende E-Sensibilität. Möglicherweise legt der Körper mit der Eigenentgiftung erst so richtig los, wenn kein Quecksilber mehr täglich nachkommt. Und dann wird soviel mobilisiert, dass der Körper zum "Funkempfänger" wird.

Gruß,
Sam

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macpilzi
Zitat von Sam77 Beitrag anzeigen
Was ich allerdings nicht verstehe, wieso ich diesen Zustand nur in meiner Wohnung und Umgebung habe, draußen gibts doch auch mehr als genug Strahlungsquellen.
kann mir vorstellen, dass sich die Strahlung in deiner Wohnung evtl. bündelt. allerdings nur ne Meinung eines Laien. weiter kann es ja wirklich sein das ein Nachbar vor kurzem sich ein neues DECT Telefon und/oder WLAN zugelegt hat.

Messgeräte habe ich mir mal hier ausgeliehen:
Messgerätevermietung

Wieso es aber ausgerechnet erst nach der Amalgamentfernung losgeht, wundert mich. Ok, man könnte jetzt sagen, da wird soviel freigesetzt, aber bei mir ists nun schon drei Wochen her und auch vorher hatte ich Amalgamentfernungen ohne anschließende E-Sensibilität.
bei mir ging es auch erst nach 2-3 Wochen los.
kann mir vorstellen das die Entfernung wohl der Tropfen zu viel war.
schaue das du dich vollwertig ernährst.

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Binnie
Hi Sam,

welche Schutzmaßnahmen wurden denn bei Deiner Amalgamentfernung getroffen ? Wurden die Füllungen "raus gehebelt" oder raus gebohrt ?

Gibt es in Deiner Wohnung womöglich irgendwelche neuen Möbel, Teppiche, Tapeten oder hast Du gar Schimmel oder andere Gift-Belastungen in Deiner Wohnung ?

Viele Grüße
Binnie

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macpilzi
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen

Wurden die Füllungen "raus gehebelt" oder raus gebohrt ?
gibt es eigentlich wirklich Zahnärzte die das so machen?
habe bis dato noch keinen gefunden der Amalgamfüllungen raushebelt!

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Binnie
Hi Macpilzi,

ich persönlich kenne zwei Zahnärzte, die das so machen. Mein Cousin, der es bei mir gemacht hat, hat mir erklärt, dass die größte Belastung mit Quecksilberdampf, durch das Herausbohren der Füllungen mit hochtourigen Bohrern entsteht. Was ja auch eigentlich absolut logisch ist. D.h. dass beim Entfernen der Füllungen nur möglichst wenig gebohrt werden darf, und wenn dann nur mit niedertourigen Bohrern.

Bei mir wurden die Füllungen an den Rändern angeschnitten und dann eben "heraus gehebelt". Trotzdem gab´s noch einen Goldmundschutz, eine spezielle Hochdruck-Absaugeeinrichtung und ständige Belüftung des Raumes. Bei mir wurden alle verbleibenden 9 Füllungen an einem einzigen Tag auf diese Weise entfernt und ich hatte danach nicht annähernd die Symptome, die ich zuvor nach der Entfernung einer einzigen Amalgamfüllung hatte, die einfach so mit einem hochtourigen Bohrer herausgebohrt worden war.

Annette Falke hat ein Buch dazu geschrieben, wie es ausgehen kann, wenn man viele Plomben auf einmal einfach so "ganz normal" und "blauäugig" enfernt: "Lebe lieber amalgamfrei" heißt es. Ich bin mir nicht sicher, ob es in diesem Fall vielleicht nicht sogar besser wäre, das Amalgam in den Zähnen zu lassen, als es "falsch" zu entfernen... Also, ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass es dann besser ist, die Füllungen drinnen zu lassen und einfach zu warten bis sie vielleicht mal von selbst raus fallen...

Viele Grüße
Binnie

P.S. Ach ja, der andere Zahnarzt, der das auch so mit dem Heraushebeln macht, ist ein ganz bekannter auch im Bereich der Herdentfernung usw.: Dr. Lechner in München.

Geändert von Binnie (12.08.12 um 14:07 Uhr)

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Sam77 ist offline
Themenstarter Beiträge: 181
Seit: 03.12.11
Hi Sam,

welche Schutzmaßnahmen wurden denn bei Deiner Amalgamentfernung getroffen ? Wurden die Füllungen "raus gehebelt" oder raus gebohrt ?

Gibt es in Deiner Wohnung womöglich irgendwelche neuen Möbel, Teppiche, Tapeten oder hast Du gar Schimmel oder andere Gift-Belastungen in Deiner Wohnung ?

Viele Grüße
Binnie
Hallo Binnie,

die Füllungen wurden rausgebohrt, Schutzmaßnahmen waren CleanUp und Natriumthiosulfat, sowie eine selbst mitgebrachte Schutzmaske. Es wurden mir immer jeweils pro Termin zwei Füllungen rausgebohrt. Die Schutzmaßnahmen waren sicher alles andere als optimal, das war mir schon vorher klar, aber ich hatte hier lange nach Alternativen gesucht, die waren entweder deutlich teurer oder boten auch nur ein unvollständiges Set an Schutzmaßnahmen.

Ansonsten gibt es hier in meiner Wohnung keinerlei Änderungen, die diesen Zustand begünstigen könnten. Und wie gesagt, die Strahlung ist hier auch im Treppenhaus, Keller, Hof zu spüren. Erst ab ca. 200 Meter Entfernung zur Wohnung wird es weniger.

Gruß,
Sam


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