Petition gegen Elektrosmog

24.06.12 21:59 #1
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Männlich Windpferd
Hallo,

bitte unterzeichnen und weiterleiten!

Petition Elektrosmog auf aavaz.org:

Strahlenbelastung verringern


Gute Nacht,
Windpferd


Petition gegen Elektrosmog

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Damit der Inhalt der Petition direkt sichtbar ist, hier der Text, meine kritischen Anmerkungen folgen unten:

Strahlenbelastung verringern
Weshalb dies wichtig ist


Millionen von Menschen leiden unter der viel zu hohen Strahlenbelastung, nicht durch Radioaktivität, sondern durch Sendemasten, Mobiltelefone sowie Experimente der Industrie und der Militärs.
Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, chronische Kopfschmerzen und ernste Gesundheitsschäden sind die Folgen davon, dass die Bedenken, die jahrzehntelang ernst genommen worden sind, beseite geschoben wurden. Immer neue Technologien, die über Strahlungen funktionieren, wurden auf den Markt gebracht, und gleichzeitig erhöhten sich die Krankheitsbilder, für die es scheinbar keine konventionelle Ursache gibt.
Die Strahlungen sind teilweise dermaßen hoch, dass die natürlichen Strahlungen, die in der Natur vorkommen, um das tausendfache überschritten werden.
Bei Rattenversuchen wird nachgewiesen, dass Strahlenbelastung das Gehirn verändert, beim Menschen kann nachgewiesen werden, dass das Blut Klumpen bildet, was die "großen Organisationen" nicht davon abhält, Belege vom Tisch zu wischen, um die Industrie anzukurbeln und die Menschen zu schädigen.
Was wäre, wenn die Autos den Motor nie auschalten würden? Bei den Strahlungen, die rund um die Uhr verbreitet werden, hat sich der Begriff Elektrosmog entwickelt. Grenzwerte werden lediglich für einzelne Geräte großzügig berechnet, jedoch nicht für die Gesamtstrahlungen, denen der Mensch ausgesetzt wird.
Satelliten, Radio, Funk, Internet und so manches mehr strahlen ständig auf den Menschen ein. Eine deutliche Reduzierung der Grenzwerte ist nötig, um die Menschen vor weiteren Schäden zu bewahren und der Ausuferung der Strahlenbelastung einen Riegel vorzuschieben.
Ich finde es einerseits ja gut, daß sich Menschen über Petitionen bemühen, eine Veränderung herbeizuführen.

Allerdings habe ich andererseits erhebliche Zweifel an dieser Petition, an den Inhalten (Absenkung von Grenzwerten) und an der Wirksamkeit dieser Petition selbst.

Ich will dazu nur einige Punkte ausführen.

Sie läßt völlig außer Acht, was sehr viele Menschen tatsächlich brauchen, ganz besonders die schwer- und schwerstbetroffenen, funkstrahlengeschädigten Menschen.

Selbst wenn wir eine Senkung der Grenzwerte um den Faktor eine Million hätten (also statt 10 Millionen Mikrowatt pro Quadratmeter: 10 Mikrowatt pro Quadratmeter), bliebe die biologische Wirksamkeit erhalten.

Die meisten mir bekannten "elektrokranken" Menschen reagieren inzwischen (mit dem Anhalten der Dauerbestrahlung, sie können ja fast gar nicht mehr ausweichen) unter 1 Mikrowatt.

Würden die Grenzwerte gesenkt, gäbe es schlicht und einfach noch mehr Sender/Antennen (wie z. B. beim LTE-Ausbau, der seit letztem Sommer voranschreitet: Haus-Außenantennen).
Die Forderung nach Grenzwert-Absenkung müßte meines Erachtens eigentlich überholt sein. Eine Initiative, die mir bekannt ist, hatte im Jahr 2007 schon mit der Diskussion abgeschlossen.

Eine Absenkung der Grenzwerte birgt letztlich doch die Akzeptanz der Technologie an sich. Man könnte es so formulieren: "Macht uns bitte langsamer krank" oder auch: "Bringt uns bitte langsamer um".
Knollenblätterpilze sind giftig, also übernehme ich die Verantwortung und teile sie Menschen nicht als Nahrung zu, konsequent natürlich und nicht täglich krümelweise.

Ich stelle die Mikrowellen-Technik an sich in Frage. Schädlich ist schädlich.
Es gibt längst von hier und dort alternative Ideen. Warum ist man da nicht so hinterher?

