Schwefelkur

06.11.17 01:12 #1
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Schwefelkur

ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.112
Seit: 06.09.04
Ich nehme den Schwefel seit heute meinem Bein zuliebe wieder. Ich nehme ihn vorerst 2mal,bis ich wieder besser laufen kann und dann versuche ich mit einem Löffel pro Tag auszukommen. Das Frieren ist seit der Einnahme übrigens langsam weggegangen.
Pausieren werde ich weiterhin, wenn ich arbeite oder etwas anderes ansteht.
LG
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Niveau ist keine Hautcreme!

Schwefelkur

ullika ist gerade online
Beiträge: 2.598
Seit: 27.08.13
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Zu den Gelenkschmerzen: Kennst Du "Die Arthrose-Lüge" von Roland Liebscher-Bracht?
Nein, noch nicht, aber vielen Dank!
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Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

Schwefelkur

pon60 ist offline
Beiträge: 24
Seit: 22.11.16
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Falls der Schwefel die Aufnahme anderer Nährstoffe behindern sollte (was ich zurzeit fast vermute), wäre das kontraproduktiv. Wenn ich selbst wieder einsteigen sollte, dann zunächst wirklich nur mit einer Gabe pro Tag. Und ich bin mir noch nicht sicher, ob besser morgens mit dem MSM zusammen (auf nüchternen Magen und 5 bis 6 Stunden vor der ersten festen Nahrung) oder wie Eugen nach dem Abendessen. Das würde ich dann austesten.

Gruß:
R.
Nach dem Absetzen ,ein paar Tage nur, rochen die Winde weiterhin,wenn auch leicht,und nach neuerlicher Einnahme plötzlich weniger. Jedes Milieu ist anders.Msm in der Früh mach ich nicht,der Magen ist morgens sensibel und steuert den ganzen Trackt:wenn der "beleidigt" ist,gibts kein Stuhlgang. Die Nems sind schon wichtig,v.a. B und C(kein Ascorbin versteht sich)aber ich merk wenn ich sie weglasse,dass auch nichts passiert. Ich ziehe es vor,gutes Gemüse in kleinen Mengen ,aber mit viel Auswahl u Abwechslung zu essen, dann viel Bewegung,erst dann erfolgtveine gute Aufnahme aller Stoffe. Ach ja:Spirulina oder Algen, die sind einfach wegen dem Chlorophyl unerlässlich,man spürt das gleich.
LG

Schwefelkur

bestnews ist offline
Beiträge: 6.007
Seit: 22.05.11
Hier noch mal, das , was man heute unter Zöliakie versteht, dh. wie sie sich äußert im Gegensatz zu früher, oder wie ich eher denke, was man früher dachte, denn bei mir war es früher, wie es heute ist und nicht nur bei mir....
Claudia,

was erwartest Du in diesem Zusammenhang von mir - und für Dich selbst?

Viele Grüße:
R.
Hallo Reinhardt, für mich erwarte ich gar nichts, weil ich ja weiß, woran ich bin, nämlich, dass ich betroffen bin. Ich möchte Dich nur darauf aufmerksam machen, dass man nicht so einfach ausschließen kann, dass man ein Z. hat! Sie ist das Chamäleon der Krankheiten, die Hit sehe ich genauso. Auch hier hatte ich über Jahrzehnte keine Übelkeit, kein Erbrechen ,allerdings eher breeigen Stuhl lange Zeit bevor ich durch die Probediät Klarheit erlangte.

Wie ich schon schrieb, wenn Du ein Z. hast und ab und an Ausnahmen machst mit dem Gluten , auch wenn noch so klein, kann sich der Dünndarm nicht anständig erholen , die Krankheit schwelt vor sich hin.

So definiert man eine Z. heute, vollständige Diagnostik wird auch erklärt.

https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/zoeliakie/

Beste Wünsche, Claudia!

Mir geht es weiterhin bis auf die Blähungen gut.

