Chlorella und Koriander

27.03.09 17:59 #1
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Chlorella und Koriander

Phil2k ist offline
Beiträge: 923
Seit: 28.10.08
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
Leider wird hier nichts über das Studiendesign gesagt oder dargestellt.Ich finde 15 Leute auch ehrlich gesagt zu limitiert,um eine Aussage treffen zu können.Wie sah denn die Quecksilberbelastung der Probanden im Einzelnen aus?Wie lange wurde die Studie durchgeführt?Wurde antimykotische Mittel eingenommen?Welche Chlorellaart wurde genommen?Waren diese konterminiert?Warum wurde selbst das Eigenquecksilber nicht nachgewiesen?Welche Nachweismethode wurde gebraucht?Alles Fragen,die nicht beantwortet werden,aber dennoch wichtig wären.
Hier gab es doch mal eine Studie einer Ärztin,die sehr wohl eine Quecksilberausscheidung mit Chlorella nachweisen konnte.War glaube ich,eine Dissertation.Die würde ja konträr zu dieser Studie stehen.

Chlorella und Koriander

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.984
Seit: 10.01.04
mh - das mag so sein oder auch nicht.
15 Testpersonen mit "Amalgamfüllungen" sind etwas mager als Beschreibung. Man weiß nicht, wieviele Füllungen, welches Amalgam, wie lange schon, andere Metalle im Mund, keine andren Metalle im Mund...

Gruss,
Uta

Chlorella und Koriander

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Wir hatte hier gerade eine Studie, die bewiesen hat, daß Chlorella die Quecksilberausscheidung erhöht. Manche sind halt unbelehrbar.

Wir hatten aber auch in der Studie gesehen, daß die Quecksilberausscheidung bei Chlorella nur im Mikrogrammbereich liegt, weil die Chlorella nur das binden kann, was aktuell im enterohepatischen Kreislauf unterwegs ist und durch die gering mobilisierende Wirkung der Chlorella dazukommt.
Das ist uneffektiv!
Eine richtige Ausleitung mit hohen Ausscheidungswerten funktioniert nur im Verbund mit Bärlauch und Koriander.

Ich möchte nochmals eindringlich darauf hinweisen, daß Koriander und Chlorella ohne Bärlauch zu schweren Rückvergiftungen führt.
Koriander holt das Quecksilber aus den (Nerven-)Zellen und verliert das Quecksilber wieder im Blut (nach anderen Meinungen im Zellzwischenraum). Dort bindet es der Bärlauch und transportiert das Quecksilber über Leber und Gallenblase in den Darm. Dort brechen die Bindungen erneut auf und das Quecksilber wird wieder frei. Es wird nun von der Chlorella gebunden, die aus diesen Grunde 30 Minuten vorher eingenommen wird, damit sie rechtzeitig an Ort und Stelle ist. Chlorella, Bärlauch und Koriander bilden eine dreistufige Ausleitung, die wie beim Staffellauf funktioniert. Fehlt der Bärlauch, verteilt sich das freiwerdende Quecksilber über den Blutkreislauf und führt zu schweren Rückvergiftungen. Nur ein Bruchteil verläßt dann den Körper.
Klinghardt sagt dazu:
Manche Leute essen Bärlauch und entdecken, da kommt kein Quecksilber im Stuhl heraus. Oder geben massiv Chlorella und suchen nach Quecksilber. Aber es passiert nichts.
Alle Therapeuten, die mein Ausleitungs-Programm studiert haben, die also gleichzeitig Korianderkraut, Chlorella und Bärlauch geben, lösen hohe Mengen an Quecksilber aus, über die Atemluft, über die Haut, über den Stuhl, über den Urin. Wenn aber auch nur eines weggelassen wird, kommt nichts mehr raus!!
Quelle: www.power-for-life.com/Schwermetall/Vortrag2/vortrag2.html
Liebe Grüße

Günter
__________________
Obiger Beitrag ist meine Meinung als Laie! Er ersetzt weder das eigene Denken, noch den Gang zum Arzt oder anderen Spezialisten und ist nur als Anregung für eigene Recherchen und Überlegungen gedacht!