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Hier Auszüge von einer Schrift der Initiative Herlikofen, die sich mit verschiedenen solcher zu wenig durchdachten Ansichten befaßt:

Der ganze Text hier im Forum unter:
http://www.symptome.ch/vbboard/elekt...achdenken.html

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Bürgerinitiative Mobilfunk Herlikofen – 15. Februar 2011

Anregungen zum Nachdenken

1. Es wird gefordert Grenzwertabsenkung.

Der Grenzwert sagt doch überhaupt nichts über die biologischen Wirkungen auf das Leben aus.
Warum fordert man dann Grenzwertabsenkung?

2. Mobilfunksendemasten nicht in reine Wohngebiete, lieber raus in den Wald.
Das heißt übersetzt, überall hin mit den Sendemasten nur nicht in reine Wohngebiete.
In Mischgebiete, oder raus in den Wald kann man nach dieser Forderung die Sendemasten bedenkenlos hinstellen.
Die Erwachsenen und Kinder die in Mischgebieten wohnen sind demnach immun gegen diese lebensfeindlichen Strahlen, und den Wald kann man mit ruhigem Gewissen schädigen, denn er ist ja weit weg von meinem Haus.
Außerdem läßt sich eine solche Forderung in einer Stadt gar nicht realisieren.
Was soll dann eine solche sinnlose Forderung?

3. Bauleitplanung und immer wieder Bauleitplanung.
Das Wort Bauleitplanung sagt doch nichts anderes aus, als dass man nichts gegen den Bau von Mobilfunksendemasten hat. Man möchte nur an der Standortbestimmung mitreden.
Dadurch erreicht man allenfalls eine Verzögerung, doch kein Verhindern von Sendemasten.
Warum stellt man solche Forderungen, die doch nichts bringen?


4. Weiter geht es mit der Ansicht, Sendemasten 400 m weit entfernt von Wohngebieten.
Man kann daraus den Schluß ziehen, wohnt man innerhalb von einem Radius von 400 m, dann wird man krank, ist man außerhalb bleibt man gesund. Die Realität ist eine andere, und wie soll denn eine solche Forderung in einer Stadt verwirklicht werden?
Macht man sich darüber keine Gedanken?

5. Sendemasten nicht in sensible Bereiche wie Schulen und Kindergärten usw.
Wo die Kinder nach der Schule sind und wo ihr Schlafplatz ist, wird anscheinend nicht bedacht. Zu Hause sind sie doch genau so gefährdet wie in der Schule. Das ist doch auch ein sensibler Bereich, so wie unsere Erde der sensibelste Bereich ist, den es überhaupt gibt.
Warum wird darüber nicht nachgedacht?

6. Alles auf einen Organisationskanal.
Wo, oder zu wem, zum Maier oder zum Müller soll dann dieses Ungeheuer von Sendemasten gestellt werden?
Diese Frage muß man sich doch stellen.

7. Mobilfunksendemasten ja, aber bitte an einen intelligenten Standort.
Der Phantasie sind anscheinend keine Grenzen gesetzt. Seit wann gibt es intelligente Standorte. Standorte kann man zu etwas nützlichem Schönen gebrauchen oder mißbrauchen, intelligent werden die Standorte deswegen trotzdem nicht.
Was soll denn eine solche Forderung?

Wegen dieser gepulsten Technologie müssen Bäume, Tiere und Menschen leiden.

Das ist nicht die Schuld der Technik, das ist die Schuld der Menschen.
Das wäre doch die Aufgabe jeglichen Widerstandes, die Bevölkerung in richtiger Weise aufzuklären und nicht Forderungen stellen, die nichts bringen.
Man muß den Eltern sagen, dass sie für ihre Kinder die Verantwortung tragen, und dass sie sich nicht auf die Politiker, Wissenschaftler und Industrie verlassen sollten.
Wenn Kinder ernstlich erkrankt sind, der Gehirntumor da ist, dann ist es zu spät.
Unsere Kinder sind doch viel zu wertvoll, als dass man sie einer krankmachenden Technologie ausliefert.
Auch wird in vieler Hinsicht mit der Erde so umgegangen, als ob wir eine zweite als Ersatz im Keller hätten.
Da hilft keine Sympathie, keine Antipathie, da hilft kein Leben mit Schlagworten, wir fordern Grenzwertabsenkung, Bauleitplanung, sensible Bereiche, intelligente Standorte, wir sind nicht gegen Handys usw. und sofort.


