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wobei die ganzen STudien zeigen, dass die Gabe von Thiolen eben zu einer verringerten Toxizität von
Hg an Nervenzellen führt, außer bei EDTA, welches die Toxizität erhöht (EDTA-
Hg-Komplex ist für Nervenzellen giftiger als
Hg alleine.
Nebenbei erwähnt, ich habe die ganzen großen Autismus-Behandler aus USA letztes Jahr in Polen getroffen (Dr. Cave, Dr. M und D. Geier, Dr.
deSoto, Boyd Haley und Ärzte vom Breakspearshospital Trust in U.K.).
Bitte Anhang beachten und evtl ins Forum stellen.
cnferenceautismwarschau.pdf
Allerdings, man sollte auf jeden Fall die Meinungen respektieren, da auch Cutler von einer Schädlichkeit von Amalgam und
Hg ausgeht. Das finde ich gut, da er sich damit ja gegen die Mainstream Wissenschaftler, welche meist von Amalgamherstellern und Standesorganisationen finanziert werden, stellt.
Alle Achtung vor diesem Mann.
Die Meinung von den Therapeuten zu Cutler war eindeutig: Theoretisch brilliant, allerdings die Ergebnisse am Patienten nicht sehr erfolgreich.
Ich selbst finde Cutler gar nicht so schlecht, manche reagieren gut darauf (wenn nicht mehr so viel
Hg Last im Körper vorhanden ist), wobei ich schon genug Patienten kenne, die das vor dem Erstkontakt mit mir durchgezogen haben, und dabei keine Verbesserung erlebt haben, bzw meist sogar Verschlechterung (auch Darmpilze), und der erste
DMPS Test bei mir ergab dann doch sehr hohe Schwermetallbelastungen und die weitere
DMPS Gabe eine schnelle und deutliche Verbesserung der Beschwerden. Wichtig an dem Ganzen ist aber, dass man es nicht übertreibt, und in den Ruhephasen unbedingt Vitalstoffe auffüllt (wichtig eben nicht nur Zink, manchmal auch Kupfer, und Selen, sondern eben auch Molybdän, Mangan, Chrom, Vandadium, Bor, Strontium, manchmal auch Eisen und sogar Jod als Jiodine Form), wie in meinem neuen Buch beschrieben. Ansonsten geht es bei fortgesetzter Ausleitung wieder mit der Gesundheit bergab, und es kann auch nicht mehr soviel ausgeschieden werden.
Und noch eine Sache: Alles Quecksilber, was den Körper verlässt, muss!!!!!!! und kann!!! nur gebunden an Cystein, Glutathion oder eben
DMPS,
DMSA, OSR den Körper verlassen.
Hg als Ion kommt nicht aus dem Körper rauß und auch nicht die anderen Formen (außer vielleicht
Hg-Dampf, welches nach reduzierung im Körper abgeatmet werden kann).
Allerdings: Auch ich gebe bei schweren Vergiftungen
DMPS morgens und abends in Zeitverzögerter Form über mehrere Tage (oder OSR), um einige Tage ein annähernd hohen Blutspiegel zu gewährleisten.
Die Studien, die gefunden haben, dass NAC,
DMPS oder
DMSA zu einer leichten Verschiebung von
Hg ins ZNS oder PNS zeigen konntebn, konnten auch zeigen, dass bei weiterer Ausleitung sich der Efffekt wieder umkehrt, d.h. der
Hg Gehalt nimmt ab der vierten Gabe ab.
Andere Studien konnten eindeutig belegen, dass bei hochgradig
Hg-intoxikierten Arbeitern, schon die 14 Tage Kur mit alleine zweimal 100 mg pro Tag, zu einer 70% Verbesserung der neueologischen Symptome geführt hat.
Andere Studien belegen, dass der Überlebensrate um so höher war, je höher der Thiolspiegel (also Glutathion, Cystein, Methionin) im Körper war.
Man muss auch unterscheiden, welche Art von
Hg Vergiftung vorliegt. ALA führt ja indirekt zu einer Erhöhung von Glutathion, bzw. zu einer verbesserten Glutathion-
Hg Ausscheidung aus der Leber.
Allerdings, Methyl-
Hg wird über Methionin Transporter nur dann ins Gehirn aufgenommen, wenn es mit Cystein verbunden ist.
Trotzdem schützt die Einnahme von N-Acetyl Cystein Tiere vor schädlichen Wirkungen von
Hg (auch Methyl-
Hg)
Bei Amalgam ist die Sache anders, der
Hg Dampf kommt ohne Bindung an Thiole ins Gehrin, und nur Thiole sind fähig, dieses wieder auszuleiten.
Übrigens spielt auch Selen eine wichtige Rolle. Alles Studien konnten zeigen, dass je höher der Selengehalt des Körpers war, desto weniger schädlichen Einfluss hatte eine
Hg-Exposition.
Und, Selengabe schützt vor Quecksilberwirkungen, obwohl die gleichzeitige Gabe mit
DMPS zu einer leicht höheren Quecksilbereinlagerung in der Leber führt.
Selen kann das
Hg komplett ungiftig machen, und diese Verbindung belibt über Jahrzehnte stabil, wenn nicht sogar immer. D.h.
Arbeiter-Autopsiestudien aus der Quecksilbermine in Idria konnten klar zeigen, dass diejeningen Arbeiter, welche 30 Jahre nach Arbeitsende höhere Selenspiegel in den Körpergeweben hatten, weniger krank waren oder Pathologieen zeigten, wie gleich Quecksilberexponierte Arbeiter, die aber interessanterweise weniger Selen (und auch weniger
Hg in den Körpergeweben hatten,
Die Frage ist, was man will, Quecksilber in der Zelle, die dort sensible Strukturen zerstört (z.B. Tubulin) oder Quecksilber in der Zelle, welches durch Selen zu unschädlichem Quecksilberselenit abgelagert wurde, und dafür die Zelle in Ruhe lässt.
Übrigens. Der
DMPS Blogger verkennt die Tatsache, dass Prof. Boyd Haley Chef des chemischen Institutes einer Universität war, und von Chemie wohl deutlich mehr drauf hat, wie Cutler. Boyd Haley galt sogar als der beste und vielversprechendste Chemiker in den USA, er hat damals sehr viel Förderung durch das NIH erfahren, bis er zufällig in seinen Versuchreihen zur Alzheimer Forschung Tests mit
Hg machte und sehr über die Ergebnisse erschrocken ist. Und dann auch Versuche mit Amalgam gemacht hat und auch sehr erschrocken ist und damit an die wissenschaftliche Öffentlichkeit gegangen ist, dann wurde er praktisch kaltgestellt (so wie Prof. Wassermann von der Universität Kiel, nachdem er das Kieler Amalgamgutachten veröffentlich hatte) Seine Studien seht ihr, wenn ihr in Pubmed geht, und als Autor "Haley BE" [author] eingebt:
"Haley% - PubMed Results
Außerdem, die Studien habe auch ich sehr ausführlich gelesen, über 4000 Originalartikel (alleine für die medizinische Promotion Alzheimer und Quecksilber (eine Doktorandin von mir hat die 2008 in Freiburg gemacht) haben wir über 1000 Studien gescannt und zum Teil doppelt und dreifach gelesen und bewertet.
Guten Tag
J.Mutter
