Effektivste Schwermetallausleitung aus dem Gehirn

20.01.09 15:51 #1
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Effektivste Schwermetallausleitung aus dem Gehirn

hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
@mic 007


ich hoffe du hälts dich an die vorgaben des cutlerprotokolls.
weil diese hohe dosis dmsa, 3 mal am tag ist nicht nach cutles prinzip.

cutler hat jede menge leute gesehen, denen es richtig dreckig ging nach einer weile.

ich habe auch immer wieder das gefühl es gibt viele leute, die das ein bischen nach "eigener logik" machen und möchte hiermit nochmal davor warnen. es geht mir hier nicht darum mich wichtig zu tun. ABER: nach "eigener logik" machen ist insofern gefährlich, weil man sich auf bisher gelerntes stützt, dann geg. noch dazu kombiniert, und im endeffekt in etwa so ne meinung bei rauskommt: "naja, wenn das so ist, und das so.....dann ist das bestimmt so"
aber wer sagt einem, dass das, was man gelernt hat auch richtig war ? bwz, dass man ausgerechnet in einem so komplizierten vorgang wie der biochemie richtig kombiniert hat und schlüsse draus ziehen kann.
ich weiss nur, je mehr ich darüber lerne, desto mehr merke ich wie wenig wir alle eigentlich über das thema wissen.
bei sachen, wo selbst die chemie profs und toxikologen mit 20 jahren klinik erfahrung teilweise noch rätselraten ist es ziemlich dumm, sich ein eigenes bild machen zu wollen.

sich auf meinungen im forum zu verlassen ist auch sehr gefährlich, wie ich immer wieder merken musste. (das gilt übrigens für alle foren)
nach meiner meinung gibt es da nur einen weg, man muss einem profi in sofern das denken überlassen, dass man zumindest aufhört "selbst-kombinierte" behandlungsansätze zu kreieren. also, wenn man seinen fusspilz behandelt, kann man das evt machen. aber in sachen entgiftung gilt die oberste regel:

"WISSE WAS DU TUST !!"

ich für meinen fall glaube, dass cutler dieses höchstkomplizierte thema am besten angeht. diese meinung konnte ich aber auch erst verinnerlichen, nachdem ich mich wirklich tiefer in die materie eingelesen habe.
ich gehe hier zum 1000den mal noch drauf ein, nicht weil ich cutler-groupie bin, sondern weil ich immer wieder leute davon berichten höre, dass sie diese "3 mal am tag dmsa"-protokolle nutzen und ich davor warnen möchte. cutler ist ein professor der chemie und physiker mit princeton abschluss. er hat seine ganz eigene art dieses problem zu verstehen.
er sieht den menschen als "chemisches kraftwerk"...hat quasi eine "chemische brille" durch die er hat das problem "quecksilber im körper" beurteilt.
ich finde ihn aus dem standpunkt gesehen weitaus kompetenter, als viele ärzte oder HPer, weil er die zusammenhänge der biochemie einfach viel besser versteht.

speziell bei dem "3 mal am tag dmsa"-fehler laut cutler schief. quecksilber wird auf diese weise ins hirn und andere bereiche verschoben und es geht einem immer schlechter.....also nicht zwangsweise, das passiert nicht bei allen. aber er hat eine menge leute gesehen, denen es auf diese weise schlechter und schlechter ging.
die einzige möglichkeit diesem unglück gezielt aus dem weg zu gehen ist ständig ein konstantes level von zb dmsa zu halten.
und eben das nach protokollvorschrift im 4 stunden takt, auch nachts.
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mic_007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 15.05.08
Hallo Hirn-Kaputt,

ich halte mich jetzt streng an das Cutler-Protokoll.
3 Tage und 2 Nächte (Fr-So) im 3 Stunden und Nachts im 4 Stunden Rythmus.

Befinde mich gerade aktuell in der 2. Runde.
100mg DMSA und 50mg ALA (kein R-ALA).

Ich muss dir zustimmen, das der konstante Level von Chelaten
im Körper bestimmt die beste Lösung darstellt im Bezug auf die Umverteilung
von Giften/Schwermetall.
Der Ansatz fehlt wirklich in den anderen Protokollen!