(...)

Falsche Forderungen, falsches Denken und daraus folgendes Handeln hat immer Folgen und am Ende wartet der Abgrund, das Chaos, die Zerstörung. (Das lehrt uns die Geschichte).

Was sagen wir einmal unseren Kindern, wenn sie später fragen, warum habt ihr nichts getan, ihr habt es doch gewußt?
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Die Petition bei Avaaz hätte beispielsweise auch die nachdrücklichen Aufforderungen des EU-Parlaments an alle Mitgliedstaaten - Aufklärung, Anerkennung, Rechte, Schutz, Schutzgebiete usw. - beinhalten sollen und die längst fällige Umsetzung dieser Forderungen erwarten sollen.

Eine Anmerkung noch: Breitbandfunk-Emissionen (beispielsweise LTE und TETRA) sind mit den herkömmlichen Meßgeräten nicht mehr meßbar. Man hört nur noch ein Rauschen.
Seit letztem Jahr ist der Ausbau von Breitbandfunk rasend vorangeschritten, das ganze Land (D) ist zusätzlich zu dem, was schon da war, und das ging schon über alle Grenzen hinaus, nun auch noch durch Breitbandfunk überflutet.

Welche Baubiologen wollen denn jetzt überhaupt noch in der Lage sein, die hilfesuchenden Menschen zu unterstützen bei der Suche nach den Strahlenquellen, durch die sie gequält werden?
Sie können doch keine adäquaten Angaben mehr machen...

Wer will also - im Falle einer Absenkung der Grenzwerte - für deren Einhaltung garantieren? Was, wenn die Menschen trotzdem weiterleiden unter dieser Funkstrahlung? - und das werden sie.

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Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

Geändert von Nischka (25.06.12 um 01:02 Uhr)

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.

Besonders die Orte, an denen wir uns lange aufhalten, sollten möglichst frei von solchen Störungen sein. Das ist vor allem unser Schlafplatz, wo wir uns normalerweise einen Drittel des Tages aufhalten und zudem ungestört regenerieren und Energie tanken wollen, aber auch unser Arbeitsplatz.

Baubiologen können solche Störungen messen und Lösungen zur Beseitigung empfehlen.
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Petition gegen Elektrosmog

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hallöchen!

Der Text der Petition ist geändert worden:

Weshalb dies wichtig ist

Millionen von Menschen leiden weltweit unter der ständig wachsenden Strahlenbelastung durch Sendemasten, Mobiltelefone, DECT-Telefone, WLAN und anderen kabellosen Anwendungen. Bei den technisch erzeugten Strahlungen, die rund um die Uhr verbreitet werden, hat sich der Begriff Elektrosmog entwickelt. Die Belastung durch diese künstlich erzeugte Strahlung überschreitet die in der Natur vorkommende Strahlenstärke Millionenfach. Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, chronische Kopfschmerzen, Elektrosensibilität, Spermienschädigungen und Erbgutschädigungen können erwiesenermaßen die Folgen sein.

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Mobilfunkstrahlung 2011 als möglicherweise krebserregend eingestuft. In Beschlüssen und Apellen haben das Europäische Parlament, der Europarat und die Europäische Umweltagentur die Regierungen aufgefordert, sofortige Vorsorge- und Aufklärungsmaßnahmen einzuleiten. Wir fordern die europäischen Gremien auf, darauf hinzuwirken, dass die nationalen Regierungen diese Beschlüsse endlich umsetzen. Ein Schwerpunkt muss auf strahlenminmierenden Maßnahmen bei allen Endgeräten und bei den Sendeanlagen gelegt werden.

Die momentanen Grenzwerte schützen die Menschen nicht, weil bei ihrer Festlegung die biologischen Wirkungen dieser Strahlung nicht berücksichtigt wurden. Die Grenzwerte werden zudem lediglich für einzelne Geräte großzügig berechnet, jedoch nicht für die Gesamt- und Dauerstrahlungen, denen der Mensch ausgesetzt wird. Eine deutliche Reduzierung der Grenzwerte und medizinische Vorsorgewerte sind nötig, um die Menschen vor weiteren Schäden zu bewahren und der Ausuferung der Strahlenbelastung einen Riegel vorzuschieben.


zur Petition (es sind momentan über 1.000 Unterschriften):
Strahlenbelastung verringern

Somit ist zumindest die Forderung des EU-Parlaments schon mit drin. Ansonsten ist der Text noch immer ziemlich schwammig und läßt noch zig mögliche Lücken.
Selbst eine drastische Grenzwertabsenkung (s. Ausführungen oben schon) auf beispielsweise 100 Mikrowatt pro Quadratmeter würde nicht den Beschwerden von funkstrahlengeschädigten Menschen gerecht werden bzw. zu einer gesundheitlichen Entlastung, also funkbedingte Beschwerdefreiheit führen. Grenzwerte schützen nicht.

