Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

06.02.17 16:44 #1
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Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

Oregano ist offline
Beiträge: 62.506
Seit: 10.01.04
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Insulinresistenz
Die Insulinresistenz ist im Labor gut zu erkennen.

Das Duo: Triglyceride (Blutfette) erhöht und das HDL-Cholesterin erniedrigt gibt schon erste deutliche Hinweise. Wir finden jedoch meistens eine Trias: Zu den erhöhten Tryglyceriden und dem erniedrigten HDL-Cholesterin kommt noch ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut hinzu.
...
https://www.gesund-aktiv.com/wissens...etes-mellitus/

Wie sehen denn diese Werte bei Dir aus, damdam?
In diesem Artikel folgen dann auch noch Ratschläge, was tun bei einer Insulinresistenz...

Grüsse,
Oregano
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Alternativmedizinische Behandlung von Insulinresistenz

damdam ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.845
Seit: 02.10.10
Zitat von bestnews
Viele Baustellen und es ist ziemlich sicher, dass eine Hit da ist.
Oder andere Darmprobleme
Oder Borreliose
Oder Schwermetallvergiftung
Oder Nitrostress
Oder...

Das sagen Verfechter von Therapien der oben genannten Probleme jeweils auch (und das ist nur das, was mir grad spontan eingefallen ist). Sagt also nicht so viel.

Aber das geht mir jetzt zu weit weg vom eigentlichen Thema.

@James: Es ging mir mit den "Fasern" um die Begrifflichkeit. Ich hatte gefragt, weil Eva im "Resistente Stärken"-Thread immer von "Fasern" spricht. Fasern heißt auf englisch "fibre" und das rückübersetzt eigentlich "Ballaststoffe". Von daher sollte es eigentlich dasselbe sein, weiß es aber nicht. Ballaststoffe ist jedenfalls der übliche Begriff im Deutschen. Aber ich weiß nicht, warum dann in dem anderen Thread immer von Fasern gesprochen wird (hab den Begriff im Kontext von Ernährung sonst nie gehört).

Topinambur hab ich sonst auch gern gegessen, aber nun hatte ich neulich schon nach einer einzigen Schwarzwurzel Blähungen und Bauchschmerzen (enthält ja auch Inulin), dass ich mit dem Topinambur vorsichtig bin. Hatte neulich welchen in der Gemüsekiste, werde ihn wohl zu Chips verarbeiten, da kann man ja auch kleine Mengen essen. Ist vielleicht auch so ne Sache, wo man sich langsam dran gewöhnen muss.
Komischerweise hatte ich aber ebenfalls die ganze Zeit nie Probleme mit Obst. Mit Löwenzahn übrigens auch nciht, von dem ich manchmal zeimlich viel im Salat habe.

Aus dem Link von Claudia:
Hat man das Unglück, dass sich vor allem ungünstige, zu klinischen Beschwerden führende Mikroorganismen durch die malabsorpierte Fruchtzuckerzufuhr vermehren, dann wird es bei einer Zufuhr von Inulin oder FOS genauso wie bei der Zufuhr von Fruchtzucker zu einer Vermehrung der Beschwerden kommen.
Tja, das ist bei James und mir dann offensichtlich anders, wenn wir auf Inulin reagieren, auf Obst aber nicht. Bzw. auf Löwenzahn hab ich ja auch nicht reagiert (muss beim nächsten Mal genau drauf achten).

@Tarajal
Süßkartoffeln in der Schale gekocht haben auch eine positive Wirkung.
In welcher Hinsicht?

@Claudia:
Ich seh das mit dem Gluten etwas anders, aber ist auch egal, da ich ja eingangs schrieb, dass ich kein Getreide esse.

Das mit dem MSM ist interessant. Schade, dass dort keine Studien angegeben sind. Hat denn selbst mal jemand in der Hinsicht Erfahrung gesammelt?

Und hat jemand von Euch letztes Mal die Ernährungsdocs gesehen? Da war ja ein Fall "metabolisches Syndrom". UNd ich meine es kam ein Hinweis, dass man irgendwas am ehesten beim Mittagessen dürfe (mehr KH essen oder sowas). Weiß das jemand? Ich kann es bei mir leider nicht in der Mediathek sehen, Computerprobleme...

Viele Grüße

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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.470
Seit: 12.05.13
Es gibt massenweise Infos im Netz zur Süßkartoffel und wir haben sie selber oft auf dem Teller, hier kannst Du ja mal selber lesen:

http://www.diabetesade.com/ernahrung...kartoffel.html

Liebe Grüße Tarajal

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damdam ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.845
Seit: 02.10.10
Hallo Oregano,

Triglyceride und HDL waren das letzte Mal, wo gemessen wurde, sehr gut, Harnsäurespiegel ist zufällig einige Monate später bei einem anderen Arzt gemessen worden, der war leicht erhöht (hatte wegen reduziertem KH viel Fleisch gegessen), hab daher den Fleischkonsum wieder reduziert und dafür ab da mehr KH gegessen, 4 Wochen später war es wieder ok.
Tja, nur wenn ich wieder von den KH runtergehe, hab ich ja wieder das gleiche Spielchen... Oder stattdessen mehr Fett, aber wer weiß, welches andere Organ sich dann wieder beschwert.