Chlorella und Koriander

freitag ist offline
Themenstarter Beiträge: 69
Seit: 27.03.09
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
was immer hier debattiert wird, bei mir geht es nicht um Amalgan, ich habe eine chronische Borreliose und habe mich an einen Spezialisten für diese Erkrankung gewendet, da die Therapien dafür bisher von stümperhaft bis unwissend waren und ich von Jahr zu Jahr kränker wurde.
Und dieser ARzt hat mir nun diese Entgiftung mittels Bärlauch, Koriander und Chlorella verordnet, weil diese Bakterien Gifte ausscheiden und mein ganzer Körper zeigt auch diese Symptome, wenn noch ganz nebenbei Schwermetalle entsorgt werden, dann ist das nur gut. Allerdings war mein Test mittels Quecksilber vor 1 Jahr negativ, habe auch davor entgiftet, allerdings anders. Und seit der 5. Woche mit Koriander geht es mir um einiges besser, ich kann wieder etwas unter Menschen gehen, der Nachtschweiss ist weg,das kalte schwitzen allegemein ist wesentlich besser geworden und meine Infektanfälligkeit ist nicht mehr ganz so gross. Gesund bin ich noch lange nicht und ob ich es noch werde ist fraglich, aber ich werde sicherlich diesen Weg weitergehen. Aber erst mal aussetzen...damti meine Anfangs geschilderten Probleme etwas besser werden

Chlorella und Koriander

freitag ist offline
Themenstarter Beiträge: 69
Seit: 27.03.09
Zitat von Günter Beitrag anzeigen
Wir hatte hier gerade eine Studie, die bewiesen hat, daß Chlorella die Quecksilberausscheidung erhöht. Manche sind halt unbelehrbar.

Wir hatten aber auch in der Studie gesehen, daß die Quecksilberausscheidung bei Chlorella nur im Mikrogrammbereich liegt, weil die Chlorella nur das binden kann, was aktuell im enterohepatischen Kreislauf unterwegs ist und durch die gering mobilisierende Wirkung der Chlorella dazukommt.
Das ist uneffektiv!
Eine richtige Ausleitung mit hohen Ausscheidungswerten funktioniert nur im Verbund mit Bärlauch und Koriander.

Ich möchte nochmals eindringlich darauf hinweisen, daß Koriander und Chlorella ohne Bärlauch zu schweren Rückvergiftungen führt.


oriander holt das Quecksilber aus den (Nerven-)Zellen und verliert das Quecksilber wieder im Blut (nach anderen Meinungen im Zellzwischenraum). Dort bindet es der Bärlauch und transportiert das Quecksilber über Leber und Gallenblase in den Darm. Dort brechen die Bindungen erneut auf und das Quecksilber wird wieder frei. Es wird nun von der Chlorella gebunden, die aus diesen Grunde 30 Minuten vorher eingenommen wird, damit sie rechtzeitig an Ort und Stelle ist. Chlorella, Bärlauch und Koriander bilden eine dreistufige Ausleitung, die wie beim Staffellauf funktioniert. Fehlt der Bärlauch, verteilt sich das freiwerdende Quecksilber über den Blutkreislauf und führt zu schweren Rückvergiftungen. Nur ein Bruchteil verläßt dann den Körper.
Klinghardt sagt dazu:

Quelle: www.power-for-life.com/Schwermetall/Vortrag2/vortrag2.html
Liebe Grüße

Günter
Hallo Günter,
ich lese und lese und werde immer unsicherer, Du sagst, Bärlauch und Koriander und immer mit Chlorella zusamen...aber ich habe zuerst Bärlauch und Chlorella und dann Koriander und Chlorella genommen..bei letzterem kam langsam die Besserung.
Ich habe auch gegoogelt um an Informationen zu kommen,aber bisher bin ich nicht schlauer geworden.

Chlorella und Koriander

Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
was immer hier debattiert wird, bei mir geht es nicht um Amalgan, ich habe eine chronische Borreliose
Klinghardt schreibt, daß man bei chronischer Borreliose immer auch gehäuft Schwermetalle findet. Dafür gibt es meiner Meinung nach zwei mögliche Gründe:
Entweder, die Borrelien beeinträchtigen das Entgiftungssystem.
Oder die Schwermetalle beeinträchtigen das Immunsystem und sind überhaupt erst der Wegbereiter dafür, daß die Borrelien Fuß fassen können.
Für beide Gründe gibt es Indizien.
Aber egal, wer zuerst da war, Schwermetalle haben im Körper nichts zu suchen und müssen raus.
Daß es Dir mit Chlorella und Koriander besser geht, deutet darauf hin, daß Du ein Quecksilberproblem hast. Das dumme daran ist nur, daß der Koriander das Quecksilber zwar aus den (Nerven-)Zellen holt, aber nur ein Bruchteil davon den Körper verlassen kann. Der Rest führt zu einer Neuvergiftung mit neuen, zum Teil irreversiblen (schulmedizinisch) Schäden. Schau Dir mal folgendes Video an, da siehst Du sehr gut, was kleinste Quecksilbermengen mit Deinen Nervenzellen anstellen (ab 2:25 min):
Deshalb: nie nur Chlorella und Koriander alleine einsetzen! Oder gar nur Koriander!

