DMSA und Wasserlöslichkeit

21.07.07 09:46 #1
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DMSA und Wasserlöslichkeit

Irene975 ist offline
Beiträge: 107
Seit: 22.06.10
Ich habe wg dieses Problems gegoogelt und dieser Thread taucht bei Google ganz oben auf...

Ich habe Euren Thread gelesen, dann auch Wasser in der Microwelle erhitzt...
Trotzdem hat DMSA sich nicht aufgelöst.
Hab gewaaaaaaaaaaartet - trotzdem keine Veränderung.
Wollte es schon ausgießen und entschied mich dann zu e. letzten Vsh in der Microwelle...

Jetzt habe ich eine klare Flüssigkeit, die noch untersucht werden will. Sie kühlt gerade ab...
Das DMSA wird ja wohl nicht ganz verdampft sein...

Was bei diesen Temperaturen wohl chemisch passiert???

DMSA und Wasserlöslichkeit

Photon ist offline
Beiträge: 9
Seit: 29.11.08
Ich habe im Internet mal mit der CAS Nummer 304-55-2 gesucht.
Oft findet man

Soluble in alkaline solution,
slightly soluble in methanol,
insoluble in water
Dimercaptosuccinic Acid - Jiangxi Xin'ganjiang Pharmaceutical Co., Ltd.

Das würde erklären, warum sich DMSA nur in heißem Wasser löst.
Kritisch wird es natürlich, wenn es beim Abkühlen dann wieder auskristallisiert.

Gruß Photon

DMSA und Wasserlöslichkeit

Irene975 ist offline
Beiträge: 107
Seit: 22.06.10
Hallo,

das mit der Microwelle klappt gut.
Mein Beitrag war diesbzgl. widersprüchlich.
Man muss nur die Zeit vorsichtig einstellen, damit es nicht ganz verdampft...
Im Glas bleiben wenige Körner übrig. Die muss man ja nicht aufsaugen.
Ist alles aufgelöst, kann man ja auch dünnere Kanülen wählen.
Ich reagiere etwas allergisch an der Einspritzstelle - bei meinen Allergien würde mich alles andere auch wundern...

Habe zunächst sehr starke Nierenschmerzen bekommen.
Ich vermute, es waren zuviele Metalle im Körper.
Jetzt, nach der 3. Injektion (ca. 150 mg) hatte ich gar keine Beschwerden mehr.
Allerdings bin ich heute - 2 Tage nach Injekt. - wieder extrem müde, so dass ich tagsüber im Bett geblieben bin.

Ich würde lügen, würde ich behaupten, ich wüßte, was ich da eigentlich tue... Zumal ich ja 3 Amalgamplomben habe. Ich denke mir, dass man durch diese Injekt. trotzdem über Jahrzehnte eingelagerte Metalle loswerden können müsste.
Berichte, wonach e. Gefahr der Verschiebung ins Gehirn bestehen könne, schiebe ich beiseite. Viel schlechter als es mir jetzt geht, kann es einem eigentlich nicht mehr wirklich gehen... Alzheimer u. Co können mich auch nicht mehr wirklich schocken.
In meinem Profil habe ich ja die Infoquellen, die mir wichtig erschienen aufgelistet.
Ich werde mit den Injektionen wohl auf jeden Fall mehrere Monate fortfahren - vor allem, weil die Nierenschmerzen ausbleiben - und in meinem Profil berichten, ob sich was tut...

DMSA und Wasserlöslichkeit

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Zitat von Irene975 Beitrag anzeigen
Zumal ich ja 3 Amalgamplomben habe.
Verstehe ich richtig, dass du noch 3 Amalgamplomben im Mund hast?

Eine Ausleitung mit Amalgam im Mund ist meines Wissens laut all den mir bekannten Experten ein schwerer Fehler und sollte nicht gemacht werden. Es besteht das Risiko, noch mehr Quecksilber aus den Plomben zu lösen und sich so stärker zu vergiften.
Ausleitung ist auch in keiner Weise ein Ersatz für eine Amalgamentfernung.

DMSA und Wasserlöslichkeit

Irene975 ist offline
Beiträge: 107
Seit: 22.06.10
Hi,

ja, ja, ich habe das alles gelesen - halte mich aber nicht dran...
Glaube es natürlich auch nicht wirklich.

