Chlorella aus Cutlers Sicht

23.03.09 13:20 #1
Neues Thema erstellen
Chlorella aus Cutler's Sicht

dmps123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Das was Binnie hier schreibt, ist nun wirklich das einzige wichtige das hier in dieser sinnlosen laienhaften Diskussion geschrieben wird
Bitte lese dir zuerst GENAU die vorher verlinkte Wissenschaftliche Literatur und Erklärungen durch bevor du solche unüberlegten Aussagen machst.

Chlorella aus Cutler's Sicht

Ruedi ist offline
Beiträge: 3.452
Seit: 15.06.08
ich überlege mir immer ganz genau, was ich sage und schreibe. Und mit diesem System bin ich bis jetzt gut durch mein Leben gekommen, auch ohne Deine Hilfe.

Chlorella aus Cutler's Sicht

hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
ohh hier herrscht aber dicke luft.....
__________________
***********************
* je grösser die Lobby, desto korrupter der Inhalt !!!
***********************

Vertraue den Pharmas und du stehst schon mit einem Bein im Grab

Chlorella aus Cutler's Sicht

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Stelle das nochmal hier rein da es untergegangen ist...

Der andere Artike besagt in der Einleitung folgendes:
Ratten bekamen 50 microgramm Hg++ direkt in den Magen verabreicht.
Der Darminhalt zeigte 5-6 nanogram/ml Methylquecksilber pro Milliliter.
Das ist ein 1/10000 der ursprünglichen Menge.

Falls auch nur 1% Des Hg++ methyliert wurde, würde das bedeuten das der Rattendarm mindestens 100 Milliliter Inhalt enthalten hat.

Da typische Laborratten aber ca 350 Gramm wiegen kann ich mir das wirklich nicht vorstellen...

Natürlich ist das eine sehr primitive und vereinfachte Art sich das anzuschauen, aber wie erwartet zeigt sich wieder kein Hinweis das anorganisches Quecksilber in irgendeiner relevanten Weise methyliert wird, auch wenn sich kleinste Mengen davon finden lassen.


Und der obige Artikel soll ein Beweis gewesen sein das Methylierung in relevanter Weise stattfindet?

Könnt ihr mir nicht einen echten Beweis bringen? Mit Zahlen anstatt nur Worten die jegliche Interpretation zulassen?

Chlorella aus Cutler's Sicht

Stengel ist offline
Beiträge: 1.482
Seit: 07.04.09
Ich glaube manche Leute sagen nur die Methylierung finde statt damit sie ein Geschäft mit ihren "darmentgiftenden" Produkten machen können.

Chlorella aus Cutler's Sicht

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.929
Seit: 09.09.08
OFFTOPIC
Zitat von hirn-kaputt Beitrag anzeigen
... der Weltgesundheitsorganisation traue ich nichtmehr, seitdem ich erfahren habe, dass sie diesen teuflischen video.google.de/videoplay?docid=-5266884912495233634&ei=e4fnSe-KIMPB-Abb46HlBw&q=codex+alimentarius duchziehen wollen...
naja, es regt sich widerstand... Laibow! Laibow! Laibow!... und ob "yes we can" auch für den codex wär, glaub ich nicht... oder weiß "ers" ohnehin schon... und ist der unterhändlermacht ohnmächtig... so kann das auch gedeutet werden... wenn "er" sein frauchen gemüse zum eigenverbrauch anpflanzen "lässt"...

so, ich glaub, wir werden nun vom thread hier in einen neuen thread gespalten oder in einen anderen "verschwörer" verladen
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Chlorella aus Cutler's Sicht

voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Das verschluckte Amalgam führt zu örtlichen Reizerscheinungen im ganzen Verdauungstrakt.
Darmbakterien und Pilze (Candida) verwandeln das ungefährlichere anorganische Metall in das
hochgiftige organische Metall (Methyl-Quecksilber/Zinn), das sofort ins Gehirn eingelagert wird und zu
schwersten Nervenschäden führt.
Das über den Urin ausgeschiedene Amalgam führt zu Entzündungen von Nieren und Harnwegen.
Prozentuale Aufnahme: 60 % dampfförmig ins Gehirn,
20 % über den Darm — methyliert ins Gehirn,
20 % werden über den Stuhl ausgeschieden.

Quelle: Daunderer Amalgam Info, 5. Auflage
Pilze sind keine Bakterien. Seid doch mal genau hier.

Chlorella aus Cutler's Sicht

dmps123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Voster, bringe eine Quellenangabe zu einer Studie und genaue Zahlen. Sonst weiss man nicht was passiert.

Ich habe noch eine Studie gefunden die auch oft als "Beweis" zitiert wird das unser Körper Quecksilber methyliert.

Biosynthesis of methylmercury compounds by the int...[Arch Environ Health. 1977 Jan-Feb] - PubMed ResultBiosynthesis of methylmercury compounds by the int...[Arch Environ Health. 1977 Jan-Feb] - PubMed Result


Biosynthesis of methylmercury compounds by the intestinal flora of the rat.Rowland I, Davies M, Grasso P.