Schwefelkur

ReinhardX ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von pon60 Beitrag anzeigen
Nach dem Absetzen ,ein paar Tage nur, rochen die Winde weiterhin,wenn auch leicht,und nach neuerlicher Einnahme plötzlich weniger.
So ist es jetzt auch bei mir. Der Geruch geht zwar zurück, ist aber doch noch "speziell".

Dass man nach einer Pause mit dem Schwefel noch andere Erfahrungen machen kann, also dass es etwas oder sogar deutlich milder weitergeht, habe ich auch schon gehört. Wenn mir so ist, werde ich es auch noch einmal versuchen und bin schon gespannt, wie es dann verläuft.

Frieren habe ich übrigens bis jetzt nicht erlebt.

Aber die Verstopfung hält an und macht mir auch ein bisschen schlechte Laune. Verstopfung ist mir übrigens sonst völlig unbekannt und auch ulkig bei meiner ausgesprochen ballaststoffreichen etc. Ernährung. Eigentlich wollte ich abwarten, ob es sich von selbst normalisiert, muss aber nun wohl doch nachhelfen (ich schlafe schlecht).

Gruß:
R.

Schwefelkur

ReinhardX ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Wie ich schon schrieb, wenn Du ein Z. hast und ab und an Ausnahmen machst mit dem Gluten , auch wenn noch so klein, kann sich der Dünndarm nicht anständig erholen , die Krankheit schwelt vor sich hin.

So definiert man eine Z. heute, vollständige Diagnostik wird auch erklärt.
...
Liebe Claudia,

ich verstehe schon. Aber ich bin in einer anderen Richtung unterwegs. Das sieht nur oberflächlich genauso aus, läuft aber doch auf ganz andere Resultate hinaus.

Ich habe zum Beispiel kein "Z.". Ich habe überhaupt keine Begriffe, und es ist mir auch völlig wurscht, wie man "Z." gerade definiert (also natürlich so, dass ich am Ende auch darunter fallen soll!). Und ich interessiere mich auch null für Diagnostiken, vollständige oder partielle.

Ich interessiere mich leider überhaupt nicht für Krankheiten. Weder bei mir noch bei anderen Menschen. Das stößt mich wirklich nur ab. Und ich werde auch leicht allergisch, wenn jemand erst für sich selbst dringend nach allgemein akzeptierten Begriffen sucht, die dann pünktlich überall breit tritt und obendrein anderen Menschen, die das offensichtlich für sich nicht wollen, anzuhängen versucht.

Kannst Du mich verstehen?

Ich interessiere mich wirklich nicht für Krankheiten. Ich bin zwar neugierig, aber keineswegs auf Diagnosen, sondern auf das Leben. Das einzige, was mich interessiert, ist genau das Gegenteil: Gesundheit. Das ist mein Ziel, keineswegs die Aktualisierung von Krankheitsbegriffen, die ich dann in Ruhe an mir - und anderen - erforschen kann.

Vielleicht drücke ich das mal in einem Bild aus (das vielleicht dem einen oder anderen Mitleser hier schon bekannt vorkommen mag). Hast Du schon einmal eine Katze gesehen, die einen Vogel fangen will? Bekanntlich erstarrt sie zunächst geradezu, fixiert ihr Ziel - ohne sich um irgendetwas anderes zu kümmern; und dann geht sie langsam los, um am Ende immer schneller zu werden...

Ich will das nicht weiter ausmalen. Aber ich denke, es ist schon klar, dass es ein wirksamer Unterschied ist, ob der Vogel meine vollständige und nachhaltige Gesundheit bzw. Lebendigkeit ist, oder ob er "vollständige Diagnose", "Z." oder auch "HIT" heißt. Am Ende bekommt immer jeder, worauf er sich fixiert, was er haben will. Und bei mir ist das eben ganz eindeutig das Ziel der vollständigen Gesundheit.