Wenn man sich mit dem Thema "Schwermetallausleitung" beschäftigen,
ist die Informationsflut einfach zu groß. Es ist schwer, die beste und richtige
Ausleitung zu finden. Habe fast alles mal ausprobiert.
Gerade diese Informationsflut ist eher nachteilig!

Diese 3 x 500mg DMSA Geschichte hab ich auf Anreiz vom Alanis-Thread ausprobiert, unteranderem auch durch ein persönliches Gespräch mit Dr Mutter auf einem Vortrag in Schönaich. Er selbst bestätigte diese Dosierung inklusie 1 mal wöchentlich DMPS Spritze.

Jetzt stehe ich natürlich zwischen 2 Stühlen, weil ich Dr. Mutter sehr schätze.
Und auch seine Ansätze nachvollziehen kann. Wir können froh sein das es solche "unbeirrten" Menschen auf dieser Welt noch gibt.

Könnte man eigentlich in unregelmäßigen Abständen eine DMPS Spritze ins Cutler Protokoll einbauen? Oder wäre die Gefahr einer Umverteilung wieder unvorhersehbar groß?


LG Micha

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hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
die einzige form, wie cutler dmps gespritzt empfielt ist direkt nach der amalgamentfernung und dann auch nur in einer äussest geringen dosis quasi um akuten symptomen entgegenzuwirken. prinzipielle hält er es aber für unnötig und warnt vor dmps IV und generell vor einer hohen dosis die einmal erabreicht wird. er sagt, dass es Hg in die leber verschiebt und diese arg schädigt. er sagt auch, dass dmsa falsch angewendet Hg in die leber und in das hirn verschiebt.


ich wollte hier nochmal was reinkopieren, was ich cutler hab sagen hören, bezüglich der hirnentgiftung mit ALA:


The brain has a much higher affinity for mercury than the blood or the rest
of the body. Equilibrium is the condition where the rate of mercury going
into the brain and coming out of the brain is the same. Since the brain
holds on to mercury much more strongly than the body, this means that the
rate of mercury going IN from blood at concentration X is MUCH faster than
the rate of mercury coming OUT from the BRAIN at concentration X and mercury
- even inorganic mercury - concentrates in the brain slowly until it is at
dramatically higher concentrations than it is in the rest of the body. Once
this happens, the mercury stays there even if it is removed from the rest of
the body because the rate of mercury coming OUT of the brain is so slow.

So in the case of mercury, nature (in the form of your BBB) actually tries
to PREVENT equilibrium from being achieved. Since you don't live forever
this is a reasonable evolutionary adaptation as long as the BBB can keep you
far from equilibrium for your lifetime.

The real function of lipoic acid in a precise technical sense is NOT that it
somehow magically grabs the mercury and escorts it out - all it really does
is speed up the flow of mercury through the blood-brain barrier so you can
get it down into your body at some reasonable rate where it can be excreted.

(Onibasu.com :: [Autism-Mercury] Re: Why would detox be unsuccessful?)
also um mal genau auf das thema des threads zu antworten:

ALA ist das effektivste mittel. cutler selbst sagt sogar, dass koriander wohl auch die fähigkeit hat quecksilber aus dem hirn zu holen, dass der wirkungsmechanismus und damit auch die möglichen negativen folgen nicht klar sind. deswegen bleibt er, bei ALA, wo der mechanismus geklärt ist.
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hirn-kaputt ist offline
Beiträge: 473
Seit: 03.10.08
Zitat von mic_007 Beitrag anzeigen
Jetzt stehe ich natürlich zwischen 2 Stühlen, weil ich Dr. Mutter sehr schätze.
Und auch seine Ansätze nachvollziehen kann.
mutters buch war das erste buch, was ich berhaupt gelesen habe wenn es um amalgam geht. es hatte mich auch sehr beeindruckt. aber mittlerweile empfinde ich das irgendwie nur noch als "anfängerlektüre" und gebe es evt mal einem freund, damit er überhaupt für das thema sensibilisiert wird und merkt, dass amalgam schädlich ist.
"anfängerlektüre" nicht, weil ich es schlecht finde. mutter sagt wirklich sehr interessante sachen...auch im punkto ernährung !!

aber wenn es ums ausleitungsprotokoll geht finde ich profitiert man, wenn man auf cutler setzt.

ich meine im endeffekt habe ich von daunderer auch ein paar sachen gelernt, wo ich echt mal respekt vor dem mann habe.....aber wenn es um sein ausleitungsprotokoll geht teile ich seine meinung zb nicht.
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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
ich halte mich jetzt streng an das Cutler-Protokoll.
3 Tage und 2 Nächte (Fr-So) im 3 Stunden und Nachts im 4 Stunden Rythmus.


