Brauche Eure Hilfe: Gespräch mit Krankenkasse zwecks Kostenübernahme für Entgiftung

12.02.08 00:14 #1
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Tito ist offline
Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
Hey Leute,
ich habe vor in nächster Zeit einen Termin bei der Krankenkasse auszumachen. Es geht um folgendes: Seit 2 Jahren zahlen wir fast alle Arztkosten, Laborkosten, Medikamentenkosten, Therapiekosten....
und es wird vorraussichtlich auch weiterhin so sein.

Größter Batzen wäre die eventuelle Apherese die pro Sitzung etwa 1600 € kostet.

Ich habe vor bei einem Gespräch ein Kostenvergleich aufzustellen. Und zwar wurde meine Mutter einige jahrelang mit einem Immunsupressiva behandelt das pro Monat über 1000 € kostet.
Wir haben seit 2 Jahren das Medikament wegen fehlender Überzeugung abgesetzt. Alleine in den 2,5 Jahren hat die Krankenkasse wegen unserer Eigeninitiative über 30.000 € NUR an den Medikamentenkosten gespart.

In den kommenden 10 Jahren wären es über 130.000 € die Sie einsparen würde.
Jetzt würde ich gerne wissen ob jemand von euch weiss, was folgendes für eine Krankenkasse kostet:

- Untersuchung bei einem Neurologen
- Eine Computertomographie
- .....

Ich würde der Krankenkasse gerne so gut wie möglich, alles aufzählen was in den kommenden 10 Jahren an Kosten auf sie zukommen würde wenn meine Mutter sich weiterhin nach strengen schulmedizinischen Kriterien auf MS behandeln lassen würde. Dabei würde ich die Krankenkasse bitten einen Bruchteil des ersparten in unsere geplante Therapie zu investieren. Das wäre im Sinne beider Parteien. In den kommenden 10 Jahren könnte die Krankenkasse trotzdem über 100.000 € sparen, und wir würden einen Großteil unserer Kosten erstattet bekommen, die sich primär aus der Entgiftung summieren würde.

Wenn ich auf absolute Gegenwehr treffe werde ich keine Probleme haben der Krankenkasse mitzuteilen das wir uns die nächsten 10 Jahre gerne für meine Mutter wirkungslose Medikamente im Wert von 150.000 € verschreiben lassen können, auch wenn wir diese nicht verwenden werden. Hauptsache wir wissen wofür wir Beitrag zahlen !

Ich würde euch bitten, mir mitzuteilen was euch an möglichen Kosten einfallen würde die bei einer Multiplen Sklerose, bzw. bei neurologischen Krankheiten entstehen. Oder vielleicht wisst ihr auch wo ich genaue Infos bekomme. Ich will das ganze anfangs natürlich auf einer ganz netten Schiene fahren. Ich will ja eine Kooperation anstreben und keinen Krieg führen. Ich habe auch sicherlich nicht die Zeit und Kraft wie so manche Kosten einzuklagen. Ich denke soetwas im Vorfeld sachlich zu regel und mit Zahlen und Fakten zu belegen, ist sinnvoller als danach voller Ärger dagegen antreten zu müssen. So spare ich mir sicherlich mehr Kraft und Nerven !

Ich danke allen die mir helfen können. Egal obs auch nur Hinweise sind oder Verweise auf andere Seiten oder Personen.

Brauche Eure Hilfe: Gespräch mit Krankenkasse zwecks Kostenübernahme für Entgiftu

Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Tito,

erstmal höchsten Respekt gegenüber Deinem Engagement!

Nun kurz ein paar Kommentare zu Deinem Plan. Solltest Du der betroffenen Krankenkasse vorrechen wirst Du recht schnell merken das Du es mit einem Wirtschaftsunternehmen zu tun hast. Das Problem bei unseren Krankenkassen ist, das Sie alles für Ihre Kasse aber recht wenig für Ihr Klinentel machen möchten. D.h. Deine selbstvermuteten Kosten (ungeachtete der Preisentwicklung oder Diagnoseänderungen) wird die Kasse veranlassen alles mögliche zu machen um Deine Mutter los zu werden.
Dies geht dann los mit Abfindungsangeboten in halber Gesammtkosten höhe und wird bei einem langjährigen Rechtsstreit vor Gericht enden. Viele kleine und grosse Fälle im meinem Bekanntenkreis könnten ganze Bücher füllen.

Mein Tip ist, bevor Du auch nur ein Wort über mögliche Kosten mit der zuständigen Kasse sprichst, wende Dich an einen ERFAHRENEN Rechtsberater der ausserhalb der Kassen sein Amt bekleidet!

Deine Eigeninitiative in Sachen Leistung parallel zur Kassenleistung wird beim zuständigen Kassenwart noch nicht mal ein müdes Lächeln erzeugen. Das was wir hier produziert haben ist weder Wohlfahrt noch ein Gesundheitskaritas sondern ein System das sich Gesundheits-System nennt. Es geht aus meine Sicht darum die finanzielle Gesundheit der Vorstände zu sichern und möglichst viel Bürokratie zu erzeugen die grosse Mengen an Pflichteinzahlungen einfach auffrisst. Jedenfalls kannst Du nicht erwarten mit den von Dir veröffentlichten Zahlen offene Türen einrennst sondern das das in einem Jahre oder Jahrzehnte langen Rechtsstreit enden wird.

trotzdem wünsche Ich Dir und Deiner Verwandschaft alle Kraft die nötig ist um das ganze Unternehmen zu einem guten Ende zu bringen.