Für eine dreistufige Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung gibt es mehrere Anleitungen, die alle mehr oder weniger gut funktionieren. Hier die Anleitung, die ich zur Zeit favorisiere:

Man beginnt z.B. mit je 5g Chlorella, je 30 Minuten vor Frühstück/Mittagessen/Abendbrot (3 x 5g). Dadurch stellt man sicher, daß die Chlorella zu Beginn der Mahlzeit an der Stelle im Darm ist, wo der "Leber-/Gallenausgang" mündet. Mit Beginn der Mahlzeit werden von der Leber Verdauungsenzyme gebildet und über die Galle in den Darm transportiert. Mit den Verdauungsenzymen werden von der Leber aber auch verstärkt Giftstoffe ausgeschieden, die nun über den Gallensaft in den Darm gelangen. Das ebenfalls enthaltene Quecksilber würde nun im Dünndarm resorbiert werden, das es lipophil (fettlöslich) ist (enterohepatischer Kreislauf). Durch die Chlorella wird es aber gebunden und zum größten Teil mit dem Stuhl aus dem Körper geschafft.

Die Erfahrungen der Chlorella-Benutzer haben aber gezeigt, daß die Chlorella offensichtlich nicht nur das im enerohepatischen Kreislauf befindliche Quecksilber zu binden vermag, sondern auch eine gering mobilisierende Wirkung hat. Nimmt man zu wenig Chlorella, so kann es vorkommen, daß man mehr mobilisiert, als gebunden werden kann. Gibt es in dieser Phase Rückvergiftungssymptome (z.B. Unwohlsein, Benommenheit) erhöht man vorübergehend die Chlorelladosis. Verschwinden die Beschwerden, wurde tatsächlich mehr mobilisiert, als gebunden. Verstärken sich die Beschwerden, liegt eine Chlorella-Unverträglichkeit vor.

Verträgt man das Ganze ohne Beschwerden, nimmt man nach 1 - 2 Tagen den Bärlauch dazu. Wiederum 30 Minuten vor den Mahlzeiten 3 x 5g Chlorella und zum Beginn der Mahlzeiten je 10 Tropfen Bärlauch-Tinktur (3 x 10 Tropfen). Jetzt kann das Quecksilber gebunden werden, das durch die Zellmauserung frei wird (Nicht-Nervenzellen werden ca. aller 21 Tage durch neue ersetzt). Ein Inhaltsstoff des Bärlauchs vermag einen Teil des beim Zelltod freiwerdenden Quecksilbers im Zellzwischenraum zu binden. Diese Verbindung wird (wahrscheinlich metabolisiert) über Leber und Gallenblase in den Darm ausgeschieden. Durch die Verdauungsenzyme zerfällt diese Verbindung und das Quecksilber wird wieder frei und würde zur Rückvergiftung führen, hätte man nicht 30 Minuten vorher Chlorella eingenommen. Diese übernimmt nun das Quecksilber und schafft es aus dem Körper.
Je nach Vergiftungsgrad bleibt man ca. 3 - 21 Tage in dieser Chlorella-Bärlauch-Phase.

Anschließend wird der Koriander dazugenommen, um die Zellen aktiver zu entgiften. Koriander vermag das Quecksilber aus allen Zelltypen zu holen, auch aus den Nerven-/Gehirnzellen. Leider ist die Koriander-Quecksilber-Verbindung nicht stabil, so daß das Quecksilber im Blutkreislauf wieder frei wird (nach anderer Meinung bereits im Zellzwischenraum). Dort steht aber bereits der Bärlauch bereit, der das Quecksilber übernimmt und in Richtung Darm transportiert.
Da Koriander sehr wirksam ist, beginnt man mit einem Tropfen pro Tag und steigert sehr vorsichtig.
Also 30 Minuten vor den Mahlzeiten je 5g Chlorella (3 x 5g).
Zu Beginn der Mahlzeit je 10 Tropfen Bärlauch-Tinktur (3 x 10 Tropfen)
5 - 10 Minuten nach dem Bärlauch den Koriander
Man beginnt mit einem Tropfen (1 x 1 Tropfen) und steigert je nach Verträglichkeit langsam auf die Maximaldosis von 10 Tropfen je Hauptmahlzeit (3 x 10 Tropfen pro Tag). Je nach Vergiftungsgrad dauert diese Steigerungsphase zwischen 2 Wochen und 2 Monaten. Gibt es Rückvergiftungssymptome, dosiert man den Koriander zurück und verdoppelt vorübergehend die Chlorella-Dosis. Danach erneut vorsichtig steigern.