Viele Grüße

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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.470
Seit: 12.05.13
Also wir essen nach wie vor wenig Fleisch, Fisch und Kohlehydrate, dafür aber seeehr viel Gemüse und (eigene Bio-)Eier.

Liebe Grüße Tarajal

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.506
Seit: 10.01.04
Zur Kartoffel:

...
Auch die Zubereitungsart entscheidet mit, wie rasch Kartoffeln den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen.
Als Faustregel gilt:
Je weniger die Knollen verarbeitet werden, desto niedriger ist der glykämische Index. Bei Pommes Frites und Instant-Kartoffelbrei schnellt der Zuckerpegel eher in die Höhe. Bei einfachen Pellkartoffeln verläuft der Anstieg meist flacher. Tipp: Selbst zubereiteter Kartoffelbrei aus frischen Kartoffeln lässt die Werte oft langsamer steigen als ein fertig gekauftes Produkt.
...
Kartoffeln: Vielseitige Kraftpakete | Diabetes Ratgeber

Grüsse,
Oregano
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damdam ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.845
Seit: 02.10.10
Hallo Tarajal,

ja, das mit den Eier will ich wieder versuchen. Ich beneide Dich auch sehr um Deine Eierquelle
Hat das (und Fisch) keinen Einfluss auf die Harnsäure?!


Weiß jemand, wenn man den HOMA-Test macht, ist das egal, ob ich dann wieder KH-reduziert esse oder nicht? Aufgrund meiner anderen Probleme weiß ich nicht, wie schnell ich es zu einer Blutabnahme schaffe.

Viele Grüße

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Tarajal ist offline
Beiträge: 4.470
Seit: 12.05.13
Ach Du liebes bißchen, mein letzter Bluttest war vom Oktober 2014 und der letzte meines Mannes vom September 2015.
Vielleicht geht man aber auch nicht alle Nase lang hin um alle Werte kontrollieren zu lassen wenn man sie selber bezahlen muss, sondern lernt mehr und intensiver auf seinen Körper zu hören und auch auf ihn zu vertrauen.
Eier haben meines Wissens einen geringeren Einfluss auf die Harnsäure, Innereien, Meeresfrüchte und Knochenbrühe am meisten, Fisch natürlich auch.

Liebe Grüße Tarajal

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christoph3er ist offline
Beiträge: 186
Seit: 18.09.16
Hallo,
ich klink mich mal kurz ein:

warum ist low carb schlecht für den Darm?

Ein hba1c von 5,2 (ich hoffe ich hab das richtig gelesen damdam) ist "no way near" einer Diabetes...

Ich vertrage Inulin und Topinumbur wegen meiner FI auch nicht.

Ich habe letztes Jahr meinen hba1c von 7,3 (mit Insulin und diversen Antidiabetika-Pillen) auf 5,9 (ohne Insulin, mit nur 250 Metformin 1x Tag) runterbekommen, nur indem ich alles! Getreide weggelassen und andere KH reduziert habe (Zucker ess ich schon lange nicht mehr, Milchprodukte wegen der LI)). Zudem Fertigprodukte jedweder Art aus dem Speiseplan verbannt habe und Hülsenfrüchte stark eingeschränkt. Auch mein CRP ist von 7 auf 1,9 damit runter. Leberwerte deutlich verbessert, auch die Fettstoffwechselwerte sind deutlich besser geworden dadurch.
Low Carb ist also meine Diabetes Behandlung Nr. 1. Allerdings kann ich wegen der FI nicht viel Gemüse (obst geht gar nicht) essen und "blocke" kohlenhydrathaltige Beilagen (wie Reis oder Kartoffeln) mit Fleisch oder Fisch aus. Habe dazu leider keine Lösung gefunden, da das natürlich nicht ideal ist...
Meiner Leber tun übrigends Bitterstoffe sehr gut...

Ich beneide alle, die alles vertragen und einen stabilen Darm haben. Mir wird immer mehr klar, dass ein gesunder Darm das A und O ist...
Und es ist auch eine Quälerei auf alles verzichten zu müssen und trotzdem so krank zu sein...*seufz*

LG,
Chris.

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Oregano ist offline
Beiträge: 62.506
Seit: 10.01.04
Hallo Christoph,

ich finde es bewundernswert, mit welcher Konsequenz Du gegen den Diabetes und die Therapie vorgegangen bist. Großes Lob!

Ich beneide auch alle, die alles vertragen und so gar nicht darüber nachdenken müssen, ob sie etwas essen wollen oder nicht...

Was mir gerade einfällt:
In einer Diabetes-Abteilung wurde mir gesagt, daß die PatientInnen z.B. zum Frühstück zwar ein Stück Weißbrot essen können, aber quasi zur "Unschädlichmachung" eine Karotte, Gurke, Chicorée oder eben irgendein Gemüse essen sollen, damit der Blutzucker nicht so schnell ansteigt wie beim Brot allein.
Im Prinzip ähnlich ist ja die Empfehlung, zu einem Stück Obstkuchen Sahne zu essen, damit Obst + Kuchen ebenfalls langsamer in den Blutzucker gelangen.

Grüsse,
Oregano
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