Gruss

Mike

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gerold ist offline
Beiträge: 4.805
Seit: 24.10.05
Tito,

die Giftausleitung mit Rizinusöl ist unvergleichlich kostengünstig, in meiner Apotheke bezahle ich für die Literdose EUR 4,85. Da erübrigt sich die Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

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Tito ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
@Mike: Danke für den Tip mit dem Rechtsberater... also du meinst zu einem Anwalt zu gehen der sich aufs Gesundheitsrecht spezialisiert hat ?!

@Gerold: Rizinusöl ist sicherlich kostengünstiger als DMPS und Blutwäschen. Ein Dreirad ist vom Unterhalt auch billiger als ein Mercedes Danke für deinen Tip, aber hier gehts um eine schwerkranke Person die kaum noch Zeit besitzt ! Ich sehe das Öl absolut nicht an erster Stelle um den Körper schnell von großen Mengen Gift zu befreien.

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goldi
Hallo, Tito,

hat Deine Familie jahrelange Rechtschutzversicherung?
Bevor man sich mit der KK einlegt, sollte man sich unbedingt von einem
RA für Medizinrecht beraten lassen.
Das Problem ist nur, dass 90 % der Medizin-RAe haben einen Pakt
mit den K-Kassen und Ärzten geschlossen und sind patientenfeindlich.

goldi

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Tito ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
Also wegen dem Rechtsschutz frage ich mal nach bei meinem Eltern.
Was ist wenn nicht ?

Wie erkenne ich ob ein RA der wirklich mit dem Patienten, anstatt gegen den Patienten Arbeitet ?

Also mit einem einfachen Gespräch bei der KK kann man wirklich nichts erzielen ?

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goldi
Die KKen entscheiden dann positiv, wenn ein ensprechend positives Gutachten vorliegt.
Privatgutachten ist sehr teuer, aber meistens positiv. Wird oft berücksichtigt.
MDK-Gutachten sind meistens Gefälligkeitsgutachten, also negativ.

Die Tipps kann nur der gute Medizin-Patienten-RA geben.
Oder RA für Sozialrecht, wenn man mit der KK um Kostenübernahme streitet. (weiss ich nicht ganz genau).

Außerdem gibt es eine Beratung kostenlos von der www. Stiftung Gesundheit.de.
(RA ist dann die Glückssache)

Z. B. guter Medizin-Patienten-RA bekannt aus dem Fernsehen:

www.rechtsanwaelte-gellner.de/01_schwerpunkte_b_Arzthaftungsrecht.htm

Beachte bitte den Fragebogen ganz unten als PDF-Datei.

goldi

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Tito ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.429
Seit: 08.07.05
Danke für den Tip, ich werde mich mal an Herrn Gellner wenden.
Das ist aber nur bezahlbar wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat nicht wahr ?

Weisst du was in etwa ein persönliches Gutachten kostet ? Nur so circa...


DANKE !!!!!

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goldi
Ohne Rechtsschutzversicherung ist der Streit unbezahlbar.
Der RA möchte auch zuerst sein Honorar haben.

Privatgutachten kostet mindestens 2.000 Euro bis 10.000 Euro (sehr ungenau).
Wenn Du RSV hast, dann übernimmt die diese Kosten.
MDK-Gutachten ist kostenlos und selten positiv.

goldi

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Mike ist offline
Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Hallo Tito,

ich möchte Dir nicht in Dein Konzept fahren, aber oben im Beitrag heist es das Du der KK vorrechnen möchtest was in den nächsten 10 Jahren für eine Kostenlavine entsteht und die Botschaft an Gerord beinhaltet das Du nicht mehr so viel Zeit hast. Natürlich kann meine subjektive Wahrnehmung mich da täuschen aber kann es sein das Du da in was rennst wo Du Dir selber noch nicht so sicher bist ?

Auch wenn Du das jetzt noch nicht merken magst wird der Punkt kommen wo auch mal Deine Energiereserven aufgebraucht sind. Hast Du für diesen Fall auch schon einen Plan ?

um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben scheinen Dir die finanziellen Polster zu schmelzen und Du willst umbedingt noch mehr probieren. Bitte berücksichtige versuchsweise mal das es sowas wie Selbstbestimmung gibt. Soll heissen, frag mal nach ob das was Du da machst überhaupt gewünscht ist und vergiss bei der ganzen "Action" Dich selber nicht!

Gerold's Vorschlag (die Formulierung) ist bei mir auch nicht so gut angekommen aber unter der Berücksichtigung das wir nicht so viele Ausscheider besitzen ist es allemal wert auch kleine Dinge mit in Betracht zu ziehen. Du hast die Haut, die Lunge, den Darm und die Nieren wo alles raus soll und die müssen vorher fit sein damit überhaupt was raus kommt. Unter diesem Aspekt wäre Rizinus eine kostengünstige Unterstützung.

Ein guter Anwalt sollte auch in der Lage sein Dir kostenfrei mitzuteilen ob Dein Vorhaben als solches erfolgversprechend sein könnte. Wenn es dann an die Ausführung und die Details geht wird es natürlich teuer wenn die Paragraphen aufeinander prallen.


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