Aller 2 Wochen legt man eine zweitägige Koriander-Pause ein, damit sich die Ausleitungsorgane erholen können. Es wird aber nur der Koriander abgesetzt. Chlorella und Bärlauch werden unverändert weitergenommen, um bereits mobilisiertes Quecksilber sicher zu binden.

Muß oder will man eine Entgiftungspause einlegen, setzt man erst den Koriander ab, dann den Bärlauch, dann die Chlorella. Erneut beginnt man wieder in umgekehrter Reihenfolge.

Vorsicht: nur wenige Sekunden nach der Einnahme von Koriander beginnt man Quecksilber abzuatmen. Um sich und andere nicht zu gefährden, für gute Lüftung sorgen!

Die Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung ist eine dreistufige Ausleitung, bei der wie beim Staffellauf das Quecksilber vom Koriander an den Bärlauch und dann an die Chlorella weitergereicht wird. Fehlt eine oder mehrere Komponenten, gibt es keine richtige Entgiftung. Fehlen Chlorella und/oder Bärlauch, gibt es schwere Rückvergiftungen.

Die Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung ist eine sanfte Ausleitungsmethode, dauert dafür aber verhältnismäßig lange.
Eine vollständige Chlorella-Bärlauch-Koriander-Entgiftung dauert je nach Schweregrad der Quecksilbervergiftung zwischen 6 Monaten und 5 Jahren.
Liebe Grüße

Günter
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Chlorella und Koriander

freitag ist offline
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Seit: 27.03.09
Zitat von Günter Beitrag anzeigen
Klinghardt schreibt, daß man bei chronischer Borreliose immer auch gehäuft Schwermetalle findet. Dafür gibt es meiner Meinung nach zwei mögliche Gründe:
Entweder, die Borrelien beeinträchtigen das Entgiftungssystem.
Oder die Schwermetalle beeinträchtigen das Immunsystem und sind überhaupt erst der Wegbereiter dafür, daß die Borrelien Fuß fassen können.
Für beide Gründe gibt es Indizien.
Aber egal, wer zuerst da war, Schwermetalle haben im Körper nichts zu suchen und müssen raus.
Daß es Dir mit Chlorella und Koriander besser geht, deutet darauf hin, daß Du ein Quecksilberproblem hast. Das dumme daran ist nur, daß der Koriander das Quecksilber zwar aus den (Nerven-)Zellen holt, aber nur ein Bruchteil davon den Körper verlassen kann. Der Rest führt zu einer Neuvergiftung mit neuen, zum Teil irreversiblen (schulmedizinisch) Schäden. Schau Dir mal folgendes Video an, da siehst Du sehr gut, was kleinste Quecksilbermengen mit Deinen Nervenzellen anstellen (ab 2:25 min):
Quecksilbervideo der Universität Calgary
Deshalb: nie nur Chlorella und Koriander alleine einsetzen! Oder gar nur Koriander!

Für eine dreistufige Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung gibt es mehrere Anleitungen, die alle mehr oder weniger gut funktionieren. Hier die Anleitung, die ich zur Zeit favorisiere:

Man beginnt z.B. mit je 5g Chlorella, je 30 Minuten vor Frühstück/Mittagessen/Abendbrot (3 x 5g). Dadurch stellt man sicher, daß die Chlorella zu Beginn der Mahlzeit an der Stelle im Darm ist, wo der "Leber-/Gallenausgang" mündet. Mit Beginn der Mahlzeit werden von der Leber Verdauungsenzyme gebildet und über die Galle in den Darm transportiert. Mit den Verdauungsenzymen werden von der Leber aber auch verstärkt Giftstoffe ausgeschieden, die nun über den Gallensaft in den Darm gelangen. Das ebenfalls enthaltene Quecksilber würde nun im Dünndarm resorbiert werden, das es lipophil (fettlöslich) ist (enterohepatischer Kreislauf). Durch die Chlorella wird es aber gebunden und zum größten Teil mit dem Stuhl aus dem Körper geschafft.

