Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

10.10.12 21:39 #1
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Frage zu Cutler-Protokoll mit 600 mg ALA

janni81 ist offline
Beiträge: 1.549
Seit: 25.09.09
Zitat von PeterSchin Beitrag anzeigen
2. Weil ich dem Thema Gesundheit und Entgiftung einfach aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen weniger Raum geben und mich auf Wichtigeres, das auf der positiven Seite zu meiner Lebensqualität beiträgt, konzentrieren möchte. Darüber empfiehlt es sich vielleicht für den ein oder anderen auch mal nachzudenken: 1. Ist (absolute) Gesundheit ein Ideal, dass schwer zu erreichen ist bzw. evtl. nie erreicht werden kann. 2. Wenn man sich ständig mit Krankheit und Vergiftung und dessen Beseitigung befasst, befasst man sich ständig nur mit einem Negativzustand als Aspekt des eigenen Lebens, den man beseitigen und auf ein Nullniveau heben möchte. Wenn es aber sehr schwer fällt oder gar nahezu unmöglich ist oder sehr lange dauert, diesen zu beheben, sollte man sich vielleicht fragen, ob man sich nicht lieber mit Dingen im Postivbereich des eigenen Lebens, also mit Wachstumsmöglichkeiten befasst (statt der Verminderung des Leids kann man sich ja auch mit der Vermehrung des Glücks befassen). Andernfalls zieht viel Lebenszeit und die besten Jahre an einem vorbei und man hat sie nur darauf verwendet, einen schlechten Zustand zu beseitigen, statt gute Zustände zu erschaffen. Dies nur mal so als Denkanstoß.

Herzliche Grüße
Peter
Zu 100% meine Zustimmung. Klar ist dies ein super Forum und es sind hier super Leute angemeldet. Alle sind sehr hilfsbereit. Vielen Dank an dieser Stelle!

Aber seit ich hier bin geht der Gesundheitszustand immer weiter bergab. Und genau aus dem von Peter beschriebenen Grund. Früher gings mir auch nicht gut. Aber ich ging raus, hab Sport gemacht und versucht trotz allem normal zu leben.

Jetzt gibt es nur noch Krankheit. Und je mehr man von irreversibel und für immer Kaputt liest, desto schlimmer wird es psychisch.

Wie so viele Lehren es schon sagen, man ist das Produkt seiner (vergangenen) Gedanken. Man kann sich krank denken, man kann sich gesund denken.

Und wenn ich ehrlich bin hab ich hier irgendwie noch nie einen überzeugenden Bericht von einer erfolgreichen Hg Entgiftung und Genesung gelesen.

Ich hab mich in diesen Quecksilberwahn über die Jahre auch viel zu sehr hineingesteigert. War sogar ne Zeit lang richtig paranoid.

Geändert von janni81 (26.03.13 um 02:26 Uhr)

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ns69 ist offline
Beiträge: 76
Seit: 16.07.12
Zitat von janni81 Beitrag anzeigen
Zu 100% meine Zustimmung. Klar ist dies ein super Forum und es sind hier super Leute angemeldet. Alle sind sehr hilfsbereit. Vielen Dank an dieser Stelle!

Aber seit ich hier bin geht der Gesundheitszustand immer weiter bergab. Und genau aus dem von Peter beschriebenen Grund. Früher gings mir auch nicht gut. Aber ich ging raus, hab Sport gemacht und versucht trotz allem normal zu leben.

Jetzt gibt es nur noch Krankheit. Und je mehr man von irreversibel und für immer Kaputt liest, desto schlimmer wird es psychisch.

Wie so viele Lehren es schon sagen, man ist das Produkt seiner (vergangenen) Gedanken. Man kann sich krank denken, man kann sich gesund denken.

Und wenn ich ehrlich bin hab ich hier irgendwie noch nie einen überzeugenden Bericht von einer erfolgreichen Hg Entgiftung und Genesung gelesen.