Es ist ja alles nur begrenzt nachweisbar. Und das wenig Beweisbare ist umstritten.
Meinem gesunden Menschenverstand nach müsste eine Ausleitung trotz vorhandener Amalgamfüllungen helfen können.
Schließlich sammelt sich ja auch anderes im Körper an.
Blei ist ja nun nicht im Amalgam - aber reichlich im Körper vorhanden. Ist doch auf jeden Fall positiv, wenn das raus ist...

Wie gesagt, ich habe mich sehr eingehend mit allem im Net auffindbaren Infos beschäftigt und habe mich zu diesem Vorgehen entschlossen.
Das mit dem Verschieben ins Gehirn ist ja nur eine Vermutung.
Ich werde die Injektionen mehrere Monate durchführen, wobei ich mir über die Zeitabstände noch im Unklaren bin. Ich will mal daran glauben, dass ein Sog entsteht u. das Blut sich stets neu mit Metallen anreichert... 6 Wo erscheint mir zu lang... Ich will ja auch schnell eine Änderung verspüren.
Aber irgendwann ist natürlich auch mal Schluss. Und da DMSA keine nennenswerten Mengen von Mineralien ausschwemmt, kann diesbzgl auch kein Mangel entstehen...
Von der Vorstellung, den Körper vollständig von allem Gift reinigen zu können, muss man sich eh verabschieden...
Koriander schlucke ich auch. Obwohl ich da nicht so recht dran glaube, wiss. Nachweise völlig fehlen, kaue ich da mit meinen Amalgamplomben vorsichtshalber natürlich nicht drauf herum...

Leider spüre ich eine weitere kariöse Stelle...

DMSA und Wasserlöslichkeit

braunkappe ist offline
Beiträge: 316
Seit: 17.09.10
Hallo!

Ich wollte mal nachhören, ob Ihr irgendwelche Fortschritte bzgl. DMSA auflösen gemacht habt?

Ich möchte DMSA in mein Bodymilk mischen und testen ob es hilft. (Ich habe die Kapseln mit Füllstoff, die wollte ich opfern). Ich habe diese Thread durchgelesen und mir sind dabei einige Fragen eingefallen.

- Geht DMSA nicht flöten, wenn man es in heißes Wasser rührt? Bis welche Temperatur ist das Zeug stabil?

- Wenn es in alkalischer Lösungen (Laugen), nicht aber in Wasser lösbar ist, dann welche alkalische Lösungen sind gemeint? Oder reicht es , wenn man mit Wasser so eine Lösung erstellt?

- Wenn DMSA in Methanol löslich ist, kann man dann es einfach auch im Schnaps auflösen? Und dann diese Schnapsmischung unter die Creme mischen, die Creme auflassen, damit das Alkohol verdampfen kann?

(Und wenn es in Wasser unlösbar ist, dann wie zum Henker werden die DMSA Tabletten vom Körper aufgenommen und ausgeschieden wenn man sie schluckt !??)

Es handelt sich ja nur um kleine Mengen, ich möchte mein Bodymilk auch nicht so verwässern, dass es nachher nicht mehr schmierbar ist, oder sich nicht einzieht. Und vor allem, habe ich nur noch wenige Kapseln hier, die möchte ich nicht versenken. Ich habe schon mal probiert, eine Kapsel im Wasser aufzulösen (zum Schnuppern gg Kopfschmerzen). Es hat nachher richtig schwefelig gerochen, aber es hat sich nicht alles aufgelöst. Das Wasser hatte so trübe Ablagerung, aber ich wusste nicht, ist das jetzt nur der Füllstoff, oder Füllstoff und teile von DMSA sind?

Hat jemand schon weitere Erfahrungen gemacht, besonders Richtung Körperpflege?
__________________
LG Braunkappe

Geändert von braunkappe (31.12.11 um 14:17 Uhr) Grund: vergessen

DMSA und Wasserlöslichkeit

truther ist offline
Beiträge: 51
Seit: 04.02.10
Ich hoffe es ist ok, wenn ich auf meinen Topic vom 24.10.2011 verweise, da steht die Antwort bezüglich Löslichkeit, die ich zuerst eine Studie entnommen habe, und später selbst ausprobiert:
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...ugsquelle.html

DMSA und Wasserlöslichkeit

olafp ist offline
Beiträge: 20
Seit: 14.12.08
Gelöstes DMSA trinken statt injezieren

Vor einem halben Jahr habe ich festgestellt, das 0,2 g gelöstes DMSA + 3g EDTA(Ampulle) getrunken einen höheren Bleimesswert in meinem Urin lieferte, als 1,0g DMSA in Kapseln oral + 750 mg EDTA Supp. Es kann natürlich sein, dass der Messwert hauptsächlich auf die höhere EDTA-Menge zurück ging.