Die Erfahrungen der Chlorella-Benutzer haben aber gezeigt, daß die Chlorella offensichtlich nicht nur das im enerohepatischen Kreislauf befindliche Quecksilber zu binden vermag, sondern auch eine gering mobilisierende Wirkung hat. Nimmt man zu wenig Chlorella, so kann es vorkommen, daß man mehr mobilisiert, als gebunden werden kann. Gibt es in dieser Phase Rückvergiftungssymptome (z.B. Unwohlsein, Benommenheit) erhöht man vorübergehend die Chlorelladosis. Verschwinden die Beschwerden, wurde tatsächlich mehr mobilisiert, als gebunden. Verstärken sich die Beschwerden, liegt eine Chlorella-Unverträglichkeit vor.

Verträgt man das Ganze ohne Beschwerden, nimmt man nach 1 - 2 Tagen den Bärlauch dazu. Wiederum 30 Minuten vor den Mahlzeiten 3 x 5g Chlorella und zum Beginn der Mahlzeiten je 10 Tropfen Bärlauch-Tinktur (3 x 10 Tropfen). Jetzt kann das Quecksilber gebunden werden, das durch die Zellmauserung frei wird (Nicht-Nervenzellen werden ca. aller 21 Tage durch neue ersetzt). Ein Inhaltsstoff des Bärlauchs vermag einen Teil des beim Zelltod freiwerdenden Quecksilbers im Zellzwischenraum zu binden. Diese Verbindung wird (wahrscheinlich metabolisiert) über Leber und Gallenblase in den Darm ausgeschieden. Durch die Verdauungsenzyme zerfällt diese Verbindung und das Quecksilber wird wieder frei und würde zur Rückvergiftung führen, hätte man nicht 30 Minuten vorher Chlorella eingenommen. Diese übernimmt nun das Quecksilber und schafft es aus dem Körper.
Je nach Vergiftungsgrad bleibt man ca. 3 - 21 Tage in dieser Chlorella-Bärlauch-Phase.

Anschließend wird der Koriander dazugenommen, um die Zellen aktiver zu entgiften. Koriander vermag das Quecksilber aus allen Zelltypen zu holen, auch aus den Nerven-/Gehirnzellen. Leider ist die Koriander-Quecksilber-Verbindung nicht stabil, so daß das Quecksilber im Blutkreislauf wieder frei wird (nach anderer Meinung bereits im Zellzwischenraum). Dort steht aber bereits der Bärlauch bereit, der das Quecksilber übernimmt und in Richtung Darm transportiert.
Da Koriander sehr wirksam ist, beginnt man mit einem Tropfen pro Tag und steigert sehr vorsichtig.
Also 30 Minuten vor den Mahlzeiten je 5g Chlorella (3 x 5g).
Zu Beginn der Mahlzeit je 10 Tropfen Bärlauch-Tinktur (3 x 10 Tropfen)
5 - 10 Minuten nach dem Bärlauch den Koriander
Man beginnt mit einem Tropfen (1 x 1 Tropfen) und steigert je nach Verträglichkeit langsam auf die Maximaldosis von 10 Tropfen je Hauptmahlzeit (3 x 10 Tropfen pro Tag). Je nach Vergiftungsgrad dauert diese Steigerungsphase zwischen 2 Wochen und 2 Monaten. Gibt es Rückvergiftungssymptome, dosiert man den Koriander zurück und verdoppelt vorübergehend die Chlorella-Dosis. Danach erneut vorsichtig steigern.

Aller 2 Wochen legt man eine zweitägige Koriander-Pause ein, damit sich die Ausleitungsorgane erholen können. Es wird aber nur der Koriander abgesetzt. Chlorella und Bärlauch werden unverändert weitergenommen, um bereits mobilisiertes Quecksilber sicher zu binden.

Muß oder will man eine Entgiftungspause einlegen, setzt man erst den Koriander ab, dann den Bärlauch, dann die Chlorella. Erneut beginnt man wieder in umgekehrter Reihenfolge.