Ich hab mich in diesen Quecksilberwahn über die Jahre auch viel zu sehr hineingesteigert. War sogar ne Zeit lang richtig paranoid.
ja dieser Gedanke hat was - obwohl ich WEISS dass der Auslöser bei mir Hg vor 4 Jahren nach ungeschütztem Entfernen einer Amalgamfüllung war. Aber das vergessen viele dass Hg ein Nervengift ist - also sowohl psychisch als auch körperliche wirkt. Das ist ja hinreichend bekannt. Aber ich gebe Dir Recht: die eigene psychische Einstellung spielt sicherlich eine entscheidende Rolle bei der Gesundung, wobei es dann der Einfluss von Hg nicht einfacher macht. Außerdem glaube ich sehr wohl dass es viele Menschen gibt, die es schaffen - ich zähle mich auch dazu. Nur wollen viele, die wieder gesund wurden, nach jahrelangem Leiden das Leben genießen und sich nicht mehr mit den Altlasten in Foren herumschlagen, was ja psychisch auch gut nachvollziehbar ist. Ich schreibe jetzt auch nicht mehr so viel wie früher . LG

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flo74 ist offline
Beiträge: 158
Seit: 14.04.07
Zitat von janni81 Beitrag anzeigen
Zu 100% meine Zustimmung. Klar ist dies ein super Forum und es sind hier super Leute angemeldet. Alle sind sehr hilfsbereit. Vielen Dank an dieser Stelle!

Aber seit ich hier bin geht der Gesundheitszustand immer weiter bergab. Und genau aus dem von Peter beschriebenen Grund. Früher gings mir auch nicht gut. Aber ich ging raus, hab Sport gemacht und versucht trotz allem normal zu leben.

Jetzt gibt es nur noch Krankheit. Und je mehr man von irreversibel und für immer Kaputt liest, desto schlimmer wird es psychisch.

Wie so viele Lehren es schon sagen, man ist das Produkt seiner (vergangenen) Gedanken. Man kann sich krank denken, man kann sich gesund denken.

Und wenn ich ehrlich bin hab ich hier irgendwie noch nie einen überzeugenden Bericht von einer erfolgreichen Hg Entgiftung und Genesung gelesen.

Ich hab mich in diesen Quecksilberwahn über die Jahre auch viel zu sehr hineingesteigert. War sogar ne Zeit lang richtig paranoid.
Das es eine große psychische Belastung ist wenn man heftige Symptome hat und Zusammenhänge hier und sonst im www liest ist klar.
Allerdings habe ich letztes Jahr hier nie reingeschaut und habe im 2 Schicht Betrieb gearbeitet. War auch nie depressiv oder sonstiges. Seit Anfang Januar konnte ich nicht mehr arbeiten hatte starken Schwindel und Konzentrationsprobleme die sich immer mehr gefestigt haben. Nach Absetzen von ALA hatte ich nach drei Tagen den Höhepunkt. Ich lag im Bett hatte heftigste kopfschmerzen, starker Schwindel, äußerst depressiv undstarke Panikattacken , und konnte an nichts mehr denken, Blackout mir war schwarz vor Augen. Im Moment geht es mir besser aber es hat sich leider nicht mehr so eingependelt wie es vorher war. Habe ALA reduziert, öfter über den Tag verteilt oder höher dosiert. Wenn ich zu hoch dosiere brennt mir mein Nacken und Hinterkopf. Konzentration und Denken ist immer noch sehr schwierig. Da kann ich leider nur sagen daß Cutler hier recht hat mit der Aussage man solle ALA nicht bei vorhanden Füllungen nehmen, es ist für mich die einzige Erklärung dafür.
"Man kann sich krank denken, man kann sich gesund denken."
Die Aussage kann ich leider nicht teilen. Mein Zustand war letztes Jahr ein ganz anderer.

Grüße

Florian

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Na Florian,

da haben wir ja eine wichtige mögliche Ursache für Deine Depressionen: Schicht-Arbeit. Zahlreiche arbeitswissenschaftliche Studien belegen, dass Schichtarbeit leicht zu Depressionen führen kann. Ich sage ja, man muss alle oder viele Faktoren anschauen. Dass Du während der Schicht-Arbeit nicht krank warst, heißt nicht, dass diese wesentlich zu Deiner Erkrankung beigetragen haben kann. Oftmals treten Depressionen gerade in Ruhephasen NACH Überforderung oder Überlastung auf. - nicht nur notwendigerweise WÄHREND!
Wieso hast Du denn mit ALA angefangen, wenn Du Dich schon immer super gefühlt hast?
Oder hattest Du möglicherweise schon vor ALA-Einnahme depressive Symptome? Was hat Dich denn zur ALA-Einnahme veranlasst?
An Deiner Stelle würde ich eher andere Belastungsfaktoren, wie Schichtarbeit und Arbeitsbelastung ins Auge fassen als ein paar Milligramm ALA bei ein paar kleinen Plomben. Ich bestreite nicht, dass Plomben und ALA dazu beitragen haben können, aber ich würde die großen und schwerwiegenden Faktoren als erstes angehen. Schichtarbeit gehört m.E. definitiv dazu. Die Zusammenhänge zwischen Depressionen und Schichtarbeit sind hinreichend und mehrfach belegt!

