Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
Borreliose -
Infektionskrankheit, welche massgeblich durch Zecken verursacht wird
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28.02.2010, 15:57
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Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
Registriert seit: 10.01.2004
Ort: Bayern
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Zitat:
Insulinpotenzierte Therapie ist eine noch relativ unbekannte Behandlungsform, die bei Borreliose, Krebs, Syphilis, Herpesinfektionen und anderen schwer behandelbaren Erkrankungen eingesetzt werden kann.
Das Prinzip beruht auf dem Einsatz von Insulin als Türöffner, um die erkrankten Zellen mit einem entsprechenden Medikament in sehr niedriger Dosierung effektiv zu erreichen. Der Vorteil liegt darin, dass nur 10-20% der sonst benötigten Mengen des Therapeutikums unter Insulinvorbehandlung verabreicht wird. Somit werden auch die unverwünschten Nebenwirkungen deutlich reduziert oder gar vermieden.
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Ein weiterer Nachteil der „IPT“-Behandlung ist der hohe zeitlicher Aufwand, sowie die strenge notfallmäßige Überwachung. Durch die Zunahme der Antibiotikaresistenzen und durch die enttäuschenden Ergebnisse der Chemotherapie – hier speziell bei Brustkrebs - weckt „IPT“ heutzutage zunehmend Interesse bei innovativ tätigen Kliniken und Ärzten. Weltweit gibt es Hunderte Ärzte, die speziell für die „IPT“-Behandlung ausgebildet worden sind..... 
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medboxx - Nitrosativer Stress
Bei ca. 9 Behandlungen insgesamt à 400,-- € ist das nicht gerade billig. Deshalb erst recht die Frage: hat jemand praktische Erfahrungen mit dieser Therapie?
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Zitat:
Dieses in der Theorie sehr einleuchtende Modell wird für Patienten insbesondere dadurch attraktiv, dass angeblich nur noch geringste Mengen der Chemotherapie benötigt werden, um Tumoren komplett zur Rückbildung zu bringen.
Eine systematische Durchsicht der wissenschaftlichen Literatur zeigt, dass es zur insulinpotenzierten Therapie keine fundierten Untersuchungen bei Tumorpatienten gibt. Die behaupteten hohen Erfolgsraten können in keiner Weise durch wissenschaftliche Studien belegt werden.
Die im Rahmen einer insulinpotenzierten Therapie gewählten niedrigen Chemotherapiedosen sind nach dem heutigen Kenntnisstand der Wissenschaft nicht ausreichend, um zu einer Kontrolle einer Tumorerkrankung beizutragen.
Aus diesem Grund stellt die insulinpotenzierte Therapie ein experimentelles Verfahren dar, welches zunächst in wissenschaftlichen Studien überprüft werden sollte. Keinesfalls ist es sinnvoll, diese Therapie als Alternative zu einer erforderlichen normalen Chemotherapie anzubieten. 
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Insulinpotenzierte Therapie in der Tumorbehandlung - Habichtswaldklinik Kassel Bad-Wilhelmshöhe - Klinik für Onkologie Psychosomatik Innere Medizin Tinnitus Ayurveda Klinik für Ganzheitliche Rehabilitation
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Insulinpotenzierte Therapie
Gruss,
Uta
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01.03.2010, 00:05
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 1.758
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Das Thema wurde hier bereits diskutiert. Globalcure hat persönliche Erfahrungen damit.
Salz- Vitamin C Therapie: Dampfhammer gegen Borreliose
Gruß
Cheyenne
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01.03.2010, 09:29
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Fleissiges Mitglied
Registriert seit: 14.01.2010
Beiträge: 280
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Cheyenne, das Thema geht leider in dem ellenlangen Salz/VitC-Thread ganz schön unter und hat dort auch eigentlich nichts verloren. Daher finde ich es gut, wenn ein extra Thread dafür gestartet wird und hoffe, dass sich Globalcure hier einfindet und darüber nochmals berichtet.
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lg, Anja
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01.03.2010, 16:32
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 1.758
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Da spricht auch nichts dagegen, es war lediglich ein Hinweis, dass dort eine Diskussion stattfindet, und dort, danach hatte Uta ja gefragt, ein Kandidat Erfahrung hat. Das ist die Message, Anjama.
Wichtig finde ich dann in dieser Diskussion, dass sie über das reine "mir hat es geholfen" hinaus geht, sondern eine kritische Betrachtung der Methode erfolgt, denn viel Wissen liegt zu diesem Thema ja noch nicht vor. Anderenfalls reicht es, wenn die Inhalte im Salzthread bleiben, denn dann gibt es ja nichts neues (Dort gibt es übrigens noch eine Verlinkung: IPT wurde im Zusammenhang mit Krebs diskutiert).
 Ende
Grüße´
Cheyenne
Geändert von Cheyenne (01.03.2010 um 16:34 Uhr)
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01.03.2010, 17:00
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 1.758
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Interessanter Link: Im Fazit steht allerdings "nur", dass die Beschwerden, wegen derer die Patienten gekommen waren, aufgehoben oder weitestgehend aufgehoben waren und LTT negativ. Von Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen ist zumindest auf der deutschen Seite nichts zu lesen, das würde mich interessieren.
