Umfrageergebnis anzeigen: Durch was diagnostiziert ihr eure Schwermetallbelastung
Kinesiologie 15 55,56%
EAV-Test (Vegatest) 5 18,52%
Homöopathie 0 0%
Bioresonanz 4 14,81%
DMPS/DMSA + Laboranalyse 8 29,63%
Chlorella/Bärlauch/Koriander/NDF + Laboranalyse 1 3,70%
OPT (Kieferpanorama) / 3D CT 5 18,52%
MRT/Hirn SPECT/Hirn PET 2 7,41%
LTT/MELISA 1 3,70%
Epikutantest 2 7,41%
subjektives Gefühl 6 22,22%
anders (bitte mit Angabe) 2 7,41%
gar nicht 2 7,41%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 27. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

24.09.05 02:43 #1
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Toks ist offline
Beiträge: 37
Seit: 15.05.05
Da vor jeder Therapie erst einmal die Diagnose steht, bzw. Verlaufsdiagnosen benötigt werden um den Erfolg einer Therapie zu bestätigen, würde mich interssieren mit welchen Methoden ihr das so macht...

Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.732
Seit: 10.01.04
Hallo Toks,

am Anfang steht wahrscheinlich die Feststellung "irgendwas stimmt überhaupt nicht - dauernd tut mir was anderes weh, dauernd fehlt etwas..." . Dann kommt der Gang zum Arzt oder gleich die Ärzte-Odyssee, bei der meistens kaum etwas gefunden wird und entsprechend auch keine Therapie erfolgt. Dem Patienten geht es derweil immer schlechter.
Auf die Idee, daß die Zähne Grund allen Übels sind, kommt selten einer. Und wenn doch, bleibt die Sache unklar und schwierig.

Das Buch von Dr. Mutter "Amalgam" kann viel Licht ins Dunkel bringen.

Dr. Daunderer schlägt diese Diagnostik-Möglichkeiten vor:
www.toxcenter.org/forum/viewtopic.php?t=139
Das Problem daran ist nur, daß Teile dieser Untersuchungen nur noch privat gemacht werden und Teile oft zwar gemacht aber nicht im Sinne einer Schwermetallvergiftung interpretiert werden. Letzten Endes bleibt die Entscheidung - die man selbst oder ein erfahrener Zahnarzt oder Therapeut stellen kann - : Amalgam raus! Verträgliches Material rein! Entgiften! Weitere evtl. mit dem Amalgam bzw. der -Entfernung verbundene Themen erkunden und angehen!

Wie man dann entgiftet, ist der zweite Fragenkomplex das "wie entgifte ich?". Auch hier: informieren, informieren und noch mal ... . Wenn die Frage das "wie und mit wem" dann klar ist, fängt man an.
Die Verlaufskontrolle kann über Stuhlproben oder DMPS-Tests gemacht werden, wobei da zunächst nur klar ist, dass Schwermetalle in einer bestimmten Reihenfolge ausgeschieden werden, nicht wieviel in Zahlen ausgedrückt. Aber immerhin. Außerdem bessert sich das Befinden beim Entgiften meistens ganz eindeutig. Symptome, mit denen man jahrelang gelebt hat, verschwinden, andere tauchen auf, verschwinden auch immer. Oft merkt man gar nicht direkt, daß vieles besser wird, weil auch noch einiges nicht so toll ist.

Viele suchen sich einen Psychokinesiologen, der nach Klinghardt am INK http://www.ink-neuro-biologie.de/ ausgebildet ist und haben so die Möglichkeit, nicht nur die körperliche Seite der Vergiftung zu bearbeiten sondern auch die psychisch/seelisch/geistige.

Das Internet - u.a. dieses Forum - liefert die Möglichkeit zur ausführlichen Information . Wichtig ist, daß man selbst entscheidet, was man tun wird, und daß man sich nicht abhängig macht von Leuten, die alles zu wissen scheinen, die aber nicht wirklich weiterhelfen können. Der eigene Weg ist für jeden Menschen der richtige...