Vorsicht: nur wenige Sekunden nach der Einnahme von Koriander beginnt man Quecksilber abzuatmen. Um sich und andere nicht zu gefährden, für gute Lüftung sorgen!

Die Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung ist eine dreistufige Ausleitung, bei der wie beim Staffellauf das Quecksilber vom Koriander an den Bärlauch und dann an die Chlorella weitergereicht wird. Fehlt eine oder mehrere Komponenten, gibt es keine richtige Entgiftung. Fehlen Chlorella und/oder Bärlauch, gibt es schwere Rückvergiftungen.

Die Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung ist eine sanfte Ausleitungsmethode, dauert dafür aber verhältnismäßig lange.
Eine vollständige Chlorella-Bärlauch-Koriander-Entgiftung dauert je nach Schweregrad der Quecksilbervergiftung zwischen 6 Monaten und 5 Jahren.
Liebe Grüße

Günter
Hallo Günter,

vielen Dank, ich werde mir die Anleitung kopiern und drucken, denn die Infos die ich vom Arzt bekomme, sind sehr oberflächlich. Auf jeden Fall geht es mir mit der Entgiftung besser, einiges ist fast ganz verschwunden, aber was einfach nicht besser wird, ist die Schwäche, kann manchmal nur 10 Minuten gehen, dann beginnt kaltes schwitzen, ich werde schlapp und muss schnell nach Hause und ruhen. Auch bekomme ich wenn ich zu aktiv bin und mal wieder versuche etwas Sport zu treiben, oft Temperatur oder zumindest starkes schwitzen und schlapp, auf diese Frage habe ich bisher von ihm keine Antwort bekommen.
Mein Immunsystem will nicht mehr, aber das ging ganz klar mit der Borr an, die Fieberschübe wurden immer häufiger und ich bekam nacheinander Gehörstürze, Sprachblockaden, Schmerzen in den Gelenken, besonders in den Armen, schultern und Händen, taube Fingerspitzen und das hat dieser ARzt klar als Neuroborreliose diagnostiziert und wie er gesagt hatte, es verging immer wieder.

http://www.praxis-dr-meinhold.de/fil...e_04.06.08.pdf

falls es Dich interessiert, kannst Du mal in diese Info von ihm schauen, er sagt, das sind die neuesten Erkenntnisse zur Borr.

hab mir das Video angesehen, ich pausiere im Moment, weil ich mit Chlorella nach einiger Zeit schwere Verdauungsproblem bekomme und dann fang ich nach Deiner Anleitung wieder an.
Dass es lange dauert, bis eine Besserung eintritt, das hat er mir gesagt, aber ich fühle mich trotz allem, dass mein Leben immer noch auf dem Abtellgleis stattfindet, besser als noch vor 1 Jahr und ich hoffe, dass ich wieder zu einem etwas sportlicherem Menschen werden kann.
Liebe Grüsse
Freitag

Geändert von freitag (30.03.09 um 14:53 Uhr) Grund: nachtrag

Chlorella und Koriander

Tapco ist offline
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Seit: 09.10.13
Zitat von Günter Beitrag anzeigen
Klinghardt schreibt, daß man bei chronischer Borreliose immer auch gehäuft Schwermetalle findet. Dafür gibt es meiner Meinung nach zwei mögliche Gründe:
Entweder, die Borrelien beeinträchtigen das Entgiftungssystem.
Oder die Schwermetalle beeinträchtigen das Immunsystem und sind überhaupt erst der Wegbereiter dafür, daß die Borrelien Fuß fassen können.
Für beide Gründe gibt es Indizien.
Aber egal, wer zuerst da war, Schwermetalle haben im Körper nichts zu suchen und müssen raus.
Daß es Dir mit Chlorella und Koriander besser geht, deutet darauf hin, daß Du ein Quecksilberproblem hast. Das dumme daran ist nur, daß der Koriander das Quecksilber zwar aus den (Nerven-)Zellen holt, aber nur ein Bruchteil davon den Körper verlassen kann. Der Rest führt zu einer Neuvergiftung mit neuen, zum Teil irreversiblen (schulmedizinisch) Schäden. Schau Dir mal folgendes Video an, da siehst Du sehr gut, was kleinste Quecksilbermengen mit Deinen Nervenzellen anstellen (ab 2:25 min):
Quecksilbervideo der Universität Calgary
Deshalb: nie nur Chlorella und Koriander alleine einsetzen! Oder gar nur Koriander!

