DMPS in die Bauchdecke

15.07.08 23:39 #1
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Binnie
Zitat von Maria Magdalena Beitrag anzeigen
Bist du dir sicher, dass es bei dir weit und breit keinen Eiter im Kiefer gab?
Eiter im Kiefer findet man nur durch eine bakteriologischen Abstrich, den hat dein ZA wohl nicht gemacht. Sicherlich nur die gewebspathologische Untersuchung. Da findet man keinen Eiter, offensichtlich wollte er keinen finden...
Wieso sollte er keinen Eiter finden wollen Er meinte nur, dass Eiter ja schon was Positives wäre, eine Abwehrreaktion des Körpers, aber dadurch dass Quecksilber ja auf Dauer alles tötet (das lokale Immunsystem, sämtliche Enzyme hemmt, usw.) findet halt auch keine Abwehr mehr statt. Der Knochen geht still zugrunde... Ist doch schon schlimm genug, oder !
wenn die Bluthirnschranke nicht richtig funktioniert ( was bei MS oft der Fall ist) dann gehen alle Medikamente die im Blut zu finden sind auch voll ins Hirn rein.
Was gibts da noch zu belegen? Deshalb heißt es ja auch Bluthirnschranke.
Das wäre ja geradezu genial! Dann würde ich dafür sorgen, dass mein S100 schön ansteigt, und schon könnte ich mit dem herkömmlichen DMPS oder DMSA mein Gehirn entgiften! Oder ? Ich hab kein MS...

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Alanis ist offline
Beiträge: 2.343
Seit: 02.03.04
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
aber dadurch dass Quecksilber ja auf Dauer alles tötet (das lokale Immunsystem, sämtliche Enzyme hemmt, usw.)
eben, deshalb wird es ja schlimmerweise auch als konservierungsmittel verwendet.

wenn ein kieferknochen eine akute entzündung mit aktiver eiterbeule hat, dann sieht das jeder zahnarzt im rö-bild, aber das sogenannte entenfett (dr.e. nannte es übrigens mottenfraß) ist abgetötet und inaktiv, und daher auch so schwer auf dem rö-bild zu erkennen (keine entzündungszeichen).

der mit der bhs war echt gut

DMPS in die Bauchdecke

Silvia P ist offline
Beiträge: 295
Seit: 07.05.08
Hallo Binnie,

wenn dein ZA sagt er sähe keinen Eiter im Kiefer, dann meint er sicherlich nur den Eiter den man schon mit bloßem Auge erkennen kann.

Wenn man einen Abstrich macht findet man in solchen beherdeten Kieferregionen immer Eiterbakterien.
Ich versteh auch nicht ganz, warum die keinen Abstrich machen wollen...

Da kann man eben nur Rätseln: Wollen die nichts finden...
Die eingelagerten Metalle verursachen den Eiter, das geschieht natürlich nicht von heute auf morgen.

Kennst Du jemanden, bei dem ein Abstrich gemacht wurde und nichts gefunden wurde, praktisch also alles steril im Knochen war? So stellt dein ZA das ja dar... Kann mir gar nicht vorstellen das der Matsch da drin steril sein soll. Eher noch sind multiresistente Bakterien am Werk, denen das desinfizierende Quecksilber nichts anhaben kann.

Warum stinkts denn dann oft so übel aus den Extraktionswunden? Sind das denn keine Fäulnisbakterien? Stinkt eine sterile Wunde? Bestimmt nicht.

Das sind halt meine Überlegungen, das ist bestimmt nicht böse gemeint.

Schöne Vorstellung dass man mit hohem S100 Wert prima ausleiten kann, leider zu schön um wahr zu sein.


Wenn die BHS offen ist und man z. B. in 14 Tagen das ganze Metall aus dem Gehirn holen könnte, dann glaub ich bekäme man von dem Haufen Gifte die freigesetzt würden akutes Nierenversagen.
Vielleicht ist das ja das gefährliche an einer kaputten BHS. Und naturlich auch dass sämtlichen andere Umweltgifte ungefiltert ins Hirn gelangen können.