Mit genau diesem Programm habe ich mich im Dezember 2011 hier im Forum nach meiner ersten Leberreinigung, die ein bisschen verunglückt war, angemeldet. Damals ging es mir so dreckig, dass ich an manchen Tagen von 24 Stunden 20 Stunden geschlafen habe; es gab Morgen, an denen ich vor rheumatischen oder sonst was Schmerzen buchstäblich auf allen vieren vom Schlafzimmer in die Küche gekrochen bin; und ich konnte vor Allergien und Unverträglichkeiten fast nichts mehr essen, hatte eine Schuppenflechte, saß ständig geistig hinter einer Nebelwand und hatte ein nahezu komplett ausgefallenes Ultrakurzzeitgedächtnis (also ich bin z.B. aufgestanden, und wenn ich dann stand, wusste ich oft nicht mehr warum).

Das könnte ich fortsetzen, es ist noch nicht alles, aber ich möchte die Erinnerung auch nicht wieder heraufbeschwören. Es ist jedenfalls mit heute nicht zu vergleichen. Um das mal stark abzukürzen: Damals fühlte ich mich zwanzig Jahre älter, als ich tatsächlich war, heute mindestens zehn Jahre jünger. Ja, es ist wahr, dass ich manchmal viel zu viele Blähungen habe, deshalb habe ich mit dem Schwefel begonnen. Aber das ist auch schon fast alles in der Zwischenzeit.

Und dass ich meinen jetzigen Zustand, der insgesamt wirklich gut ist, in aufwärts führenden Wellenbewegungen erreichen konnte, das hängt ganz klar mit meiner geistigen Orientierung, wie ich sie oben dargelegt habe, zusammen.

Ich weiß es nicht: Ist es verständlich geworden, was ich meine? Wogegen ich mich wehre?

Und nun will ich mal Deine Gedanken für mich umformulieren und sehen, ob ich auch damit Deine Zustimmung erhalten kann. Du wirst vielleicht sagen: Ach, das ist doch dasselbe! Aber nein, für mich ist es eben überhaupt nicht dasselbe! Denn das eine zieht mich ganz klar herunter, und das andere hilft mir vielleicht noch weiter hoch.

Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden: Das Gluten ist aus verschiedenen Gründen (sie sind sehr komplex und eine eigene Betrachtung wert!) heute so ein Problem geworden, dass wesentlich mehr Menschen als früher daran leiden, auch wenn sie das selbst nicht wissen. Im Zusammenhang mit anderen Faktoren (das ist immer so!) können schon geringe und eher seltene Mengen von Gluten zu unspezifischen und vielfältigen Symptomen führen, die man nur sehr schwer unter anderem auf diese Ursache zurückführen kann. Wer mehr Klarheit darüber gewinnen möchte und auch auf ein neues Niveau von Gesundheit und Wohlfühlen neugierig ist, der könnte deshalb erwägen, einmal für längere Zeit - sagen wir: ein halbes Jahr - wirklich völlig auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten. Es gibt übrigens überraschend viele Möglichkeiten dafür: alternative Lebensmittel und -zubereitungen, die es Spaß macht für sich zu entdecken. (Ich habe gestern im Ernst einen Spiralschneider gekauft und will heute meine ersten Zuchini-Spaghetti damit herstellen; ich bin echt neugierig, das Ding gefällt mir schon rein optisch!)

Und er mag sehen, wie er sich nach einer Weile fühlt. Es ist übrigens zwar auch dann noch nicht hundertprozentig sicher, dass es wirklich am Gluten gelegen hat. Aber ein Experiment ist so etwas unter den heutigen Bedingungen allemal wert!

Liebe Claudia, könntest Du das unterschreiben? Entspricht diese Z.- und Diagnose-freie Variante dem, was Du mir gern mitteilen wolltest? Darüber würde ich mich aufrichtig freuen.

