Zungenbrennen ?

11.07.05 01:14 #1
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Mike ist offline
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Liebe Gemeinde der betroffenen, ich habe jetzt eine weitere Quelle ausgemacht. Altes Thema "AMALGAM". Neue Horizonte die es zu betrachten gilt. Ich habe neben einigen anderen Dingen auch eine deutiche Zunahme an Zungenbrennen feststellen können. Es hat sich in den letzten Wochen um etwa das doppelte verstärkt. Inzwischen habe ich die übeltäter identifiziert. Leider recht spät und hätte ich geahnt wohn ich schauen muss hätte ich das sicher auch mal früher getan. Jeder kennt die Routine vom Zähneputzen und wenn unten alles in Ordnung scheint am Zahnfleisch wird wohl oben auch alles in Ordnung sein, so denkt man. Der gelegentliche Blick darauf beim Grinsen vor dem Spiegel verrät auch nur das zart rosa Zahnfleisch im Sichtbereich. Nun habe ich mal nach Monaten wieder nach oben/innen geschaut (gute Beleuchtung und einen lockeren Halsmuskel vorausgesetzt) und oh Wunder es ist schwarz. Jeder Backenzahn ist mit einem schwarzen saum bedeckt. Der erste Gedanke war: " hast Du da vergessen zu putzen ?" Aber auch gründliches Nachreinigen brachte nun nach einer halben Stunde danach den entgültigen Beweiss. Die Zunge brennt nicht nur sie explodiert fast. Natürlich habe ich in meiner Wut über diesen Zustand das innen liegende Zahnfleisch gut verletzt und vermutlich einen guten Schwung losgelöst. Leichte Kopfschmerzen machen sich auch schon breit neben den leichten Halsschmerzen die gerade anlaufen und zeigen mir das ich mit der unsanften Massage gut was bewegt habe. Mal schauen was noch so alles passiert und ich brächte mal einen guten Vorschalg dafür. Wie ich bereits erwähnt habe hat vermutlich der ZA der die AF entfernen sollte ziemlichen Mist gebaut und Teile unter dem jetzigen Zement liegen lassen. Das habe ich dann im März diesen Jahres bei einer herausgefallenen Ersatzfüllung von diesem ZA gesteckt bekommen. Stichwort war - Amalgam-Tattoo das mich damals im Zahn mittig schwarz anglotzte.

Gute vorschläge wie ich vorgehen sollte ?

Algen drauf (xx Minuten) und Mund ausspülen ?
Professionelles entfernen des Zahnsaums ?
Warten bis sich alles beruhigt hat ? (wenn ja, wie lange?)

Was bleibt ist die für mich verblüffende Tatsache das das !nur" innen/oben ist. Ich habe alles abgesucht und alle anderen Bereiche sind absolut frei von solchen Erscheinungen.

Gruß

Mike

Ergänzend gilt zu erwähnen das hiermit auch zu erklären war bzw. ist warum sich die vermaledeiten Pilze (Mikroskop!) nur im hinteren Drittel der Zunge manifestiert haben. Früher waren die überall auf der Zunge und waren für einige Stunden mit der Bürste zu entfernen bevor Sie dann in voller Blüte wieder da waren (gleichmäßiger Belag). Um das Thema mal kurz anzuschneiden habe ich keine Angst vor Pilzen (Candida, etc.) da ich diese Übeltäter schon seit Jahren modulierend habe (mit Nystatin getestet und zwar ohne Armdrücken sondern mit einschmeissen!) und Ihre ernährungsspezifischen Eigenschaften somit über Jahre studieren konnte. Bitte nichts belehrendes über diese Thematik (Pilze), da ich von Nolting bis Gudzek alles hier habe was es dazu zu lesen gibt.

[geändert von Mike am 07-11-05 at 01:39 AM]

Zungenbrennen ?

Oregano ist gerade online
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Hallo Mike,
wenn der Verdacht besteht, daß die Amalgam-Reste noch in den Zähnen lagern, ist das natürlich saublöd :( .
Tattoo bedeutet doch, daß richtige Stücke von Amalgam vorhanden sind? Ich würde ja mal nachfragen, ob man die nicht entfernen kann/solllte, damit Ruhe einkehrt.

Ansonsten: Chlorellabrei im Mund behalten und dann ausspucken. Oder wie wäre es mit Spülungen mit Natriumthiosulfat?

Bei mir brennt der Mund, wenn ich Histaminhaltiges gegessen habe oder z.B. Zwieback mit Vergnügen krachend gegessen habe. Das scheint meine Mundschleimhaut nicht zu mögen (im Gegensatz zu mir), und sie rächt sich durch längeres Brennen.

Gruss und gute Besserung,
Uta

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Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Hallo Mike,

ich behalte die Koriandertropfen möglichst lange im Mund, damit möglichst viel davon über die Schleimhäute aufgenommen wird und im Kopf wirkt.
In Deinem Fall wäre es wohl sinnvoll, mit allen drei Substanzen so zu verfahren.