Schönen Sonntag noch und liebe Grüße

Maria Magdalena
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sondern immer unsere Liebe.

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oli
Es gibt in der Tat Zahnärzte, die zwar Herde operieren, aber keine Bakterien im Knochen kennen. Sie interessieren sich nur für Gewebsuntersuchungen. Solange sie aber Heilerfolge erzielen, ist dieser Umstand m.E. aber vollkommen egal.

Eiter läuft sicher nicht literweise aus dem Knochen. Eine (bakterielle) Entzündung mit entsprechenden Stoffwechselprodukten, hat aber schon irgendwie mit Eiter - wenn auch nur mikromäßig - zu tun.

Im Endeffekt nur eine Definitionssache...
Trotzdem ist diese Formulierung m.E. etwas irreführend und provoziert auch - gerade von traditionell eingestellten Medizinern - Kopfschütteln.

P.S.: Es gibt wohl auch sterilen Eiter

es gibt allerdings auch sterilen Eiter wie beispielsweise bei der Psoriasis pustulosa
Quelle: Eiter – Wikipedia

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Markus83 ist offline
Beiträge: 937
Seit: 16.11.07
Schöne Vorstellung dass man mit hohem S100 Wert prima ausleiten kann, leider zu schön um wahr zu sein.
Die Vorstellung, dass die BHS bei pathogenem S100 komplett durchlässig ist halte ich für genauso falsch. Gibt es dafür Belege?

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Silvia P ist offline
Beiträge: 295
Seit: 07.05.08
Hi Markus,

nach Dr. Kuklinski liegt der Grenzbereich für Hirnschrankenstörungen bei

0,05 - 0,07 µg/l , also alles was darüberliegt soll pathologisch sein.

Kenne jemanden der hatte 0,67µg/l. Bei einer vorhergehenden Messung 4 Monate vorher nur 0,07µg/l. Das sind schon enorme Höhensprünge.

Ob die BHS bei einem hohen Wert "offener" ist als bei einem niedrigerem ist da die Frage.

Der S100 Wert schwankt auch ständig, angeblich durch die Elektrosmogeinwirkung sehr stark beeinflußt.

Welches die höchsten gemessenen Werte sind oder ab wann man sagen kann die BHS ist ganz offen müßte man sich mal schlau machen.

Gruß

Silvia

Hallo Gemeinde!

Ich wurde grad auf meinen Wunsch hin vom Admin "umgetauft". Mehr dazu in der Vorstellungsrubrik.
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Geändert von Silvia P (21.07.08 um 13:17 Uhr) Grund: Etwas hinzugefügt

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Binnie
OFF TOPIC:

Hallo Silvia,

welcome back! Wenn ich gewusst hätte, dass Du Maria Magdalena bist, wäre ich selbstverständlich respektvoller mit Dir umgegangen! Allerdings an meiner Meinung zu der Sache ändert sich dadurch aber nichts.
Zitat von Alanis Beitrag anzeigen
wenn ein kieferknochen eine akute entzündung mit aktiver eiterbeule hat, dann sieht das jeder zahnarzt im rö-bild, aber das sogenannte entenfett (dr.e. nannte es übrigens mottenfraß) ist abgetötet und inaktiv, und daher auch so schwer auf dem rö-bild zu erkennen (keine entzündungszeichen).
Genau das ist der springende Punkt, meiner Meinung nach. Der ischämisch fettig degenerierte Knochen zeigt keine "aktiven Entzündungen" mehr, deren Ergebnis ja der Eiter ist. Bakterien sind natürlich noch vorhanden (aus dem Essen, usw.), jedoch lösen sie in diesem "Endstadium" keine Entzündungen, also eine Abwehrreaktion, mehr aus, und somit entsteht auch kein Eiter mehr. Eventuell könnte man noch sagen "ehemaliger Eiterkiefer". Es ist sicherlich eine reine Definitionsfrage, allerdings finde ich die Bezeichnung "Eiterkiefer" mehr reißerisch als zutreffend, zumindest in meinem Fall. Bei mir hat es bei der OP auch nicht großartig gestunken oder so.