Und ich gehe jetzt in eben so eine Testphase. Also zunächst nicht nur Schwefel weg, sondern auch jegliches Gluten. Wie lange könnte es übrigens dauern, bevor ein Körper, der ohnehin schon seit Jahren kaum noch glutenhaltige Lebensmittel gesehen hat, den Unterschied spürt? Mal sehen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende in die Runde:
R.

Schwefelkur

Runaway ist offline
Beiträge: 514
Seit: 28.11.08
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
...
Wie das blühende Leben sehe ich zwar momentan nicht aus. Und das ist eine Frage, die mich im Zusammenhang mit dem Schwefel ja schon von Anfang an beschäftigt hat: Seine Propagandisten, wenn ich das einmal so sagen darf, sehen für mich alle ziemlich leidend aus, vornweg Dr. Probst selbst. Und dann fragt man sich natürlich, wie da die Zusammenhänge sind: Haben sie sich für die Kur entschieden, weil es ihnen nicht so gut ging, oder ist es vielleicht auch umgekehrt?
...
Hi,
ich habe auch vor kurzem erst von der Schwefeltherapie gehört und wollte es eigentlich ausprobieren. Das einzige, was der Schwefel macht ist, seine "Elekroden" dazulassen, dass kann man aber auch mit Erdung oder mit ionisierten Wasser erreichen bzw. Beck Zapper.

Hatte von Probst mal so ein interessantes Schema gefunden:
http://www.die-welt-ist-im-wandel.de...Elektronen.jpg

Da ich schon seit ein paar Jahren mit Erdungsprodukten, Zapper und ionisierten Wasser arbeite, sowie mit dem Säure-Basen-Haushalt habe ich mir zwar Schwefel besorgt, aber noch nicht genommen. Jetzt wo ich Deine Infos hier lese, lasse ich den Schwefel wohl doch lieber erstmal da, wo er ist.

Ich denke, unsere Gesellschaft hat mittlerweile eine Umwelt geschaffen, die einfach kaum noch ein lebensfreundliches Milieu bietet. Nach lebensfreundliche Milieus muss man ja mittlerweile echt suchen, ...

VG

Schwefelkur

ReinhardX ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.816
Seit: 16.12.11
Zitat von Runaway Beitrag anzeigen
Hatte von Probst mal so ein interessantes Schema gefunden:
http://www.die-welt-ist-im-wandel.de...Elektronen.jpg
Hallo,

ich finde es gut, dass Du das hier reinstellst. Und ich muss dazu sagen: Ich halte das für Pseudowissenschaft.

Jeder, der dem Dr. Probst aufmerksam zuhört, wird übrigens finden, dass er nicht selten sehr dezidiert Standpunkte vertritt, von denen aus er genau dasselbe behaupten würde. Das ist eben bei ihm das Problem: Es passt vieles nicht so recht zusammen. Dazu gehört auch, dass er ununterbrochen aus der Bibel zitiert und das geradezu für ein Beweismittel hält. Das finde ich an sich originell, anregend, lustig und gar nicht so falsch. Aber zugleich sagt er: Mich interessieren nur wissenschaftliche Studien nach quasi Euklidischen Standards. - Na, was denn nun?

Es gibt kein "richtiges" Körpermilieu. Das ist Unsinn. So etwas taugt höchstens als eine sehr allgemeine und damit auch wieder sinnlose Orientierung. Wer sich mit den Verhältnissen von Oxidation und Antioxidation im menschlichen Körper (und jeder ist bekanntlich auch etwas anders) zu unterschiedlichen Zeitpunkten bei unterschiedlichen Einflüssen und Belastungen näher befasst, weiß das eigentlich genau. Gesund sind gewissermaßen Wechsel, lebendige Schwankungen. Hier wie in vielen anderen Fällen ist eine falsche Statik, mangelnde Beweglichkeit das Problem.