Gruss,
Uta
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Diagnose
oli
Eigentlich habe ich bislang garnicht richtig diagnostiziert.
Kinesiologie ist ja "Firlefanz" (frei nach toxcenter.de) und subjektives Gefühl ist eben subjektiv.
Da ich aber nicht im eigentlichen Sinne krank bin, will ich auch nicht 100e von Euros noch zusätzlich ausgeben für Diagnosen, die ja angeblich auch nicht alles erfassen. (Remember: Auch die Schulmedizin ist nicht irgendwie von Gott geschaffen vom Himmel gefallen und ist fehlbar und beruht auch nur auf Vermutungen...).

zur Kinesiologie: Fand ich eigentlich gut, aber scheint mir auch stark von der Erwartungshaltung des Therapeuten abzuhängen. Außerdem schlug ich demjenigen [arbeitet nach Klinghardt] vor, dass ich mein Gold mal gegen Keramik austauschen lasse, das fand er garnicht gut, ich solle mein Geld lieber für Algen ausgeben.
Er diagnostizierte neben der Amalgam- eine Palladiumbelastung. Eine meiner Goldfüllungen vertrage ich nicht, sagte er weiterhin. Aber auch diese nicht-verträgliche Füllung soll ich nicht austauschen, er hat sie mal schnell "desensibilisiert".
Was ich komisch fand: Wenn das nun zufällig der Grund für die Palladiumbelastung war, was dann ? Kann er auch meine "Eiterseen", die ich selber (auf Daunderer´sche Art) im OPT befundet habe, desensibilisieren [...] ?

So nun zur jetzigen Lage: Nehme Algen (+Bärlauch), Hepar Sulfuris, MSM und lasse nach und nach das Gold rausnehmen (die Füllung die "Desensibilisiert" wurde, fiel drei Tage später bei Putzen raus...).
Dann mal sehen.

Viele Grüße
O.
Fand u.a. zum Thema Gold einen interessanten Link: http://www.homoeopathiker.de/homoeopathik/ausleit.html

Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Toks ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 15.05.05
Hallo Uta,

mir ging es in erster Linie nur darum ein generelles Bild zu erhalten, auf welchen Begründungen sich hier die Diagnose Schwermetallintoxikation stützt.

Oft habe ich den Eindruck das sich die Leute hier zu sehr auf schwer verifizierbare Methoden wie Kinesiologie, Bioresoanz oder das eigene Gefühl verlassen.

Ich befinde mich grade mitten in der Diagnosestellung. LTT (Kasse) und 48h Epikutantest (Kasse) waren beide positiv bei Nickel und Quecksilber.
DMPS-Provokations-Test (privat) steht noch aus bis Heyl wieder DMPS ausliefert.
Kieferpanorama (Kasse) und 3 dimensionales Kiefer-CT (Berlin 200 Euro) habe ich teilweise schon machen lassen nur die Befundung fehlt mir noch.
Ein MRT oder Hirn SPECT/PET auf Kasse ist hier in Berlin schwer zu bekommen so dass ich mir noch überlegen muss wie ich mir das leisten kann.
Ich denke weiter Sachen werden noch folgen.

Auch wenn die Diagnosestellung nicht grade billig ist, verlass ich mich doch lieber auf schulmedizinische Methoden. Zumal ja Kinesiologie, Bioresonanz etc. ja auch nicht grad billig, aber zweifelhafter Natur für mich sind.

@ oli1
Hast du wenigstens ein mal deine Ausscheidungswerte für Schwermetalle über ein Labor bestimmen lassen?

Grüße Toks

Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.732
Seit: 10.01.04
Hallo Toks,
ich sehe schon: Du hast eifrig im ToxCenter-Forum gelesen. Die Frage bleibt aber doch trotz vieler Diagnostik. Was tun?
Übrigens macht es mich schon sehr nachdenklich, daß erfahrene Zahnärzte und Kieferchirurgen gerade diese "Eiterseen" sehr ablehnen ...