Hier die Kasuistiken (Fallbeispiele) von über 30 Betroffenen:
Dokumentierte Gesundheitsschäden: Kasuistiken

Auf einer der letzten Seiten dieser Kasuistiken
wird aufgeführt, daß bei einer Leistungsflußdichte
von 10 bis 100 Mikrowatt pro Qu. ca. 58% der
Menschen Beschwerden entwickeln -
und ab 100 Mikrowatt pro Qu. ca. 95% der
Menschen:

Auswertung der Krankheitssymptome von 356 Personen aus Oberfranken unter häuslicher Langzeitbelastung mit gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (DECT-Telefone und Mobilfunkanlagen) in Abhängigkeit von der Höhe der Leistungsflussdichte in µW/m²
(Dr. med. C. Waldmann-Selsam, April 2005)


Auswertung Krankheitssymptome unter EMF-Belastung

Menschen weiterhin einer derartigen Funkbelastung auszusetzen, ist meines Erachtens unverantwortbar.

Viele Grüße!
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Petition gegen Elektrosmog
Männlich Windpferd
Themenstarter
Hallo,

klar - man kann natürlich nach dem Prinzip reagieren "Ich will alles und zwar sofort!"

Man kann sich aber auch von Vernunft steuern lassen. Mit einer drastischen Senkung der Grenzwerte wäre schon SEHR viel gewonnen. Einmal politisch. Dann aber auch gesundheitlich. Jede Erniedrigung der Leistungsflußdichte erleichtert eine Abschirmung, die dann verträgliche Levels erreicht.

Ich habe nichts dagegen, daß wer immer Lust hat, das derzeit Unmögliche fordert, damit natürlich scheitert und sich zum Märtyrer macht. Früher wurden Märtyrer ja fast automatisch heiliggesprochen. Freilich sind wir auf einer ganz faktischen Ebene so sehr miteinander vernetzt, daß dann leicht auch andere - und zwar unfreiwillig - zu Märtyrern werden.

Allerdings habe ich in diesem Bereich kaum Hoffnung auf rationalen Diskurs.

Es bleibt der dringende Appell: Laß uns die Chance dieser Petition nutzen!

Windpferd

Petition gegen Elektrosmog

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Hallo Windpferd,
Dein "Märtyrer"-Beitrag ist Deine persönliche Meinung, und ich fänd es sinnvoll und angebracht, wenn Du diese als solche kennzeichnen würdest.

Oben steht die Begründung, warum eine Grenzwert-Senkung lediglich eine Symptomverschiebung bewirken würde, mit der Folge, daß die Menschen sich möglicherweise in Sicherheit wiegen und daß Verantwortliche keine weiteren Schritte mehr erwägen, weil sie angeben können, sie hätten ja die Grenzwerte um den und den Faktor schon runtergesetzt. Dies könnte maximal eine kurze, vorübergehende Lösung sein.

Eine Grenzwert-Absenkung hätte - wie oben längst dargelegt - zur Folge, daß einfach nur mehr Antennen installiert werden. Ich kann mir kaum vorstellen, daß auch Du mit einer offensichtlich nicht so ausgeprägten "Elektrosensibilität" einverstanden wärst, wenn in Deiner direkten Nachbarschaft noch einige Antennen dazukommen - da ja die Grenzwerte (in dem Fall) "so niedrig" sind.
Und - wie auch beschrieben - würde eine Grenzwert-Absenkung den Schwer- und Schwerstbetroffenen in der Konsequenz nicht weiterhelfen. Und sie sind es, die meines Erachtens am dringendsten Hilfe benötigen.

Außerdem: Es ist - besonders seit Einführung des Breitbandfunks LTE, TETRA, DAB Plus usw. längst nicht mehr alles abschirmbar. Schließlich hat man lange daran gearbeitet, Frequenzen zu nutzen, die buchstäblich alles durchdringen.