Erdung, was Du erwähnst, finde ich ebenfalls oberwichtig. Probst empfiehlt ja auch, dafür den Schwefel in die Socken zu streuen. Das habe ich getan, mit einem interessanten Resultat. Ich habe mich sofort unwohl gefühlt, und nach etwa zehn Minuten bekam ich eine Panik. Socken aus, Füße gründlich abgewaschen, neue Socken, wieder gut. So viel dazu. Andere mögen andere Erfahrungen machen, das waren jedenfalls meine.

Seit kurzem aber laufe ich, wenn es nur, geht barfuß, das heißt, auf jeden Fall zu Hause und nicht selten auch draußen. Die Schuhe kommen dann in den Rucksack. Am erholsamsten ist das bei Schnee, der leider jetzt ja nicht liegt, aber auch super bei nassem, kalten Wetter und Matsch. Irre erholsam! Und auch sozial lustig, weil sich vor allem Kinder dafür interessieren und ihren Eltern dann mitunter damit in den Ohren liegen, dass sie ebenfalls die Schuhe ausziehen wollen.

Und das ist wirklich nebenwirkungsfrei. Denn wer sich damit noch nicht beschäftigt hat, wird das kaum glauben, aber man bekommt normaler Weise nicht einmal Schnupfen davon. Die Füße passen sich vielmehr rasch jeder äußeren Temperatur an und sind dann einfach viel besser durchblutet. Klinghardt hat mal in einem Video auf youtube noch etwas mehr dazu ausgeführt. Nachahmung empfohlen!

Übrigens kann man sowohl zum Schwefel als auch zu Probst durchaus noch manches Positive sagen. Man muss gerecht sein. Sehr positiv finde ich zum Beispiel, dass der Schwefel (den man wirklich ausprobieren sollte, denn das kann bei jedem etwas anders verlaufen!) ein unspezifisches Mittel ist, unspezifisch wie vieles andere Gute: MSM, Knoblauch, frische Luft, Bewegung, grünes Gemüse, Erden usw. usw. - Das heißt, der Schwefel erfordert nicht das, worauf Claudia hier offenbar so scharf ist: eine den Menschen zum "Patienten" und damit abhängig machende Diagnose. - Jeder kann den Schwefel auch ohne Kontrolle durch Experten ausprobieren und selbst beobachten, was nun geschieht. Und das ist das Interessante an solchen Dingen wie auch der Leberreinigung und vielem anderen: dass eventuelle "Krankheiten" dann nur noch im Rückspiegel erscheinen. Oft wird ja erst nachträglich klar, was einen so beschwert hat, und das ist meines Erachtens auch der beste Weg.

Beim Schwefel gab es für mich zum Beispiel das Erlebnis der Umstellung des Appetits in der ersten Zeit (auf noch mehr Rohkost und Sauerkraut sowie anderes Fermentierte), was für mich jetzt eine interessante positive Orientierung darstellt. Auch die sehr angenehme Stuhlkonsistenz gehört dazu - allerdings ohne die bei mir dann eingetretene ständige Verstopfung. Ich wusste bis dahin nicht, dass das wirklich möglich ist und möchte das jetzt beibehalten oder wieder erreichen. Und ich werde auch so lange experimentieren, bis das dauerhaft erreicht ist. Vielleicht ist es ja so, dass man den Schwefel für diese Dinge nur zum Anschub braucht? Wir werden sehen.

Viele Grüße:
R.

Zöliakie?

pon60 ist offline
Beiträge: 24
Seit: 22.11.16
Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Liebe Claudia,

ich verstehe schon. Aber ich bin in einer anderen Richtung unterwegs. Das sieht nur oberflächlich genauso aus, läuft aber doch auf ganz andere Resultate hinaus.

Ich habe zum Beispiel kein "Z.". Ich habe überhaupt keine Begriffe, und es ist mir auch völlig wurscht, wie man "Z." gerade definiert (also natürlich so, dass ich am Ende auch darunter fallen soll!). Und ich interessiere mich auch null für Diagnostiken, vollständige oder partielle.