Ich persönlich würde volle 3 Tage machen ausser es ist nicht anders möglich. 2.5 Tage ist das absolute Minimum und ein wenig knapp. Umso länger ein Durchgang desto besser weil weniger Umverteilung.

Könnte man eigentlich in unregelmäßigen Abständen eine DMPS Spritze ins Cutler Protokoll einbauen?

Nein. Cutler warnt ja ausdrücklich vor DMPS Injektionen. Wenn du DMPS nehmen willst kannst du das ja auch alle 6-8 Stunden für 3 Tage nach Cutler machen. Die DMPS Spritze ist lebensrettend bei akuten Vergiftungen wenn das ganze Hg noch oberflächlich gelagert ist und man keine Zeit verlieren darf. Ansonsten besteht kein Grund DMPS zu spritzen du kannst es genauso gut oral nehmen und ca. 60% werden absorbiert und es gelangt genauso ins Blut.

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Carrie ist offline
Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Sind 3 Tage und 2 Nächte nicht 3 volle Tage?
__________________
Liebe Grüße Carrie

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von Carrie Beitrag anzeigen
Sind 3 Tage und 2 Nächte nicht 3 volle Tage?
Soweit ich es verstehe meint Cutler 1 Tag = 24 Stunden
3 Tage = 72 Stunden

Mic hat gesagt er leitet Fr, Sa, So aus...

24h = 1 Tag + 1 Nacht
72h = 3 Tage + 3 Nächte

Mic macht weniger als 72h. Ursprünglich war eine Cutler Runde 72h. Später hat es dann geheissen man könne theoretisch auch 2.5 Tage machen aber auf keinen Fall weniger. Habe nur gemeint das man eher versuchen sollte 72h zu machen damit das ganze "nicht zu knapp" wird... Nur weil es theoretsich möglich ist heisst es nicht unbedingt das man ans Limit gehen sollte. Je länger ein Durchgang dauert umso besser.

Vielleicht habe das auch falsch Verstanden und er macht eh 3 volle Tage...

Keine Ahnung würde mich jetzt auch interessieren

Also wie gesagt das 2.5 Tage ist absolutes Limit....

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mic_007 ist offline
Themenstarter Beiträge: 89
Seit: 15.05.08
Hallo,

ich fange Freitags um 8:00Uhr an, das geht dann bis 24:00Uhr am Sonntag.
Effektiv sind es 64 Stunden am Stück.

Ich könnte höchstens in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um 0:00 Uhr mit der Ausleitungsrunde beginnen, dann hätte ich 72 Stunden.

Durch Alphaliponsäure wird die Bluthirnschranke geöffnet, somit gelangt Quecksilber (+ andere Gifte) in den Blutkreislauf. Könnte es den passieren
das die Gifte die das Gehirn verlassen, von der Menge her zu groß sind, um von den Chelatoren DMSA und ALA aufgenommen zu werden?

LG Micha

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Durch Alphaliponsäure wird die Bluthirnschranke geöffnet, somit gelangt Quecksilber (+ andere Gifte) in den Blutkreislauf. Könnte es den passieren
das die Gifte die das Gehirn verlassen, von der Menge her zu groß sind, um von den Chelatoren DMSA und ALA aufgenommen zu werden?


Nein die Gifte kommen nur sehr langsam raus. Wenn es so viel wäre dass die Chelatbildner nicht mehr zurecht kommen, hättest du eh schon lange kein Gehirn mehr und müsstest dir um diese Dinge keine Sorgen mehr machen

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Rübe ist offline
Beiträge: 3.257
Seit: 22.11.07
Gibts denn jetzt schon irgendwo eine "anständige" Beschreibung auf deutsch, wie das Cutler-Protokoll genau anzuwenden ist bzw. wann, wie in welchen Dosen und wie lange was genau denn zu nehmen ist (u.a. die NEMs)?

Glaube im Wiki steht noch das "Alte" drin.

Gruß
Rübe
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