The contents of the rat cecum and, to a lesser extent, those of the small intestine, synthesized methylmercury from mercuric chloride labeled with Hg 203 in vitro under aerobic or anaerobic conditions. The rate of formation was approximately 18 ng/g cecal contents/20 hr. The synthesis of methylmercury was inhibited by antibiotics and by filtration of the cecal contents through membrane filters, indicating that the bacterial flora of the gut participates in the reaction. Pure cultures of bacteria, isolated from the intestinal tract of the rat, could methylate mercuric chloride. It was estimated that the total amount of methylmercury synthesized from ingested inorganic mercury in man in approximately 400 ng/day.
Also die Forscher schätzen hier das der Menschliche Körper ca. 400ng/Tag an Methylquecksilber herstellt.

Was bedeutet das und wie viel wäre das:

400ng = 0.4 µg

170 Gramm Thunfisch enthält 20 µg Methylquecksilber .

das heisst

In 50 Tagen wird soviel Methyquecksilber hergestellt wie sich in 1 Dose Thunfisch befindet.

Eine RIESIGE Menge....

Geändert von dmps123 (17.04.09 um 09:58 Uhr)

Chlorella aus Cutler's Sicht

voster ist offline
Beiträge: 364
Seit: 09.05.07
Ich habe da etwas zitiert.
Da steht extra: Quelle: Daundere Amalgam Info 5. Auflage

Insofern bitte bei Dr. Daunderer beschweren warum er das nicht mit Quelle und Zahlen belegt und nicht bei mir.

Mir ging es lediglich darum festzustellen das es hier um PILZE geht und nicht um Bakterien. Den Prozeß nennt man Biomethylierung und dazu findet sich einiges.

Der Kreislauf der Metalle (Luft, Boden, Atmosphäre, Biosphäre) hängt stark von den Umwandlungen ab, die die Elemente erfahren. [Lit. 2, S. 275]
Von besonderer Bedeutung ist die Biomethylierung durch Mikroorganismen (z. B. von Quecksilber, Blei, Chrom und Selen), da so metallorganische Verbindungen einer hohen Toxizität gebildet werden. [Lit. 2, S. 276]

G. Fellenberg fasst die Wirkung der Schwermetalle mit folgenden Worten zusammen: [Lit. 1, S. 128f]

"Die Toxizität der Schwermetalle ergibt sich aus ihrer Chelatisierung und Sulfidbildung mit biologisch aktiven Substanzen, insbesondere mit Enzymen. Dass trotz dieser einheitlichen [...] Wirkungsweise verschiedene Schwermetalle unterschiedliche Krankheitssymptome verursachen, geht besonders auf die unterschiedliche Verteilung der einzelnen Metalle im Körper zurück."
das stamm aus:

Literatur

Die Informationen zu diesem Beitrag wurden entnommen aus:

1. G. Fellenberg: Chemie der Umweltbelastung
Teubner Studienbücher, Stuttgart 1990
2. G. Eisenbrand und M. Metzler: Toxikologie für Chemiker: Stoffe, Mechanismen, Prüfverfahren
Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1994.
Ich habe allerdings null Lust und Zeit mir das zu besorgen.

Aus eigener Erfahrung sehe ich es als erwiesen an das Candida stark belastende Mengen an Quecksilber methylisiert. Im übrigen rechnet ih alle den Faktor 10.000 für die deutlich höhrere Toxidität des Methylquecksilber nicht ein bei euren Zahlenspielen mit der Menge.
Davon reichen kleinste Mengen, 10.000 mal kleiner als vom anorganischen Quecksilber, völlig aus. Soweit ich weiß ist die Biomethylisierung und Anreicherung in Organismen wegen der Miamata-Krankheit hinreichend gut belegt. Wem soll diese Argumentation das wäre nicht so denn nutzen? Das dient doch nur dazu das Cutler-Protokoll als einzig fehlerfrei darzustellen, was es schlicht nicht ist.

Das war nur das erste Beispiel das ich gefunden habe - von 38 Quellen.

Wobei Fachliteratur und Studien meist nur käuflich bei den Wissenschaftsverlagen erhältlich sind. Ohne Geld werdet ihr keine Zahlen kriegen.
Da sind mir ein paar Medis für mich näher als dieses alberne Zahlengekasper.
Leute die ihre Zahlen ohne Geld unters Volk werfen tun das weil ihr Ruf nicht reicht dafür Geld zu nehmen.

Chlorella aus Cutler's Sicht

dmps123 ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Faktor 10.000 für die deutlich höhrere Toxidität des Methylquecksilber nicht ein bei euren Zahlenspielen mit der Menge.
Das ist vollkommen falsch. Wir nehmen täglich über die Nahrung weit mehr Methylquecksilber auf als durch Methylation enstehen könnte.

Die Kommentare die du gemacht hast haben nichts mit in Vivo Methylation bei Säugentieren zu tun.

Denke die Fakten sind zumindest in diesem Bereich relativ eindeutig.


Optionen Suchen


Themenübersicht