Ich interessiere mich leider überhaupt nicht für Krankheiten. Weder bei mir noch bei anderen Menschen. Das stößt mich wirklich nur ab. Und ich werde auch leicht allergisch, wenn jemand erst für sich selbst dringend nach allgemein akzeptierten Begriffen sucht, die dann pünktlich überall breit tritt und obendrein anderen Menschen, die das offensichtlich für sich nicht wollen, anzuhängen versucht.

Kannst Du mich verstehen?

Ich interessiere mich wirklich nicht für Krankheiten. Ich bin zwar neugierig, aber keineswegs auf Diagnosen, sondern auf das Leben. Das einzige, was mich interessiert, ist genau das Gegenteil: Gesundheit. Das ist mein Ziel, keineswegs die Aktualisierung von Krankheitsbegriffen, die ich dann in Ruhe an mir - und anderen - erforschen kann.

Vielleicht drücke ich das mal in einem Bild aus (das vielleicht dem einen oder anderen Mitleser hier schon bekannt vorkommen mag). Hast Du schon einmal eine Katze gesehen, die einen Vogel fangen will? Bekanntlich erstarrt sie zunächst geradezu, fixiert ihr Ziel - ohne sich um irgendetwas anderes zu kümmern; und dann geht sie langsam los, um am Ende immer schneller zu werden...

Ich will das nicht weiter ausmalen. Aber ich denke, es ist schon klar, dass es ein wirksamer Unterschied ist, ob der Vogel meine vollständige und nachhaltige Gesundheit bzw. Lebendigkeit ist, oder ob er "vollständige Diagnose", "Z." oder auch "HIT" heißt. Am Ende bekommt immer jeder, worauf er sich fixiert, was er haben will. Und bei mir ist das eben ganz eindeutig das Ziel der vollständigen Gesundheit.

Mit genau diesem Programm habe ich mich im Dezember 2011 hier im Forum nach meiner ersten Leberreinigung, die ein bisschen verunglückt war, angemeldet. Damals ging es mir so dreckig, dass ich an manchen Tagen von 24 Stunden 20 Stunden geschlafen habe; es gab Morgen, an denen ich vor rheumatischen oder sonst was Schmerzen buchstäblich auf allen vieren vom Schlafzimmer in die Küche gekrochen bin; und ich konnte vor Allergien und Unverträglichkeiten fast nichts mehr essen, hatte eine Schuppenflechte, saß ständig geistig hinter einer Nebelwand und hatte ein nahezu komplett ausgefallenes Ultrakurzzeitgedächtnis (also ich bin z.B. aufgestanden, und wenn ich dann stand, wusste ich oft nicht mehr warum).

Das könnte ich fortsetzen, es ist noch nicht alles, aber ich möchte die Erinnerung auch nicht wieder heraufbeschwören. Es ist jedenfalls mit heute nicht zu vergleichen. Um das mal stark abzukürzen: Damals fühlte ich mich zwanzig Jahre älter, als ich tatsächlich war, heute mindestens zehn Jahre jünger. Ja, es ist wahr, dass ich manchmal viel zu viele Blähungen habe, deshalb habe ich mit dem Schwefel begonnen. Aber das ist auch schon fast alles in der Zwischenzeit.

Und dass ich meinen jetzigen Zustand, der insgesamt wirklich gut ist, in aufwärts führenden Wellenbewegungen erreichen konnte, das hängt ganz klar mit meiner geistigen Orientierung, wie ich sie oben dargelegt habe, zusammen.

Ich weiß es nicht: Ist es verständlich geworden, was ich meine? Wogegen ich mich wehre?