Ich habe am Anfang meiner Kranken-"Karriere" einmal einen DMPS-Test machen lassen. Der war selbst am Anfang in Bezug auf Quecksilber zu hoch, ganz zu schweigen von Kupfer und den anderen SM in der Reihe vor Quecksilber.
Quecksilber und die Metalle in meinem Mund waren ein Problem . Ein anderes waren Kieferherde bzw. bei mir zwei Zähne mit einem Riß, der nie gefunden wurde, der mir aber über Jahre Schmerzen bescherte. Mir hat zum Glück eine damals bestehende Zusammenarbeit zwischen einem Kinesiologen (Allgemeinmediziner, Applied Kinesiology) und einem Kieferchirurgen geholfen. Leider gibt es die nicht mehr. Weitere Probleme sind entstanden durch die Wirkung von Quecksilber auf Enzyme, auf Spurenelemente, Vitamine, Immunsystem, Organe...

Was machst Du, wenn Du alle vorgeschlagenen Diagnosemöglichkeiten hinter Dir hast? Auch dann mußt Du Dich entscheiden, an die Zähne dranzugehen, Dich mit der Entgiftung zu beschäftigen (Algen & Co. oder DMPS oder DMSA oder NDF oder alles?), einen Therapeuten zu finden, der Dich begleitet.
Eine noch so ausführliche Diagnostik garantiert nicht, daß es Dir danach besser geht. Deshalb meine ich, daß man, wenn man sich sicher ist, daß Amalgam, Metalle und Zähne eine Rolle spielen, sich einen "Schlachtplan" machen soll, um möglichst heil aus der ganzen Sache herauszukommen.

Gruss,
Uta
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Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Sportler ist offline
Beiträge: 289
Seit: 29.04.05
was kostet denn eigentlich ne ausleitung mit dmps iv ? Und was kostet so ein dmps test?

Danke

Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Toks ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 15.05.05
Hallo Uta,

keine Sorge einen vorläufigen Schlachtplan habe ich schon.

Eiterherde im Kiefer lasse ich mittels eines 3D CT abklären. Dann werde ich mich anfag Oktober entscheiden ob und was ich mir ausfräsen lasse.

Habe mich schon mit einigen Zahnärzten über Eiter unterhalten und unterschiedliche Meinungen gehört. Du darfst auch nicht übersehen das viele Zahnärzte nur Schönheitschirugen sind. Oder in wie fern ist es für dich logisch bei einen Wurzelentzündeten Zahn mit Eiterherd (O-Ton: "Damit muss der Körper klar kommen das heilt schon von allein ab, oder auch nicht") die Wurzel zu töten und ihn einfach nur zu füllen. Für mich klingt das alles wie Flickschusterei.

Ich bin grade dabei mir Literatur zur Thematik Knochenstoffwechsel, Eiter, Neurochemie, Neurologie etc. etc. zu holen und viel zu lesen.

Meine Ausleitung werde ich nach meiner Zahnsanierung über einen erfahrenden allgemein Mediziener mittels DMPS und Laborbefunden durchführen lassen.

Die Ausleitung an sich ist das kleinste Übel. Viel viel schwerer ist es eine richtige Diagnose zu bekommen. Erst dann und nur dann, weiss man was man machen muss und kann handeln!

Grüße Toks

Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.732
Seit: 10.01.04
HI,

wurzelbehandelte Zähne sind für mich eine zusätzliche Belastung, wenn es einem sowieso schon nicht gut geht. Ich hatte nur drei Wurzelbehandlungen, die aber alle nicht "hielten" , und nach denen die Zähne dann spätestens nach 6 Monaten gezogen wurden. Die Schmerzen bis zum Ziehen waren nicht gerade toll .

Zahnärzte sind im Prinzip dazu verpflichtet, so viel Zahnsubstanz zu erhalten wie nur irgendwie möglich. Deshalb geben sie innerhalb der Möglichkeiten eben ihr Bestes, z.B. bei einer Wurzelbehandlung. Dabei ist von vornherein klar, daß diese Wurzelbehandlungen nur in ca. 50-60% der Fälle gut gehen.
Erst wenn die erhaltenden Maßnahmen nichts gebracht haben, wird gezogen. Das ist der normale Gang der Zähne .
Eine Zahn- und Kiefersanierung steht und fällt auf jeden Fall mit einem guten ganzheitlichen Zahnarzt. Den zu finden ist gar nicht so einfach...