Eigentlich ist so ein Zustand, wie bei meinem Knochen zum Schluss, gar nicht so schlecht... Man empfindet keinen Schmerz und fast gar nichts mehr. Also eigentlich kein Problem mehr mit den Zähnen. Der Knochen geht halt immer weiter zurück (Paradontose), aber ansonsten könnte man das Problem sicherlich noch ein paar Jahre vor sich her schieben...
So war es zumindest bei mir. Sicherlich gibt es da jetzt beliebige Zwischenstufen, solange der Knochen eben noch nicht völlig zerstört ist, was aber Quecksilber in den Mengen, in denen es im Kieferknochen nach einiger Zeit auftritt, letztendlich zur Folge hat.


Quecksilber wird ja sogar verwendet, um bei kleinen Kindern die Schmerzen beim "Zahnen" zu unterdrücken. Mit den entsprechenden Folgen...
Well, it told us that exposure to mercury to an infant – you know, this mercury exposure came from teething powder so you know the age of the babies. They were at the time where they have a very sore mouth because teeth are breaking through, and people were rubbing a mercurous chloride-containing mate-rial called Calomel (HgCl) on their gums. Again, you say, “well why would they do that?” Well, mercury destroys the ability of a nerve to function properly and so it kills the pain. That’s the way it worked. It’s a neuron-damaging agent that prevents the pain of teeth coming through on that skin from being perceived. http://www.whale.to/v/haley.pdf

War bei mir wohl auch so. Zunächst hatte ich wochenlang höllische Schmerzen nachdem mir dieser Verbrecher-Zahnarzt meine 8 – 10 Zähne mit Amalgam (ohne Unterfüllungen) zugestopft hatte, die ich nur mit mehrmals täglich Schmerztabletten halbwegs ertragen konnte. Aber dafür hatte ich dann jahrelang keine Probleme, d.h. Schmerzen, mehr an den Zähnen...

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Silvia P ist offline
Beiträge: 295
Seit: 07.05.08
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Hallo Binnie,

grüß Dich,

hast du da schon mal geguckt,

die Amerikaner bezeichen das als "verhungerter Knochen".
Da ist der ganze Kiefer tot, nicht nur die Zähne.

Aussehen tut es eher vermodert würd ich sagen.

Mottenfraß ist sehr passend! Wurmstichig siehts manchmal auch aus.

Die haben Bilder drin in dieser Homepage die sind grauenvoll.

Ach ja, drum wirken orale Antibiotika in solchen Knochenregionen nicht mehr, weil keine Durchblutung mehr vorhanden ist.
Sumpfgebiet sozusagen...

Viele Grüsse

Silvia
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Männlich Bodo
Zitat von Silvia P Beitrag anzeigen
die Amerikaner bezeichnen das als "verhungerter Knochen".
Da ist der ganze Kiefer tot, nicht nur die Zähne.

Die haben Bilder drin in dieser Homepage die sind grauenvoll.
Wirklich sehr grauenhaft. Und gleichzeitig hoch interessant, da hier unter
anderem Röntgenaufnahme und befallener Originalknochen gegenübergestellt
werden. Dies macht erneut klar, wie wichtig das Fräsen bei Zahnherden ist,
wenn über das Röntgen-OPT derartige Zerstörungen vom Herdspezialisten
diagnostiziert werden können.



Herzliche Grüße, Bodo

DMPS in die Bauchdecke

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Und dieser "verhungerte Knochen" fühlt sich wie ein Fremdkörper an, den der eigene Körper gerne abstoßen möchte.

Liebe Grüße
Anne S.


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