Und ein Panoramaröntgenbild wäre gut, um zu sehen, wo überall noch Metallreste sind. Aber nicht an Daunderer schicken, sonst müssen alle Zähne raus! ;)
Liebe Grüße

Günter

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Mike ist offline
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Seit: 16.02.05
Die Nacht war dann mal um 5 Uhr vorbei und ich bin ein wenig geplättet in die Falle geschnappt. Das mit den Tattoos ist wohl normal, da bei einer Reinigung der Kaviätät (richtig geschrieben?) ein Teil der Amalgam Füllung bereits in die darunter liegende Pulpa gegangen ist. Das ist angeblich "natürlich" und erklärt auch mein ständiges nachlegen der Füllungen die damals im Jahrestakt nacheinander herausgefallen sind. Seitdem ich die Zement Füllungen drin habe (neben 3 aus Plastik) ist in 4 Jahren genau eine heraus (Herbst 2004) und dort war in der Mitte ein schwarzer ca. 3mm großer Punkt von dem ich erst dachte da sei mir der Zahn drunter weggeschimmelt.

Da es sich um einen Seitenzahn hinten gehandelt hat, wollte ich den eigentlich gezogen haben aber der ZA im März (Zahnklinik/extra teuer) machte den Kältetest und bestätigte mir, das der Zahn noch völlig intakt sei und das schwarze halt die Tatoowierung von dem ehemaligen Amalgam sei die man scheinbar aufgrund von Ihrer Tiefe im Zahn nicht entfernen wollte/konnte. Es scheint so, das Amalgamfüllungen nicht nur nach oben ausfällen sondern auch niedlich in der Zahnsustanz abtauchen. Real betrachtet gibt es für das entweichen von Metallanteilen eh nur zwei Richtungen. Die eine geht über Abrasio (Abrieb) und natürliche Verdustung, Kaugummikauen, etc. nach oben und der andere Teil verschwindet halt im Zahngewebe und nachfolgend im nahegelegenen Knochen bzw. dessen fleischige Ummantelung. Resultat sind erst einmal ein dünner weisser Pflaum der sich um die Zahnhälse windet um damm mit den Jahren immer dunkler zu werden (Ansammlung). Dort entstehen dann je nach Flora und Pflege Pilze bzw. sonstige Pathologisch nachweisbare Kulturen die die angegriffene Substanz als Nährboden nutzen.

Da das ganze mittig schwarz war, bzw. ist, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um oxidative Anteile die mit dem Sauerstoff aus dem Blut (Gefäße im Dentin) reagiert haben. Um diesen Vorgang zu unterbinden sollte (ich betone SOLLTE) der ZA unter die Amalgamfüllung eine Trennschicht anbringen die aber in meinem Fall wohl (zumindest teilweise) verschwitzt wurde. An dieser Stelle empfiehlt es sich sich vom ZA eine Bestätigung über die restlose Entfernung geben zu lassen, die aber mit größter Wahrscheinlichkeit kein vernunftsbegabter ZA ablegen wird. Da ich meine Metallfüllungen (Amalgam) in den Zähnen habe privat entsorgen lassen war ich schon erstaunt darüber das der ZA in seiner Rechnung zu diesem Vorgang nicht mit einem Wort die Entfernung bzw. deren Entsorgung (Extraleistung/Kostenpflichtig) erwähnt hat. Aber nach jetzt immerhin 5 Jahren scheint mir dieser Vorgang einleuchtend, denn sonst könnte ich Ihn jetzt auf Nachbeserung geschlampter Vorgänge im Rahmen einer teilleistung die voll abgerechnet wurde, regresspflichtig nehmen. Aber da dieser ZA mir sogar während der Behandlung eine "vergessene" Rechnung auf die Brust gelegt hat während er kurz den Bohrer absetzte, würde eine erneute Konfrontation mit dieser Form von Mensch nicht sonderlich gut ausgehen.

Man lernt mit der Zeit, das umsomehr der ZA Verkäufer ist umso weniger man Ihm trauen kann. Übersetzt heisst das, schwätzt der ZA einem in einem langen Gespräch die Behandlung auf dann hat er Wirtschaftwissenschaften und Verkaufsstrategien studiert und von seinem Fach nicht sonderlich viel mitbekommen (es mag die Ausnahme geben!). Noch lustiger ist die Aufzeichnungspflicht (in Deutschland wo jede Ameise einen Ordner mit seiern detailierten Steuererklärung tragen darf!) denen eine ZA wohl nicht unterliegt und so gelingt es mir nicht einen Plastikstoff zu identifizieren der mir 2002 eingesetzt wurde. Ich für meinen Teil kann aufgrund von Kaufbelegen und deren Daten bis ins Jahr 1995 zurück jedem ziemlich genau sagen was bei Ihm eingebaut wurde und wenn nicht auf den Punkt dann wenigstens mit 1-2 Alternativen. Moderne EDV Systeme sollten diese Fragestellung eines Kunden zu einem "einen Moment bitte" und einer passenden Antwort werden lassen.

das wars erstmal und vielen Dank für die Hinweise

Mike

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.732
Seit: 10.01.04
Hallo Mike :) ,
Zum Kältetest habe ich irgendwo gelesen (Link weiß ich nicht mehr), daß der Zahn erst dann nicht mehr reagiert, wenn nur noch etwa 20% des Zahnes noch leben also 80% schon tot sein können (natürlich nicht müssen). Also ist dieser Test auch nicht sonderlich eindeutig %) :? .