Für eine dreistufige Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung gibt es mehrere Anleitungen, die alle mehr oder weniger gut funktionieren. Hier die Anleitung, die ich zur Zeit favorisiere:

Man beginnt z.B. mit je 5g Chlorella, je 30 Minuten vor Frühstück/Mittagessen/Abendbrot (3 x 5g). Dadurch stellt man sicher, daß die Chlorella zu Beginn der Mahlzeit an der Stelle im Darm ist, wo der "Leber-/Gallenausgang" mündet. Mit Beginn der Mahlzeit werden von der Leber Verdauungsenzyme gebildet und über die Galle in den Darm transportiert. Mit den Verdauungsenzymen werden von der Leber aber auch verstärkt Giftstoffe ausgeschieden, die nun über den Gallensaft in den Darm gelangen. Das ebenfalls enthaltene Quecksilber würde nun im Dünndarm resorbiert werden, das es lipophil (fettlöslich) ist (enterohepatischer Kreislauf). Durch die Chlorella wird es aber gebunden und zum größten Teil mit dem Stuhl aus dem Körper geschafft.

Die Erfahrungen der Chlorella-Benutzer haben aber gezeigt, daß die Chlorella offensichtlich nicht nur das im enerohepatischen Kreislauf befindliche Quecksilber zu binden vermag, sondern auch eine gering mobilisierende Wirkung hat. Nimmt man zu wenig Chlorella, so kann es vorkommen, daß man mehr mobilisiert, als gebunden werden kann. Gibt es in dieser Phase Rückvergiftungssymptome (z.B. Unwohlsein, Benommenheit) erhöht man vorübergehend die Chlorelladosis. Verschwinden die Beschwerden, wurde tatsächlich mehr mobilisiert, als gebunden. Verstärken sich die Beschwerden, liegt eine Chlorella-Unverträglichkeit vor.

Verträgt man das Ganze ohne Beschwerden, nimmt man nach 1 - 2 Tagen den Bärlauch dazu. Wiederum 30 Minuten vor den Mahlzeiten 3 x 5g Chlorella und zum Beginn der Mahlzeiten je 10 Tropfen Bärlauch-Tinktur (3 x 10 Tropfen). Jetzt kann das Quecksilber gebunden werden, das durch die Zellmauserung frei wird (Nicht-Nervenzellen werden ca. aller 21 Tage durch neue ersetzt). Ein Inhaltsstoff des Bärlauchs vermag einen Teil des beim Zelltod freiwerdenden Quecksilbers im Zellzwischenraum zu binden. Diese Verbindung wird (wahrscheinlich metabolisiert) über Leber und Gallenblase in den Darm ausgeschieden. Durch die Verdauungsenzyme zerfällt diese Verbindung und das Quecksilber wird wieder frei und würde zur Rückvergiftung führen, hätte man nicht 30 Minuten vorher Chlorella eingenommen. Diese übernimmt nun das Quecksilber und schafft es aus dem Körper.
Je nach Vergiftungsgrad bleibt man ca. 3 - 21 Tage in dieser Chlorella-Bärlauch-Phase.

Anschließend wird der Koriander dazugenommen, um die Zellen aktiver zu entgiften. Koriander vermag das Quecksilber aus allen Zelltypen zu holen, auch aus den Nerven-/Gehirnzellen. Leider ist die Koriander-Quecksilber-Verbindung nicht stabil, so daß das Quecksilber im Blutkreislauf wieder frei wird (nach anderer Meinung bereits im Zellzwischenraum). Dort steht aber bereits der Bärlauch bereit, der das Quecksilber übernimmt und in Richtung Darm transportiert.
Da Koriander sehr wirksam ist, beginnt man mit einem Tropfen pro Tag und steigert sehr vorsichtig.
Also 30 Minuten vor den Mahlzeiten je 5g Chlorella (3 x 5g).
Zu Beginn der Mahlzeit je 10 Tropfen Bärlauch-Tinktur (3 x 10 Tropfen)
5 - 10 Minuten nach dem Bärlauch den Koriander
Man beginnt mit einem Tropfen (1 x 1 Tropfen) und steigert je nach Verträglichkeit langsam auf die Maximaldosis von 10 Tropfen je Hauptmahlzeit (3 x 10 Tropfen pro Tag). Je nach Vergiftungsgrad dauert diese Steigerungsphase zwischen 2 Wochen und 2 Monaten. Gibt es Rückvergiftungssymptome, dosiert man den Koriander zurück und verdoppelt vorübergehend die Chlorella-Dosis. Danach erneut vorsichtig steigern.