Du bist ja offensichtlich bestens informiert. Also kann ich Dir nur viel Glück wünschen für den richtigen Weg mit Erfolg.

Gruss,
Uta
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Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Toks ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 15.05.05
Hi,

habe das Glück das bei mir bis jetzt nur eine Wurzelbehandlung durchgeführt wurde. Jedoch mit dem Ergebnis das dieser Zahn jetzt tot ist und mit einer Goldkrone überkront ist. Du weißt ja bestimmt, dass es nicht grade förderlich ist, mehrere Metalle im Mund zu haben. Du hättest mal das Gesicht meiner ehemaligen Zahnärztin sehen sollen, als ich eine Kopie meiner Akte haben wollte...

Zahnärzte sind im Prinzip dazu verpflichtet, so viel Zahnsubstanz zu erhalten wie nur irgendwie möglich.
Genau das ist das Problem. Daunderer sieht ja in dem Eiter im Kieferknochen ein fast noch größeres Problem als in den Amalgamfüllungen selbst. Am Anfag ist die Einstellung Daunderers: Zähne raus, Kiefer ausfräsen, Wunde offen lassen und mit Antibiotika-Salbenstreifen behandeln, für fast jeden zu krass und übertrieben.
Aber wenn man im Labor sieht das in dem Eiter hohe konzentrationen von Giften vorhanden sind kommt man ins Grübeln.
Die Frage die sich für mich grade aktuell stellt ist, wie genau eine Verbindung zwischen Eiterherd-Knochen-Körper (über nerven ins Gehirn?) stattfindet. Es kann mir keiner Erklären das Eiter im Knochen unbedenklich oder Gesund wäre.

Es ist halt ein großer Schritt sich Zähne ziehen zu lassen. Aber ich erhoffe mir durch mein 3D-CT einiges an Aufklärung und man kann mit besser sichtbaren Eiterherden im CT jeden Zahnarzt und Kieferchirugen besser von einer sachgerechten Behandlung überzeugen.


Grüße Toks

Wie Diagnostiziert ihr eure Schwermetallintoxikation

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.732
Seit: 10.01.04
Hallo Toks,
mit 3D-Aufnahmen kann man vor allem dann überzeugen, wenn man sie z.B. b ei einem Kieferchirurgen hat machen lassen . Bei mir sagte der dann von ganz allein: Der muss wohl raus; da bleibt uns nichts anderes übrig.

Man kann übrigens das etwas von dem Gewebe von der Zahnwunde an ein Labor schicken lassen, damit die untersuchen, was da so alles drin ist an Bakterien, an Gewebe, evtl. auch an Schwermetallen. Ich denke, daß das Labor in Bremen (Dr. Köster) da mehr dazu sagen kann: http://www.schiwara.de/aerzteteam.html
Die können Dir evtl. auch einen Arzt nennen, der sich mit den DMPS-Tests auskennt, weil sie ihn auswerten.

Hast Du denn zur Zeit Gold + Amalgam +? im Mund? Gold + Amalgam tut nicht gut, das wissen eigentlich auch Zahnärzte. Aber vielleicht haben die in der entsprechenden Vorlesung ja gerade geschwänzt .

Eiter im Zahn oder Kiefer ist bestimmt nicht ungefährlich. Bakterien im Mund auch nicht. Nicht ohne Grund wird immer wieder darauf hingewiesen, daß eine Parodonditis für Herzkranke ein weiteres Risiko darstellt und unbedingt behandelt werden muss.
Der Kiefer ist über Blut mit so ziemlich allen Körperteilen verbunden. Beim einen wird das Abwehrsystem damit fertig, beim anderen nicht.

Gruss,
Uta
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