Alles Gute und herzliche Grüße
Peter

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flo74 ist offline
Beiträge: 158
Seit: 14.04.07
Hallo Peter ,ich streite den psychischen Faktor gar nicht ab. Ich bin seit 1 Monat auch in Behandlung da die Situation für mich und meine Familie ans äußerste geht. Vor ALA hatte ich Probleme mit Muskelschmerzen ,bleierne Müdigkeit und Kopfschmerzen sowie Konzentrationsprobleme. Ich bin seit Januar zuhause und werde auch so schnell nicht mehr Arbeiten gehen.
Wieso hat das weglassen von ALA solche Ausmaße?
Hier ein Auszug aus dem Buch "Quecksilber Richtig Ausleiten - Endlich Gesund Werden!"
von Doris Pirkenau Quecksilber Richtig Ausleiten - Endlich Gesund Werden! - Doris Pirkenau - Google Books
Seite 70 wäre auch noch interressant.
Wie gesagt ich bin für andere Ursachen ebenfalls offen, bloß leider ist für mich ALA am plausibelsten.

Grüße

Florian

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PeterSchin ist offline
Themenstarter Beiträge: 37
Seit: 10.10.12
Wenn Du vor ALA schon solche oder ähnliche Probleme hattest, wie Du es schreibst, wieso ist dann ALA für Dich am plausibelsten? Das leuchtet mir nicht ein.
Insbesondere im Lichte der Tatsache, dass Schichtarbeit Symptome, wie Du sie hast und auch schon vor ALA hattest, nicht selten hervorruft bzw. verstärkt. Deine Plausilibitätserwägungen kann ich vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehen.

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flo74 ist offline
Beiträge: 158
Seit: 14.04.07
Zitat von PeterSchin Beitrag anzeigen
Wenn Du vor ALA schon solche oder ähnliche Probleme hattest, wie Du es schreibst, wieso ist dann ALA für Dich am plausibelsten? Das leuchtet mir nicht ein.
Insbesondere im Lichte der Tatsache, dass Schichtarbeit Symptome, wie Du sie hast und auch schon vor ALA hattest, nicht selten hervorruft bzw. verstärkt. Deine Plausilibitätserwägungen kann ich vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehen.
Meine Symptome haben sich damals sehr gebessert und das hielt auch für 5 Jahre. Ich habe im 2 Schicht Rhytmus gearbeitet, was ja eigentlich kein Problem darstellen soll. Wie gesagt ich bin in Behandlung nehme Johanniskraut mit mäßigem Erfolg und bin seit drei Monaten zuhause. Also ich tue was in diese Richtung! Die Einnahme oder weglassen von ALA hat meine Zustand drastisch verschlechtert, daher meine Verunsicherung!

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
man sollte nicht ausleiten wenn man noch Plomben hat schon gar nicht mit ALA.

2 Plomben enthalten 1 Gramm Quecksilber genug um 2 Leute umzubringen. Das ist keine kleine Menge.

Plomben müssen mit guten Schutzmassnahmen(Kofferdam, Nasensonde) entfernt werden alles andere ist Harakiri, Kamikaze, russisches Roulette was auch immer.

lg

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flo74 ist offline
Beiträge: 158
Seit: 14.04.07
Zitat von dmps123 Beitrag anzeigen
man sollte nicht ausleiten wenn man noch Plomben hat schon gar nicht mit ALA.
sehe ich leider inzwischen auch so!
In Neukirchen in der Spezialklinik für Umweltkranke teilt man diese Meinung nicht ,die sagen ALA kann immer genommen werden in einer Dosis von 600mg täglich auch mit Amalgam! Diese Meinung teilen auch einige Privatärzte mit denen ich gesprochen habe.

Grüße

Florian

Geändert von flo74 (26.03.13 um 19:35 Uhr)

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dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Zitat von flo74 Beitrag anzeigen
sehe ich leider inzwischen auch so!
In Neukirchen in der Spezialklinik für Umweltkranke teilt man diese Meinung nicht ,die sagen ALA kann immer genommen werden in einer Dosis von 600mg täglich auch mit Amalgam! Diese Meinung teilen auch einige Privatärzte mit denen ich gesprochen habe.
Vielleicht machen das die Mitarbeiter dort alle so. Das würde einiges erklären

lg


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