Natürlich kann diese Petition dazu beitragen, daß endlich mehr Bewußtsein geschaffen wird und durch die Forderung der überaus dringlichen Umsetzung der nachdrücklichen Aufforderungen des EU-Parlaments an alle Mitgliedstaaten nun endlich auch Schutz und Schutzgebiete usw. (s. oben) gewährt werden. Der genaue Wortlaut ist zu finden unter EU-DOC 12 608:

englisch:
http://assembly.coe.int/Main.asp?lin.../EDOC12608.htm

und die Resolution 1815, englisch:
http://assembly.coe.int/mainf.asp?li...1/eres1815.htm
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Geändert von Nischka (02.07.12 um 21:13 Uhr)

Petition gegen Elektrosmog

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Ich hole den Beitrag einfach mal nach oben, damit noch mehr LeserInnen Information erhalten und möglicherweise mit unterschreiben.

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Petition gegen Elektrosmog

Weniger ist offline
Beiträge: 3
Seit: 17.07.12
Wann die Petition übergeben wird ist offen.

Liebe Grüsse

Petition gegen Elektrosmog

Nischka ist offline
Beiträge: 1.532
Seit: 02.01.11
Diesen Beitrag habe ich jetzt geändert, weil ich jetzt erst die Zusammenhänge kapiert habe.

Es gibt nämlich eine neue, weitere Petition:

HIER:
http://www.avaaz.org/de/petition/Arz...en//?ttaLassen

Ärzte die sich mit der Erkrankung der Elektrosenibilität (EHS)auskennen und behandeln lernen


Weshalb dies wichtig ist
Der Anstieg in den letzten Jahre der Elektrohypersensibilität(EHS)vor allem auch bei Kindern hat gezeigt, dass Aufklärung der Bevölkerung und sorgsamer Umgang mit dem Mobilfunk wichtig ist und das es auch Aufklärung bei den Ärzte geben muss, damit sie überhaupt wissen, das es diese Erkrankung gibt und auch eine Behandlungsmöglichkeit od.Linderung den Menschen geben können.

Die Menschen werden nach wie vor ins psychische Eck gedrängt. Dafür sollte der zuständige Kommisar der EU Hr. John Dalli sorgen und dies auch in anderen Ländern anregen.
Weiter geht es im Text dazu (Einteilung von mir):

Durch den schnellen Anstieg des Mobilfunks und den immer neuen Funktechniken auch der viel zu hohen Grenzwerte, gibt es viele Menschen die durch diesen agressiven Mobilfunk erkranken. Viele der folgenden Symtome :

1. Vibration – durchgängig, in wechselnder Intensität mit der Wahrnehmung, als würde alles unter Strom stehen, alle Gegenstände und auch der eigene Körper vibrieren
2. Verkrampfungen – jeglicher Muskulaturgruppen wie Rücken, Beine, Arme, Schulter etc. (auch der Atemmuskulatur, als Folge starke Atemnot)
3. Entzündungsgeschehen – Hohlorgane, Muskulatur, Sehnen, Gelenke (Schmerzen/Steifheit)
4. Blut- und Lymphstauungen, Thrombenbildung - starke Durchblutungsstörungen, Lymphansammlungen besonders in den Extremitäten

Weitere häufig angegebene Symptomatiken, die vorher bestanden und seit LTE-Betrieb in sehr ausgeprägter Form auftreten:

5. Schlaflosigkeit, je nach Intensität der LTE-Sendeleistung bis hin zum vollständigen Schlafentzug
6. Schwächezustände in extremer Form
7. Schmerzen in den Nervenbahnen, blitzartig einschießend
8. Hören eines gepulsten Frequenztones (Hochfrequenzhören)
9. Herzbeschwerden, Blutdruckentgleisungen
10. Empfindungslosigkeit und Taubheit in den Extremitäten.

Diese Erkrankung nennt man Elektrohypersenibilität(EHS) und zur Zeit gibt es hier keine richtige Behandlung vor allem keine Ärzte die sich damit befassen. Durch die Regierungen und den Betreibern wird immer noch den Menschen einsuggeriert, das der Mobilfunk gesundheitlich unbedenklich sei, weil Langzeitstudien fehlen.
Was für eine Aussage!
Die Menschen werden ins psychische Eck gedrängt.
Die Menschen die eine Linderung erfahren wollen, müssen meistens ihre Wohnung oder Haus verlassen, wenn sich der Nachbar ein W-Lan oder Dect-(Schnurlostelelfon) in die Wohnung stellt und es wird immer schwieriger einen Ort zu finden, wo sie leben können.