Aller 2 Wochen legt man eine zweitägige Koriander-Pause ein, damit sich die Ausleitungsorgane erholen können. Es wird aber nur der Koriander abgesetzt. Chlorella und Bärlauch werden unverändert weitergenommen, um bereits mobilisiertes Quecksilber sicher zu binden.

Muß oder will man eine Entgiftungspause einlegen, setzt man erst den Koriander ab, dann den Bärlauch, dann die Chlorella. Erneut beginnt man wieder in umgekehrter Reihenfolge.

Vorsicht: nur wenige Sekunden nach der Einnahme von Koriander beginnt man Quecksilber abzuatmen. Um sich und andere nicht zu gefährden, für gute Lüftung sorgen!

Die Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung ist eine dreistufige Ausleitung, bei der wie beim Staffellauf das Quecksilber vom Koriander an den Bärlauch und dann an die Chlorella weitergereicht wird. Fehlt eine oder mehrere Komponenten, gibt es keine richtige Entgiftung. Fehlen Chlorella und/oder Bärlauch, gibt es schwere Rückvergiftungen.

Die Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung ist eine sanfte Ausleitungsmethode, dauert dafür aber verhältnismäßig lange.
Eine vollständige Chlorella-Bärlauch-Koriander-Entgiftung dauert je nach Schweregrad der Quecksilbervergiftung zwischen 6 Monaten und 5 Jahren.
Liebe Grüße

Günter
Hallo Günther,

kurze Frage...
Ich habe "deine" Anleitung gelesen über Chlorella-Bärlauch-Koriander-Ausleitung. Mehr oder weniger wusste ich schon bescheid durch Recherchen im Internet und diversen Klinghardt-Anleitungen.

Momentan nehme ich schon 4 Monate Chlorella und 2 Monate Bärlauch. Ab Anfang nächsten Jahres würde ich gern mit Koriander beginnen, habe da aber etwas Respekt. Der nächste Heilpraktiker der nach Fr. Klinghardt ausleitet ist von mir aus recht weit entfernt.

Daher meine Frage, hast du die Ausleitung damals allein durchgeführt oder schon unter fachmännischer Betreuung? Welche Nebenwirkungen sind bei dir mit Beginn der Koriander-Aufnahme aufgetreten und wie bist du damit klar gekommen?

Man liest halt öfter "nicht allein durchführen" "unter Aufsicht" "Koriander kann gefährlich sein" usw. ...

Danke dir schon mal im Voraus.

LG Tapco

Chlorella und Koriander

Engelchen1962 ist offline
Beiträge: 64
Seit: 05.08.09
Hallo Günter, hallo miteinander,

Ich werde jetzt auch anfangen,mit Chlorella, Baerlauch und Koriander zu entgiften.

Deine Anleitung habe ich mir ausgedruckt.

Nun habe ich aber noch ein paar Fragen:

1. Deine dosierempfehlung von Chlorella liegt durchgehend gleichbleibend sehr hoch. Dr Klinghardts Höchstgrenze von 60 Tabletten, die er für den 9. Und 10. Tag ansetzt, empfiehlst Du durchgehend und auch ohne Pause am 11.und 12. Tag. Hast Du hierfür Gründe?
2. Ist die Pause am 11.und 12. Tag nicht dazu da, dass sich Leber und Nieren erholen koennen?
3. Wie lange sollte diese hohe Dosierung durchgefuehrt werden?

Ich nehme jetzt seit einer guten Woche zuerst 3mal 10 Chlorella, dann habe ich erhöht auf 3mal 20 Tabletten (a 250mg).
Es geht mir dabei ganz gut, nur etwas mehr Blähungen.
Was neu ist, ich habe öfters Ohrschmerzen und auch Zahnschmerzen, die aber nach einiger Zeit wieder weggehen.
Können das vielleicht Ausleitungssymptome sein?

Über eine rege Diskussion würde ich mich sehr freuen
Liebe Grüße
Engelchen

Chlorella und Koriander

salute ist offline
Beiträge: 182
Seit: 05.07.07
Ich stimme Günter voll zu. Nur Chlorella sollte zwingend alle 6 Std genommen werden, um den enterohepatischen Kreislauf zu unterbrechen. Dann wirst du auch keine Rückvergiftungssymptome mehr haben.


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