Hast Du Dich schon mal in dem Dentallabor erkundigt, ob die wissen, welcher Kunststoff damals verwendet wurde? Die müssen ja auch Unterlagen haben, weil sie dem ZA ja eine Rechnung schreiben...

Ansonsten: wie immer ein interessantes Posting von Dir :) .

Gruss,
Uta

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.732
Seit: 10.01.04
Es ist ja so eine Sache, wenn man mal anfängt, sich mit der Wirkung bzw. den Indikationen von Vitaminen und Spurenelementen zu beschäftigen. Gerade bin ich bei Niacin gelandet, und das scheint mir evtl. bei Zungen- bzw. Schleimhautproblemen nützlich zu sein:
Symptome eines NiacinmangelsGewebeAuswirkungen eines Niacinmangels (Pellagra) HautGerötete, rissige, schuppige, verhärtete Stellen an Körperteilen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, wie Ellenbogen, Knie Nacken, Handrücken und Unterarme¡Mund und LippenEntzündete, schmerzhaft geschwollene Zunge, gesprungene Lippen¡NervensystemAngstzustände, Besorgnis, Müdigkeit, Gereiztheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Emotionsschwankungen, Konfusion und Orientierungsschwierigkeiten, Delirium, Psychose: Halluzinationen, Paranoia, schwere Depression¡VerdauungssystemVerminderte Abgabe von Verdauungssäften, Appetitverlust, Magenerweiterung und –schwellung, Blähungen, Erbrechen und Durchfall
http://tinyurl.com/98yrv

Uta :)

Zungenbrennen ?

Mike ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.855
Seit: 16.02.05
Tja zum Kältetest kann ich nur sagen, was will man von einer vor 2 Jahren eingerichteten Klinik mit Top-Moderner Ausrüstung auch erwarten. Teppich mit dem Emblem eingeprägt und weisse Birkenstock fürs Personal. Da bleibt halt nicht mehr viel Geld für anständige Laboratorien oder die Anwendung moderner Labortechnik. Aber der Rollstuhlgerechte Edelstahl Aufzug mit Großraumspiegel im grünen Marmor Eingang hat sich wunderbar eingeschmiegt in das gesammte Ambiente. :D Die Informationspolitik der internet Präsentation dieser Einrichtung hat mir in den ersten zwei Absätzen alle Ängste genommen mit nicht kompetenten oder von fachfremden Personen betreut zu werden. Die 5 Minuten meiner Geschichte (Kompressionsmodus) hat er dann aber mit entsprechender Pressluft und 2 Minuten Verlegetechnik wieder wett gemacht. Wir wollen doch niemanden warten lassen, oder ? Sparen Sie 50 Sekunden wenn Ihr Patient Sie mit seinen Ausführungen 60 Sekunden beschäftigt... das war dann wohl die richtige Ergänzung zu dem Satz.

Zum Thema Plastik im Zahn kann ich nun endlich an die Front treten. Die 'nette' Dame an der Theke hat es nun doch geschafft mal nach zu schlagen. Da ich aber zur zeit noch brisante Informationen vom Hersteller (Schweiz) anfordere behalte ich mir noch vor davon zu berichten. Das Proble liegt aber nach aktuellen Kentnissen nicht am Material sondern an seiner Verwendung. Das Zeug ist für den Seitenzahnbereich entwickelt worden und sollte bis zu einer Maximalen Schichtdicke von 2mm verwendet werrden, da sonst das Material durch den Laser nicht ausgehärtet werden kann. (Licht und seine energetischen Eigenschaften in Festkörpern, bitte in der WikiPedia nachschlagen!) Verbindugen dieser Klasse müssen in mehreren Schichten aufgetragen werden, aber wir müssen ja die 50 Sekunden einsparen. Also tut es auch einmal etwas länger mit dem Laser.

unter der Rubrik : Klaro Chef, ich versteh Dich... (neulich beim Zahnarzt)

"Wenn's beim Aushärten mt dem Laser weh tut oder brennt, dann sagen Sie mit geöffnetem Mund und Kiefersperre bescheid..." "ähm as ich och agen ollte, äh age eichte obeme eim echen, ef"
Kaffeetrinker wissen übrigens mehr... jede Tasse Kaffee enthält bis zu 3 Milligramm Vitamin B3 (Niacin). Wobei sich die Frage stellt ob man mit Kaffetrinken die täglich empfohlene Dosis von bis zu 200milligramm erreichen kann. Es gibt Menschen die versuchen das herauszufinden. Täglich...

das wären dann so an die 66 Tassen pro Tag bis zur Sättigung... brrr, und ich hasse doch Kaffee so dermaßen...

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Oregano ist gerade online
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Seit: 10.01.04
Hallo Mike :) ;) :p #) :D #) ;) :)


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