Und nun will ich mal Deine Gedanken für mich umformulieren und sehen, ob ich auch damit Deine Zustimmung erhalten kann. Du wirst vielleicht sagen: Ach, das ist doch dasselbe! Aber nein, für mich ist es eben überhaupt nicht dasselbe! Denn das eine zieht mich ganz klar herunter, und das andere hilft mir vielleicht noch weiter hoch.

Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden: Das Gluten ist aus verschiedenen Gründen (sie sind sehr komplex und eine eigene Betrachtung wert!) heute so ein Problem geworden, dass wesentlich mehr Menschen als früher daran leiden, auch wenn sie das selbst nicht wissen. Im Zusammenhang mit anderen Faktoren (das ist immer so!) können schon geringe und eher seltene Mengen von Gluten zu unspezifischen und vielfältigen Symptomen führen, die man nur sehr schwer unter anderem auf diese Ursache zurückführen kann. Wer mehr Klarheit darüber gewinnen möchte und auch auf ein neues Niveau von Gesundheit und Wohlfühlen neugierig ist, der könnte deshalb erwägen, einmal für längere Zeit - sagen wir: ein halbes Jahr - wirklich völlig auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten. Es gibt übrigens überraschend viele Möglichkeiten dafür: alternative Lebensmittel und -zubereitungen, die es Spaß macht für sich zu entdecken. (Ich habe gestern im Ernst einen Spiralschneider gekauft und will heute meine ersten Zuchini-Spaghetti damit herstellen; ich bin echt neugierig, das Ding gefällt mir schon rein optisch!)

Und er mag sehen, wie er sich nach einer Weile fühlt. Es ist übrigens zwar auch dann noch nicht hundertprozentig sicher, dass es wirklich am Gluten gelegen hat. Aber ein Experiment ist so etwas unter den heutigen Bedingungen allemal wert!

Liebe Claudia, könntest Du das unterschreiben? Entspricht diese Z.- und Diagnose-freie Variante dem, was Du mir gern mitteilen wolltest? Darüber würde ich mich aufrichtig freuen.

Und ich gehe jetzt in eben so eine Testphase. Also zunächst nicht nur Schwefel weg, sondern auch jegliches Gluten. Wie lange könnte es übrigens dauern, bevor ein Körper, der ohnehin schon seit Jahren kaum noch glutenhaltige Lebensmittel gesehen hat, den Unterschied spürt? Mal sehen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende in die Runde:
R.
...Claudia:da fällt mir ein zur Zölliakie,ein Begriff ,wie alle be-greifbaren Argumente.....da gabs eine Veröffentluchung in den Medien,dann wie so oft widerlegt (von wem denn auch?)dass "Zöliake"die Reizung der Darmwände sei,verursacht durch die PESTIZIDE,den SCHIMMELPILZ,patogene Keime usw......daher ja unser Bemühen,den Darm zu entgiften,sprich sanieren usw.....arme Leute (inkl meine "Erfahrung")deren Darm (Zweithirn)die Amalganbomben in den Zähnen verkraften musste (damals hat kein Zahnarzt darüber gesprochen.....Zöliakie als "allergische Reaktion" eines "Lebens"mittels ist daher Schmee,vielmehr die Betrachtung bzw wieder die Kontrolle zu erlangen WAS wir unserem Körper zuführen.....Falls es jemand interessiert,wäre zum Thema Kornallergie (?)eine Koriphäe "emil-stocker.de"
Doch wie gesagt,kein Wunder,wenn statt LM vergiftete LM im Darm kommen....

Schwefelkur

MaxJoy ist offline
Beiträge: 1.452
Seit: 18.03.16
Nur um es gesagt zu haben: Der Giftwahn hier im Forum ist selbst eine Krankheit und führt zu nichts. Gleichzeitig werden patogene Keime wie Haustiere verniedlicht und effektive Bekämpfungsmethoden verteufelt. Kein Wunder, wenn da alle immer nur kränker werden ...
__________________
Alles in Maßen. Erkenne dich selbst.


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