Natürlich ist der Arbeitsverlust vorherprogrammiert, sie rutschen ins finanzielle aus. Viele Male verlieren sie ihre Familien, nun kommt auch noch die seelische Not dazu. Sie verlieren Freunde und Bekannte, denn sie müssen in Wäldern leben, oder an Orten wo es nicht so strahlt, stetig auf der Flucht von dieser Technologie.

Man hört nur: "Sie müssen ausziehen", aber wohin? Der Radius wird immer enger, es gibt kaum noch ein Gebiet das nicht verfunkt ist.

Obwohl seriöse Wissenschaftler durch tausende von Gutachten bewiesen haben, dass dieser Mobilfunk wie er betrieben wird gesundheitschädlich ist, steht doch ein großes wirtschaftliches Interesse gegenüber. Mir sagte einmal ein Betreiber unter vier Augen als ich ihn fragte:"Was wäre, wenn einmal herauskommen würde, das der Mobilfunk gesundheitschädlich ist.?"
"Wir wissen dass es Hautrötungen od.Brennen auf der Haut geben kann, Hautkribbeln usw. aber das ist nur bei einem geringen Prozentsatz der Menschen der Fall und auf diese können wir keine Rücksicht nehmen, vor allem stellen sie sich vor es würden die ganzen Arbeitsplätze verloren gehen. Das wird und darf nicht herauskommen."
Diese Frage stellte ich im Jahr 2001.

Und wie sieht es mit einer Behandlung bzw.Linderung der Schmerzen und Symtomen aus, wo gibt es einen kompetenten Arzt?Nirgends !!!

Es werden immer mehr Menschen EHS und es gibt ein ernstzunehmendes Problem, wenn nicht bald etwas geschieht, denn die Technik wird weiter und weiter ausgebaut. Am Schluss dieser Elektrosensibilität steht nicht nur Schwindel, Hitzeschübe, Brennen der Haut als ob man verbrannt wird, sondern der Zelltod-Krebs und Tumore.
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Ja, die Situation der Schwer- und Schwerstbetroffenen ist verheerend,
und es ist LÄNGST an der Zeit, daß etwas geschieht, damit sie ENDLICH
Hilfe bekommen!!
Allerdings mein Kritikpunkt: Man kann nicht beispielsweise eine Vergiftung
stetig fortführen und dann als wichtigsten Punkt fordern, daß die Ärzte
lernen, diese Vergiftung zu behandeln.
Zudem sind die Behandlungsmöglichkeiten erfahrungsgemäß sehr einge-
schränkt, z. B. weil viele Betroffene so allergisch sind, daß sie gar keine
Entgiftungsmittel mehr vertragen. Siehe außerdem auch: Therapieresistenz
durch Elektrosmog hier im Forum.

Das wichtigste ist natürlich, den Menschen die Möglichkeit zu gewähren, ohne
Funkstrahlung zu leben, d. h. - laut EU-Parlaments-Forderung - :
ANERKENNUNG - RECHTE - SCHUTZ - SCHUTZGEBIETE
als das Mindeste!!

Nachtrag: Ich sehe gerade:
Die Symptomliste oben (1.-10.) ist die LTE-Hauptsymptomliste (nicht alle sind
genannt).

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Hier kann man übrigens zu weiteren Petitionen bei Avaaz etwas lesen - und auch unterschreiben:
Die Bürgerpetition von Avaaz


__________________
Stell Dir vor, es gibt Funk, und keiner nutzt ihn :-D

Geändert von Nischka (02.08.12 um 20:38 Uhr)

Petition gegen Elektrosmog

kristelle ist offline
Beiträge: 89
Seit: 30.01.11
Es gibt eine neue Petition: Weltweites Verbot von WLAN-Geräten und Mobilfunksendern in, auf und neben Wohnhäusern, Schulen und Krankenhäusern.

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Einen schönen Sonntag,

Kristelle

Petition gegen Elektrosmog

Weniger ist offline
Beiträge: 3
Seit: 17.07.12
Zitat von kristelle Beitrag anzeigen
Steter Tropfen höhlt den Stein.
Danke für eine weitere Petition. Angesichts der Gefährlichkeit der Strahlungen und dem Bluff der "Industriestudien" geht der Krug so lange zum Brunnen bis er bricht.


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