Grundsätzlich fällt das Gros der Methoden mit denen behandelt wird* in den Bereich nicht wissenschaftlich bewiesen, also auf demselben Level wie Erfahrungsheilkunde Hömöopathie oder Bioresonanz, wenn ich das richtig verstehe.
grüße
cheyenne
* hier meine ich die Münchner IPT Ärztin, die den Artikel verfasst hat
Geändert von Cheyenne (01.03.2010 um 18:28 Uhr)
Grund: * ergänzt
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01.03.2010, 18:16
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
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Wenn man als Indikator für "nicht wissenschaftlich bewiesen" die Methoden nimmt, die die gesetzlichen Kassen nicht bezahlen, dann fällt die IPT ganz sicher darunter.
Aber das kann sich ändern. So bezahlt die Techniker Krankenkasse, soviel ich gehört habe, inzwischen auch die homöopathische Behandlung durch einen Arzt. Die Bioresonanz wird nicht bezahlt.
Insofern sagt für mich die Aussage "nicht wissenschaftlich bewiesen" nicht unbedingt aus, daß die Methode nichts taugt und keine ERfolge vorweisen kann.
Bei der IPT allerdings habe ich auch meine Zweifel. Aber sie ist eben auch sehr teuer und anscheinend nicht sonderlich weit verbreitet.
Das heißt: allzu gross scheinen die Erfahrungen damit nicht zu sein.
Gruss,
Uta
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01.03.2010, 18:27
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 1.758
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Nicht wissenschaftlich bewiesen ist nicht gleich nicht wirksam, allerdings wäre mir persönlich gerade bei der IPT der wissenschaftliche Nachweis wichtig, weil es für mich einen Unterschied macht, ob ich eine Kräutertinktur wie Olivenblattextrakt "experimentell" zu mir nehme, oder aber in meinem Insulinhaushalt werkele.
Die IPT erscheint im Gewand der Schulmedizin, deshalb finde ich den Hinweis nicht wissenschaftlich wichtig. Denn die wissenschaftliche Nachweisbarkeit ist ja der Anspruch den die Schulmedizin an sich hat und mit dem sie sich von den Disziplinen der Erfahrungsheilkunde abgrenzt. Deshalb finde ich es bei der IPT wichtig, diesen Hinweis zu betonen, denn sie hat damit nicht das vermeintliche Unbedenklichkeitssiegel der Schulmedizin. Was nicht heißen muss, dass sie es nicht eines Tages bekommt.
Was auch nicht heißen muss, dass sie nicht wirkt. Viele nicht bewiesene Methoden wirken - glücklicherweise.
Wichtig finde ich diese Punkte für eine Einordnung der Methode.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine Nebenwirkungen gibt oder Kontraindikationen.
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01.03.2010, 18:35
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
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Papier bzw. das Internet ist ja geduldig. Ob das, was geschrieben wird, auch stimmt, bleibt unklar.
Trotzdem:
Zitat:
Was sind die Gefahren von konventioneller Chemotherapie?
Es gibt zahlreiche schädliche Nebeneffekte, die mit hochdosierter Chemotherapie zusammenhängen:
• Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Depression
• Knochenmarks-Unterdrückung, Anämie und zu wenige weiße Blutkörperchen – was zu ernsten Infektionen führen kann.
• Schaden an Immunsystem und Organen
• Gen-Veränderungen an gesunden Zellen, welche ihrerseits Krebs-Gefahr verursachen.
• Es hat auch Todesfälle gegeben, die auf Komplikationen durch hoch dosierte Chemotherapie zurückzuführen waren.
Gibt es bei IPT Nebenwirkungen?
Die weitaus größte Mehrheit der IPT-Patienten verspürt keinerlei andauernden Nebenwirkungen. Geringfügiger Haarausfall
gelegentliche Übelkeit, Übelkeit im Magen und Durchfall kann bei einem sehr kleinen Prozentsatz von Patienten beobachtet
werden. Diese relativ geringfügigen Nebenwirkungen sind leicht mit Medikamenten beherrschbar.
Gibt es bei IPT Gefahren?
Wenn IPT von einem kompetenten, gut ausgebildeten Arzt gemacht wird, hat sie sich für das Leben oder die Gesundheit der
Patienten als ungefährlich erwiesen. 
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http://www.iptforcancer.com/myuploads/germanfaq.pdf
Hier sind Patientenberichte (wobei es hier um die Behandlung bei Krebs geht):
Elka Best Foundation
Zitat:
Was sind die Risiken?
Wenn zu viel Insulin verabreicht wird und einer Unterzuckerung nicht gegengesteuert wird, kann dies zu einem Insulinschock führen, welche Anaemie, Herz-, Leber-, Nierenschaden, Bewusstlosigkeit oder Koma führen. Dies kann jedoch bei ordnungsgemäßer Behandlung leicht vermieden werden. 
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MEDIZIN DER ZUKUNFT e.V. - Risiken
Gruss,
Uta
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01.03.2010, 20:12
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AW: Insulinpotenzierte Therapie bei Borreliose
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Extrem fleissiges Mitglied
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Beiträge: 1.758
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Liest sich gut.
Möglicherweise ist es eine sinnvolle Methode im Anfangsstadium. Krebs ist in meinen Augen auch ein anderes Kaliber als eine Borreliose, zumindest gibt es bei letzter mehr Dinge, die man selbst zur Heilung beitragen kann.
Grüße
Cheyenne
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Weitere Möglichkeiten
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Video zum Thema Blase & Nieren:
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