31.1.2010 3,9 µg/g Krea (1g DMSA + 750mg EDTA Supp) 55. Ausleitung
16.12.2010 6,8 µg/g Krea (Lösung aus 0,2 DMSA + 3 g Na-EDTA getrunken) 62. Ausleitung

(Ich habe in meinem früheren Beruf sehr viel Bleidämpfe eingeatmet. Daher hatte ich an einem Workshop teilgenommen, bei dem unter anderem eine Chelatinfusion unterrichtet wurde. Meine Venen weigerten sich jedoch konsequent, die Infusion anzunehmen (drei Leute haben versucht, sie mir zu setzen), so dass ich die Infusionslösung kurzerhand ausgetrunken habe.)

Das finde ich nicht verwunderlich, denn bereits gelöstes DMSA sollte über den Darm sehr gut aufgenommen werden.

Wenn das stimmt, dann sollte sich eine Apotheke finden lassen, die für die orale Aufnahme gelöstes DMSA sehr viel billiger herstellen kann. Denn die hohen Anforderungen für Infusionslösungen würden dabei entfallen.
Man käme bei der Ausleitung mit einem 1/4 der Kosten aus, und die Darmflora würde geschont werden, da das DMSA nicht im Darm verbleibt.

Hat noch jemand Erfahrungen und Messwerte zum Trinken von gelöstem DMSA?
Bei der nächsten Labormessung werde ich EDTA ganz weglassen. Laut Microtrace ist die Blei-Bindung von DMSA recht gut.

Geändert von olafp (16.01.12 um 09:22 Uhr)

DMSA und Wasserlöslichkeit

truther ist offline
Beiträge: 51
Seit: 04.02.10
Ich hoffe es ist ok wenn ich hier meinen Post von eben reposte weil hier der Titel der Topics auch eine Antwort beinhalten sollte.

Ich kann bestätigen dass kein erhitzen nötig ist um DMSA im Injektionswasser zu lösen: etwa 40 Tropfen 5%-ige Natronlauge in 10ml Injektionswasser und 250mg DMSA haben gereicht, jedoch am Ende aufpassen: das DMSA löst sich bei ca. >6pH erst langam auf (über 3-5min) und man sollte keine weiteren Tropfen dazu gaben, denn je mehr pH desto weniger Bindungskraft zu den Schwermetallen hat die Lösung dann (6,5pH is ok, 7,5pH sollten es nicht sein).

Hier ein paar Bilder: [1] [2] [3] [4] [5] [6] [7]
__________________
Wichtigkeit: Amalgamzähne ziehen > Kiefer fräsen > DMPS/DMSA Spritze.

DMSA und Wasserlöslichkeit

ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Hallo truther,

beim Anklicken der Bilder-Links erhalte ich die Meldung "403 - Forbidden". Mache ich etwas falsch?

pH 6,5 ist ja nun nach wie vor (leicht) sauer, nicht basisch. D.h. also es ist nicht einmal notwendig, eine Base zu erreichen, damit sich das DMSA löst?

Wenn also weder Erhitzen noch das Einstellen auf eine starke Base notwendig ist, damit sich das DMSA löst, wozu dann die Natronlauge? Das Injektionswasser kann doch nicht etwa saurer sein als pH 6,5?

Oder muss eine eventuelle DMSA-eigene Säure zum Teil ausgeglichen werden, damit es sich dann lösen kann? Und wäre zu diesem Zweck dann nicht auch Natron anstatt Natronlauge möglich, wie ich es weiter oben schon einmal fragte? Oder welchen Vorteil hat die Natronlauge? Würde man von 8,4% Natronlösung für i.v.-Anwendung zu viel benötigen?

Grüße
Lukas


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